Ausgabe 
28.7.1936
 
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Oberhessen.

Reichslustschutzbund Busecker, und Lumdatal.

Alten-Buseck, 27. Juli. Die Orts- gruppL Bufecker - und Lumdatal der Reicheluftschutzbundes beendete gestern in Großen-Buseck den siebenten Schulungskur- s u s. An dem Kursus beteiligten sich 31 Volksge­nossen, die sich als Luftschutzhauswarte zur Ver­fügung gestellt hatten und ausgebildet wurden. Der Kursus fand an neun Abenden statt. Außerdem wurde am gestrigen Sonntagoormittag eine Brand­schutzübung im Hofe der neuen Schule abgehalten. Ortsgruppenführer Dr. Haas (Alten-Buseck) zeigte die Wirkung moderner Brandbomben und deren Bekämpfung. Es dürfte wohl kaum einen Volks- aenosfen geben, der nach Teilnahme an einem Luftschutzkursus nicht voll und ganz von den Ge­fahren eines Luftkrieges und von der Notwendig­keit eingreifender Schutzmaßnahmen überzeugt wäre. Die demnächst stattfindende Verdunkelungs- Übung wird zeigen, wie weit der Gedanke des Luftschutzes Boden gefaßt hat. Mit der Aufforde­rung, in der Arbeit für den Luftschutz nicht zu er­lahmen, schloß der Ortsgruppenführer in der üb­lichen Form den Kursus. Ein Kameradschastsabend der Kursusteilnehmer wird demnächst noch statt­finden.

Landkreis Gießen.

4= Heuchelheim, 27. Juli. Am Samstag hielt die Freiwillige Feuerwehr Heuchel­heim in der Wirtschaft von Kamerad Willi Ger­mer eine außerordentliche Generalversammlung ab. Nach der Begrüßung durch den Führer der Wehr, Oberbrandmeister Ludwig Schmidt, er­folgte die Ernennung von ungefähr 20 Kame­raden zu Oberfeuerwehrleuten. Oberbrandmeister Schmidt gab hierauf einen Bericht über den Landesverbandstag, der am 18. und 19. Juli in Nieder-Olm bei Mainz stattfand und von 10 Ka­meraden der Wehr besucht war. Eine Ergänzung zu dem Bericht erstattete Brandmeister Karl Sack. Bürgermeister Rinn gab die neue Satzung be­kannt und wies besonders auf die heutige Stellung der Feuerwehren als Feuerlöschpolizei hin. Im Laufe des Abends erfolgte dann die Ausgabe der neuen Uniformstücke und der Abzeichen. Es erhielt jeder Feuerwehrmann ein Koppel mit Schulterrie­men, Spiegel und Achselstücke. Der Führer der Wehr machte noch besonders auf den Kreisfeuer- wehrtng in Lollar aufmerksam, der am kommenden Sonntag stattfindet.

i i L e i h g e st e r n, 27. Juli. Beim Absteigen von einem mit Futter beladenen Wagen kam ein hier bedienstetes Mädchen dadurch zu Fall, daß es in den Zügeln hängen blieb. Die dadurch beunruhigten Pferde zogen den Wagen an, und ein Wagenrad ging dem bedauerns­werten Mädchen über ein Bein. Mit gebrochenem Schenkel mußte es in die Gießener Klinik verbracht werden.

§ Lich, 28.Juli. Am heutigen Dienstag kann Altbürgermeister Heinrich Fuhr in geistiger und körperlicher Frische seinen 7 0. Geburtstag feiern. Ausgestcrttet mit einem kösllichen Humor, er­stellt sich der alte Herr in allen Kreisen unserer Einwohnerschaft größter Beliebtheit. Herr Fuhr führte von Kriegsanfang bis zum Jahre 1919 die Geschäfte eines Stadtrechners, um dann einstimmig mit über 1400 Stimmen zum Bürgermeister unse­rer Stadt gewählt zu werden. Er war der letzte Ehrenbürgermeister der Stadt Lich und hat in den schwersten Zeiten unseres deutschen Vaterlandes, während der Inflationszeit, die Geschicke unserer Stadt bis zu seinem freiwilligen Rücktritt geleitet.

Danach übernahm Altbürgermeister Fuhr die Rech­nergeschäfte der Orts- und Landkrankenkasse für den Bezirk Lich, die er bis zum Jahre 1934 in mustergültiger Weises ührte.

+ Grünberg, 27. Juli. Am Samstag und Sonntag veranstalteten die Sechzigjährigen eine Wiedersehensfeier. Es nahmen daran teil die Konfirmanden vom Jahre 1890, deren Geburts­datum in der Zeit vom 1. Oktober 1875 bis 30. September 1876 liegt. Von den damaligen 72 Konfirmanden des Kirchspiels Grünberg mit den beiden Filialen Lehnheim und Stangenrod waren 31 zur Wiedersehensfeier erschienen. Auf dem hiesi­gen Friedhof ruhen schon neun Alterskameraden, zwei fielen im Weltkriege, drei hat das Schicksal nach Amerika verschlagen. Am Samstagabend war eine kleine Begrüßungfeier in der Wirtschaft des verstorbenen Alterskameraden Fr. Schmitz. Der Sonntagmorgen brachte gemeinsamen Kirchgang, wobei Dekan Schmidt in seiner Predigt Bezug auf die Wiedersehensfeier nahm. Es erfolgte dann Kranzniederlegung auf dem Friedhof, wo neben den Gräbern der neun verstorbenen Alterskame­raden auch die ihrer Lehrer: Hamburger und R e u ß, sowie des die Konfirmation leitenden Geist­lichen, Dekan Pullmann, mit je einem Kranz bedacht wurden. Die eigentliche Feier fand dann im Hotel Hirsch" statt. Seilermeister Karl Seifart hielt die Ansprache, den Dank für die auswärtigen Alterskameraden erstattete Oberpostsekretär Mül­ler (Frankfurt). Bei Gedichtvorträaen und musi­kalischen Darbietungen und dem Austausch von Erinnerungen und Erlebnissen aus der Schulzeit nahm die, Feier einen guten Verlauf, für deren Zustandekommen sich der Bahnbeamte H. N e b - Hut sehr bemüht hatte.

ZagdHauseinbruch bei Dornholzhausen

Z Dornholzhausen, 27. Juli. In der Nacht zum Samstag wurde zum dritten Male innerhalb einer Zeit von wenigen Monaten in die den Päch­tern unserer Gemeindejagd (Fabrikant C o e r s, Wetzlar und Buchdruckereibesitzer Schnitzler, Wetzlar) gehörige, im DistriktKuhheck" gelegene Jagdhütte eingebrochen. Der oder die Diebe ge­langten diesmal dadurch in die Hütte, daß sie einen Eisenstab, der zur Fensterladensicherung diente, durchmeißelten und dann das Fenster gewaltsam öffneten. Sie entwendeten Bettwäsche und ver­zehrten Getränke sofort an Ort und Stelle. Die weiter in der Jagdhütte befindlichen Gegenstände blieben unversehrt. Von den Tätern fehlt bis jetzt jede Spur.

Kreis Wetzlar

Niederkleen, 27. Juli. Ein in verschie­denen Gemeinden des Kleebachtales aufgetre­tener Spitzbube hat es scheinbar besonders auf die Kassen der Gastwirte abgesehen. So be­nutzte er in der Gastwirtschaft O h l i) die kurze Abwe­senheit die Gastwirtin aus dem Wirtszimmer dazu, die ganze Kasse, die glücklicherweise nur einen geringen Barbetrag enthielt, sich anzueignen und unbemerkt zu verschwinden. In Dornholz­hausen veranlaßte er eine Wirtstochter unter dem Vorwand, gerne einmal Hausmacherwurst zu essen, zum Verlassen des Wirtszimmers, um in diesem Augenblick ebenfalls den in der Kasse be­findlichen Betrag zu entwenden. Einen gleichen Diebstahl beging er in einer Gastwirtschaft in Hochelheim. Trotzdem im Niederkleener Falle sofort der örtliche Gendarmeriebeamte, sowie die Gendarmerie in Butzbach benachrichtigt wurden, weil sich der Dieb vermutlich in dieser Richtung ent­fernt hatte, fehlt bis jetzt von ihm noch jede Spur. Es handelt sich um einen in der Mitte der zwan­ziger Jahre stehenden Mann, der einen kombinier­ten Motorradanzug trägt und ein Triumph-Motor­rad mit den Kennzeichen VO benutzt.

Sier Tote durch Gasvergiftung in einer Braunkohlengrube.

Dillenburg. 28. Juli. (DNS. Aunkspruch.) In einer bei Breitscheid im D i l l k r e i s ge­legenen Braunkohlengrube, in der zur Zeit ein Wetterschacht niedergebracht wird, sind durch die Abgase eines in einem Schacht aus­gestellten Benzinmotors vier Arbeiter ge­tötet worden. Drei weitere liegen schwer vergiftet im Krankenhaus.

Ein Bankgeschäft in Mainz geschloffen.

M a i n z, 27. Juli. (LPD.) Das B a n k g e sch ä f t Kahn & Co. in Mainz ist behördlicherseits ge­schlossen worden. Die beiden jüdischen Inhaber Jakob Ernst K a h n und Fritz K a h n sind in Unter­suchungshaft genommen worden. Die Bankfirma hatte sich auf einen gewissen kleinen Kundenkreis eingestellt gehabt, Schädigungen darüber hinaus dürften nicht zu erwarten sein.

Ein Auto vom Eisenbahnzug erfaßt

LPD. Mainz, 27. Juli. Am Montagmittag wurde auf dem unbeschrankten Eisenbahnübergang bei Kilometer 12 der Strecke SelzenHahnheim Undenheim ein aus Richtung Köngernheim kommen­des Personenauto von der Lokomotive eines Per­sonenzuges erfaßt und eine Strecke weit mitge­schleift. Der Fahrer des Autos, Ernst Veit aus Bad Kreuznach wurde getötet. Außerdem wur­den die Mitfahrer Paul Möller und Fritz Wirp, beide aus Bad Kreuznach, schwer verletzt. Sie befinden sich im Städtischen Krankenhaus in Mainz. Die Ursache des Unfalls konnte noch nicht geklärt werden.

Ein Einbrecher festgenommen.

Lpd. Frankfurt a. M., 27. Juli. In letzter Zeit wurden in Lagerräumen des Osthafens und in Neubauten im Stadtgebiet fortgesetzt Einbrüche ausgeführt und Metalle, Dachpappe, Benzin u. a. m. gestohlen. Nunmehr ist es der Kriminalpolizei gelungen, den Täter in der Person des 29jährigen Adolf K r o h zu ermitteln und festzunehmen. Kroh hat bis jetzt ein Dutzend Einbrüche einge­standen. Es ist aber anzunehmen, daß er noch mehr Einbrüche ausgeführt hat.

Kunst und Wissenschaft.

Götterdämmerung" in Bayreuth.

Die erste diesjährige Aufführung desRinges" wurde in Bayreuth mit derGötterdämme­rung" abgeschlossen. Wieder war der Führer, bevor er die Wagnerstadt verließ, im Festspielhaus anwesend, wo er in den Pausen stürmisch begrüßt wurde. In derGötterdämmerung" behauptete das gleiche Ensemble wie in dem übrigen Teil des Ringes" eine Leistungshöhe, die die Darbietungen in Bayreuth als vorbildlich erscheinen läßt. Wieder fesselte der Siegfried von Max Lorenz durch den Einsatz seiner reichen gesanglichen und darstelleri­schen Mittel. Frida Seibers Brünnhilde erreichte ihren Höhepunkt mit dem Todesgesang. Auch Jo­seph von Manowarda stattete den Hagen mit unverbrauchtem Material aus. Jaro Prohaskas schauspielerische Fähigkeit und sein ausdrucksstarker Heldenbariton befreien die Gestalt des Gunther von dem peinlichen Eindruck der Schwächlichkeit, soweit es die dramaturgische Bedeutung der Figur zuläßt. Maria Müller gab der Gutrune klare Umrisse.

Der große Erfolg der erstenRing"-Aufführung

sämtliche Vorstellungen waren ausverkauft ist neben den vorzüglichen Gesangssolisten, dem Fest­spielorchester und dem Chor vor allem der Gemein­schaftsarbeit zu danken, die Wilhelm Furtwäng« l e r als Dirigenten, Heinz T i e t j e n als Leiter der Gesamtinszenierung und Emil Preetorius um­faßt, in dessen Händen seit 1932 die gesamte szenische und kostümliche Gestaltung der Festspiele liegt. Das Haus brach am Schluß der Aufführung in jubelnden Beifall aus. Noch in der Nacht verließ der Füh. r e r mit seiner Begleitung die Wagnerstadt. Zur Verabschiedung hatten sich Gauleiter W ä ch t l e r und der stellvertretende Gauleiter Ruckdeschel sowie Oberbürgermeister Dr. Schlumprecht, ferner Frau Winifred W a g n e r mit ihren Söhnen eingefunden.

Ein bedeutsamer archäologischer Fund.

Der Leiter der amerikanischen Ausgrabungen auf der athenischen Agora Theodore Leslie Shear berichtet in der griechischen Zeitung Eleutheron Wima vom 14. d. M. über einen Fund der diesjährigen Kampagne, der zur Zeit in den Kreisen der athenischen Archäologen mit Recht der Gegenstand der größten Bewunderung ist. Süd­lich des Theseions stieß man bei der Grabung auf mehrere tief in den Felsen hineingetriebene Brun, nen und Zisternen. In einem Brunnenschacht wur- den in etwa 50 Fuß Tiefe im Schlamm das vor- züglich erhaltene Köpfchen, ein Arm und ein Fuß einer Elfenbeinfigur aufgefunden; bei sorgfältigem Weitersuchen und Durchsieben der ausgegrabenen Erde kamen noch etwa 200 weitere kleine Bruch- stücke dazu. Es gelang, sie zusammenzusetzen. Der etwa 30 Zentimeter hohen unbekleideten Jung- lingsstatuette fehlen nur eine kleine Partie des Bauches zwei Finger und Stückchen des linken Fußes; es ist Apollon Lykeios, wie Lukian die Statue des Gymnasion Lykeion in Athen fcfyil« dert,auf eine Stele sich stützend, in der vorge­streckten Linken den Bogen haltend, während die Rechte zum Ausruhen über den Kopf gelegt ist." Auch von der Stele sind Reste gefunden, dagegen nichts von dem Bogen, der entweder auch aus Elfenbein oder aus Gold gebildet war. Die Statue des Lykeions war sehr berühmt: sie erscheint als Münzbild auf athenischen Tetradrachmen und ist in römischer Zeit oft kopiert worden. Wenn man schon nach den uns erhaltenen Wiederholungen in dieser Apollonstatue ein Werk des Praxiteles ober eines seiner nächsten Mitarbeiter gesehen hat, so zeigt nun wirklich bie kleine Elfendeinfigur alle charakteristischen Züge praxitelischer Kunst in voll- enbeter Schönheit. Die stilistische Aehnlichkeit mit dem Hermes in Olympia und der knidischen Aphro­dite ist so groß, daß der amerikanische Gelehrte ei­nen Artikel mit dem Satz zu schließen wagt:Dürfen wir nicht vermuten, daß Praxiteles, als er in ei­nem Alter den Auftrag erhielt, ein Kultbild für den damals (auf der Agora) neuerbauten Tempel des Apollon Patroos zu entwerfen, diese ausgezeich­nete Elfenbeinkopie der Apollostatue vorlegte, die er vorher für das Lykeion geschaffen hatte?" H. H.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange.

Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Ver­antwortlich für Politik und für die Bilder i. 23.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- ieiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V. Hans Thein. D. A. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

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