Ausgabe 
27.7.1936
 
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Brasilien

kugel.

Ali HUT

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a

Wirischast

be-

Gesetz betrat

Frankfurt o. M.

Berlin

Lerlm

5ranfturt a. M.

146

97

132,25

ll 132,25

l 150,5

119,5

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14,9

Süddeutscher Zucker

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OieKlaggen-ernichieuropäischenOlympia-Raiionen

2,5

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üHiiaiiiiiiHiiiiimtiiini

Echluß« kurs

101

97,4

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271

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134

140

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135

139,4

146

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230

149,5

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29,13

127

127

183

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114,25

134,25

140

147,5

134,5

231,25 150,75 113,75

28,75

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170,65

117

135

139,13

57,65

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133,5

175

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407

217

188,5

151

113,75

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127

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88

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119,5

133,25

174

54,75

405

190

37,65

99

223

98,75

97

101,13

93,75

123

119,5

97

101,25

101,4

97,5

111

58,25

88

154 119,13 119,25 133,13

174

88,25 54,65

403

190

36,65

225

Columbien

Gelb - blau - rot waagerecht gestreift.

Bermudas

Britische Flagge mit Wappen.

Jamaika

Britische Flagge mit Wappen.

Schluß!. Abeno- börse

Mexiko Grün-weiß-rot, senk­recht gestreift.

Indien

Britische Flagge mit dem Stern von Indien.

Argentinien hellblau - weiß - hellblau, waagerecht gestreift.

stand.

Am Rentenmarkt eröffneten Altbesitzanleche 0,25 v. H. freundlicher, Kommunal - Umschuldung weiterhin unverändert 88,25, ebenso Jinsvergütungs- scheine mit 92,85; späte Schuldbuchforderungen mit 97,90 bis 98 etwa behauptet. Von Auslandsrenten

Japan

Rote Scheibe auf weißem Grund.

Neuseeland

Britische Flagge in der Oberecke, vier Sterne auf rotem Grund

Afghanistan Schwarz - rot - grün, senkrecht gestreift, mit Wappen.

Aegypten

Weißer Halbmond mit drei weißen Sternen aus grünem Grund.

Australien

Auf rotem Grund sechs Sterne verschiedener Größe, in der Oberecke britische Flagge.

Südafrika Orange - weih - blau, waagerecht gestreift, im weißen Feld kleine Flaggen.

Costa Rica Blau - weiß - rot - weiß - blau, waagerecht gestreift.

Peru Rot-weiß-rot, senkrecht gestreift.

4% Österreichische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente V. 1910 4' . % desgl. Don 1913.........

5% abgest. Goldmsxikaner von 90 4% Tückische BagdadSahn-Anleihe Serie l...................

Philippinen

Blau - rot, waagerecht gestreift, im weißen Dreieck drei Sterne und Sonne.

Kanada

Wappen auf rotem Grund, Britische Flagge in der Oberecke.

Haiti

Blaurot, waagerecht gestreift.

China

Rot, darin auf blauer Oberecke eine zwölf- strahlige weiße Sonne.

Bolivien Rot-gelb-grün, waage» recht gestreift.

101,4

97,5

95

109,5

30,5

2,6

9,13

8,55

8,25

14,9

Oie Einengung des schwarzen Kapitalmarktes

Uruguay

Neun weihe und blaue Streifen, in der weißen Oberecke eine Sonne.

USA.

Dreizehn rote u. weiße Streifen, in der blauen Oberecke 48 Sterne.

109,5

30,25

2,6

9,2

8,65

8,8

14,8

119,4

97

101,35

101,4

97,5

95

109,5

30

2,6

8,5

8,75

14,75

Rundfunkprogramm.

Dienstag, 28. Juli.

6 Uhr: Musik in der Frühe. Frühgymnastik. Nach­richten. 8.05: Unterhaltungskonzert. 9: Volksmusik. 10: Unterhaltungsmusik. 12: Musik am Mittag. Da­zwischen Hörberichte. 13.45: Nachrichten. 14: Allerlei von zwei bis drei! 15: Melodien aus französischen Spielopern. 16: Bunter Nachmittag. 18: Das kommt uns spanisch vor ... 19: Meister ihres Facks. Die Welt hört die XI. Olympischen Spiele. Der Olympia- beauftrage des Deutschen Rundfunks spricht über die erste Rundfunkübertragung der Olympischen Spiele 20: Kurznachrichten. 20.10: Weltkongreß für Freizeit und Erholung 1936. 6. Tag: Volkskonzert im Haus der Arbeit. Dazwischen (20.50) Echo des Tages.

beiträgt, denschwarzen Kapitalmarkt" auf die Dauer etwas zu beschränken und die Ersparnisse noch stärker zu den berufenen Kreditinstituten fließen zu lassen, so wird damit eine gesamtwirt­schaftlich gewünschte Entwicklung gefördert.

Nhein-Mainische Börse.

Fest.

(10,25).

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 27. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 339 Rinder (43 Ochsen, 67 Bullen, 189 Kühe, 40 Färsen), 344 Kälber, 52 Schafe, 2371 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 41 bis 45 Mark, Bullen 39 bis 49, Kühe 25 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 44 bis 72, Hämmel 47 bis 49, Schweine 50 bis 57 Mark. Marktoerlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe mittel­mäßig.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 631: Der Reichsausschuß für Frem­denverkehr hat anläßlich der bevorstehenden XI. Olympischen Spiele 1936 ein Merkblatt über die deutschen Devisenvorschriften für Ausländer im Reiseverkehr herausgegeben, das kostenlos von uns abgegeben wird. 632: Erweiterung der Bestim­mungen für Geschäftspapiere. 633: Zusammen- I fassung der Bestimmungen über den Zahlungsver­kehr mit der Schweiz und Liechtenstein. 634: Neufassung der Bestimmungen über den Verrech­nungsverkehr mit Jugoslawien. 635: Erhöhung der Reisefreigrenze in Danzig auf 200 Gulden für Reichsmark und Zloty für den Monat August. 636: Die Zolltarifänderungen der Südafrikanischen Union.

Sranffurt a.M. | Berlin

Wipp Holz mann .... [emenitoen Heidelberg ementwerk Karlstadt..

| 132,5 1 132,5 | 151,75

Oainm

6% Deutsche Reichsanteihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934

B/i% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablöj.-Schuld mti

Auslos.-Rechten ............

4Vi% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, l.......

4%% ehem. 8% Hessischer Botts' jtaat 1929 trückzahlb. 102%) ...

4/i°/o ehem. 8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold N. 12...

5%% ehem. 4 tz% Heil. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

4/i% ehem. 8% Darmst. Komm

Lanoesb.Goldschuldverschr R. fc

Lberhesjen Provinz-Anleihe mi Auslol.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4%% ehem.8% Franks. Hyp^Vani

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6%% ehem. 4%% Franks. Hyp.

Bauk-Liqu.-Psandbrtese......

b'/r% ehem. 4'/2% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. .. -

4%% ehem. 8% Pr. Landespsank

briefanstalt, Psandbriese R. 19 414% ehem. 7% Pr. Landespsanv

brieianst., Gold Komm. £61.20

Sleuergutlch.Berrechnungök. 34-38

gewannen 4 v. H. Goldmexikaner 0,25 v. h- auf 10,65 und 4 v. H. Rumänen 0,13 o. H. auf 5,65

Im Verlaufe schrumpfte das Geschäft am Ak­tie n m a r k t weiter zusammen. In der Farven- Aktie lag stärkeres Angebot vor, das den Kurs dis auf 170,50 drückte. Für Montanwerte nannte man ebenfalls leicht ermäßigte Kurse, die Gesamthaltung blieb aber doch fest. Nachfrage fanden Kunstseide AKU mit 57,50 bis 58,50 (57,65), auch Bemberg 0,50 v.H. höher mit 88. Für Bankaktien war die Haltung uneinheitlich.

Am variablen Rentenmarkt traten keine Veränderungen ein. Kommunal-Umschuldung 88,20 zu 88,25, zertif. Dollar-Bonte etwa 67,75 bis 68. Goldpfandbriefe notierten unverändert, Liquida­tionswerte teilweise etwas höher. Von Stadtan- leihen zogen Mainzer auf 94,75 (94,50) an, Hanauer gaben auf 91,50 (92) nach, sonst blieben die Kurse behauptet. Von fremden Werten lagen noch 4,50 d. H. Irrigations-Mexikaner etwas fester mit 10,45

Panama

Weiß - rot» blau - weiß gestreift. In den weißen Feldern je ein Stern.

Chile grüner Gründ, in geb Weiß-rot, waagerecht dem Feld eine Himmels- gestreift, blaue Oberecke mit Stern.

Oer Gau Hessen-Nassau

auf der Weltgeflügelausstellung.

LPD. Frankfurt a. M., 25. Juli. Der VI. Wettgeflügelkvngreß, der zur Zeit in Leipzig tagt, lenkt die Blicke des Auslandes nach Deutschland, das in der Kleintierzucht eine führende Stellung einnimmt. Wert und Bedeutung lassen folgende wenige Zahlen erkennen. Bei der letzten Zahlung Ende 1934 wurde der Hühnerbestand mit über 200 Millionen Mark bewertet, der der Gänse mit 35 Millionen Mark und der der Enten mit 11 Mil­lionen Mark. Die deutschen Bienen stellen den zweitgrößten Posten mit 110 Millionen Mark dar, für Ziegen wurde der Wert mit 70 Millionen Mark, für Kaninchen mit 44 Millionen Mark und für Pelztiere mit 9 Millionen Mark errechnet, zusam­men also annähernd eine halbe Milliarde. Der Er- zeuqungswert stellt sich bei der Geflügelzucht auf 700 Millionen, Ziegenzucht 240 Millionen, Bienen­zucht 40 Millionen und Kaninchenzucht ebenfalls 40 Millionen, also über eine Milliarde Mark

Im Gau Hessen-Nassau hat die Kleintierhaltung jeder Art von jeher eine zweckmäßige Forderung erfahren. Der Gau steht im Reich an dritter Stelle. Es gibt zur Zeit im Gaugebiet Hessen-Nassau rund 1000 Kleintierzüchtervereine mit einem Mitglieder- bestand, der in die Zehntausende geht.

Mission zukommt, Durch die großen Umwälzungen und Erlebnisse des Weltkrieges, des Zusammen­bruchs und der nationalsozialistischen Erhebung sind ihr völlig neue Ein- und 'Ausblicke eröffnet und neue Aufgaben gestellt. Diese neuen Aufgaben wer­den im alten Geist deutscher Wissenschaftlichkeit, mit all der Gründlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Wahr- Hastigkeit zu lösen sein, die von jeher ein Ruhmes­titel des deutschen Volkes waren." In diesem Geiste, so betonte Professor Frank, ist das Institut an die Arbeit gegangen.

Im einzelnen betonte Frank weiter, daß nie­mandem die geistige Auseinandersetzung mit diesen Reden erspart werden könne. Er fei überzeugt, daß sie der Anlaß zu einer ernsthaften geistigen Auseinandersetzung mit dem Wissen- fchaftswillen des nationalsozialisti- sch en Deutschlands werden würden, die ge­rate im Ausland manche falsche Vorstellung end- gültig zerstreuen dürfte. Professor Frank hob be­sonders die grundlegende Feststellung des Reichs­wissenschaftsministers hervor, daß weder die Blüte der Wissenschaft durchorganisatorische Maßnah- men" bewirkt, noch die Hochschulkrise durch solche Maßnahmen gelöst werden kann, daß vielmehr je­der Reform der Universitäten die innere Er­neuerung der Wissenschaftsidee vvr- ausgehen müsse.

Auf diese Erkenntnis ist, so betonte Frank, die gesamte Arbeit seinesReichsinstituts" gegrün­det. Als 1933 die nationalsozialistische Bewegung die Macht und Verantwortung übernahm, habe sich gezeigt, daß der stürmende Elan allein und noch viel weniger die äußere Organisation allein nicht imstande waren, der nationalsozialistischen Idee die geistige Macht über die hohen Schulen zu sichern. Ein neues siegentscheidendes Element mußte eingeschaltet werden. Es ist die Überlegenheit des Nationalsozialismus auch in der geistigen B e - gründung seiner Wissenschafts idee und in der wissenschaftlichen Leistung aus dieser Idee heraus. , . ,

Prof. Frank hob abschließend hervor, daß es in den Jahren seit 1930 das große Problem des politischen Kampfes war, zu beweisen, daß die NSDAP, nicht nur die Trommeln der Begeisterung rühren, sondern nach einer Formulierung Adol Hitlers vom September 1930auch Florett fechten" und zuletzt auchregieren" könne. Er ver­wies auf die wissenschaftlichen Spitzenleistungen von Günther, Krieck und Bäumler, hinter de­nen sich bereits die ersten bedeutsamen Leistungen einer jungen nationalsozialistischen Gelehrtengenera­tion abzeichneten, von denen er Hans Alfred Grunsky, Karl Richard Ganzer und Wilhelm Graus erwähnte.

24.7

TÖT 97,4 102,25

112,4

25 7 iöT 97,4 102,25

112,65

100

98,75

97

100,9

93,75

Frankfurt a. M., 25. Juli. Die Börse be­wahrte auch am letzten Tag der Woche ihre feste Haltung, da weiterhin Kaufaufträge der Kundschaft Dorlagen. Das Geschäft war indes nicht besonders lebhaft, da kein entsprechendes Anaebot herauskam.

Am Aktienmarkt lagen besonders Montan- werte auf Käufe von Großanlegern wieder fest und recht lebhaft. Hoesch, Klöckner, Mannesmann, Rhein­stahl und Verein. Stahl setzten 1 bis 1,50 v. H. höher ein, Buderus 116,50 bis 117 (116,50), auch Laurahütte 0,50 v. H. fester. Harpener bei kleinem Umsatz plus 2,50 v. H. IG. Farben zogen zunächst auf 171,90 (171) an, waren aber später zu 170,75 angeboten, Deutsche Erdöl 1 v. H. höher. Von Elek­troaktien stiegen Siemens um 2,50 v. H. auf 208, Licht & Kraft plus 1 v. H., AEG. plus 0,13 v. H., dagegen gaben RWE. 0,50 v. H. und Elektr. Liefe­rungen 0,75 v. H. nach; Schuckert unverändert 164,75. Autowerte bröckelten 0,25 bis 0,50 v. H. ab, auch Maschinenwerte ruhiger, Muag minus 1 v. H., Moenus mit 96,50 gut behauptet. Zellstoffaktien lagen 1,50 v. H. höher, ferner gewannen Zement Heidelberg 1,25 v. H., Holzmann 0,75 v. H., Deut­scher Eisenhandel 2 v. H., Reichsbank 0,90 v. H. Schiffahrtsaktien blieben voll behauptet, Hapag 0,25 v. H. freundlicher. Westdeutsche Kaufhof zu­nächst 55,50 (55,13), dann 55,25. Metallgesellschaft und Rheinmetall-Borsig setzten 0,25 bis 0,50 v. H. leichter ein. Nach den ersten Kursen wurde es etwas ruhiger, Montanwerte blieben voll behauptet, auch sonst zeigten die Kurse größtenteils den Anfangs-

Norm. Die Gläubiger sollen sich zunächst mit den Schuldnern in Verbindung setzen, damit eine Eini­gung erzielt wird; wenn dies nicht gelingt, soll die Hilfe der Gerichte in Anspruch genommen werden.

Durch diese Neuregelung wird den Schuldnern eine wesentliche Erleichterung verschafft, denn bis­her waren noch häusig für Privathypotheken Zinsen von mehr als 6, ja 7 und 8 v. H. und hoher zu zahlen. Ferner wird erreicht, daß der Zinsunter­schied zwischen den Privathypotheken und den­jenigen Hypotheken, die von den organisierten Realkreditgebern gewährt wurden, bedeutend ge­ringer wird. Der Anreiz, zwecks Erzielung höherer Zinsen sich dem schwarzen Kapitalmarkt zuAU- wenden, verliert durch die Herabsetzung der Zinsen für Privathypotheken natürlich erheblich an Be­deutung. Je höher der Zins, desto hoher stellt sich auch das Risiko; diese Erfahrung haben viele ge­macht, die sich nicht der berufenen Kreditinstitute bedienten, sondern ihre Ersparnisse selbst, z. B. als Hypotheken, ausgeliehen haben. Wer dagegen seine Ersparnisse Kreditinstituten anoertraut, bleibt vor manchem Aerger, vor Sorgen und auch Verlust- gesahren bewahrt. Denn die Kreditinstitute, wie z. B. die Sparkassen, haben einen ganz anderen Einblick in Fragen des Geldverkehrs und des Grundstücksmarktes, wie ihn der Privatmann nun einmal nicht besitzen kann. Das gilt vor allem auch für die zahlreichen im Grundstücksverkehr zu be­achtenden rechtlichen Fragen, durch deren unge­nügende Kenntnis schon mancher Volksgenosse, der Geld in Hypothekenform ausgeliehen hatte, in eine unangenehme Lage gekommen ist. Wenn also das Gesetz über die Zinsen von Privathypotheken dazu

Im Zuge der Maßnahmen, mit denen in ver­schiedenen Abschnitten die Zinsen für öffentliche Anleihen, Pfandbriefe und damit auch für die von den Grundkreditanstalten gewährten Hypotheken herabgesetzt wurden, sind nunmehr durch das Gesetz über Hypothekenzinsen vom 2. Juli 1936 auch die Zinsen für Privathypotheken gesenkt worden. Dieses ' chtet Zinssätze von 5 bis 6 o. H. als

Gläubiger sollen sich zunächst mit den

Datum

Manssetver Bergbau....... 6 /t

Kokswerke.................. 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rhetnstahl.................. 4

Vereinigte Stahlwerke...... 8%

Otavi Minen ...............O

Kaliwerke Aschersleben........b

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

Schluß­kurs

24-7

101

97,4

102

112,5

100,1

6*s- AL

Schluß­kurs

24-7.

145

230

149,5

112,9

29,13

126,5

183

Schultheis Patzenhofer .......4

Atu (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................6

Zellstoff Waldhof ............6

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............O

Deutsche Linoleum ...........8

Orenstein & Koppel ..........O

Westdeutsche Kaufhof.........O

Ehade...................... 9

Accumulatoren-Fabrtt....... 12

Lonti-Gummt.............. 11

Gritzner....................Ol

Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4

124

119,65

97

Schlußk. Abend- börsc

25.7

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren nngesührten Ziss-rn geben die Höhe der zuletzt b°1chl°H°n°n Dividende an. - R-ichvbankdi-kvnI 4 v.H., Lvmbardzin-fuß 5 v.H.

börse

25.7.

kurs

24.7.

Schlußk. Mittag- börse

25.7

I. G- Farben-Jndustrte.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................ 5

Rütgerüwerle ......... 6

Metallgesellschaft............. 5

110,75

57,75

87,65

154

118,5

118,9

133,13

174,9

89,4

55,25

407

2I7

188,5

!"l

WWW

iiiiiiiw

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt a. M.

24-Juli

25 Juli

Amtliche Notierung Geld | Bries

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Schluß­kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« börse

Datum

24-7

25.7-

24-7.

25.7.

4% Desai. Sene n ...........

5% Numan, veretnh. Rente v.1903

6,7

6,7

6,7

6,75

4'/,9l>Rumän.vereinh.Rentev.l91ö

10,25

10,4

10,25

10,25

4% Rumänische vercinh. Rente

5,5

5,65

5,55

5,4

44

44,25

43,25

Hamburg-Amerika-Paket .....

0

15,25

15,5

15,65

15,75

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

0

48

48,75

Norddeutscher Lloyd .........

0

16,75

16,75

16,9

16,65

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

119,5

119,5

119

119

Berliner Handelsgesellschaft ...

6

127

126,75

Commerz» und Prtvat-Bank ...

4

103,5

104,5

103,4

104

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................

4

105,75

106,5

105,5

106,5

Dresdner Bank..............

4

105,75

106,5

105,5

106,5

Retchsbank ................

li

196,13

197

195,75

197

A.E.G......................

0

39,13

39,25

39,13

39

Bekula.....................

8

155,5

155,4

155,75

155,9

Elektr. Lteferungsgesellschast ..

6

135,75

135

136

133,75

Licht und Kraft .............

7

159

160

159,4

159,75

Felten & Guilleaume.........

4

139

138,5

139,5

139,75

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung

6

145

144,5

145

144

Rheinische Elektrizität ........

6

134,5

135

134,13

135,25

Rhein. Wests. Elektr..........

6

140,25

139,75

140,13

139,5

Schuckert LEo..............

6

164,75

164,75

164,75

164,75

Siemens L Halske...........

k

205,5

208

206,5

208

Lahmeyer LEo.............

7

145,5

146,5

145

146,25

4

116,5

117

115,75

116,5

4

135

136

135

135,9

Harpener.................

2'/

131

133,5

130,5

132,25

Hoesch EisenKöln-Neuessen .

120,5

121,5

121

121,75

Ilse Bergbau ..............

174,75

173

l

139

139

139,5

139,5

Klöcknerwerke ..............

118,75

120,25

119

120,4

ManneSmann-Röhren.......

112,75

113,5

113

113,75

Buenos Alle

0,680

0,684

0,683

0,687

Brüssel ....

41,92

. 42,00

41,90

41,98

Rio de Jan.

0,143

0,145

0,142

3,047

0,144

Sofia.....

3,047

3,053

3,053

Kopenhagen

55,65

55,77

55,63

55,75

Danzig ....

46,80

46,90

46,80

46,90

London....

12,465

12,495

12,46

12,49

HelsingforS.

Paris .....

5,485

5,495

5,49

5,50

16,42

16,46

16,41

16,45

Holland ...

168,76

169,10

168,75

169,09

Italien....

19,53

19,57

19,53

19,57

Javan .....

0,727

0,729

0,726

0,728

Jugoslawien

5,654

5,666

62,76

5,654

5,666

Oslo..... :

62,64

62,62

62,74

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,325

11 ,345

11,32

11,34

Stockholm..

64,27

64,39

64,25

64,37

Schweiz ...

81,13

33,92

81,34

81,16

81,32

Spanien...

33,98

33,92

33,98

Prag......

10,28

10,30

10,275

10,295

Budapest ..

Reuyork ...

2,485

2,489

2,481

2,488

Banknoten

Berlin, 25. .Vul 1

Geld

Brief

Amerttamsche^koien......

2,436

2,456

41,92

Belgische Noten..........

41,76

Dänische Noten .........

55,43

55,65

Englische Noten .........

12,425

12,465

Französische Noten.......

16,36

16,42

Holländische Noten.......

168,33

169,01

Italienische Noten........

Norwegische Noten ......

62,40

62,66

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

64,03

64,29

Schweizer Noten.........

80,98

81,30

Spanische Noten.........

33,58

33,72

Ungarische Noten .......