♦» Von der Universität. Prof. Dr. W.
Niemals.
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Milchkunde und Milchwirtschaft, Tierzucht, der all- den Dozenten fehl ( »1« tp bie mm« B«n «« ^«6ie * o6er Weizen aus-
gemeinen Landwirtfchastslehre, Futterungslehre, ge- an allen Belangen h lchlieklich zu Futterzwecken verarbeiten oder die zu
richtlichen Tiermedizin u. a. Nach bestandener trer- Anteil nehmen. | IgyjLSLn Betrieb gehören und
Gießen" halten.
Auf der reichhaltigen Tagesordnung steht die Behandlung der verschiedensten Fachthemen der Pharmakologie, wie Auswertungsmethoden, Arzneimittel, Hormonfragen, Beeinflussung des Blutkreislaufes durch Arzneimittel, Wirkung von Strahlen auf die Haut usw. Eine große Anzahl von Fachgelehrten aus Deutschland und u. a. aus England, Holland, Italien, der Tschechoslowakei, Amerika und Japan wird an der Tagung teilnehmen.
Herrn Neugebauer aus Runxendorf, bei einem interessanten Schachspiel mit seinem „Erbonkel aus Amerika". Auch hier lag natürlicherweise das Hauptgewicht bei Lommel, der es meisterhaft verstand, ohne Kenntnis der Schachspielregel seinen Partner schachmatt zu setzen. Auch das anschließende Bild „Frau Neugebauer auf dem Wohlfahrtsamt" war ein voller Erfolg für den Humoristen, denn in der Rolle der Frau Neugebauer konnte sich sehr gut Lommels Talent als Imitator der Frauenwelt entfalten. Mitunter brachte Lommel feine „wichtigen Angelegenheiten" so gut bei dem Amtsoorsteher vor, daß man keinen Augenblick im Zweifel war, daß tatsächlich Frau Neugebauer auf dem Wohlfahrtsamt saß. Nach einer kleinen Pause erfreute Maria Beling mit einigen Liedern die Zuhörer, dann kündigte Sandersen das letzte Auftreten Lommels als Stimmenimitator beim Rundfunksender Runxendorf an. Dieses Auftreten kann man wohl als den Höhepunkt des Abends bezeichnen, denn hier kam auf allen Gebieten die vielseitige Kunst Lommels durch. Auch die Mimik, mit der Lommel seine Stimmen vor dem Mikrophon zu Gehör brachte, war einfach gut. Besonders erwähnt sei die Nachahmung einer Caruso-Schallplatte, die wirklich naturgetreu aus „Runxendorf" stammte. Reicher Beifall belohnte den Humoristen für seine Darbietungen; auch das ganze Ensemble fand gute Aufnahme bei den Zuhörern. Wie angekündigt, waren rasch die zwei Stunden Lachen vergangen.
Das veterinär-medizinische Studium an der Universität Gießen.
Niemand ist ganz unglücklich, niemand ganz glücklich. Wer wenig Glück hat, tröste sich mit dem Spruch, den Goethe allen Stiefkindern des Glückes zuruft:
„Das Glück deiner Tage
Wäge nicht mit der Goldwaage;
Wirst du die Krämerwaage nehmen, So wirst du dich schämen und dich bequemen.
Der Absatz von Backwaren an Wiederverkäufer.
Fwd. Durch eine Anordnung Nr. 39 ordnet der Vorsitzende des GWV. Hessen und Nassau an, daß alle Betriebe, die Brot oder andere Backwaren her- tellen, sofern sie die von ihnen hergestellten Erzeugnisse an Wiederverkäufer absetzen, bis zum 31. 8. 1936 dem Getreidewirtschaftsverband eine Meldung hierüber unter genauer Angabe des Namens (Firma) und der Anschrift ihres Betriebes sowie der von ihnen belieferten Betriebe abzugeben haben. Die Nichterfüllung dieser Meldepflicht hat die Festsetzung einer Ordnungsstrafe zur Folge.
pharmakologen-Tagung in Gießen.
bei den Arbeitsämtern können in diesen Fällen Doppelausstellungen von Arbeitsbüchern vorgekommen sein. Arbeiter und Angestellte, die zwei Arbeits- bücher erhalten haben, müssen das zweite Buch mit einem entsprechenden Hinweis dem Arbeitsamt zurückgeben. Da die Fälle der Doppelausstellung über kurz oder lang ermittelt werden, empfiehlt es sich, dieser Aufforderung unverzüglich Folge zu leisten.
Wer unbefugt mehrere Arbeitsbücher sich ausstellen läßt oder führt, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahr bestraft. (§ 16 der I. Durchführungsverordnung vom 16. Mai 1935.) Weitere Hinweise enthält das Merkblatt, das jedem Arbeitsbuch bei- gefüat ist. Ihre Beachtung liegt im allseitigen Interesse.
Das Glück reicht nur dem Kühnen, dem Wagenden und Strebenden die Hand. Es gibt nur eine einzige Bürgschaft des Glückes, die Graf Moltke genau bezeichnete, indem er sagte: „Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige!".
So lassen sich auch die sog. Pechtage mit etwas Nachdenken über sich selbst, mit Heiterkeit und guter Laune überwinden. Nur nicht unterkriegen lassen!
W. H.
Betriebssichrer!
Die große deutsche Rundfunkausstellung 1936 in Berlin nimmt am 28. August ihren Anfang. Das bedeutet Werbung für den Rundfunk, der heute bereits eine unentbehrliche Einrichtung im öffentlichen Leben darstellt. Der Rundfunk hllft dre Volksgemeinschaft gestalten und vertiefen, er ift Kulturträger und Freudenspender zugleich. Jeder schaffende deutsche Mensch soll Rundfunkhorer sein, aber nicht nur in seinem Heim, sondern auch an seinem Arbeitsplatz, während seiner Pausen und aus besonderen Anlässen.
Die DAF. des Gaues Hessen-Nassau veranstaltet in der Zeit vom 24. bis 30. August eine Werbewoche für den DAF.-Empfänger
Rundfunk in jedem Betrieb. Das ist die Parole, die jeder Betriebsführer wahrmachen sollte.
Der Rundfunk ist ein Instrument des Staates, ist das Sprachrohr des Volkes. Die großen Kund-
Dorrwiizen.
Tageskalender für IHonfag.
Gloria-Palast (Seltersweg): „Inkognito". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Die Gräfin von Monte Cristo".
Kameradschastsabend der politischen Leiter der Ortsgruppe Greßen-Süd.
Am Samstagabend trafen sich in der Bergschenke die Amtsleiter, Zellen-'und Blockwarte der Ortsgruppe Gießen-Süd zu einem Kameradschaftsabend. Nach einem Marsch und nach einem Dorspruch begrüßte Ortsgruppenleiter Holländer die zahlreich Erschienenen. Ganz bewußt habe er sämtliche Mitarbeiter an diesem Abend versammelt, denn für eine ersprießliche Arbeit sei es unbedingt notwendig, daß man sich gegenseitig kennen und verstehen gelernt habe. Kameradschaft sei ein Wort, auf das großer Wert gelegt werden müsse, denn überall da, wo Kampf und Not gewesen sei, habe sich Kameradschaft erwiesen. Auch habe sich itf einer solchen Zett gezeigt, wer ein richtiger deutscher Kerl sei. Kerle brauche man heute an jedem Platze, auch ein kleiner Ab-schnitt der großen Partei, wie hier eine Ortsgruppe, müsse getragen werden durch die Mitarbeit von Kerlen. Pg. Holländer sprach dann noch den alten Mitarbeitern den Dank der Ortsgruppe aus, hieß die neuen Mitarbeiter willkommen und erinnerte sie an die Pflichten, die sie zu erfüllen hätten. Bei allem Tun müsse der Führer das Vorbild fein. Am Schluffe feiner Ansprache brachte der Ortsgruppenleiter ein dreifaches Sieg-Heil auf unseren Führer aus. Dann wechselten Lieder und Ge- oichtvorträge mit Lesungen aus Adolf Hitlers „Mein Kampf" und aus anderen Büchern einander ab. Herr Tank erfreute die Erschienenen noch durch einige Lieder. Nach einer kleinen Pause" begann der zweite Teil des Abends, der der heiteren Muse gewidmet war. Oberhessische Mundartgedichte wurden vorgetragen und manch' heitere Episode erzählt. Gemeinsam gesungene Lieder und gute Unterhaltung verkürzten den Abend. Gegen Mitternacht trennte man sich von diesem harmonisch verlaufenen Zu-
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serer Wasserversorgung unternommen, Die zu einem befriedigenden Ergebnis führten. Die Wassergewinnungsanlage liegt im Wald und m gegen Verunreinigungen geschützt. Ein Projekt U bereits durch das Kreistiefbauamt in Wetzlar ausgestellt. Die mit der Erweiterung der Wasserleitung zusammenhängenden Anlagen bestehen aus einem Brunnenbau, einem Pumpenhäuschen, einer urua rohrleitung und einer elektrischen Pumpanlage.
auf mehrere tausend Mark Kosten veranschlagten Arbeiten sollen in Angriff genommen werden, sobald die Finanzierung gesichert ist. Zur Aufbringung der Kosten ist der Gemeinde ein Darlehen aus oer Ständischen Hilfskasse des Bezirksverbandes Wies- baden gewährt worden.
Die Deutsche Pharmakologische Gesellschaft wird vom 1. bis 5. September ihre 13. Tagung in Gießen abhalten. Am 1. September wird nach einer Vorstandssitzung die Begrüßung der Tagungsteilnehmer stattfinden. Für den 2. September ist eine gemeinsame Tagung mit der Deutschen Physiologischen Gesellschaft im Kerckhoff-Jnstitut zu Bad-Nauheim vorgeseyen. Vom 3. bis einschließlich 5. September wird die Tagung im Hörsaal des Physiologischen Instituts zu Gießen stattfinden; am 3. September wird nach der Eröffnung der Tagung durch den Vorsitzenden und nach den Begrüßungsansprachen der Direktor des Pharmakologischen Instituts der Universität Gießen, Professor Dr. Hildebrandt, einen Vortrag über das Thema „Buchheim und
schen Wirtschaft zu gewährleisten.
Um über jeden Arbeitsbuchinhaber unterrichtet zu sein, führen die Arbeitsämter Arbeitsbuchkarteien, die ständig auf dem Laufenden gehalten werden müssen. Unternehmern, Betriebsführern, Handwerksmeistern, Landwirten, Haushaltungsvorständen, kurz allen, die Arbeiter oder Angestellte beschäftigen, ist deshalb die Pflicht auferlegt, auf vorgeschriebenen Vordrucken (die von den Arbeitsämtern kostenlos und vom Papierhandel käuflich cck- aeaeben werden) Anzeigen über Einstellung, Entlassung, Aenderung der Wohnung und wesentliche Aenderung der Beschäftigungsart ihrer Arbeiter und Angestellten den Arbeitsämtern zu erstatten. Die Einstellungsanzeige entfällt, wenn eine Arbeitskraft durch das Arbeitsamt zugewiesen und die Zuweisungskarte des Arbeitsamts diesem ausgefüllt zurückgesandt wird. Auf die Anzeigepflicht sei hiermit besonders eindringlich hingewiesen. Ihre Nichtbeachtung ist unter Strafe gestellt.
Während der Einführungszeit des Arbeitsbuches haben vereinzelt Arbeiter und Angestellte einen zweiten Arbeitsbuchantrag gestellt, und zwar in der Regel deshalb, weil ihnen die Erledigung des ersten Antrages nicht schnell genug ging. Ange- - ■ (
sichts der Riesenzahlen von Arbeitsbuchantragen > Jahre an der Universität Gießen
scunmensein. \
Deutsche Arbeitsfront.
An alle Angehörigen des Gaststättengewerbes.
Die Deutsche Arbeitsfront, Reichsbetriebsgemein- ‘ schäft Handel, Fachgruppe ©aftftättengeroerbe, gibt ] folgendes bekannt:
Alle Berufskameraden des Gaststattengewerbes, die ihr 25. Lebensjahr vollendet haben und eine ordnungsgemäße Lehr- und Gehilfenzeit nachweisen können, sind berechtigt, sich zu einem Fachabschlußlehrgang anzumelden. Mit bestandener Abschlußprüfung dieses Lehrganges wird der Meistertitel erworben.
Es ist also allen Berufskameraden des Gast- stätt^ngewerbes, Betriebsführer und Gefolgschaftsmitglieder, Gelegenheit geboten, das Meifterdiplom und damit die Meisternadel des Deutschen Gaststättengewerbes zu erlangen. ..
Anmeldungen können schriftlich oder mündlich getätigt werden bei der Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront in Gießen (Lahn), Schanzenstraße 18, Zimmer 12, vormittags von 10 bis 12 Uhr.
Nach erfolgter Anmeldung erhalten die Bewerber näheren Bescheid und Auskunft.
Die Deutsche Arbeitsfront, Fachgruppe Gaststättengewerbe, veranstaltet in Verbindung mit der Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe eine wirtschaftskundliche Fahrt nach Berlin zum Besuch der Ausstellung „Die Küche der Welt".
Beginn dieser Fahrt vom 12. bis 15. Oktober ab Frankfurt a. M., Anmeldeschluß am 25. September 1936.
Der Teilnehmerpreis beträgt 25.— Mark. In diesem Preis ist eingeschlossen die Fahrt ab Frankfurt a. M. und zurück, die Hotelübernachtung inkl. Frühstück. Das Mittag- und Abendessen ist selber zu stellen. Nach Besuch der Ausstellung ist jedem Teilnehmer Gelegenheit geboten, über die übrige Zeit zu verfügen. Außer dem Besuch der Ausstellung sind Besichtigungen aller Art vorgesehen.
Anmedungen können schriftlich ober mündlich getätigt werden bei der Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront in Gießen (Lahn), Schanzenstraße 18, Zimmer 12, vormittags von 10 bis 12 Uhr.
Das Arbeitsbuch.
Durch die Einrichtung des Arbeitsbuches soll den verantwortlichen Stellen der Arbeitsverwaltung eine ständige und zuverlässige Unterrichtung über die Berufsausbildung, die berufliche Entwicklung und die Betriebszugehörigkeit aller Arbeiter und Angestellten ermöglicht werden, um die zweckentsprechende Verteilung der Arbeitskräfte in der deut-
Oiamantsteine unterschlagen.
LPD. Hanau, 22. Aug. Im Frühjahr stellte man in einem Hanauer Diamantbetrieb das F ey len von über 300 2) in m a n tft e t n e n Als Täter konnte der 26 Jahre alte Betriebs angehörige Philipp Köhler ermittelt werden, die Steine im Betrieb entwendete und fie an eine» Hehler abgab. Dorn Schöffengericht in Hanau Köhler wegen fortgesetzter Unterschlagung m einheit mit Untreue zu acht M o n a t e ni fängnis und 100 Mark Geldstrafe verurteilt worden, er hatte jedoch gegen dieses Urten rufung eingelegt. Die Große Strafkammer H als Berufungsinstanz erkannte, daß es Angeklagten um einen Willensschwächen Mensch handele, der leicht fremden Einflüssen ZUganglck sei, und ermäßigte die Strafe auf fünf Monat Gefängnis.
Aufruf
des Landesobmanns und Gauwalters der DAF. Hessen-Aassau.
In Gießen ist das Studium der Tiermedizin bereits feit Einführung solchen Unterrichts vor mehr als einem Jahrhundert an der Universität gepflegt worden, woraus sich die engen Verbindungen zwischen Veterinärmedizin und Naturwissenschaften, wie Medizin in unterrichtlichen und studentischen Beziehungen ergeben. Werden doch die naturwissenschaftlichen Fächer mit Naturwissenschaftlern und Medizinern, Tierzucht-, Tierernährungs-, Beur- teilungs- und Landwirtschaftslehre mit Studierenden der Landwirtschaft, Physiologie, Pharmakologie und Toxikologie zusammen mit solchen der Medizin gehört. Dadurch wird der Gesichtskreis der Studierenden über das rein Fachliche hinaus erweitert, und es werden für Studium und Beruf nahe persönliche Bekanntschaften geknüpft, die sehr wesentlich für späteres wechselseitiges Verständnis im Berufsleben und für nutzbringende Zusammenarbeit
sind.
Das veterinär-medizinische Studium dauert neun Semester; davon sind vier vorklinische und fünf klinische.. In das Studium der Tiermedizin einführende Vorlesungen finden am Anfang jeden Winter-Semesters statt. Um den Studierenden den Aufbau des veterinär-medizinischen Studiums zu erleichtern, gibt ihnen die veterinär-medizinische Fakultät am Beginn jeden Semesters einen Studienplan empfehlend zur Hand. Bei richtig durchgeführtem Studiengang kann nach dem dritten Semester der naturwissenschaftliche Abschnitt (Botanik, Zoologie, Physik, Chemie), nach dem vierten Semester der anatomisch-physiologische Abschnitt (Anatomie, Gewebelehre, Entwicklungslehre, Physiologie) der tierärztlichen Vorprüfung abgelegt werden. Das danach folgende fünfsemestrige klinische Studium umfaßt die in der tierärztlichen Prüfung nachzuweisenden Gebiete der angewandten Anatomie, angewandten Physiologie, allgemeinen Pathologie, pathologischen Anatomie und pathologischen Gewebelehre, inneren Medizin, Chirurgie, Huf-, Klauen- und Beschlagskunde, Pharmakologie einschließlich Toxikologie und Pharmazie, der Geburtskunde, allgemeinen Seuchenlehre und Mikro-
Den besonderen Anlaß zu der Tagung in Gießen hat die Tatsache gegeben, daß seit dem vorigen I Jahre an der Universität Gießen ein ganz neues,
H. Schuchardt in Gießen wurde auf den Lehr- ftuhl für klassische Archäologie an die Universität Freiburg i. Br. berufen. o r, r
** Eine gute Arbeit über Luftschutz. .Don der Leitung des Lyzeums und Frauenschule gedungen zu den Wahlen, am 1. Mai usw. sprechen wird uns mitgeteilt: Für die gute Losung der Auf. von dem Wert des Gemeinschaftsempfanges m den gäbe „Luftschutz, eine deutsche Schicksalsfrage erhielt Betrieben Den Schaffenden soll Gelegenheit ge- die ehemalige Schülerin des Lyzeums Grete S a r. neben sein den Führer zu jeder Zeit, auch am Ar- g e s eine künstlerisch ausgefuhrte Ehrenurkunde der beitsplatz 'bei Großkundgebungen zu hören. Rund- Hessischen Landesregierung ausgehandlgt.
funk in den Werkspausen gibt Freude den Arbeits- *♦ Der Bund Heimat treuer Sch le sie r kameraden und ist eine Kraftquelle ihrem Tage- (Deutscher Ostbund) hielt im Vereinslokal „Pfalzer werf Die Deutsche Arbeitsfront hat ein emwand- Hof" feine Auguft-Monatsversammlung ab. Der freies Rundfunkgerät geschaffen, den DAF.-Emp- Bundesgruppenleiter berichtet zunächst über etn •JW- “ " ÄX4Ä "2^
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Becker, MdR., land zurückgekehrten Bauern konnte der Bundes.
Landesobmann der NSBO. und Gauwalter der gruppenleiter erneut die große Gefahr darlegen, die
x,anoe5ODmannu ^ffen-Nassan. der Bolschewismus nicht nur ftir Europa sondern
£A$., Gau neyen jiau | für „ Welt bedeutet. Die Vernichtung der
Kirchen und die Ausrottung der christlichen Religio- nen, die große wirtschaftliche und seelische Not und die nicht zu beschreibende Terror-Herrschaft der Bolschewisten sollten auch den letzten Volksgenos. sen aufhorchen lassen. Die Vorgänge m Spanien sind ein Fanal für die Auseinandersetzung zweier Weltanschauungen. Der Redner erinnerte baran, .daß der Ostbund stets auf die große Weltgefahr ärztlicher Prüfung hat der Kandidat sich drei Mo- des Bolschewismus hingewiesen habe und bestrebt natt lang an einem besonders hierfür bestimmten sei, mitzühelfen an der Aufklärung des Volkes. In Schlachthof (auch Gießen) des Deutschen Reiches diesem Sinne seien seine Arbeiten für ben deutschen ber Ausübung der Schlachtvieh- und Fleischbeschau Osten aufzufassen. Indem er die Dolksgenossen an 3U feiner Vervollkommnung und praktischen Fort- den Grenzen helfe, starke er bas deutsche Volks- bilbuna zu widmen. Die Prüfungsordnung für tum Die Bundesgruppe Gießen konnte auch m Tieränte ist eine reichsrechtliche; mithin gelten die diesem Sommer wieder erfolgreich für bie Begleichen Vorbedingungen und Prüfungsbestimmun- Nutzung des Ostpreußen-Ferienzuges werben. Im a/n im ganzen Deutschen Reiche. Die Bestallung nächsten Jahre wird neben dem Ostpr°ußen-S°n!>°r. als Tierarzt wird für das Deutsche Reick erteilt Lug auch ein solcher zum Deutschen Sanger fest nach Für die verschiedenartigen Studiengebiete stehen Breslau geführt werden. Für den Winter smd wie* die entsprechenden gut ausgestatteten Institute der ber einige öffentliche Vortrage geplant, verschiedenen Fakultäten zur Verfügung, ebenso das .* D e r B e z i r k O b e r h e s sen d er De uh nahegelegene Versuchsgut der Universität. Den j $ c n L e b e n s r e 11 u n g s g e se l ls ch a s t halt speziellen Unterrichtsgebieten der Tiermedizin die- wie man uns schreckt — im September einen nen die gut eingerichteten, einer größeren Zahl von Lehrgang zur Ausbildung von Rettungsschwim- Studierenden Arbeitsplätze gebenden Institute und mern ab. Die llebungsftunben werben^jeweds JDhtt. Kliniken der veterinär-medizinischen Fakultät, die wochs von 20 bis 22 Uhr im städtischen Dolksbad wegen der günstigen landwirtschaftlichen Lage Gie- in Gießen abgehalten. Der Lehrgang erstreckt sich ßens reichlich Untersuchungsmaterial und Patienten auf 5 Uedungscckende, beginnend am 9 September, besitzen Der Unkostenbeitrag betragt pro Teilnehmer 1 Mk.,
Unterricht in der praktischen Fleischbeschau finbet &er bei Abgabe ber Meldung zu entrichten ist. Die im städtischen Schlachthof statt. Der Unterricht in Meldungen sind an den Bademeister und Lehr- der praktischen Deterinärpolizei obliegt dem hiesigen scheimnhaber Mertens in Gießen, stootilches Kreisveterinärarzt, der auch die Leitung über den Dolksbad abzugeben. -Zur Teilnahme ist jeoer alle 14 Tage stattfindenden Gießener Diehmarkt Deutsche berechtigt. Am Schlüsse des Lehrganges hat, der einer der größten im Reiche ist. . werden Prüfungen für Grund- und Lelftungs.
Die Lage der Universitätsstadt Gießen mitten in scheine abgenommen, ^^stungsscheininhaber die gutem landwirtschaftlichen Gebiet ist für die tier- Mitglied der Gefellfchaft smd "nd das 20 Lebens', ärztliche Ausbildung als besonders günstig anzu- fahr vollendet haben, können sich zur Prüfung für sehen. Denn der Studierende hat in dieser einzigen den Lehrschein zu Beginn des Lehrganges melden, kleineren Universitätsstadt mit veterinärmedizinischer SerdtliaUna
Fakultät während seines ganzen Studiums ohne witimyMiiy
Zeitverlust Gelegenheit, sich mit ben Aufgaben des AoggeN- UN0 WerZeNlNUy'eN. Bauern in kleineren und größeren landwirtschaft- , , ,
lichen Betrieben vertraut zu machen und die bäuer- Fwd. Der Reichsbnuernfuhrer hat ^e Satzung lichen Verhältnisse der tierärztlichen Landpraxis der Wirtschaftlichen Vereinigung der Noggen- und kennenzulernen. Weizenmuhlen erlassen, m der als Aufgabenfms
Wie bei anderen Studien, so gilt auch für bas der Wirtschaftlichen Vereinigung bestimmt wird, der veterinär-medizinische Studium, daß die kleinere 5)auptveremlgung bei Durchführung ber Markt- Universität eine persönliche Bekanntschaft ber Stu- orbnung auf dem Gebiete der Getreidewirtlchaft dierenden untereinander wie dieser mit ihren Do- die Unterstützung durch die xenten aufs beste gewährleistet, was stets ein wert- auf dem Gebiete der Kontingentierung, zu stch-'rn. für hon । hi pt Orth pH mährpnb ber I Die Wirtschaftliche Vereinigung Uttlfaßt Das g
■—■■■■ --- Roggen oder Weizen ausschließlich für ben eigenen
mit allen Mitteln ber mobernen Forschung und des Bedarf verarbeiten Organe: ber Mirtf^a tl^en neuzeitlichen Unterrichts vortrefflich ausgestattetes Vereinigung smd. 1. der Vorsitzende, 2. oer Pharmakologisches Institut besteht, besten Gnb maltungsrat. 2)er 230^1^6 ift bered)tl^ stehunq dem großzügigen Aufbauprogramm des füllung ber Aufgaben Anordnungen 3U er I Nr°rs zu verdanken ist: ferner die Erinnerung Die Wirtlchastliche Verewigung kann zur Durch. an den Begründer der modernen Pharmakologie suhrung ihrer Ausgaben B°z>rksgruppen -mnchtm. und Arzneimittellehre Professor Buch he im, der deren Gebiete mit denen ber ®e.trelb^"?^'Ät5 non 1867 bis xu seinem Tode im Jahre 1879 in oerbänbe übereinftimmen. Durch ben Vorsitzenden Gießen als Direktor des Pharmakologischen Jnsti- der Wirtschaftlichen Vereinigung werden die 0 • suts gewirkt hat und als Wegbereiter der Pharma- tingente durch Zute.lung: «ne, D-U>wk°n''n-^ kologie, als Gelehrter von großem Format m bie- und eines Verarbeitung^ 4'm-
'°m°F°ch°E anzufehen ist.
Ein lustiger Abend mit Paul L-mmel. der
Am gestrigen Sonntagabend hatte sich eine kleine, hören. Der Vorsitzende kann A seiner Derawng aber heitere Gemeinde im Cafe Leib eingefunden, Fachausschüsse und gemischte ^U5^(hJ um mit Paul Lommel für wenige Stunden die Die Satzung regelt weiterhin das Veschwer - Alltagssorgen zu vergessen. Lommel ist ja auch bei Schiedsgenchtswesen, die Pflic^en der M g dem Gießener Publikum kein Fremder mehr, denn und der Organe und schließlich die Haftu g s
irgendwo hat ihn jeder schon einmal gehört oder Verbindlichkeiten.
gesehen, sei es im Rundfunk oder auf der Schall-1 DrßtlftCtl«
platte, Lichtspielhaus oder auf der Bühne. So hatte **
es auch Günther Sand'erfen nicht allzu schwer, als Kreis Wetzlar.
geschickter Ansager, die Gießener in eine „Runxen- g Fellingshausen, 23. Aug. Im vorige!, borfer Bürgerschaft" zu verwandeln. Nach 3roei aerbft würben in unserer Gemarkung Der» Stimmungsliedern trat dann Manfred ßubmig hU(h5bohrunflen 3ur Erweiterung un/ Lommel zum ersten Male in einer netten Renn- - *-------—hi
platzszene auf und zeigte gleich hier feinen unerschütterlichen Humor. In der hierauf folgendem Runxendorfer Groteske, einem lustigen Sketch, sah man wieder Lommel, diesmal in der Rolle des


