Wball im Reich und in den Gauen
rer wieder in der Alten Welt ein und mit
(Tv.
33. Fortsetzung.
Nachdruck verboten!
Pelle, Leon-
ihnen anzu-
einer 100-
GROSSE GALA*
Frack und Abmdkleid? Nicht notwendig! Schaumwein gibt auch zwanglosem Bei- sammmsein Festesglanz! -
SCHAUMWEIN
Schwalheim) 36:07 Min.; 7. Erw. Neide!
Heuchelheim) 36:20 Min.
vorzüglichen Leistung auf. Sie gewann das Meter-Kraulschwimmen in 1:05 Minuten.
Einen neuen deutschen Rekord im rechtarmigen Stoßen stellte der Elberfelder Leichtgewichtler Karl Tatzko in Köln mit 204 Pfund auf.
„Na, und was wollt Ihr machen?"
„Uns anhören, was er auf dem Herzen hat. Los, auf die Zimmer, waschen, rasieren und feinmachen zur Prcisverteilung."
Sie sind alle Drei wie elektrisiert, von Müdigkeit und Anstrengungen nach der Fahrt merken sie nichts.
16. Kapitel.
Der Sturmführer Leonhardt im Wolde und sein Kamerad Herdegen aus Berlin sind die Sensation
M-annschaften: 1. Tv. Heuchelheim 8 Pkte., 2. Hessen-Preußen Kassel 13 Pkte.
Juniorenklasse (ca. 4 Kilometer):
1. Simon (Casseler Tgmde.) 13:01,4 Min.: 2. Kleemann (Gießen 1900) 13:09 Min.; 3. Bott (Casseler Tgmde.) 13:11 Min.; 4. Jmmel (Gießen 1900) 13:14 Min.
Mannschaftssieger: Spielogg. 1900 Gießen.
Kreismeisterschaft:
Hauptklasse (ca. 10 Kilometer):
1. Franz Neiüel (Tv. Heuchelheim) 33:08 Min.; 2. Hans Neidel (To. Heuchelheim) 33:24 Min.; 3. Pfaff (DfB.-Reichsbahn Gießen) 35:30 Min.; 4. E. Neidel (Tv. Heuchelheim) 36:20 Min.; 5. Wambach (To. Aßlar).
Mannschaftssieger: Turnverein Heuchelheim.
Juniorenklasse (ca. 4 Kilometer):
1. Kleemann (1900) 13:09 Min.; 2. Jmmel (1900) 13:14 Min.; 3. Kuriger (1900) 13:47 Min.
Mannschaftssieger: Spogg. 1900.
Jugendklasse (ca. 2,5 Kilometer):
1. Walter Rinn (Tv. Heuchelheim) 10:39,6 Min.; 2. Heller (BfB.-R.) 11:31,4 Min.; 3. Bender (1900) 11:36,6 Min.; 4. Bellof (BfB.-R.) 11:38 Min.; 5. Muskat (To. Aßlar).
Mannschaftssieger: Turn-Berein Heuchelheim. *
Die Ivaldlaufmeifter anderer Gaue.
Im ganzen Reich führten am Sonntag die Leichtathletik-Gaue ihre Waldlaufmeisterschaften durch. Cinzelmeister des Gaues S ü d w e st wurde For- noff, TSG. 46 Darmstadt vor Eberhardt, TB. Neustadt und dem Vorjahrsmeister Cretcr, Darmstadt. Den Mannschaftslauf gewann der TV. Neustadt. Die, neuen Meister in den süddeutschen Gauen sind: Württemberg: Schinge, Stuttgarter Kickers '(Neichsbahn-Post-SV. Stuttgart); Bayern: Cber- lein, Tschft. München (1860 München).
Die große Auseinandersetzung zwischen europäi-1 allein ausschlaggebend für den Sieg von „Taz io . ..„k «-• ™ ' Nuvolari, dem Mann, der mit dem
Teufel im Bunde steht", vielmehr dachten die anderen Fahrer in diesem Benzin-Galopp alle die ganze Zeit, der Satan selbst hätte am Steuer gesessen, und wäre gekommen, um sie alle zu holen!
um fast zwei volle Sekunden auf 1.13,6 Minuten. Die Zwischenzeit für 50 Meter betrug 35,4 Sekunden. Die drei amtlichen Zeitnehmer stoppten für die 100 Meter 1:13,5, 1:13,6 und 1:13,7 Minuten. Auch Willy den Ouden wartete mit
Gauwaldlausmeisteischasi in Gießen
Turnverein Heuchelheim abermals in Front.
daß sie ihn für so dumm halten. Er hat seinen Wagen während der ganzen Zeit scharf im Auge gehabt, aber es wäre wohl keinem eingefallen, ihn sich näher anzusehen. Endlich sind sie draußen, es ist allmählich dunkler geworden, auch kälter. Der Schnee knirscht wieder, ringsum stehen Wagen, aber viel sind nicht ans Ziel gekommen, aus Buchwald wird eben telephoniert, daß keiner mehr zu erwarten sei.
„Schieß los, Ludwig."
„Mittelstädt ist Chefkonstrukteur der Süddeutschen Motoren AG." Leonhardt im Wolde erstarrt, und ©Untermann sagt das, was ihnen beiden wirklich geschieht:
llm den.Tschammer-Pokal".
Das Fußballprogramm des Sonntags war sehr reichhaltig und interessant. Mit der größten Span- nung sah die deutsche Fußballgemeinde nach Worms, Mannheim, Bremen und Peine, wo die letzten acht Bewerber um den „T s ch a m m e r - Pokal" um den Eintritt in die Vorschlußrunde kämpften. Der terminlich ohnehin schon stark im Rückstand befndliche Wettbewerb wird nun eine weitere Verzögerung erfahren, weil nur drei der „letzten vier" ermittelt werden konnten. In Worms trennten sich Wormatia Worms und der VfL. Venrath trotz Verlängerung mit einem Unentschieden von 3:3, nachdem Worms bei der Pause 2:1 geführt und in der ganzen Spielzeit ein Eckballverhältnis von 19:2 (!) herausgespielt hatte. Beide müssen es also nochmals versuchen und man kann den Hessen für den zweiten Kampf keine großen Aussichten einräumen. In Mannheim trafen sich Badens Meister W a l d h o f und der F C. Sch w e i n f u r t, wobei es den Nordbayern gelang, mit 2:1 (2:1) zu siegen und in die Vorschlußrunde zu kommen. Der vorjährige deutsche Meister Schalke 0 4 hatte in Bremen gegen den Niedersachsenmeister Werder Bremen zu kämpfen und gewann, bei der Pause noch 1:2 im Rückstand liegend, mit 5:2. Der VfB. Peine unterlag zu Hause dem VfB. Leipzig mit 2:4 (1:1).
Hessen Hersfeld schlägt Hanau 93 3:0.
TNeisterschafls Auhball in Hessen.
Unbestritten sein interessantestes Spiel hatte der Fußballgau Hessen am Sonntag mit der Begegnung
des Abends. Die Heilrufe wollen kein Ende nehmen, und als sie die Siegestrophäe, einen handgehämmerten silbernen Krug in Empfang nehmen, können sie mehr Zustimmung und Beifall einheimsen, als die Mannschaft, die mit ihrem bekannt hochwertigen, modernen Wagen den ersten Platz belegte. Es ist ein großes Rätselraten um das schwarzrote Auto, und da man allgemein bemerkt, daß Dr. Mittelstädt von der Süddeutschen Motoren AG. dem Sturmführer im Wolde nicht von den Fersen geht, verspricht man sich eine Ueberraschung. Man kommt aber nicht auf seine Rechnung, denn was die Beiden miteinander auszumachen haben, hört außer Herdegen und ©Untermann niemand.
Man stellt nur fest, daß alle Beteiligten strahlende Gesichter haben, bei Mittelstädt, dem großen Schweiger, äußert es sich nur in einem freundlichen Schmunzeln, aber das genügt den Eingeweihten durchaus. Der hat sich ba sicher etwas gekapert, worum ihn die Konkurrenz beneiden dürfte . . .
„So, Leonhardt, auf diesen Schreck, daß du beim Werk vorsprechen sollst, damit sie dir vielleicht deine Erfindung —"
„Und deine —"
„Schön, also für ein fündiges Stück Geld ab- kausen werden, muß ich dir nun noch einen bereiten. Ich habe eine ganz tolle Neuigkeit, ich schleppe sie schon seit einigen Stunden mit mir herum, und wenn ich sie jetzt nicht los werde, zerspringe ich."
„Also, bann ist es schon besser, du erleichterst dich, mir wäre im Moment nicht damit gedient, wenn du dich in deine Atome auflösen würdest."
Leonhardt ist mehr als gut gelaunt, er hat das berühmte Bedürfnis, außer seiner näheren Um- gebung auch die Welt zu umarmen. Vorläufig läßt er das nur an Herdegen und ©Untermann aus, soweit es ihm überhaupt möglich ist.
„Ich habe das Mädchen Hanna gesehen. Stuf." Herdegen wird dienstlich, denn er weiß, daß jetzt ein Anpfiff kommt, den er am besten in dienstlicher Haltung entgegennimmt. Vorläufig scheint er aber nicht verstanden worden zu fein.
„Nochmal bitte," wird er knapp aufgefordert.
„Ich habe das Mädchen Hanna gesehen", wiederholt er.
Auto-Rennsport, amerikanisch gesehen
Rachklänge zum Äanderbilt-Pokal.
„Hanna? Du hast — Hanna Brandes gesehen — Das ist doch unmöglich — da müßte ich doch — wo hast du sie gesehen?"
„3n Buchwald, gerade in dem Augenblick, wo der Wagen vor uns in der Kurve hängen blieb."
„Und du sagst mir davon nichts?!" Leonhardt möchte den Kameraden am liebsten am Kraaen packen.
„Dann könnten wir uns jetzt den zweiten Platz durch die Finger besehen, mein Lieber, und das habe ich in deinem Interesse vermeiden wollen."
„Hat sie uns gesehen?", knurrt im Wolde.
„Ja, erkannt aber sicher nicht. Sie stand mit den Skiern dicht bei dem Haus, an dem wir uns vorbeigedrückt haben."
„So." Leonhardt ist ganz abwesend, Herdegen, der sich die Wirkung feiner Mitteilung genau so gedacht hat, wie es eingetreten ist, schiebt seinen Arm durch den des Kameraden.
„Nun mach gefälligst nichts Dummes. Morgen will dich Mittelstädt aushorchen —"
„Irrt er sich genau wie heute, es bleibt bei meiner Vorstellung im Werk —"
,,©ut, er horcht dich nicht aus, aber deinen Verstand brauchst du trotzdem. Außerdem ist es eine alte Parole, daß man erst mal alles überschlafen soll. Vor allem sind alle explosiven Handlungen, besonders in der sogenannten Liebe unbekömmlich, es würde manches Unheil nicht geschehen, wenn wir Esel von Männern erst mal eine Nacht drüber schliefen, verstanden?"
„Nee. Ich bin hundemüde. Ich geh schlafen, du kannst ja noch —"
„Ich bin auch hundemüde," grinst Herdegen, „ich geh auch schlafen. Wir können uns ja bei der Hand nehmen, ich fürchte mich nämlich im Dunkeln, und wenn ich pfeife, hörts doch gleich jeder. Wir wollen nun erst mal das brave Wägelchen gut verstauen, ja?"
Herdegen weiß genau, was es geschlagen hat, und er will nicht, daß Leonhardt den Kopf verliert. Er besorgt ihm noch einen gehörigen Coctail, chleift ihn an einen Tisch tanzlustiger Mädchen und paßt auf wie ein Schießhund, daß er sich nicht davonschleicht. Leonhardt geht auch wirklich gegen Mitternacht ins Bett, und Herdegen kann sich davon überzeugen, daß fein Schlaf echt und tief ist.
(Fortsetzung folgt.)
Sport ist Trumpf,
aber die sportliche Einstellung läßt zu wünschen übrig. Davon zeugt der Satz „eine der populärsten Stellen der Bahn war die Freilust-Bar unter den Loge n", davon zeugt noch mehr die kritische Würdigung, die der Zweite des Rennens über sich ergehen lassen mußte: „Jean Pierre W i m i l l e, der Franzose, ist ein Matratzen-Fabrikant in Rouen. Zwischen der zweiten und dritten Stunde des Rennens hätte er für fein Fabrikat auf dey Zuschauertribünen viele dankbare Abnehmer gefunden." Einen Begriff von dem hoh^n technischen Verständnis gibt die Schilderung eines teilnehmenden Fahrzeuges, die mit den Worten beginnt: „Lord Earl Howes Wagen war weitaus nicht der beste im Rennen, machte aber den größten Radau; er stieß ein nervenerschütterndes, pfeifendes Heulen aus."
Maxis Herber/ Ernst Bayer, dis deutschen Olympiasieger im Paarlaufen, begeisterten mit ihrem glänzenden Können am Samstag bei der Eröffnungsveranstaltung im Berliner Sportpalast. Die englische Eishockeymannschaft der „Brighton Tigers" schlug den Berliner SC. knapp mit 6:3
„Sie meinen, daß der unsichtbare für Sie allein in der Werkstatt lag?" Mittelstädt bietet aus seinem goldenen Etui Zigaretten an, er will dem Blonden Zeit zur Antwort lassen, und die wird er sich jetzt verdammt überlegen. Wieder tritt Her- bege» zu, ©Untermann ist auch näher gekommen, er hat aber glücklicherweise die Frage nicht verstanden. Aber hier ist was los, sonst würde ihm Herdegen nicht eben ein unverständliches Zeichen machen. Er legt nämlich zwei Finger auf den Mund. ©Untermann hat absolut keine lange Leitung. Er setzt sich auf den vierten freien Stuhl und merkt, daß sich andere auch näherschieben. Mittlerweile hat Leonhardt sich mit viel Umstand die Zigarette angesteckt, er trinkt auch noch einmal einen Schluck Kaffee. Er möchte jetzt verteufelt gern wissen, wer dieser Mann da ist, warum funkt Herdegen nicht weiter?
„Vielleicht meinen Sie ganz richtig, Herr Doktor", bequemt er sich endlich zu antworten. Dazu macht er ein ganz indifferentes Gesicht. Herdegen atmet auf.
„Können wir uns heute abend mal sprechen, Herr im Wolde?", fragt Dr. Mittelstädt sachlich.
„Bitte, gern." .
Der ihm unbekannte Herr im grauen, tadellosen Sportanzug und dem sympathischen, klaren Gesicht verabschiedet sich und geht wieder hinaus, wahrscheinlich hat er Interesse für die neu einkommenden Wagen. Dem warm zugedeckten schwarzroten schenkt er reinen Blick.
„Wer war denn nun das?", schießt ©Untermann los.
„Vielleicht für uns der liebe Gott", flüstert Herdegen zurück. „Kommt mal mit an die frische Luft, hier sind mir zuviel Ohren."
Das gelingt ihnen ja nun nicht so schnell, denn jeder hat eine Frage, die meisten sind so, daß im Wolde sie nicht beantworten will. Er ärgert sich,
Mit Gepränge wurden die italienischen Fahrer in Amerika empfangen, nachdem wahre Wundertaten von ihnen berichtet waren. Ein führendes Autowerk stellte Nuvolari und seinen Gefährten von der Scuderia Ferrari Privatwagen zur Verfügung. Wie staunten die Fahrer aber, als sie auf den schnittigen Wagen die groß aufgemalten Worte entdeckten „A m Steuer einer der italienischen Fahrteufel". Noch toller war es in dieser Beziehung beim Rennen und seinen Rundenprämien. Auto-, Schnaps- und Schokoladefabrikanten ließen die Hunderter springen, solange der Name ihrer Firmen den 60 000 Tribünenbesuchern durch die Lautsprecher an die Ohren gedröhnt werden durste, stellte eine Zeitung fest.
Etancelin fällt durch die Fahrprüfung.
Philippe Etancelin, seines Zeichens einer der besten französischen Rennfahrer, machte sich daran, den amerikanischen Führerschein zu erwerben. Mit einem Schwung weiterer Anwärter wurde er in den Prüfungssaal gerufen, erhielt einige Frage- bogen und füllte sie mit redlicher Mühe aus. Zu feiner nicht geringen Ueberraschung erhielt er daraufhin die amtliche Bestätigung, daß er zum Führen eines Autos ungeeignet fei. Er, der schon manch tolles Rennen gefahren hatte, den sie auf allen Rennstrecken Europas kennen, konnte ein leichtes Schmunzeln nicht verbeißen, als er diesen größten Mißerfolg seiner Laufbahn zum Besten gab.
Nuvolari hat deutsche Schule, bewies ein Neuyorker Blatt seinen Lesern mit folgenden Worten, die von einer tiefgründigen Kenntnis Europas und feines Motorsports zeugen: „Nuvolari hat fein bestes Training für bas Rennen in dem Kefselbergrennen in Thüringen bekommen, da die Kurven dieses Hügels genau so scharf find wie die der Roosevelt-Bahn und überdies bergauf und bergab gehen." Aber das war selbstverständlich nicht
Zwischen dem Tabellenführer Hessen Hersfeld und dem bisher ungeschlagenen, aber an Spielen im Rückstand liegenden FC. Hanau 93. Was keiner erwartet hatte, traf ein: Die Hanauer erlitten bei den mit Feuereifer kämpfenden Hersfeldern eine 0:3- (0:l)-Niederlage, die nicht einmal unverdient ist. Im zweiten Kampf des Tages errang der Tabellenzweite SV. Kassel über den Neuling Spogg. Niederzwehren einen knappen 2:1 (2H)-Sieg und behauptete sich damit hinter Hersfeld weiterhin im Vordergrund der Tabelle. Germania Fulda schlug in einem nicht sonderlich überzeugenden Tressen Kurhessen Marburg 3:0 (1:0). Der VfB. Friedberg errang zwei weitere Punkte, indem er den SC. 03 Kassel verdient 1:0 (0:0) bezwang. Kewa Wachenbuchen behielt den Anschluß an die Spitzengruppe und fertigte Borussia Fulda mit 1:0 (1:0) ab.
öer ,G!ub* bleibt ungeschlagen.
Den Angelpunkt der bayerischen Fußball-Gauligaspiele bildete am Sonntag, die 117. Begegnung der beiden alten Rivalen „Club" und „Kleeblatt . Vor 15 000 Zuschauern schufen die Nürnberger eine kleine Sensation, indem sie die Fürther mit einer 5:0-(0:0-)Abfuhr schwer geschlagen nach Hause schickten. Die Meisterelf des Clubs lieferte besonders in der letzten halben Stunde eine ganz hervorragende Partie, die den verdienten, vielleicht etwas zu hohen Sieg sicherstellte. Bayern München gab dem VfB. Ingolstadt eine 7:l-(4:0-)Packung und schob sich damit auf den zweiten Tabellenplatz vor. Den ersten Sieg errang der VfB. Coburg mit 1:0 (0:0) über Wacker München. 1860 München bezwang den BC. Augsburg 3:1 (0:1).
Handball- Sauliga - Kämpfe in Hessen
Hessens Handballtabelle sah bisher den Spielverein Kassel mit 6:0 an der Spitze. Die Kasseler mußten aber diesmal ihre erste Niederlage hinnehmen, und zwar wurden sie vom Liganeuling Jahn Gen- fungen mit 10:9 (3:3) geschlagen. Auch der bisher mit 4:0 Punkten an zweiter Stelle stehende VfB. Kurhessen Marburg konnte eine Niederlage nicht vermeiden, er unterlag bei dem Tv. Wetzlar mit 7:15 (5:7). Der Gaumeister Kurhessen Kassel trug sein zweites Spiel aus und gewann gegen Duspo 86 09 Kassel mit 11:7. Vor der Pause waren die „Kurhessen" bei einem Stande von 7:1 in ganz großer Form, doch kamen die Gastgeber nach der Pause starker auf. Der frühere Gaumeister Kasseler Turngemeinde hatte beim To. Kirchbauna anzutreten und wurde mit 12:6 (6:4) geschlagen, während der Tuspo. Bettenhausen diesmal spielfrei war. Tabellenführer ist noch der Spieloerein Kassel mit 6:2 Punkten, gefolgt vom Gauleister Kurhessen Kassel mit 4:0 Punkten. Marburg und Bettenhausen folgen mit je 4:2 Punkten und Jahn Gensungen mit 4:4 Punkten. Tuspo. 86/09 Kassel ist nach drei Spielen noch immer ohne Punktgewinn.
Herbst-Feldberglauf der Skiläufer.
Am Sonntag kam der 9. Herbst-Feldberg-Lauf des Skiklubs Taunus bei guter Beteiligung zum Austrag. Der Lauf war offen für alle Mitglieder des Fachamtes Skilauf. Der teilweise aufgeweichte und schlüpfrige Boden behinderte die Läufer etwas. Das Wetter war verhältnismäßig günstig, wenn auch der Nebel nicht ganz fehlte. Die Strecke für die Herren- und Altersklasse hatte eine Länge von 8 Kilometer mit 300 Meter Gesamtsteigung. Die Jungmannen und die Jugend mußten über 4,5 Kilometer bzw. 2 Kilometer laufen. Für den Stand der Läufer ist bezeichnend, daß von sämtlichen Teilnehmern nur einer unterwegs aufgab. Der vorjährige Bestläufer
schem und amerikanischem Autosport beim Vander- biltpokal-Rennen begegnete hüben wie drüben außergewöhnlichem Interesse. Jetzt trafen die ersten Fah-
„Mir bleibt die Lust weg!"
„Du mußt jetzt aufpassen wie ein Schießhund. Entweder nimmt er dich hoch, daß du dein Leben lang in Gift und Galle daran denkst, oder es ist die ganz große Chance für dich."
„Dann geh mir gefälligst nicht von der mein Junge, es ist auch deine Chance", sagt_____
Hardt, er ist nur kalte Ueberlegung, er weiß genau, was ihm der Freund jetzt gejagt hat.
©Untermann nimmt wieder einmal die Mütze ab und fährt sich über feine feuchte Glatze. Er wird immer wieder von neuen Wellen der Spannung und Aufregung emporgehoben. Hier liegt verschiedenes in der Luft, von dem er sich in feinem geordneten Kaufmannsleben hinter aufgeräumtem Schreibtisch nichts träumen ließ. Er hat seine Ware verladen, Fakturen verschickt und damit basta, es hat ihn und seine kleine Familie recht gut ernährt — aber das hier — Teufel, Teufel! Was ist er nun schon mit in der kleinen Werkstatt herumgekrochen, benommen hat er sich oft, wie ein Junge und eben nur feiner Frau im Stillen bestätigen können, daß selbst der ausgewachsenste Mann immer einer bleibt —
in der Herrenklasse, Gassga (WSpV. Oberreifenberg) konnte seine Zeit vom letzten Jahre um 6 Sekunden unterbieten. Er ging unumstritten als Erster durchs Ziel. Dambach vor der Skiabteilung RhCl. Frankfurt und E. Wenzel vom SC. Schmitten, die als gute Läufer bekannt waren, vermochten ihm nicht den Sieg streitig zu machen. Staunenswert sind auch die guten Laufzeiten der Jungmannen und der Jugend. In der Altersklasse wurden von Oskar Dörr von der Skiabteilung des RhCl. Frankfurt und Klinker vom PolSpV. Frankfurt beachtenswerte Zeiten gelaufen. In der Wertung um den Wanderpreis im Mann- fchastslauf siegte der Wintersportverein Oberreifenberg gegen den vorjährigen Sieger, den Skiklub Schmitten.
Segelflieger Schmidt wird Flugzeugkonstrukteur.
Der Sieger der letzten Rhönsegelflugwettbewerbe, Schmid t-München, der Inhaber des Weltrekords im Dauersegelstug mit 36V2 Stunden ist, hat einen Ruf als Flugzeugkonstrukteur an die Ingenieurschule in Weimar erhalten.
Nida Senff schwimmt Weltrekord.
Das internationale Winterhilfsschwimmfest des DSV. 1898 im Düsseldorfer Stadtbad brachte durch die holländische Olympiasiegerin Nida Senff einen neuen fabelhaften Weltrekord. Nida Senff verbesserte im 100-Meter-Rückenschwimmen ihren eigenen auf 1:15,4 Minuten stehenden Weltrekord
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JRomon von Ilse Schuster.
Copyright 1936 by Aufwärts - Verlag G.m. b. H., Berlin SW 68
die ersten Zeitungen. Es lohnt sich, beide hören.
Reklame um jeden Preis.
Durch das Kreisfachamt Gießen wurde gestern mit Start und Ziel auf dem 1900-Sport- platz die Waldlaufmeisterschaft des Gaues Hessen ausgerichtet. Die Beteiligung blieb etwas hinter der vorjährigen zurück, insbesondere vermißte man die Leute von der unteren Lahn. Was sich jedoch dem Starter, Kreissportwart Schmidt, stellte, waren die besten Langstreckler des Gaues und die Ergebnisse sind unter diesem Gesichtspunkt zu werten. Der Sieg der Gebrüder Neide! bedeutet zwar feine Ueberraschung, jedoch war die Art, wie er errungen wurde, imponierend. Die Kasseler Vertreter hielten sich zwar sehr tapfer, konnten aber die Reidels nie gefährden. Festgehalten muß noch werden, daß diesmal nicht der Titelverteidiger Hans Reidel, sondern sein Bruder Franz Sieger wurde. Dadurch, daß sich Erwin Neidel zum Schluß auch noch gut vorschieben konnte, war dem Turnverein Heuchelheim der Mannschaftssieg nicht zu nehmen.
In der Juniorenklasse hatte Kleemann (1900 Gießen) in den beiden CT.-Leuten Simon und Bott zwei starke Rivalen erhalten. Der Renn- verlaus zeigte denn auch, daß Simon über die bessere Rennerfahrung und größeren Reserven verfugte und in seinem Sieg nicht zu gefährden war.
Gleichzeitig mit der Gaumeisterschaft brachte der Sportkreis seine Waldlaufmeisterschaft zum Austrag. Lediglich die Jugendklasse wurde besonders gestartet. Hier fehlten eine Reihe guter Gießener Jugendlicher, so daß auch in der Jugend die Heuchelheimer den Einzel- und Mannschaftssieger zu stellen vermochten.
Gaumeisterschaft:
H a u p t k l a s s e (ca. 10 Kilometer):
1. Franz Neidel (Tv. Heuchelheim) 33:08 Min.; 2. Hans eNidel (To. eHuchelheim) 33:24 Min.; 3. Förmer (Hess.-Pr. Kassel) 34:26,4 Min.; 4. Walpert (Hess.-Pr. Kassel) 34:30 Min.; 5. Weinrich (Casseler Tgmde.) 36:04 Min.; 6. Hillgärtner (Germania


