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Uns« singende-, klingende- Frankfurt. 19.45: K-mpf.'äußere G°ld-M-xik°n« M,1

hem Verderb! 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der kaner 9,25, Adca 83'25, Commerzbank 1OU, JJ . junqen Nation. Humor der deutschen Landschaft. Bank 99, Zarpener 129^25, Älotfner 11 , , !?n 45. ßr;ne »seine Hausmusik. Szenen von Josef nesmann 107, Otavl Minen 32, Hoesch 108 bis Wittkowski. 22: Nachrichten (auch aus dem Sende- 108,50, Rheinstahl 136,50 Laurahut e , erem.

Wirtschaft

ge-

hat

Devisenmarkt Vertin Frankfurt a. HL

Berlin

24-August

Amtliche Notierung

Geld | Briet

228- 1 24.8.

112,9

11 121,65 | 125,25 I 120,5

' 141,5 144,5

1| 155 I 155 I I

125,5

fhtltvp Holz mann ....

emenlwerk Heidelberg

Cementwerk Karlstadt..

- 120,25

Belula

8

Eiektr. Lieserungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft

7

Berlin, 24.Auaust

108,25

.01 32 I -1 31,9

. 4 94 94 -

10| 209,75 | 210 | 212 I

64,31

80,89

30,84

112

128

129,5

7

6|

150,5

122

143

126,5

132,5

131

149,5

182,5

137,75

109,25

124

126,5

105,5

132,5

107

103

152

123,5

146

128

134,25

127

132

152,4

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122

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132

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137

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127 132,75

151,5 185,5

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7

9

5

6

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269

110

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147

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131

102,5

31

115,5

115

172

149

219,5

136,5

106,25

32

117,5

117

171

159,75

271

112,25

125

131,5

60,4

82 146,5 119,25

124,5

166

53,65 381

174

149 128,25

220 135,75 105,75

31,9 118,5 118,25

170,5

159,25

112

127,5

131,75

104,5

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82,5

147

119,25

107,13

123,75

168

82,5

53,5

378

197

173,5

32,5

210

3,00 bis Waggon- Tendenz:

101,4

97,9

102,4

112,75

100,1

98,75

97

101

93,5

125,25

120

97

101

101

97,5

95

109,6

Ö

5

6

0

7

G

8

0

G

9

12

11

59,75

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143,5

114,25

119,25

164

50,4

381

196,5

169,75

146 125,25

216,5 131,75 102,25

30,65 115,5 114,13

171

157,9

110,5

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127

104,13

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143

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49,9

380

196

168,5

0,698

42,09

0,148

3,053

56,00

46,90

12,545

5,531

16,42

169,25

19,61

0,734

5,666 63,02

49,05

11,39

64,65

81,23 31,23

10,29

2,492

64,57

81,21

30,96

112,5

127,5

129,25

108,5

134

112

107

oueno» ittui Brüssel .... »Rio de Jan. Sofia.....

Kopenhagen Danzig .... London.... HeljtngforS. Paris .....

Holland ... Italien.... Japan .....

Jugoslawien Calo..... :

Wien Lisjabon...

Stockholm... Schweiz ... Spanten... Prag......

Budapest .. ileuijod ..

101,1

97,5

95 109,65

29

2,7 9

8,3

8,5

13,5

Wittkowski. 22: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk). 22.20: Der Dolkssender ruft! 22.30: Nacht­musik und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Alsfeld, 24. August. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 283 Ferkel, einschl. 61 Händlerschweine, zum Verkauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 17 bis 20 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 20 dis 24 Mark. Der Handel war flott, es verblieb geringer Uederstand.

4% Oesterretchtfche Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/,% deSgl. von 1913..........

5% ct'gest. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Bagdadbaha-AtUeihe Serie 1.....................

W 16 29,00, W19 29,00, W 20 29,35; Roggen­mehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizen- Futtermehl 13,50; Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W 19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlen- feftpreis ab Mühlenstation. Sojaschrot Palmkuchen und Erdnußkuchen nicht notiert; Treber 15,50 bis 15,75, Trockenschnitzel, Heu 4,60 bis 5,00, Wei­zen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt,

2,75 8,75

8,3 8,4

13,5

Volksgenossen!

Bekundet eure Verbundenheit zur f)3- durch euer Erscheinen beim Bann- und )ungbann- fportfest in Gießen!

2,75

8,75

8,3

8,4

13,4

29,13

2,75

8,9

8,3

8,4

13,4

Amerikanische Noten Belgische Noten..................

Dänische Noten Englische Noten .................

Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten .............

Ungarische Noten

Die hinter den

Frankfurt a. M. :

109,25 I

124,25

126,75 I

105,4 , ivo.w

160 161,5

I. G. Färben-Industrie

Scheideanstalt........

Goldschmidt

Rütgerswerke

Metallgesellschaft

101,4

97,75

102,4

112,9 1

100,13

98,75

97

101

93,5

125,25 1

120

97

101

101,13

97,5

95 !

109,6 I

Erlaubte und verbotene Anstriche

Wichtig für Maler und Hausbesitzer.

2,00 RM.

Kartoffeln: Böhms Allerfrüheste 2,95, weißschalige 2,60 per 50 Kilo bei bezug Frachtparität Frankfurt a. M. ruhig.

Schweinemarkt in Alsfeld.

Stahl 106,13 bis 106,25, AM. 60,40, AEG. 37,40, MAN. 122, BMW. 133, Bekula 152, Zement Heidelberg 144,50, Chem. Albert 121, Conti Gummi 174 Daimler 124,50, Scheideanstalt 271, Licht 8- Kraft 146, Eßlinger Maschinen 99,50, IG. Farben 159,75, Gesfürel 134,50 bis 134,25, Holzmann 125,25, Muaa 118,50, Moenus 93, Schlickert 152,40, West­deutsche Kaufhof 53,65, AG. für Verkehrswesen

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

spätere Lieferung haben, flott ausgenommen. Wenn auch infolge der reichlichen Niederschlage der Feuch- tigkeitsgehalt oft recht hoch ist, so lassen doch die Beanstandungen nach. Außer hiesigen Zufuhren steht auch Weizen aus Bayern, Kurhessen und Thü- ringen zur Verfügung, Roggen ebenfalls in kleinem Umfange aus Norddeutschland. Die Nachfrage für Mehl bleibt sehr lebhaft. Futtergetreide war bei großer Nachfrage nicht käuflich. Futtermittel liegen stetig; Kleie und Futtermehl lebhaft begehrt.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 13 197, W 16 200, W 19 204, W 20 206; Roggen R12 160, R15 163, R18 167, R19 169, Großhandelspreise der Mühlen der ae« nannten Preisgebiete: Futtergerste und Futterhafer nicht notiert. Weizenmehl Type 790 W 13 28,75,

niedriger.

Am R e n t e n m a r f t war das Geschäft klein. Altbesitz lagen mit 112,75 (112,90) knapp gehalten, Kommunal-Umschulduna (88) und Zinsvergutungs- scheine (93) waren behauptet.

Im Verlaufe war die Tendenz am Aktien­markt fest, und bei etwas lebhafteren Umsätzen ergaben sich durchschnittliche Erhöhungen von 1 v. H. Westdeutsche Kaufhof bei größeren Umsätzen 53,25 nach 51,90, ferner Zellstoff Waldhof 146,50 nach 145, Hoesch Eisen 108 nach 106,75, Verein. Stahl­werke 105,50 nach 104,50, Daimler Motoren 122,50 bis 123,50 nach 121,50, IG. Farben 159,50 nach 158,25. Von später notierten sind Metallgesellschaft mit 131,50 (127,40), Rhein. Braunkohlen mit 219,50 (215,50), Deutsche Erdöl, Scheideanstalt und -Bu­derus mit je plus 2 v.H. bis 3 v. H. zu erwähnen.

An den Renten Märkten dauerte die Ge­schäftsstille fort. Der Pfandbriefmarkt lag bis auf kleine Abweichungen bei Liquidationswerten un­verändert, ebenso die meisten Stadt- und Staats­anleihen. Auslandsrenten lagen nahezu geschäfts­los.

Der F r e i v e r k e h r war sehr ruhig, man nannte lediglich Adlerwerke mit 111 (110,50).

Tagesgeld blieb zu 2,50 v. H. unverändert, es verblieb großer Ueberstand.

Abendbörse weiter fest.

Die Abendbörse brachte im Anschluß an den Mittagsverkehr weitere Erhöhungen von durch­schnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. Das Geschäft hatte jedoch keinen größeren Umfang. Etwas belebt waren einige Montan- und Elektrowerte. Verein. Stahl­werke 106,13 bis 106,25 (105,75), Hoesch 108 bis 108,50 (108,25), Mannesmann 107 (106,50) Rhem- ftahl 136,50 (135,75), Gesfürel 134,50 bis 134,25 (134,40), Schuckert 152,40 (151,50), AEG. 37,40 (37). Zement Heidelberg erhöhten sich um 1,75 v. H. auf 144,50. Zellstoffwerte lagen heute abend sehr ruhig und waren ohne Notiz. Gegen den Berliner Schluß etwas niedriger notierten BMW. mit 133 (134) Am Einheitsmarkt kamen Zellstoff Memel nach Pause mit 52 (55) zur Notiz, Bankaktien waren weiter etwas erholt, DD.-Bank 99 (98,50), Dresdner Bank 99 (98,75) und Adca 83,25 (82). An den Rentenmärkten war das Geschäft gering, Kommunal-Umschuldung bei kleinen Umsätzen 88 und 88,05, 6 v. H. IG. Farben 127 (126,65).

U. a. notierten: 6 v. H. IG. Farben 127, 6 v. H. Neckar AG. Gold von 1923 102,50, 4 v. H. Ungarn Kronen-Rente 2,15, 4 v. H. Rumänen 5,25, 5 v. H.

Nbein-Mainische Börse.

Millagsbörse weiter erholt.

Frankfurt a. M., 24. Aug. Die Börse war am Aktienmarkt weiter gut erholt. Es lagen einige Käufe der Kundschaft vor, auch die Kulisse setzte ihre Rückkäufe fort, während Angebot kaum mehr herauskam. Die Umsatztätigkeit hielt sich in­des in sehr engen Grenzen, die durchschnittlichen

Preußen.

Kreis Wetzlar.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 24. Aug. Pfarrer Dämel von hier, der zum 1. Oktober d. I. in den Ruhe st and tritt und nach Bad Homburg v. d. H. übersiedelt, hatte für gestern nachmitag die Ange­hörigen der Kriegerkameradschaft Kyff- Häuser zu Rodheim zu einem Abschiedskaffee in das Gemeindehaus eingeladen. Etwa 40 Kamera­den hatten der Einladung Folge leisten können. Im Laufe des für alle Beteiligten angenehmen Nachmittags ergriff Kameradschaftsführer Müffe - n e r das Wort zu einer Begrüßung, während der Gastgeber, Pfarrer V ö m e I, längere, interessante Ausführungen über seine aus den Briefen von Feldzugsteilnehmern des Kirchspiels im Großen Kriege zusammengestellten Eindrücke und Erlebnisse machte, die auf die Zuhörer eine sichtliche Wirkung ausübten. Abschließend stattete wiederum Kamerad­schaftsführer M ü s s e n e r den Dank der anwe­senden Kameraden ab und ermahnte alle Kamera­den zu nie ermüdender Kameradschaftlichkeit ge­geneinander und zu unverbrüchlicher Treue zu un­serem großen Führer, dem von allen Anwesenden ein begeisterter Heilgruß dargebracht wurde. Dann trennten sich Gastgeber und Gäste in dem schönen Bewußtsein, einige von herzlicher Kameradschaft getragene Stunden verlebt zu haben.

Erholungen lagen bei 1 bis 1,50 v. H. Montan­aktien traten etwas mehr hervor, besonders Man- nesmann mit 106,40 (103) in Nachwirkung des Be­richtes über den Beschäftigungsstand, außerdem Klöcknerwerke mit 110,50 (107). Verein. Stahl ge- wannen 2 v.H., Reinstahl 3, v. H., Harpener und Mansfelder je 1,50 v. H. und Hoesch 1,25 v. H. IG. Farben lagen mit 158,25 (157,75) nur mäßig höher. Am Elektromarkt konnten sich Siemens um 1,75 v.H. erholen, ferner stiegen Gesfürel um 1 v.H., RWE. um 1 v.H. und Schlickert um 0,50 v. H., dagegen bröckelten AEG. auf 36,75 (37) ab. Etwas lebhafter waren Westdeutsche Kaufhof mit 51,90 (50,40). Don Zellstoffwerten zogen Aschaffen­burger 0,50 v. H., Waldhof auf 144,25 bis 145 (143,50) an. Sonst eröffneten im einzelnen Reichs- bank 1,50 v. H., Daimler Motoren 2,25 v. H.,- linqer Maschinen 1 o. H., Hanfwerke Füssen 0,50 v. H. höher, dagegen Kunstseide AKU. 0,25 v. H.

Schultheis Patzenhofer Mu (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

Zellstoff Waldhos Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ...............

Daimler Motoren Deutsche Linoleum Lrenstein & Koppel Westdeutsche Kaufhof Ehade ......................

Aecumulatoren-Fabrik Eonti-Gummi..............

Gritzner Mainkraftwerke Höchst a.M.... Süddeutscher Zucker ........

Fwd. Wie das Reichswirtschaftsministerium mit- teilt, hat der Reichsbeauftragte für industrielle Fett­versorgung Veranlassung, die beteiligten Maler- und Hausbesitzer-Kreise erneut darauf hin^uweisen, daß Farbanstriche nur im Rahmen seiner Anord­nung 12 vorgenommen werden dürfen und daß die fahrlässige oder vorsätzliche Nichtbeachtung dieser Vorschriften strenge Strafen nach sich zieht. Die Anordnung 12 soll dem unnötigen Ver­brauch von Oelfarben entgegentreten. Oelfarben werden in der Hauptsache aus Leinöl und Holzöl hergestellt. Diese Rohstoffe müssen em- geführt werden und kosten Devisen. Die Anord­nung 12 dient daher mit ihren devisensparenden Bestimmungen der deutschen Volkswirtschaft. Es gibt aber immer noch weite Kreise, die der Anord­nung 12 nicht die genügende Beachtung schenken. Der Reichsbeauftragte für industrielle Fettversor­gung hat in vielen Fällen bereits empfindliche Strafen wegen Zuwiderhandlungen gegen die An­ordnung 12 aussprechen müssen. Es erscheint daher eine nochmalige Klarstellung geboten, welche Anstriche erlaubt und welche Anstriche ver­boten sind:

I. Außenarbeiten auf Putz, Mauer- werk, Stein und Zement.

1. Bereits mit Oelfarbe gestrichene Flächen dür­fen auch weiterhin mit ölhaltigen Anstrichmitteln ohne Einschränkung bearbeitet werden.

2. Mit Emulsions- und Kalkfarbe gestrichene Flächen dürfen nur mit Anstrichmitteln mit nicht mehr als 15 v. H. Oelgehalt bearbeitet werden.

3. Noch nicht gestrichene Flächen dürfen nur mit ölfreien Anstrichmitteln bearbeitet werden.

II. Jnnenarbeiten a u f Putz, Mauer­werk, Stein und Zement.

1. Bereits mit Oelfarbe gestrichene Flächen dür­fen nur mit Anstrichmitteln mit nicht mehr als 15 v. H. Oelgehalt gestrichen werden.

2. Noch nicht gestrichene Flächen dürfen nur mit ölfreien Anstrichmitteln bearbeitet werden.

III. Anstriche auf Metallen außen und innen.

Es dürfen ölhaltige Anstrichmittel ohne Ein­schränkung verwendet werden.

Gcit>

2,44

41,88 55,68

12,48 16,33

168,49

62,68

schmutzigen Kleidern herum. Das Geschirr wird ganz abscheulich gereinigt..

Unter dem Druck der zahlreichen Klagen der Moskauer Bevölkerung wird das Bolschewisten­blatt zu folgender Feststellung gezwungen:Die zahlreichen Beschwerden über die abscheuliche und schmutzige Bedienung sowie die grobe Behandlung vnd Übervorteilung der Gäste, ferner über Ver­abreichung von verdorbenen Speisen in den Restau­rationen bleiben in der Regel unberück - sichtig t."

DiunÖfunfprogramm.

Mittwoch, 26. August.

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Gaunachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mit­tagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 14.20:Funk"- nagel-Neues! 15: Volk und Wirtschaft. Wie steht es um die Bausparkassen? 15.15:Die Tapete und ihr Museum". 15.30:Von Wasserkur und Kochbrun­nen". Zwei kleine heitere Begebnisse. 15.45:Fride- ricus Rex". Ein Anekdotenkranz. 16: Heiterer Aus- tanz. Frohes Unterhaltungskonzert. 17.30: Im Lande Wittekinds. Don August Verleger. 17.45: Volk zu Schiff. Erlebnisse auf einer KdF.-Urlauberfahrt. 18:

112,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 24. Aug. Auftrieb: Rinder 373 (gegen 349 am letzten Montagsmarkt), darunter 22 (40) Ochsen, 99 (80) Bullen, 211 (179) Kühe, 41 (50) Färsen. Zum Schlachthos direkt: 13 Ochsen, 6 Kühe, 7 Färsen, Kälber 573 (477), Ham­mel 87 (63), Schafe 70 (32), Schweine 1038 (1236) Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 4345 (am 17. 8. 45), b),, c) und d). Bullen a) 4143 (4143), b) 39 (39). Kühe a) 4043 (4143), b) 3539, c) 2833 (2833), d) 25 (25). Färsen a) 4144 (4244). Kälber a) 8892 (9092), b) 8187 (8289), c) 7280 (7281), d) 6071 (6071). Hammel b2) 5557 (5556), c) 5054 (5354). Schice e) 49 bis 50 (-), f) 42-48 (-), g) 35-40 (-). Schweine al) 57, a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 56 (56). Markt­verlauf: Großvieh und Schweine wurden zugetei t. Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft ausverkaust.

Großmarkt für Fleisch und für Fett- naren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1379 Viertel Rindfleisch, 1372 halbe Schweine, 79 ganze Kälber, 21 ganze Hämmel, 46 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in RM.: Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54 (alles Höchstpreise). Kalbfleisch b) 110125, c) 95110. Hammelfleisch b) 100105. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 cm 8588, Flomen 8588. Marktverlauf: lebhaft.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 24. Aug. Bei allmählich normal werdendem Angebot von Mahlweizen und Mahlroggen wird von den Mühlen, die allgemein großes Deckungsbedürfnis für sofortige, wie für

Fwd. Das Geschäftsjahr der IG. Farbenindustrie AG. hat sich im zweiten Vierteljahr 1936 allgemein weiter befriedigend entwickelt. Insbesondere war bei den Stickstoffdüngemitteln, und zwar sowohl im Inland, als auch im Ausland eine Absatzsteigerung zu verzeichnen. Entsprechend dem Abkommen mit dem Reichsnährstand ist daher bei den Inlands­preisen für das Düngejahr 1936/37 eine Ermäßi­gung eingetreten. Das Geschäft in Farben und Färberei-Hilfsprodukten weist gegenüber dem glei­chen Zeitraum des Vorjahres keine nennenswerten Veränderungen auf. Bei Chemikalien und Phar- mazeutika (Bayer") ist die im Ausländsgeschäft erzielte Umsatzsteigerung besonders erfreulich. Bei den photographischen Produkten (Agfa) wurde die Agfa-Color-Ultra-Platte neu auf den Markt bracht. Der Kunstseide- und Kunstfaser-Absatz sich günstig entwickelt.

<5pdfefartoffe(preifepom24.8.6i$318.

Fwd. Gegenüber der Vorwoche hat die Hauptvereini­gung der deutschen Kartoffelwirtschaft für die Zeit vom 24. bis 31. August fünf verschiedene Preis­gebiete eingerichtet.

Die Landesbauernschaft Hessen-Nassau gehört neben Baden, Bayern, Kurhessen, Thüringen und Württemberg zum Preisgebiet d. Für dieses Preis- gebiet ist der dem Erzeuger zu zahlende Mindest­preis für die Zeit vom 24. 8. bis zum 28. 8. 36 2,70 RM. je 50 Kilogramm, während der Höchst­preis, der am 24. 8. 2,15 RM. beträgt, jeden Tag um 5 Pf. sinkt. Diese Regelung gilt für gelb­fleischige Speisekartoffeln. Am 29. 8. beträgt der Preis 2,65 RM. bis 2,85, RM. am 31. 8. 2,60 RM. bis 2,75 RM. Für weißfleischige Speisekartoffeln ist der Preis jeweils um 30 Pf. je 50 Kilogramm niedriger als für gelbfleischige Sorten. Die Preise gelten waggonfrei Verladestation, oder frei lieber* gabestelle am Erzeugungsort.

Dermahlungsquoten für September.

Fwd. Die Derrnahlungsquoten für September sind für Mühlen, deren Grundkontingent über 500 Tonnen beträgt, auf 8 v. H. des Roggengrund- fontingents und 9 v. H. des Weizengrundkontingents festgesetzt worden, also in unveränderter Hohe wie für August. Für Mühlen, deren Grundkontingent 500 Tonnen und weniger beträgt, sind für das Vierteljahr September bis November 1936 die Der- mahlungsquoten auf 27 v. H. des Roggengrund- konttngents und 27 v. H. des Weizeygrundkon- tingents festgesetzt worden. Die gleichen Diertel- jahresquoten können auch auf Antrag unter be­stimmten Voraussetzungen solchen Mühlen über 500 Tonnen Grundkontingent bewilligt werden, denen nur Naturkraft zur Verfügung steht oder die über­wiegend Kundenmüllerei betreiben.

Die ZG.-Iarbenindustrie im zweiten Vierteljahr 4936.

Donnerstag, 27. August.

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Musik am Morgen. 10: Schul- funk: Volksliedsingen. 11: Nachrichten. 11.15: Pro­grammansage, Wirtschaftsmeldungen, Wetterbericht 11.30: Bauernfunk: Denkt an den Zwlschenfruchttmu! 11.45: Sozialdienst: 1. Deutsche Berufe: Der Stra­ßenbahner. 2. Offene Stellen. 12: Mittagskonzert. 13- Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Hirtuofe Kleinkunst. 15: Volk und Wirtschaft: Wieviel Schuhe im Jahr? 15.15: Kinderfunk: Die Ferien sind zu Ende, wir sind alle wieder da! 16: I. Unterhaltungs­konzert. II. Deutsche Hausmusik. 17.30: Heinrich Wolf­gang Seidel. Zu seinem 60. Geburtstag am 28. 8. 36. 18- Konzert. 19: Der goldene Duden. Hörspiel von Ludwig Metzger. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.05: Einführung in die folgende Oper. 20.10: Aus dem Opernhaus Frank­furtDer Wildschütz". Komische Oper in drei Akten. 23.05: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

2,46

42,04

55,9»

12,52

16,39

169J7

62,94

Schluß« hira

22-8

Datum

Mans>e!ver Bergbau 6yt

Kokswerke .................. 6

Rheinische Braunkohlen 12

Rheinstahl .................. 4

Vereinigte Stahlwerke BVi

Ltavi Minen ...............O

Kaliwerke Aschersleben b Kaliwerke Westeregeln b

Kaliwerke Salzdetfurth 7%

Sch''NL Krs börse

IV. A nstri ch e auf Holz.

1. Außen: a) Grundierung: Es darf Leinölfirnis ohne Einschränkung verwendet werden, b) Weiter­arbeit: Es dürfen Anstrichmittel verwendet werden, die bis zu 70 v. H. Oel enthalten.

2. Jnnenanstriche auf Holz, wenn sie einer Be­anspruchung durch Seife und Soda ausgesetzt sind: a) Grundierung: Es dürfen E.L.-Firnis und Leinöl­firnis verwendet werden, b) Weiterarbeit: Es dür­fen Anstrichmittel, die bis zu 70 v. H. Oel enthal­ten, verwendet werden.

3. Jnnenanstriche, wenn sie einer Beanspruchung durch Seife und Soda ausgesetzt sind: a) Grundie­rung: Es dürfen E.L.-Firnis und Leinölfirnis ver­wendet werden, b) Weiterarbeit: Es dürfen nur Anstrichmittel verwendet werden, die bis zu 40 v. H. Oel enthalten.

132,5 135

107,75 111,5

103,25 I 106,5

Echlußk. Mittag- börse

24-8.

101,4

97,9

102

112,75

100

98,75

Buderus

Deutsche Erdöl 4

Harvener................. 2%

Hoejch EisenKöln-Reuessen .. 3

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse 6

Klöcknerwerke ............... 3

Mannes mann-Röhrea 8

22-August

Amtliche Rotierun«

Geld ! Zrie1

Datum

6% Deutsche Reichsanleihe o. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934

5*/,% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mti

Auslos.-Rechten ............

4Y1X Deutsche Retchspostschahan Weisungen von 1934, I

414% ehem. 8% Hessischer Dollst staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...

<y2% ehem. 8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold R. 12...

6y2% ehem. 4/,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiqu

4'/,% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldjchuldvericbr R.t

Oberhesjen Provinz-Anleihe mii

Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6*4% ehem. 4*4% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Psanbbriese......

5*4% ehem. 4*4% Rheinische

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. .. - 4h% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4*4% ehem. 7% Pr. Landespfand

briesanst., Gold Komm. CBL20

Eteuerguttch. Berre ckmungsk. 34-38

Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr 6

Schuckert L Co............... 6

Siemens L Halske 8

Üahmeyer L Eo 7

Franlfun a. M.

Berlm

Schluß­kurs

Schluvk. Abend­börse

Schluß« lurs

Swlußk. Mittag­börse

22-8-

24-8-

22-8-

24.8.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß« kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß« kurs

Schluvk. Mittag« börle

Datum

22-8.

24 8-

22.8

24.8-

4% oeegl. Sene n ............

8,9

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

6,6

6,5

4^r%Rumän.vereinh.Rentev.l913

9,5

9,75

9,5

9,75

4% Rumänische vereinh. Rente .

5,25

5,25

5,4

5,4

2*4% Anatolier............

44,25

44,25

43,9

44,5

Hamburg-Amertka-Paket .....O

14,13

14,13

14,25

14,13

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

40

40

Norddeutscher Lloyd .........O

14,5

14,65

14,25

14,4

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O

110,65

112,5

110,13

112,5

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

123

123,5

Commerz- und Privat Bank ... 4

99,5

100

100

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ 4

97

99

98,5

Dresdner Bank.............. 4

97,75

99

98,5

Reichsbank ................ 12

181

183

182

184

A.E.G...................... 0

37

37,4

36,4

37

0,693

0,697

0,694

42,01

42,09

42,01

0,146

0,148

0,146

3,047

3,053

3,047

55,88

56,00

55,88

46,80

46,90

46,80

12,515

12,545

12,515

5,519

5,531

5,519

16,38

16,42

16,38

168,93

169,27

168,91

19,57

19,61

19,57

0,732

0,734

0,732

5,654

5,666

5,654

62,90

63,02

62,90

48,95

49,05

48,95

11,37

11,39

11,37

64,53

64,65

64,53

81,07

81,23

81,07

31,17

31,23

31,17

10,27

10,29

10,27

2,488

2,492

2,488

Banknoten.