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Notwehr der Kuliurwelt
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Das Zusatzprolokoll
Eine stündige Kommission zum Zweck enger Zusammenarbeit.
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»re Krankheit:
Reichsminister Dr. Goebbels erläutert das Abkommen.
gez. Mushakoji, kaiserlich-japanischer außerordentlicher und mächtigter Botschafter.
Die Regierung des Deutschen Reiches und
Berlin. 25. Nov. (DNB.) Anläßlich der heu- tioen Unterzeichnung des Abkommens gegen die Kommunistische Internationale sind die unterzeichneten Bevollmächtigten in folgendem überein g e k o m m e n:
gez. Mushakoji, kaiserlich-japanischer außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter.
Bei der Unterzeichnung waren zugegen von deutscher Seite-. Gesandter v. Erdmannsdorf und Dr. v. Raumer; von japanischer Seite: Botschaftsrat I n o u s und General O s h i m a.
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8' /.Uhr des Dormittags
Grundpreise für 1 mm hohe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf.. für Text« anzeigen von70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Bereinbg.25°/„ mehr.
Ermäßigte Grundpreise:
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ches. Die propagandistischen Erdrosselungs- Manöver der Moskauer roten Internationale aber sind von Deutschland mit mutiger und beharrlicher Zähigkeit zurückgewiesen worden, ja. wir sind auf unseren Parteitagen in Nürnberg nun unsererseits zum Angriff gegen diese Versuche vorgegangen.
Wie notwendig es war. von Deutschland diese Gefahr fernzuhalten, dafür sind die entsetzlichen und grauenerregenden Vorgänge, die sich jungst m Spanien abgespielt haben und noch abspielen, ein blutiges Beispiel und ein furchtbarer Beweis. Was den Völkern, die vom Bolschewismus überrannt werden, droht, dafür zeugen die ungezählten geschändeten spanischen Frauen, die zahllosen gequälten und gemarterten Kinder, die ermordeten Familien, brennenden Kirchen und verwüsteten Städte.
Deutschland hat diesen roten Zerstörungsabsichten einen unüber st eigbaren Wall entgegengesetzt. Die tiefstgehende praktische Auswirkung unseres konsequenten Kampfes gegen den Bolschewismus aber ist das heute zwischen Deutschland und Japan abgeschlossene Abkommen. Zwei Kulturstaaten setzen sich damit in aller Offenheit gegen die teuflischen Versuche der Kommunistischen Internationale zur Wehr. Sie zeigen der Welt wie dieser Gefahr mit aller Klarheit und Festigkeit begegnet werden muß.
Dieses Abkommen ist dazu bestimmt, einen wertvollen Beitrag zum Frieden der wett zuzusteuern, der durch die gewissenlosen kommunistisch-internationalen Treibereien auf das ernsteste bedroht ist. Es bringt mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck, daß die hohen vertragsschließenden Staaten nicht provozieren wollen, sich aber auchnichtrnehrprovo- zieren lassen. Das deutsche Volk aber kann allen kommenden Entwicklungen m i t ruhiger Sicherheit entgegenschauen. Seine Regierung sieht aus der Wacht und wird jede auftauchende Gefahr mit den richtigen Mitteln abzuwehren wissen, hier ist der kommunistischen Internationale ein Feind er- standen, der den Kommunismus kennt und ihn deshalb auch wirksam trifft. Mögen andere Völker daraus lernen, damit dieses Abkommen wirklich ein Anfang fein kann im Kampf gegen die Bedrohung der Menschheit in ihren höchsten Kulturgütern und damit für den wahren Frieden der Welt.
mit ihren Siegeln versehen.
So geschehen in zweifacher Ausfertigung zu Berlin, den 25. November 1936.
d. h. am 25. November des 11. Jahres Showa-Periode.
v. Ribbentrop.
um die in a) festqelegte Zusammenarbeit der zuständigen Behörden der beiden hohen vertragsschließenden Staaten zu erleichtern, wird eine ständige Kommission errichtet werden. In dieser Kommission werden d i e weiteren zur Bekämpfung der Zersetzungsarbeit der Kommumsti- stischen Internationale notwendigen Abwehrmaßnahmen erwogen und beraten.
Berlin, den 25. November 1936,
d. h. den 25. November des 11. Jahres der Showa-Periode.
gez. v. Ribbentrop, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter des Deutschen Reiches.
Deutsch-japanische Front gegen den Bolschewismus
Das Abkommen zur gemeinsamen Bekämpfung der kommunistischen Zersehungsarbeit.
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wird deshalb in dem heute abgeschlossenen Abkommen betont, daß es zur Wahrung des inneren Friedens, des sozialen Wohllebens, aber auch des Weltfriedens dienen soll. Wenn in Artikel 2 die hohen vertragsschließenden Staaten dritte Staaten, deren innerer Friede durch die Zersehungsarbeit der kommunistischen Internationale bedroht wird, gemeinsam einladen, Abwehrmaßnahmen zu ergreifen oder an diesem Abkommen f e i 11 u ■ nehmen, so wird damit in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht, daß dieses Abkommen sich gegen niemanden richtet, sondern nur den einen Sinn und Zweck hat. den Umsturzversuchen der Moskauer Internationale ein klares und unmißverständliches halt entgegenzusehen.
Die nationalsozialistische Bewegung hat vom ersten Tage ihres Bestehens an den Kampf gegen den Kommunismus m aller Konsequenz durchqefochten. Sie hat dem Morbtreioen der Kommunistischen Internationale über 400 lote und Zehntausende von Verletzten opfern müssen. Sie kennt den Bolschewismus. Und der Bolschewismus kennt hoffentlich auch sie. Seit der Machtübernahme durch den Führer hat das nationalsozialistische Deutsche Reich in breitester Front diesen Kampf der nationalsozialistischen Bewegung zu seiner Sache gemacht. Beide Bewegung und Reich, haben die akute Gefahr, in die die Kulturvölker durch die Kommunistische Internationale hineingebracht werden sollen, in aller Klarheit erkannt und auch Entschlossenheit und Mut genug aufgebracht, sie rücksichtslos und radikal au v D e'u t s ch l a n d z u e n t f e r n e n. Reich und Volk sind heute gegen den Bolschewismus gefeit.
Die Moskauer rote Internationale ihrerseits hat feit der Machtübernahme durch den Führer kein Mittel unversucht gelassen, die ihr durch den Sieg des Nationalsozialismus verlorengegangene Position in Deutschland mit anderen Mitteln zurückzuerobern. In einer großangelegten. infamen W e l t - Hetze versucht sie, die Völker der ganzen Erde gegen Deutschland aufzustach eln; sie wäre jederzeit bereit, wenn sie es könnte, in einem blutigen Kriege das nationalsozialistische Deutschland zu Boden zu zwingen. Diese Einkreisungsoersuche sind auf der ganzen Linie mißlungen. Eine starke Armee schützt seht die Grenzen unseres Rei-
Das Abkommen.
Vertin, 25. Nov. (DNB.) Am Mittwochmittag mirde von dem kaiserlich japanischen Botschafter in Lilin, Vicomte Mushakoji, im Auftrage des Soifers von Iapan und dem außerordentlichen und broollmächtigten Botschafter des Deutschen Reiches. Jrochim v. Ribbentrop, im Auftrage des Füh- «rs und Reichskanzlers einAbkornrnengegen die Kommunistische Internationale Mterzeichnet. Das Abkommen hat folgenden Wort-
Die zuständigen Behörden der beiden hohen vertragsschließenden Staaten werden m bezug auf den Nachrichtenaustausch über die Tätigkeit der Kommunistischen Internationale sowie auf die Aufklärungsund Abwehrmaßnahmen gegen Die Kommunistische Internationale in enger Weise zusammenarbeiten;
die zuständigen Behörden der beiden hohen vertragsschließenden Staaten werden tmJwO1 men der bestehenden Gesetze strenge Maßnahmen gegen b i e j e n i g e n ergreifen, die sich im Inland oder Ausland direkt ober indirekt im Dienste der Kommunistischen Internationale betätigen oder deren Zersetzungsarbeit Vorschub leisten;
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Dr. H. H. II
der zu gewährleisten.
Wir sind gewiß, daß das deutsch-japanische Abkommen in den Misch beeinflußten Teilen der Weltpresse einen Sturm der Entrüstung Hervorrufen wird, daß es auch an Mißdeutungen und Verdrehungen seines Sinnes nicht fehlen wird, aber wir haben auch den festen Glauben, daß es in hohem Maße auf klärend und ermutige n b bei jenen Staaten unb Völkern wirkt, bis schon einmal bie rote Krankheit am eigenen Leibe verspürt haben. Man müßte eine enblose Reihe van Namen aufzählen, wenn man alle bie Länder nennen wallte, die schon einmal von den bolschewistschen Pestbazillen infiziert wurden. Wir wollen nur einige markante Beispiele hercmsgrei- fen Wir wollen erinnern an Frankreich, wo ber kommunistische Druck auf bie Volksfront-Regie- rung immer mehr zunimmt, an bie f üb am er t- fani schen Staaten, wo um bie Jahreswende bolschewistische Aufständen blutig niedergeschlagen werden mußten, an Indien, Indochina und O st t u r k e st a n, wo die eingeborene Bevölkerung von den Komintern-Agenten aufgehetzt wird, an Afrika, wo Moskaus Sendlinge bie schwarze Rasse für bie Zwecke ber Roten Front einspannen, an ben Vorderen Orient, wo das Selbstön- digkeitsstreben der Arader und der jungen mohame- danischen Staaten von der Komintern ausgenutzt wird, an die Länder des e u r o p ä i s ch e n O st e n s, wo kaum eine Woche vergeht, in ber nicht kommunistische Umsturzpläne aufgedeckt werden und wir erinnern schließlich auch an den Fernen Osten, an China, wo auf Moskaus Befehl der bewaffnete Ausstand der Provinzen gegen die Zentralregierung in Nanking vormärtsgetrieben wird. Nicht zuletzt hat Japan selber in seinem eigenen Lande wie in seiner festländischen Einslußzane die Zersetzungsarbeit der Kommunistischen Internationale kennen gelernt. Zwar wurde ber kommunistischen Propaganba auf ben Japanischen Inseln schon früzeitig ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben, aber in ber Arbeiter- unb Baiiernbevölke- rung Nippons sind bis in die jüngste Zeit hinein rote Zellen aufgedeckt worden, wobei in fast jedem Falle einwandfrei die geheime Verbindung mit der Moskauer Zentrale nachgewiesen werden konnte. Besonders hat es die Komintern auf die Zersetzung der militärischen Kräfte Japans auf dem asiatischen Festland abgesehen. Sie manb- schurischen Räuberbanden beziehen ihre Waffen be- kanntlich am laufenden Band aus der benachbarten Sowjetunion. m ..
So ist der Bolschewismus überall in der Welt im Angriff, um die bestehenden Staaten zu unter« höhlen und für den roten Umsturz reif au matKn. Seit dem 7. Weltkongreß der Kommunistischen Internationale, deren Führung übrigens personen. aleich mit der Leitung des fowietrussischen Staates ist hat diese Organisation planmäßig den Welten- brand vorbereitet. Damals wurde die Parole verkündet, daß man auf dem Wege über die sogen.
Die blutigen Angriffsaktionen des Bolschewismus gegen fast alle Kulturstaaten der Erde haben in der jüngsten Zeit ein Ausmaß angenommen, daß schließlich kein Mensch mehr sehenden Auges an dieser furchtbaren Gefahr vorübergehen kann. Es ist ja nicht nur Spanien, wo jetzt das internationale Derbrechergesindel unter Führung der Komintern Orgien der Zerstörung und Verwüstung feiert, sondern es gibt wohl überhaupt keinen Staat auf un erem Planeten, ber nicht in ben vergangenen Jahren bie roürgenbe chanb Moskaus gespurt hatte. Freilich ist bie jübisch-bolschewistische Weltof,ensive nie so klar unb beutlich zutage getreten, mie gerabe im gegenwärtigen Zeitpunkt. Das verbrecherische Hanbwerk ber Komintern-Agenten auf Dem leib’ gequälten »oben ber spanischen Nation hat selcht bie bürgerlich-bemokratische Welt aus bem Schlaf gerüttelt, es hat aber vor allem auch ben selbstbewußten Nationalstaaten in beiben Hemisphären gezeigt, baß es Zeit wirb, sich z u s a m m e n z u - schließen gegen bas unterirbische Treiben Der kommunistischen Weltrevolution. Denn wenn bie Moskauer Tyrannen einmal außerhalb ihres Staates weitere kommunistische Staatsgebilbe wie etwa in Katalonien errichtet haben sollten, bann wird auch bie Gefahr immer größer, baß bie übrigen Kulturvölker eines Tages im Chaos bes bolfchewlfti-
wollen. „ ,
3n diesem Abkommen wird mit aller Veuiilch- keit zum Ausdruck gebracht, das, es sich dabei um ein desensives Vorgehen handeln soll. Denn nicht die beiden hohen
henden Mächte haben die Sommunistische internationale herausgesordert. sondern de kommunistische internationale Hal durch eine ununterbrochene Aolse von Pro- uokalionsakteu, revolutionären Ausstaudsver- sucheu, anarchistischen Umsturzbewegungen und gewissenlosen, volkszerstörenden Zersehnngs- tenbenien die ganze Welt -ns d lief ft e zu beunruhigen und in schwerste, kaum noch übersehbare wirren ju stürzen versucht, wenn sich die
Deutschen Reiches und die kaiserlich japanische Regierung gegen diese Versuche den ihnen geeignet erscheinenden Mitteln zur Weh s h, so ist das nicht nur ihr gutes Recht. Indern ihre staatspotitische und moralische Pstlcht. Denn die umstürzlerischen Tendenien der kommunistischen Internationale bedrohen auf das ernffeffe bie fl e f a mte k ul tu r- roell unb treiben mit den heiligsten Gütern der Völker ein srevcthaftcs Spiel Ausdrücklich
Ä ben bie Kommunistische internationale über Europa und bie ganze Welt zu lagern versucht hat. Zwei Großmächte haben sich barmt yi 'ammengeschlossen zu einer starken und feften Er flärung vor den Drohungen der roten Anarchie weder weichen noch kapitulieren zu
ihren betreffenden Regierungen gut unb richtig bevollmächtigt, biefcs Abkommen unterzeichnet unb
auherorbenllicher unb bevollmächtigter Botschafter des Deutschen Reiches.
Berlin, 25. Nov. (DNB.) Reichsminister Dr. Z o e b b e l s roanbte sich am Mittwoch um 19 Uhr über alle beutschen Sender an bas gesamte deutsche Lolk unb barüber hinaus an bie Welt, um den neuen Beitrag b e s F ü h r e r s z u m F r i e- e n b e r W e l t, bas zwischen ber Regierung bes Deutschen Reiches unb ber Kaiserlich Japanischen '.Regierung abgeschlossene Abkommen gegen. bie kommunistische Internationale ber Oeffen ichke ^ekanntzugeben. Der Reichsminister verlas zunächst ten Wortlaut bes Abkommens unb fugte bann im Namen bes Führers unb ber beutschen Relchsregie- rung noch folge nbe Erklä run g
Mit biesem Abkommen, bas Mischen der Regie rung bes Deutschen Reiches unb ber Kaiser ich Japanischen Regierung abgeschlossen würbe wirb nun endlich Klarheit in ben trüben Dunst hinein
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scheu Bürgerkrieges untergehen.
Die Doktrin Lenins unb seiner Jünger lehrt ja, baß bie Weltrevolution nicht zuerst Durch offene militärische Gewaltanwenbung, sonbern durch bie heimliche Wühlarbeit ber Länbersektionen ber Kommunistischen Internationale vorwärtsgetrieben werben soll. Hierin liegt bie eigentliche Gefahr für bie Menschheit, unb aus biesem Grunbe haben Deutschland unb Japan jenen Vertrag geschlossen, ber eine gemeinsame Bekämpfung ber Komintern auf ihren Staatsgebieten vorsieht Aber in ber vorausschauenden Erkenntnis, baß bie Tätigkeit ber Komintern, sich nicht nur gegen bie innerlich erstarkten Völker Europas unb bes Fernen Ostens, sonbern gegen bie gesamte Welt richtet, werben bie Regierungen in Berlin unb Tokio alle übrigen bebrohten Staaten zum Anschluß an bie gemeinsame Abwehrfront gegen bie rote Zersetzung einlaben. Eine ft ä n b i g e Kommission soll bazu bienen, biefe Zusammenarbeit ber an bem Abkommen beteiligten Län-
ftrschetm tägltd), außer Sonntags und Feiertags Silagen: Die Illustriert, gießener Familienblätter Heimat im Bild ■ Die Scholl, Monatr-Vezngspreir:
fllil 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr .. , - 25
fluch bei Nichterscheinen jon einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt
Zernsprechanschlüsfe
inter Sammelnummer 2251 llnschnst für Drahtnach- ächten Anzeiger Gießen
Postscheckkonto:
rrantfurt am Main 11686
3m Dienst des Völkerfriedens.
Das Abkommen bietet den Ltmsturzversucken der kommunistischen Internationale ein unmißverständbches Halt
Ir ui utftes Blaff 186. Zahrgang 26.Ko»ember 1656
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
die kaiserlich-japanische Regierung
der Erkenntnis, daß das Ziel der kornrnunisii- >en Internationale, Komintern genannt, die ersehung und Vergewaltigung der ,estehenden Staaten mit allen zu Gebote chenden Mitteln ist, in der Ueberzeugung, daß die uldung einer Einmischung der kommu- »slischen Internationale in die inneren Verhält- lisse der Rationen nicht nur deren inneren Frieden und soziales Wohlleben gefährdet, sondern auch den Weltfrieden tb er Haupt bedroht, sind in dem Wunsche, gemeinsam zur Abwehr gegen die kommunistische Zersetzung zusammenzuarbeiten, in folgendem übereingekommen:
Artikel I.
Die hohen vertragsschließenden Staaten kommen ßbere-n. sich gegenseitig über die Tätigkeit der Kom- «imislischen Internationale zu unterrichten, über die notwendigen Abwehrmaßnahmen p beraten und diese in enger Zusammenar- ; leit durchzuführen.
1 Artikel II.
Die hoben vertragsschließenden Staaten werden trifte Staaten, deren innerer Friede durch
die Zersehungsarbeit der Kommunistischen Internationale bedroht wird, gemeinsameinladen, Abwehrmahnahmen im Geiste dieses Abkommens zu ergreifen oder an diesem Abkommen teilzunehmen.
Artikel III.
Für dieses Abkommen gelten sowohl der deutsche wie auch der japanische Text als Urschrift. Lr tritt am Tage der Unterzeichnung in Kraft und gilt für die Dauer von 5 Jahren. Die hohen vertragsschließenden Staaten werden sich rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist über die weitere Gestaltung ihre Zusammenarbeit verständigen.
Zu Urkund dessen haben die Unterzeichneten, von


