Ausgabe 
26.10.1936
 
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Fußball-Lokalkampf 1900-8$. 2:0

1900 :

Die beiden Mannschaften vor dem Spiel. Links die Elf der Spielvereinigung, rechts die Mannschaft des VfB.-Reichsbahn. Der Schiedsrichter (Mitte) prüft die Spielerpässe. (Aufn.: Neuner, Gießener Anzeiger.)

Kußball-Ergebnisse der Bezirksklasse.

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Olympischen Dorf und im Frauenheim Lob und Anerkennung gezollt wird.

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an. Der Wind half außerdem! Und Mundt konnte

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Kameradschaft überwindet die Not

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hat an den Norddeutschen gerichtet, in dem den auf- der Olympiakämpfer int

in dem bezaubernsten und anmutigsten Großlustspiel, welches seit3 von der Tankstelle über die Leinwand lief

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Burg Raunheim 0:0.

Lollar Bissen berg 2:0.

1900 VfB. 2:0.

Ueberraschung des Sonntags ist der Punkt-

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Aukomobilrekord von Und. Earacciola.

Auf der Reichsautobahn zwischen Frankfurt und Darmstadt begannen am Montag in früher 2ttort genstunde die Daimler-Benz-Merke mit Versuchs­fahrten zur Erprobung neuer Reifen. Die Fahrten waren recht erfolgreich, denn schon bei der ersten hin- und Rückfahrt hatte Earacciola in der Klasse B (5000 bis 8000 ccm) den Italiener Ryoolari den bestehenden Automobil-Klassenrekord für den fliegenden Kilometer und die fliegende. Meile ab­genommen.

Bei einer weiteren Fahrt wurde die neue Best« leistung noch einmal übertroffen. Earacciola er­reichte für den fliegenden Kilometer ein Stunden­mittel von 351,00 Kilometer und für die fliegende Meile ein solches von 354,00 Kilometer. Die Ver suche dauern in der Mittagsstunde an.

Äuftufdes^ftabs<fiefsderM.,desSiei<fisfüfii!crs 44 und des Jforpsfüfirers JTtfJOf.

Glenn Morris, der amerikanische Zehn« kampfsieger bei den Olympischen Spielen in Ber­lin, wurde von der National Broadcasttng Com­pany als Rundfunkansager verpflichtet.

daß auf beiden Seiten im Hinblick auf Technik Ballbehandlung kaum Wünsche übrig blieben.

1900 sichert sich die Punkte.

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Stete, wenn unser führet jum Komps rief, waren es Ole männer Oer Sfl., H unO 0ee OSfifi., Oie Dem Befehl geljordienO ihre Perfon rücksichtslos einfchten, um zu siegen.

Ium vierten Male gilt es, gegen hunger unO Kälte aufju- marschleren unO Ourch KameraOschast Oie Not übetroinOen ju helfen, überall rocrOen Oiefe Männer als Kämpfer für Oos lüinterhilferoerh des Veutfchen Volkes in Oer front Oes rotfoiiallsmus stehen unö Oer weit Oao größte frleOenswerk Oes Dritten Kelches hünOen. Bringt ihnen Eure Verbundenheit durch freudige Opfer- bereitfdioft jum Rueöruth.

Der deutsche Rennfahrer Bobby K o h l r a u s ch erhielt auf einem Gesellschaftsabend des englischen MGC-Club in London vom Präsi­denten ein Ehrengeschenk.

taten. Nicht zuletzt haben sie ihrem Tormann das ehrenvolle Ergebnis zu verdanken.

Leistung verpflichtet.

Eine Kritik der Mannschaften mag sich erübrigen. In einem Lokalkampf ist ein ungleiches Kräftever­hältnis von elf gegen zehn Mann ein großer Man­gel. Festzustellen bleibt lediglich, daß auf beiden Sei­ten Spieler standen, die über ein Ausmaß an tech­nischem Können, an Ballbehandlung und an Kom­binationsoermögen verfügen, das sie dazu verpflich­tet, in der Bezirksklasse der Gruppe Gießen eine bessere Rolle zu spielen, als es bisher geschah.

Herr Hase lebt noch!

Hindenburg" - Freiflug für 50 Pfennige verkauft.

Lpd. Kelsterbach a. M., 25. Okt. Ein hiesiger Einwohner, man könnte ihn Hase nennen, hatte eine Einttittskarte zum Rhein-Main - Flugtag er­worben, auf die eine Freifahrt mit dem LuftschiffHindenburg" fiel. Obwohl die Gewinn-Nummern auch in der Zeitung veröffent­licht wurden, verkaufte Herr Hase seine Ein­trittskarte fürbOPsennige, denn er l a s keine Zeitung, und hatte so von seinem Glück, dem­nächst mit dem Luftschiff fliegen zu können, keine Ahnung. Der Käufer hat jetzt das Glück, demnächst mit dem Luftschiff fliegen zu können. Das nennt man Pech, Herr Hase!

kurz entschlossen schob der Halbrechte ein. Durch diesen Erfolg angespornt zeigte die Man"'chaft schöne Leistungen und führte bis kurz vor Halbzeit. Als nun aber der linke Verteidiger schwer verletzt den Platz verlassen mußte und ein weiterer Spie­ler nur noch als Statist wirken konnte, kamen die körperlich weitaus stärkeren Wiefecker auf und die 1900er konnten eine Niederlage nicht verhindern.

Kurze Sportnotizen.

Der Engländer Guthrie fuhr auf seiner Norton-Maschine auf der Bahn von Montlh6ry vier neue Weltrekorde der 350er-Klasse heraus, und zwar Stundenrekord (172,887 Stdkm.), 50 Meilen (173,238 Stdkm.), 100 Kilometer (173,238 Stdkm.) und 100 Meilen (172,923 Stdkm.).

Lilian Harvey Willy Fritsch

Paul Kemp Oksar Sima

D i e Akademischen Welt-Winter­spiele werden in der Zeit vom 1. bis 7 Februar im Skilauf, Eislauf und Eishockey in Zell am See durchgeführt.

Mann im Spielfeld. Er hielt geistesgegenwärtig ganze Serien von Bällen, während sein Gegenüber völlig müßig zwischen den Pfosten stand. Die Grün­weißen kamen kaum mehr über die Mittellinie. Aber sie verteidigten heldenhaft und aufopfernd. In der 25. Minute der zweiten Halbzeit wurde endlich das erste Tor für 1900 fällig. Sieben Blauweiße kämpf­ten gegen die grünweiße Verteidigung und als Bal­ser aus dem Kasten lief, den Ball verfehlte und zu spät in das Tor zurückkam, war die Entscheidung schon gefallen. 1:0 für die Platzbesitzer!

Der Erfolg für 1900 war kaum zu verhindern. Beim 1:0 blieb es lange. Trotz vieler Chancen und dauernder starker Ueberlegenheit: die Blauweißen kamen nicht zum exakten placierten Torschuß. Alle Bälle wehrte Balser sicher ab. Von der Verteidi­gung wurde er glänzend unterstützt. Der Kampf wuroe immer verbissener. Erst gegen Spielende ka­men die VfB.er wieder etwas freier zum Zug, aber durchzusetzen vermochten sie sich nicht. Im Sturm fehlte der fünfte Mann doch sehr. Vielmehr fiel wenige Minuten vor Schluß im Anschluß an einen Eckball und aus dichtem Gewühl heraus das zweite Tor für die Spielvereinigung. Ebenfalls unhaltbar für Balser! Dann pfiff der Schiedsrichter Niers­bach (Wetzlar), der sich um eine sehr korrekte Lei­tung bemühte, ab. Die Mannschaften hatten ihm fein Amt leicht gemacht.

Die Spielvereinigung 1900 hätte den Kampf höher gewinnen müssen; die Grünweißen konnten sich kaum mehr tapferer wehren, als sie es tatsächlich

Evangel. Frauenhilfe Gießen

Mittwoch, den 2S. Oktober, nachmittags V23tff)r im (Sdf6 Leib

Verbandsverfammlung

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Nach der Pause bekam das Spiel ein ganz deres Gesicht. Die Blauweißen gaben jetzt den Ton

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nicht mitantreten! Dem massierten Ansturm der Blauweißen konnten die Leute vom Waldsportplatz auf die Dauer nicht standhalten. So manchmal be- rannten fünf und sechs 1900er das Gästetor und die VfB.er standen ihnen nur mit drei Mann gegen­über. Wenn nun Balser im Tor der Gäste nicht zu höchster Leistung aufgelaufen wäre, bann wäre Den VsB.ern eine schwere Niederlage beschieden ge­wesen. Balser wurde ganz plötzlich zum besten

verlust der Naunheimer in Burg. Obwohl die Gäste technisch besser waren, so verstanden es demgegen­über die Burger durch resttosen Einsatz einen Punkt zu behaupten.

In Lollar holten die Platzbesitzer einen ver­dienten Sieg über die kampferprobten Bisfenberger heraus.

Sugenöfpiek der Sp.-Dg. 1900.

1900 1. Jugend Klein-Llnden 1. Jugend 5:0.

1900s I Jugend weilte zum fälligen Pflichtspiel in Klein-Linden und stellte ihre gute Form unter Beweis. Die Mannschaft gab stets Den Ton an. Zur Halbzeit stand das Spiel 2:0. In der zweiten Hälfte des Spieles sah man das gleiche Bild. Noch dreimal konnten die blau-weißen Stürmer einsenden.

Der Gegner der zweiten Jugend Lich trat nicht an und so fielen die Punkte der zweiten kampf­los zu.

1900 III Jugend Wieseck I Jugend 1:5.

Einen schweren Gang trat die dritte Jugend an, die gegen Wiesecks I Jugend spielen mußte. Sofort nach Beginn des Spieles wurde der Ball in schöner Kombination vor des Gegners Tor getragen und

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Vor über 1000 erwartungsvollen und aufmerk- iamen Zuschauern wurde gestern auf dem Platz er Spieloereinigung der Lokalkampf zwischen Vlauweiß und Grünweiß ausgetragen. Es ging um die Punkte! Es war, um es vorauszunehmen, er­freulich, daß der Kampf trotzdem gut kamerad­schaftlich ausgetragen wurde. Das heißt: es wurde zwar hart aber (mit nur geringer Ausnahme) nicht unfair gekämpft. Beide Mannschaften strengten sich heftig an. Die Zuschauer kamen wohl auf ihre Rechnung und sie hätten vollauf befriedigt sein können, wenn nicht zwei Umstände dem entgegen* gestanden hätten.

Em ungleicher Kampf.

Einer dieser beiden unglücklichen Umstände war, daß die Grünweißen nach kaum zehn Minuten ihren Halbrechten Mundt verloren, der mit Lip­pert heftig zusammenprallte und nicht wieder im Spielfeld erscheinen konnte. VfB.-R. bestritt den ganzen Kampf mit nur zehn Mann. Zum Zweiten: der Sturm der Spielvereinigung erwies sich als schußunsicher. Das Ergebnis hätte sonst anders gelautet!

Die beiden Mannschaften.

Die Spielvereinigung hatte mit der Auf­stellung ihrer Mannschaft keine besonderen Schwie­rigkeiten. Den V f B e r n fiel es diesmal nicht ganz so leicht, die beste Vertretung auszumachen. Man mußte auf einige ältere Spieler zurückgreifen. So erschienen Leutheuser I und Karl Schmidt in der Mannschaft. Sie hatten vor drei und vier Jahren ihre beste Zeit, sie erwiesen sich aber auch gestern als sehr zuverlässig. Die Vereine stellten folgende Mannschaften.

Schneider, Schellhaas, Heilmann, Garth, Häuser Szponik, Heß, Fehling, Mund, Karl Schmidt Fenster, Knauß, Hauptfeld

Leutheuser I, Schwarz

DfB. ° R. Balser

Halbzeit 0:0.

Die Blauweißen hatten Anstoß und spielten die ersten 45 Minuten gegen den Wind. Sie bekamen sofort den Ball abgenommen und kurz hinterein­ander gab es vor dem Tor der Blauweißen zwei­mal gefährliche Situationen und Ecken für VfB. Aber auch Balser bekam bald zu tun. Allmählich arbeiteten die Gastgeber eine vorerst leichte Feld­überlegenheit heraus. Hauptsächlich, nachdem Mund ausgefallen war. Mit dem Wind im Rücken hielten die Gäste das Spiel aber offen. Glänzende Kombinationszüge auf beiden Seiten! Immer wie­der rasches Spiel vor das eine und das andere Tor. Aber hüben und drüben aufmerksame und schlagkräftige Hintermannschaften. Die 1900er wa­ren aber auch sichtlich zaghaft und sparsam mit Torschüssen. Keiner der Stürmer getraute sich recht zu schießen. Sehr gefährlich war auf der Gegen­seite einige Male der linke Flügel. Knauß jagte einen Strafstoß über das Tor. Ecken brachten nichts ein. Torlos ging es in die Pause. Die Zu­schauer waren leicht enttäuscht. Die erste Halbzeit fehlte es an Dramatik! Angenehm berührte es aber

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