Volksfronten die proletarische Revolution zum Ziele führen müsse. Ein Blick in die Umwelt genügt heute, um zu erkennen, in welchem Ausmaß der Befehl Dimitroffs, des Generalsekretärs ver Komintern und Führers der Weltrevolution, von den kommunistischen Ländersektionen und den verbündeten marxistischen Parteien befolgt worden ist. Nach den außerordentlich eindrucksvollen Aufklärungen und Enthüllungen des vorletzten und letzten Nürnberger Reichsparteitags über den Bolschewismus geben jetzt Deutschland und Japan der Welt ein Beispiel praktischer Zusammenarbeit in einem Punkt, der schlechterdings zu einer Lebensfrage der Welt zu werden droht. Dieser Vorgang ist weltpolitisch um so bedeutsamer, als er zu einer Zeit erfolgt, in der gerade die europäischen W e st- m ä ch t e eine erstaunliche Verständnislosigkeit ge- aenüber dem Bolschewismus tagtäglich auf die befremdendste Weise interpretieren. Wir erinnern nur an den Fall Spanien, ferner an die höchst merkwürdige Haltung Englands im sogenannten Nichteinmischungsausschuß, an die englische Anleihe von zehn Millionen Pfund für Moskau.
Reichspropagandaminister Dr. Goebbels hat in seiner großen Nürnberger Enthüllungsrede zu dem Thema Bolschewismus der Welt die Mahnung zugerufen: „Hier muß man Stellung nehmen!" Deutschland und Japan sind heute gegen die Wühlarbeit und ihre scheinheiligen Tarnungsmethoden gefeit, sie werden auch fernerhin keine Anstrengungen scheuen, um diesen Krebsschaden aus ihrem Lande fernzuhalten. Sie haben dabei auch die Genugtuung, daß andere verantwortungsvolle Regierungen denselben Standpunkt einnehmen. So hat erst kürzlich Mussolini in seiner Malländer Rede sich für den Schutz der europäischen Kultur vor den internationalen Kräften der Zerstörung ausgesprochen. Wollen die West- möchte solange mit dem Bolschewismus verhandeln, bis sie ihn alle miteinander in der unmittelbar bedrohenden Form im eigenen Lande haben wie Frankreich unter der Regierung Blum? Wenn die Westmächte und darüber hinaus alle Kultur- Mächte der Welt die Zeichen der Zeit verstehen, dann nehmen sie das deutsch-javanische Abkommen gegen die Komintern als den Ausgangspunkt einer aemeinsamen Notwehraktion der gesamten Kulturwelt gegen ein unter staatlichen Formen organisiertes internationales Verbrechergesindel, das in der ganzen Welt das gleiche grauenhafte Elend sehen möchte wie in Sowjetrußland. Wir wollen hoffen, daß die Erkenntnis, daß die Komintern durch Gefährdung des Dolksfriedens auch den Dölkerfrieden bedroht, Gemeingut der Weltpolitik wird. Ev.
Todesurteil gegen G ickiing aufgehoben.
In zehnjährige Freiheitsstrafe umgewandelt.
Berlin, 25. Nov. (DJIB.) Nach offizieller foro- jelrussifcher Mitteilung hat der Präsident des Zen- tralexekutivkomitees dem Gnadengesuch des Reichsdeutschen Stickllng stattgege- ben und die Todesstrafe in eine zehnjährige Freiheits st rase umgewandelt. Wie verlautet, find außer dem deutschen Staatsangehörigen Stick- ling noch zwei weitere im Rowo-Sibirfker Schauprozeh zum Tode verurteilte Angeklagte begnadigt worden.
Sela Khun in Prag.
Der jüdische Kommunistenhäuptling auf dem Wege nach Spanien.
Prag, 25 Nov (DNB. Funkspruch.) Nachdem bereits einige tschechische Blätter gemeldet hatten, daß sich der berüchtigte jüdische Kommunistenhäuptling Bela Khun in Prag aufhalte, erklärt nunmehr das Blatt der Sudetendeutschen Partei, „Die Zeit", es habe sich auf Grund von Augenzeugenberichten herausgestellt, daß der frühere bolschewistische Henker Ungarns mit einem sowjetrussisch.en Diplomatenpaß reise und in Prag Gast des diplomatischen Vertreters der Sowjetunion gewesen sei Bela Khun scheine sich auf eine längere Tätigkeit im Auslande vorbereitet zu haben, was auch daraus hervorgehe, daß er in einem bekannten, erstklassigen Schneidergeschäft drei Anzüge und einige Mäntel in Auftrag gegeben habe. Bela Khun sei inzwischen wieder aus Prag abgereist. Möglicherweise stehe sein Prager Aufenthalt im Zusammenhang mit den kürzlich enthüllten g e h e i - men Anweisungen an die kommunistischen Unterorqanisationen. Man nimmt an, daß er sich nach Spanien begeben habe, wo sich ihm im Zusammenhang mit den bolschewistischen Umtrieben ein geeignetes Betätigungfeld eröffnet.
^Räumung des Universitätsgebäudes in Warschau.
Warschau, 26. Nov. (DNB. Funkspruch.) Die polnischen Behörden haben energische Maßnahmen gegen die Studenten ergriffen, die das Gebäude der Warschauer Universität besetzt hielten. Nachdem die Studenten die Aufforderung des Kultusministers zum Verlassen der Universität abgelehnt hatten, wurde die formelle Schließung der Universität verfügt. Damit haben die Studenten ihre Eigenschaft als Akademiker verloren. Im Laufe der Nacht wurden durch st arte Polizei-Abteilungen die Studenten, die sich in dem Gebäude verbarrikadiert hatten und' die Polizei mit Steinwürfen empfingen, mit Hilfe von Tränengas aus der Universität vertrieben. Alle Studenten, die sich in der Universität verschanzt hatten, sind v e r h a f - t e t und dem Untersuchungsrichter zugeführt worden.
Mißglückter Anschlag auf den Zug von Oaladier und Gamelin
Paris, 26. Nov. (DNB. Funkspruch.) In Pa- ris sind Gerüchte aufgetaucht über einen möglichen Anschlag, der auf Kriegsminister D a l a d i e r und den Generalissimus Gamelin versucht worden sein könnte. Beide hatten sich nach Mülhausen zur Besichtigung der Befestigungsanlagen an der Ostgrenze begeben. Kurz bevor ihr Zug den Bahn- Hof Foulain passierte, bemerkte der Lokomotio- sichrer, daß einige Streckensignale nicht funktionier- ten. Man stellte fest, daß ein Sabotageakt verübt worden war.
Deutschland der Bahnbrecher einer neuen politischen Weltanschauung.
Oer Führer trägt die Fahne eines neuen Ideals einem erwachenden Europa voran.
Reichsminister Dr. Goebbels spricht in Ludwigshafen.
Ludwigshafen, 26. Nov. (DNB.) Arn Mittwochabend fand in Ludwigshafen eine national- ozialistische Massenkundgebung statt, auf der der Reichspropagandaleiter der NSDAP., Reichsrnini- ter Dr. Goebbels vor 35 000 Volksgenossen eine zweistündige Rede hielt. Der Minister führte den mit gespannter Aufmerksamkeit folgenden Ver- ammlungsteilnehmern den grandiosen Umfang des nationalen Wunders vor Augen, das sich in den vier Jahren einer rastlosen Wiederaufbauarbeit auf allen Gebieten vollzogen hat, eines Wunders, das nur geschehen konnte, weil ein gesittetes, fleißiges, idealistisches und opferbereites Volk in wahrer Demokratie einig hinter feinem Führer tand und entschlossen war, den von ihm gestellten Zielen mit ganzer Kraft zu dienen. Selbstverständlich bleibe noch viel zu tun übrig. Aber jede einzelne der schon gelösten zahllosen Ausgaben reiche für ich allein schon aus, um nach den Maßstäben der rüheren marxistischen Regierungen eine solche zu rechtfertigen.
„Es gibt wohl in dec ganzen Welt keine Regierung, die wie unsere in einer fo innigen Beziehung zum Volke steht. Mögen andere Völker über größere Reichtümer verfügen als wir — ein glücklicheres Volk als das deutsche gibt es wohl kaum auf der Erde dank der Stärke unseres nationalen Glaubens, unseres nationalen Stolzes und der Intensität, mit der mir unsere nationalen Ziele empfinden und verfolgen. Wir
wissen, was wir wollen, wir wollen aber auch, was wir wissen."
Der Minister betonte mit besonderem Nachdruck, daß Deutschland wie mit allen Völkern so auch mit Frankreich in Frieden leben wolle.
„Ein neuer Krieg wäre das größte Unglück für ganz Europa, und selbst der Gewinner dieses Krieges würde nicht soviel dabei gewinnen, wie er daran zu verlieren hätte. Wir wären mehr als kurzsichtig, wallten wir wünschen, daß Frankreich bolschewistisch regiert werde. Im Grunde genommen sind die Auseinandersetzungen zwischen den europäischen Völkern im Vergleich zu der herandrohenden bolschewistischen Gefahr nur eine An von Familienzwist. Wenn Frankreich ehrlich will, wird es leicht sein, zu einem befriedigenden Verhältnis mit Deutschland zu gelangen. Die Krise entstand, als Frankreich das Militärbündnis mit der Sowjetunion einging. Demgegenüber konnten wir nicht passiv bleiben."
„Der Führer", stellte Dr. Goebbels unter tosendem Beifall fest, „ist heule nicht nur der Führer der deutschen Nation, sondern der geistige Erwecker Europas. Ihm wird einmal in hundert Jahren das Zeugnis ausgestellt werden müssen, daß er in der Zeit tiefsten Verfalls die Fahne eines neuen Ideals in die Hand genommen und einem erwachenden Europa vorangetragen hat! 14 Jahre lang haben wir gerufen: »Deutschland, erwachet Man hat uns damals ausgelachl und verhöhnt, aber Deutschland ist erwacht! Wenn wir heute unseren Warnungsruf an die zivilisierten Nationen richten, so bedeutet das:
»Europa erwache!*"
Dr. Goebbels schloß seine Rede mit einem von der Versammlung mit tiefer Ergriffenheit angenommenen Bekenntnis zum Führer. „Wenn das deutsche Volk heute ein kostbares Gut sein eigen nennt, so ist es der Führer selbst. Und wenn der Führer heute einen kostbaren und unzerstörbaren Schatz besitzt, so ist es das Vertrauen des deutschen Volkes. Heute verkörpert sich in einem Manne das ganze deutsche Schicksal. Es ist vielleicht der glücklichste Umstand des großen revolutionären Umbruchs, den wir vollzogen haben, daß sich im Wandel aller Dinge e i n M e n s ch immer gleich geblieben ist, der Führer. Er hat eine Welt geändert und ist selbst unverändert geblieben. Nachfolgenden Geschlechtern wird es einmal als das größte Wunder deutscher Geschichte erscheinen, daß ein unbekannter Gefreiter des Weltkrieges in fünfzehn Jahren eine Nation erobert und Staat, Armee, Partei und Volk vor der Welt repräsentiert.
Deutschland wird der Bahnbrecher einer neuen politischen Weltanschauung sein und sein müssen, weil es d i e klar sie und entschlossen sie Führung hat. Deshalb treten wir demütig vor die großen Aufgaben und Pflichten hin, die die Nation uns auferlegt, in der festen Gewißheit, daß das Reich einmal groß und mächtig sein und daß unsere Kinder die glücklichen Söhne und Töchter des freisten und stolzesten Volkes der Erde sein werden."
— Die Versammlung dankte Reichsminister Dr. Goebbels am Schluß seiner Rede mit stürmischen Kundgebungen.
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Abwehrfront gegen die Mächte der Zersetzung.
Oie Unterzeichner des deutsch-japanischen Abkommens über den Ginn des Vertrages.
Berlin, 25. Nov. (DNB.) Botschafter von Ribbentrop gab dem Deutschen Nachrichtenbüro zum deutsch-japanischen Abkommen folgende Erklärung ab:
„Auf dem 7. Komintern-Kongreß hat der Bolschewismus allen ordnungsliebenden Staaten den Kampf auf Leben und Tod angesagt und als Ziel die Durchführung der Revolutton in allen Staaten und die Aufrichtung der bolschewistischen Weltdiktatur proklamiert. Das jüngste Opfer dieses Vernichtungswillens bolschewistischer Unheilstifter ist Spanien. Dieses Land alter europäischer Kultur ist heute vom Bürgerkrieg verwüstet, seine Städte und Dörfer liegen überall in Schutt und Asche, und das spanische Volk ist Heimsuchungen und Qualen ausgesetzt, die in der Geschichte kaum ihresgleichen inden. Dies sind die furchtbaren Folgen der Einmischung der Kommuni st ischen Internationale in Durchführung der auf dem 7. Komintern-Kongreß gefaßten Beschlüsse. Die Komintern hatte nichts anderes im Sinn, als durch Propaganda und Gewalt die „Sowjetrepublik Spanien" aufzurichten, um von hier aus Europa weiter zu unterwühlen. Wer soll das nächste Opfer sein?
Blanche Staaten, so Amerika, haben seinerzeit gegen die Beschlüsse des 7. Komintern- Kongresses schärfste Proteste erhoben — sie sind wirkungslos geblieben. Deutschland und Japan, nicht gewillt, das Treiben der kommunistischen Hetzer länger zu dulden, sind nunmehr zur Tat geschrit- t e n. Der Abschluß des heute von Deutschland und Japan unterzeichneten Abkommens gegen die Kommunistische Internationale ist ein epochales Ereignis. Es ist ein Wendepunkt in dem Abwehrkampf aller ordnungs- und kulturliebenden Nationen gegen die Mächte der Zersetzung. Mit dem Zustandekommen dieses Vertrages haben unser Führer und Seine Majestät der Kaiser von Japan eine geschichtliche T a t vollbracht, die erst von kommenden Generationen in ihrer vollen Tragweite gewürdigt werden wird. Am heutigen Tage ist eine starke Abwehrfront von zwei Nationen geschaffen worden, die in gleicher Weife entschlossen sind, jeden Einmischungs- versuch der Kommunistischen Internationale in ihren Ländern zum Scheitern zu bringen. Japan wird eine Ausbreitung des Bolschewismus in Oftafien niemals zulassen. Deutschland bildet das Bollwerk gegen diese Pest i m Herzen Europas. Schließlich wird Italien, wie der Duce der Welt erklärt, das antibolschewistische Banner im Süden hochhalten.
Ich bin der Uebergeugung, daß die Länder, die heute die bolschewistischen Gefahren noch nicht sehen, eines Tages unserem Führer für das klare und rechtzeitige Erkennen dieser einzig dastehenden Welt- bedrohung dankbar sein werden. In dem Abkommen ist vorgesehen, weitere Staaten zur Teilnahme an diesem Kampf einzuladen. Wir wünschen und hoffen, daß die übrigen Kultur- ftaaten die Notwendigkeit des Zusammenschlusses aller gegen die Arbeit der Kommunistischen Internationale erkennen und sick diesem Abkommen a n- schließen mögen. Auf oiese Weise wird es gelingen, diesen Weltfeind endgültig abzuwehren, den inneren und äußeren Frieden zu erhalten und unsere alte Kultur zu erretten."
Die Erklärung
des japanischen Botschafters.
Der japanische Botschafter, Graf Mushakoji, erklärte einem DNB.-Vertreter folgendes: „Ich gebe hiermit meiner aufrichtigen Freude Ausdruck, daß das Abkommen gegen die Kommunistische Internationale am heutigen Tage zwischen Japan und Deutschland abgeschlossen worden ist. Die Kom
munistische Internationale ist, wie allgemein bekannt, eine internationale Organisation, die überall in der Welt ihre Zellen besitzt und die Zersetzung und Vergewaltigung der bestehenden Staaten als ihr Ziel aussteltt. Da die Einmischung der Kommunistischen internationale in die inneren Verhältnisse der Nationen nicht nur deren inneren Frieden und soziales Wohlleben gefährdet, sondern auch den Weltfrieden überhaupt bedroht, ist es für jeden Kulturstaat aus S e l b st - erhaltungstrieb eine Selbstverständlichkeit, das Leben und Wohl des eigenen Volkes gegen diese Gefahr zu schützen. Dabei ist zu betonen, daß es gegen diese internationale kommunistische Organisation nur eine einzige wirksame Abwehrmög
lichkeit gibt, nämlich das Zusammenwirken der Staaten. Japan und Deutschland, gegen die der Beschluß des 7. Komintern-Kongresses im besonderen gerichtet ist, fühlen sich durch die Zersetzungsarbeit der Kommunistischen Internationale am stärksten bedroht und sind deshalb als erste zum Entschluß gekommen, sich gegen diese Gefahr zusammenzuschließen. Ich bin überzeugt, daß das japanische Kaiserreich unter dem glorreichen Regime Seiner Majestät des Kaisers und das neue Deutschland unter der heroischen Führung des Führers und Reichskanzlers als Garanten des Weltfriedens im Osten und Westen mit diesem Schritt ihren Teil zur Befriedung der Welt beitragen werden.
Unser Bild zeigt den Kaiserlich japanischen Botschafter in Berlin, Vicomte Mushakoji, und beit Botschafter von Ribbentrop bei der Unterzeichnung des deutsch-japanischen Abkommens. (Scherl-M.)
Gegen die kommunistische Wühlarbeit in Ostasten.
Eine Erklärung der japanischen Regierung.
Tokio, 25. Nov. (DNB.) Zur Unterzeichnung des deutsch-japanischen Abkommens hat die japanische Regierung eine Erklärung abgegeben, in der es u. a. heißt, daß seit der Errichtung der Kommunistischen Internationale, die mit ihrem Hauptquartier in Moskau die Vernichtung der nationalen und sozialen Struktur jedes Landes zum Ziele habe, die Komintern entsprechend ihren Grundsätzen der Weltrevolution Akttonen ausgelöst habe, die in hohem Maße den Weltfrieden bedrohten. Wie China den Verwüstungen der kommunistischen Armeen ausgesetzt sei, so litten auch die Aeußere Mongo- l e i und Sinkiang unter dem Treiben der Komintern. In Mandschukuo habe die Komintern durch die Errichtung von Bezirksausschüssen Räuberbanden zu gewinnen und für ihre Zwecke dienstbar zu machen versucht. In Japan, wo die extreme Lmke nach den mandschurischen Ereignissen zeitweise Kraft einbüßte, habe sich nach dem 7. Kongreß der Komintern die Energie der kommunistischen Bewegung wieder gesteigert. Angesichts der wachsenden Gefahr sähe sich Japan nun gezwungen, im Interesse seiner Sicherheit und des Friedens in Dftafien schärfere Notwehrmahnahmen zu ergreifen. Da die Organisation und die Tättgkeit der Komintern internationalen Charakter trügen, müsse jede Gegenmaßnahme i n internationaler Zusammenarbeit ge
troffen werden. Japan und Deutschland sähen sich der Komintern gegenüber in ähnlicher Lage. Die japanische Regierung habe sich daher veranlaßt gesehen, zum Abschluß einer Vereinbarung zu schreiten, die den ersten Schritt in der Verteidigung gegen den Kommunismus darstelle. Die japanische Regierung gibt ihrem Wunsche Ausdruck, daß sich möglichst viele Staaten den Abwehrmaßnahmen gegen die Gefahr der Komintern anschließen mögen. Sie betont ausdrücklich, daß neben diesem Abkommen Vereinbarungen anderer Art nicht bestehen, daß Japan nicht die Absicht habe irgendeinen besonderen internationalen Block zu bilden und daß sich die Vereinbarung gegen kein Land richte.
Statte Beachtung in Paris.
Paris, 25. Nov. (DNB.) Die Pariser Presse meldet in riesigen Uebersckriften die Unterzeichnung des deutsch-japanischen Avkommens. Der „Tempo betont, daß das Abkommen nicht gegen Sowjetruß- land, sondern gegen den internationalen Kommunismus, wo immer er auch auftauchen möge, gerichtet sei. In amtlichen Kreisen mißt man der Angelegenheit eine zu große Bedeutung bei, als daß man die Stellungnahme überstürzen möchte. In parlamentarischen Kreisen erklärt man, daß dieses Abkommen zwar den Zweck verfolge, den man
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