Ausgabe 
25.8.1936
 
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nahe dem Flottenstützpunkt von Singapore !m Bau. Vor allem ist geplant, den Flughafen von Kuala Lumpur für den Verkehr von schweren Bomben­flugzeugen zu erweitern. Bei dem Plan zur An­legung und Erweiterung der Flughäfen spielen auch Handelsinteressen eine Nolle. So soll die Absicht be­stehen, einen ständigen Flugdienst SingaporeKu­alaLumpurPinang einzurichten. Ferner wur­den die neu anzulegenden Flughäsen dem für näch­stes Jahr geplanten Empire-Flugboot- dienst zustatten kommen.

Oie Staatserneuerung in Japan.

Tokio, 25. Aug. Nach fünfmonatiger Beratung hat das japanische Kabinett einsttmmig ein Pro­gramm beschlossen, dessen sieden Punkte als n a tialpolitische Richtlinien zur Durchfüh­rung der Staatserneuerung bezeichnet werden. Im einzelnen sieht das Programm folgendes vor:

1. Aufbau von Heer, Flotte und Luft- waffe als wichtigsten Punkt.

2. Aufbau einer einheitlichen Volks- erziehung auf nationaljapanischer Grund- läge.

3. Umbau des Steuerwesens.

4. Sicherung der Lebensbedingumgen des Volkes durch staatlichen Schutz gegen Natur- chäden und Stärkung des Versicherungsschutzes ür die Landbevölkerung, sowie staatliche Hilfe ür Bauern, Fischer und Kleingewerbetreibende.

5. Staatliche Förderung der Industrie und des Außenhandels, darunter Maß­nahmen für die Selbstversorgung ober Sicher- stellung des Bezuges von Oel, Eisen, Stahl und Wolle.

6. Förderung der Auswanderung und K a - pitalausfuhr nach Manscyukuo.

7. Vereinfachung der Staatsverwaltung.

Einweihung des Haß-Denkmals von Dinant.

Brüssel, 24. Aug. (DNB.) In der Stadt Di- n a n t, wo jedes Jahr am 23. August eine Erinne- rungsseier für die belgischen Opfer des Weltkrieges stattfindet, wurde gestern ein neues Denk­mal für die Zivilopfer eingeweiht. Ur­sprünglich sollte es ein wirtliches Nationaldenkmol werden, an dessen Errichtung und Einweihung die oanze Bevölkerung und ihre Regierung teilnehmen sollten. Bezeichnenderweise wurde daraus jedoch nur die private Veranstaltung eines Denk­mal - Ausschusses unter Mitwirkung der Stadtverwaltung von Dinant. Durch Anbringung des berüchtigten SpruchesFurore teutonicus, der ursprünglich an der Fassade der neuen Universitäts­bibliothek in Löwen angebracht werden sollte, hat das Denkmal und seine Einweihung eine Note er­halten, die eine nachträgliche Verun­glimpfung unserer alten deutschen Armee ist und noch im Haß des Krieges wurzelt. Sie ist unvereinbar mit dem Gei st e ber Versöhnung, ben vor allem bas neue Deutsch­land wiederholt auch gegen Belgien zum Ausdruck gebracht hat.

Die belgische Regierung hatte es a b ge­lernt, sich bei der gestrigen Feier vertreten zu lassen. Auch die französischen Generale, die ursprünglich kommen wollten, haben auf Er­suchen der belgjschen Regierung von einer Beteili­gung an der Einweihung 21 b ft a n b genom­men Die Feier war beherrscht von dem unver­söhnlichen Geiste des Redners, des Senators Sasserath, der früher Bürgermeister in Dinant war und nun versuchte, das Denkmal und seine ge­hässige Inschrift zu rechtfertigen. Die Feier vollzog sich mit Ausnahme der Stadtverwaltung von Di­nant ohne jede offizielle Beteiligung. Verschiedene Organisationen legten Kränze nieder. Die Brüsseler Presse hat bis jetzt von der Feier wenig Aufhebens gemacht.

Das Deutsche Handwerk."

Berlin, 22. Aug. (DNB.) Nach einer Anord- nung des Reichsleiters Dr. Ley erhält die Reich s- betriebsge meinschaft 18Handwerk" die BezeichnungDas Deutsche Handwerk", die xum Ausdruck bringt, daß die Deutsche Arbeitsfront DaS Handwerk in feinem vollen Umfange betreut. Die Aufgaben der Reichsbetriebsgemeinschaft Das Deutsche Handwerk" sind:

1. Berufsschulung;

2. Bildung der Betriebsgemeinschaft, Schaffung und Erhaltung des W i r t s ch a f t s-

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3.

4.

Art.

Ungarns Reichsverweser beim Führer

Fahrzeuge verwickelt: 2 513 Pri- Lastkraftwagen, 1 746 Fahrräder,

1 479 Motorräder, 827 öffentliche Transportmit-

67 andere

waren folgende vatautos, 1 903

a) b) c)

friedens, Ausgleich und alleinige Vertre­tung der berechtigten Interessen ihrer Mitglie­der;

Hierunter fällt:

Kraft durch Freude",

Gesunderhaltung,

Einbeziehen aller Handwerker in unser groß­zügiges Selb st Hilfewerk, um sie vor der Not im Beruf und im Alter zu schützen, Erhaltung von selbständigen Existenzen und Neugründung derselben. Deshalb bilden die Berufsschulung der Lehrlinge, der Reichs-

Kampf dem Verkehrst»-!

Verkehrszeichen regeln das Dorfahrtsrecht.

berufswettkampf, Fortbildung des Gesellen in Verbindung mit Gesellenwandern, Her- gäbe von Darlehen zur Gründung einer Existenz als Meister und Meisterkurse eine unlösbare Einheit, die wir besonders pfle­gen wollen. (Die staatlichen Aufgaben wer­den hiervon nicht berührt.)

d) In Verbindung mit der Sicherung und Gründung einer selbständigen Existenz eine planmäßige und großzügige Ansiedlung des Handwerks.

Das gesamte öffentliche Auftreten bei politischen Kundgebungen und Veranstaltungen ist Angelegenheit der NSDAP. Damit ist für das deutsche Handwerk hierzu nur die Deutsche Arbeitsfront als ein der NSDAP, angeschlossener Verband berechtigt.

Berlin, 24. Aug. (DNB.) Der R e i ch s f ü h - rer SS. und Chef der deutschen Poli- z e i stellt in einem Runderlaß an die Polizei­behörden fest, daß die Ursache der meisten schweren Verkehrsunfälle immer noch die Nichtbeachtung des Vorfahrtsrech­te s an Straßenkreuzungen und -einmündungen sei. Er ersucht daher die Verkehrspolizeibehörden, die Regelung des Vorfahrtsrechtes durch Verkehrs­zeichen unverzüglich einer Nachprüfung zu unter- ziehen, und, soweit eine Verbesserung erforderlich ist, diese mit der größtmöglichen Beschleunigung zu veranlassen. Die meisten Unfälle entständen erfah­rungsgemäß dort, wo eine für ben Verkehr weni­ger wichtige Straße eine wichtigere Verkehrsver­bindung kreuzt oder in diese einmündet, ohne daß dies für den Benutzer der untergeord­neten Straße durch die Anlage ber Fahrbahn und Gehbahn der Hauptstraße äußerlich in Er­scheinung tritt. Dor allem an diesen Stellen müsse die Vorfahrt des Verkehrs auf die wichtige­ren Straßen durch Aufstellung eines ne- gativen Zeichens auf der einen, nicht vor­fahrtsberechtigten Straße angeordnet und kennt­lich gemacht werden. Ersparnisrücksichten wegen ber Kosten von Derkehrsschildern müßten gegenüber der Notwendigkeit einer eindeutigen positiven und negativen Kennzeichnung des Dorfahrtsrechtes für alle Hauptstraßen im Interesse einer Senkung der Verkehrsunfallziffern wegen der damit verbunde­nen erheblichen Verluste an Leben und Gesundheit ber Volksgenossen und sonstigen Schäden zurück­treten.

Der Ches der deutschen Polizei gibt weiter ge­naue Anweisung für die Kennzeichnung der Straßen. AlsF e r n v e r k

tel (darunter nur 34 Autodroschken), mechanisch betriebene Fahrzeuge, 143 Pferdesuhr-

Die Deutsche Arbeitsfront umfaßt wiederum als alleinige Organisation Betriebsfüh­rer und Gefolgschaft;

Vorschlag zu den Dertrauensräten;

5. Alleinige soziale Betreuung jeglicher

Der Reichsverweser von Ungarn, Admiral Nikolaus Horthy von Nagybanya, der sich auf einer Jagdreise nach Oesterreich befand, stattete dem Führer auf dem Obersalzberg bet Berchtesgaden einen privaten Besuch ab. (Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)

werke, 34 vermischte Fahrzeuge.

Das Interessanteste für uns ist aber die Zusam­menstellung von Ort, Zeit und näheren Umftänben ber Unfälle unb ein Ueberblitf über bie Schuldfrage. Dabei wird die über­raschende Tatsache festgestellt, daß 58 v. H. aller Unfälle bei Tageslicht, 79 v. H. bei schönem Wetter stattfanden. Bei nassem Wetter, Regen, Hagel oder Schnee waren 12,5 v. H. zu verzeich­nen und gar nur 2 o. H. bei Nebel, was bei der Häufigkeit und Dichte des englischen Nebels be­sonders bemerkenswert ist. 3 736 Unfälle ereigne­ten sich bei sehr schwachem Verkehr, 2281 bei mäßigem Verkehr und 213 an Punkten dichten Verkehrs. Don Montag bis Freitag erwies sich als die gefährlichste Tageszeit die Stunde zwischen 5 und 6 Uhr nachmittags, die z w i s ch e n 10 und 11 U h r a b e n d s als die zweit- gefährlichste. Am Wochenend unb an Feiertagen war bie späte Stunbe bie gefährlichste. Don allen Wochentagen hatte ber Samstag ben Re - korb mit burchschnittlich 25 löblichen Unfällen, ber Sonntag bagegen den niedrigsten Durchschnitt mit 13,9 Unfällen. Unter den verunglückten Auto­fahrern und Radfahrern waren nur 5 v H. Frauen. Die häufigste Altersgrenze der verun­glückten Fahrer lag z w i s ch e n 21 und 30 I a h r e n, doch waren fast ein Drittel der Radfah­rer unter 18 Iahren. 8,5 v. H. der Motor­radfahrer hatten ihren Führerschein we­niger als 6 Monate, von den Autofahrern befanden sich 2 v. H. in dieser Lage. 3 v. H. der Fahrer waren wegen leichtsinnigen Fahrens oder wegen Betrunkenheit am Steuer vorbestraft.

Eine besondere Rolle spielten bei den Unglücks­fällen d i e Fußgänger. Unter ihnen nehmen bie Kinder eine erschreckend hohe Zahl ein. Ueber 10 v. H aller Verunglückten waren unter 5 Jahren, über 17 v. H. zwischen 511 Jah­ren. Nach 11 Jahren nimmt die Todeskurve rasch ab, um zwischen 2025 Jahren ihren niedrigsten Stand zu erreichen. Ueber die Hälfte der Opfer verunglückten bei Straßenübergängen, da­von bie meisten entroeber alte Leute von über 60 Jahren ober K i n b e r, bie oft unmittelbar in bas Fahrzeug hineinliefen. Im ganzen würben von allen Derkehrsunfällen, bie Fußgänger betra­fen, in 83 v. H. ber Fälle den Fußgängern die alleinige und einzige Schuld zu­erkannt. Auch in der Gesamtzahl ber 6 289 Un­fälle nehmen bie Fußgänger mit 2562 Personen bie erste Stelle ber Schuldtragenden ein. Ihnen folgen bie Autofahrer einschließlich der Mo­torradfahrer mit 1996 und die Radfahrer mit 1038 Personen. Als hauptsächlichste Schuldursachen bei Autofahrern werden genannt: z u rasches Tempo und ungenügendes Abbrem­sen im Notfall, falsches Ueberholen, Un­achtsamkeit besonders bei Straßen kreuzun- gen, ungenügendes Einhalten der richtigen Stra-

licher Befugnisse für die Kraftfahrbahnen auf an­dere Behörden ober Dienststellen sei mit dem Wesen einer Hoheitsverwaltung nicht zu verein­baren. Falls sich Schwierigkeiten bei der Verkehrs- polizeilichen Ueberwachuna der ^Kraftfahrbahnen ergeben, sei dem Reichsführer SS und Chef ber deutschen Polizei zu berichten.

Was die Verkehrsunsallstatistik lehrt.

Allwöchentlich werden wir trotz energischer Ab- wehrmaßreoeln durch die hohe Zahl der schweren Verkehrsunfälle erschreckt. Die ständige Zunahme des Verkehrs macht ben Kampf dagegen zu einem außerordentlich schwierigen Problem. Es ist da­her für uns nicht uninteressant, die Erfahrun­gen anderer Länder zu betrachten, aus denen wir vielleicht auch für unsere Verhältnisse manches lernen können. Nun hat soeben das eng­lische Derkehrsministerium eine Uebersickt über die Derkehrsunfälle des Jahres 1935 veröffentlicht, dem es zugleich eine Uebersicht über die Unfälle des Jahres 1933 gegenüberfteüt. Danach hat zwi­schen 1933 und 1935 eine ganz leichte Abnahme der Unfälle stattgefunden, doch fällt der Unter­schied gegenüber ben absoluten Zahlen kaum ins Gewicht." Die Zahl der tödlichen Derkehrsunfälle betrug im Jahre 1935 in England 6 289, wobei 6 477 Menschen ums Leben tarnen. Don den Ge­töteten waren 3 079 Fußgänger, 1 376 Radfahrer, 1052 Motorradfahrer, 613 Mitfahrer (von Autos, Motorrädern usw.), 248 Autolinker, 54 Kut­scher von Pferdefuhrwerken, 46 Schaffner und an­dere Derkehrsbeamte, 9 Reiter. In die Unfälle

ß e n" feien unverzüglich alle Reichsstraßen, und zwar besonders auch in der geschlossenen Ortslage, positiv durch Anbringung von Nummern­schildern ober Tafeln für Fernverkehr zu kenn­zeichnen. Für ben Verkehr auf ben Nebenstraßen sei in ben Ortschaften regelmäßig durch Aufstellung von Dreieckzeichen anzuzeigen, daß er die Vor­fahrt an der Kreuzung nicht hat; auf freien Land st raßen sei diese Kennzeichnung nur bann notroenbig, wenn bie Verkehrssicherheit es erforbere. Ebenso wie bei ben Fernverkehrsstraßen sei auch bei benHauptverkehrsstraßen" zu ver­fahren. Als solche sind in ber Regel nur in ber ge­schlossenen Ortslage alle Straßen zu bestimmen, bei benen wegen ihrer Verkehrsbedeutung eine Sonderregelung der Vorfahrt geboten ist. Für eine weitestgehende Unterrichtung aller Ver - kehrsteilnehmer über bie Bedeutung der vorfahrtsregelnden Verkehrszeichen haben die Der- kehrspolizeibehörden Sorge zu tragen, so heißt es in diesem für den deutschen Straßenverkehr bedeu­tungsvollen Erlassen.

Oie polizeibefugniffe auf den Autobahnen.

Berlin, 24. Aug. (DNB.) Der Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei hat in einem Runderlaß die alleinige Zuständigkeit der Verkehrspolizei für die Ueberwachung der .Kraftfahrbahnen klargestellt. Danach wird ge­mäß § 9 ber vorläufigen Autobahnbetriebs- unb Verkehrsorbnung vom 14. Mai 1935 bie Verkehrs­polizei auf ben Kraftfahrbahnen von ben Ver - kehrspolizeibehörben unb ihren Organen

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