Einzelbild herunterladen

letzungentl, oirt Ludwig Tm schollen), der doi itorte von einen : schweren inneren Chirurgische Riinil lern hier an tei in.

ih $reui>t'.

und Soielt, 45 Uhr, LWM,

und Forize. U)r, ssrauen uni 22 11fr, nut fe gen werben ci-

WTi\xA^üü.fc-r'

i wieder btM> werden nod)^* chästsstelle.

r Doraussich!

>n 17.30 biiB Pfennig ft »

!g ienverband^ in sugenfti- amilien ta|* uciusschenS'

Teilnahme g allen ZwE «5»

1 ®»Ws Ui "littet.

Jf «Leeren 80 bis go »>. ? Jf-» Salat J ''^achgurken i 'hlrabl 4 bis» Lieschen, by

Ä *?uf dem öe- Planierungi. ^uptfadje nahezu dem fpotP vplelvereingM leine fäi Haltung erfahren r wirken, als ee fl ist man banr ^olkshalle eine uttelbar vor der dende des Phil» oll. Das umfan.-i Tieferlegung du men wurde, fot die Aufschüttung

«UM.®-»1, gedrucktem °uer S t SHomane;!» ü«i **;

-*äS

äsen sie

*b |e

>n W 9 irf

h-ü- Sk°^Ä

W gie< en

Kl°-,

ÄÄ !°< .ßpudd'S^kN^ hat^' für

flf > Hilf'

K-'

tis-,

"gen b»V

Oberheffen

3n

zur richtigen Zeit angelegt wähl den Boden- und Kl

'limaverhältnissen gut an-

seine Baumanlage als wirkliche

gepaßt ist, kann

Musterpflanzung angesprochen werden. Den Obst-

freunden wurde

der Apfelblütenstecher und der

Die Regelung des Lohndruschwesens

Ler

ner

ernannt.

Aus aller Welt

1 So

PALM OLIVE, die SEIFE, die Uvie T&uct xahi -

des Gauheimstättenamtes der NSDAP in der üblichen Weise verlief. Die neu bau fertiggestellten Siedlungshäuser, die

einfachen Eindruck werden.

statt, die im Roh- in ihrer schmucken bezogen

Einbrecher in Kesselbach gefaßt.

Die Täler aus dem kreise Alsfeld?

Kesselbach (Kreis Gießen,), 24. Aug

Landkreis Gießen.

Har, 24. Aug. Dos am vorigen Sonn-

324

3 Stück 904

kommt alle zum Bann- und Jungbannfportfeff am 30. August in Gießen!

richtungen zur Winterfütterung in der richtigen Weise getätigt wird, Kleb- und Jnsektenfanggürtel ' st werden, und die Sorten-

und gediegenen Weise einen machen, werden im Herbst

land Unaarn 114:614, Oesterreich Estland 4 : 4, Holland Norwegen 5 : 3, Frankreich gegen Bulgarien 514 : 214, Jugoslawien Schweden 5/2:2^.

Bon brennendem Oel verbrannt.

In Bernkastel-Kues entstand in einer Autoreparaturwerkstätte beim Anlassen des Mo­tors eines über der Montagegrube stehenden Autos ein Brand. Während die Flammen am Wagen mit einem Handfeuerlöscher gelöscht wer­den konnten, brannte das in der Montagegrube in einer Wanne aufgefangene Oel weiter. Der 24jährige Matthias Rapedius, der zufällig in der Autohalle war, wollte dem Monteur hel­fen, die Wanne mit dem brennenden Oel w e g - zutragen. Er stieß jedoch an, so daß sich die brennende Flüssigkeit über die beiden Männer ergoß. Der Monteur wälzte sich geistesgegen­wärtig auf dem Boden und erstickte dadurch die Aammen. Rapedius aber lief brennend fort. Im Maschinenraum warf ihn dann ein Arbeiter zu Boden, wälzte ihn hin und her und erstickte die Flammen schließlich mit einem Sack. Die Kleider waren dem Unglücklichen am Kör­per verbrannt. Den schweren Wunden ist Rapedius erlegen.

Drei Todesopfer eines Unfalles bei Dresden.

Unweit des Ortsteils Dresden-Weißia streifte ein Personenkraftwagen bei scharfer Ueberholung einen in gleicher Richtung fahrenden Kraftomnibus. Der Perionenwagen kippte um und die 4 Insassen wurden aus dem Wagen geschleudert. Der Fahrer war sofort tot. Der Mitfahrer und dessen 17jährige Tochter verstarben nach der Einlieferung ins Krankenhaus.

Apfelwickler aus den Schlupfwinkeln hervorgeholt und Mittel und Wege zu ihrer Unschädlichmachung gezeigt. Auch mit den pilzlichen Feinden, vor allem dem Schorf und dem Meltau, wurden die Teil­nehmer bekanntgemacht und an Ort und Stelle die Anfälligkeit einzelner Sorten aufgezeigt. Obwohl die Witterung für diese Feinde günstig ist, ist der Befall nicht besonders stark.

Durch reges Fragestellen aus der Versammlung wurde das Interesse auf den verschiedensten Gebie­ten des Obstbaues wachgerufen, so daß der Erfolg solcher praktischer Demonstrationen nicht ausbleiben wird.

Zum Schlüsse gab der Dereinsobmann noch be­kannt, daß für diesen Herbst eine Ob st sch au geplant sei, wofür bereits jetzt die Vorbereitungen getroffen werden müssen. Mit dem Bezirks--Obstbau- verband und der zuständigen Obstbauinspektion Friedberg-Gießen seien die entsprechende Verhand­lungen schon ausgenommen. Weiterhin wurde noch empfohlen, die vereinseigenen Apparate, vor allem den Fruchtsaftbereiter und den Süßmostborn, eifrig zu benützen.

Siedlungs-Richtfest in Alsfeld.

<D Alsfeld, 24. Aug. Dieser Tage fand auf Einladung der Trägergesellschaft (Gewobag Frank­furt a. M.) das R i ch t f e st der in diesem Jahre in Angriff genomenen Kleinsiedlung im Anschluß an die in der Rambach vor zwei Jahren errichtete Klostermann-Siedlung statt. Bei der Feier an der Baustelle begrüßte der Vertreter der Gewobag die Gäste und gab seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß die Siedlung Alsfeld unter Ueberwindung von mancherlei Hindernissen und Schwierigkeiten nunmehr doch zustande gekommen sei. Er dankte den ausführenden Bauhandwerkern und Arbeitern für ihre Mitarbeit und ermahnte die Siedler zu eifrigem Mitschaffen. Bürgermeister Dr. D ö l s i n g wies in seinen Ausführungen auf die große sozialpolitische und wirtschaftliche Be­deutung des durch Erlaß des Führers und Reichs­kanzlers vom 29. März 1934 geschaffenen deut­schen Siedlungswerks hin, dessen Hauptziel die Zurückführung des deutschen Menschen zur eigenen Scholle, die Auflockerung der Großstädte und die Rückgewinnung des deutschen Arbeiters zum hei­matlichen Boden sei. Die Stadt Alsfeld habe gern und verantwortungsbewußt an diesem großen Werke mitgearbeitet. Für die Kreisleitung sprach Kreisorganisationsleiter Stadtbaumeister M a l k - m u s, der auf die Entstehungsgeschichte des ersten Abschnitts der Siedlung näher einging und be­tonte, daß er überzeugt sei, daß die Siedlung nach ihrer Fertigstellung allgemeine Zustimmung der Siedler finden werde. Er wies die unberechtigte Kritik der Nörgler in energischen Worten zurück. Ein am Bau beteiligter Zimmermeister trug den sinnigen Richtspruch vor. Nach Beendigung der offiziellen Feier fand eine kameradschaftliche Zu­sammenkunft aller am Bau beteiligten Firmen, Handwerksmeister und Arbeiter im Beisein der Vertreter der Partei, der Stadt, der Gewobag und

zu sehen, gelockerte Bande zu festigen und neue mit Der Heranwachsenden jüngsten Generation zu knüp­fen. Nach gemeinsamem Besuche des Gottesdienstes, der an diesem Tage von einem Ur-Urenkel des obengenannten Gg. Fr. Lucius abgehalten wurde, trat Der Familienrat zu einer kurzen Tagung un­ter dem Vorsitz des Notars Eduard Lucius (Ju­genheim b. Mainz) zusammen, in welchem eine

Staufenberg, 24. Aug. Bei schönem Son­nenschein veranstaltete gestern die NSG.Kraft durch Freude' auf der Burg Staufenberg ein So mm er fest. Bei den flotten Weisen der SA.-Kapelle Lollar wurde fleißig das Tanzbein geschwungen. Underdessen vergnügte sich die Jugend auf ihre Art: In dem unteren Burghof war ein hoher Mast aufgerichtet, den es zu erklettern galt. Diel Spaß bereitete den Kleinen auch das Eierlaufen, wo­bei gar mancher das Ziel nicht erreichte. Preise für die Besten spornten die Jugend an, ihr Möglichstes an Gewandtheit und Geschicklichkeit herzugeben. Im Saale hatte ein Kasperletheater eine große Zu­schauermenge angelockt, welche sich nicht nur aus dem jungen Volk zusammensetzte: auch diereifere Jugend" verfolgte mit großer Aufmerksamkeit die lustigen Streiche Kasperles. Für die nötige Stim­mung sorgten auch humoristische und Dialektvor- träge, die mit Beifall ausgenommen wurden. Die hiesige Kriegerkameradschaft begann ge­stern ihr diesjähriges Preis schießen. Um Die schönen Preise kämpft auch diesmal wieder eine stattliche Anzahl Schützen.

ch MainHar, 24. Aug. Unter Leitung von Lehrer Weisel machten dieser Tage 58 Schüler unserer Schule (vier ersten Schuljahrgänge) mit dem Omnibus einen Ausflug nach der Glau­burg. Bad-Nauheim und Büdingen wurden bei der Hinfahrt besichtigt. Auf der Rückfahrt ging es über Bad Selters, Nidda, Bad Salzhausen, das gleichfalls besichtigt wurde, dann über Gießen zu­rück. Für Alle war der Ausflug ein schönes Er­lebnis.

* Grünberg, 24. August. Deterinärrat Dr. Fuchs, der feit acht Jahren die hiesige Amtstier­arztstelle verwaltete, ist als K r e i s t i e r a r z t an das Kreisoeterinäramt Worms versetzt worden. Durch sein gefälliges und stets entgegenkommendes Wesen, das ihn zu einem treuen Berater und freundlichen Helfer der Bauernschaft seines Bezirkes werden ließ, hat er sich unter der Landbevölkerung ein gutes Ansehen und große Verehrung erworben. Man sieht den mustergültigen und korrekten Be­amten, der schon am 1. September seine neue Stelle antreten muß, nur ungern scheiden. Die besten Wünsche der hiesigen Landbevölkerung begleiten ihn. Dr. Fuchs war auch lange Jahre Führer des hiesigen Kriegervereins, in dem er sich gute Freunde erwarb.

Kreis Bübingen.

0 Nidda, 24. Aug. Die Aufwärtsent- Wicklung im Bauhandwerk hält hier seit Beginn dieses Jahres unvermindert an, wodurch sich der Stand der Arbeitslosigkeit hier erfreulicher- weise derart gebessert hat, daß teilweise Mangel an Arbeitern festzustellen ist. So suchte unlängst unsere Stadtverwaltung durch die Ortspresse 25 Arbeiter für die Herstellung von Regenwasserkanälen, um einen alten Plan, Den Marktplatz und angrenzende Stadtteile von stauendem Wasser zu befreien, end­lich auszuführen. Gegenwärtig werden zwei Ge­schäftshäuser grundlegend verändert und erheblich erweitert, ein altes Wohnhaus in der Raun wurde zu einem Ausstellungsraum für Möbel umgebaut. Der Gemeinnützige Bauverein errichtete in der Hopfengasse ein einstöckiges Wohnhaus, dem dem­nächst ein zweistöckiges Wohnhaus an der Baunde- straße folgen soll. Außerdem werden bis zum Win­ter noch zwei Wohnhäuser rm Rohbau an dieser

die erforderliche Eignung, Ehrbarkeit und Ausbil­dung nicht besitzen.

Diejenigen Bauern und Landwirte, welche aus betriebswirtschaftlichen Gründen unmittelbar nach der Ernte nicht unbedingt alles Getreide ausdreschen müssen, sollen in Zukunft mehr als seither den Aus- drusch in die Wintermonate verlegen. Die vorhan- dellen Dreschbetriebe können sodann in den Herbst- und Wintermonaten länger dreschen und damit ihre Unkosten je Dreschstunde vermindern.

Es wird erneut darauf hingewiesen, daß seit dem 15. Oktober 1934 eine Genehmigungspflicht für die Einrichtung bzw. Erweiterung von Druschbetrieben besteht. Druschbetriebe, die neu errichtet ober er­weitert werden sollen, müssen vorher die Genehmi- gung des Getreidewirtschaftsverbandes Hessen-Nassau in Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstraße 55, ein- holen.

Es liegt im Interesse aller Beteiligten, wenn der Ausdrusch des Getreides reibungslos vor sich geht und unnötige Härten vermieden bleiben.

Georg FrleLrsch ßflZtäS (1787 ffa 1863), de- im Jahre 1809 in Jugenheim das heute noch feit 1878 in Echzell (Oberhessen) bestehende Knaben­institut Lucius gegründet hat. Hauptsächlich aus allen Gegenden der engeren hessischen Heimat, aber auch von weiter her, aus Hamburg, Mecklenburg, Oldenburg, Sachsen und Bayern waren die Sip­penmitglieder der Einladung der Verbandsleitung gefolgt, um sich an der Stätte des Lebens und Wirkens der gemeinsamen Ahnen wieder einmal

92 Jahre alt.

£ (Staufenberg (Kreis Gießen), 25.Aua. Die ältesteFrau unseres Kirchspiels Kirchberg, Anna Marie Schmidt, geb. Kern, begeht heute in gei- ' ftiger und körperlicher Frische ihren 9 2. G e b u r t s- itag. Die alte Frau, die noch interessant aus ihrer ! Jugendzeit zu erzählen weiß, verrichtet im Hause i ihrer einzigen Tochter, bei der sie wohnt, noch leich- itere Hausarbeiten.

Schulungs-Rundgang des Obst- und Gartenbauvereins Wieseck.

= Wi«I-ck, 24. Aug. Der Obst, und Sur- Itenbauoerein hatte am gestrigen Sonntag zu j feiner zweiten sommerlichen Schulungsta- jguna eingeladen, der nahezu ein halbes Hundert iMitgneder und Freunde des Obstbaues Folge ge­lleistet hatten. Während die vorhergehende Taaung Dem Gartenbau gedient hatte, wurden diesmal die Teilnehmer in die ausgedehnten Baumanlagen am iKaisersberg und in die Nähe der Badenburg ge- sfuhrt. Nach der Begrüßung sprach der Rundgang- leiter, Lehrer Beppler, über die Bedingungen, Die erfüllt werden müssen, um gesundes Obst ernten Su können, und umriß dabei kurz die Stamm- und fronenpflege. Die beste Schädlingsbekämpfung fei nichtige Düngung, die dem Bauche die Möglichkeit webe, den Feinden aus den Zähnen zu wachsen. Alle Nährstoffe müßten dabei gegeben werden. Da- mit die Wurzeln günstige Lebensbedingungen vor- Anden, sollen die Baumscheiben immer offen ge- Halten werden. Da hier immer nur ein Teil Des über 10 000 Obstbäume zählenden Bestandes der Gemarkung der planmäßigen Spritzung unterwor­fen wird, konnte den Teilnehmern die günstige Wirkung der Schädlingsbetämpfungsmaßnahmen muffällig gezeigt werden. 2m Weitergang wurde Die Pflege der Jungbäume, das richtige Anlegen Des Baumbandes, die Stellung der Baumstange, Die Behandlung umgepfropfter Baume besprochen »nd die Erfahrungen über das Verhalten von Apfel- und Birnedelsorten beim Veredeln dueman- Der ausgetauscht. Dabei war Gelegenheit gegeben, muf das neueste Gebiet des Obstbaues, die Besruch- lungsverhältnisse der verschiedenen Odstgeholze, hin- guweisen und die guten Vater- und Muttersorten tennenjulernen. Allgemein wurde mit Befriedigung Die allgemein durchgeführte Wundpflege festgestellt.

Ruhestand getretenen Mannes von 1883 bis 1919 das Bürgermeisteramt versah und seitdem nach einstimmiger Wahl im Juli 1919 Heinrich Lerch . als Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde stand. Drei Generationen der Familie ch haben also feit 72 Jahren in ununterdroche- Folge das Bürgermeisteramt ihrer Heimatgemeinde verwaltet. Zum Nachfolger des Bürgermeisters Lerch wurde Karl Schmelz

Straße erstellt. Der Reichsfiskus plant den Back eines Wohnhauses an der Hindendurgstraße (der früheren Salzhäuser Straße) für den Finanzamts­oorsteher. Ferner sollen noch Wiesenwege mit festem Untergrund versehen werden. Das Basaltsteinmate- rial hierfür ist schon an Ort und Stelle gebracht. Rechnet man noch den Ausbau der Johanniter­straße bis zum Werk Himmelsbach hinzu, dann dürfte die Beschäftigung bis weit in den Winter hinein anhalten.

Kreis Schotten.

# Groß-Eichen, 24. August. Das Fest der Silbernen Hochzeit begingen die Eheleute Rudolf Rühl und Frau Marie, geborene Bär. Am Samstag versteigerte die Gemeinde öffentlich meistbietend ihr diesjähriges Grummetgras. Trotzdem die Nachfrage nach Futter in diesem Jahre nicht besonders groß ist, wurden hier doch bessere Preise als im Vorjahre erzielt. Es kostete der Morgen zwifchen acht und neun Mark. Die Konfirmanden aus Groß-Eichen und Klein- Eichen wurden in der hiesigen Kirche am Sonn­tag durch Pfarrer D a m e r a u eingeführt. Der Gottesdienst war aus diesem Anlaß gut besucht. Pfarrer D a m e ra u bat besonders um die Gnade des Herrn zum guten Gelingen und um Den Bei­stand der Eltern, Paten und Verwandten bei der Schulung der Kinder zu guten Christen. Es wur­den von Groß-Eichen 12 Knaben und 6 Mädchen, aus Klein-Eichen 1 Knabe, zusammen 19 Konfir­manden eingeführt.

Kreis Alsfeld.

ch Aus dem oberen Ohmtal, 24. Aug. Nachdem die Getreideernte soweit beendet ist, wurde nunmehr mit der Grummeternte begonnen. Das feuchte Wetter hat den Graswuchs günstig beeinflußt, so daß mit einer sehr guten Grummet- ernte gerechnet werden kann, vorausgesetzt, daß das notwendige Erntewetter herrscht. Einen sehr outen Ertrag bringen in diesem Jahre die Zwet- schenbäume. Der Behang ist vielfach derart, daß die Aeste gestützt werden müssen, während beim übrigen Obst mit einem bedeutenden Minderertrag gerechnet werden muß. Im Anschluß an eine gute Himbeerernte lassen sich auch die Brombeeren sehr gut an.

ch V 0 m D 0 g e l s b e r g, 24. Aug. Das Aehren- lesen, im Laufe Der Jahre fast völlig außer Be­tracht gekommen, ist jetzt wieder au einer allge­meinen Erscheinung geworden. Ueoerall auf den Aeckern sieht man Kinder und Erwachsene mit Säcken und Körben, um die liegengebliebenen Aehren zu sammeln. Angesichts der Sammelerbeb- nisse kann man sich ein Bild machen, welche riesi­gen Getreidemengen all die Jahre auf den Feldern dem Verderb anheimfielen. Jetzt wird dieses kost­bare Gut Der deutschen Dolksversorgung zuyesührt.

ch Ermenrod, 24. Aug. AmGöringer Ser g", der im Vorjahre im Rahmen eines größe­ren Notstandsprojektes zwecks Schaffung besserer Derkehrsmöalichkeit abgetragen wurde, sind nun­mehr zwei Straßenwalzen in Tätigkeit, um auf Die Fahrbahn eine fefte Schotterdecke aufzu­walzen. Die Steinbrüche in Der Umgegend haben durch die Anlieferung des beträchtlichen Schotter­materials Arbeit für zahlreiche Volksgenossen be- kommen, die stellenweise in doppelten Schichten arbeiten.

Die bekanntgegebenen Richtlinien für die Drusch- preise 1936 sollen den Bauern und Lohndreschern die freiwilligen Preisvereinbarungen erleichtern und hierbei als Anhaltspunkt dienen.

Wenn auch jedem die gewerbliche Betätigung grundsätzlich freisteht, so muß doch vermieden wer­den, daß ein Lohndrescher dem andern durch Unter­bietung des Preises die Kundschaft wegnimmt ober eine Ortsbauernschaft einen Lohndrescher gegen den anderen ausspielt, um den Preis auf ein ungesundes Maß zu drücken.

Bei jeder Kreis- und Bezirksbauernschaft sowie bei der Landesbauernschaft wurde ein Vertrauensmann der Lohndrescher eingesetzt, der in allen Drusch­angelegenheiten mitarbeitet und Streitfragen regeln hilft.

Maschinen, die nicht ordnungsmäßig arbeiten, müssen im Interesse der Dolksernährung ausgemerzt und durch andere Anlagen ersetzt werden. Die Lan­desbauernschaft prüft die Dreschanlagen laufend nach. Auch soll für die Zukunft verhindert werden, daß sich Volksgenossen mit dem Lohndxusch befassen, die

Aussprache ütief notwendige Ergänzungen der Satzungen, über Die zweimal jährlich erscheinende Familienzeitschrift, die Abhaltung fernerer Fami­lientage, das Derbandsoermogen und das Familien­archiv stattfand, und in dem alle Punkte der Ta­gesordnung zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt werden konnten. Herrlichstes Wetter ermöglichte Den Teilnehmern des Familienfestes den fast un­unterbrochenen Aufenthalt in Dem alten, wohl- Öten und geräumigen Garten des Luciusschen ms, der am Abend im zauberhaften Glanze unzähliger Lampions erstrahlte. Bei ernster und heiterer Musik, fröhlichem Kegelspiel und eifrigem Tanz verging die Zeit wie im Fluge. Der lang- überlieferten Verbundenheit Der Gemeinde Jugen­heim mit Der Familie Lucius rourDe von den Ehrengästen, Herrn Pfarrer Zimmermann und Herrn Beigeordneten Jennerich in Vertretung des Bürgermeisters, mit warmen Worten Ausdruck gegeben; sie zeigte sich überdies in dem dankens­werten Eifer, mit dem von der einheimischen Ein­wohnerschaft Freiquartiere zur Verfügung gestellt wurden, so daß die Unterbringung der großen Zahl der Gäste mit zweimaligem Uebernatbten ohne weiteres möglich war.

tag begonnene Preisschießen der Krieger- kameradschaft Lollar, Das sich im ganzen über vier Sonntage erstrecken wirb, rourDe gestern bei reger Beteiligung unb guten Leistungen fort­gesetzt. Es kommt eine Reihe wertvoller Preise zur Verteilung.

<£ Aus Dem unteren ßumDatal, 24. Aug. WährenD Der größte Teil Des GetreiDes schon aufgestapelt sitzt und überall das geschäftige Brummen Der Dreschmaschinen zu vernehmen ist, hat man nun mit Der Grummeternte begon­nen. Auch am gestrigen Sonntag sah man verschie­dentlich die Bauern auf Den Wiesen beschäftigt, um das schöne Wetter auszunutzen. Nachdem bereits das Heu dieses Jahr zur Zufriedenheit ausgefallen ist, muß man auch Den zweiten Schnitt als sehr gut bezeichnen.

Baumkrüppel suchte man vergebens in Den Baum­stücken.

Baumwart LuDw. Haas rückte Dann bei seinen Baumanlagen die Erfolge der Schwefelkalkspritzun­gen ins rechte Licht, die in Verbindung mit dem sog. Mulchen der Baumscheiben ein an Güte nicht zu übertreffendes Obst zeigten und dabei so stark behangen waren, daß die meisten Träger gestützt und gebunden werden mußten. Da auch der Vogel­schutz Durch Anbringen von Nisthöhlen und Vor­

der Nacht zum Montag zwischen 21.30 und 23.30 Uhr Drangen Einbrecher Durch ein an Der rück­wärtigen Hausseite gelegenes Fenster in Das Wohnhaus Des hiesigen Bürgermeisters ein. Die unerwünschten Besucher hielten in Der Wohnung gründlich Umschau und entdeckten in einem unverschlossenen Schrank einen BargelD- betrag von runD 340 Mark, mit Dem sie schleunigst flüchtig gingen. Mittlerweile waren sie aber bemerkt worden, so Daß die Verfolgung alsbald mit aller Energie ausgenommen wurde. Dabei gelang es, zwei Der Täter, Die aus einem Orte im Kreise Marburg stammen, einzu­holen unD Dingfest zu machen, währenD ein Dritter Spießgeselle entkommen konnte und anscheinend auch Den gestohlenen GelDbetrag mitgenommen hat. Die gefaßten Einbrecher wurden Dem Amtsgericht in Grünberg zugeführt, wo sie unter Haftbefehl gestellt und im Gerichts- g e f ä n g n i s in Verwahrung genommen wurden. Es besteht Die Möglichkeit, daß man es bei Den Verhafteten mit Den Einbrechern zu tun hat. Die in Der jüngsten Zeit in mehreren Orten Des Kreises AlsfelD Einbruchsdiebstähle be­gingen, wobei ihnen u. a. in Udenhausen ein Bar- oetrag von 700 Mark in die Hand fiel. Die Er­mittlungen Der Gendarmerie sind im Gange.

Bürgermeisteramt

über 70 Jahre in einer Familie.

* Lauterbach, 24. Aug. In dem Kreisorte Sickendorf.Allmenrod hat der Bürger- meister Heinrich Lerch aus Gesundheitsrücksichten fein A m t als Bürgermeister niederge­legt und ist in den wohlverdienten Ruhestand ge­treten. Bemerkenswert ist in diesem Zusammen­hang, daß der Großvater des Bürgermeisters Lerch, Johann Heinrich Lerch, ununterbrochen von 1864 bis 1883 Bürgermeister von Sickendorf-All­menrod war, Dann der Vater Des jetzt in Den

Schach-Olympiade München 1936.

Der Montagabend wurde dazu benutzt, um die Hängepartien abzuwickeln. An erster Stelle liegt jetzt Deutschland mit 64Vt Punkten vor Polen mit 62J4, Ungarn mit 61^, Jugoslawien mit 6014 und der Tschechoslowakei mit 5714 Punkten; aller­dings waren Ungarn, Jugoslawien und die Tsche­choslowakei bereits spielfrei. Nach Erlediguna der Hängepartien stehen folgende Ergebnisse fest: Achte Runde: Tschechoslowakei Italien 614:114, Schweiz Ungarn 2 :6, Polen Finnland 514 zu 2V1, Deutschland Brasilien 6^:114, Lett­land Estland 6:2, Island Norwegen 5% zu 214, Litauen Bulgarien 614 :114, Dänemark gegen Schweden 214 :514, Oesterreich Jugosla­wien 314 : 414, Holland Frankreich 5:3; spiel­frei: Rumänien. Neunte Runde: Jugo­slawien Holland 514 :214, Schweden Oester­reich 314 : VA, Bulgarien Dänemark 1:7, Nor­wegen Litauen 314 : 414, Estland Island 514:214, Brasilien Lettland 214:514, Finn- land Deutschland 314:414, Ungarn Polen 5 : 3, Italien Schweiz 3 : 5, Rumänien gegen Tschechoslowakei 2:6; spielfrei: Frankreich. Zehnte Runde: Schweiz Rumänien 4 : 4, Polen gegen Italien 614 :114, Deutschland Ungarn 31£ : 414, Lettland Finnland 5 :3, Island Brasilien 3 :5, Holland Schweden 3 : 5, Frankreich gegen Jugoslawien 1:7. Elfte Runde: Bulgarien gegen Holland 3:5, Norwegen Oesterreich 214 zu 514, Finnland Island 514:214, Italien gegen Deutschland 2 :6, Tschechoslowakei Schweiz 6:2. Zwölfte Runde: Deutschland Ru­mänien 41^:3%. Lettland Italien 4:4, Js-