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nr.22 Dritter Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefien)

Montag, 27. Zanuar 1936

Gießener Schützen feiern Wiedersehen.

Eine eindrucksvolle Feier des Ergänzungs-Bataillons 53.

Die alte Soldatenftabt Gießen, in der vielerlei Feiern alter Soldaten eine würdige Tradition ge­schaffen haben, war am Samstag wiederum der Platz eines Soldaten-Treffens, wie man es sich schöner und würdiger der Tradition nicht denken kann. Die kameradschaftliche Verbundenheit der Männer, die einst Träger des Ehrenkleides des deutschen Soldaten gewesen waren, mit den Kame­raden, die im aktiven Dienst unter der Waffe dem deutschen Volke dienen, und der gleichgerichtete, prächtige Geist der Wehrfreudigkeit fänden bei die­ser Veranstaltung wiederum überaus beredten Ausdruck.

Es handelte sich diesmal um eine Wied er­seh e n s f e i e r der einstigen und der ak­tiven Soldaten des Ergänzungs-Ba­taillons 5 3, die im Rahmen der gemeinsamen festlich-frohen Stunden Rückschau halten wollten auf ihre schöne und freudig erfüllte Soldatenzeit während des Jahres 1935, die aber auch darüber hinaus das Band der treuen kameradschaftlichen

leidigen zu können, habe der Führer und Reichs­kanzler dem deutschen Volke die Wehrhoheit wieder­gegeben.

Der Redner lenkte sodann die Aufmerksamkeit sei­ner Hörer auf die beiden weltgeschichtlichen Januar­tage: den 18. Januar 1871 als Tag der Reichsgrün­dung in Versailles und den 30. Januar 1933 als Tag der Machtübernahme durch den Führer. Jenem 18. Januar 1871 habe ein junger Leutnant beige­wohnt, der nach einem Menschenalter, über ein hal­bes Jahrhundert später, die feste Säule unseres Volkes wurde, nachdem er im Weltkrieg größten Ruhm um das deutsche Volk erworben hatte. Die­ser Mann, unser Feldmarschall v. Hindenburg, war der Mittler zwischen der alten und der neuen Zeit, und er konnte ruhig seine Augen schließen, nachdem er am 30. Januar 1933 dem Herold des neuen Deutschen Reiches, dem Führer Adolf Hit­ler, die Macht und die Verantwortung für dieses Reich übergeben hatte. Wir hätten nun das Vor­recht von der Geschichte erhalten, am Aufbau des

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Huldigung und Treugelöbnis für den Führer im Anschluß an das lebende BildVolk ans Gewehr": Der Bataillonskommandeur Major Junker bei seinen Huldigungsworten unmittelbar vor dem Sieg-Heil.

Zusammengehörigkeit für die Zeit des Lebens und Wirkens nach der Dienstpflicht noch fester knüpfen und in seiner Wirkung vertiefen wollten. Wer .leuge dieser Wiedersehensfeier der alten mit den ungen Soldaten gewesen ist, wird bestätigen müs- en, daß der hohe ideelle Zweck dieses Treffens in vollem Ausmaß erreicht wurde und die gemein­same freudige Hingabe an den Dienst unter der Waffe zum Nutzen des deutschen Volkes eine wei- irre, sehr erfreuliche Steigerung erfahren hat.

Den Anstatt

M Wiederfehensfeier

lildete der Marsch der ehemaligen und der aktiven Kameraden des Ergänzungs-Bataillons 53 von der Unterkunft in der Gailschen Fabrik nach der Volks­salle. Um 19 Uhr marschierten die Kameraden von ter Gailschen Fabrik ab. An der Spitze schritten in löschlossenem Verband in Dreier-Reihen die einstigen Angehörigen des Bataillons in ihrem Zivilkleid, ober mit strammem, militärischem Schritt. Dann stlgten, die Musik des Bataillons voraus, unter Führung von Hauptmann Ritter, die aktiven Kompanien in schneidigem Marsch. Die Truppe durchschritt von der Gailschen Fabrik aus den kchifsenberger Weg, die Gnauthstraße, die Bleich- s'raße, Hindenburgwall, Seltersweg, Kreuzplatz, konnenstraße, Neuen Bäue, Gartenstraße, Ludwigs- patz und Kaiserallee zur Volkshalle, vor der der bataillonskommandeur, Major Junker, den Vor- brimarsch feiner Männer abnahm.

3n her Volkshalle.

Schon geraume Zeit vor der Ankunft des Batail­lons hatten in der Volkshalle viele Angehörige und Freunde der ehemaligen und der aktiven Soldaten dieser Formation, ferner eine Anzahl geladener Gäste sich eingefunden. Nach dem Einrücken der Marschierer und dem anhaltenden weiteren Zustrom oon Besuchern aus allen Kreisen der Bevölkerung mar die Volkshalle im Handumdrehen besetzt. Die mue Reichskriegsflagge und zahlreiche Hakenkreuz- jcchnen als Hoheitszeichen des Reiches gaben der Lalkshalle einen würdigen Schmuck.

um diesen Frieden zu erhalten und das Land ver- Dritten Reiche^ mithelfen zu dürfen und den Geist pflegen zu können, den der Führer vollstrecke und uns vorlebe: den Geist der Volksgemeinschaft.

Sodann begrüßte der Bataillonskommandeur zahl­reiche Gäste, darunter den Vertreter des am Er­scheinen verhinderten Kommandierenden Generals, Oberst Hüter der Divisionskommandeur Gene­ralleutnant Lüdke war zu seinem Bedauern eben­falls am Erscheinen verhindert und hatte dem Ba­taillon seine Grüße mit Worten der Anerkennung schriftlich übermittelt, ferner den Kommandeur des Infanterie-Regiments 36, Oberst V i e r o w , der dem Bataillon immer in großzügiger Weife zur Seite stand, weiter die Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften; als Vertreter des Reichsstatthalters Gauleiter Sprenger begrüßte er herzlich den Gauinspektor Heyse, der auch als Schütze im E.-Bataillon gedient hatte, Oberbürgermeister Rit­ter, dessen großzügige Unterstützung des Bataillons bei dieser Gelegenheit besonders betont wurde, die Vertreter der übrigen Behörden, u. a. vom Kreisamt Gießen Oberregierungsrat Dr. S ch o e n h a l s , von der Universität Professor Dr. K ü st, von der Lan­desstelle Hessen-Nassau Gauamtsleiter Lehr, den Vertreter der Gauleitung von Koblenz, Vertreter aller Gliederungen der Partei, als Vertreter der alten Armee Generalmajor a. D. Gros, ferner Dr. Gail als Eigentümer des Gebäudes der Ba­taillonsunterkunft.

Hierauf wandte sich Major Junker an feine Soldaten, zu denen er u. a. sagte: Euch Schützen gehört der heutige Abend, lieber euer Wirken wurde am heutigen Samstag in den beiden hiesi­gen Zeitungen geschrieben. Ihr seid freiwillig zum Bataillon gekommen, weil ihr es nicht ertrugt, zehn Jahre zu spät geboren zu sein und nun wehr­fähig werden wolltet. Euer Alter und euer bürger­liches Leben waren für euch kein Hindernis für den Eintritt in die Wehrmacht. Ihr seid zum großen Teil auch bereits verheiratet, und so danken wir auch eueren Frauen dafür, daß sie euch für die achtwöchige Dienstzeit ziehen ließen. Eure Vorge­setzten konnten euch auf Grund eurer Leistungen lobende Anerkennung zollen. Ihr könnt das Gefühl

haben, durch euren Dienst Kampfsoldaten geworden zu sein. Ihr leistet wertvolle Mitarbeit für Deutsch- lands Wiederaufbau. Wir richten unseren Blick in die Zukunft und folgen dem Manne, der uns aus Erniedrigung und Ohnmacht den Weg gebahnt hat zu dem Ziel, das Deutschlands Größe heißt. Dafür wollen wir immer unsere Kraft einsetzen unter der Losung: Dem Führer nach für Deutsch- lands Frieden, Größe und Stärke. (Starker Beifall.)

Ein eindrucksvoller Sprechchor der Schützen der 2. KompanieVom Ich zum Wir", die von der Regimentsmusik ausgezeichnet gespielte Vaterlän- dische Festouvertüre und ein trefflicher Dorspruch des Schützen Humpf von der 3.Kompanie leite­ten über zu den

Ansprachen der Ehrengäste.

Der Kommandeur des Jnf.-Regts. 36 Oberst V i e r o w wies in feiner Ansprache u. a. auf die mancherlei Schwierigkeiten hin, die beim Aufbau des E-Bataillons zu überwinden waren, betonte aber auch die große Freude, die man an den Lei­stungen der Truppe dank der hingebenden Tätig­keit ihrer Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaf­ten haben konnte, denen mit Recht alle Anerken- iiiing gebühre. Er rühmte weiter die gute soldatische Kameradschaft in dieser Truppe und erinnerte so­dann an den großen Preußen-König Friedrich II., der als Schöpfer des besten Preußentums unsterb­liche Verdienste erlangte. Dieser große König, der die höchste staatsmännische Weisheit mit dem genia­len Feldherrntum in sich vereinigte, der den preußi­schen Pflichtbegriff schuf, der sagte:Es ist nicht nötig, daß ich lebe, wohl aber, daß ich meine Pflicht tue", und der auch das Wort aussprach:Ich bin der erste Diener meines Staats", soll uns allezeit ein Vorbild sein, dem wir nachstreben wollen in heißem Bemühen. Weil dieser Mann war, weil sein Werk unvergänglich ist, darum ist Preußen nicht untergegangen. Preußentum und Sozialismus sind eins. Das Gedankengut jenes Mannes führt in ge­rader Linie hin zu d e m Manne, der das neue Reich und die neue deutsche Wehrmacht schuf.

Gauinspektor Heyse überbrachte die herzlichen Grüße und Wünsche des durch anderweitige Ver­pflichtungen am Erscheinen verhinderten Gauleiters und Reichsstatthalters Sprenger, von dem je­dermann wisse, daß er als alter Frontoffizier für die Dinge des soldatischen Lebens immer das leb­hafteste Interesse habe. Weiter sprach der Redner als früherer Angehöriger des Bataillons, in dem er als Schütze diente, als Bataillonskamerad zu seinen Kameraden, der dabei den Offizieren und Unteroffizieren des Bataillons herzlichen Dank für die militärische Ausbildung aussprach und besonders betonte, daß gerade die alten Kämpfer der Be­wegung gerne und freudig ihrer militärischen Dienst­pflicht genügt hätten und weiterhin ebenso freudig nachkommen werden. Der Redner wies sodann darauf hin, daß der neue Staat auf den beiden starken Säulen Wehrmacht und Partei ruhe und über beiden als oberster Befehlshaber der Führer Adolf Hitler stehe, daß in der Wehrmacht der gleiche Geist herrsche wie in der Bewegung und Wehrmacht, Partei und Volk unter der Führung Adolf Hitlers eine geschlossene, unlösliche Einheit bilden. Jeder junge deutsche Mensch könne stolz sein, in dieser Wehrmacht dienen zu dürfen, denn hier erlebe er die wahre Volksgemeinschaft der Soldaten, Arbeiter und Bauern.

Oberbürgermeister Ritter, Gießen, sprach für die Garnisonstadt, zugleich auch für den verhinder­ten Kreisleiter der Kreise Gießen und Friedberg Dr. Hildebrand, ferner für die übrigen Vertre­ter der Behörden. Er betonte, daß die Stadt Gie­ßen und ihre Bevölkerung stets mit Freude dem Bataillon zur Seite gestanden hätten und auch wei­terhin helfen würden, weil sie wüßten, daß sie auch dabei an dem Werke des Führers mitarbeiten. Gießen wünsche dem Bataillon, daß es, so wie bis­her, auch weiterhin in glücklicher Weise Dienst für Volk, Führer und Vaterland und damit für die gesamte Heimat leisten möge.

Als Vertreter der Universität sprach Professor Dr. Küst, der dabei die innige Verbundenheit von Uni­versität und Wehrmacht betonte und ferner be­grüßte, daß in dem Bataillon auch den älteren Jahrgängen der deutschen Jugend die Möglichkeit der militärischen Ausbildung geboten sei.

MdR. Dreyer, Koblenz, ebenfalls ehemaliger Schütze im Bataillon, sprach in warmen Worten von seiner Ausbildungszeit in der Truppe und von den starken Eindrücken, die er und alle feine Ka­meraden bei dieser Gelegenheit empfangen haben. Er rühmte weiterhin die hohen ideellen Grund­lagen des deutschen Soldatentums und dankte zum Schlüsse den Offizieren, Unteroffizieren und Aus­bildern des Bataillons für ihre Mühe und Arbeit mit einem von den einstigen und aktiven Kameraden

Das Mufikkorps des Infanterie-Regiments 36 unter Leitung von Dbermufifmeifter Krauße er­öffnete die Wiederfehensfeier mit einem schneidigen Militärmarsch, dem dann ein Sängerchor von Schützen des Bataillons unter Begleitung der Regi- msntsmufif den wuchtigen Chorgesang von Ernst Moritz Arndts LiedDer Gott, der Eisen wachsen li-.h" folgen ließ.

Oer Bataillons-Kommandeur Major Junker

b-zeichnete in feiner nunmehr folgenden Eröffnungs­ansprache das soeben gehörte Lied als Ausdruck der c'immung dieses Abends, und er gab dabei dem sündigen Empfinden aller deutschen Männer und ö'auen darüber Ausdruck, daß unser Volk nunmehr bird) den Führer das Wehrrecht und damit die Möglichkeit zur Verteidigung der Grenzen des Va- te-lanbes wiedererhalten hat. Er wies weiter bar- yf hfti, daß der Weltkrieg auch heute noch feine uisroirfungen in unserem Volke habe und daß in ut lerer durchaus friedlichen Volksgemeinschaft fein Mensch auf den Gedanken komme, einen Krieg zu Frischen. Er erinnerte daran, daß der Führer fflbst wiederholt erklärte, daß das deutsche Volk fernen Krieg zu führen brauche, um ein neues blatt des Ruhmes zu erwerben, weil es durch die e denhafte Haltung der Armee im Kriege feine fol« Jatifcfje Ehre in vollem Umfange gewahrt habe. Dos deutsche Volk wolle den Frieden in Ehren, und

Frohgestimmte Unterhaltung beim Glase Bier.

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Der Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 36 Oberst V i e r o w (links) dankt dem Kommandeur des Ergänzungs-Bataillons Nr. 53 Major Junker (rechts). (Aufnahmen [3]: Photo-Pfaff.)

des Bataillons freudig aufgenommenen Sieg-Heil auf das Bataillon, dessen Kommandeur, Offiziere und Unteroffiziere.

Oie Unterhaltungsdarbietungen.

Von Schützen des Bataillons wurden sodann eindrucksvolle lebende Bilder mit Musikbegleitung gezeigt, und zwarLützows Jäger 1813",Welt- krieg 1914/18 Araonnerwald",Jetztzeit: Volk ans Gewehr", bei diesem letzten lebenden Bild, in dem man Wehrmacht, SA. und Arbeitsdienst in einem eindrucksvollen Aufmarsch vereint sah, gedachte, als die Formationen auf der Bühne geschlossen ftan- den, der Bataillons-Kommandeur, Major Jun­ker, mit dankbaren Worten der Treue des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht Adolf Hitler, dem die mit großer Begeisterung aufge­nommenen dreimaligen Sieg-Heil-Rufe mit anschlie­ßendem Gesang der ersten Verse des Deutschland- liebes und bes Horst-Wessel-Liebes galten.

Sodann konnte man sich an hervorragenden sportlichen Vorführungen von Schützen bes Batail­lons im Bodenturnen erfreuen, ferner gelangte ein vom Photographenmeister Pfaff (Photo- Pfaff) hergestellter Film vomErg.-Batl. 53 im Dienst" zur Aufführung, wobei es zu zahlreichen Bekundungen der Freude und Begeisterung der ehemaligen und der aktiven Schützen kam. Die Re- gimentsmufif unter Obermusikmeister Krauße er­freute mit den gewohnten prächtigen Darbietungen, im übrigen herrschte bann für ben Rest ber Feier mancherlei gesellige Unterhaltung mit Tanz.

Zusammenfassend ist zu sagen: Diese Wieder- sehensfeier verlief in allen Teilen so prächtig und zeugte von einem so hervorragenden soldatischen und kameradschaftlichen Geist in dem Ergänzungs- Bataillon 53, daß man es dazu nur beglückwün­schen kann mit der Versicherung, daß diese Feier noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Seefisch und Gemüse.

Eine der Allgemeinheit noch nicht geläufige Zu­sammenstellung räumt mit ber althergebrachten Sitte, zu einem Seefischgericht nur Kartoffeln mit Tunken unb Salaten zu reichen, enbgültig auf. Für bie ungerechtfertigterweise eintönig erscheinende Seefischkost gibt es heute ungeahnte Verwendungs­möglichkeiten.

Die Verbindung von Seefisch unb Gemüse ist in lebet Hinsicht wertvoll. Das nach neuzeitlichen Ge- sichtspunkten x\x bereitenbe Gemüse schafft auf Grunb seines hohen Basenüberschusses einen guten Ausgleich für ben an Eiweißstoffen reichen See- fifd), währenb biefer nneberum mit feinem hoch­gradigen Nähr- und Sättigungswert das nährstoff- arme Gemüse ergänzt. Das läßt sich zwar auch durch Zugabe von Fleisch erreichen. Man soll aber öfter ein Seefischgericht wählen. Bekanntlich besitzt der Seefisch wichtige gesundheitliche Vorteile, die in ber überaus leichten Bekömmlichkeit unb 23er- baulichkeit bes Seefisches liegen, ber ben Magen, ohne ihn zu belasten, schnell unb gründlich verdaut, wieder verläßt, so daß er auch von Kranken gut vertragen wird. Ferner weist ber Seefisch einen hohen, Gehalt an lebenswichtigen Mineralsalzen unb Vitaminen auf. Denken wir nur an den Leber- tran ber als vitaminreichstes Probukt gilt unb aus her lieber bes Kabeljaus gewonnen wirb. Seefische enthalten auch Job, Phosphor, Kalk unb Eisen. Das mb nndjhge Stoffe für unsere Nerven unb Gehirn- jubstanzen unb für bie Knochenbilbung. Hinzu kommt noch, baß es auch kochtopf- unb pfannen- fertiges Seefischfleisch Fischfilet gibt, wovon ßch «ehr rasch eine Mahlzeit bereiten läßt, was be- sonders für bie berufstätige Frau wertvoll ist. Außerdem durften die preiswerten Seefische in der heutigen Zeit wo man mit geringen Mitteln eine nahrhafte Mahlzeit Herstellen will, besonders will­kommen sein.

- Die Zusammenstellung von Gemüse unb Fisch [teilt aber auch in geschmacklicher Beziehung eine gute Bereicherung bes Speizezettels bar. Sehr wohl- 51een^ fit 3- B. ein Gericht von grünen Bohnen, ni.Gt nur in ber bekannten Zusammenstellung mit cr-lJen ^ringen, fonbern mit jeglichem gebratenen Fisch. Unb gebackene Flunbern schmecken ganz aus­gezeichnet zu jungen grünen Bohnen. Auch Spinat fsi nicht nur eine äußerst gefunbe, fonbern auch sehr schmackhafte Zugabe zu gebratenem, wie auch ge­dampftem ober gebünftetem Seefisch. Die frischen Heringe, mit reichlich Suppengrün bebecft angesetzt, ober eben gebraten, schmecken sehr belikat zu Spi- nat unb finb entschieben ben hierzu üblichen Setz­eiern ober schwer oerbaulichen hartgekochten Eiern oorzuziehen. Auch bei Kohlwickeln, gefüllten Toma­tefl usw. kann bie übliche Fleischfullung sehr vor­teilhaft durch eine pikante Farce aus übriggeblie-