Ausgabe 
28.5.1936
 
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Ortsausschuß des RfL.

Schwimmen.

Am Samstag findet um 16 Uhr in der Müller- schen Badeanstalt eine Prüfungsabnahme im Schwimmen für das Deutsche Turn- und Sport­abzeichen des Reichsbundes für Leibesübungen statt. Prüfungen werden nur mit dem oorzulegenden und ordnungsgemäß ausgefüllten Leistungsbuch abge­nommen.

SportamtKrast durch Freude".

heute folgende Kurse:

Leichtathletik u. Waldlauf, Frauen und Männer. Don 17.30 bis 19 Uhr, Universi­täts-Sportplatz am Kuaelberg.

Fröhl. Gymnastik u. Spiele, Frauen. Von 20 bis 21 und von 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.

Neue KdF.-Sportkurfe im Freien.

Leichtathletik u. Waldlauf, Frauen und Männer, heute, von 17.30 bis 19 Uhr, Universitäts-Sportplatz am Kugelberg.

Reichssportabzeichen, Frauen und Männer. Samstags, von 17.30 bis 19 Uhr, Uni­versitätssportplatz am Kugelberg.

Allg. Körperschule u. Spiele, Frauen und Männer. Montags von 17.30 bis 19 Uhr, Universitäts-Sportplatz am Kugelberg.

Schwimmen für Anfänger, Frauen und Männer. Montags von 18 bis 19 Uhr, Müllersche Badeanstalt.

Rettungsschwimmen, Frauen und Männer. Montags von 18 bis 19 Uhr, Müller­sche Badeanstalt.

Anmeldungen zu diesen Kursen nimmt die Ge­schäftsstelle, Schanzenstrahe 18, entgegen oder die Lehrkräfte vor Beginn der Uebungsstunden.

Oie Segelfliegerei im Kreis Lauterbach.

Die Segelfliegerei hat im Kreis Lau­terbach festen Fuß gefaßt. Nachdem vor etwa IV2 Jahren die Ortsgruppe Lauterbach der Landes­gruppe XI im Deutschen Lustsportoerband ihre Ar­beit ausgenommen hatte, ist deren Stand inzwischen soweit gediehen, daß die Ortsgruppe über drei selbsterbaute Maschinen und einen Segelfliegertrupp verfügt, von dem die meisten Männer die A=, eine Anzahl von ihnen die L-Prüfuna geflogen haben. Unterdessen wurde jüngst eine Flugzeughalle ge­baut, die bis zum Spätsommer auf dem Gelände der Bilskuppe bei Maar, dem Schulungsgelände, aufgestellt werden wird. Auch die Schuljugend wird jetzt hier für den fliegerischen Gedanken erzogen. Am 14. Juni veranstaltet die DLB.-Ortsgruppe Lauterbach einen Segelflug-Modell-Wett- bewerb, den ersten im Kreise Lauterbach. Ihm voraus geht in der Woche vom 7. bis 13. Juni eine Segelflug-Modell-Ausstellung, auf der von vorwie­gend Lauterbacher, Schützer und Alsfelder HI.- und DJ.-Angehörigen mehr als 40 Modelle verschiedener Art ausgestellt werden. Dem Wettbewerb wie der Ausstellung wird bereits jetzt reges Interesse ent- gegengebrachr.

Fußball im Tv. Allendorf (Lahn).

Io. Allendorf 1. Jgd. Tv. Großen-Linden 1. Jgd. 2:6 (0:3).

Am Sonntag war die Großen-Lindener 1. Jugend- mannschast in Allendorf (Lahn) zu Gast. Beide Mannschaften lieferten sich ein schönes Spiel, wobei die Großen-Lindener, als die technisch besseren, mit diesem Resultat verdient siegten. Wenn man aber anderseits betrachtet, daß die Platzbesitzer eine An­fängermannschaft sind und gegen den vorjährigen Gruppenmeister mit nur 6:2 Toren unterlagen, so kann man die Niederlage in dem Maße keinesfalls verkennen.

Nach diesem Spiel siegten die Schüler gegen die neu ausgestellte 2. Jugendmannschaft mit einem Er­gebnis von 4:0.

Sp.-Vgq. 1933, Nieder-Ohmen.

Bieder-Ohmen Flensungen 4:1 (3:1).

Am vergangenen Sonntag trafen sich beide Jugendmannschaften zum fälligen Pflichtspiel in Nieder-Ohmen. Sofort nach Spielbeginn wurde auf beiden Seiten heftig gekämpft. Nieder-Ohmen über­nahm durch zwei Tore des Links- und Rechtsaußen die Führung. Nach diesen Toren ließen die Platzbe­sitzer etwas nach, wodurch die Gäste ein Tor auf­holen konnten. Es dauerte nicht lange und die alte Tordifferenz wurde durch einen weiteren Erfolg wieder hergestellt. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Nach Wiederbeginn machte sich die Ueberlegenheit der Platzbesitzer bemerkbar, aber die Stürmerreihe konnte die vielen Torgelegenheiten nicht ausnutzen. Kurz vor Schluß gelang es ihr, ein Tor zu erzielen, während den Gästen ein weiterer Torerfolg versagt blieb. Mit diesem Ergebnis trennten sich beide Mannschaften nach einem fairen und spannenden Kampf.

Das deutsche Ägendsest 1936.

Höhepunkt der sportlichen Arbeit der HZ.

Die Reichsgeschäftsstelle des deutschen Jugendfestes teilt mit:

Am 20. und 21. Juni treten in sämtlichen Bannen Deutschlands die Einheiten der Hitlerjugend und des Bundes deutscher Mädel zum Mannschaftsmehrkampf an. Als Träger der Wettkämpfe nehmen die Kameradschaften, Jun- genschaften, Mädelschaften und Jungmädelschaften als geschlossene Mannschaft teil. Diese Einheiten tre­ten so an, wie sie beim Dienst, auf Fahrt und im Lager, beim Heimabend oder beim Sport int Ge­lände antreten würden. Nicht nur sportlich besonders begabte Jungen und Mädel, sondern jeder Junge und jedes Mädel nimmt teil und wird im Wettkampf seinen bzw. ihren Teil am Sieg der Mannschaft bei­tragen.

Das deutsche Jungvolk und die Jungmädel be­streiten in ihrem Mehrkampf den 60-Meter-Lauf, das Weitspringen und das Schlagball-Weitwerfen. Die Hitler-Jugend tritt an zum 100-Meter-Lauf, Weitspringen und zum Keulen-Weitwerfen, der BdM hat den 100-Meter-Lauf, das Weitspringen und das Schlagball-Weitwerfen durchzuführen.

Diese Mannschaftsmehrkämpfe, die im Rahmen des Deutschen Jugendfestes in den Gefolgschaften, Fähnlein, Mädelgruppen und Jungmädelgruppen durchgeführt werden, sind ein Teil der sportlichen Wettkämpfe der Hitlerjugend, die in den Bann-, Jungbann- und Untergausportfesten ihre Fortsetzung und im Gebietssportsest ihren höhenpunkt erreichen.

Neben diesen beiden Tagen, dem 20. Juni, dem Tag des deutschen Jungvolks, und dem 21. Juni, dem Tag der Hitlerjugend, werden in den Schulen die Einzelwettkämpfe durchgeführt, für die Reichsminister Rust die nötigen Anordnungen er­lassen hat.

Am Abend des 21. Juni findet das Deutsche Ju­gendfest 1936 seinen Abschluß in den örtlichen Son­nenwendfeiern, die die Hitlerjugend gestaltet. Gleich­zeitig werden die siegenden Mannschaften mit ihren Ehrenurkunden, die die Unterschrift des Führers tragen, ausgezeichnet.

Im Rahmen des gesamten Ertüchtigungspro­gramms der Hitlerjugend bilden diese sportlichen Wettkämpfe eine Schulung der Willenskraft, Ener­gie, Härte und Einsatzbereitschaft der Jungen und Mädel.

Olympia-Splitter.

Ganz neu in das Programm der Sommer-Olym­piade aufgenommen wurde das schöne Handball­spiel. Recht stark ist die Zahl der Teilnehmer von etwa zwölf Nationen für diesen jungen Sport. Von dem Deutschen Max heiser (1917) ausgehend wurde es durch den Regelausbau von Schelenz um die zwanziger Jahre bekannt und beliebt, lieber die Hochschule für Leibesübungen wurde es bann ver­hältnismäßig schnell verbreitet und wer kennt heute nicht das Handballspiel!

Zum Unterschied vom Fußball ist es wundervoll geeignet auch für Frauen, und es hat sich auch hier schon viele Anhänger erworben. Auch andere Länder verschließen sich nicht diesem schönen Sport, vor allem Oesterreich wurde sehr stark und konnte uns zweimal knapp schlagen, aber von 1931 bis jetzt gewannen wir alle Länderkämpfe, zum großen Teil sogar recht klar! Fraglos hat unsere Handballmannschaft aanz große Aussichten bei der Olympiade, und wir hoffen, ohne daß wir uns überheblich zu nennen brauchen, auf ein gutes Abfchneiden!

*

Zehnkampf! Krone der Leichtathle'- tik! Unvergessen ist noch das Pech, das Deutsch­lands Hoffnung, der unzweifelhaft beste Zehnkämp­

fer auf den olympischen Spielen 1932, unser Sie­vert, hatte, als er sich bei der siebenten Hebung verletzte, nachdem er bis dahin klar in Führung gelegen hatte. Bausch- USA. wurde Sieger. Eberle- Deutschland schob sich dank seines her­vorragenden 1500-Meter-Laufes noch auf den drit­ten Platz. Inzwischen hat Sievert einen über­ragenden Weltrekord aufgestellt und ist als Favo­rit für die Sommerspiele anzusehen. Unerhört die Vielseitigkeit dieser Männer, unerhört ihr Können. Springt doch z. B. Sievert 7,48 Meter weit, stößt die Kugel 15,31 Meter, springt trotz seines schwe­ren Körpers 1,80 Meter hoch und wirft den Dis­kus 47,23 Meter.

Wer sind seine Gegner? Vielleicht sind sie still, aber umso härter bei ihren Vorbereitungen, aber zwei Namen müssen doch genannt werden! Gleen Morris und Stone- USA. Ersterer bleibt nur 250 Punkte hinter Sieverts Weltrekord, und da der Sommer erst beginnt, und er seine Hochform noch nicht erreicht haben kann, ist von ihm allerhand zu erwarten. Auch der junge Stone ist überraschend gut.

Wir aber hoffen trotzdem auf Sievert, denn er ist einer unserer wenigen klaren Favoriten bei den Kämpfen auf dem grünen Rasen.

Wirtschaft.

Schweinemarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 71 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: 5 bis 6 Wochen alte Ferkel 22 bis 24, 6 bis 8 Wochen alte 24 bis 27, 8 bis 10 Wochen alte 27 bis 30, 10 bis 12 Wochen alte 30 bis 34 Mark. Marktver­lauf schleppend.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 459: Danziger Bestimmungen über die Mitnahme von Devisen im Reiseverkehr durch Polen. 460: Einheitliche Flaschengrößen.

*

* A G. für Zellstoff- und Papier- fabrikation AG., Aschaffenburg. In der AR.-Sitzung wurde die Bilanz für 1935 vorgelegt. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt einschl. des Gewinnvortrages mit einem Gewinn von 1 187 739 Mark ab, nach Vornahme von Abschrei­bungen in höhe von 2150 000 (2 201 020) Mark und einer besonderen Rückstellung von 1200 000 Mark. Der HV. am 29. Juni soll vorgeschlagen wer­den, nach Zuweisung von 250 000 Mark an den gesetzlichen Reservefonds die Zahlung der in den Satzungen vorgesehenen Dividende für die vorhan­denen 200 000 Mark VA. unter gleichzeitiger Nach­zahlung für die Jahre 1931 bis 1934 in höhe von insgesamt 70 000 Mark vorzunehmen und die Aus­schüttung einer Dividende auf die StA. in höhe von 3 v. h. zu bschließen. Der verbleibende Rest von 177 754 Mark soll vorgetragen werden. Für 1934 ergab sich ein Jahresgewinn von 3144104 Mark, aus dem zunächst der noch bestehende Ver­lustvortrag von 2 968 974 Mark gedeckt wurde. Fer­ner wurden 100 000 Mark dem gesetzlichen Reserve­fonds zugeführt und 75130 Mark vorgetragen.

Rhein-Mainische Börse.

INillagsbörse fest.

Frankfurt a. M., 27. Mai. Die Börse eröff­nete in fester Haltung. Sie hat sich von dem gestri­gen Rückschlag rasch erholt und zeigte bereits trotz der bevorstehenden Feiertage wieder leb­haftes Geschäft. Vom Publikum war der Auftrags­eingang allerdings nicht besonders groß und be­traf zumeist bestimmte Werte, dagegen zeigte die Kulisse größere Unternehmungslust und nahm Rückkäufe und z. T. Deckungen vor. Am Aktien­markt zogen die ersten Notierungen gegen die schon festere Abendbörse 0,50 bis 1 0. h. an. Ziem­lich lebhaft waren IG. Farben mit 173,50 bis 174,25 (173), ferner Westdeutsche Kaufhof mit 47 (46) und am Elektromarkt Gessiirel mit 142 bis 143,50 (141,75) und Schuckert mit 151,40 bis 152,50 (150,50), Von Montanwerken waren nur hoesch mit 106,90 bis 107,25 (106) und Verein. Stahl­werke mit 95,40 bis 95,65 (95,25) lebhaft, im üb­rigen war hier das Geschäft klein, die Kurse lagen jedoch 0,25 bis 0,50 v. h. fester, lediglich Buderus 0,50 niedriger. Daimler Motoren konnten sich wei­ter erholen auf 117,65 (116,75), dagegen bröckelten BMW. 0,50 0. h. ab. Von Maschinenwerten Muag 102 (101,50). Deutsche Erdöl blieben auf die er­wartete Dividendenerhöhung mit 125,50 unver­ändert. Fest lagen Zellstoffwerte, Waldhof plus 1,75 v. h., Feldmühle plus 2 0. h., Aschaffenburger in Erwartung des Ergebnisses heutiger AR.-Sitzung ruhiger und 99,75 bis 100 (99,75). höher setzten ferner u. a. ein: Deutsche Linoleum 185,75 (184), Siemens 193,40 (190,13), Chade AC 435 (428), ferner zogen Lahmeyer, Metallgesellschaft, Rhein­metall, AG. für Verkehr bis 1 v. h. an, während Reichsbank 1 v. h. verloren. AKU., Gement Heidel­berg, Holzmann, Bank für Brauindustrie und Schiffahrtsaktien blieben unverändert. Nach den

ersten Kursen wurde das Geschäft ruhiger, die Kurse blieben jedoch güt behauptet. Im Freiverkehr flie­gen Wayß & Freytag auf die uno. 5prozentige Dividende auf 115,50 (113,50).

Der Rentenmarkt lag für deutsche Werte still und fast unverändert. Altbesitz 115,50, Korn- munal-Umschutdung 88,80, späte Schuldbuchforde­rungen 98,50, Zinsoergütungsscheine 92,60, 6 0. h. zertif. Dollar-Preußen 68 (68,25). Don fremden Werten hatten Ungarn erneut lebhaftes Geschäft, 4 v. h. Goldrente 9,90 (,75), 1910er 9,55 (9,50), fer­ner Anatolier I & II 43,80 (43,50).

Im Verlaufe lag der Aktienmarkt ruhiger, die Grundtendenz blieb aber fest, wenn auch ein­zelne Papiere um Bruchteile eines Prozentes nach­ließen, so IG. Farben auf 173,75 nach 174,25, dann wieder 174,25, Kaufhof auf 46,75 nach 47, hoesch auf 107 nach 107,25,. Weiter fest lagen einige Elek­troaktien, wie Schuckert mit 153 nach 152,50, ferner zogen Gesfürel, Elektr. Lieferungen und Licht & Kraft weiter an. Auch Daimler Motoren weiter erholt auf 118,50 nach 117,65. Die erst später zur Notiz gekommenen Papiere lagen meist höher.

Deutsche Anleihen blieben sehr still, auch ungarische Werte ließen gegen die höchstkurse etwas nach, dagegen zogen Mexikaner teilweise etwas an. Fest waren im Freiverkehr Serben Talon 10 bis 10,50 (9,25) und 1909er 9,50 bis 9,75 (8,90). Gold­pfandbriefe blieben behauptet, Liguidationspfand- briefe und Stadtanleihen notierten etwas ungleich­mäßig. Don Kommunal-Obligationen die beiden Frankfurter 94 (93,75). Industrie-Obligationen la­gen still. Von Valutapapieren waren Schweiz. Bahnanleihen mitPlus-Plus-Zeichen" angeschrie­ben. Im, Freiverkehr stiegen Growag auf 86 (84,50), Adlerwerke Kleyer auf 107,50 bis 108 (107), Pokorny ex. Div. 107 (112,50). Tages­geld etwas gefragt und auf 3 (2,50) v. h. erhöht.

Abendbörfe fest.

Die Abendbörfe war am Aktienmarkt wei­ter fest, das Geschäft hatte allerdings kleinen Um­fang. Gegen die erhöhten Berliner und Frankfurter Schlußkurse der Mittagsbörse ergaben sich aber zu­meist weitere Kursgewinne von 0,50 bis 1 v. h. Sehr fest erneut Schuckert mit 155,25 (154 bzw. 153), auch andere Elektrowerte weiter erhöht. Mon­tanwerte lagen ebenfalls noch etwas höher, ferner Scheideanstalt 248 (247), IG.-Farben mit 174 voll behauptet, ebenso Westdeutsche Kaufhof mit 46,75, und Daimler mit 118,65. Deutsche Renten lagen fast geschäftslos. Am Auslandrentenmarkt fetzten die kleinen Werte ihre Befestigung fort, Kronen- Bosnier 6,10 (6), Ungarn Kronen 2,70 (2,50), Polenguote 1,25. Ungarn CC-Werte und Mexikaner lagen gut behauptet. Don Schweizer Anleihen 4 v. H. Bundesbahn 235 (233,50).

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 27. Mai. Die Marktlage zeigte vor den Feiertagen keine Deränderung, das Geschäft war ruhig. Brotgetreide blieb gesucht und war nur knapp angeboten. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 215, W 16 218, W 19 222, W20 224; Roggen R12 178, R15 181, R18 185, R19 187, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preis­gebiete. Futtergerste, Hafer. Weizenmehl w 13 28,55, W16 28,80, W 19 28,80, W20 29,15; Roggenmehl R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizen­futtermehl W13 13,15, W16 13,30, W19 13,50, W 20 13,60. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erdnußkuchen m. M. 17,85 ab süddeutsche Fabrik­stationen. Treber 15,75 bis 16,00, Trockenschnitzel 9,40 ab süddeutsche Fabriken. Heu 6,50 bis 6,80, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 3,00 bis 3,30, gebündelt 2,80 bis 3,00.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 27. Mai. Der Frankfurter Pferdemarkt war gering beschickt, es standen nur knapp 200 Tiere zum Verkauf. Das Geschäft war infolge höherer Preise etwas gedrückt, man war aber trotzdem mit dem Umsatz zufrieden. Es wurden gezahlt: für ein gutes 4- bis 5jähriges Hunsrücker Arbeitspferd 900 bis 1000 RM., für ein paar mittel­schwere belgische Arbeitspferde 2800 bis 3000 RM. Schlachtpferde waren gefragt und es brachten 1. Qualität fette Ware 41 bis 42, 2. Qualität 36 bis 37 RM. je 50 Kelogramm Schlachtgewicht. Der nächste Pferdemarkt findet am 7. Juli statt.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 28. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 55 Rinder (1 Ochs, 2 Bullen, 45. Kühe, 7 Färsen), 935 Kälber, 38 Schafe, 1449 Schweine. Es kosteten: Kälber 38, Hämmel 46 bis 48, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe ruhig. Schweine wurden zugeteilt.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskvnt 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H

Frankfurt a. M. |

2)trlm

Schluß« kurs

Echlußk. Abend« börle

Schluß« kurs

Echlußk. Mittag« bürfe

Datum

26 5

27-5

26 5

27 5

6% Teuitche iHctd)oanleil)e o. 192,

101,13

101,13

101,13

101,13

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,5

98,5

98,5

98,5

6%% Doung-Anleihe von 1930 .

103

103

103

103

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mii

AuSlos.-Rechten ............

115,6

115,5

115,5

115,6

4/i% Deutsche Reichspostschahan

Weisungen von 1931, l......

100,4

100,3

100,3

100,25

4¥i% ehcm. 8% Hessischer Volks

staat 1929 trückzahlb. 102%) ..

98,75

98,75

-

4/i% ehern. 8% Hessische Landes

baut Darmstadt Gold R. 12...

96,9

96,9

6/2% ehern 4/,% Hey. Landes

Hypothekenbank DarmstadtLiau.

101,5

101,5

_____,

4/i% ehern. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldschuldvericbr. R.'

92,75

92,9

_

Lberhesjen Provinz-Anleihe mh

Auslos.-Reckten ............

Deutsche Komm. Sammetabl. An

leihe Serie 1 mit Austoj.-Rechten

117,5

118

118,4

4/,% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

97

97

b/r% ehern. 4/,% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Psandbriese......

101,7

6/i% ehern. 4/,% Rheinische

Hyp.-Bank-Liyu.-Goldpse. ...

101,9

101,9

102

102

4/1% ehern. 8% Pr. Landespfand-

oriefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97

4/?% ehcm. 7% Pr. Landcspfand

briefanst., Gold Komm. Obl. 20

94,75

94,75

94,75

94,75

Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-38

109,4

109,4

109,4

109,4

4% Oesterretchtsche Goldrente...

32

31,75

32,3

4,20% Lesterreichische SUberrente

2,75

2,7

2,75

9,75

9,75

9,5

9,75

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

9,5

9,55

9,15

9,6

4/2% deSgl. von 1913..........

9,5

9,75

9,2

9,8

6% äbgeft" Goldmexikaner von 99

13,5

14

13,5

14

4% Türkische Bagdakbahn-Anlelhe

9,75

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß». Abend­börse

Schluß« kurü

Echlußk. Mittag­börse

Datum

26.5-

27 5

26.5.

27.5

4% oesgt. Serie 11 ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4/2%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vercinh. Rente .

2 y4% Anatolier ......... ...

Hamburg-Amerika-Paket ü Hamburg,Südam. Dampfschiff . O Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bant und Disconto»

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank..............4

Reichsbank ................ij

A.E.G...................... 0

Bekula......................

Elektr. LieferungSgesellschast ... 6

Licht und Kraft ............. 7

Felten & Guilleaume.........4

Gesellsch.f.Elektr. Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests Elektr..........6

Schuckert L Co............... g

Siemens L Halske............ 8

Lahmeyer L Eo.............. 7

BuderuS ................... 4

Deutsche Erdöl ..............4

Harpen er................. 2/1

Hoesch EisenKöln-Neuessea .. 3

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ...............3

Mannesmann-Röhren........8

9,75 6,75

5,6 43,5

15,75

17,9

121,5

93

94,5 95,75 190,4

37 150 132

152

133

141,75

136

150,5 190,13 140,13

101,5

125,5 128 106

133,5 103

96,25

6,8 9,575

5,8 44

15,75

17,5 122,5

92,75

94,75 95,25 189,5

38,4

151

136,5 157,75

133

144

136,5

136 155,25 193,4 142,5

101

125,75

128

107,5

134

103,25

96,4

9

6,8

9,55

5,65 43,25

15,75

31,75

17,5

121,4

118

93

94,5 95,25 189,5

36,75

150,25 132,5

151,75

133 141,65

135,5

150,5

190

141

101,5

124,5 127,5

106,25

171

133,25 102,5

95,9

6,9

9,65

5,75

44,65

15,75

30,75

17,4

122,5

118,65

92,75

94,75

95,25

189,5

38,4

150,65

136

158,25

133,5

143,5

136,75

135,75

154

192

142,5

101,25

125,75

127,75

107,13

170,5

133,25

103,4

96,5

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß?. Abend- börie

Schluß« kurs

Echlußk. Mittag­börse

Datum.

26.5.

27.5

26.5

27-5.

Manchelder Bergbau.......

6/r

142

142,5

141,65

142,75

Kokswerke................

.. 6

135,5

136,25

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

236

236,5

235,9

236,5

Rheinstahl ................

.. 4

130,25

131,5

130,25

131

Bereinigte Stahlwerke......

8/,

95,25

95,75

95,25

95,5

Otavi Minen .............

.. O

23

23,25

22,9

23,13

Kaliwerke Aschersleben......

.. 6

130

130,75

130

130,75

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

129

129,25

130

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7/,

185

185

3. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

173

174

171,65

173,75

Scheideanstalt.............

.. 9

245

248

Goldschmidt ..............

.. 5

111

112,65

111

113,25

Rütgerswerke .............

.. 6

127

128,25

126,25

127,75

Metallgesellschaft...........

.. 6

133

134

132,5

133,5

Philipp Holzmann .........

.. 4

125,5

124,5

125,25

124,25

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

138,5

138,5

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

154

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

110

110,75

Aku <Allgemeine Kunstseide)

.. O

54,75

54,75

54,75

54,75

Bemberg.................

.. 5

91

92,5

91,5

91,5

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

141,25

144

142

143,75

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. O

99,75

101

100

101

Dessauer Gas .............

.. 7

119,25

122,25

Daimler Motoren..........

.. O

116,75

118,65

116,13

118

Deutsche Linoleum.........

.. 8

184

185,75

184

186,5

Ctenftein & Koppel ........

.. O

86,5

87,13

Westdeutsche Kaufhof.......

.. O

46

46,75

45,5

46,4

Chade ....................

.. 9

428

435

429

435

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

187,5

190

188,25

190,5

Eonti-Gummt.............

. 11

182

185

181,65

185,4

Gritzner....................O| 31,5 1 31,5 1 31

Ma,nkraftwerke Höchst a.M.... 4 98 98,5

Süddeutscher Zucker ........io| 1 209,25 I

31,13

210

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2U.

Banknoten.

26.Mai

27 .Mai

Amiliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Srirf

Geld

Ärie.

Buenos Air,

0,685

0,689

0,685

0,689

Brüssel ....

42,03

42,11

42,04

42,12

Rio de Jan.

0,138

0,140

0,138

0,140

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

55,30

55,42

55,30

55,42

Danzig ....

46,80

46,90

46,80

46,90

London....

12,385

12,415

12,385

12,415

Heljingfors.

5,46

5,47

5,46

5,47

Paris .....

16,365

16,405

16,365

16,405

Holland ...

168,02

168,36

167,96

168,30

.Italien....

19,48

19,52

19,48

19,52

3aDan .....

0,725

0,727

0,726

0,728

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

62,24

62,36

62,24

62,36

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,25

11,27

11,25

11,27

Ltockholm..

63,86

63,98

63,86

63,98

Lchwelz ...

80,32

80,48

80,32

80,48

Lpanten...

33,92

33,98

33,91

33,97

Prag......

Budapest ..

10,28

10,30

10,28

10,30

Reuyork ...

2,487

2,491

2,487

2,491

Serlin,27-Ma» |

G7Id

Zr7f

Amenlanitche Roten..............

2,439

2,459

Belgische Roten..................

41,88

42,04

Dänische Noten .................

55,05

55,27

Englische Noten .................

12,35

12,39

Französische Noten ...............

16,315

16,375

Holländische Noten...............

167.54

Italienische Noten................

Norwegische Noten .............

62,03

62,27

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten......... .....

_

Schwedische Noten...............

63,64

63,90

Schweizer Noten.................

80,14

80,46

Spanische Noten.................

33,57

33,71

Ungarische Noten................