Die hessische Ausführungsverordnung zum Aeichsmietengesetz.
Die Hessische Landesregierung verordnet aus Grund der §§ 6 und 21 des Reichsmietengesetzes und der §§ 1, 5 und 6 der Ausführungsverordnung zum Reichsmietengesetz vom 20. April 1936 nach Zustimmung des Reichsarbeitsministers und des Reichsministers der Justiz folgendes:
§ 1.
Die Vorschriften des Reichsmietengesetzes gelten nicht für Mietverhältnisse über Wohnungen, Deren Jahresfriedensmiete
a) 800 Mark und mehr in den Orten der Orts- klasse A,
b) 600 Mark und mehr in den Orten der Ortsklasse B,
e> 450 Mark und mehr in den Orten der Ortsklasse C,
d) 350 Mark und mehr in den Orten der Ortsklasse D
beträgt. Sie gelten ferner nicht für Mietverhältnisse über Geschäftsräume, die Teile einer Wohnung bilden oder wegen ihres wirtschaftlichen Zusammenhangs mit Wohnräumen zugleich mit diesen vermietet sind, wenn die Jahressnedensmiete für die Wohn- und Geschäftsräume zusammen die in Satz 1 bezeichnete Grenze erreicht oder Übersteigt. Die Zugehörigkeit einer Gemeinde zu der im Absatz 1 bezeichneten Ortsklasse bestimmt sich nach dem auf Grund des § 12 des Reichsbesoldungsgesetzes aufgestellten Ortsverzeichnis.
Die Gemeinde kann namentlich anordnen, daß nach erfolglosem Ablauf einer dem Vermieter gesetzten Frist
1. ein Mieter zur Vornahme notmenbiger, bestimmt bezeichneter Arbeiten berechtigt ist und einen entsprechenden Betrag des Mietzinses, der bei der jeweils fälligen Zahlung 18 v. H. der Friedensmiete nicht übersteigen darf, einbehalten kann;
2. der Mieter einen Teil des Mietzinses, der bei der jeweils fälligen Zahlung 18 v. Sy der Friedensmiete nicht übersteigen darf, an eine von ihr zu bezeichnende Stelle abzuführen hat.
Die Beträge können wie Gemeindeabgaben beigetrieben werden. Die Gemeinde hat bann bie not- wenbigen Jnstanbsetzungsarbeiten ausführen zu lassen. Sobalb bie Kosten für bie ausgeführten Arbeiten aus ben abgeführten Mietbeträgen gebeckt sind, hat bie Gemeinbe ihre Anordnung wieder aufzuheben.
Soweit auf Grund einer nach Absatz 1 oder Absatz 2 ergangenen Anordnung der Gemeinde ein Betrag des Mietzinses für Jnstandsetzungsarbeiten in Anspruch genommen wird, erlischt der Anspruch des Vermieters. Dies gilt auch für den Fall der
Abtretung, Verpfandung oder Befchkagnahmung des Mietzinses.
Gegen eine Anordnung der Gemeinde findet die Beschwerde an die Aufsichtsbehörde binnen zweier Wochen statt. Die Befchwerde hat aufschiebende Wirkung. In der Anordnung ist auf das Rechtsmittel hinzuweisen.
§ 7.
Wird auf Grund des § 2 Absatz 4 des Reichsmietengesetzes der ortsübliche Mietzins festgesetzt, so ist er durch Vergleich mit dem Mietzins zu ermitteln, der für die mit dem 1. Juli 1914 beginnende Zeit in der Gemeinde für Räume gleicher Art und Lage regelmäßig vereinbart war. Die Festsetzung lediglich auf Grund des abgeschätzten Bau- werts vom 1. yuli 1914 ober auf Grunb einer Abschätzung ohne Rücksicht auf bie für Räume gleicher Art unb Lage vereinbarten Mieten ober die Aufstellung von Durchschnittspreisen für den Quadratmeter benutzter Fläche ist unzulässig.
§ 8.
In den Fällen der §§ 3 unb 5 hat die Umlegung nach dem Verhältnis der Friebensmiete — bei Räumen mit Sammelheizung unb Warmwasserversorgung nach Abzug von 7 bzw. 3 v. H. von ber Friedensmiete — und § 2 der Ausführungsverordnung zum Reichsmietengesetz zu erfolgen. Hierbei sind auch Räume zu berüctsichtiaen, für die nicht die gesetzliche Miete gezahlt wird.
§ 9.
Die Verordnung tritt am 1. Mai 1936 in Kraft.
Wirtschaft.
§ 2.
Der Mindestsatz der gesetzlichen Miete beträgt
1. in den Städten Darmstadt, Offenbach und Mainz (Alt-Mainz unb die Stadtteile Mainz- Kastel, Mainz - Kostheim, Mainz - Mombach) 116 v.H.,
2. in den Stadtteilen Main^-Bischofsheim, Mainz- Bretzenheim, Mainz-Weisenau 114 v. H.,
Z. in dem Stadtteil Mainz-Ginsheim 112 v. H., 4. in den Städten Alzey und Neu-Isenburg
114 v. H.,
5. in allen übrigen Gemeinden 112 v. H. der Friedensmiete.
§ 3.
Der Vermieter ist berechtigt, das Wassergelb auf die Nutzungsberechtigten (Vermieter, Mieter, Pächter usw.) umzulegen. Die Umlegung ist erst zulässig, wenn der Vermieter dem Mieter gegenüber vor ber Fälligkeit bes Mietzinses eine entsprechend schriftliche Erklärung abgegeben hat. Macht er von diesem Recht Gebrauch, so vermindert sich die gesetzliche Miete um 3 v. H. der Friedensmiete.
Abänderungen der auf Grund dieser Bestimmungen erfolgten Regelung sind ohne Zustimmung des Mieters nur für den Beginn des Kalenderjahres zulässig.
§ 4.
Bei Räumen mit Sammelheizung und Warmwasserversorgung ist der Vermieter berechtigt, die Kosten der Heizstoffe einschließlich ber Anfuhrkosten nach Quabratmetern ber beheizten Fläche umzulegen. Die Kosten ber Beheizung gemeinsam benutzter Räume finb auf bie Rauminhaber zu verteilen. Der Vermieter ist berechtigt, monatlich für bie Heizstoffe Vorschüsse in Höhe eines Zwölftels bes Verbrauchs bes Vorjahres zu erheben. Ist ber Verbrauch bes Vorjahres nicht zu ermitteln, so finb bie voraussichtlich entstehenben Kosten zugrunbe zu legen.
§ 5.
Werben in einer Gemeinbe nach dem 30. April 1936 Abgaben für Entwässerung unb für Fäkalienabfuhr, für Straßenreinigung ober Müll- unb Schlackenabfuhr neu eingeführt, so ist ber Vermieter berechtigt, biese Abgaben umzulegen. Werben derartige Abgaben nach diesem Zeitpunkt erhöht, so gilt das gleiche hinsichtlich der Erhöhung. Haben bei einer Neueinführung dieser Abgaben die Vermieter bie Aufwendungen für bie gleichen Zwecke bisher selbst getragen, so hat ber Reichsstatthalter in Hessen — ßanbesregierung — für biefe Aufwen- bungen einen Hunbertsatz ber Friebensmiete fest- zusetzen; um biefen Hunbertsatz vermindert sich ber umlagefähige Betrag.
Sind in einer Gemeinbe Abgaben ber in Absatz 1 genannten Art nach bem 1. April 1932 ohne entsprechende Senkung ber gesetzlichen Miete ermäßigt worben, unb werben sie nach bem 30. April 1936 erhöht, so ist bie Umlegung nur bann unb insoweit gestattet, als bie Abgabenhöhe vorn 1. April 1932 überschritten wirb.
§ 6.
Hat ber Vermieter bie Ausführung notroenbiger Jnstanbsetzungsarbeiten unterlassen, so hat bie Gemeinbe bie sachgemäße Ausführung ber Arbeiten durch geeignete Anordnung zu sichern.
Jtinbermarff in Gießen.
Auf bem gestrigen Rinber - (Nutzvieh-) Markt in Gießen stauben 574 Stück Großvieh, 170 Fresser unb 150 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe ober hochtragenbe Kühe 1. Qualität 480 bis 650 RM., 2. Qualität 350 bis 460, 3. Qualität 200 bis 300, Rinber, )4- bis Xjährig 140 bis 210, %• bis zweijährig 210 bis 280, tragenb 290 bis 500, Kälber, bis zwei Wochen 32, bis vier Wochen 52, bis sechs Wochen 74 RM. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: mittelmäßig. — Nächster Markt am 9. Juni.
5 (—) v. H. Divibende bei Daimler- Ben z - A G. Die Daimler-Benz-AG. in Stuttgart konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz auf 226 (147) Millionen RM. steigern. Die Ausbeh- nung bes Geschäfts ermöglichte bie Neueinstellung von weiteren 4000 Beschäftigten (im ganzen seit 1933 = 18 000 Neueinstellungen). Die Summe ber Löhne unb Gehälter ist auf 63,25 (49,32), bie ber gefetfr lichen unb freiwilligen sozialen Leistungen auf 6,3o (4,87) Millionen Reichsmark gestiegen. Der Export konnte nach Wert und Stückzahl gegenüber dem Vorjahr verdreifacht werden. Vom Wert der Aus- fuhr ber beutschen Automobilinbuftrie entfiel fast ein Drittel auf bie Daimler-Benz-AG. Die Neuinvestitionen bezifferten sich auf runb 21 (im Vorjahre runb 7) Mill. RM. Nach Abschreibungen zum größten Teil auf kurzlebige Gegenstänbe in Höhe von runb 20,5 (im Vorjahre runb 7) Mill. RM. verbleibt ein Reingewinn von 4,11 (4,13) Mill. RM. Der auf ben 18. Juni angesetzten Generalversammlung soll vorgeschlagen werben, aus bem Vortrag von 1934 unb bem Gewinn von 1935 je 0,75 Mill. Reichsmark, zusammen 1,5 Mill. RM. zur Bilbung eines Unterstützungsfonds für die Gefolgschaft ab» zuzweigen, ferner soll der Posten Aufgeld auf die 6proz. Teilschuldoerschreibungen in Höhe von 0,84 Mill. RM. abgeschrieben und eine Dividende von 5 (—) v. H. aus die Stammaktien verteilt werden. Auf neue Rechnung sollen 0,38 Mill. RM. vorgetragen werden. Das laufende Geschäftsjahr zeigt eine günstige Weiterentwicklung.
Mein-Mainische Börse.
Mttagsborfe uneinheiklich.
Frankfurt a. M., 26. Mai. Die Nähe ber Psingstseiertage macht sich an ber Börse schon jetzt in stark verringerter Geschäftstätigkeit bemerkbar. Die Kunbschaft zeigte nur wenig Interesse, während die Kulisse starke Zurückhaltung bekundete.
Am Aktienmarkt lagen die ersten Kurse uneinheitlich, wobei aber Abschwächungen überwogen haben. Später wurde die Haltung freundlicher und die Kurse zogen meist mäßig an. Eine Sonderbewegung vollzog sich in Daimler Motoren, die mit 115 (118,25) eröffneten, da die Kulisse größere Abgaben vornahm. Die Ausschüttung von 5 (0) v. H. Dividende bot eine Enttäuschung, da man mit 6 v. H. gerechnet hatte. Später ergab sich angesichts der günstigen Abschlußziffern eine leichte Erholung auf 115,50. Don chemischen Werten waren IG. Farben weiter gedrückt auf 170 (170,75), später 170,50, Goldschmidt lagen 0,50 v. H. höber. Am Elektromarkt gingen Gesfürel um 2 v. H., Siemens um 1,40 v. H. unb Betula um 0,50 v. H. zurück.
Montanaktien lagen außerorbentlich ruhig unb etwa 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger. Fest waren Muag mit 100,50 bis 101,50 (99,25). Etwas lebhafter lagen Westdeutsche Kaufhof mit 44,25 bis 45,50 (44). Sonst eröffneten Zellstoff Aschaffenburg 1,25 v. H., Reichsbank 1,13 v. H., Deutscher Eisenhandel 0,75 o. H., Metallgesellschaft 0,50 v. H., AKU. 0,25 v. H., Moenus Maschinen 0,25 v. H. niedriger, dagegen gewannen Deutsche Erdöl 2,40 v. H. Schiffcchrts- aktien lagen gut behauptet. Im übrigen lagen zunächst nur wenig Erstkurse vor.
Der Rentenmarkt lag still. Kommunal-Um- schulduna unverändert 88,65", späte Schuldbuchforderungen 0,13 o. H. niedriger mit 98,50, Altbesitzanleihe etwa 115,13 (unverändert). Am Auslandsrentenmarkt waren ungarische Anleihen gefragt unb höher, 4 v. H. Golbrente 9,40 (8,85), 1914er 9 (8,65), ferner 4 v. H. Rumänen 5,70 (5,60), bagegen I. Anatolier 42,13 (42,25).
Im Verlaufe blieb die Haltung am Aktienmarkt unregelmäßig, meist stellten sich jedoch gegen die Anfangsnotierungen leichte Erholungen ein. Die Umsätze blieben aber sehr klein. Montanwerte lagen 0,50 bis 1 v. H. freundlicher, Daimler 116 nach 115,50. IG. Farben bis 171,50 nach 170,50, dann 171 bis 172. Von später notierten Werten büßten Zellstoff Waldhof 1,50 v. H., Feldmühle Papier 1,25 v. Jn., Bemberg 2 v. H., Marisfelder 2,50 v. H., Deutsche Linoleum 2 v. H., Accumula- toren 1,50 v. H. und BMW. 1 v. H. ein. Weiter erhöht waren Chade A bis C mit 428 (423).
Am Rentenmarkt erhöhten sich Kommunal- Umschuldung bei größeren Umsätzen auf 88,80 nach 88,65, Althesitz notierten amtlich 115,20 bis 115,40 (115,13). Zertifizierte Dollar-Bonds lagen 0,25 bis 0,40 v. H. freundlicher. Pfandbriefe lagen unverändert, Nass. Gold R. 4 bis 5 96,75 (97). Liquidationspfandbriefe schwankten nach- beiden Seiten um 0,13 v. H., Kommunal - Obligationen unverändert, Stadtanleihen etwas uneinheitlich. Von Auslandsrenten gingen Ungarn Gold auf 9,25 nach 9,40 zurück, später 9,40, 4,50 v. H. Irrigations-Mexikaner 7,50 (7,90). 4 v. H. Ungar. Kronenrente wurden mit 2,35 (2,50) notiert. — Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.
Abendborfe fest.
Die Abendbörse brachte im Anschluß an den Mittagsschlußverkehr am Aktienmarkt weitere Befestigungen und hatte ziemlich lebhaftes Geschäft. Neben IG. Farben, Daimler, Kaufhof und Scheideanstalt waren Montanwerte lebhaft gefragt. Im Durchschnitt zogen die Kurse gegen den berliner Schluß um 0,50 bis 1 v. H. an. Auch der Rente n m a r k t war freundlich, lebhafter Altbesitz mit 115,60 (115,50). Sehr lebhaftes Geschäft hatten ungarische Anleihen, die bis 0,50 v. H. anzogen, ebenso waren Schweiz. Bahnanleihen höher gesucht.
U. a. notierten: Altbesitz 115,60, 6 v. H. IG. Farben 138, 4,5 v. H. Franks. Hyp. KO. 2 bis 3 93,75, 4,5 v. H. Bosnier von 1902 5,5, 4 v. H. Oesterr. Einheits-Rente (Mai) 1,55, 4 v. H. Ungarn Gold 9,75, 1913er 9,50, 1914er 9,50, 1910er 9,50, 4 v. H. Ungar. Kronenrente 2,45, Anatolier I 43,50, 3,5 v. H. Schweiz. Bundesbahn 221, AKU. 54,75, BMW. 134, Bekula 150, Buderus 101,50, IG. Chemie volle 224, Daimler 116,75, Deutsche Erdöl 125 bis 125,50, Scheideanstalt 244,50 bis 245, Ge
ringer 87, IG. Farben 172,75 bis 173, Felten 1H Gesfürel 141,75, Harpener 128, Holzmann 125,50, Klöckner 103 Mannesmann 96,25, Marisfelder 142 Metallgesellschaft 133, Moenus 92, Rhein, braun 236, Rheinstahl 130,25, RWE. 136 Schuckert 150,50, Stahlverein 95,25, Kaufho 45,75 bis 46, Braubank 136, Hapag 15,75.
Frankfurter Obst- und Gemüjemarkt.
Frankfurt a. M., 26. Mai. Der Gemüse» markt verzeichnet weiterhin starkes Angebot, ins- besondere von Rettich, Spinat und Früh-Wirsing. 31 Kopfsalat besteht Ueberangebot. Nachfrage im allgc- meinen zufriedenstellend, in Salat verblieben jedoch Ueberftänbe. Preise wenig verändert. U. a. notier» ten: Blumenkohl (T = Treibhaus) 20 bis 60, Erbsei 23 bis 26. dieselben, Körbchen, etwa 8 bis 9,5 Kilo, brutto 3,00 bis 3,40 ital., Gewürze!, gr. Bdl. 30 bis 40, Gurken (T) 20 bis 40, 30 bis 35 holl., Karotten (T) Bdl. 10 bis 12, Kartoffeln, gelbe, 50 Kilo 3,80 bis 4,05, neue runde 9,50 bis 10,00, lange 13,00 bis 14,00 ital., Kohlrabi 8 bis 15, Kopfsalat, Freiland 2 bis 6, Mistbeet 4 bis 6, Lauch 1 bis 3, Radies, Bdl. 2 bis 3, Rettich, gr. Bdl. 12 bis 40, kl. 5 bis 10, Rhabarber 5 bis 6, Römischkohl 6 bis 8, ! Spargeln I 37 bis 40, II 32 bis 35, III 28 bis 30, IV 17 bis 20, Spinat 5 bis 8, Tomaten 65, Weih- kraut, spitz 12, Wirsing 4 bis 5, Zwiebeln 11 ägypt.
Obst und Südfrüchte: Deutsches Aepfelan- ; gebot schwach, Nachfrage bei festen Preisen befried!» 1 gend. Freiland- (Taunus) Erdbeeren und Kirschei (Bergstraße) bei geringem Angebot erstmalig notiert. Geschäft nur bei Erdbeeren zufriedenstellend, bei Kirschen recht langsam. Apfelsinenangebot noch gut. U. a. notierten: Äepfel 30 bis 50, Kiste, etwa 18,5 bis 20 Kilo, netto 19.00 bis 22,00 amerik., dieselben 20,00 bis 22,00 austral., Apfelsinen, blond 15 bis 18 span., Imperial 19 bis 22 span., Blut 15 bis 16 span., Imperial 30 bis 32 ital., Bananen, 12,5 Kilo» Kiste, netto 8,50 bis 9,00 Westind. und Kamerun, 8,50 Bros., Erdbeeren (T) I 1,50 bis 1,80, II 1,20 bis 1,40, Freiland 1,10 bis 1,20, Kirschen 40 bis 45 43 bis 48 ital., Stachelbeeren, grün 18 bis 20, Zitro» nen, Kiste 300 und 360 Stück, 6,00 bis 8,00.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
(D Kr o f d orf-Gleiberg, 26. Mai. Ein langgehegter Wunsch der hiesigen Eltern, insonderhet der in Zigarrenfabriken erwerbstätigen Mütter, it mit der nunmehrigen Eröffnung eines Kindergartens in Erfüllung gegangen. Die neue segensreiche Einrichtung geht von der NSV. aus, die damit eine erste Musteranstalt dieser Art im Kreise Wetzlar geschaffen hat. Unter Anleitung fachkundiger Kräfte hat die Gemeinde das seit 1919 nicht mehr für Schulzwecke gebrauchte Schulgebäude aus dem Jahre 1866 in der Schulstrahe neu hergerichtet. Es sind Räume für die HI., den BDM. und die Sanitätskolonne vorgesehen. Den großen Schulsaal im ersten Stock hat man in gefälliger Weise für die Kleinen eingerichtet: kleine Bänke und Tische, Stühlchen, zahlreiche Waschgelegenheiten und der- aleichen mehr gewähren einen gemütlichen, anheimelnden Aufenthalt, während der Schulhof für Bewegung und Spiel im Freien Platz bietet. Eine Kindergärtnerin, der eine junge Hilfskraft zur Ver. fügung steht, betreut die stattliche Kinderschar. Die Einweihung der neuen Einrichtung soll am 14. Juni stattfinden.
Q] Odenhausen (Lahn), 26. Mai. Der hiesige Turn- und Sportverein veranstaltete nm vorigen Sonntag auf dem Sportplatz sein An turnen. Die Leistungen der verschiedenen Abteilungen sowohl als auch der einzelnen Turner und ©portier waren hervorragend, u. a. wurden in der Jugend- abteihmg von Willi Felde und Adolf Henkel beim Weithochsprung 1,60 Meter bzw. 3,20 Meter übersprungen. Auch am Pferd mit Federbrett fonnie man in allen Abteilungen ausgezeichnete Leistungen sehen.
cxd Dornholzhausen, 26. Mai. Am geftri« gen Montag beging das Ehepaar Anton Vogt uid Frau Katharina, geb. Köhler, das Fest der Silbernen Hochzeit. — Die hiesige lu r n erlüge n b hat jetzt eine Handballmannschaft aufgestellt, um nunmehr auch diesen Sport zu pflegen. — In den hiesigen Dbftbaumanlagen macht sich der Frostspanner außerordentlich stark bemerkbar. An zahlreichen Bäumen ist bereits starker Schaden angerichtet worden. Bekämpfungsmaßnahmen sind dringend erforderlich.
Jüdische Ladendiebin erwischt.
LPD. Bad Homburg, 26. Mai. Der Polizei ist es gelungen, in der Jüdin Selma Markise eine gefährliche Ladendiebinfe st zunehmen. Sie hielt sich in der Kant-Stiftung in Oberstedten auf und benutzte die Hauvtverkehrszeit in den Geschäften, um ausgelegte Gegenstände aller Art zu entwenden. Es konnten ihr Ladendiebstähle in sünfFällen nachgewiesen werden. Die Diebin wurde dem Amtsrichter vorgeführt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskvnt 4 v.H., Lombardzinsfuh 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Äerün
Schluß« hirt
Gchlußk. Abend« börse
Schluß« hird
Gchlußk.
Mittag« börse
Datum
25 5
26.5.
25-5.
26.5-
6% Deuklche Retchsanleihe v. 1927
101,13
101,13
101,25
101,13
♦% Deutsche Reichsanl. von 1934
98,5
98,5
98,5
98,5
6Vi% Doung-Anlelhe von 1930 .
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mt.
103,13
103
103
Auslos.-Rechten ............
115,13
115,6
115,13
115,5
454% Deutsche Reichspostschatzaa
Weisungen von 1934, 1.......
454% ehem. 8% Hessischer Dolk^
100,3
100,4
100,3
100,3
ftaat 1929 (rückzahlb. 102%) ... 454% ehem. 8% Hessische Lande« bank Darmstadt Gold R. 12...
98,5
98,75
98,6
—
96,9
96,9
96,9
_
654% ehem. 454% Hess. Landes
Hypothekenbank DarmstadtLiau. 454% ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldschuldverichr. R.k
101,2
101,5
—
—
92,65
92,75
—.
_
Lberhesjen Provinz-Anleihe mi>
AuSlos. -Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabi. An
—
—
—
—
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 454% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl
117,75
117,5
117,65
118
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 654% ehem. 454% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.«Pfandbriese......
97
97
—
—
101,65
—
—
_
654% ehem. 454% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqi4.-Goldpse. ... 454% ehem. 8% Pr LandeSpsan»
101,75
101,9
101,75
102
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 454% ehem. 7% Pr. Landespfand
briefanst., Gold Komm. £61.20
97
97
97
94,75
94,75
94,75
94,75
Steuergutich.Berrechnungsk. 34-38
109,4
109,4
109,4
109,4
4% Oesterretchische Goldrente...
_
32
31,75
31,75
4,20% Oesterreichische Silberrente
2,7
—
2,85
2,7
4% Ungarische Goldrente.......
9
9,75
9,5
9,1
8,7
9,5
9,15
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 454% desgl. von 1913..........
8,7
8,65
9,5
8,7
9,2
6% äbgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
13,5
13,5
13,4
13,5
Serie 1.....................
9,75
9,75
—
—
Frankfurt a.UL
Berlin
Schluß« kurs
Gchlußk. Abend« börse
Schluß« kurs
Gchlußk. Mittag« börie
Datum
25.5.
26 5
25-5-
26.5
4% oesgi. (Serie n ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4>4%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .
2y4% Anatolier.............
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampsschtft . 0
Norddeutscher Lloyd .........0
'21.®. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................ 4
Dresdner Bank..............4
Reichsbank ................ it
'21.®.®....... o
9,75
9,65
5,6
42,25
16
17,75 121,5
93,25
95,25 95,5
191,5
37 150
152
133,25
142,5
138,75
134,75
148,75
191,5
140,5
101,25
121,4 127,5
105,75
134
102,5
95,5
9,75 6,75
5,6 43,5
15,75
17,9 121,5
93
94,5 95,75 190,4
37 150 132
152
133
141,75
136
150,5 190,13 140,13
101,5
125,5 128 106
133,5 103
96,25
6,95
9,7
5,7
42
16,13
32
117,75 93,25
95,25
95,5 188,5
37,13 150,25 132,75
152
133 142,25 138,5 134,4 149,4 190,5 140,25
102 121,75 127,75 105,5
169
133,5
102 95,25
9
6,8 9,55 5,65
43,25
15,75 31,75
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93
94,5 95,25 189,5
36,75 150,25
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150,5
190
141
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127,5
106,25
171
133,25 102,5
95,9
Bekula......................
Dcktr. LieferungSgelellsch'aft... 6
Licht und Kraft ............. 7
Felten & Guilleaume......... 4
Gcsellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr.......... e
Schuckert L Co............... e
TiemensL Halske....... g
Lahmeyer LCo.............. 7
Buderus ................... <
Deutsche Erdöl ...............
Harpener................. 2 y,
Heesch Eisen—Köln-Neuesten .. 3
Ilse Bergbau ............... e
Ulfe Bergbau Genüsse........ 6
Klöcknerwrrke ............... 3
Mannes mann-Röhren........3
Frankfurt a. M.
23erlin
Schluß« kurö
Schlußk. Abend« börse
Schluß« kurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
25-5-
26.5
25.5
26.5.
Mansfelder Bergbau.......
6Vi
143,5
142
143,5
141,65
Kokswerke ................
.. 6
—
——
136,5
135,5
Rheinische Braunkohlen ....
12
233,5
236
236,5
235,9
Rheinstahi ................
.. 4
129
130,25
129,5
130,25
Bereinigte Stahlwerke......
sy,
94,13
95,25
94,13
95,25
Otavi Minen .............
.. 0
22,5
23
22,65
22,9
Kaliwerke Aschersleben......
.. 6
—
130
130,75
130
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
129,5
129
129,75
129,25
Kaliwerke Salzdetfurth.....
1*
182
—
182
I. ®. Farben.Industrte.....
.. 7
170,75
173
170,75
171,65
Scheideanstalt.............
.. 9
244
245
—
Goldschmidt ..............
.. b
111
111
112
111
Rütgerswerke.............
.. 6
128,75
127
128,25
126,25
Melallgesellschaft...........
.. 6
132,75
133
133,25
132,5
Philipp Holz mann.........
Zementwerk Heidelberg ....
Cementwerk Karlstadt.......
.. 4
124.75
125,5
125
125,25
::3
139,5
154
138,5
154
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
—
109,25
110
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
54,5
54,75
55
54,75
Bemberg.................
.. b
92,5
91
91,75
91,5
Zellstoff Waldhof ..........
Zellstoff Aschaffenburg .....
Dessauer Gas .............
.. 6 .. 0
142,25
101
141,25
99,75
141,9
100,25
142
100
.. 7
—
122,13
119,25
Daimler Motoren..........
.. 0
118,25
116,75
118,4
116,13
Deutsche Linoleum.........
.. 8
185
184
185,5
184
Orenstein & Koppel ........
.. 0
—
—
87
86,5
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
44
46
44
45,5
Chade...........:........
.. V
423
428
423
429
Bccumulatoren-Fabrik......
12
189
187,5
55
188,25
Eonti-Gummi.............
11
183
182
184
ri8b65
Grtyner..................
.. 0
32
31,5
31,65
31
Mainlrastwerke Höchst a.M..
.. 4
98
98
Süddeutscher Zucker .......
10
208
206
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2TL
Banknoten.
25-Mai
26-Mai
Amllsche
Geld
Notierung Aries
Amtliche Gelb
Dotierung Äriel
Buenos Ain
0,685
0,689
0,685
0,689
Brüssel ....
42,03
42,11
42,03
42,11
Rio de Jan.
0,138
0,140
0,138
0,140
Tosta.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
55,30
55,42
55,30
55,42
Danzig ....
46,80
46,90
46,80
46,90
London....
12,385
12,415
12,385
12,415
HelsingforS..
5,455
5,465
5,46
5,47
Paris .....
16,365
16,405
16,365
16,405
Holland ...
167,96
168,30
168,02
168,36
Italien....
19,48
19.52
19,48
19,52
Japan .....
0,725
0,727
0,725
0,727
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
LSlo..... :
62,24
62,36
62,24
62,36
©ten......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,25
11,27
11,25
11,27
Stockholm..
63,86
63,98
63,86
63,98
Schweiz ...
80,31
80,47
80,32
80,48
Spanien...
33,90
33,96
33,92
33,98
Prag......
UL28
10 3Q
Budapest ..
—
Reuyork ..
2,486
2,490
2,487
2,491
öerlm,26.Ma> 1
<5c75
Är ef _
Amenkannche Roten..............
2,439
2,459
Belgische Noten..................
41,88
42 04
Dänische Noten .................
55,05
55,27
Englische Noten .................
12,35
12,39
Französische Noten...............
16,315
16,375
Holländische Noten...............
167,60
168,28
Italienische Noten................
—
—
Norwegische Noten ..............
62,03
62,27
Deutsch Lesterreich, L 100 Schwing
Rumänische Noten..............
—
Schwedische Noten...............
63,64
63,9»
Schweizer Noten.................
80,14
80,46
Spanische Noten.................
33 72
Ungarische Roten ................
;.n" Ot
Aj d°O
wie ein
Ämaldanne ».ne unseres üj arabos und ' , hie neue K ,'#n neuen t y n)ü5 hat erf 8 rin li^ ;* da h°t 61 inben, man h Ljert, wie man. W und der M ein Vogel- ch-s Anstieren, einer, „so ein .. Schlange oder Ida gemeint ha Her Natur kopi hat denn die irn?e .
siel ich em: & zu gegebener knde lebt." „seh haben jetzt nicht 8* hat Lungen lier im Wasser al Mrnet^Wass uri besser hätte langweilige Nachri Ml’ante Dinge M aufs Land c Ä atmen, dann bun Absausen Iritet zu fluchen, Ernenn das ein liiim, was aus \ jRat^eit." Epral 3d) bestehe dara lebiges Tier gibl mölf Schoppen, siegesbewußt: „l Gierte, müßte Mrt haben."
Tiner hat ein und lieft oc qe Tiere, Wir »Pn ihres Lebe: Menlsprechend Men, später t sii den Uchrn i trennt ^re fy und voll Mreü den, stark rieche wirkenden Saft eine Schweinere roller Ekel zu. ®onnen, und al
Weqermesse ^zeitlich übet Wer Episod
so unpop W symptoma 'M im zufäl «bien" auf ?*". Unb i, ft sür Diele L Kapitel der Mtchenlurche, Aaturc £ d°r Mensch-H fremb. Den "L? öornf’1 UNO das ist frf 4 s 2"' "*» ’S !" 'taen Äfe- di- im 4fr 5!atllr geit rüst Äe n
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