Ausgabe 
27.2.1936
 
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Sängerbund geschaffene Silberne Sängernadel bu 3 scheine» , den Vereinsführer überreicht. Das Mitglied QaS

Wallbott wurde anläßlich seiner 30jährigen ® 1 unö aliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Im M

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und begibt sich, nachdem sich der geehrte Turnbruvel

Teile des Abends wurden von Laiendarsleli ein dreiaktiges Singspiel und eine Humoreske v trefflich aufgefführt, die Zuhörer dankten mit wc verdientem, lebhaftem Beifall. Verlosung und T beschlossen den Abend.

3 Gobelnrod, 26. Febr. Die hiesige N S. - r a u e n s ch a f t veranstaltete im Saale der Gast- wirtschaft von Schultheiß einen Familienabend, ^cach kurzen Emführungsworten der hiesigen Frauenschaftsleiterin Frau Velten hielt Orts- gruppenleiter S ch e p p - Saasen eine Ansprache "ber den hohen ideellen Wert der Dorf- und Volks­gemeinschaft. Die Frauenschaft stellte anschließend in einer schonen Aufführung eine historische Spinn- ü,e dar, weiterhin wurden Gesangsvorträge mit Klavierbegleitung, Mundartgedichte,' Konzertstücke usw. geboten. Die Frauenschaftsleiterin dankte allen Mitwirkenden für die schöne Bereicherung des Abends Ortsgruppenleiter S ch e p p ermahnte schließlich noch, die Dorf- und Volksgemeinschaft stets im besten Sinne des Wortes zu pflegen. Der Abend wurde mit dem üblichen Gruß 'an den Führer geschloffen.

0 Ettingshausen, 26. Febr. Die jüngste ineichsgeldsammlung für das W HW erbrachte in der Zelle Ettingshausen den Betrag von 21 Mark. Der hiesige Obstbauverein hielt im Saale von Karl Stein II. seine General­versammlung ab. Der Vereinsführer hielt einen Vortrag über die Bedeutung des heimischen Obst­baues für unsere Volkswirtschaft. Er betont da- bei die Wichtigkeit der Steigerung des deutschen Obstbaues zur Erzielung besserer Obstqualitäten damit das deutsche Obst immer mehr an Stelle des ausländischen Obstes treten könne. Weiter sprach er über die verschiedenen Wege zur Qualitätsobst- Erzei;gung, über die Obstbaumpflege, die Düngung und die Schädlingsbekämpfung. Der Kreisverbands- vorsttzende Bopp-Bellersheim wies in einer An­sprache noch besonders auf den Wert des Obstbaues

nur einiges zu nennen, die Organisation der Kran­ken- und Kinderpflege, die künstlerisch hervorragende Erneuerung der Kirchen in Kirchberg und Lollar, die Schaffung eines Kriegerehrenmals für das Kirchspiel. Auch der Heimatoereinigung Staufen­berg widmete er seine Kraft. Wertvolle Dienste lei­stete er der Evangelischen Frauenhilfe, deren Ver- bandsoorstand er angehört, und der Heidenmission als Leiter des Oberhessischen Vereins für die Ba­seler Mission. An den Jahresfesten in Basel hat er in den letzten Jahren regelmäßig teilgenommen. Im Jahre 1912 war er durch das Vertrauen der damaligen Dekanatssynode zum Dekan berufen worden, und er bekleidete dieses Amt vom 7. De­zember 1912 bis 1. Oktober 1934. Dabei hatte er auch jahrelang die Einsichtnahme in den Religions­unterricht des Kreises Gießen auszuüben.

Pfarrer Gußmann gedenkt feinen Ruhestand in Gießen zu verleben. Möge ihm noch ein langer freundlicher Lebensabend befchieden fein.

öer Einzelhandel sammelt für das Winterhilfswerk.

Arn 29. Februar und am 1. März wird von der Deutschen Arbeitsfront die letzte Sammelaktion dieses Winters für das Winterhilfswerk durchge­führt. In allen Betrieben und Dienststellen wer­den sich die Gefolgschaftsmitglieder und Betriebs­führer in den Dienst des deutschen Hilfswerks stellen. Sie werden gemeinsam für die notleidenden Volks­genossen sammeln und selbst ihr Opfer bringen.

Innerhalb der großen Sammelaktion, die von der Deutschen Arbeitsfront durchgeführt wird, ist am 29. Februar auch eine Sammlung der Einzelhan­delsgeschäfte bei ihren Kunden vorgesehen. Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel richtet an alle Kaufleute, sowie an sämtliche Mitarbeiter in den Einzelhandelsbetrieben die Bitte, sich mit allen Kräften in den Dienst dieses Schlußappells des diesjährigen Winterhilfswerks zu stellen. Durch die Sammlung in den Einzelhandelsgeschäften wird nicht nur die Verbundenheit von Kaufmann und Verbraucher, sondern ihre gemeinsame Bereitschaft, auch während des üblichen Tagewerks der not- leidenden Volksgenossen zu gedenken und ihnen zu helfen, eindeutig zum Ausdruck gebracht. Die Kauf­leute werden am besten die richtige Form finden, auch ihre Kunden am 29. Februar zur tätigen Mithilfe am Opferwerk des deutschen Volkes auf­zurufen.

Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel hofft, daß ihr Ruf alle Kaufleute noch erreicht und mit dazu beitragen möge, dem Winterhilfswerk am Abend des letzten Februartages durch gemeinsames Opfer der Kaufleute, Mitarbeiter und Kunden gefüllte Sammelbüchsen aus den Einzelhandelsbetrieben ab­zuliefern.

Technischer Dienst des 00AE. in Gießen.

Sie Neueinrichtung des DDAC., derTechnische Dienst", kommt jetzt wieder nach Gießen, um die Fahrzeugprüfungen der hiesigen DDAC.-Mit- glieder vorzunehmen. Alle Mitglieder der Klassen A und B (Kraftwagen und Krafträder) erhalten nach eingegangener Meldung einen genauen Ter- min^ angesetzt, so daß Wartezeiten ausgeschaltet

tungsdauer vom 29. Februar 0 Uhr bis 2. März 12 Uhr (spätester Antritt der Rückfahrt) uusgegeben.

** Motorraddieb st ah l. Ende der vergan­genen Woche wurde in Frankfurt a. M. in der Großen Gallusstraße ein Motorrad gestohlen. Das Motorrad, eine DKW. 200 ccm, Typ KM Luxus, trägt das polizeiliche Kennzeichen IT 78604. Es wird gebeten, beim Auftauchen des gestohlenen Motorrades die nächste Polizeistelle zu benachrich­tigen.

"""Richtigstellung. Der in unserem Gerichts­bericht vom 20. Februar genannte L. F der zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt wurde, stammt nicht aus L i ch, sondern aus Grünberg.

Schöffengericht Gießen.

Wegen Betrugsversuches im erschwerenden Rück­fall und schwerer Urkundenfälschung wurde der F. K. aus Krofdorf zu 1 Jahr und 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte veran­laßte Kameraden, ihm einen Bürgschein über 300 Mark auszustellen. Diese Urkunde änderte er dann ab, indem er den Betrag in 3000 Mark um­wandelte.

Der G. PH. Sch. aus Ober-Roßbach wurde zu 1 2 0 Mark Geldstrafe verurteilt, weil er ein gepfändetes Schwein veräußerte.

Eine weitere Sache wurde zwecks Anstellung weiterer Ermittelungen ausgesetzt.

ten Güter der deutschen Nation darstelle, brachte anschließend auf das deutsche Lied, das be­sonders seit der Macktübernahme durch Adolf M ler zu Ehren kam, und auf den Führer begeifLj aufgenommene Sieg-Heil-Rufe aus. Die von den Sängern oorgetragenen Chöre und joD lieber zeugten von guter gesanglicher Schulung tn Verein. Die klangschönen und tonreinen Darbiellj

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bas Mitglied Hch. Becker in den Vorstand. Für regelmäßigen Besuch der Singstunden wurden Wilh. Dietz und Rechner Weber mit der Gol­denen Nadel, Joh. Bott mit der Silbernen Nadel geehrt. Sangesbkuder Wilh. Dietz, der sich der größten Wertschätzung und Beliebtheit im Verein erfreut, und seine beiden Söhne gehören dem Ver­ein als aktive Sänger an. Nach Erledigung der Tagesordnung ermahnte der Vereinsführer Schom- b e r die Sänger, auch im kommenden Jahre treu zum deutschen Liede zu stehen. Mit freudig aufqe- nommenem Sieg-Heil auf den Führer und mit dem Deutschlandlied wurde die Versammlung geschlossen. f * All e r t s h a us - n, 26. F-br. In der tau- fenöen Woche findet in unserem Dorfe eine Reihe von Vortragen in der Kirche statt. Red- ner sind die Pfarrer Stuhl- Nieder-Ohmen, A l t - Nleder-Ohmen, H e m m e s - Lehrbach, Geiß- Ober- Oslelden B e r n b e ck - Groß-Felda und Beil- Ehringshausen.

am 1. Juni 1896 als Verwalter nach Kirchberg, wo Gießener Dochenmarktprelse.

er am 24 Oktober 1897 [eine Ernennung sum » jetzen, 27. Febr. Auf dem heutigen Wochen- Wrrer erhielt. Sem ausgedehntes K,rch[p,et um= martt ästeten.- Moikereibutter, das Pfund 1,55 Mk., M di- Gemeinden Daubnng-n, Lollar Mainzlar > Landbutter 1,42, Markenbutter 1,40 Mk., Matte 20 Staufenberg uni Ruttershausen Im Jahre 1909 bi5 25 Pf Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, erMt die Pfarre, eme Psarassistentenstelle Mit dem SIaf(e 8 fSonderklaffe) 11, Klasse A «große, 10 54, Sitz in Lollar. Seine Gemeinde verdankt ihm, um " - > 1 -* -- - - -

MU" s.,l hilM ioUq heiß' 2 n der ubl> 'out besuchte' W Schulleiter 2wf-

Seil 24 rer und nach ! <-ls Schul le in anschaul Lichtbildern, [(en im nchtete ub[ 6 in früherer' Mte von L en-

Weradscha ' ach ihre Ge stmeradschasi nehmer willo g oorgetrage mar, den Ja Wiedereinfüh s des Reichs! anstaltungen äri nach Psin 'n stattsinden. Wskriegerta

Frontkämpfei t überreichte i Kameraden hch 5 und Dörrj

2. Klasse. Di Ehrung und derKr'iegerkar ir hielt anschlie ung der Srii ' Kameradscha Minlung mit «r. Kameradsc ilbend.

Kinde Schotten, Mge Deka sich mit Ausn zlieder alle Ge Schotten eingi m hielt die S Dr. GnßeMffi "nbigen Suefüt, mente ber fiir gebige und 'jpuröen diens ^sonders die 1 "llnrod, ! slsarroerwalte , lirchenausschus

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Oberbeffen.

Scharfschießen bei Lauboch

Der Regirnents-Nachrichten-Zug IR. 36 Gießen hält am 28. Februar ein Schulgefechtsschiehen bei Laubach ab. Das Schußgelände wird im allge­meinen begrenzt durch die Luftlinie Grünberg WeickartshainLaubach, Straße LaubachGrün- bcrg. Das Schießen findet von 8 bis 17 Uhr statt. Das gefährdete Gebiet liegt innerhalb der ange­führten Luftlinien und wird während ber Schieß- zeiten von ber Truppe abgesperrt. Das Betreten bes abgesperrten Geländes, sowie ber burchführen- ben öffentlichen unb privaten Wege ist für die Dauer bes Schießens verboten. Den Anorbnungen ber Absperrposten ist unbebingt Folge zu leisten.

Beikehrsunfall bei Lich

* Lich, 27. Febr. Gestern abenb ereignete sich in ber Nähe unserer Stadt ein Der kehr sun- fa l l bei dem zwei junge Leute mit dem s raö ft ü Uten. Dabei kam der Lenker oes Motorrads mit geringen Hautabschürfungen davon, der Beifahrer Kurt Has selb ach aus Oondorf erlitt dagegen einen Unterschenkel- ©rU-p btLfeJne Ueberführung in die Chirurgische fthntf m Gießen erforderlich machte.

Landkreis Gießen.

h? Q * n a r' 2c61 Februar. Die Reichs- Geldsammlung für das WHW. erbrachte am vorigen Sonntag in unserer Ortsgruppe den Betrag von rund 137 Mark. Davon entfallen auf ^Qla3 a.r ?°» Staufenberg 44, Daubringen 43 Mk.

Dr. Nau von der bäuer- ichen Werkschule in Gießen weilte dieser Tage in h°«e 3Ur Vesichtigung von Stäl- Ten 4n° Bauernhöfen. Dabei gab er den an dem Besichtigungsrundgang wert- Gleitungen für die Viehzucht, wobei er für öie hiesige Gegend die Zucht von Vogelsberger Rot-

Kundgebung der NSDAP,

am Areiiag, 2 8. Februar, um 20.30 Uhr, in der Uolkshalle zu Sichen.

Pfarrer Münchmeyer, MM.

spricht über das Thema:

Unfrieden in derWelt-Krieden in Deutschland

2llle Volksgenossen von Gießen und Umgebung sind zu dieser Kundgebung eingeladen.

Alle Gliederungen und angeschlossenen Verbände der NSDAP. sorgen dafür, daß ihre Mitglieder geschlossen an der Kundgebung teilnehmen.

Am Iahneneinmarsch nehmen teil:

1. die Aahnen der SA., ein Ehrensturm der SA.;

2. die Fahnen der Gießener Ortsgruppen, eine Ehrenbereitschast der politischen Leiter;

3. die Fahnen der HZ.

Oefsnung der Volkshalle um 19.30 Uhr. DieVolkshaltei st geheizt!

Den Ordnungsdienst übernimmt die SS.

Kreisleitung Gießen der NSDAP.

Die Untersuchungen, bie für bie Mitglieber völlig kostenlos ausgeführt werben, erstrecken'sich auf alle Teile bes Fahrzeuges. Vorhanbene Fehler, notwen­dige Regulierungen, Defekte, anormale Verlchleiß- fm^iungen usw. werben auf einem Befunb fajrtftliK) festgelegt. Reparaturen führt ber unter» suchenbe Ingenieur nicht aus, bies bleibt nach wie vor dem Fachhandwerker vorbehalten. Der Besitzer roirb in jedem Falle auf den Zustanb feines Fahr- ^euges hingewiesen, so baß es an ihm liegt, nicht nur bie notroenbige Betriebs- unb Fahrsicherheit sondern auch bie Wirtschaftlichkeit bes Fahrzeuges zu heben. Auch ist ben Mitgliebern Gelegenheit ge= 8? t", ?ei bem untersuchenben Ingenieur objektive Aatichlage einzuholen unb Reparaturbispositionen zu treffen. Von befonberem Wert ist noch bie Aus­füllung einer Bremsprüfkarte, bie ber Reifeinae- nieur bes DDAC ausstellt, falls biefe nach ber vor­genommenen Messung mit bem mobernsten Jn- ttrument ben Verkehrsvorschriften entsprechen. ,.c Untersuchungen finben in ber Zeit vom 2. bls.,5- 1936 in ber Großgarage am Aulweg

ftatt Diejenigen DDAC.-Mitalieber, bie sich noch majt zur Untersuchung bes Fahrzeuges gemelbet haben, werben gebeten, bie Melbung bireft'bei bem Jteifemgenieur währenb feines Aufenthaltes vor- ^unebmen, bannt eine nachträgliche Einteilung in bie Vermerkliste getroffen werben kann.

Geflügel- und Vogelzucbiverem G?ehen

Der Geflügel- unb Vogelzuchtverein Gießen unb - wie man UNS berichtet - Pnyz Carl feine Hauptversammlung im- tr ber Leitung bes Vereinsoorsitzenben Friebrich $orfihPnhPan sUr3CA Bsgrüßungswvrten bes S i r Schriftführer Thünken

babr,Cf Uberv b,e Mitglieberbewegung unb ^ahr^.;reins 'm verflossenen

Vnschließenb ergänzte ber Vorsitzenbe öe Bericht burch einige weitere Einzel- beiten, aus benen hervorging, baß bie Arbeit bes Serems ^0100^ in organisatorischer, wie in züchten- Idjer Hinsicht eine erfreuliche Aufwärtsbeweauna aufmeift unb ber Verein babu^imm I E vorsitzenbe konnte non febr et n unb Ausstellungserfolgen berich-

ten unb dabei auch über bie ibeelle Seite ber G"- " ^^m^Obelzucht bemerkenswerte Hinweist 6^bss»'^ ^^b^msrechner Brauer erstattete ben aus sem Eine solibe unb sparsame ^pmU^rUn9 xbes .23ereins ZU ersehen war. Dem Rechner würbe mit herzlichen Danfcsroortcn Entlastung erteilt Weiterhin beschäftige man sich m.t ber für bas Mr 1937 in ber Gießener Volk-- batte geplanten Gau-Schau, bie in Verbinbunq mit ber Feier bes 40jabngen Bestehens bes Gießener Vereins burchgejuhrt unb ein geflügelzüchterisches Greignis von befonberer Bebeutung werben soll So- bann ^elt ber Vorsitzenbe Bauer einen VorUag uher bas Ibema , Die Vorbereitungen für bie Briü uud deren Durchjubrung bis zum Schlüpfen b^ ftn/ZV- ^u^leßenb fanb eine Gratisverlosung ftatt, für bie 11 Gewinne zur Verfügung ftanbem U. a. würbe noch auf bie Einrichtung ber Reisekasse hingewiesen, ber gemeinsame Besuch bes Welt-Ge- flugelkongresses Ende Juli in Leipzig angeregt, wei­tere Veranstaltungen im Sommer unb im Herbst ms Auge gefaßt unb schließlich noch einige kleinere interne Vereinsangelegenheiten erlebigt.

toffeln, bas Pfunb 4 bis 4XA, 10 Pfunb 43 Pf., ber Zentner 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, bas Pfunb 15 bis 35 Pf., Nüsse 35 bis 45, junge Hähne 90, Sup­penhühner 85 bis 90, Blumenkohl, bas Stück 25 bis 40, Salat 30 bis 35, Enbivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Pf.

** Eine Siebzigjährige. Am heutigen Donnerstag, 27. Februar, begeht Frau Christine N a r z, geb. Liller, Katharinengasse 12 wohnhaft, ihren 70. Geburtstag.

** Geschäftsjubiläum. Die Buch-, Ver­lags- unb Akzibenzbruckerei Ebuarb Seibert, (Inhaberin Helene Seibert, Wwe.) kann am 1. März 1936 auf ihr 25jähriges Bestehen zurück­blicken. Aus ben kleinsten Anfängen heraus hat sich bie Firma, beren Grünber vor einem Jahr ver­starb, zu beachtenswerter Höhe emporgearbeitet.

** Sonntagsrückfahrkarten. Zu ber am 29. Februar unb 1. März in Karlsruhe ftatt« finbenben Internationalen Raffehunbe-Ausstellung werben Sonntagsrückfahrkarten mit einer Gel­

vieh und von Fleckvieh empfahl. Ferner wies er auf bie Bebeutung von Futtersilos hin.

# Beuern, 26. Febr. Der hiesige Gesangver­einPolyhymnia-Lieberkranz" hielt im Saale bes Gastwirts Dietrich sein diesjähriges Win- teroergnügen ab. Der Vereinsführer Karl Dort sprach nach kurzen Begrüßungsworten über bie Bedeutung der Gesangvereine für die Pflege des deutschen Volksliedes. Der Sängerchor erfreute im Verlaufe des Abends durch den Gesang einiger Chöre und bereitete damit den Besuchern einen mit lebhaftem Beifall belohnten Genuß. Nach der Auf­führung einiger Theaterstücke wurden vier Vereins­mitglieder anläßlich ihrer 25jährigen Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt und mit je einem Diplom ausgezeichnet. Der Verein steht unter der künstlerischen Leitung des Chormeisters Hch. S ch o m b e r. Im Anschluß an den offiziellen Teil verbrachte man noch einige Stunden bei Gesang und Tanz in bester Geselligkeit.

* Kesselbach, 26. Febr. Der hiesige G e - sangvereinL i e d e r k r a n z" hielt unter der Leitung des Vereinsführers S ch o m b e r feine Hauptversammlung bei Mitglied Weber ab. Nach den Begrüßungsworten bes Vereinsführers Sch o m- ber, insbefonbere an- bie zahlreich erschienenen Ehrenmitglieber unb die passiven Mitglieder, wurde ber Toten bes Weltkrieges bes Vereins und des im verflossenen Jahre verstorbenen Mitglieds Heinrich Grün gedacht. Der vom Vereinsführer erstattete Jahresbericht und die vom Schriftführer G r o ß - haus verlesenen Protokolle wurden genehmigt. Die Rechnungsablage des Vereinsrechners Weber zeigte eine angespannte Lage der Vereinsfinanzen, man hofft aber, über die finanziellen Schwierig­keiten hinwegzukommen. Der Vereinsführer berief

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Leinen

T Großen-Linden, 26. Febr. Im la' 1906, bei der Erbauung der Wasserleitung, fau bie Gemeinbe bie Bauernmühle, um mit h Wasserkraft bas Leitungswasfer zu pumpen. J Reservekraft würbe noch eine Dampfmaschine gestellt. Von Oktober bis März wurde fast nur ber Wasserkraft gepumpt. Nachbem bie Da maschine unbrauchbar geworden war, stellte n im Jahr 1929 zwei Dieselmotoren auf, i bei geringer Wasserkraft hiermit des Aaf zu pumpen. Wie man nun erfährt, soll Mühle verkauft und in der Nähe Ortes ein neuer Brunnen gegraben unb mit ein, Elektromotor gepumpt werben. Man hofft, babui ben oberen Ortsteil besser mit Wasser versorg Zu können. Die Gemeinbe besitzt seit langer eine Sanbgrube. Daraus würbe allen 0 bürgern, bie ein Wohnhaus erstellten, ber Sand einem billigen Preis abgegeben. Die Sanbar soll an ben Bauunternehmer Wilhelm Weiß Höchstbietenber verpachtet werben.

4s: Lang-Göns, 26. Febr. Heute mi wurde am Bahnhof ein riesiger Löffelbagyj ausgeladen, der als Raupenschlepper in lau samem Tempo den Weg durch das Dorf ni Der Bagger, der ein Gewicht von 750 Zentner sitzt, soll bei größeren Rodungen Verwenl finden.

(t) Grüningen, 26. Febr. Der hiesige Spor verein veranstaltete im überfüllten Saale Gastwirts Bender einen wohlgelungenen Theal abenb. Der stellv. Vereinsführer Hch. L crn g h! zunächst eine kurze Begrüßungsansprache, die einem Treuegelöbnis zum Führer und zum Re sportführer ausklang. Sodann wurden zwei aterstücke gut aufgeführt und mit wohlverdie Beifall anerkannt. Bei einer Tombola, b6i Ge und Tanz vergnügte man sich dann noch lange

oo Eberstadt, 26. Febr. Die kürzlich bescsl sene Chaussierung des Feldweues denHolzheimer Gärten" wurde den Meis Düringer unb Kiefer zur Ausführung üb tragen. Das Projekt wirb als Notftanbsak beit mit 380 Tagewerken ausgeführt. Durch d! Arbeit, bie in ben letzten Tagen begonnen rom werben runb 1200 Quabratmeter Straßenbau e stehen. Eine Anzahl erwerbsloser Arbeiter von h unb aus ber Umgegenb findet dabei für länq Zeit Beschäftigung.

3 Gillingen, 26. Febr. Der hiesige 0 sangvereinEintracht" hielt im Strucks Saale sein Wintervergnügen ab, bei dem unter ßem Beifall zwei Theaterstücke aufgeführt wu Im Verlaufe des Abends wurden zehn Mitglied die feit 25 Jahren dem Verein angehören, mit * plomen ausgezeichnet.

Kreis Büdingen.

* Borsdorf, 27. Febr. Durch einen ungliit lichen Sturz erlitt Frau Anna Henz von hik einen Schenkelbruch des rechten Beines. Di bedauernswerte Frau mußte in die Klinik ma Gießen gebracht werden.

Kreis Schotten.

CO Ruppertsburg, 26. Febr. Auf ei M wohlgelungenen Familienabend, der am oerganji*| nc-n Samstag ftattfanö, kann unser G e saug' verein zurückblicken. In einem deutschen Ballen sreiheitsspiel und schönen Chören brachte ber tw Teil der Vortragsfolge mehr ernste, oaterlänbi 'iij Klänge. Im zweiten Teil sollten die LachmusM Zu ihrem Rechte kommen; ein heiteres Solbatefl spiel, lustige Terzette, ein Sologesang unb entfffi«' chenbe Chöre wechselten miteinanber ab. ersten Male machte man ben Versuch mit eist» offenen Singstunbe, in ber ein schönes Lieb mrÄ ein Kanon geübt wurden.

=.= Rainrod, 26. Febr. Am oergangeiii Sonntag fand hier am Standort des Kre fii b r e r s Schotten im Reichskrie gcil bunb Kyffhäufer anläßlich den Fahnenive« des Kyffhäuferbunbes in Berlin eine 93eranfldj tung statt, während der man die Übertragung )ii (er Berliner Feier im Rundfunk entgegennalhl Die Äriegerf amer ab frfjaf ten b'e s Ä r;i4 fes nahmen zahlreich teil. Die Glieberungen hij Partei, Vereine unb ©emeinbemitglieber Halm sich ebenfalls eingefunben. Der Gesangverein fainj einleitend ein Lied (Leitung Lehrer Lehm-l-! Kreisführer Bürgermeister Derfjert hieß die nehmer willkommen unb hielt bann eine kurze Ln spräche über ben Sinn der Veranstaltung. Hier il sprach Kreisleiter K r o m m - Schotten über die SH beutung des Weiheaktes in Berlin. Seine Warb klangen in einem Sieg-Heil auf ben Führer a/it Nach der Uebertragunq brachte der Gesangoer <üi noch zwei Lieder zu Gehör, unb ber Kreisfüb ir wies bie Kameraben auf bie Pflichten hin, bie 'if mit der neuen Fahne übernehmen. Er forderte cru' Zur Treue zur Fahne, zu Führer und Vaterloni, zum geeinten Deutschland. Anschließend beteilig man sich geschlossen am Kirchgang. Nachmittag! fanb eine Nachfeier im Schlörbschen Saale statt.

# Groß-Eichen, 26. Febr. Einen sch önsst Brauch haben im Jahre 1925 unsere attio®11: Turner eingeführt. Heiratet einer aus ibrfB ] im rc, ^vhuuucp Reihen, so ziehen sie am Hochzeitstage mit Einbnrs (

eine Der-. ber Dunkelheit mit Lampions, Turnerlieber fingen! h^Ucv^On Prt?f 1 u^r®^^ud)5fleqen^änben für; vom Vereinslokal vor das Brauthaus unb bereif rnmmh nnUmp TV6 b^ die aufschlußreiche Ver-' bem jungen Paare, das dazu in der Haustür al'. oxno fU 1t r b e 1 f 5 fr 0 n feine Ehrung. Der Turnwart übermitl.ill ,b°'uch^te Versammlung unter, bie Glück- unb Segenswünsche ber aktiven Turirrf ^?^'°Ortsgruppenwalters Karl Sann und Turnerinnen und überreicht als Geschenk e:n| fnrnAen iitLr nth/n 2ie^ennb A u u g - Wieseck großes Bild des Turnvaters Jahn. Zugleich ermabni

fnmmr 1 rnA bfnn1 ^Uen der DAF^ Die Ver- er den Ehemann, auch in Zukunft die DurnftunM

bem ^u^rer unb 3« besuchen. Die Turnerschar singt turnerische Liebl.'f |

! A oßre5- . und begibt sich, nachdem sich der geehrte Turnbrub'-'k

(ctnAfAX 1 m nr/ eiid)' 1 ußbr. Im überfüllten, bedankt hat, wieder im Gleichschritt zum Vereini)' I

Jes Gastwirts Steup beging am Samstag- lokal zurück. Auf einen der folgenden Abende befteHj 58 in9* V e 1 "Sl°^inn" fein ber iunge Ehemann die Turner entweder ins Hoo-

enfhn/ h»r 9m L- benkt?eu!I?)ent. Sangergruß' zeitshaus ober in eine Wirtschaft, wo bann auf fe« lulern Otto W ah l allen Be-' Wohl unb seine Kosten ein Hochzeitsschmaus abgr

über ba«^hl r ^en?rii6e' bann Jpra^ er halten wirb. Bis heute würben auf diese Art W-j

r bas beutsche Volksliebgut, das eines der größ- * ehrt die Turner Wilhelm Zimmer, Ernst G r e v.fil

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Klasse C (mittelgroße) 9%, Klasse D (kleine) 9, unge- zeichnete 8, Wirsing, das Pfund (gelb) 12 bis 15, (grün) 20 bis 25, Weißkraut 8 bis 15, Rotkraut 15 bis 18, Gelbe Rüben 10, Rote Rüben 10, Spinat 18 bis 20, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 25 bis 40, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 35 bis 45 Pf., Zwiebeln 10 bis 15, Meer­rettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kar­

gen unter der Stabführung von Chormeifter Harnisch- Steinberg waren für die Zuhörer 13 besonderes gesangliches Erlebnis. Den

Ludwig Pfeffer und Fritz Weiß mürbe'J3 ihre 40jährige Sängertätigkeit die vom HesW,3