Ausgabe 
24.9.1936
 
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Nr.224 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheßen) Donnerstag, 24.September 1936

bas Halle auch der Mann gesagt, der ihn aus seinem

Blick in den Konzertsaal der Luftwaffe. (Aufnahme: Pfaff, Gießen.)

Der Gießener Herbsi-pserdemarkt 1936

II I

Die Vorführung der Pferde. (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)

Polkes.

Der gestrige Pferdemarkt (veranstaltet wiederum von der Stadt Gießen unter Mitwirkung der Lan­

desbauernschaft Hessen-Nassau, Hauptabteilung und des Landesverbandes der Pferdezüchter Hessen-Nassau), war allerdings nicht so stark schickt, wie man es von früheren Märkten her

dankte wieder

schlagen ließ, mit anschließenden Märschen der Flie­ger. Besonders hervorzuheben sind weiterhin zwei Fanfarenmärsche für Heroldstrompeten und Pauken, komponiert von dem Luftwaffenmusikinspizienten Professor H u s a d e l, die eine glänzende Instru­mentation zeigten und unzweifelhaft zu den wert­vollsten Kompositionen dieses Gebiets gehören. Den prächtigen Abschluß des Abends bildete das Spiel des Großen Zapfenstreichs.

Die Zuhörer waren von den glanzvollen Leistungen des sorgsam geschulten Klangkörpers unter der Stab­führung von Obermusikmeister Heyer mit Recht begeistert. Ihr Dank und ihre volle Anerkennung kam in Beifallsstürmen zum Ausdruck, wie wir sie bei Militärkonzerten in Gießen bisher noch selten erlebt haben. Diese dankbare Huldigung galt auch der Luftwaffe als solche, die durch ihre ausgezeich­neten Musiker bei der gestrigen Veranstaltung die Herzen der Gießener Bevölkerung noch mehr er­obert hat.

Die heutigen Konzerte beginnen um 16.30 Uhr und um 20.30 Uhr. Niemand versäume, diese Veranstaltungen zu besuchen, sie werden für jedermann eine Quelle der schönsten Freude sein.

Oberbürgermeister Ritter

zunächst aslen, die als Mitarbeiter immer zur Stelle sind, wenn es gilt für die Sache

Am gestrigen Mittwochnachmittag und -abend gab die Musik der Luftwaffe, die sich in anerkennenswerter Weise mit ihren künstlerischen Leistungen in den Dienst des Winterhilfswerks ge­stellt hat, ihre ersten Konzerte in Gießen. Am heutigen Donnerstag folgen zwei weitere Kon­zerte, und zwar nachmittags und abends, die das sei vorweg besonders betont jedermann zum Besuche nur bestens empfohlen werden können. Jeder Besucher wird durch das hervorragende Mu­sizieren der Musiker der Luftwaffe ein köstliches musikalisches Erlebnis genießen, das ihm die Mili­tärmusik in feiner künstlerischer Gestaltung zeigt, und er wird außerdem durch den nur gering be­messenen Eintrittspreis einen Beitrag für das Win­terhilfswerk leisten, der dort durch die Summierung aller Eingänge viel Gutes tun wird zum Besten hilfsbedürftiger Volksgenossen.

Bei einer kurzen Zusammenkunft von Vertretern der Stadt Gießen, der Landesbauernschaft und des Landesverbandes der Pferdezüchter in Hessen-Nassau kamen die wesentlichen Grundzüge der Arbiet zur Förderung der Pferdezucht und ihre Bedeutung für die Gesamtheit der Volksgemeinschaft zum Aus­druck.

Oer Dank der Lustwaffe.

Als Vertreter der Luftwaffe brachte Generalmajor W i l l i ch den Dank der Luftwaffe für den herzlichen Empfang zum Ausdruck. Er betonte weiter, es sei ein besonders schöner Gedanke gewesen, als Reichs­statthalter Gauleiter Sprenger die Anregung gab, daß die Musikkorps der Luftwaffe im Gau Hessen-Nassau für die nationalsozialistische Volks­wohlfahrt Konzerte geben möchten. Das Reichsluft­fahrtministerium und das Luftkreiskommando in Münster seien dieser Anregung mit großer Freude gefolgt, und die Musiker der Luftwaffe bemühten sich nun, im Gau Hessen-Nassau ihre Kunst zu zeigen und damit ihre Verbundenheit mit dem deut­schen Volke, ihre Verständnis und ihre freudige Mitarbeit an der nationalsozialistischen Volkswohl­fahrt durch die Tat zu bekunden. Für die Luft­waffe sei es eine besondere Freude, in dieser gro­ßen Zeit, in der alle, Staat, Volk, Partei und Wehr­macht, an einem Strange ziehen, mitzuorbeiten mit dem gleichen Ziel und im aleichen Sinne in dem

II, in be­

der Pferdezucht -einzutreten. Besonderen Dank zollte er dem Landstallmeister Dr. Dender für seine stetige Förderung des Gießener Marktes, Er wies sodann auf die Bedeutung der Pferdezucht für un­sere engere Heimat hin und betonte, daß diese Märkte immer wieder neue Anregungen geben sollten für weitere züchterische Tätigkeit. Es sei erfreulich, daß diese Anregungen auch auf frucht­baren Boden gefallen seien, denn mancher Bauer habe sich neues Pferdematerial angeschafft und der junge Bauer führe es zu manchem Wettbewerb, sei es zu Prämiierungen oder um es im Reitwett­bewerb Prüfungen zu unterziehen. Wenn alle Kräfte, die zur Mitarbeit bereit seien, ohne Hemm­nis der Förderung der Pferdezucht dienstbar ge­macht werden, dann könnten die Erfolge nicht aus­bleiben. Man müsse sich darüber klar sein, daß der Aufbau unserer Wehrmacht auch die Pferdezucht zu immer höheren Leistungen herausfordere. Mit dem Wunsche zu einer weiteren gedeihlichen Entwick­lung der Pferdezucht in unserem Heimatgebiet schloß der Oberbürgermeister.

Landstallmeister 0r. Oencker

sprach der Stadt Gießen herzlichen Dank dafür aus, daß sie die Prämiierungen immer wieder ermög­liche. Die Aufgaben der Pferdezucht, so betonte auch er, seien durch die Wiedereinführung der deutschen Wehrhoheit mehr in den Vordergrund getreten. Der Pferdezuchtverband müsse mit aller Kraft die gesteck­ten Ziele verfolgen. Das Pferd müsse Bauer und Soldat sein, d. h. es müsse dem Bauern und dem Soldaten zu dienen fähig sein oder zu dienen be­fähigt werden. Die Arbeit sei schon erheblich vor­wärtsgetrieben worden und er, der Redner, könne feststellen, daß auch bereits große Erfolge erzielt werden konnten. Ein Pferd, das vor sieben Jahren mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde, könne nach dem heutigen Stand der Zuchten kaum mehr

Hatte schon das gestrige Nachmittagskonzert star­ken Besuch aufzuweisen, so war bei dem Abend­konzert der Saal des Cafe Leib wiederum bis auf wenige, freie Plätze in allen Teilen besetzt. Das Musikkorps des L.K.IV. der Flieger­horst-Kommandantur Münster unter Leitung von Obermusikmeister Heyer bereitete durch seine wunderbaren Leistungen auf dem Ge­biete der klassischen Musik und durch die überaus schmissige Art der Marschmusik den Zuhörern einen seltenen und erlesenen Genuß.

*

Der erste Teil der Vortragsfolge, der wertvolle Ausschnitte aus dem umfangreichen Gebiet der klassischen Musik brachte, wurde von dem Musik­korps mit demFestlichen Marsch" von Schillings prächtig eingeleitet. Hierauf folgte die Begrüßung der Musiker der Lustwaffe

erhebenden Bewußtsein, daß unser Volk heute so geschlossen dastehe, wie noch nie zuvor in seiner Geschichte. Die Luftwaffe fühle sich innig verbun­den mit dem ganzen Volk, sie wolle mit aller Kraft mithelfen und sich freudig einordnen in die Kolonne des ganzen Volkes. Sie wisse, daß sie damit im Sinne und im Geiste unseres großen Führers handele, und sie denke dabei an das Gelöbnis, das sie für alle Zeit an unseren Führer binde. In die­sem Geiste grüße sie und mit ihr die Volksgemein­schaft den Führer und Kanzler Adolf Hitler. Begeistert stimmte alles in den dreimaligen, Sieg- Heil-Ruf auf den Führer ein. Dann folgte der ge­meinsame Gesang der ersten Verse der beiden Na­tionallieder.

Nie Konzertdarbietunqen

^rau Hase platzte fast vor Stolz: Ihr neues Grünkarrerles saß wie angegossen, selbst Hase sang ihr Lob in allen Tönen. So billig und

Rucksack seilbol

Man geht zum Bummel in die Stadl. Doch ach, schon an der ersten Ecke fomtn* das bittre Ende! Dort steht ein Polizist und sagt, der Stofs sei Diebesgut und stammt von Kaufmann Paap, wo er vor 14 Tagen erst gestohlen wurde! Auch wäre vor dem Ankauf scharf ge­warnt und ganz ausdrücklich grade dieser grünkarierte Stoff beschrieben... Ob sie's denn nicht gelesen hätte? Nein - Hases wußten von nichts.

Tja hätten sie Zeitung gelesen!

Die schützt vor Schaden und Verdruß, weshalb sie jeder haben muß!

wohnt war. (Wir berichteten bereits gestern dar­über!) Das unfreundlich kalte Wetter, der Nebel, die regendrohende Wetterstimmung am frühen Vormittag mag allerdings der Grund gewesen sein, weshalb mancher zu Hause blieb und auch sein Pferd nicht zum Markt brachte. Nach 10 Uhr kam aber doch die Sonne durch und sah auf dem Platz an der Rodheimer Straße das bei solchen Märkten immer übliche bunte Bild. Aufgetrieben waren gestern 68 Pferde und 21 Fohlen. Für die Prä­miierung wurden zwar auch nicht so viele Tiere vorgeführt wie sonst, aber die Preisrichter hatten ein um so schwereres Amt, denn sowohl im Kalt­blut, wie auch aus den Warmblutzuchten und aus eigenen Zuchten der heimischen Bauern war sehr gutes und bestes Material aufgetrieben. Der Pferde­liebhaber konnte feine Helle Freude daran haben. Die vorgeführten Pferde befanden sich fast aus­schließlich in gutem Futterzustand und sichtlich bester Pflege. Daß großer und größter Wert auf die Steigerung der rassischen Eigenschaften gelegt wird, ließ sich an vielen Tieren erkennen. Große Freude und Beachtung lösten auch die verschiedenenFa­milien" aus, die zur Vorführung gelangten und Stuten mit mindestens zwei Nachkommen in den Ring brachten.

Die Prämiierung lag wieder in bewährtesten Händen. Als Obmann des Preisgerichts wirkten Landstallmeister Dr. Dender und Tierzuchtdirek­tor Wagner- Gießen. Für Kaltblut richteten R. Walther-Reichelsheim, Dberoeteninärrat Dr. Monnard- Gießen und Gutspächter Schudt - Gießen. Warmblut bewerteten Gutspächter Hof­mann - Hof-Güll, Stadt-Veterinärrat Dr. Keller und Landwirt Peil- Mölln. Richter für Reit­pferde waren Major Roeder von Diersburg- Londorf und Rittmeister L e i p o l d - Gießen.

Die Prämiierungen wurden von einer zahlreichen Zuschauermenge mit Aufmerksamkeit verfolgt. Als Preise für die Pferdezüchter und Pferdebesitzer wa­ren wieder namhafte Geldbeträge zur Verfügung gestellt worden, die einen Beitrag zur Förderung der Pferdezucht in unserer engeren Heimat dar- fteUten

einen dritten Preis erringen. Das gute mittelfchwere Kaltblutpferd, wie auch das Warmblutpferd trete besonders auf dem Gießener Markt immer und immer vollkommener in Erscheinung. Wichtig sei es, daß der Bedarf an leistungsfähigen Tieren für die Landwirtschaft aus heimischen Zuchten gedeckt wer­den könne. Die Stadt Gießen habe diese Arbeit stets tatkräftig unterstützt. Der Landstallmeister sagte da­für der Stadt Gießen und ihrem Dberbürgermeifter abschließend herzlichen Dank für diese stetige Förde­rung der Pferdezucht.

Oekonomierat Müller (Neuhof bei Leihgestern) wies im Zusammenhang damit kurz auf die Erfolge hin, die durch den Gießener Pferdemarkt im Laufe von fünfzig Jahren erzielt wurden und bestätigte im Uebrigen die Ausführungen des Landstall- meifters.

Um die Mittagsstunde fand der Markt feinen Ab­schluß mit der Vorführung all derjenigen Tiere, die in den einzelnen Klassen mit ersten Preisen aus­gezeichnet worden sind. Diese Gesamtschau gestattete einen Ueberblick über den sehr befriedigenden Stand der heimischen Pferdezucht, die ja bei dieser Prämi­ierung besonders im Vordergrund stand

Der Handel auf dem Markt vollzog sich in den ersten Morgenstunden sehr schleppend und erst gegen Mittag kamen verschiedene Verkäufe zustande.

Oie Prämiierungs-Ergebnisse.

Zuchtpferde des hessen-nassauischen Kaltblutes.

4- bis 8-jührige Stuten: I.Pr. A. Hof­mann, Langsdorf; 2a Wilh. Ohly, Nieder-Weisel; 2b Gg. Rühl, Langsdorf; 3a H. I. Bill, Nieder- Weisel; 3b O. Sames, Lützellinden.

Dreijährige Stuten: 1. H. I. Bill, Nie­der-Weisel; 3. Hch. Hartmann III., Reiskirchen; 3. Alfred Cunz, Sinn (Dillkreis).

Zweijährige Stuten: 2. Pr. W. Wag­ner II., Kirch-Göns.

Familie: 1. Pr. W. Wagner II., Kirch-Göns.

Deutsche Kaltblutpferde (paarweise): la Fritz Schäfer, Alten-Buseck; 1b, 2. und 3. Röt- ger & Dahmen, Frankfurt a. M.

Zuchtpferde des starken hessen-nassauischen Warmblutes.

Materialprüfung für Reitpferde: 1. Eugen Dietz, Griedel; 2. Otto Metzger I., Mün­zenberg; 3. Gustav Gorr, Münzenberg; 4. K. Pfann- müller, Dorf-Gill.

4- bis 8jährige Stuten (bodenständige): 1. Rud. Koch, Tr..-Münzenberg; 2. O. Metzger I., Münzenberg.

4 - bis 8jährige Stuten (außerh. Hessens gezogene): la G. Weber, Oberhörgern; 1b A. Mül­ler, Bellersheim; 2a Gustav Gorr, Münzenberg; 2b W. L. Langsdorf, Albach; 2c Eugen Dietz, Grie­del; 3a K. Pfannmüller, Dorf-Gill; 3b Gg. Rühl, Langsdorf; Anerkennung: W. Abermann, Gießen.

Dreijährige Stuten (bodenständige): 1. K Becker V., Mufchenheim; 2. A. Müller, Bellers­heim.

Dreijährige Stuten (außerh. Hessens ge­zogene): 1. W. Keßler, Lang-Göns; 2. O. Metzger I., Münzenberg.

Zweijährige Stuten: la E. Volp, Nie­der-Weisel; lb Wilh. Kuhl, Gambach; 2. W. Haupt, Arnsburg.

S t u t - u n d H e n g ft s a u g f o h l e n i m lau­fenden Jahr geboren: la W. L. Langsdorf, Albach; lb O.W. Velten, Lang-Göns; 2a Rud. Koch, Tr.-Münzenberg; 2b K. Becker V., Mufchenheim; 3a I. Lenz IV., Lützellinden; 3b W. Abermann, Gießen; Anerkennung: A. Müller, Bellersheim.

Familien: la K. Becker V., Mufchenheimr lb Rud. Koch, Tr.-Münzenberg; 1c A. Müller, Bellersheim; 2a W.L. Langsdorf, Albach; 2b O.W. Velten, Lang-Göns.

Jedesmal, wenn auf Oswaldsgarten die kleine Budenftadt der Messe aufgebaut wird, fei es tm Frühjahr oder im Herbst, dann ist auch die Zeit ge­kommen, zu der sich der Bauer unserer engeren Heimat einmal einen Tag frei gibt, um dem

Gießener Pferdemarkt einen Besuch abzustatten. Pferdemarkt und Messe sind Begriffe geworden, die zusammengehören. Auch jetzt wieder hört man auf Oswaldsgarten den vielstimmigen Lärm. Die Bauern, die zum

Pferdemarkt kommen, sehen sich den Rummel­platz auch einmal an, wenn sie zum Pferdemarkt gehen. So wars gestern.

Die Lustwaffe Hilst -em Winterhilfswerk

Glänzende Konzertdarbietungen in Gießen. - Gin schönes Erlebnis der Aolksgemeinschast.

Kreisleiter Dr. Hildebrandt entbot den Gästen- den Gruß der Bevölkerung des Kreises Wetterau und dankte ihnen herzlich, daß fie sich in hochherziger Weise mit ihrer Kunst der NSV. zur Verfügung gestellt haben. Diese soziale Einsatzbereit­schaft der Luftwaffe sei besonders auch um deswillen erfreulich, weil sie Beweis dafür fei, daß unsere Wehrmacht kein Sonderdasein führen wolle, daß sie nicht nur Schirmerin der deutschen Grenzen und der äußeren Freiheit unseres Volkes sei, sondern vor allem auch ein lebendiges Glied in unserer Bolks- gemeinschaft fein wolle. Jedermann wiße, daß wir heute in einer schicksalsschweren Zeit leben die für die deutsche Geschichte von weittragender Bedeutung sei als eine Zeit, in der über das Schicksal des deutschen Volkes und über die künftige Gestaltung der Verhältnisse in Europa, ja der Welt entschieden werde. Wer das Glück gehabt habe, den Reichspar- teitag in Nürnberg zu erleben der habe die be­glückende Gewißheit mit nach Haust nehmen können, daß das deutsche Volk allen Entscheidungen mit Ruhe entgegensehen Eönne. 9ßir fetten nid) nur wieder eine starke Wehr, die trotz der Kurze der Zeit bereits wieder das beste tieer

worden sei, sondern wir seien auch em Bott,, das»in sich qe chlossen dastehe und in Treue, Liebe uno Glauben seinem Führer folge. Dlest innere Ge- schlofsenheit, diese Treue und dieser Glaube zu un­serem Führer seien die stärksten Garanten für die Zukunft unseres Volkes. Während andere Nattonen sich im Bruderkampf zerfleischen, und ihre Kräfte iäM''Ä*:

£ SASsre s:» der Volksgenossen, der Verpflichtung zur gegen,e,U-

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Luftwnfl'e als d r Wehrmacht jüngster Teil Aus- bMVi sei es n°ch em° besondere Freude Utstelle,n zu können dotz tm b«& Xtw * Dienste des deutschen

nahmen nunmehr ihren Fortgang. Man hörte aus dem Reiche der klassischen Musik in prachtvoller Wiedergabe Kompositionen von Lortzing, Grieg, Richard Strauß und Johann Strauß. Sämtliche Werke erfuhren unter der umsichtigen Führung von Obermusikmeister Heyer eine wunderbare Wiedergabe und wurden dadurch für die Zuhörer zu einem musikalischen Erlebnis, das in ihren Herzen noch lange in dankbarer Freude nachklingen wird.

Der zweite Teil der Vortragsfolge brachte nach der vaterländischen Feftouverture von Max Reger ausschließlich Märsche, die durch ihre geschickte und hervorragende Zusammenstellung Zeugnis ablegten für den bewährten Geschmack, der bei dieser Gestal­tung der Vortragsfolge herrschend war. Man hörte vier Märsche aus der Zeit Friedrichs des Großen, sodann die drei Präsentiermärsche der Luftwaffe, dabei so schick! Der Stofs war sozusagen halb geschenkt und zwar der Fliegertruppe, der Flakartillerie und 1 der Luftnachrichtentruppe. Dann folgte ein schneidi­ger Einmarsch der Spielleute, der die Herzen aller alten Soldaten und Soldatenfreunde höher-

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