Ausgabe 
27.6.1936
 
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Kurszettel -er Berliner und Krankfurier Börse

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

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die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

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Hof 141 u Südd, Zucker 226, AG. für Verkehr Hapag 14,65.

Frankfurter Obst- und Gemüsemackt.

Frankfurt a. M., 26. Juni. Am Obst-

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Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

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Belgische Roten...............

Dänische Roten Englische Roten Französische Roten Holländische Roten Italienische Roten ........

Norwegische Noten

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten ....

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Wegen Haffenschande verurteilt.

Frankfurt a. M., 26.Juni. (LPD.) Die Große Strafkammer verurteilte den 30jährigen Walter Otto wegen Rassenschande zu 15 Monaten Gefängnis. Der arische Angeklagte hatte im Sommer 1932 eine um drei Jahre ältere geschie­dene Jüdin kennengelernt, zu der er auch noch nach Inkrafttreten der Nürnberger Gesetze Beziehungen unterhielt.

waren keine mehr an geliefert. Der Absatz trotz rück­läufiger Preise schleppend. Sehr starkes Angebot herrschte in allen Gemüsearten. Es blieben Ueberstände in Blumenkohl, Erbsen, Karotten, Kohl­rabi und Kopfsalat. Auch das Angebot von Früh­kartoffeln war stark bei unzureichender Nachfrage. Die Preise lagen allgemein rückläufig. Es notierten u. a.: Blumenkohl 15 bis 35, Bohnen (Treib) 38 bis 40, Bohnen (dicke) 12 bis 13, Erbsen, Sack 6 bis 7, do. Gärtner 8 bis 10, Gewürzel, großes Bündel 30 bis 40, Salatgurken (Treib) la 15 bis 30, do. (Kasten) 8 bis 25, Einmachgurken 8 bis 10, Karotten, Bündel 4 bis 5, do. lose, V- kg 10, Kar­toffeln, Erstlinge 8 bis 8V2, Kohlrabi 2Vr bis 5, Kopfsalat 3 bis 5, Petersilie 30 bis 35, Pilze, Pfif­ferlinge 38 bis 40, Radies, Bündel 3 bis 4, Rettich, Bündel 8 bis 10, do. Stück 5 bis 10, Rhabarber 5, Römischkohl 6 bis 8, Rote Rüben, Bündel 4 bis 6, Rotkraut 18 bis 20, Spargel, je nach Sorte 7 bis 28, Spinat 12 bis 13, Schnittlauch 25 bis 30, Weiß­kraut, früh 6 bis 10, Wirsing 4 bis 5, Zwiebeln mit Schlotten 3 bis 5, Erdbeeren la 32 bis 35, I 25 bis 30, II 20 bis 24, do. unsortiert 18 bis 20, Monats 60, Heidelbeeren 25 bis 28, Garten-Him­beeren 30 bis 35, Johannisbeeren 16 bis 20, Kir­schen la 32 bis 35 und 20 bis 30, do. sauer 18 bis 22, Stachelbeeren, reife 20 bis 25, do. unreife 12 bis 14, Aepfel (auftral.), Kiste 18 bis 20, (Chile) 16 bis 18, Aprikosen 24 bis 28 (span.), 28 bis 32 (ital.).

Südfrüchtemarkt war das Erdbeeren- und Kirschen­angebot gut. In Heidelbeeren, Himbeeren, Johan­nisbeeren und Stachelbeeren waren nunmehr ver­stärkte Zufuhren zu verzeichnen. Die Nachfrage war nicht befriedigend, bei fallenden Preisen. Auslän­dische Aprikosen genügend am Markt, Pfirsiche

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt, 26. Juni. Die Eier-Versorgung der städtischen Märkte bleibt unverändert unzu­reichend, da die Ueberschüsse der ostdeutschen Ge­biete sowie der Einfuhren aus dem Auslande für die Einlagerung ausgenommen werden. Dom Land­handel werden dagegen laufend Eier in die Städte gebracht. Eine Besserung ist nach der jetzt erfolgten Beendigung der Einlagerung zu erwarten. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt-M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markeneier S 10, A 9V-, B 9, C 8V2, D 8.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt, 26. Juni. Die Buttereingänge sind infolge des höheren Frischmilch-Bedarfs wieder kleiner geworden. Der Bedarf wird aber aus­reichend aus dem vorhandenen Bestände gedeckt. Es notierten in Mark per 50 kg frei Frankfurt-M. (Großhandelsoerkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 148, Feine deutsche Molke­reibutter 145, Deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Landbutter 125, holländische Butter 148; Margarine A 97, B 86, C 56; deutsches Schmalz 95 bis 100.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft: 538: Bekanntmachuna KP 155 der Ueberwachungsftelle für unedle Metalle, betr. Kurs­preise. 539: Gebührenherabsetzung ab 1. Juli 1936 im überseeischen Fernsprechverkehr. 540: Liste der Waren, die in Dänemark ohne ein Valuta- Attest eingeführt werden können.

elbst in genügenden Mengen zur Verfügung ge- tellt. Die Viehwirtschaft hat auskömmliche und tabile Preise dem Erzeuger gegeben und versieht )en Verbraucher mit gleichmäßiger Qualitätsware zu tragbaren Preisen. Die Eierwirtschaft bringt eine gleichmäßige Versorgung des Verbrauchers und dem Bauern einen besseren Verdienst.

Sonntag, 28. Juni.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Orgel­musik. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Bekennt­nisse zur Zeit. 10:Kameraden". Worte: Heribert Menzel. Musik: Ernst Moritz Henning. 10.30: Chor­gesang. 11.15: Südwestdeutsche Erzähler: Mario Heil de Brentani. 11.30: Von deutschen Blumen und Kräutern. Ein bunter poetisch-musikalischer Bilder­bogen mit Gedichten. 12: Mittagskonzert. 14: Kin­derfunk:Kasperle reist ins Bad". Ein Kasperlespiel von Hermann Dalichow. 14.45:Guten Tag Auf Wiedersehn!" Kleines Zeitkapitel vou bürgerlicher Lauheit und fauler Neutralität. Verfaßt und gelesen von Walter Richter. 15: Deutsche Scholle. 16: Volks­sender 1936! 18: HJ.-Funk: Wer geht mit, juchhe, übern See. Allerlei Ernstes und Heiteres von der Waterkant. 18.30: Konzert. 19.50: Sportbericht. 20: Neue deutsche Unterhaltungsmusik. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.15: Der Volkssender 1936 ruft! 22.20: Sportspiegel des Sonntags. 22.45: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

ZRonfag, 29. Juni.

6 Uhr: Air (Bach) Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 9.30: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienft. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk). 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: 50 Minuten Bravour! 15: Volk und Wirtschaft: Nah­rungsmittel frisch erhalten. Die modernen Ver­fahren. 15.15: Kinderfunk. L5.45: Nachmittagskonzert. 16.30: HJ.-Funk. 17: Klaviermusik. 17.30:Schlag­bäume dreier Länder". Bilder an der Reichsgrenze bei Perl. 18: Fröhlicher Alltag. Ein buntes Konzert. 19:Richthofen", Hörspiel von Thor Goote. 20: Nachrichten. 20.10: Opernabend. 22: Nachrichten (auch.

Die hinter den'Papieren angeführten Ziffern

>te Gesamtbörse behauptete ihre freundliche kyiunöftimmung.

Am Rentenmarkt bröckelten Kommunal-Umschul- bung noch leicht ab, dagegen Altbefitz-Anleihe eher fester. Mexikaner holten ihre Anfangsverluste wieder auf. Pfandbriefe lagen recht gut gehalten, aber Liquidationspfandbriefe zum Teil bis 0,25 v. H. schwächer. Im Freiverkehr Adler-Kleyer 107,50 (107), Wayh & Freytag 116,50 (114,50).

Tagesgeld wieder 2,75 v. H.

Abendbörfe weiter fest.

Die Festigkeit der Rheinstahl-Aktie führte zu wei­teren Kurssteigerungen auch auf anderen Märkten. Gegenüber den Berliner Schlußkursen waren zahl­reiche Werte um 0,50 bis 1 v. H. höher gefragt, ohne daß Material herauskam. So waren Rhein- stahl bei 143 (141,75), BMW. bei 139 (138,50), Otavi in größeren Posten bei 25 (24,50), Verein. Stahlwerke bei 96 (95,75) gesucht. Auch Mannes­mann notierten 0,40 v. H. fester.

Anleihen blieben ruhig und gut gehalten. Aus­landrenten ebenfalls still und ohne wesentliche Kursverschiebung. Im Verlaufe waren Spezial- werte weiter beachtet und erneut fester. Rheinstahl schlossen mit 143,75 (nochmals 0,75 v. H. höher), Mannesmann 0,25, BMW. um 0,25, Holzmann um 0,50 v. H. erhöht. IG.-Farben schlossen 174,13, Otavi 25, BMW. im freien Markt bei 139,50 v. H. gesucht.

Deutsche Anleihen unverändert. Von Ausland­renten Kronen-Bosnier 7,80 (7.95). 4proz. Schwei­zer Bundesbahn 1 0. H. niedriger. Es notierten: 6proz. Verein. Stahlwerke 102,75, Farbenbonds 136, Rhein. Hyp. Bank Goldpf. Liqui. 101,13, 4^proz. Oesterr. Silber-Rente 2,75, Lissabon 76, 4proz. Rumänen 5,65, 4proz. Schweizer Bundes­bahn 228,50, 5proz. Mexikaner innere 6,30, dto. äußere Gold E 14,50, 4)^proz. dto. Irrigation 9, Adca 75,25, Commerzbank 92,50, DD-Bank 93, Dresdner Bank 93,25, Buderus 103,50, Harpener 126,50, Klöckner 106,25, Mannesmann 101,75 bis 102, Otavi 25, Hoesch HO, Rheinstahl 143,75, Laura- hütte 22,50, Verein. Stahlwerke 96,25, AKU. 55,65, AEG. 35,25, MAN. 123,50, BMW. E 139,25, Be­tula 152, Conti Gummi 191, Daimler 118,25, Deut­scher Eisenhandel 114,25, Deutsche Erdöl 130, Scheideanstalt 269, IG.-Farben 174,13, Gesfürel 140, Goldschmidt 113,65, Hanfwerke Füssen 85,50, Hochtief 133,50, Holzmann E 123, Junghans 99,65, Lahmeyer 140, Metallgesellschgft 136,50, Moenus 89,50, RWE. 133,75, Schuckert 156, Zellstoff Wald-

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Reue Verordnung zurDurchführung der landwirtschaftlichen Schuldenregelung.

Fwd. Im Reichsgesetzblatt 1/57 wird eine achte Verordnung zur Durchführung der landwirtschaft­lichen Schuldenregelung veröffentlicht, die für das Zwangsvergleichsverfahren ergänzende Vorschriften enthält für den Fall, daß ein Bauer, für den ein Schuldenregelungsoerfahren schwebt, auch im Wege des Zwangsvergleichs nach den allgemeinen Vor­schriften der Schuldenregelungsgesetzgebung nicht entschuldet werden kann, weil er den zur Verzin­sung und Tilgung der verbleibenden Schulden er­forderlichen Betrag nicht aufzubringen imstande ist. Danach sind bei der Varablösung, die nur zulässig ist, wenn sie im Vergleichsoorschlage vorgesehen ist, die nach Eröffnung des Verfahrens fällig geworde­nen und bis zum Zeitpunkt der Ablösung aufgelau­fenen Zinsen mit auszuzahlen und bei nicht mundel- sicheren Förderungen kann ausnahmsweise eine Ab­lösung mit Ablösungsschuldverschreibungen vorge­sehen werden, wobei ein Abzug nicht stattfindet. Die zum Betriebe gehörenden Grundstücke des Bau­ern haften von der Bestätigung des Vergleichsvor­schlags an für eine der Deutschen Rentenbank-Kre­ditanstalt zustehende jährliche Entschuldungsrente. Diese ist auf die Dauer von 52 Jahren zu erbringen. Sie ist eine öffentliche Grundstückslast und kann von dem Bauern jederzeit abgelöst werden. Der Baper, sein Ehegatte und der künftige Anerbe sind ver­pflichtet, ihr Vermögen zur Minderung oder zum Ersatz der Ablösungsmittel des Reiches zur Verfü­gung zu stellen.

Wird in einem Entschuldungverfahren nach Maß­

bungen erhalten.

Rbein-Maiuische Börse.

THittagsbörfe weiter freundlich.

Frankfurt a. M., 26. Juni. Die Börse war für Spezialwerte etwas lebhafter und allgemein weiter freundlich. Vor allem gaben die Verwal­tungs-Aufführungen in der HV. der IG. Farben sowie die nun feststehende Dividendenerhöhung um 2 0. H. bei Rheinstahl der Bankenkundschaft und der Börse Anregung. Auch sprach man unbestätigt über Aktien-Tauschtransaktionen im Komplexe Rhein- stahl-JG. Farben. IG. Farben lagen um 0,75 v. H. fester, daneben auch Metallgesellschaft bei größeren Umsätzen um 2,40 v. H. erhöht. Von Montanwerten führte Rheinstahl mit einer Kurssteigerung von 3,25 0. H., es folgten Hoesch mit 1,75 0. H., Man­nesmann bei ebenfalls größeren Umätzen um 1, Mansfeld 1,25 v. H., Otavi 0,75 v. H., Verein. Stahl­werke 0,90 v. H. Elektrowerte ruhiger, aber eben­falls fester, wobei Felten 1,25 0. H., Licht & Kraft 1,13 v. H., Akkumulatoren 2,75 v. H.; Gesfürel 0,75 v.H. anzogen. Durch Zufallsorder Schuckert noch 0,50 v. H., AEG. 0,13 v. H. leichter. Auch die Ne­benmärkte zumeist freundlicher. Zu erwähnen die Kurssteigerung bei Muag 0,25 v. H., Kaufhof 0,50 v. H., Holzmann 0,50 v. H., Hanfwerke Füssen 0,50 v. H. Reichsbankanteile eröffneten 2 v. H. schwä­cher, also zum gestrigen Berliner Schlußkurs unver­ändert.

Der Rentenmarkt blieb unverändert ruhig. Alt- besitz roieöer 112,50; Kommunal-Umschuldung auf 88,60 (88,75) abgeschwächt. Don Auslandsrenten waren Mexikaner nach den bisherigen Steigerungen knapp gehalten, 4,5proz. Irrigation um 0,25 0. H., 4proz. Gold-Mexikaner um 0,05 v. H. leichter.

Der weitere Verlauf blieb fest unter Führung von Montanwerten. Rheinstahl erhöhten sich aus 141,25, gewannen also nochmals 1,25 v. H., Otavi weitere 0,65 0. H., Hoesch 0,75 v. H., Verein. Stahl­werke nochmals 0,25 v. H. Holzmann gaben spater l v. H. nach. Südd. Zucker notierten 226 (226,50).

aus dem Sendebezirk). 22.30: Musik zurGuten Nacht". 24 bis 2: Nachtkonzert.

Dienstag, 30. Juni.

6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Früh­konzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Alemannische Rundschau. 10: Schulfunk. Die Orgel­bornkirmes in Boppard, Hörfolge von August Ver­leger. 11: Nachrichten. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt euch ein wenig Rast Seid bei Frau Musika zu Gast! 15: Volk und Wirtschaft. Die Elbe, eine deutsche Ver­kehrsader. 15.15: Die deutsche Frau. 16: Unterhal­tungskonzert. 17.30: Jndustrievolk einst und jetzt! Hörfolge vom Aufstieg des deutschen Arbeiters. 18: Unterhaltungskonzert. 18.30: VIII. Italien. Ein Funk­bericht von der olympischen Trainingsarbeit. 19: Abendmusik am hessischen Hose. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Volksmusik. 21.40: Richard Strauß, sein sinfonisches Schaffen: Don Juan, Tondichtung Werk 20 (1887/88). 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: 550jähriges Jubiläum der Universität Heidelberg. Welttreffen ehemaliger Heidelberger Studenten.

Rhein-mainischer Getreidemarkt.

Die Umsatztätigkeit schrumpft mangels Angebot weiter zusammen Soweit noch Weizen von der Landwirtschaft abgeliefert wird, sind die Landmüh­len Abnehmer, während an die Großmühlen im Rhein-Maingebiet fast kaum mehr Weiten heran­kommt. 2^m Oberrhein ist norddeutscher Weizen nur noch vereinzelt angeboten, meist in wenig befrie­digender Qualität. Die Mühlen sind also auf die Verarbeitung der eigenen Bestände sowie die Zu­weisungen der RfG. angewiesen.

In Roggen ist das Bild ganz ähnlich. Die gro­ßen Mühlen verarbeiten ihre eigenen Bestände, die Landmühlen benötigen lausend Zuweisungen der Reichsstelle. Neuer Roggen dürfte Mitte des Mo­nats aus den Sandgebieten angeliefert werden.

Der Gersten markt ist völlig umsatzlos, da­gegen hat sich am Hafer markt das Bild ge- ändert, da die Eigner nunmehr im Hinblick auf die nahe Ernte ihre Bestände verkaufen wollen. Das Angebot, besonders von norddeutschem Hafer, ist reichlich und auch etwas billiger geworden. Die Abschlüsse bewegen sich jedoch in engen Grenzen.

Weizenmehl ist genügend vorhanden, wenn auch neue Abschlüsse zur Zeit von den Mühlen nicht getätigt werden. Die Nachfrage der Bäcker hat sich in der letzten Zeit hauptsächlich auch auf die geringeren Brotmehle gerichtet. Die Abschlüsse in ostdeutschem Roggenmehl kommen ziemlich lang- sam heran, so daß gelegentlich Mangel an greif­barer Ware besteht. Jedoch können die Wünsche der Bäcker allenthalben befriedigt werden.

Am Futtermittel markt hat der Bedarf für Kleie wieder nachgelassen. Auch Futtermehle sind schwer verkäuflich, dagegen werden Schnitzel und Oelkuchen, soweit diese noch vorhanden sind, lebhaft begehrt. Kartoffelflocken haben recht gute Umsätze, während Biertreber nur mäßig gefragt sind.

Das Rauhfuttergeschäft ist noch völlig unentwickelt, so daß das große Angebot von neuem Heu trotz der nachgebenden Preise nicht unter­kommt. Für Stroh sind zur Zeit die Fabriken wie­der gelegentlich Abnehmer.

Wochenbericht der Schlachtviehmärkte

Frankfurt a. 21L, Mainz, Wiesbaden und Darmstadt.

Auf allen Märkten entsprachen die Austriebe an Großvieh nicht der Nachfrage. Entsprechender Ausgleich wurde in Form von Gefrierfleisch und in Form von Frischfleisch geschaffen. Die Qualitäten waren auf allen Märkten mittelmäßig und haben gegenüber der Vorwoche keine Aenderung erfahren. Aufgetrieben waren in Frankfurt 187 Stück gegen­über der Vorwoche 225.

Die Kälberauftriebe entsprachen der Nach­frage. Frankfurt hatte eine Zufuhr von 1168 (1311) Tieren. Der Geschäftsgang war in Frankfurt und den anderen genannten Märkten mittel bis schlep­pend. Die Qualität der angelieferten Tiere war gut. Die Preise waren gegenüber der Vorwoche noch etwas rückläufig, und zwar gaben sie in Frankfurt um 4 RM., in Darmstadt um 9 RM., in Wies­baden um 2 RM. pro 50 Kilogramm nach, dagegen waren sie in Mainz unverändert.

An Schafen war die Zufuhr in Frankfurt (102, in der Vorwoche 111) und Darmstadt gering Bei einem mittleren Geschäftsgang gaben die Preise in Frankfurt um 1 RM. nach, an den übrigen Märkten lagen sie unverändert.

Die Schweinemärkte deckten auf sämtlichen Märkten den Bedarf. Frankfurt hatte einen solchen von 4346 (gegenüber der Vorwoche 4983). Die Qua­litäten waren gut, im allgemeinen kann festgeftcltt werden, daß die Schweine im Gewicht schwerer angeliefert werden, wogegen der Absatz an Fett­schweinen stark zurückgeht.

Die Beschickung der Fleischgroßmärkte Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Darmstadt war bezüglich Grohviel ungenügend, an Schweinen genügend, an Kälbern in Frankfurt, Mainz und Wiesbaden aus­reichend, in Darmstadt ungenügend.

Drei Jahre Marktordnung.

FWD. Am 29. Juni werben es drei Jahre, feit der erste Grundstein für die Gestaltung einer na­tionalsozialistisch bedingten Marktordnung gelegt wurde. Grundsatz und Ziel, das dieser Marktord­nung vorschwebte, war Erzeugerschutz und Verb rauch er sch utz. Mit der geleisteten Ar­beit hat es der nationalsozialistische Wirtschaftsftnn fertiggebracht, Einzelschaffen und Einzelkönnen in die Gemeinschaftsarbeit einzubauen, daß ein großes Gemeinschaftswerk entstanden ist. Alles geschah auf dem Wege der Selbstverwaltung, und so bildet die Marktordnung die Voraussetzung für die Durch­führung der Erzeugunasschlacht, stellt zugleich emen Grundstein für die Arbeitsschlacht dar und ist Weg- bereiterin für §!e Nahrungsfreiheit Deutschlands.

Dalum

4% oesai. Seiie h ............

5% Numän. vereinh. Rente v. 1903 4V,°/c»Rumän.vereinh.Rentev.lSlg 4% Rumänische veryinh. Rente .

2J4% Anatolier..............

Hamburg-Amertka-Pake» ..... v Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd --------- 0 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bant und Disconto-

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank 4 Reichsbank ................

Buderu» *

Deutsche Erdöl 4

Harpener......... - *

Hoesch EisenSöln-Neuessea.. 8 ni(e Bergbau .........J

Ilse Bergbau Genüsse J Klöcknerwerke ...............

ManneSmann-Röhren ö

3n der Marktordnung zusammengefaßt ist die ^^chchlrtschaft, die Getreidewirtschaft, die Viehwirtschaft und die 6 i e r ro i r t Ichaft. Bei der Milchwirtschaft wurde eine be­achtliche Steigerung erzielt, bei der Getreidewirt, djaft der Brotpreis stabil gehalten und das Brot

ichere Forderung ganz oder teilweise nicht abgelöst, o erhält der Gläubiger in Höhe von 80 v.H. des nicht ablösbaren Forderungsbetrages Ablösungs- schuldverschreibungen. Durch deren Gewährung er­löschen die abgelösten Forderungen sowie die für die bestellten Grundpfandrechte. An Stelle von Ablösungsschuldverschreibungen können die Gläubi­ger nach dem Ermessen des Ernährungs- und des Reichsfinanzministers auch andere Schuldverfchrei-

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß« für»

Gchlußk. Abend« börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Dalum

25-6-

26-6.

25.6.

26.6

IRansieioer Bergbau.......

6N

137

139,5

137,5

140,75

Kokswerke ................

.. 6

128,13

129

Rheinische Braunkohlen ....

12

240,5

240,5

240,25

240,5

Nheinstahl ................

.. 4

136,75

143,75

136,5

141,75

Bereinigte Stahlwerke......

8¥i

94,5

96,25

94,4

95,75

Otavi Äinen .............

.. 0

23

25

23

24,13

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

126,5

125

126

Kaliwerke Westeregeln......

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123,5

125

123,75

124,5

Kaliwerke Salzdetfurth.....

.

178

180

178,75

180

I. G. Farben-Industrte.....

.. 7

173,25

174,13

173,13

173,75

Scheideanstalt.............

.. V

269

269

.. 5

119

127

113

111,75

113,75

Rütgerswcrke .............

.. 6

129

127,75

129,4

Metallgesellschaft...........

.. 6

133,13

136,5

132,5

135,65

.. 4

121,5

123

120,13

122,65

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

141

140,5

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

150

150

Schultheis Pahenhofer .....

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 4

.. 0

.. 6

55,75

84

55,65

109,75

55,25

85

110

55,4

84,65

.. 6

140,5

141

141,25

141,4

Zellstoff Aschaffenburg .....

Dessauer Gas .............

.. 0

.. 7

.. 0

102,4

118,25

104,5

118,25

103

119,25

118,5

104,5

118,65 118

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186,75

189

187,5

188,5

Orenstein & Koppel ........

.. 0

80,13

80,4

Westdeutsche Kaufhof.......

.. U .. 9

45

443

45

441

45,4

442,25

45,25

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Äccumulatoren-Fabrtk......

12

197

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198

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11

190

190,5

190

192

.. 0

31,65

31,75

31,65

31,5

Mainkraftwerke Höchst a.M..

- 4

98,75

98,75

Süddeutscher Zucker .......

10

226,5

226

227,5

225,5

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend, börl-

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag. börse

25.6

26.6.

25.6.

26.6-

6,75

6,75

6,75

6,75

9,75

9,75

9,8

9,8

5,6

5,65

5,7

5,75

43

43,25

43

43,4

14,75

14,65

14,75

14,5

-

31,75

35

16

16,25

16,13

15,75

122,25

123

122,5

122,25

115,5

116

116,5

117,5

92

92,5

91,75

92,25

93,25

93

93,25

93

93,75

93,25

93,75

93,25

195,5

194,25

193,65

195

Frankfurt a. M.

Äeriia

Schluß, kurs

Gchlußk. Abend, börse

Schluß, kurs

Gchlußk. Mittag« börse.

Oainm

25.6

26.i

25.6

26.6

6% Deutsche Retchsanleihe o. 1927

101,65

101,65

112,5

101,65

4% Deutsche Reichsanl. von 193t

98,13

98,5

98,5

98,5

6yi% Young-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

102,5

102,4

102,25

102

Auslos.-Rechten ............

4y,% Deutsche Reichspostschatzan

112,5

112,5

Weisungen von 1934, l.......

4Vi% ehem. 8% Hessischer Bolls-

100,2

100,2

100,25

100,2

staat 1929 (rückzahlb. 102%) ... 47i% ehem. 8% Hessische Lande»

98,75

98,65

98,75

98,9

bank Darmstadt Gold 81.12... 572% ehem. 4V,% Hess. Lande»

97

97

97

Hypothekenbank DarmstadtLiqu. 47i% ehem. 8% Darmst. Komm

101,25

101,13

Landesb.Goldschuldversckr. R.e Oberhessen Provinz-Anleihe mb

93,5

93,5

Auslos.-Rechten ..........

Deutsche Komm. Sammelabl. An

123,5

123,5

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 47i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

119,65

119,5

119,75

119,65

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 571% ehem. 471% Franks. Hyp.

97

97

Bank-Liqu.-Pfandbrtese.......

6KZ% ehem. 47i% Rheinische

101,4

101,13

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. - -- 4y,% ehem. 8% Pr. Landespfand.

brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19

101,65

101,65

101,25

101,5

97,5

97,5

97,5

97,5

</?% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanst., Gold Komm. Obi. 20

95

95

95

95,25

Steuergutsch.BerrechnungSk. 84-88

109,45

109,5

109,4

109,4

4% Oesterreichische Goldrente...

32,75

2,75

9,65

33 2,75 9,55 9,15

9,4 14,4

4,20% Oesterreichische Silberrente

4% Ungarische Goldrente.......

2,7

9,55

2,75

9,5

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

9,15

9,15

9,8

14,65

4'/r% deügl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99

9,4

14,8

14,5

4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie 1...................

25.3unl

26.3unl

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

»rief

Geld

3rlr

Buenos liliii

0,685

0,689

0,678

0,682

Brüssel ....

42,00

42,08

41,99

42,07

Rio de Ian.

0,139

0,141

0,138

0,140

Sosta.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

55,74

55,86

55,65

55,77

Danzig ....

46,80

46,90

46,48

46,49

London....

12,485

12,515

12,465

12,495

HelsingsorS..

5,499

5,511

5,495

5,505

Parts .....

16,39

16,43

16,425

16,465

Holland ...

168,13

168,47

168,71

169,05

Italien.....

19,53

19,57

19,53

19,57

Iaoan......

0,731

0,733

0,729

0,73)

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

62,74

62,86

62,64

62,76

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,34

11,36

11,325

11,345

Stockholm...

64,37

64,49

64,27

64,39

Schweiz ...

80,88

81,04

81,04

81,20

Spanten...

33,95

34,01

34,02

34,08

Prag.......

10,28

10,30

10,295

10,315

Budapest ..

Neuyork ...

2,485

2,489

2,485

2,489

Berlin, 26. Juni

Geld

2,437

2,457

41,84

42,00

55,40

55,62

12,43

12,47

16,375

16,435

168,29

168,97

62,42

62,68

64,05

64,31

80,86

81,18

33,68

33,82