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Das heutige Burgund gehört zu 1... ________ v_____
reichs, in denen viele Jahrhunderte lang der Einschlag von germanischem Blut noch stark war.
Zur Zeit des Burgunderkönigs Gundobad, im 5. Jahrhundert n. Ehr., schrieb ein Römer, der Bischof Sidonius Apollinaris, der ein Untertan Gun- dobads hatte werden müssen und dem, wie anderen Vornehmen in Gallien, germanische Einquartierung auferlegt war, zur Hochzeit eines Freundes einen
sors Jules Toutain, mil dem Titel: „Ün Grand Höros National, Vercing^torix.“ Der Gallier ist französischer Rationalheld, und Professor Toutain macht eine bitterböse Bemerkung über Mommsen, der in seiner Römischen Geschichte die Gallier und Vercingetorix mit den Worten charakterisiert hat: „Es ist nicht möglich, ohne geschichtliche und menschliche Teilnahme von dem edlen Arvernerkönia zu scheiden, aber es gehört zur Signatur der keltischen Nation, daß ihr größter Mann doch nur ein Ritter war." Toutain nennt das eine zynische Phrase, wie sie sich nur ein Mann der Rasse leisten könne, zu der Mommsen gehörte! Man lese die Stelle bei Mommsen im Zusammenhang, und man wird finden, wie richtig er den Mann und sein Volk charakterisiert hat.
Toutain hat seinen gedruckten Vortrag vor einem Publikum gehalten, zu dem auch der Admiral Gu6- pratte gehörte, der Befehlshaber der in den Dardanellen durch deutsche und türkische Kanonen und Minen zusammengeschossenen französischen Flotte, und er schließt mit den Worten: „Sie beide, mein Admiral, Vercingetorix und Sie, haben, beinahe zwanzig Jahrhunderte auseinander, unter gleich tragischen Umständen den Adel, die Vornehmheit, die Standhaftigkeit verkörpert, die der Seele unserer Rasse, die von den Kelten stammt, die sich im Lauf der Zeit mit griechischer Schönheit, römischem i Verstand und christlicher Moral durchtränkt hat und ' die endlich in der Gestalt unseres geliebten Frank- 1 reich aufgeblüht ist." |
Sicher sind die Franzosen ihrem Blute nach Ab- I kömmlinge vom Volk des Vercingetorix. Ebenso dür- i fen sie die Griechen, die Römer und das Christen- i tum in Anspruch nehmen — wiewohl ja der Römer < Cäsar mit dem besiegten Vercingetorix übel genug
Volk dasselbe zu leisten, wie zwei Menschenalter später Hermann der Cherusker den Germanen.
Gallien war volkreicher und viel stärker angebaut als Germanien, daher konnte Cäsar, anders als die Römer in ihren Germanenkriegen, sein Heer aus dem Lande verpflegen. Vercingetorix hatte den rich- tigen Gedanken gefaßt, durch Verwüstung aller Wohnplätze und Vernichtung aller Vorräte, auch der Ernte auf dem Halm, den Feind in Bedrckngnis zu bringen. Er befaß aber nicht die Macht oder die Energie, es in allen Gauen zu erzwingen. So gelang es Cäsar, sich in einem kritischen Augenblick noch einmal gut zu verproviantieren. In einer Rei- terschlacht nahe dem heutigen Dijon sprengten seine germanischen Soldreiter das berittene gallische Aufgebot auseinander, und Vercingetorix warf sich mit seinem Fußvolk in das etwa 50 Kilometer entfernte Alesia. Den Rest seiner Reiter schickte er von dort aus, um noch einmal ein großes Entsatzheer zusammenzuholen, den er wußte, daß Cäsar ihn einschließen und belagern würde. Weil der Proviant in Alesia knapp war, wurden alle alten Frauen und Kinder erbarmungslos hinausgetrieben. Die Römer ließen sie aber nicht durch ihre Linien, und so ain- gen die Unglücklichen allesamt zwischen den beiden feindlichen Fronten zugrunde.
Cäsar umschloß Alesia mit festen Verschanzungen und als das große Entfahheer nahte, ließ er eine zweite Circumvallation, mit der Front nach außen gegen die Angreifer anlegen. Sie wurden geschlagen' Alesias und Galliens Geschick erfüllte sich. Casar !mpJAnQ vercingetorix, der ihm die Ueberqabe brachte, kalt und schweigend und schickte ihn gefangen nach Rom. Dort saß er sechs Jahre im Kerker, mußte in Cäsars Triumphzug hinter dem «iegeswaaen des Imperators. einhergehen, und dann wurde er nach der grausamen römischen Sitte erwürgt.
Dies ist die Geschichte von Alesia und Vercinqe- torix. Die unter Napoleon begonnenen Ausgra- vungen sind, mit langem Pausen, bis heute fortgesetzt worden. Der feste Platz der Gallier lag auf dem Mont Auxois, einem zwei Kilometer langen und 800 Meter breiten isolierten Rücken Auf dem höchsten Punkt steht die Statue. Von den gallischen Mauern ist nichts mehr zu sehen, aber die von Cä- sar rings um den Berg angelegten enormen Erd- werke sind durch die Ausgrabungen festgestellt. Die f“6ere Linie hat einen Umfang von mehr als 15 Kilometer, aber beide Linien, die Gräben, die Schanzen und die vorgeschobenen Redouten, sind fttzt im Gelände schwer zu erkennen. Auf dem Plateau hat spater eine kleine gallisch-römische Stadt gestanden, mit Theater und Forum. An der Aufdeckung wird gearbeitet. Am Fuß des Berges liegt das aroße Dorf Alife Samte Reine, das den Namen des alten Alesia bewahrt hat. Ein kleines Museum enthält viele interessante Funde. Vom Dorf führte eine lange Treppenflucht, die Stufen alle aus Eichenbalken, zum Denkmal hinauf. Dort ist ein Platz zum Nachdenken über gallische, römische und und germanische Geschichte.
von Alesia wurde Gallien römisch und blieb es fünfhundert Jahre lang, bis auf den Franken Chlodwig, den Sohn jenes Childerich, dessen Schwert, Wurfaxt und Köniqsring in der Pariser Nationalbibliothek liegen. Casar hat über den großen Gallieraufstand im Grunde durch seine ger- manischen Reiter gesiegt. Auch den entscheidenden Endkampf um die Alleinherrschaft, die Schlacht gegen Pompejus bei Pharsalus in Thessalien, haben fte ihm gewonnen. Dem wilden Ansturm dieser Reiterei — sie hatte leichtfüßige Fußkämpfer, die sich an den Mähnen der Pferde festhielten, zwischen sich — konnte nichts widerstehen. Ein halbes Jahrtausend später brach das kraftlos gewordene Römerreich vor dem Andrang der Germanen auseinander. Den Norden Galliens nahmen die Franken für sich, den Süden die Westgoten, den Osten die Burgunder. Burgund, Bourgogne, heißt noch heute das Land um Alesia und Dijon und weiter gegen Süden.
die Entsendung eines Flugzeuges zur Weiterreise an. Das Angebot wurde angenommen, andernfalls hätte der Bischof den ganzen Winter auf der einsamen Insel zubringen müssen. In Aklaoit in der Arktis wird ein neues Hospital gebaut, das zu Weihnachten eröffnet werden soll. Das bisherige Haus war im April dieses Jahres durch einen Brand zerstört worden. Bischof Fleming, ein Schotte, verbrachte die letzten 27 Jahre in Kanada. Mit einem andern jungen Mann war er 1908 als Missionar nach Baffin- land ausgezogen, wobei sie Lebensrnittel für einen zweijährigen Aufenthalt sowie Materialien zum Bau eines Hauses mitnahmen. In jedem Winter unternahmen sie Schlittenfahrten über 2000 Meilen weit, bei denen sie den Eskimos auf ihren Jagdfahrten folgten und wie diese, in Schneehütten wohnten. Jetzt reift der Bischof zumeist per Flugzeug von seiner Residenz in Toronto aus.
Mit dem Pfeil, dem Bonen...
(ns) Montreal.
Seit einiger Zeit wird in Kanada die Tierjagd mit Pfeil und Bogen wieder von gewissen Jägern gepflegt. Eine Jagdgesellschaft, die aus zwei Man- nern und zwei Frauen besteht, hat Montreal ver- lassen und will in Nordkanada mit Pfeil und Bogen aus Bären jagen. Sie hat vorher bei einem Kanadier, der als Kind von Indianern das Bogenschießen lernte, Unterricht genommen. Jener Kanadier hat übrigens in letzter Zeit auch einige andere Groß- wildjäger unterwiesen, die heute in Afrika bzw. in Asien oder Südamerika auf Jaguare, Löwen und Tiger Jagd machen.
Zwillings-Geschichten.
(th) Neuyork.
Zwei Zwillinbsgeschichten machten dieser Tage die Runde durch die amerikanische Presse — auf der ersten Seite selbstverständlich — mit einem Haufen von Bildern, Interviews usw. Die erste behandelte die auffällige, aber darum nicht weniger erfreuliche Tatsache, daß in Buffalo im Staate Neuyork zwei Zwillingsschwestern, die Ehefrauen Virginia Rexin- ger und Margaret MacLoud, zur selben Stunde und im selben Hause einem gesunden und kräftigen Knaben das Leben geschenkt haben. Beide hatten auch am selben Tage geheiratet — weshalb wohl auch der Storch sich verpflichtet fühlte, ihnen zur gleichen Stunde einen Besuch abzustatten. Die an-
verfuhr. Der von den Franzosen so geliebten und gepriesenen „lateinischen" Kultur wollte sich ja der Galliersürst mit aller Macht erwehren. Solche Widersprüche berühren bas französische Denken nicht. Weniger ehrlich ist es, wenn man vom Stammbaum des geliebten Frankreich die Germanen einfach unterschlägt. Daß die fränkisch-germanischen Merowinger und Karolinger den Staat gebaut haben, aus dem später Frankreich als eins der Karolingischen Teilreiche hervorging, daß Franken, Burgunder und auch Normannen dem mittelalterlichen Frankreich die Blüte seines Adels geliefert haben, daß erst die Guillotine der Revolution unter diesem Blut tödlich gewüstet hat — von alle dem will der heutige Franzose nichts wissen. Der Durchschnittsfranzose weiß in der Tat nichts davon, aber den Gelehrten sollte es bewußt sein. In Versailles ist Karl der Große als Franzose annektiert, und daß er die Sachsen unterworfen hat, wird als ein Sieg Frankreichs über die Germanen dargestellt. Ein Seitenstück dazu ist Toutains Rede über Vercingetorix.
Auf dem Sockel der Statue des Vercingetorix hat Napoleon die Worte anbringen lassen, die Cäsar in seinen Kommentarien über den gallischen Krieg den Vercingetorix zu seinen Landsleuten sprechen läßt: Wenn sie ein einiges Volk würden, so würden sie stark genug sein, um die Herren der Welt zu werden! Auch das war im Sinne Napoleons eine Anspielung auf die dem einigen Frankreich vom Schicksal zugedachte Rolle, das herrschende, zum mindesten das „erste" Volk der Welt zu sein. Das ist auch heute noch dem Franzosen so in Fleisch und Blut übergegangen, daß er glaubt: Für Frankreich gibt es kein Unrecht, Frankreich ist nichts anderes, als ein abkürzendes Synonym für die Menschheit!
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
Chao Kung zieht um.
J.Z. Schanghai.
Eine der seltsamsten Gestalten verläßt Schanghai, die hier sorgsam von den chinesischen und internationalen Polizeibehörden überwacht und seit Jahren lebte. Seine Papiere sind auf feinen Wunsch auf den Namen Chao Kung ausgestellt worden, aber jeder Eingeweihte weiß, daß es sich um den berüchtigten Abenteurer Trebitsch-Lincoln handelt, der in jedem Teil der Erde im Laufe feines Daseins von sich reden machte.
Nach seiner Ausweisung aus Europa, nach seinen verschiedenen Versuchen, in Europa wieder Fuß zu fassen, nach seinen Angeboten, auf Madeira ein Buddhistenkloster einzurichten, hatte er sich zuletzt entschieden, in Schanghai zu bleiben und hier mit einer Handvoll Schüler eine Buddhistenmission für Europäer und Amerikaner zu unterhalten.
Die Buddhisten in Schanghai mißtrauten dem Abenteurer jedoch so sehr, daß sie ihm jetzt bereit- willigst das Reisegeld aushändigten, als er ihnen seinen Entschluß mitteilte, nach Nordchina zu verziehen. Tatsächlich sollen die Buddhistengemeinden in Nordchina auf Grund irgendwelcher Lehrvor- schriften bedeutend freigebiger fein als die Buddhisten von Schanghai. Auf diese Freigebigkeit und Gastfreundschaft spekuliert offenbar Trebitsch-Lin- cofn, wenn er jetzt das unfreundliche Schanghai im Stich läßt.
Der „fliegende Bischof'-
E. Bl. Toronto
Dr. Archibald Fleming, der Bischof der Arktis, hat seine Diözese, die 2,5 Millionen Quadratmeilen umfaßt, verlassen und hält sich zur Zeit in London auf. Recht interessant ist die Schilderung der Verwaltung seines Riesensprengels. Im Sommer hatte der „fliegende Bischof , wie er genannt wird, eine Reihe von abenteuerlichen Fahrten unternehmen müssen, als er auf einer Besichtigungsreise durch die Diözese war. 9480 Meilen, davon 4580 Meilen im Flugzeug, wurden zurückgelegt, lieber zwei Wochen mürbe der Bischof auf der Hoeschelinsel, einem kleinen Eiland im Arktischen Meere, aufgehalten, da der Dampfer, der ihn abholen sollte, auf der Viktoria- mfel eingeschneit war. Ein Funktelegramm der Pelz-Handelsgesellschaft der Hudson-Bay bot ihm
Dom 23. bis 26. Oktober feiert die deutsche Hochseefischerei unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring ihr 50jähriges Bestehen. In den vergangenen Jahrzehnten hat die deutsche Hochseefischerei einen großen Aufschwung genommen. Heute fahren 350 Fischdampfer auf den Meeren, und rund 100 000 Menschen finden in diesem harten Beruf ihren Lebensunterhalt. Hier sieht man Fischer bei der Arbeit an der Küste von Island. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Geschichten aus aller Welt.
bissigen Brief: „Wie soll ich, wenn auch sonst wohl befäyigt, zum Liebesfeste dichten, während ich unter dem Haufen der Langhaarigen germanische Worte mit anhören, mit ernsthafter Miene die Lieder loben muß, dir der gefräßige Burgunder singt, das Gelock mit ranziger Butter gesalbt! Brauche ich zu sagen, was meinem Gedicht die Kehle zuschnürt? Flüchtend vor der Barbarenleier mag Thalia, feit sie die siebenfüßigen Herren um sich sieht, vom Hexameter (dem sechfüßigen Versmaß) nichts mehr wissen. Glücklich darf man deine Augen und Ohren, glücklich deine Nase preisen, der nicht schon am frühen Morgen zehn Apparate (Kochtöpfe?) ihren Knoblauch- und Zwiebelduft zuströmen lassen, lieber dich fallen nicht schon vor Tagesanbruch eine Anzahl von Giganten her, wie sie kaum die Küche des Alcinous (der Phäakenkönig, bei dem Odysseus zu Gaste war) durchfüttern könnte. Aber schon schweigt die Muse und zügelt ihre wenigen Scherzoerse, damit man es nicht etwa gar eine Satire nenne!"
Diese Stelle kam mir im Vercingetorix-Denkmal mitten im Burgunderland in den Sinn. Hans Del- brück hat sie in seine Kriegsgeschichte ausgenommen, und er sagt dort zu ihr: Mag der wohlerzogene Römer spotten, wir freuen uns doch der siebenfüßigen Recken, die beim Gelage ihre Lieder fingen, und wir würden gern auf Verskünste des Sidonius Apollinaris verzichten, wenn der Dichter sich herabgelassen hätte, ein einziges von jenen germanischen Liedern aufzuzeichnen, über die er höhnt, ober auch nur eine von ben Erzählungen seiner Gäste über ben Tob ihres Königs Gunther ober über ihre Teilnahme an ber großen Schlacht auf ben Katalaunischen Felbern gegen Attila!
Ein Deutscher kann nicht durch Frankreich reisen, ohne der Schöpferrolle zu gedenken, die auf diesem Boden das Germanentum gespielt hat. Für das französische Gefühl ist sie — ausgelöscht! Auf der Bahnstation, von der es noch ein paar Kilometer bis Alise Sainte Reine ist, gibt es allerlei Material über die historische Stätte. Ich kaufte mir einen Vor- trag des Direktors der Ausgrabungen des Profef-
dere Zwillingsgeschichte klingt indes etwas amerikanischer als diese, die ja auch irgendwo anders ebenso gut hätte geschehen können. Im Städtchen Edina im Staate Missouri erklärten eines Tages die beiden Zwillingsschwestern Alta und Alice Mit» chell, beide im hoffnungsvollen Alter von 18 Jahren, sie möchten für zwei Tage zu Freunden auf das Land fahren. Die Eltern in ihrer Ahnungslosigkeit kiößen sie auch gehen — wer beschreibt aber deren Überraschung, als beide am selben Abend wieder heimkamen, jede einen grinsenden jungen Mann am Arm, und erklärten, sie hätten sich vor einigen Stunden in aller Stille mit diesen ihren Geliebten trauen lassen. Und während die Eltern aus allen Himmeln fielen, begaben sich die beiden Zwillinge mit ihren Ehemännern in den „siebenten Himmel" der Flitterwochen ...
Todesschreck eines Pferdes.
(th) Washington.
Eine Tiergeschichte, die wohl zu den größten Seltenheiten gehört, wird aus der Stadt Panguitch im Staate Utah berichtet. Der Rancher Nelse Jpson hatte auf feinem einsamen Gehöft gehört, daß ein großer Zirkus in die Stadt gekommen sei, und um sich einmal eine Zerstreuung in seinem einsamen Farmerleben zu gönnen, sattelte er seinen kräftigsten Rappen und ritt nach Panguitch. Als er dort ankam, veranstaltete der Zirkus gerade in den Straßen der Stadt einen Werbe-Ümzug, an dem auch eine Reihe feiner Menagerietiere teilnahm. Als in diesem Zuge ein riesiger' Elefant erschien, stieg das Pferd Jpsons mit einem entsetzten Wiehern in die Höhe, brach nieder und war sofort tot. Der Anblick des indischen Riesen hatte das Tier derart erschreckt, daß es einen Herzschlag erlitt. Der Rancher trug infolge des Sturzes schwere Verletzungen davon.
Der Knigge für Hollywood.
C. K. Hollywood.
Frank Morgan veröffentlicht in einer bekannten Zeitschrift acht Sätze, wie ein Anfänger in Hollywood sich allgemein beliebt machen kann. 1. Lobe nie die eindrucksvollen Liebesszenen eines Schau- Pielers, wenn feine Frau dabei ist. 2. Sage einer Schauspielerin nie, daß sie wohl aussieht, sie wird es immer als Anspielung auffassen, daß sie dick wird. 3 Gestehe niemals ein, daß du den letzten Film eines Helden nicht gesehen hast. 4. Vermeide den Ausdruck „letzter" Film. Er gemahnt zu sehr an Das Ende der Laufbahn. 5. Sei immer liebenswürdig gegen die Büroangestellten. Einer von ihnen kann vielleicht einmal dein Chef werden. 6. Gehe niemals zweimal mit derselben Frau aus, wenn du vermeiden willst, daß man von deiner baldigen Heirat spricht. 7. Frage niemals jemanden, ob sein — ober ihr — Vertrag erneuert ist. 8. Vermeide alle Unterhaltungen über die Neuyorker Börse. — Wenn du, so schließt der wohlwollende Ratgeber, diese Sätze befolgst, wirst du für einen wohlerzoge- nen jungen Mann gelten und überall eingeladen werden.
Das hat er wirklich nicht verdient!
(ky) Bukarest.
Georg Pavel, ein braver Waldarbeiter in dem rumänischen Orte Negresci, hatte sich in ein junges Bauernmädchen verliebt, deren Eltern, wenn auch nicht reich, so doch immerhin vermögend waren. Da der junge Pavel arm wie eine Kirchenmaus war, so erschien eine Heirat zwischen den beiden fast aus- sichtslvs. Doch Pavel gab die Hoffnung nicht auf. Um sich ein kleines Vermögen zu erarbeiten, Zog er sich ein ganzes Jahr in ben Walb zurück, wo er als Holzfäller unb Köhler schwer arbeitete, ohne auch nur ein einziges Mal nach Negresci ober ein anberes Dorf zurückzukehren. Nach Ablauf bes Iah- res hatte er sich 6000 Lei erarbeitet. Diese Summe steckte er in seinen Gürtel unb zog roieber bem Dorfe zu, wo er um bie Hand seiner Angebeteten anhalten wollte. Schon hatte er ein gut Stück Weges zurückgelegt, als er an einem kleinen Waldbach ein Rehkälbchen erblickte, das sich an dem Wasser des Bachleins erquickte. Pavel trat hinzu, doch erschrak das Rehkälbchen nicht, sondern blieb ruhig stehen. Da bemerkte Pavel, daß sich das Rehkälbchen mit einem Lauf in einer Gesteinsspalte gefangen hatte. Pavel wollte das Rehchen aus feiner qualvollen Lage befreien unb es feiner zukünftigen Braut als Geschenk mitbringen. Er beging bie Unvorsichtigkeit, das Reh mit seinem Gürtel am Halse festzubinden. Kaum hatte er jedoch das Tier befreit, als es mit einem kräftigen Satz sich losriß und mit dem Gürtel um den Hals davonstob. Nun stand der arme Pavel da, beraubt feines Gürtels, feiner Erspar- niffe... und damit vor allem der Aussicht auf eine baldige Heirat.
Vier Saba-Geräte von musterhafter Qualität!
Ihr Radiohändler führt sie Ihnen gerne und unverbindlich vor!
Hller Reichtum im Luch
Der Alltag versinkt, du bdltft Huntfprad-f mit öfintr riqrnftrji QVrltf ^Dclch qrohrp Erleben brtn- qtn |ir - die stunden froher tfiuffbr in denen du 5 stille uiid treue Freunde gewinnst! Aeich ist, wer die Unermrfilichen.Schäge deutschen Fühlens, Denkens und Wollens im guten Vuche sucht - und findet-.
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