Ausgabe 
26.8.1936
 
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Fast 300000 Gartenbaubetriebe in Deutschland!

ZdR. Der erste Reichsgartenbautaa in Dresden lenkt unsere Blicke wieder einmal auf einen Berufsstand, der in der Vergangenheit noch mehr als andere Wirtschaftszweige ein Stiefkind der staatlichen Wirtschaftspolitik gewesen ist. Der deutsche Gartenbau ist nicht nur von größter Be­deutung für die Ernährung des Volkes, in ihm fin­den Hunderttausende von 'Menschen Arbeit und Brot. Dabei herrschen im Gartenbau kleinere und mittlere Familienbetriebe vor, wir haben es also vorwiegend mit Betriebsformen zu tun, die uns vom nationalsozialistischen Stand­punkt aus als besonders wertvoll für das völkische und soziale Leben erscheinen. Von der letzten Gar­tenbauerhebung, die im Jahre 1933 vom Statisti­schen Reichsamt durchqeführt wurde, sind allein 298 000 Gartenbau-, Feldgemüse-, Obstbaubetriebe und Baumschulen erfaßt worden, die Gartenbau­erzeugnisse verkaufen. Die gartenbaulich genutzte Landfläche dieser Betriebe betrug etwa 190 000 Hektar, d. h. auf den einzelnen Betrieb entfiel im Durchschnitt etwa eine Fläche von 0,63 Hektar. In der Rheinprovinz, im Rhein-Mainischen Wirtschaftsraum, in Teilen Süddeutsch­lands, in der Umgebung von Berlin und Hamburg und gewissen deutschen Mittelgebieten ist die Anzahl der Gartenbaubetriebe besonders groß.

Die Zahl der eigentlichen Erwerbsgartenbaube­triebe, die für die Marktversorgung von ganz besonderer Bedeutung sind, betrug 1933 etwa 67 000. lieber 51 000 von diesen Erwerbsgartenbau­betrieben wurden von den Eigentümern selbst bewirtschaftet. Auch bei den eigent­lichen Erwerbsqartenbaubetrieben handelt es sich in der Hauptsache um Familienbetriebe. Etwa zwei Drittel dieser Gärtnereien bewirtschafteten eine Freilandfläche von weniger als 1 Hektar, nur etwa 3 v. H. besaßen mehr als 5 Hektar Freiland. Die geringe Fläche, die auf den einzelnen Betrieb entfällt, zeigt an, wie außer­

ordentlich intensiv die Bodennutzung im Gar­tenbau ist.

In den 67 000 Erwerbsgartenbaubetrieben waren 1933 rund 187 000 Personen ständig beschäftigt, von denen 126 000 auf F a m i l i e n a n g e h ö r l g e des Betriebsinhabers entfielen. Rund 34 v. H. der im Erwerbsgartenbau Beschäftigten wa­ren gelernte Arbeiter, 23 v. H. zählten zu den an­gelernten Arbeitern. Außer den ständigen Arbeits­kräften beschäftigt der Gartenbau während der Sommermonate noch zahlreiche Personen vorüber­gehend. Ihre Zahl schwankte während der Sommer­monate des Jahres 1933 zwischen 30 000 bis 70 000. Neben den Erwerbsgartenbaubetrieben ermittelte die Statistik noch annähernd 62 000 Feldgemüse­betriebe, die in der Mehrzahl der Fälle mit land­wirtschaftlichen Betrieben verbunden sind. Außerdem wurden rund 95000 Baumschulen gezählt. Etwa 51 000 gartenbauliche Betriebe haben Unter­glasflächen.

Die gesamte Bedeutung des deutschen Garten­baues im Rahmen der Volkswirtschaft ist nur schwer ziffernmäßig genau zu erfassen, weil die Abgrenzung zur Landwirtschaft und auch zum nebenerwerblichen Gartenbau im Einzelfall nur schwer zu ziehen ist. Daß es sich aber um einen Wirtschaftszweig von größter volkswirtjchaftlicher Bedeutung handelt, zeigt die Statistik auf den ersten Blick. Der Verwaltungs­amtsführer des Reichsnährstandes, Freiherr von Kanne, hat vor kurzem in einem Aufsatz gesagt, daß in der Zukunft der innerbetrieb­lichen Ausgestaltung der deutschen Garten­bauwirtschaft ganz besondere Beachtung geschenkt werden solle. Wir wenden damit einem Teilgebiet unserer Nahrungserzeugung verstärkte Aufmerksam­keit zu, dem gerade wegen der sich wandelnden Verbrauchsgewohnheiten in der Zukunft eine noch größere Bedeutung zukommen wird.

Aus aller Welt.

Nalurforscherkagung in Dresden.

Dom 20. bis 23. September tagt in Dresden die 94. Versammlung derGesellschaft Deut­scher Naturforscher und Aerzt e". Die Tagungsfolge bringt rund 300 Vorträge und Be­richte aus allen Gebieten der Naturwissenschaft und Heilkunde. Unter Leitung ihres 1. Vorsitzenden, Staatsrat Prof. Dr. Sauerbruch, wird die Versammlung von den umgestaltenden Gedanken unserer Zeit Zeugnis ablegen, die auch in der Wissenschaft sich auswirken. Die Vortragsfolge der Hauptsitzungen, in deren Vordergrund die Themen Medizin und Biologie" undFördernde und lenkende Stoffe in der unbelebten und in der be­lebten Natur" stehen, ist durch die Vorträge von Prof. Dr. K. tschau, Jena:Biologisches Denken im Rahmen einer Neuen Deutschen Heil­kunde",Das Barthon-Siemens - Farbfilmverfah­ren" von Dr. Edgar G r e t e n e r , Berlin, und einen weiteren öffentlichen Abendvortrag überDie Grundlagen der Rassenbiologie" von Dr. W. Groß, Berlin, vermehrt worden. Die Theorie wird durch zahlreiche Besichtigungen und Ausflüge ergänzt. An der Versammlung kann jeder teilneh­

men, der sich für Naturwissenschaft und Medizin interessiert. Anmeldungen werden an die Geschäfts­führung Prof. Dr. R. Zaunick, Dresden A 16, Elisenstraße 4, erbeten.

Chinesischer Besuch in JcanffurL

Der Präsident des chinesischen Reichsprüfungs­amtes und Sonderbevollmächtigte der chinesischen Nationalregierung Exzellenz Tai E h i Tao wurde in Frankfurt a. 2R. empfangen. Der Begrüßung im Kaisersaal des Römers wohnten bei Gaupropa­gandaleiter Müller-Sch eld, der englische Ge­neralkonsul, sowie eine Reihe von Stadträten und Ratsherren. In Begleitung von Exzellenz Tai be­fand sich Dr. Ting, der am Ausbau des Frankfur­ter China-Institutes hervorragend beteiligt war, ferner der chinesische Militär-Attache Oberst Feng Tie. Bürgermeister Linder hieß den Gast will­kommen und überreichte ihm die höchste Auszeich­nung der Stadt, die goldene Goethe-Me­daille. Auch Dr. Ting wurde diese Ehrung zu­teil. Die Mitglieder der chinesischen Olympia-Vox- mannschaft, die dem Empfang ebenfalls beiwohnten, erhielten als Andenken den Ehrenbecher der Stadt

Frankfurt. Exzellenz Tai trug sich anschließend ms goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.

Rundfunkfprecherwettbewerb in Berlin.

Im Funkhause empfing Reichssendeleiter Ha- d a m o v s k y und Direktor Voß, die aus den Bezirksausscheidungen als Sieger hervorgegange- nen acht Teilnehmer am Rundfunksprecher-Wett­bewerb. In seiner Begrüßungsansprache erinnerte der Reichssendeleiter daran, daß mehrere Sieger aus den vorjährigen Kämpfen heute zu den besten Funkberichtern gehörten, die bei politischen Kund­gebungen und 'letzthin auch beim Olympia-Welt fenber mit Erfolg eingesetzt werden konnten. Mit diesen Sprecherwettbewerben wolle man dem Rundfunk immer wieder frische Kräfte zu- führen. Es werde Wert darauf gelegt, Mitarbeiter zu erhalten, die aus der Jugend und aus dem Volke kommen. Die acht Bezirkssieger werden in Berlin zunächst einer eingehenden Schulung unterzogen, um dann bis zum 6. Sep­tember als Rundfunksprecher am Volkssender tätig zu sein. Am letzten Tage des Volkssenders wird schließlich die öffentliche Urteilsverkündung und Preisoerteilung erfolgen.

Tödliche Unfälle in den Berchtesgadener-Bergen.

Am H o ch k a 11 e r stürzte der 30 Jahre alte Wer­ner Müller aus Leipzig, der sich als Allein­gänger beim Abstieg vom Hochkalter verirrt hatte, über eine senkrechte Wand etwa 35 Meter tief ab. Er war sofort tot. In der Watzmann-Ost- w a n d stürzte die 35 Jahre alte Sportlehrerin Annemarie Lindner aus Kirchheim u. T. vor den Augen ihres Seilgefährten wahrscheinlich infolge Ausbrechens eines Griffes am Salzburger Weg vor dem Ausstieg aus der ersten Wand etwa 35 Meter tief ab. Obwohl ihr Begleiter sie am Seil halten konnte, ist sie so unglücklich aufgefallen, daß eine zu Hilfe kommende Münchener Partie nur noch ihre Leiche vorfand.

Ein Todesopfer des Eigerglelfchers geborgen.

Den am Eigergletscher verbliebenen beiden Männern der Münchener Bergwacht ist es nach anstrengenden Nachforschungen gelungen, d i e Leiche des Berchtesgadener Toni Kurz zu bergen. Toni Kurz gehörte zu der Vierer­partie, die v o r v i e r W o ch e n bei einem Versuch, die Eigernordwand zu besteigen, ums Leben k a m. Kurz war unter besonders tragischen Um­ständen kurz vor seiner Rettung infolge über­großer Erschöpfung am Seil hängend ge­storben. Nach der Leiche seines Kameraden Hinter­stößer wird nicht weiter geforscht.

Unglück beim Schulschießen.

In dem Mofelort Pilzen sollte der 30jährige als Schießmeister ausgebildete Winzer Peter Heil aus Anlaß des Kreissängerfestes Salut schießen. Er be­nutzte dazu Sprengkapseln. Dabei muß eine Kapsel vorzeitig zur Explosion gekommen sein. Dem Unglücklichen wurden beide Hände abge­rissen. Außerdem erlitt er schwere Verletzungen im Gesicht, am Oberschenkel und an der Brust. Im Moselkrankenhaus ist er nach einigen Stunden den Verletzungen und dem Blutverlust erlegen.

Entsetzliche Tat einer Geisteskranken.

In Leutkirch (Oberschwaben) ertränkte in einem Anfall geistiger Umnachtung die Ehefrau Theresia Blattner aus Urlau ihre vier Kin­de r im Alter von 1 bis 5V2 Jahren in einem Brunnenschacht. Die Frau warf zunächst die drei älteren Knaben im Alter von 2, 4 und 5V2 Jah­ren einzeln in den zwei Meter tiefen Schacht. Dann sprang sie mit ihrem einjährigen Kind Reni auf dem Arm nach. Die Geisteskranke besann sich dann

jedoch und arbeitete sich mit dem Kleinen, jedoch bereits tot war, wieder heraus. Sie ftii» auf den Scheunenboden, wo sie weinend, ihr tobj Kind auf dem Arm, von ihrem Mann aufgefundi, wurde. Nachbarsleute bemühten sich zunächst die noch im Schacht befindlichen Kinder. Alle W», derbelebungsversuche waren jedoch vergeblich. 2 z älteste Kind, ein achtjähriges Mädchen, befand sih zur Zeit der Schreckenstat in der Schule. Die wurde einer H e i l a n st a l t zugeführt.

Der schrankenlose Bahnübergang.

Wie die Reichsbahndirektion Köln mitteilt, es beim Bahnhof Niederzissen (Brohltal) ;4 einem Zusammenstoß eines Zuges mit einen Autobus. An einem unbeschrankten Bah-, Übergang streifte ein Personenzug einen tit 36 Personen besetzten Autobus aus Köln, der n-, mittelbar vor dem Zuge die Strecke zu kreuz!, versuchte. Drei Insassen des Autobus n)lr, den schwer verletzt und mußten in fc !5 Krankenhaus von Burgbrohl gebracht werd^ Weitere 14 Leichtverletzte konnten nach Anleguin von Notverbänden die Weiterreise antreten. den bisherigen Feststellungen trifft die Schuld q dem Unglück den Kraftwagenführer, der mnt übermäßiger Geschwindigkeit &, Gleise zu überqueren versuchte, ohne sich davon $ überzeugen, ob irgendeine Gefahr im Verz^ war.

Ein Eisenbahnzug durchfahrt die Bahnhofswanb

Auf der Station O p a t o w i tz bei Königgrätz - Böhmen fuhren beim Verschieben von ©üterwag*-. die Wagen über den Prellbock hinausuil durchbrachen die Wand eines Lagerhauses, in gerade Soldaten des Infanterieregiments Nr. aus Theresienstadt untergebracht waren. Vie: Soldaten wurden schwer verletzt.

Wetterbericht

des Relchswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt

Mit der lebhaften, über Skandinavien oftwärz führenden Wirbeltätigkeit wurden feit gestern u verstärktem Maße kühlere, aus polaren Meen-i gebieten kommende Luftmassen nach DeutschlW verfrachtet. Sie brachten vor allem über Ost- uti Mitteldeutschland leicht unbeständiges Wetter. Slic) konnte gelegentlich starke Bewölkung bis nach dm Westen und Süden des Reiches Vordringen. E» letztgenannten Gebiete stehen noch unter dem übx. wiegenden Einfluß hohen Luftdruckes, der sich et der Ostwärtsverlagerung des westeuropäischen j)oi:- druckgebiets sogar noch verstärken und ostwärts ar. treten wird.

Aussichten für Donnerstag: Meü heiter und trocken, nachts frisch, ziemlich warn, vorwiegend nördliche bis westliche Winde.

Aussichten für Freitag: Im wesentlich» noch Fortdauer des Schönwettercharakters.

Lufttemperaturen am 25. August: mittaas 245 Grad Celsius, abends 18,5 Grad; am 26. Augur: morgens 14,4 Grad. Maximum 24,8 Grad, Minimal heute nacht 12,5 Grad.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange.. Verantwortlich für Politik und für die Bilden Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: i. V. Dr. Fr. B Lange; für den übrigen Teil: Ernst Blumscheu Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für bau Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D.A.VU.Z^ 9350. Druck und Verlag: Brühl'sche Unioerfitäi!? Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich ii Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 K mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Qamsta®

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46 Gewinne zu 1000 RM. 3381 20806 22256

35766 40259 82870 84879 103644 115203 129032 132363 145766 152074 153361 158117 160975

234900 244570 263699 302448 306537 344283

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2333 2485 3368

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15456 31376 46506 59909

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110409 158881 187942

210784 261221 329681

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140687 156747

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186787 200463 216942

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277471

286638 293841

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358583 369997

378294

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111828

174385

188592

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266140

334623

378606

23977

33484

52384

68103

87679

98840 150182 180114 199373 238587 278192 339584 398439

103491 119015 122752 138550 154062 161114 167135 182889 196880 212980 223978 232494 252604 268793 272455 280158 292339 300319 316300 327197 342608 357198 363286 377203 381095

I 4615 15110 30185 36256 56768 77501 92587 105881 119083 125109 139897 156334 162545 172908 186516 199391 214605 225225 233812 252876 269320 274670 281408 293760 302737 319981 331187 343992 358357 366802 378149 386016

106057

153635

187664

207991

256144

316608

348306

109487 121498

127894 143679

158291

163863 175971

189507 205422

217196 228606

246860 263179

269804 279454

289665 295412 306406 323974 333527 350377 358982 371876 378686

392661

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32960

48970

61722

83180

98224

109880 122512

131628

147002

159726

164745

176467

191275 211069

220626 231063

250031 263556

270358

279643 289985

295652 311878

324517

340148

353956 361211

373086 379111

396573

117771

178591

198212

224113

274224

335803

390061

114264 122685 133837

147434 159735 166234 178782

194886 212612

222625 231866 250141

266376 270486 280098 291254 295951

315135 326588 340830 355555 361354 373574 380181

397918

102432

152020

181959

201107

250742

313561

354441

12376

26236

33953

53297

71148

90671

404 Gewinne zu 300 RM.

5217 5820 7009 7972 l

104 Gewinne zu 500 RM. 6620 12002 48959 60836

65621 69745 69806 73022 75328 ----- ------

3n der heutigen Nachmlttagsziehung wurden Gewinne über 150 RM gezogen

2 Gewinne zu 30000 RM. 1495

2 Gewinne zu 10000 RM. 201788

8 Gewinne zu 3000 RM. 73604 103447 269775 339408

20 Gewinne zu 2000 RM. 9771 24251 32246

39795 72330 216111 219687 222278 240903 396364

42 Gewinne zu 1000 RM. 5252 15777 28211 39882 54972 72206 96460 103598 139002 168570 195661 213796 217510 263953 276727 281240

327042 333129 361409 369007 388698

72 Gewinne zu 500 RM. 475 7753 12011 48462 58775 62367 64167 72982 75851 89051 92031 98975 99334 124904 125548 129068 131062

160643 183110 185655 202439 206809 232010

255540 260029 274869 303145 304221 318337

320595 327711 358050 381225 386053 393661

397105

290 Gewinne zu 300 RM. 1381 1405 1670 1958 2185 2790 7468 8228 10888 10922 12257 13654 16626 17482 19371 19907 24721 29927 30264 31386

31525 31649 32028 32178 34744 41034 42156

44265 48529 53413 53740 59889 60720 65117

65282 66559 67703 69373 71358 72088 80404

81092 83069 87327 88043 88289 89680 95024

99971 103978 105817 106633 107025 108100

113805 116022 116596 116791 118586 119473

124287 124421 125805 126086 129685 130860

131526 136723 138235 142806 143585 149361

153107 153141 155255 156981 174393 174409

176891 177590 183053 187262 187386 192341

192410 195275 196255 197921 199024 214790

221941 229255 232529 233202 235159 235856

242013 242078 244999 246503 247825 248794

251550 253886 254861 256152 256469 258392

258612 262712 262728 266240 275276 278711

281687 285113 296002 298851 301759 302496

303748 303920 305101 308586 309001 311609

315441 316763 318146 318841 326187 334556

334655 335543 349613 358856 372691 378344

381563 383109 383361 383634 385601 385834

Im Gewmnrade verblieben: 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 300000, 2 zu je 100000, 2 zu je 75000, 4 zu je 80000, 8 zu je 20000, 62 zu je 10000, 92 zu je 6000, 152 zu je 3000, 466 zu je 2000, 1410 zu je 1000, 2470 zu je 500, 9520 zu je 300 RM.

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