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Jahren 1934 und 1935 in mehreren Fällen erfolg» reich arbeiteten". Am Tatort selbst machte Keil, schon älter ist, meist nur den Aufpasser.

-wahrend das erbeutete Bargeld jeweils sofort ^Erteilt wurde, kamen die anderen Sachen zunächst r-?? ^Qufc und von dort, soweit es sich um Schmucksachen, Parfümerien usw. handelte, in die 5)ande eines gewissen Johann Frick, der ebenfalls verhaftet wurde. Er gilt als Haupthehler des Ein- brecherkleeblatts. Frick hat das Diebesgut, dessen Herkunft er aenau kannte, an andere Personen wei­terverkauft. In dieser Hinsicht sind die polizeilichen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Weitere Fest­nahmen stehen bevor.

Durch die energisch betriebenen Ermittlungen ist das Einbruchskommissariat auch noch auf die Spur einer anderen Einbrecherbande g e k o m men, die in den letzten Monaten mehrere Geschäftseinbrüche in Frankfurt ausführte.

Der Einbrecher mit dem Regenschirm.

Die Festnahme des Einbrechertrios war deshalb besonders schwierig, weil die drei nicht nur mit allergrößter Raffinesse arbeiteten, sondern auch ele­gant gekleidet waren, sicher auftraten und sehr in­telligent sind. Einer von ihnen hatte immer einen Regenschirm dabei, um so den Eindruck eines biede­ren Bürgers zu erwecken. Als er ihn eines Tages am Tatort stehen ließ und nun die Gefahr bestand, daß die Polizei durch Fingerabdrücke die Täter fassen könne, setzte es seitens seiner Kumpanen aller­hand ab. Wie sicher das Auftreten besonders von Kothenschulte war, beweist folgender Vorfall:

Als ein Geschäftsmann am zweiten Osterfeiertag dieses Jahres in sein Büro ging, um die Post nach- zusehen, fand er die Tür bereits offen. Im Büro selbst empfing ihn ein elegant gekleideter Herr und erklärte ihm freundlich, das Fräulein, mit dem er bekannt sei, habe hinten schon die Post durchgesehen. Als der Geschäftsmann nun den Einbrecher zur Rede stellte, da diese Angaben nicht zutreffen konn­ten, schlug ihn Kothenschulte, der ein ausgezeichneter Boxer ist, zu Boden und entkam.

Bezüglich des Diebesgutes ergaben sich bei den Vernehmungen der Geschädigten einerseits und der Diebe anderseits zum Teil große Differenzen, die für die Bestohlenen evtl, unangenehme Folgen haben können. So gab beispielsweise ein Ladengeschäft an, daß neben Bargeld noch ein bedeutender Waren- Verlust zu verzeichnen gewesen sei. Wie sich jedoch

bei der polizeilichen Festellung ergab, war tatsäch­lich nur Geld entwendet worden. Daß hier wohl Versicherungsbetrug in Frage kommen kann, ist klar.

Die sechsköpfige Fahrraddiebesbande.

Weiterhin gelang es Beamten des Frankfurter Diebstahlkommissariats eine sechsköpfige Fahrrad­diebesbande unschädlich zu machen. Einer der Haupttäter, der 35 Jahre alte Adolf M o o g, hat zugegeben, in der Zeit seit Juni 1935 bis zu seiner Festnahme etwa 2 0 0 Fahrräder gestohlen zu haben.

Die Mitglieder der Bande, die zum Teil erheb­lich vorbestraft sind, arbeiteten mit verteilten Rollen. Die einen verlegten sich darauf, die Fahrräder zu stehlen, die andern übernahmen den Verkauf. Um ganz sicherzugehen, wurden die gestohlenen Fahr­räder nach dem Diebstahl sofort auseinandergenom­men. Die einzelnen Teile setzte man dann bei einem Fahrradhändler ab, der über ihre Herkunft genau unterrichtet war. Rahmen und sonstige Fahr­radteile, die irgendwie gekennzeichnet waren, nahm er nicht an. Diese Teile wurden von der Diebes­bande einfach in den Main geworfen.

Ein weiterer Haupttäter, und zwar der am 6. Februar 1901 geborene Friedrich H e u ß n e r, ist flüchtig. Er ist das eigentliche Haupt der Bande und hat die Diebstähle und den Absatz organisiert. Personen, die über seinen Aufenthalt oder auch sonst Angaben machen können, werden gebeten, sich umgehend mit der Frankfurter Kriminalpolizei, Polizeipräsidium, Zimmer 416, in Verbindung zu setzen.

5rod Judenjungen als Aulomalendiebe.

Von den seit einigen Monaten im Stadtgebiet Frankfurt a. M. an zahlreichen Stellen an Häusern angebrachten Briefmarkenautomaten, die mit Ge­nehmigung der Reichspost von einer Privatfirma unterhalten werden, wurden in den letzten Wochen etwa 50 Stück erbrochen und ihres Inhalts beraubt. Als Täter wurden nunmehr zwei junge Burschen jüdischer Abstammung festgenommen. Rach der Dreistigkeit, mit der sie am hellen Tage immer wieder an dieArbeit" gingen und nach dem Ver­halten, das sie bei ihren polizeilichen Vernehmungen an den Tag legten, müssen sie als gemeingefähr­licher Verbrechernachwuchs bezeichnet werden, um so mehr als sie schon mehrfach kleine Diebstähle begingen.

Kommunalpolitische Tagung in Alsfeld.

} Alsfeld, 21. Juli. Jrn großen Saal des Deutschen Hauses" hielt die Kreisabteilung Alsfeld des Deutschen Gemeindetages wieder eine Arbeitstagung ab, die von dem Kreis­obmann, Bürgermeister Dr. V ö l s i n g (Alsfeld), geleitet wurde. Bei der Tagung waren nahezu alle Gemeinden des Kreises Alsfeld durch ihre Bürger­meister vertreten.

Oberförster Bähringer (Alsfeld) sprach zu­nächst über

das neue Reichsjagdrecht.

Der Vortragende wies einleitend darauf hin, daß vor Erlaß des neuen Reichsjagdgesetzes nicht weni­ger als 20 «»rschiedene landesrechtliche Jagdgesetze vorhanden gewesen seien. Es sei das Verdienst des Reichsjägermeisters Göring, daß nunmehr diese Zersplitterung beseitigt und ein einheitliches Reichs­jagdrecht geschaffen worden sei. Oberförster B ä h - ringer gab dann im Rahmen seines Vortrags eine Darstellung über den Hauptinhalt des neuen Reichsjagdrechtes und dessen wesentlichste Begriffs­merkmale. Er erläuterte insbesondere die für Hessen neue Organisation der Jagdgenossenschaften mit einem Jagdvorsteher. In Hessen ist der zweite Bei­geordnete Jagdoorsteher. Der Vortragende machte insbesondere auf die für Hessen neue Einführung einer Jagderlaubnis auf Grund eines Jagderlaub­nisscheines aufmerksam, für dessen Erteilung der Kreisjägermeister zuständig ist. Oberförster Bährin­ger behandelte dann ausführlich die besonders wich­tige Frage der Regelung des Wild- und Jagd­schadens. Er betonte, daß die Auffassung falsch sei, daß die neue Reichsjagdgesetzgebung landwirt­schaftsfeindlich sei. Zum Schluß gab der Redner eine Darstellung über den Verwaltungsaufbau der neuen Jagdorganifation: Reichsjägermeister, Gau­jägermeister, Kreisjägermeister.

. In der anschließenden Aussprache machte Kreis­jägermeister R i ch t b e r g Ausführungen über die nach den Vorschriften des Reichsjagdgesetzes in Kraft tretende und für Hessen neue Verteilung des Jagdpachterlöses an die einzelnen Genossen des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes, die am 1. April 1940 in Kraft tritt.

Alsdann folgte ein Vortrag von Steuerpraktikant Schrauber vom Finanzamt Alsfeld über

»Das Verfahren bei den Kinderbeihilfen und den Ehestandsdarlehen".

Der Redner gab eine eingehende Darstellung über die gesetzlichen Voraussetzungen für die Gewährung

von einmaligen und laufenden Kinderbeihilfen und für die Gewährung von Ehestandsdarlehen, wobei wertvolle praktische Hinweise und Belehrungen über die Durchführung des Verfahrens, soweit die Tätigkeit der Bürgermeister dabei in Betracht kommt, gegeben wurden. Das Finanzamt stehe jederzeit zur Beratung der Bürgermeister zur Ver­minderung unnötiger Derwaltungsarbeit zur Ver­fügung.

Der Vorstand des Finanzamts Alsfeld, Regie­rungsrat B e h r e n d , gab zu dem Vortrag noch einige nähere Erläuterungen und Anweisungen für die Bürgermeister.

Von Interesse war dabei die Mitteilung des Kreisobmanns, daß geplant sei, künftig zu den Tagungen der Kreisabteilung regelmäßig das Finanzamt einzuladen, da eine enge Zusammen­arbeit zwischen dieser Behörde und den Bürger­meistern sich immer mehr als notwendig erweise.

Im weiteren Verlaufe der Tagung machte Kreis- bauernführer Geiß (Vadenrod) bedeutsame Mit­teilungen über die zur

Sicherstellung der Ernte

geplanten Maßnahmen, wobei er auf die Schwie­rigkeiten der Beschaffung von landwirtschaftlichen Arbeitern hinwies. Zur Einbringung der Getreide­ernte ist der Einsatz des Reichsarbeitsdienstes ge­plant. Das Verfahren hierfür fei gegenüber dem Vorjahre wesentlich einfacher gestaltet. Der Einsatz des Arbeitsdienstes erfolgt truppweise mit minde- teng 8 Mann in einer Ortschaft. Anträge sind bei )er Kreisbauernschaft zu stellen. Der Kreisbauern- ührer entscheidet, ob ein Erntenotstandsgebiet oor- liegt. Bei der Prüfung der Gesuche um Erntehilfe ist die Mitwirkung der Bürgermeister und der Orts- bauernführer notwendig. Als Entgelt ist der Lohn der Landarbeiter zu zahlen. Kreisbauernführer Geiß bat um Unterstützung durch die Bürger­meister in dieser Angelegenheit.

2tm Schlüsse der Tagung dankte Kreisobmann, Bürgermeister Dr. V ö l s i n g, den Bürgermeistern, ferner den Referenten der Tagung für ihre lehr­reichen Vorträge. Infolge der durch die Wichtigkeit der Vorträge stark in Anspruch genommenen Zeit mußte ein für die Tagung weiter vorgesehenes Referat auf steuerlichem Gebiete für die nächste Tagung zurückgestellt werden. Der Kreisobmann schloß dann die Tagung in der üblichen Weise.

Gutes Licht Gute Arbeit."

Oie OurchführungSeiuzelheiten im Gau Hessen-Nassau fessgelegt.

NSG. In einer Vorbesprechung, an der Ver­treter des Gewerbeaufsichtsamtes, der Elektroindustrie, der Elektroversor­gung und der Elektrogemeinschaften teilnahmen, machten gestern nachmittag Vertreter des AmtesSchönheit der Arbeit" in der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" und Ver­treter der ReichsbetriebsgemeinschaftHandwerk" in der Deutschen Arbeitsfront Ausführungen über die demnächst einsetzende Aktion des AmtesSchön­heit der Arbeit",Gutes Licht Gute Arbeit".

Es soll hierbei erreicht werden, daß die Arbeits­pläne überall mit einer ausreichenden Beleuchtung versehen werden, die ein gutes und einwandfreies Arbeiten zuläßt. Eine Beleuchtung soll geschaffen werden, die all die schädlichen Einflüsse, denen die Augen unserer Arbeiter in den Betrieben und Werkstätten Msgesetzt sind, ausmerzt. In einer groß angelegten Propagandawelle werden alle interessierten Kreise, sowohl Betriebsführer als auch Gefolgschaftsleute auf die Auswirkungen, die sowohl schlechtes als auch gutes Licht auf den Einzelnen und auf die von ihm geleistete Arbeit hat, aufmerk­sam gemacht. Lichtmessungen, die in den einzelnen Betrieben durchgeführt werden, sollen die Licht­

stärke feststellen, die jeder einzelne Arbeitsplatz benötigt. Wenn auf der einen Seite die Leistungen des Arbeiters und auch die Qualität feiner Arbeit gehoben werden soll, so werden durch diese groß angelegte Aktion die Voraussetzungen dazu ge­schaffen.

Im Rahmen der Reichstagung der Lichttechnischen Gesellschaft findet im September 1936 in Frankfurt a. M. dann die Uraufführung des FilmesGutes Licht Gute Arbeit" statt, der durch das Amt Schönheit der Arbeit" hergestellt wurde. Weiterhin ist geplant in einer Ausstellung die einzelnen Ge­gensätze von gut und schlecht beleuchtetem Arbeits­platz gegenüber zu stellen und auch an Hand von vergebenen Darstellungen die Wirkung sowohl auf den Arbeiter als auch auf die Qualität der Arbeit herauszustellen.

In den einzelnen Kreisen werden Arbeitsgemein­schaften der interessierten Kreise unter Führung der Kreisreferenten des AmtesSchönheit der Arbeit" gebildet, die bald mit ihrer Arbeit innerhalb der Betriebe beginnen werden.

Man konnte allerseits ein Uebereinftimmen hin­sichtlich der Notwendigkeit dieser Aktion feststellen.

Wirtschaft.

Mein-Mainische Börse.

ZHittagsbörfc uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 23. Juli. Bei erheblich ver­ringerter Umsatztätigkeit verkehrte der Aktien­markt in uneinheitlicher Haltung, wobei zu den ersten Notierungen Abschwächungen überwogen haben. Im Verlaufe stellten sich verschiedentlich Erholungen um Bruchteile eines Prozentes ein, doch blieb die Gesamttendenz ungleichmäßig. Die Kulisse zeigte nach der anhaltenden Steigerung etwas Ermüdung und nahm Entlastungsverkäufe vor, während der Auftragseingang der Kundschaft, wenigstens für Großwerte, merklich geringer ge­worden ist. Durch feste Haltung zeichneten sich er­neut Kunstseide Aku mit 56,90 bis 57 (54,25) aus, da aus Amsterdam eine weitere Befestigung gemel­det wurde. Sodann hatten Maschinenaktien auf die künftige Konjunktur feste Haltung, Eßlinger 99 (97,25), Moenus 96 (95,25), Junghans 105 (103,75). Autowerte dagegen weiter leicht nachgebend, Daim­ler und BMW. je 0,50 v. H. Für Westdeutsche Kaufhof erhielt sich anfangs Nachfrage bei 54,13 (53,65), später aber leichter mit 53,90. Der Montan­markt lag durchweg gedrückt. Buderus, Hoesch und Mannesmann gingen bis 1,25 v. H. zurück, Harpe- ner minus 2 v. H., Rheinstahl minus 1 v. H., Verein. Stahl anfangs 111 (110,75), später etwa 110,50. Ilse Genuß noch 0,40 v. H. fester. Von Elektro­werten büßten Schuckert 1,50 v. H., RWE. 1,25 v. H., Gesfürel, Betula und Siemens je 1 v. H. ein, AEG. unv. 39. Chemische Aktien ebenfalls niedriger, IG.-Farben 171,50 bis 171 (171,50), Scheideanstalt 272 (273). Im einzelnen verloren AG. für Verkehr 1,75 v. H., Feldmühle Papier 1,75 v. H., Deutsche Linoleum 1,50 v.H. Reichsbankanteile und Aschaffen­burger Zellstoff lagen behauptet, Schiffahrtspapiere 0,25 v. H. freundlicher.

Der variable Rentenmarkt lag wiederum fast geschäftslos und unverändert. Altbesitz 112,50, späte Schuldbuchforderungen 98, Kommunal-Umschul- dung etwa 88,25. Von fremden Werten gaben Anatolier 0,25 v. H. nach auf 44,50, 4prozentige Goldmexikaner 10,30 (10,40).

Der Aktienmarkt war im Verlaufe merklich schwächer. Durchschnittlich gingen die Kurse um 1 bis 1,50 v. H. zurück, so JG.-Farben auf 170 bis 169,75 nach 171, Scheideanstalt 271 nach 272, Daim­ler 132 nach 133,25, Moenus 95 nach 96, besonders gedrückt waren Deutsche Erdöl mit 134 bis 133,50 (136,50). Montanaktien ließen 0,50 bis 1 v. H. nach. Die Kulisse gab weiter Material ab, wobei ver- schiedentliche Warnungen vor einer Kursübersteige­rung mitspielten. Am Einheitsmarkt lagen Bank­aktien 1 bis 1,50 v. H. schwächer, auch Hypotheken- bankaktien nachgebend, Pfälz. Hyp. jedoch 91,50 (91). Maschinenwerte, wie Faber & Schleicher, Gritzner und Dresdner Schnellpresse, waren höher gesucht.

Renten blieben auch später geschäftslos, etwas gefragt wurden Zinsvergütungsscheine mit 92,90 (92,80). Der Pfandbriefmarkt blieb unverändert. Stadtanleihen notierten überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. fester, 7proz. Frankfurter aber 94,50 (94,75). Bon Auslandsrenten gaben Mexikaner durchwea 0,13 v. H. nach.

Im Freiverkehr stiegen Wintershall auf 130 (126) und Frankf. Maschinenbau-Anstalt (norm. Pokorny) auf 108 (107). Niedriger vor allem Waiß

& Freytag mit 122,50 (125), ferner Klener 118,50 (119,50), Auto-Union 132 (134), BDM. 141 (142), Ufa 67,50 (68). Höher gesucht wurden Torpedo­werke AG. mit 113,50 (112,50). Tagesgeld un­verändert 2,50 v. H.

Abendbörse gut behauptet.

Die Abendbörse lag am Aktienmarkt nach der Abschwächung von heute mittag gut behauptet. Auf Basis der Berliner Schlußkurse bestand über» wiegend etwas Nachfrage, so daß einzelne Montan­aktien 0,13 bis 0,25 v. H. höher lagen. Auch auf den meisten übrigen Marktgebieten notierten die Kurse mäßig über den Mittagskursen. Zellstoff Aschaffenburg 118,75 (118), Lahmeyer 146 (145,50), AKU. 57,50 (57). Westdeutsche Kaufhof bei etwas größerem Geschäft schwankend mit 54,90 bis 55 bis 54,75 (55). IG. Farben bröckelten auf 169,75 (170,13) ab, Conti Gummi verloren 1,25 v. H. auf 186. Holzmann ermäßigten sich auf den Berliner Stand von 130,50 (131,50). Am Einheitsmarkt gaben Commerzbank 0,50 v. H. nach auf 103,25, die übrigen Bankwerte blieben gut behauptet. Der Rentenmarkt lag wieder sehr ruhig; zertis. Dollar-Bonds etwas niedriger mit etwa 68,25 bis 68,50 (68,50 bis 69), auch Ungarn Gold mit 9,13 und Irrigations-Mexikaner mit 10,13 je 0,13 v. H. niedriger.

U. a. notierten: ReichsbahiEA. E 122,13, 4 v. H. Ungarn Gvld 9,13, 4 v. H. Ungarn Kronen 2,25, 4 v. H. Rumänen 5,50, 4,50 v. H. Irrigation 10,13, 2ldca 90,40, Bayr. Hyp.-Bank 96, Commerzbank 103,25, DD.-Bank 105,50, Dresdner Bank 105,50, Frankf. Hyp.-Bank 100, Pfläz. Hyp.-Bank 91,50, Buderus 113, Harpener 129, Mannesmann 110,75, Rheinstahl 147,75, Verein. Stahlwerke 110,65, AKU. 57,50, AEG. 39, Befula 155,75, Chade Lit. D E 398, Conti Gummi 186, Scheideanstalt 271, Deutsche Linoleum 174,75, Licht & Kraft 158,50, (£C®. 134,50, IG. Farben 169,75, Enzinger-Union 117,50, Gesfürel 145, Gritzner 38, Holzmann 130,50

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 23. Juli. Auftrieb: Rinder 48 (gegen 46 am letzten Donnerstag), darunter 6 (2) Ochsen, 5 (2) Bullen, 34 (39) Kühe, 3 (3) Färsen. Kalber 760 (728), Hämmel und Schafe 107 (143), Schweine 1224 (975). Notiert wurden pro 50 Kilo­gramm Lebendgewicht in RM.: Kühe a) 4043, b) 3539, c) 2629, d) 2325. Kälber andere a) 64 bis 68 (am 16. 7. 6670), b) 5763 (5965), c) 4856 (5058), d) 3847 (4049). Hämmel b2) Weidemasthämmel 4849 (4749), c) mittlere 44 bis 47 (4246). Schafe e) beste 4246 (4246). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 5556 (5456). Marktverlauf: Kälber langsam, ausver- kaust. Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausver» kauft. Rinder und Schweine wurden zugeteilt.

Großmarkt für Fleisch und Fett» waren. Beschickung: 774 Viertel Rindfleisch, 407 halbe Schweine, 195 ganze Kälber, 26 Hämmel, 8 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in RM.: Ochsenfleisch a) 80. Bullenfleisch a) 76. Kuh- fleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsenfleisch a) 80 (alle Rindfleischpreise sind Höchstpreise). Kalbfleisch b) 95105, c) 8595. Hammelfleisch b) 9095. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Speck hiesiger Schlachtung, roh unter 7 cm 6065, Flomen höchster Preis 80. Marktverlauf: mit Aus» nähme von Rindfleisch ruhig.

Die hinter den Papieren

Franktun a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend» börse

Schluß» kurs

Schluß!. Mittag» börse

Dalnm

22.7

23 7

22-1

23.7

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101

101

101

101

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,4

97,4

97,4

97,4

51//2% Dvung-Anlethe von 1930 ..

102,5

102,13

Deutsche Anl.-Ablös..Schuld mil

Auslos.-Rechten ............

112,5

112,5

112,4

112,4

*Vz% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1.......

100,1

100,1

4 Wo ehem. 8% Hessischer Volks

staat 1929 srückzahlb. 102%) ...

98,5

98,75

98,75

*Vi% ehem. 8% Hessische Landes

banl Darmstadt Gold 91.12...

97

97

-

97

6/2% ehem. 4 >4% Hess. Landes

Hypothekenbank DarmstadtLiau.

101

101

_

4%% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldichuldverlchr 91.6

93,75

93,75

-

_

Oberhejjen Provinz-Anleihe mii

Auslos.-Rechten ............

123

123

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

119,3

119,25

119,5

119,5

4/i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Go'hpse. 15 unkündbar bis 1935

97

97

_

6V/ ehem. 4j/2% Franks. Hyp.

Bank-Ligu.-Pfandbriese......

101,4

101,3

6*4% ehem. 4*4% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

101,75

101,75

101,5

101,25

414% ehem. 8% Pr. Landespfand- vriefanstalt, Pfandbriefe 91. 19

97,5

97,5

97,5

97,5

4*4% ebcm. 7% Pr. Landespfand

briefanst., Gold Komm. Obl.20

95

95

95

95

Lteuergutich.Berrechnungsl. 34-38

109,5

109,5

109,5

109,5

4% O österreichische Goldreme...

_

_

29

29,65

4,20% Oesterreichtsche Silberrente

2,7

2,75

2,65

2,65

4% Ungarische Goldrente.......

9,2

9,13

9,25

9,25

4% Ungarisck-e Staatsrente v. 1910

8,7

8,65

8,7

8,65

4'2% besgl. von 1913..........

8,8

8,9

8,9

6% abgeft. Goldmerikaner von 99

14,75

14,65

14,65

14,5

4% Türkische Bagdadbahn»Anlethe

Serie 1.....................

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Devisenmarkt BerlinVrnnPhiH n

Schluß» kurs

Schluß!. Abend» börse

Schluß» kurs

Schluß!. Mittag» börse

Schluß» kurs

Schluß!. Abend­börse

Echluß- kurs

Schluß!. Mittag»

22.Füll

23 3u i

Datum

22.1

23.7-

22.1.

23.7.

Datum

22.1.

23.7

22 .7. I 23.7.

Amlliche Geld

Notierung Brief

Amtliche Notierung Geld I Arie,

6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4*/2%Ruinän.veretnh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente . L%% Anatolier ..............

Hamburg-Amerika-Paket .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........o

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz, und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Diskonto»

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank........ 4

Reichsbank ................ i2

'21.6.®. ..................... 0

Bekula......................

Elektr. Lieferungsgeiellschast ... 6 Licht und Kraft ............. 7

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ ß

Rhein. Wests. Elektr..........ß

Schuckert L Co............... ß

Siemens L Halske............g

Lahmeyer L Lo.............. 7

Buderus ................... <

Deutsche Erdöl ..............4

Harpener................. 2 y2

Hoesch EisenKöln-Neuessen. .. 3

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöckn erwecke ...............8

Mannesmann-Röhren........ ö

6,75 10,25

5,4 44,75

15,13

16,75

120

125 104,5

107

107

197

39 156,5

135

160 141,25

146,5 135,5 142,4 165,5 207,5

149,25

114,9 136,5

131,25

119,9

140

117

111,75

6,75 10,13

5,5 44,5

15,13

16,75 118,25

103,25

105,5 105,5

196

39 155,75 134,5 158,5

140

145 134,75 141,13 163,75

206,5

146

113

133,5

129 118,25

140,4

116

110,75

8,85

10

5,5 44,65

15,65

46,5

16,9 119,75 126,75

105

107

107 197,4

39

156 135,25 160,5 141,25

147

135 140,5 165,5

208

149

114

134,75

131

120

174,4 139,25 116,75

112,25

6,55

10,13 5,5

44

15,65

46,25 16,9

118,5

127 103,75

105,5 105,5

196,9

38,9

155,75 135 158

139 145

134,25 140,25

164,25

206,5

145,5

112,9

134

128,5

118,75

174,75

139

116,5

110,5

Marisfelder Bergbau....... ßy2

Kokswerke.................. ß

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl .................. 4

Vereinigte Stahlwerke...... 8 y2

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7*4

F. G. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................ ß

Rütgerswerke ............... ß

Melallgesellschaft............. 6

HWipp Hol» mann........... 4

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Cementwerk Karlstadt.........ß

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg.......... 5

Zellstoff Waldhof ............ 6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren.............

Deutsche Linoleum............

Orenstein L Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade...................... y

Accumulatoren-Fabrik....... 12

Eontt-Gummt.............. 11

Gritzner....................01

Matnkraftwerke Höchst a,M^... 4

Süddeutscher Zucker ........ 10

143,75

149,25 110,75

29,5 129,75 128,75

184,5

171,5

273

116

135

140,5

132,5

150

54,25

86

153,5

118

133,5

175

53,65

412

186,25

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222

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127

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38 I

2231

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116

134,5

140

=

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155 118,25

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53,9

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218

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37,5

222 I

144,5

134

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148

110,5

29,13

127,75

127,25 183

170,13

116

134,65 140,5

130,4

111

57,5

87,4

153

118

118,75

131,9

174,65

89,5

55

410

215,5

187,25

37,75

223

Buenos Awe Brüssel .... Rio de Jan. Sofia.....

Kopenhagen Danzig .... London.... HelstngforS.. Parts .....

Holland ... Italien..... Japan ......

Jugoslawien Oslo.....:

Wien.......

Lissabon.... Stockholm... Schweiz ... Spanien.... Prag.......

Budapest .. Reuyock ...

__B Amerikanische Belgische Note Dänische Note Englische Note Französische N Holländische N Italienische Nr Norwegische N Deutsch Oester Rumänische N Schwedische N Schweizer Not Spanische Not Ungarische Not

0,678 41,93 0,143 3,047 55,65 46,80

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10,285

2,481

erlin, 23. Zul Noten.......

n...........

n ..........

n ..........

oten........

uten........

len.........

oten .......

reich, ä 100 C sten ........

oten........

en..........

n..........

»

0,682 42,01 0,145 3,055 55,77 46,96

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10,305

2,484

BanFno

Schilling

len.

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55,70 46,80

12,475 5,495

16,425 168,81

19,53 0,727

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10,285

2,481

Geld

2,436 41,80

55,50

12,44

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64,10 81,00

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0,682 42,02 0,145 3,053 55,82 46,90 12,505

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10,305

2,488

Brief 2,456 41,96 55,72 12,48 16,435 169,07

62,74

64,36 81,32

33,72