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eg nach Toledo frei

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Nationalistische Erfolge an der Talavera-Zront.

und Rom ausgehe, seien stärker.Wir wollen un-I ter dem Zeichen Hitlers und Mussolinis, so fuhr Staatssekretär Ricci fort, die Einigkeit in Europa befestigen. In diesem Sinne überreiche ich Dir, Baldur von Schirach, meinem Freund und Führer der deutschen Jugend, das Dir auf Vor­schlag des Chefs der Regierung, Mussolini, vom König von Italien und Kaiser von Aethiopien ver­liehene Komturkreuz der Kron e."

Staatssekretär Ricci überreichte ferner dem Stabsführer Lauterbacher den Kronenorden Grande Ufficiale und dem Bannführer Mar um den Orden eines Ritters der italienischen Krone.

Der Reichsjugendführer dankte im Namen seiner Kameraden für diese Ehrung und feierte in einer kurzen Ansprache vor allem die Freundschaft, die ihn mit Renato Ricci verbinde und die so fördernd für die Zusammenarbeit von Jugend zu Jugend sei. Nach dem Empfang beim italienischen Regie­rungschef erlebten die Hitlerjungen im Garten der deutschen Quirinalbotschaft bei der deutschen Kolonie | von Rom schöne Stunden deutscher Gastfreund-i schäft. Der Geschäftsträger der Botschaft von P l e s s e n sprach von dem unvergeßlichen Erleb­nis, das dieser Besuch der deutschen Jungen für die Ausländsdeutschen in Italien bedeute. Reichsminister Dr. Frank kennzeichnete den Besuch der deutschen Jugend in Italien als ein wahres Werk des Frie­dens in einer Zeit der Krisis und Bedrohung. In herzlicher Weife dankte er auch Exzellenz Ricci für die großartige Aufnahme der deutschen Jungen. Am letzten Tage ihres Aufenthaltes in Rom fuhren die Hitlerjungen vormittags zum Strandbad Ostia. Nachmittags wurden die Hitlerjungen mit dem Reichsjugendführer vom Gouverneur von Rom, Exzellenz Bottai, auf dem Kapitol empfangen. Am späten Nachmittag zogen die Hitlerjungen dann noch einmal in kleinen Gruppen durch die Straßen der italienischen Hauptstadt, um Abschied zu neh­men nach Tagen herrlicher, unvergeßlicher Erleb­nisse.

Am Mittwochmittag gab Außenminister Graf Ciano in dem am Meer gelegenen Castell Fusano bei Ostia zu Ehren der deutschen Gäste ein Essen. Der Einladung waren Reichsminister Dr. Frank mit seiner Begleitung, Reichsjugendführer Baldur von Schirach mit seinem Stab, der deutsche Geschäftsträger Baron von Plessen sowie die Mili­tärattaches gefolgt. Am Nachmittag begab sich Reichsminister Dr. Frank mit seiner Begleitung in den Palazzo Venezia, wo er in An­wesenheit des Außenministers Graf Ciano eine mehr als zweistündige Besprechung mit dem italie­nischen Regierungschef hatte.

Für ein neues lebendiges Europa

Oer Abschluß des Besuches der HZ. in Nom.

Verstehen lernen.

Wir haben schon oft zum Ausdruck gebracht, daß die europäische Völkergemeinschaft erst Sinn und Inhalt bekommt, wenn sich die Völker gegen­seitig kennen und dann auch verstehen lernen. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, einander ins Herz zu sehen und das Nachbarvolk in seinen Siedlungen, bei seiner Arbeit und in seinen frohen Stunden zu beobachten. Die HI. hat von einer dieser Möglichkeiten Gebrauch gemacht, sie hat 450 Jungen nach Italien auf Fahrt geschickt. Das war ein Ziel, wie es in der Geschichte der Fahrten der Hitler-Jugend bisher nicht zu finden gewesen ist. Diese Wanderung an die Ufer des Ti­bers war jedoch mehr als ein Kundschafterzug, sie war der Ausdruck des Willens unserer Heran­wachsenden Jugend, mit dem Kennenlernen frem­der Völker nicht erst bis zum Mannesalter zu war­ten, sondern schon frühzeitig den Brückenschlag zu üben, ohne den es kein fruchtbares Zusammen­leben vieler Nationen auf engem Raum gibt. Die HJ.-Fahrt, das kann man wohl sagen, hat sehr viel dazu beigetragen, die Gefühle Italiens uns gegenüber aufzulockern, gab doch der Duce durch den Empfang der deutschen Gäste diesem Besuch noch seine besondere Bedeutung. Das Auftreten un­serer strammen, wohlerzogenen Jungen hat auf die Römer einen unverkennbaren Eindruck gemacht, sah man doch in diesen Jungen die deutsche Na­tion s e l b st, die sich hier vorstellte.

Auszeichnung für den Aeichsjuaendführer.

Rom, 23. Sept. (DNB) Staatssekretär Ricci, der Führer der faschistischen Jugend, veranstaltete am Dienstagabend zu Ehren des Reichsjugend- führers und seiner Mitarbeiter in der Villa Bor­ghese auf dem Monte Pincio einen Empfang, dem auch Reichsminister Dr. Frank beiwohnte. Staatssekretär Ricci betonte die Notwendigkeit des persönlichen Kennenlernens, damit eine gegenseitige Hochachtung in die Jugend beider Völ­ker hineingepflanzt werde. Der Besuch der Hitler­jugend in Italien sei richtungweisend für ein besseres Verständnis beider Völker, richtungweisend für ein neues, lebendiges Europa. Wenn die alte Welt glaube, daß die Machenschaften des Bolschewismus und des Völkerbundes lebens­notwendig seien, so sei das eine Ideologie, die einen schweren Irrtum bedeute. Das Licht, das von Rom und Berlin leuchte, und der Wille, der von Berlin

hat und in der er die Bevölkerung von Algier, Tu­nis und Marokko sowie die Eingeborenen-Trup- pen zum Auf st and, zur Meuterei, Plün­derung und zu Mord aufhetzte. Die fran­zösischen Eingeborenen-Truppen in Nordafrika werden aufgefordert, sich sofort zu Grup­pen zusammenzuschließen und die Waffen bereit zu halten, um sie gegen ihre Vorgesetzten zu richten. Nach der Aufforderung, die Grenze der spanischen Marokkozone zu überschreiten, heißt es in dem Aufsatz dann weiter:Kommt zu uns, nach­dem Ihr dieses Schwein von Franco und seine ganze Bande ebenso wie den Kalifen von Tetuan getötet und verbrannt habt! Hier verbrennen wir alle Marokkaner aus dem Riff, die wir gefangen­nehmen, bei lebendigem Leibe. Eingeborene Brüder, kommt zu uns, nehmt Waffen und Munition für den heiligen Krieg und schifft Euch auf den iran- zäsischen Schiffen ein, die Euch unentgeltlich zu uns bringen werden. Plündert und verbrennt, rich­tet Eure Waffen gegen die französischen faschistischen Behörden, tötet sie und verbrennt sie", ist die im­mer wiederkehrende Parole dieser Rundfunkrede.

Französische Waffenschiebungen.

Neue Enthüllungen derAetionFran^aise"

Paris, 24. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die Action Fran^aise" weiß über neue bedeutende Be­stellungen auf Maschinengewehre, Muni­tion und Flugzeuge für Rechnung der Ma­drider in Frankreich zu berichten. Die französische Volksfront fahre fort, sich einzumischen, und die Regierung schließe weiter die Augen. Die letzte Be­stellung betreffe drei Lastwagen mitTrockenge- müse" (?), die von den Arbeitern der Renauld- Werke den spanischen Marxisten gestiftet rootben seien. Es gäbe auch einen Agenten, der einen Vertrauensposten in der Gesellschaft Bloch, Levy und Lefevre bekleide. Dieser arbeite ebenfalls für Spanien. Es fei ihm mehrmals gelungen, das

arbeiteten die Vertreter Moskaus ht Genf hinter den Kulissen gegen Frankreich und England, denn Sowjetruhland, dessen Stern im Westen Europas im Niedergehen sei, versuche nun, seine zersetzende Tätigkeit anderswo auszuuben.

Der rechtsstehende3our" erkennt klar die wahren Absichten der bolschewistischen Machthaber, wenn er schreibt, was man in Moskau wolle, sei der Krieg des französischen Soldaten gegen den deutschen Soldaten! Es hoffe damit zwei Dinge mit einem Schlage zu erreichen: die gefürchtete deutsche Macht zu schwächen und Frankreich in einen Krieg zu verwickeln, um so die bolschewistische Weltrevolution heraufzufuhren. DerJour" stellt fest, daß sich der französisch-sowjetrussische Bei­standspakt bisher für Frankreich einzig und allein in folgender Weise ausgewirkt habe:Im Innern durch die Arbeiteraufstände, die Frankreich dem Ruin entgegenführen und draußen durch wieder­holten Verrat, eine Lage, die für Frankreich und Europa jeden Tag schwieriger und bedrohlicher wird!"

peinlichelleberraschunginLondon

London, 24. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Beschluß der Völkerbundsversammlung hat in Lon­don größtes Aufsehen hervorgerufen. Die konser­vativen Blätter sind über diesenSieg des Buch­stabens der Völkerbundssatzung" keineswegs er­freut; sie befürchten im Hinblick auf Italien eine weitere Verschlechterung der Aussichten der geplanten Fünfmächtekonserenz. Die Oppositionsblät­ter sind dagegen natürlich über den Beschluß der

Berfammkmrg, tter alsein Gleg des DMerdunds» l gedankens bezeichnet wird, begeistert.

Daily Telegraph" schreibt u. a.. Dem Völker-1 bunb sei durch die Zulassung der abessinischen Ab-I ordnung, wenn sie die Zurückziehung der Italie­ner vom Bund zur Folge haben werde, kein ernster Schlag erteilt worden. Ein Ausschluß der Abessinier wäre so gut wie eine Anerkennung der italienischen Annektierung gewesen. Durch ihre Zulassung sei der Völkerbund Gefahr gelaufen, daß Italien eine weitere Mitarbeit in Eu­ropa verweigere. Das würde ein ernstliches Hindernis für die Bemühungen zur politischen Befriedung Europas bedeuten.

Morning Poft" berichtet aus Genf, die Zu­lassung Abessiniens, die entgegen den Wünschen der französischen und der britischen Regierung erfolge, sei in erster Linie auf Sowjetrußland zurückzuführen. Der Beschluß gefährde sede Zusammenarbeit mit Rom in der nahen Zukunft. Das sei genau das Ergebnis, für das Litwinow gearbeitet habe.Daily Mail" schreibt, der Völkerbund habe gestern eine sei­ner größten Dummheiten im Verlaufe seiner rühmlosen Existenz begangen.

Die liberaleNews Chronicle" meint, der Be­schluß des Völkerbundes stelle den letzten erfolg­reichen Abschnitt eines Aufstandes der klei­nen Mächte gegen den Versuch dar, Abessinien aus dem Völkerbund hinauszubefördern, um die Rückkehr Italiens nach Genf zu ermöglichen. Wenn Italien jetzt den Völkerbund verlasse, könne von ei­nem Erfolg der Fünfmächtebesprechung keine Rede sein, und die britische Regierung müsse einen neuen Plan für die europäische Befriedung finden.

Sevilla, 24. Sept. (DNB.) Die Operationen an der Front von Madrid machen von Tag zu Tag weitere Fortschritte. Dem Fall M a q uc o es ift nun die Eroberung von Torryos gefolgt. Lneser Ort macht den Weg nach Toledo frei. Die Vorhut der Nationalisten ist bereits bis zum Fluß Guadarrama vorgedrungen und hat Den urt Rieloes kampflos genommen. Dieser Ort liegt 21 km von Toledo entfernt £a Maquede die letzte starke Festung auf dem Wege nach Ma­drid und Torryos das letzte Bollwerk nach Toledo ist, ist die Lage dieser beiden Städte hoffnungslos. An der Front' von Talaoera herrschte am Mittwoch Ruhe. Die letzten Vorbereitungen zur Einnahme von Toledo werden getroffen Bei Ronda wird die Reinigungsaktion fortgesetzt. 500 Milizsoldaten sollen über die portugiesische %XrflÄöei?e Llano erflitoim Rundfunk Sevilla, der Vormarsch auf Bilba o .gehe pro­grammäßig von statten. Die Truppen befanden sich fünf Kilometer vor Eibar, einer von den Roten als uneinnehmbar bezeichneten Stellung. General Mola habe über Bilbao Aufrufe abwerfen lassen in denen die bedingungslose U e b e r gab e der Stadt innerhalb drei Tagen gefordert ?n M a d r i d unb Barcelona nehmen die Dlszipllnlosiakelt die Gestalt einer P a n i k an. Kein Mensch> glombemehr an die dauernden Versicherungen der roten Regierung über angebliche militärische Fortschritte der Reg e- rungstruppen. Der Bevölkerung werde ^A""ohme von San Sebastian durch die Nationalisten ver- heimlicht.

Barcelona ruft IMafrifa zur Whitton auf.

'Barts, 23. Sept. (DNB.) DieIournSe In. dustrielle" veröffentlicht eine Rede, die ein norb« afrikanischer eingeborener über die Sender Barcelona in arabischer Sprache gehalten

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