Ausgabe 
26.6.1936
 
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schmerzlos, radikal und sicher

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IM APOTHEKEN,DROGERIEN «.SAHIT.GESCH.

Die Ausstellung wurde am gestrigen Tage von dem Betriebsführer Direktor Fischler eröffnet, der anschließend über die Bedeutung und den Wert einer solchen Kunstschau sprach. Nach der Hissung der Arbeitsfrontiahne entwickelte der Vertreter Rotter von der Landesstelle für Volksaufklä­rung und Propaganda ebenfalls den Zweck dieser Ausstellung. Der Betriebsobmann Müller schloß die einfache aber schöne Feier in der üblichen Weise.

Zur Ausstellung, bei deren Eröffnung auch der Kreiswalter der DAF. Wagner anwesend war, selbst ist zu sagen, daß auf ihr in der Hauptsache Bilder von bedeutsamem Werte wenig bekannter Künstler gezeigt werden, die vornehmlich im Gau Hessen-sstassau beheimatet sind. Radierungen und Gemälde, die deutsche Landschaft, aber auch den schaffenden Volksgenossen bei der Arbeit als In­halt darstellen, sind in dem eigens für diesen Zweck hergerichteten Raum zu finden.

Der Sinn der Ausstellung soll sein, auch dem schaffenden Menschen Gelegenheit zu geben, in die malende Kunst Einblick zu bekommen und die künst­lerische Gestaltung der Gemälde zu verstehen.

75 Jahre GesangvereinFrohsinn" Londorf.

O Londorf, 25. Juni. Der hiesige Gesang­vereinFrohsinn" feiert am 4., 5. und 6. Juli sein 75jähriges Bestehen. Es ist der ä l t e st e V e r- ein unseres Ortes und der älteste Gesang­verein in der näheren Umgebung. Mit dieser Jubel­feier ist auch ein W e r t u n g s s i n g e n des S ä n g e r k r e i s e s Ohm-Lumdatal verbun­den. Das Fest wird am Samstag mit einem Kom­mers eröffnet. Es wirkten hierbei mit der Gesang­verein Heiterkeit Gießen, Liederkranz Kesselbach, Teutonia Nordeck und die Turnvereine Londorf und Kesselbach. Am Sonntagfrüh beginnt in der ge- geräumigen Dolkshalle das Wertungssingen der Vereine des nördlichen Teiles vom Ohm-Lumda- talkreis. Daran nehmen ungefähr 20 Vereine teil. Als Wertungsrichter wird Musikdirektor Dr. Wer­ner von Frankfurt a. M. tätig sein.

Nachmittags, anschließend an den Umzug, findet an der Dorflinde bei der Schule eine große Sängerkundgebung statt, bei der der Kreis­führer Fr. Gengnagel fGrünberg) sprechen und durch einen Beauftragten der NSDAP, der Haken- kreuzwimpel für die Vereinsfahnen geweiht werden wird. Von allen Sängern werden drei Massen­chöre vorgetragen.

Anschließend findet das Fest auf dem Sportplatz statt, wo den einzelnen Vereinen Gelegenheit ge­geben ist, Chöre vorzutragen. Montag nachmittag ist Volks- und Kinderfest.

Außer den Kreisvereinen haben auch befreundete Gesangvereine aus der Nachbarschaft und dem ehe­maligen Lahntalsängerbund ihre Teilnahme an die­sem Stiftungsfest zugesagt. Die Vorbereitungen für die feierliche und würdige Ausgestaltung des Festes zu einer eindrucksvollen Kundgebung für das deutsche Lied sind soweit dem Abschlüsse nahege­bracht. Es steht zu erwarten, daß dieses Fest einen schönen und würdigen Verlauf nimmt.

Landkreis Gießen

* Londorf, 26. Juni. Dieser Tage ereignete sich in unserem Orte ein Unfall. Der etwa 35jährige Landwirt Friedrich W i ch n e r erlitt einen Unter­schenkelbruch und mußte durch die Sanitätskolonne Gießen in die Chirurgische Klinik nach Gießen ge­bracht werden.

Hof Gull, 25. Juni. Auf dem Hofgut Hof Güll verunglückte eine Arbeiterin beim Ab­springen vom Heuwagen schwer. Sie stürzte aus eine am Boden liegende Heugabel, deren Zin - kenihr inden Rücken drangen.

= Aus d e m Lumdatal, 22. Juni. Mit Be­ginn dieser Woche erreicht die Heuern t e ihren Höhepunkt und bei gutem Wetter geht sie rasch ihrem Eide zu. Das Ergebnis ist überall befnedl- gend. Besonders hab»rn die Talwiesen hervorragen­des Qualitätsfutter. Die Getreidefelder weisen einen vorzüglichen Stand auf. Die Winterfrucht hat sich teilweise stark gelagert. Die Wintergerste geht ihrer Reife entgegen. In unserem Tale werden die Dick­wurzeln fast restlos auf die Aecker gepflanzt. Diese Arbeiten sind nach den letzten Niederschlägen er­ledigt worden. Die Kartoffeln schießen bei der war­men Witterung geradezu in die Höhe. Frühkartof­feln stehen schön in Blüte. Mehr denn je ist in die­sem Jahre Raps als auch Flachs angebaut worden. Man verspricht sich eine befriedigende Ernte. Der Flachs blüht. In den Gärten ist der Stand sämt­licher Gewächse gut. Die Obsternte fällt in unserer Gegend nicht so schlecht aus, wie es anfangs schien.

Kreis Friedberg.

LPD. Friedberg, 24. Juni. Immer wieder kommt es vor, daß Spiritus in brennende Spirituskocher nachgefüllt wirb. Einer Frau in der Altstadt explodierte dabei die Flasche. Eine zweite Flasche, die in der Nähe stand, sing ebenfalls Feuer. Ein junger Mann, der im gleichen Raum weilte, wollte Schlimmeres ver­hüten und warf die Flasche mit der bren­nenden Flüssigkeit zum Fen st e r h i n - aus. Ein auf der Straße spielendes zwölfjähriges Mädchen wurde dabei getroffen. Die Kleider fingen sofort Feuer, und das Kind erlitt so schwere Brandwunden, daß es in bedenk­lichem Zustande in das Krankenhaus eingeliefert werden mußte.

Kreis Schotten.

+ Ruppertsburg, 24. Juni. Gestern wurde hier die älteste Einwohnerin unseres Dorfes, Frau Elise H ö g y, zu Grabe getragen. Die hoch betagte Frau war 90 Jahre alt. Noch vor einigen Mona­ten konnte sie ihren Geburtstag in geistiger und körperlicher Frische feiern.

Kreis Büdingen.

0 Nidda, 24. Juni. Bis auf einen geringen Prozentsatz sind hier alle Arbeitslosen in den Ar­beitsprozeß eingeschaltet. Zur Ausgestaltung von Feld- und Wiesenwegen mit festem Untergrund fin­den hierbei sowohl, als auch in den Basaltstein- brüchen zahlreiche Arbeitskräfte auf lange Zeit Ver­wendung. Auch die Fuhrleute haben durch An­fahren der Steine viel Nebenbeschäfttgung. Einem schon lange bestehenden Bedürfnis für bessere Zu- lahrt zum sehr langen Güterverladeplatz trägt man eben Rechnung. Ein sechs Meter breites Basalt- p f l a st e r wird hergestellt, der restliche Teil der breiten Zufahrtsstraße durch Auffüllen erhöht. Ein ausgedehnter Hohlweg hinter dem Bahnhof wurde geschleift und dadurch etliche Morgen Nutzland ge­wonnen. Der hiesige Arbeitsdienst setzt im Anschluß an den alten Niddalauf die Verbreiterung des Flutkanals nach der Krötenburgsmühle fort, wodurch die mit Recht gefürchteten Heber» jckwernmungen in den niederen Stadtteilen der Ver­gangenheit angehören dürften. Mit den ausgehobe­nen Erdmassen werden die Ufer erhöht oder die an­grenzenden Wiesen planiert.

Aus den preußischen Äachbargebieten

. , qnhren Zuchthaus und 200

hilf-w-i,? wetteren 40 Tagen

3000 englische Bauern aus allen Landesteilen prote­stierten in einem großen Demonstrationszug gegen die Kirchensteuern. Eine Gesetzesvorlage sieht die Umlegung des Kirchenzehnten auf die Landwirtschaft vor. Unser Bild zeigt einen Teilnehmer an der Demonstration, der seine Kopfbedeckung mit Aehren geschmückt und einem Protestplakat versehen hat. (Presfe-Bild-Zentrale-M.)

Heimatfest im Hinterland.

LPD. Biebentopf, 25 Juni. Am 26. Juli dieses Jahres wird der im Jahre 1910 errichtete und nun wieder erneuerte ©^6^111 oor t)e Philippsbuche auf dem StaffelboN bei Simmersbach f e 1 e rl ich e l nge weih - Die Weihe, die Kreisleiter Thiele (Biebenfopf) vornehmen wird, ist verbunden mit einem großen Heimat- und Trachtenfest wie es das Hinterland feit vielen Jahren nicht gesehen hat. Ein historisches FestspielPhilipp der Großmut-ge. Landgraf °°n Hessen" in den Kostümen des 16. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt der 5«er. an die sich ein großes Volkssest auf dem landsch-s ich herrlich gelegenen etwa 550 Meter hohen Staffel- böll anschließt. Dort steht ein uralter weitschatt^- ber Baurn, die Philippsbuche genannt. Sie wurde zur Erinnerung an den Tag gepflanzt, an öem Landgraf Philipp nach seiner Befreiung aus spani­scher Gefangenschaft in den Niederlanden im Jahre 1552 die hessische Grenze überschritt.

Jugendlicher Schwindler erhält drei Jahre Zuchthaus.

LPD. Marburg, 23. Juni. Vor dem Schöf­fengericht hatte sich der 24jährige Johann Gall aus Schwarzenholz (Saar) zu verantworten dem es durch fein sicheres und redegewandtes Auftreten gelungen ist, viele Leute in Marburg und Umgegend um zum Teil erhebliche Beträge zu schädigen. Gall besuchte im Februar vorigen Jahres in Schwaben­dorf bei Rauschenberg einen dort verheirateten Landsmann. Unter der Angabe, daß er als Ver­sicherungsvertreter große Einnahmen für von ihm abgeschlossene Versicherungsverträge zu erwarten habe, gewährte ihm ein Gastwirt bereitwilligst mehrere Wochen lang Pension. Auf gleiche Art er­schwindelte er sich bei einem Fahrradhandler in Schönstadt ein neues Fahrrad, das er alsbald weiter veräußerte. Auf dem Bahnhof Rauschenberg stellte er sich als Kriminal­beamter vor, der angeblich einen Fahrrad- marber verfolge, und veranlaßte das Bahnpersonal zu Amtshandlungen. Als ihm schließlich der Boden unter den Füßen zu heiß wurde, verschwand Gall aus Schwabendorf, nahm noch einige von seinem Landsmann geborgte Kleidungsstücke mit und verga ß" die Bezahlung der ihm von dem Gastwirt wochenlang gewährten Pension. In Frank­furt a. M. versetzte er die Armbanduhr seinerBrau t", die er in Schwabendorf ken­nengelernt hatte, pumpte auf raffinierte Art eine Versicherungsgesellschaft an, für die er in Marburg ohne Erfolg zu arbeiten versucht hatte, und flüch­tete. Erft vor einigen Wochen konnte er in Bayern festgenommen werden. Es stellte sich heraus, daß er trotz seiner Jugend bereits 16m al wegen Betrugs, Unterschlagung, D i 5 ft al) I, Hehlerei usw., teils mit erheblichen Freiheits­strafen, vorbestraft war. Gall versuchte vergebens, seine Schwindeleien durch Redensarten zu be­schönigen. Das Gericht schenkte den Angaben des schweroorbestraften Gewohnheitsverbrechers, der nahe vor Anordnung der Sicherungsverwahrung steht, keinen Glauben. Es verurteilte ihn wegen Rückfallbetruges in fünf Fällen, Unter­schlagung in drei Fällen und Amtsanmaßung zu

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. Wehlar. 24. Juni. Vam ßanbratsamt Wehlar wird salzendes mitgetettt:Die letzt ge< musterten Angehörigen der Jahrgänge 1915 und 1ll16 des Kreises Wetzlar, die eme Vardienstzett ,m Freiwilligen Arbeitsdienst oder Rechsarbettsd.enst bereits abgeleistet haben, haben die hierüber aus- q stellten, in ihrem Besitz b-smdl.chen Belege >eg- lieber Art (Arbeitspaß, Dienstzettausweis oder Be- K nigung-n> umgehend an die Meldestelle für den Reichsarbeitsdienst. Wetzlar. Schwarzadlergasse 1. ''TßüTe 11i nb e n , 24. Juni. Die Landstraße van hier nach KleiwLinden befindet sich nahe der nreuhsich-hessischen Grenze an der Holzburg IN ettiem schlechten Zustand, der gesamt- Oberbau ist abgewaschen. Gegenwärtig wird die Straße, die immerb n einen starken Autoverkehr auszuweisen ha. neu in llindgesetzt. Die Straße wird teilweise um einen Meter verbreitert und an den Kurven gehoben. Die Straßendecke wird mit einer Walze bearbeitet. Der Verkehr wird Nicht u m g e l e i t e t.

Farmer demonstrierten in London.

SA\1LZ<G)RA\1F1EMTA\. JIM BAD-WAUHEIM am Sonntag, dem 28. Juni 1936

15.00 Uhr: Zug der Salzwerksleute u. Holzhauern durch die Stadt 15.30 Uhr: Brunnenfest m. Salzgrafentrunk a.d.Kurhausfestwiese 16.30 Uhr: Kundgebung des LandschaftsbundesVolkstum und

Heimat; Ministerialrat Ringshausen spricht

17.00 Uhr: Volksfest der Salzwerksleute und Holzhauern auf der Festwiese

Salinenbeamte, Söder, Gradieren Handwerker mit ihrer Salinen­wache in der Tracht um 1750 zeigen altes Nauheimer Brauchtum. Holzhauern (das sind Trachtengruppen aus dem Hüttenberg, der Schwalm, dem Schlitzerland) unter Führung des Heimatdichters Georg Heß zeigen in Tanz und Spiel althessisches Leben 4080D

Vorverkauf und Eintrittspreise siehe Plakate

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Grundbuch für Gießen, Band 7, Blatt 345:

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Flur XXVIII, Nr. 284, wiese, da-

selbst, 2127 qm

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Flur XXVIII, Jlr. 390, Graben, daselbst, 198 qm

Betrag der Schätzung .... 564,50

Zusammen 9928,25 RM.

Einheitswert (1.1.35) beträgt . 5200, RM. Gießen, den 28. Mai 1936.

Für das Amtsgericht Gießen: Karle, Ortsgerichtsvorfteher.

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1. Erd-, Pflaster- und Chauffierungsarbeiten zum Ausbau des Aulweges zwischen Arndt- und ^reillgrathstraße und des Wartweges auf eine Lange von 150 m.

2. Kanalbauarbeiten zum Ausbau des Günthers- grabens.

3. Kanalbauarbeiten in der Marburger Straße

4. Einbau von Sandfängen in Regenwasserschäch­ten verschiedener Straßen. '

Die Verdingungsunterlagen und Angebotsvor­drucke für vorgenannte Arbeiten sind ab 2Rontaa ben 29. Juni 1936, bei uns erhältlich. Die Angebote sind verschlossen spätestens zum Eröffnungstermin am

Samstag, dem 4. Juli 1936, vormittags 10 Uhr

an das Städtische Hoch- und Tiefbauamt, Asterwea Nr. 9 abzugeben, wo die Oeffnung der eingegangenen Angebote erfolgt.

Zuschlags- und Bindefrist 4 Wochen.

Gießen, den 25. Juni 1936.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt.

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