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Oberheffen.

Giurzbomber über Frankfurt.

Am 6. Dezember Grotzflugtag.

Das Grünberger Brunnental als Landschaftsschutzgebiet.

4- Grünberg, 25. Nov. Am heutigen Mtt- wochnachmittag fand eine Besichtigung des Brun» n e nt a l s, soweit es als Naturschutzgebiet tn Frage kommen soll, statt. Zu dieser Besichtigung waren außer den Ratsherren Forstmeister Süh­ne r von der Forstbehörde, Herr S ch w e i ß g u t h vom Berkehrsamt, Herr Julius Walther als ört­licher Vertrauensmann für Denkmalpflege und Architekt Balser als Bausachverständiger an­wesend. Als Kreisbeauftragter für Naturschutz nahm Studienrat H ö l z e l (Gießen) an der Besichtigung teil., Nach dessen einleitenden grundsätzlichen Aus­führungen über Naturschutz muß bei der Schaffung eines solchen Gebietes ein über das örtliche Inter­esse hinausgehendes Allgemeininteresse vorliegen, welches einen derartig weitgehenden Schutz vor­sicht, daß jede wirtschaftliche Nutzung innerhalb die­ses Gebißes zu unterbleiben hat. Seiner Ansicht nach ist das für das hiesige Gebiet wohl nicht be­absichtigt. Er empfiehlt deshalb eine vom Gesetz­geber vorgesehene, weniger einschneidende Schutz­maßnahme für das Gebiet zu wählen, indem man es als Landschaftsschutzgebiet erklärt. Da­durch sei der beabsichtigte Zweck, die landschaftliche Schönheit des Brunnentales zu erhalten, genügend gesichert. Außerdem habe man auf diese Weise auch Gelegenheit, in der Zukunft nötig werdende Keine Aenderungen vorzunehmen, was bei einem Natur­schutzgebiet ausgeschlossen sei. Bei der Besichtigung wurde dann noch in großen Zügen die Ausdehnung des Gebietes festgelegt. Dor allem wurde daran fest­gehalten, die Nordgrenze nicht an der Alsfelder Brücke enden zu lassen, sondern sie noch ein Stück über diese hinaus zu legen. Ebenso wurde der Wunsch geäußert, an derWilden Grube" noch das vordere Waldstück vomSpitzen Stein" mit dem dahinter liegenden, heckenreichen Hang einzube­ziehen.

Landkreis Gieren

Wieseck, 25. Nov. Der hiesige Obst- und Gartenbauoerein hatte gestern abend zu sei­ner ersten Winterschulung eingeladen. Der Vor­sitzende B e p p l e r wies in seiner Eröffnungsan­sprache auf die Erfolge hin, die der deutsche Obst­und Gartenbau bisher in der Erzeugungsschlacht erzielt hat und fordert auf, den Dierjahresplan des Führers kraftvoll zu unterstützen. Der Vorsitzende berichtete dann über die Schulungsfahrt des Be­zirksobstbauverbandes nach Ortenberq und Kon- radsdorf und schilderte die dort geschaffenen Baum­pflegemaßnahmen, die auch in unserer Gemarkung zum vollen Erfolg führen können. Anschließend be­sprach Baumwart Ludwig Haas die Richtlinien der Landesbauernschaft Hessen-Nassau über die Ge­währung von Zuschuß für Neupflanzungen, und fordert eine stärkere Beteiligung für unsere Ge­meinde. Wichtig sei dabei die strenge Einhaltung der Pflanzabstände und das Vorhandensein des Gütezeichens des Pflanzgutes. Der Vortrag des Obmanns überWinterarbeit in den Baumanla­gen" befaßte sich mit den Aufgaben der Wurzel-, Stamm- und Kronenpflege, des Vogelschutzes und der besonderen Pflege der Bäume im nichttragba­ren Alter. Hierbei wurde besonders auf die Bedeu­tung des Wurzelhalses hingewiesen und die Be­deutung des Standortes bei der Sortenauswahl gewürdigt. In der regen Aussprache wurde auf das starke Auftreten des Weidenbohrers und des Frostspanners in diesem Jahre aufmerksam ge­macht und aufgefordert, schon jetzt an den Bäumen Drahthosen gegen den Hasenfraß anzubringen. Er­freulicherweise brauchte auch in diesem Herbste die örtliche Obstbauüberwachungskommission nicht in Tätigtet zu treten, da die Baumbesitzer von sich aus die abgängigen Bäume entfernt hatten. Nachdem noch die Zubereitung des Torfmulles besprochen und der Spnhplan für die Karbolineumbehandlung bekanntgegeben war, wurde die Tagung mit einer Verlosung von neuzeitlichen Gartengeräten, Wein­stöcken, Beerenhochstämmchen und -sträuchern ge­schlossen.

* Klein-Linden, 26. Nov. Der hiesige, etwa 50 Jahre alte Eisendreher Karl Volk kam durch einen unglücklichen Sturz zu Schaden. Mit R i p - penbrüchen mußte er in die Chirurgische Kli­nik nach Gießen gebracht werden.

§ Queckborn, 25. Nov. Heute wurden bei uns die Kartoffeln für das Winterhilfs­werk verladen. Trotz der schlechten Ernte denn für unseren Boden waren die feuchten Sommer­monate für die Entwicklung der Kartoffeln sehr schädlich wurden von den hiesigen Bauern 140 Zentner gespendet. Der Waggon war von Schul­jungen mit Tannengrün schön geschmückt und trug die Aufschrift:Die Bauern von Queckborn liefern den Frankfurter Volksgenossen 140 Zentner Kar­

toffeln." Viele Bauern und Landwirte liefern an Stelle von Kartoffeln Frucht für das WHW., da ihre Ernte so schlecht war, daß sie selber Futter­kartoffeln kaufen müssen. Bei besserer Ernte wäre eine wesentlich größere Menge abgeführt worden. Am vorigen Freitag lief hier der FilmS o I- baten, Kameraden" die Veranstaltung war sehr gut besucht.

+ Grün berg, 25. Nov. Durch das am heuti­gen Mittwoch herrschende Glatteis auf der Straße häuften sich hier die A u t o u n f ä l l e. Sie ereigneten sich alle an der stark abschüssigen Kurve der Straßenkreuzung GrünbergMücke mit der alten Weickartshainer Straße. Wahrscheinlich in­folge starken Bremsens kamen die Autos ins Rut­schen, und nicht weniger als fünf Wagen lan­deten im Straßengraben und trugen mehr oder weniger schwere Verbeulungen davon. Men­schen kamen bei den Unfällen zum Glück nicht zu Schaden. Aus dem gleichen Grunde war am Mprgen kurz vor der Alsfelder Brücke ein Last­auto ebenfalls im Straßengraben gelandet.

Kreis Schotten

. Eichelsdorf, 25. Nov. Im abgelaufe­nen Kirchenjahr starben imKirchspielEichels- dorf ° Ober-Schmitten (1550 Einwohner) insgesamt 11 Personen, darunter 8 Frauen und 3 Männer. Die Sterblichkeit war mit 7 pro Tausend sehr gering. Auf Eichelsdorf entfallen 8 Sterbe­fälle mit einem durchschnittlichen Lebensalter von 53 Jahren, auf Ober-Schmitten 3 mit einem durch­schnittlichen Lebensalter von 67 Jahren. Die Ge­burtenzahl übersteigt die Totenzahl um ein Mehr­faches.

. Aus dem Niddatal, 25. Nov. Wie die diesjährigen Treibjagden ergeben, ist die Zahl der Hasen sehr gering. Die ungünstige Wit­terung des abgelaufenen Jahres hat den Nachwuchs nicht aufkommen lassen. Füchse sind recht zahl­reich vorhanden. Die Wildschweine, die vor zwei Jahrzehnten im Vogelsberg nicht anzutreffen waren, sind heute schon bis in die höheren Lagen unseres Gebirges vorgedrungen. In Jägerkreisen herrscht die Meinung vor, daß es kaum möglich sein dürfte, sie in diesen Jagdgebieten in absehbarer Zeit gänzlich ausrotten zu können.

LPD. Frankfurt a. M., 25. Nov. Am Niko­laustag, am 6. Dezember, wird Frankfurt einen Flugtag erleben, wie es ihn bisher noch nicht gesehen hat. Der Fliegerhorst Frankfurt ver­anstaltet an diesem Tag zusammen mit der NSV. und den Gliederungen der Partei, SA., SS. und NSKK., zu Gunsten des Winterhilfswer­kes einen Großflugtag, auf dem Besonderes geboten wird. Vor allem werden die Besucher ein­mal Teile unserer Luftwaffe kennenlernen, die sie bisher nur vom Hören kannten. Sturzbomber werden einen Angriff auf eine Fabrik unterneh­men, Jagdflugzeuge werden sich einen Kampf liefern. Allein dieses Schauspiel lohnt den Besuch dieser Veranstaltung. Gleich zu Beginn wird sich eine Jagdstaffel über dem Flugplatz tummeln und zeigen, was die jüngste Waffe zu leisten vermag. Kaum sind die Vorführungen dieser Staffel be­endet, so trifft St. Nikolaus im Fluazeug auf dem alten Flugplatz ein und bringt 60 Kinder als Ge­folge mit, die von unseren Soldaten der Luftwaffe und Helferinnen der NSV. mit Schokolade und Kuchen bewirtet werden. Der Kunstflugmeister S t o h r wird sein Können zeigen; außerdem wird eine gemischte Stafette, bestehend aus einem Läufer, einem Reiter, einem Motorradfahrer, einem Kraft­wagen und einem Flugzeug starten, eine Vorfüh­rung, die die Besucher sicher befriedigen wird. Die ganze Flugveranstaltung dauert nur zwei Stunden. Das reichhaltige Programm wird von Musikvor- trägen des Fliegerhorstes Kitzingen unter Leitung von Obermusikmeister Sperling umrahmt sein. Jede Eintrittskarte gilt als Los, mit dem man einen der 17 Rundflüge gewinnen kann. Die Luft­hansa ist ebenfalls mit ihren Groß-Rundflugmaschi- nen auf dem Flugplatz anwesend und veranstaltet Rundflüge zum Preise von 5 Mark. Ein Teil dieses Fahrgeldes wird an die Winterhilfe abgeführt. Die militärischen Vorführungen werden durch den Kom­mandanten des Fliegerhorstes Frankfurt, Haupt­mann Hentschel, erläutert, dessen Vortrag durch Lautsprecher übertragen wird, so daß jeder Zu­schauer genau weiß, was er zu sehen bekommt. Den Abschluß der Veranstaltung bildet der Start von St. Nikolaus mit seinen Keinen Gästen nach dem Flughafen Rhein-Main.

Wirtschaft.

Weitere Ermäßigung

des Schweizer Diskontsatzes.

Das Direktorium der Schweizerischen National­bank hat am Mittwoch beschlossen, den Diskontsatz von 2 v. H. auf 1,5 v. H. und den Lombardfatz von 3 v. H. auf 2,5 v. H. herabzufetzen, und zwar mit Wirkung vom 26. November, nachdem erst mit Wir­kung vom 9. September ab der Diskontsatz um 0,5 auf 2 v. H. und der Lombardsatz entsprechend er­mäßigt wurden. Die Nationalbank begründet ihr Vorgehen damit, daß feit der Währungsabwertung sich der allgemeine Goldbestand in der Schweiz durch die Goldzuflüsse und die Lockerung der Thesaurierung so verbesserte, daß die NationalbankMirch eine wei­tere Ermäßigung der offiziellen DuLontsätze dem Rechnung tragen mußte. Durch die ZHUherabsetzung werde eine Anpassung an die veränderten Verhält­nisse herbeigeführt.

Schweinemarkt in Gießen.

Der gestrige Schweinemarkt in Gießen war mit 116 Ferkeln beschickt. Es kosteten Ferkel: 5 bis 6 Wochen alt 12 bis 14 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 14 bis 17 Mark, 8 bis 10 Wochen alt 17 bis 21 Mark, 10 bis 12 Wochen 21 bis 26 Mark. Tendenz: langsam.

Fwd. Schutzaebietsanleihen nicht de­potzwangpflichtig. Wie der Berliner Bör­senvorstand mitteilt, wird im Einvernehmen mit der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung zur Be­hebung von Zweifeln darauf aufmerksam gemacht, daß die Schutzgebietsanleihen nicht als ausländische Wertpapiere im Sinne der Verordnung vom 19. No­vember 1936 betr. Depotzwang anzusehen sind.

Mein-Mainische ^örse.

rNiklagsbörfe freundlich.

Frankfurt a. M., 25. Nov. Ohne daß die Zurückhaltung gewichen wäre und das Geschäft sich nennenswert belebt hätte, lag die Börse am A k - tienmarkt doch überwiegend freundlich. Zu den ersten Kursen lagen einige Aufträge, wie man hörte überwiegend aus Sperrmarkkonten, vor, so daß durchschnittliche Erhöhungen von 1 bis 1,5 v. H. eintraten. Da die Kulisse sich nicht weiter betätigte,

bewegte sich das Geschäft später wieder in sehr engen Grenzen, die freundliche Tendenz blieb je­doch erhalten. Stärker erhöht waren Buderus mit 124 (119), Muag mit 134 (129) und Feldmühle Pa­pier mit 146,25 (142,50). Am Montanmarkt stellten sich zumeist Erhöhungen von 1 bis 2 v. H. ein, auch Kaliwerte waren ebensoviel höher. Elektrowerte notierten 0,50 bis 1 v. H., RWE. 1,40 höher. Ehern. Werte lagen ruhiger, JG.-Farben 166,90 (166,25), Metallgesellschaft 152,25 (152,75). Zellstoff Aschaffen­burg und Waldhof gewannen je 1,40 v. H., ferner erholten sich Bemberg um 1,50 v. H., Holzmann und BMW. um je 2 v. H. und Junghans um 1 v. H. Westdeutsche Kaufhof bei belebteren Umsätzen 57,65 bis 58,40 (58); Südd. Zucker lagen 1,75 v. H. fester. Etwas schwächer lagen Reichsbank (1,50 v. H.), auch Cement Heidelberg, Daimler und Mainkraft bröckelten bis 0,50 v. H. ab.

Der R e n t e n m a r k t lag bei kaum veränderten Kursen still. Altbesitz 118,75, Kommunal-Umschul- bung 89,75 bis 89,80, Zinsvergütungsscheine 94. Von zertifizierten Dollar-Bonbs nannte man 6proz. Preußen mit 71, 6,5proz. Preußen mit 71,50 und 6proz. Spargiro mit 70.

In ber zweiten Börfenstunbe hielt sich bas Ge­schäft am Aktienmarkt in engen Grenzen auch bie Kursoeränberungen waren gering und gingen nach beiben Seiten kaum über 0,50 v. H. hinaus. Höher lagen JG.-Farben mit 167,50 nach 166,90, dagegen bröckelten Verein. Stahl auf 122,50 nach 123 und Cement Heidelberg auf 167 nach 167,25 ab. Die später zur Notiz gekommenen Papiere lagen vorwiegend etwas fester, Felten 138 (136,50). Der Schluß der Börse war etwas schwächer. JG.-Farben 166.25 nach 167,50, Verein. Stahl 121,65 nach 123, Buderus 123 nach 124, Mannesmann 116,50 nach 117,75.

Auslandwerte waren gefragt und meist höher. Notiert wurden u. a. Aku. mit 57,25 (54,50), Anatolier I und II mit 29,60 (28,25), 5proz. äußere Merikaner 9,05 (8,55), 4proz. Ungarn Gold mit 7,90 l (7,70).

Abendbörse: abbröckelnd.

Nachdem bereits im Schlußgeschäft ber Mittags­börse einige Abschwächungen eingetreten waren, zeigte bie Abendbörse bei sehr Keinem Geschäft zu­nächst nur wenig veränderte Kurse. Im Verlaufe

war die Haltung am Aktienmarkt auf Keine Vei> taufe aber überwiegend etwas schwächer, so daß die schon schwächeren Berliner Schlußkurse um durchschnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. unterschritten wurden. Angeboten waren Montanwerte, Hoesch 117,25 (118,13), Buderus 122 bis 121 (122,50), Verein. Stahl 121,25 (121,75), Mannesmann blie. ben mit 116 bis 116,25 gut behauptet. Schwächer lagen ferner JG.-Farben mit 166 (166,40), AEG. mit 39 bis 38,50 (39), Muag mit 132,50 (134,25, Berlin 133). Die Rentenmärkte lagen sehr still und erfuhren keine Veränderungen. Zertif. Dollar-Bonds blieben auf der Mittagsbasis behauptet. Von Aus- landsrenten notierten 4proz. Ungarn Gold mit 7,85 (7,95).

U. a. notierten: 6proz. JG.-Farben 133,90, 4,5- proz. Stadt Ludwigshafen 94,75, 4proz. Ungarn Gold 7,85, Commerzbank 108,25, DD-Bank 108,50, Dresdner Bank 106,50, Buderus 122 bis 121, Har- pener 151, Mannesmann 116 bis 116,25, Hoesch 117,25, Verein. Stahl 121,25, AEG. 39 bis 38,50, IG. Chemie Basel volle 146,75, do. leere 132,75, Conti Gummi 163,25, Scheideanstalt 263,50, Deut­sche Linoleum 162,50, Licht und Kraft 155, JG.- Farben 166, Gesfürel 143, Goldschmidt 128,75, Holzmann 133,50, Junghans 111,75, Muag 132,50, Moenus Maschinen 95,50, Schuckert 154,50, Westdt. Kaufhof 57, AG. für Verkehrswesen 119,75.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 25. Nov. Die Markt- und Preislage hat gegen den letzten Montag feine Ver­änderung erfahren. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 203, W 16 206, W 19 210, W20 212; Roggen R12 166, R15 169, R18 173, R19 175, Groß- Handelspreise der Mühlen ber genannten Preis­gebiete. Futtergerste, Braugerste 232, Futter- Hafer. Weizenmehl Type 790 w 13 28,10, W 16 28,20, W19 28,20, W20 28,55; Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erd­nußkuchen. Treber 16,75, Trockenschnitzel, Heu (lose) 5,60, do. (drahtgepreßt) 6,60, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt), 2,60 bis 2,80, dasselbe (gebündelt), 2,40 bis 2,50. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 26. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 79 Rinder (1 Ochse, 4 Bullen, 56 Kühe, 18 Färsen), 634 Kälber, 197 Schafe, 973 Schweine. Es kosteten: Kühe 20 bis 43 Mark, Färsen (Kalbinnen) 41 bis 44, Kälber 30 bis 65, Hümmel 30 bis 45, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe langsam.

Schweinemarkt in Friedberg.

LPD. Friedberg, 25.Nov. Auf dem heuti­gen Schweinemarkt waren 602 Schweine auf- getrieben. Der Handel war sehr lebhaft, es ver­blieb etwas Ueberftanb. Es kosteten bis zu sechs Wochen alte Tiere 10 bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 15 bis 18 Mark, 8 bis 12 Wochen alte Tiere 18 bis 25 Mark.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 968: Einfuhrzollerhöhung für Hut- stumpen in Griechenland. 970: Meldepflicht des Holzhandels. 971: Anordnung 40 der lieber- wachungsstelle für unedle Metalle vom 19. Novem­ber 190.6, betr. Verbundschichten aus unedlen Me­tallen, insbesondere Ueberzüge aus Nickel, Chrom und Kobalt.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 27. November.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 12.30: Buntes Mittagskonzert. 10 Jahre Neben­sender Freiburg. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Buntes Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund. 15: Volk und Wirtschaft. Saison-Ausverkäufe wann sind sie erlaubt? 16: Werkskonzert. 17.30:Ab ge­lauschte Vogelstimmen." Ein Streifzug durch Wald und Flur. 17.50: Geschickte Hände am Werk. Ein Funkbericht aus den Werkstätten des Winterhilfs­werkes. 18: Musik ans Dresden. 19: Klaviermusik auslandsdeutscher Komponisten. 19.40: Der Zeit­funk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Die Reichsbauernschaft Goslar. Ein Gang durch die Jahrhunderte. Hörszenen von Walter Heuer. 21: Wenn wir durch die Stadt marschieren. Bunter Soldatenabend. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Unterhaltungskonzert des Landes-Orchesters Gau Württemberg-Hohenzollern. 24 bis 2: Nachtmusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsdankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

SianUurt a. M. |

-Berlin

Frankfurt a.Ul.

Berlin

Schluß» kurs

Schluß? Abend- hörte

Schluß» kurs

Schluß?. Mittag- hörte

Schluß» kurs

Schwill. Ahcnd- hörte

Schluß- kurs

Smiußk. mittag- hörte

Datum

24 11

25 11

24 11

25 11

Datum

24 11.

25 11

24 11

2511.

6% Deutsche Relchsanleihe v. l'?

4% Deutsche Reichsanl. von r*i

101,25

101,25

101,25 101,25

4% OMflu Serie h ..... ......

5% Numan, vereinh. Rente v. 1903

98

98

98

98

6,8

6,85

5y,% Boung-Anteihe von 1930 .

103

103

102,75

4yr%Rumän.vereinh.Rentev.l91S

_

9,7

9,75

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit AuSlos.-Rechten ............

118,75

118,65

118,75

118,8

4% Rumänische vereinh. Rente .

2 yt°z'o Anatolier.............

5,7

5,7

29,6

5,7

28,25

5,6

29,75

4Vj% Deutsche Retchspostschatzan Weisungen von 1934, 1......

4%% ehern. 8% Hessischer Volks ftaat 1929 (rüdjahlb. 102%) ..

99,9

98,75

99,9

98,75

99,9

99,8

98,75

Hamburg-Amerika-Paket .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. u

14,13

14,13

14,4

14,5

39,75

<y*% ehern. 8% Hessische Landes vant Darmstadt Gold 8L 12...

97

97

97

Norddeutscher Lloyd .........ü

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

14,5

120

14,75

119,75

14,5

120

14,75

120,25

byt% ehern. sy,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

100,5

100,5

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank ... 4

108

108,25

125

108

124,5

108,25

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandeSb.Goldschuldverichr R.k

93

93

Deutsche Bank unv Disconto»

Gesellschaft................ 4

108

108,5

108

108,5

Oberhesjen Provinz-Anleihe mti AuSlos.-Rechten ............

Dresdner Bank..............4

Retchsbank ................1.

106,25

106,5

186

106,25

186,25

106,5

185,25

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 4/i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

122,25

97,25

122,65

97,25

122,4

97,25

122,5

97,25

21.6.®...................... o

Bekula..................... 8

167,5

168,4

168,5

169

5yz% ehem. 4y,% Franks. Hyp. Bank-Liqu.-Pfandbriefe......

100,75

100,75

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 7

134

156

134,75

155

134

155,75

134,25

155,75

W/o ehem. 4yt% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ...

100,65

100,65

100,8

101

Fetten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

136,5

143

137,5

143

137

143,25

138

143

4y9°/o ehem. 8% Pr. LandeSpfant» briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

97,5

97,5

97,5

97,5

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr......... «

136,65

130

139

129,75

137,25

129,75

137,75

4y,% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanst., Gold Komm. £bl.2O

95

95

95

95

Schuckert L Eo............... s

Siemens L Halske............8

154,5

198,4

154,5

199

154,75

199,75

154,75

200

kteuergutsch.Berrechnungsk. 34-3?

109.8

109,8

109,9

109,9

LahmeyerLLo.............. 7

137,4

136,25

137

4% Oesterreichstche Goldrente...

20,75

21

21,25

Buderus ................... -

119

121

118,75

122,5

4,20% Oesterreichische Silberrente

1,7

1,85

1,95

Deutsche Erdöl ..............4

142

142,5

142,25

142,5

4% Ungarische Goldrente .......

7,7

7,85

7,7

7,95

Harvener................. 2%

150,5

151

150,5

151,5

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6,95

-

6,85

6,85

Hoesch Eisen-Söln-Neuessea .. 8

116,75

117,25

116,75

118,13

4y,% desgl. von 1913..........

7,13

9,75

Ilse Bergbau ............... 6

191

6% abgeft. Goldmexikaner von 99

8,55

9,05

8,55

9,1

Ilse Bergbau Genüsse........6

144

144

143,5

144

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l......... ..........

Klöcknerwrrke ...............8

Mannesmann-Rühren........ 8

124,5

116,25

125,25

116,25

124,75

116,25

124 116,25

Srantfun a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2R.

Schluß» kurs

Schwill. Abend- hörte

Schluß» iura

Gchlußk. Mittag­hörte

24-Aovem er

25.7loöember

'Hm ft*» Tlnti.rir.-n

Amtliche Notierung

(Stete I Ärie

Datum

24.11

25.11

24 11

25-11-

Gelb

Srirf

ManSselver Bergbau....... 6%

Kokswl'rke .................. 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl .................. 4

Vereinigte Stahlwerke...... 8%

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........d

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth..... ?y,

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................ 5

Rütgerswerke ............... 6

Metallgesellschaft............. 5

Philipp Holzmann...........4

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Cementwerk Karlstadt......... 6

Schultheis Payenhoser ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................5

Zellstoff Waldhos ............8

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........8

Lrenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Ehade...................... S

Accumulatoren-Fabrik....... 12

Eonti-Gummi.............. 11

Gritzner................... 0

Mainkraftwerke Höchst S.M.... 4

Süddeutscher Zucker ........ 10

223,5

149

122

22,5

134

130,5

166,25

263,5

127,4

136,5

152,75

132,5

167,25

160

54,5

112,5

158,5

136

120,5

162,5

58

228,25

164

34.25

95,5

203

227

150

121,25

23,65 236

133 189

166

263,5

128,75 137

152,25

133,5 167

160

57,25

114,5

160,5

137,4

120,5

162,5

57 236

163,25

34,4

204,75

150,25

135,5

227,5

149

121,9

23

134

130,5

186

166,5

127,65

136,75

153

=

100,4

54

112,5

158,5

136,65

108,65

120,65

162

90,5

58

228,25

163,65

3-

201

151 135,75 225,5

148

121,75

23,9 135,5

133,25 188,75

166,4

129,5 137,25 152,75

134

100

57 113,5 158,5

138 108,65

120,5 162,5

90

57

235

163,25

34,5

203,75

uuenüd titii Brüssel...

Rio de 3an.

Sofia.....

Kopenhagen Danzig ....

London.... HeliingforS. Paris .....

Holland ... Italien.... Faoan .....

Jugoslawien Oslo.....

Wien......

Lissabon... Stockholm..

Schweiz ... Spanien...

Prag......

Budapest .. R-uyork .

0,692

42,07

0,147

3,047

54,45 47,04.

12,195

5,385

11,60

134,96

13,09

0,711

5,654

61,28

48,95

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62,86

57,16

21,98

8,771

2,488

0,696

42,15 0,149

3,053

54,55

47,14

12,225

5,395

11,62

135,24

13,11

0,713

5,666

61,40

49,05

11,095

62,98

57,28 22,02

8,789

,492

Banknoten

0,692 42,05 0,147 3,047

54,37 47,04

12,175 5,375 11,58

134,82 13,09 0,711

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11,06 62,77

57,18 21,98

8,771

2,488

0,696 42,13 0,149 3,053 54,47 47,14

12,205 5,385 11,60

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49,05 11,08 62,89 57,30 22,02 8,789

2,492

Äernn,25 November 1 (Selb

Amentannche Roten..............

Belgische Roten..................

Dänische Roten .................

Englische Roten .................

Französische Roten...............

Holländische Roten...............

Italienische Roten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................

2,45 41,92 54,21 12,15 11,53 134,48

61,03

62,60 57,03

2,47 42,08 54,43 12,19 11,57 135,02

61,2s

62,86 57,25