Einzelbild herunterladen

i t

V

^WWWWDWWWWWWDWW

>v,^,.. Z , z/f;/z //"< K ß | W S ZMDA^W

___

3m Hälfte 3ena t lid) int Ser @ei bie fflül W \vtC den ftl mit tige S rasch Gener rasche in le suchui deren alarn der L seinen Schul sich ti tinher

»eil i Korn. 5 Ammel Nfen öie in ei

65 Inatfi

5°ch bQ b'e&l ?t|fet | S1 J* ubtrjtb M<h< ?£ 5*

Ä S; e Joies f, '°d°; Sw 4? = ?,s 5«t

LONDORF!

Darmstadt (Deyprechtstraße 10)

Gießen (Steinstraße 13)

den 24. Juli 1936

03361

geiemte trächtig AachlWvonrbis Voaelsberaer 20 S- erhalten Eie ^ogeiooerger bd wiederholten Auf.

Kuh

nahmen einer Anzeis-

20.30Uhr: In de Festhaie Preisverteihing und Tanz (R iterballL

Mit 20 Abbildungen nach Zeichnungen von

Gießen.

Stück 5 Pf.

Fllegenteller

2 Schoner

4617A

Sie sich Rat bei

4622*

Sedl-SülBolle

Hugo Bermühler Verlag Möbelhaus Koos

Abzugeben hei

^U6uneufn iiei

Otto Wenzel

Brandgaiie 4. I

Berttn-Lichterfelde

Gießen, Schulstraße 6

Gegen Wanzen und Flöhe tot­sicher wirkende Mittel. - Holen

Reise-Uhren

Sport-Uhren

grün, neu:

Schrank (dreiteilig), Wasch­tisch mit Spiegel, 2 Betten, 2 Nachtschränke, 2 dreiteil. Matratzen, 2 Patentrahmen,

allen Fliegen und sonstigem Ungeziefer!

Machen Sie diesen Plagegeistern den Garaus! - Ich empfehle als gute Bekämpfungsmittel: *

Flit... 1.25, 2.25, 3.35 und 5.85

Drowe-Ungezlelertod FL 95 Pf.

Fliegenfänger St.5Pf., 2St.9 Pf.

ZRoli Dem Oipl.-Zng. Paul Noß Verlobte

Grober u. kleiner

Herd

zu vertäut. «mw

Walltorstraße 4.

Baugenoflenfdjaft l894.e.G.mv.S.,

Am 25. and 26. Jall 1936

SA.-Reil-, Spring- u. Fahrturnier

unter Teilnahme der Wehrmacht und des neu-

Seltersweg 47 Ruf 2373

4.02D

Drogerie Kreuzplatz 10

Aach im Sommer 14383V tägl. Sonnen*Tee trinken, er ist ei herrl.,gesund.Erfrischungs- Getränk. Sonnen-Tee belebt den ganzen Körper u. ist auf Wan­derungen fast unentbehrlich Btl. nur 50 Pfg. Rezept gratis. Orog. Bornemann Bahneofstr. 17.

Geräumige

3-MM mit Badezimm., Bodenkammer u. Gartenanteil evt. sofort zu ver­mieten. Schrift!. Bewerbungen erbeten. 10230

und Koffer

van 4360A

Leder-Röhrig

Gießen Neustadt 43.

Helene Sarges

62 Seiten. Kartoniert RM.-.S0

Ein frohes Ferienbüchlein für alle, die auf der wunderreichen Insel Sylt Erholung und Freude suchen. (Es erzählt von den Schön­heiten dieser Insel mit ihren Dünen, ihrem Wattenmeer und ihrer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Für die Jugend, die ihre Ferien am Nordseestrande verlebt, ist dieses Büchlein ein reizendes Geschenk, ein Führer für alle, die die Naturschutzbestrebungen auf den Nordseetnseln kennenlernen wollen.

Durch jede Buchhandlung zu beziehen.

für nur 375 MR.

2-Ziiw-WotiD. mit klein. Küche, abgeschl.Korrid., an alleinstehend, ftrau ferner

3-ZimnrMn. mit klein. Küche, abgeschl.Korrid., an nur ruhige Mieter zu verrn. Schriftliche 'An­geb'Ne u. 03356 pluifleuen ,3^3 an ben (Riehen. <-roü- Garage Anzeiger erbet.' am Aulweg.

[Stellenangebote

Jungsr Mann

der ein. Dreirad- Lieferwagen Ȋhren kann,wird gesucht. 03366

Marktplatz 21.

labzugeben

<*roß

I am ;

oder träckt.Rind (gelb) mit Blässe zu verkauf. 03355 Watzenborn

Göringstrahe 3.

"^Bettstelle mit Kastenmatratze

Mk. 25.

1 Kind.-Zimm.- Wagen, fast neu,

Mk. 8

1 Damen-Fahr- rab, gut erhalt. 033621 .Mk. 15. «rb,Ltndenvl.l.

| Verschiedenes

3iiDoeWli

l Drahthaar'>>or) entlaufen.

gegründeten nationalsozialistischen Reiterkorps.

Gebr. Faltboote Spring-Konkurrenzen, Dressur - Prüfungen, Fahr - Prü- Klepper 2er. neu über- 7E ,ungen 8chöne Schaunummern, Kampf ballspiel u.a.m. holt, mit Zubehör . RM lu." Samstag nachmittag: Geländeritt.

Rheingold-2er, gut er- OE 20.30 Uhr: Begrüßung der Turnier teilnehm er und Kameradschafts­halten, mit Zubehör. RM UU«" abend mb KONZERT des Musikzuges der SA.-Reiter-

fin Zahlung genommene Boote Standarte 14f in der Festhalle zu Londorf.

gegen Neukaufi Sonntag vormittag ab 9 Uhr: Vorprüfungen auf dem Turnierplatz,

13.30 Uhr: Marsch der Turnierteilnehmer durch Londorf nach dem

OpOll"*iwrnUl Turnierplatz. 4633d

Marktplatz 8 4037a Ruf 3272 14.00 Uhr: Aufmarsch der Turnierteilnehmer auf dem Turnierplatz,

---------------------------- Vorbeimarsch und Austragungen der Konkurrenz h.

ML!« MS, Schleiilack

Aus aller Well

stand bas Ist die Verantwortung und die Aufgabe der Luftfahrt.

Nheingold" in Bayreuth.

Im Rahmen der Bayreuther Fe st spiele begann die erste zyklische Aufführung vomRing der Nibelungen" mitR h e i n g 0 l d". Der F ü h - r e r wohnte auch dieser Vorstellung bei. Von den führenden Persönlichkeiten des Staates und der Partei sah man unter den Festspielgästen die Reichs­minister Generaloberst Göring, Dr. Goeb­bels und Dr. Schacht, ferner den bayrischen Ministerpräsidenten Siebert und den bayrischen Staatsminister Adolf Wagner, den Reichssport­führer von Tschammer und Osten, den Bot­schafter von Ribbentrop und SA.-Gruppen- führer Prinz August Wilhelm von Preußen. Der Führer nahm, wie an den Vortagen, in der Mittelloge zwischen Frau Winifred Wagner und Frau Magda Goebbels Platz. Der Zuschauer­raum barg diesmal auffallend viele Ausländer der verschiedensten Nationen.

Die bis ins Letzte durchgearbeitete und in allen Teilen ausgewogene Aufführung stand unter der musikalischen Leitung Wilhelm Furtwänglers, der die Vorzüge des Konzertdirigenten mit dem dramatischen Impuls des Theatermusikers verband. Unter den Sängern ragten Rudolf Bockelmann (Wotan) und Margarete Klose (Fricka) mit ihren darstellerisch und stimmlich vollkommenen, abge­rundeten Leistungen hervor. Neben ihnen bewähr­ten sich die Charakterisierungskunst von Robert Burg (Alberich), Fritz Wolff (Loge) und Erich Zimmermann (Mime). Unter den Lichtalben fand besonders Donner in Jaro Prohaska einen stimmlich machtvollen Vertreter; aber auch der Froh Kremers und die Freie von Liselotte Ammermann hielten sich in dem durch Bay­reuther Ansprüche gezogenen Rahmen. Ivar A n - d r s e n und Joseph von Manowarda waren die beiden Riesen. Das Rheintöchterterzett wurde von Käthe Heidersbach, Rud Berglund und Elfriede M a r h e r r gebildet. In der kurzen Szene der Erda fiel Inger K a r 6 n auf, die ihr erstes Auftreten in Bayreuth mit hohen Ehren be­stand.

Am szenischen Bild desRheingold" war 'm Vergleich zum letzten Festspieljahr nichts verändert worden. Die Ausstattung von Emil P r e e t 0 - rius stellt eine abgeschlossene Leistung dar, die dem Anspruch der Gegenwart an das Bühnenbild ebenso gerecht wird wie den Vorschriften Wagners. Von liebevoller Werktreue ließ sich auch Heinz T i e t j e n als Regisseur bei der Auffrischung seiner früheren Leistung und der Einordnung der neuen Sänger in dasRheingold"-Ensemble leiten.

Zweifache O'ympia-Siegerin

aus der amerikanischen Mannschaft ausgestohen.

Kurz vor Ankunft derManhattan" im Hambur­ger Hafen trat das amerikanische olympische Komitee zu einer Schlußsitzung zusammen, auf der die ame­rikanische Schwimmerin und zweifache Olympia- Siegerin Eleanor Holm-Jarret wegen mehrfacher Verletzung der Trainingsvorschriften mit sofortigem Ausschluß aus der amerika­nischen Olympia-Mannschaft bestraft wurde. Eleanor Holm war öfters in der Bar des amerikanischen Olympia-SchiffesManhattan" angetroffen wor­den. Präsident Brundage hatte die Sportlerin wiederholt auf die Trainingsvorschriften hingewie­sen, die Alkoholgenuß verbieten. Auf diese Vorhaltungen äußerte sie stets, Champagner gehöre auch zu ihrem Training, und man werde es wohl nicht wagen, sie zu bestrafen, da ja ihr dritter Olympia-Sieg ein siche-

Oberst Lindbergh folgte nach der Veranstal- tung einer Einladung der Stadt Berlin. Im Rat- Haus wurde er von Staatskommissar Dr. Lippert empfangen. Nachdem er sich in das Goldene Buch der Reichshauptstadt eingetragen hatte, überreichte ihm der Staatskommissar die Olympia-Plakette der Stadt Berlin und die Ehrengabe für die olym­pischen Gäste, den SonderdruckBerlin einst und jetzt". Die Berliner Bevölkerung, die den Obersten sofort erkannt hatte, bekundete ihm lebhaft ihre Sympathien. In Tempelhof war Oberst Lind­berg mit seiner Gattin Gast der Deutschen Lust- Hansa. Nachdem er die Anlagen des Flughafens be­sichtigt hatte, lud Direktor Freiherr v. G ablenz zu einem Baken-Fluge mit einer dreimotorigen Ju 52 ein. Oberst Lindbergh, der neben dem die Maschine steuernden Freiherrn von G ablenz saß, überzeugte sich davon, daß durch das Funk- Baken-System die Frage der Blindlandung ein- wandfrei gelöst ist.

rer Punkt für Amerika sei. Als sie am letzten Tage der Ueberfahrt in angetrunkenem Zu- st a n d e angetroffen wurde, entschloß sich das ame- rikanische Komitee zu einer radikalen Maßnahme. Die Sportlerin mußte sofort ihre Olympia- Uniform zurückgeben. Dann wurde ihr mit­geteilt, daß sie nach der Ankunft in Hamburg sofort mit derBremen" wieder heimkehren müsse.

LZHindenburg" vor Rio de Janeiro.

Äas LuftschiffHindenburg" war, nach einer Meldung der Deutschen Seewarte, am Freitag, morgen um 6.30 Uhr MEZ. nur noch 150 Kilo- meter vom Zielhafen Rio de Janeiro entfernt

Der Tod in den Bergen.

Auf dem Uebergang vom Ostgipfel zum Mittel­punkt der Dreitorspitze stürzte der in München woh­nende 33 Jahre alte Jntendanturrat Elben ab. Der Verunglückte fand den Tod. Er fiel auf öster­reichisches Gebiet. Die Leiche wird von österreichi­schen Bergungsmannschaften geborgen werden.

Japanisches U-Boot im Taifun gestrandet.

Bei dem schweren Taifun, der, wie gemeldet, den Westen Japans schwer heimgesucht hat, wurde des Uboot 55 auf den Strand geworfen. Das Uboot ist nicht mehr manövrierfähig. Der ebenfalls aufgelaufene 15 000 Tonnen große Hilfs­dampferMamiya" konnte dagegen wieder flott kommen. Der Taifun hat besonders in der Ge- aend von Kobe schweren Schaben angerichtet. Das historische Schloß in Himeji ist erheblich beschädigt worden. Der Verkehr zwischen Shimoneseki und Kobe'ist unterbrochen.

Weiterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt

Nachdem am Donnerstag unter dem Einfluß eines flachen Hochdruckgebietes in Westdeutschland heiteres und wieder wärmeres Wetter herrichte, hat ein für die Jahreszeit ungewöhnlich kräfttger Sturmwirbel im Inland bewölktes Wetter gebracht. Mit südlichen Winden werden etwas wärmere aber auch feuchtere Luftmassen hereingeführt, die zu stärkerer Bewölkung und zeitweilig auch leichten Niederschlägen Anlaß geben. Die Auffüllung eng­lischer Störungszentren läßt für das Wochenende wechselnd bewölktes Wetter mit kürzeren, teilweise gewittrigen Niederschlägen rechnen.

Aussichten für Samstag: Vorwiegend bewölkt, zeitweilig auch aufheiternd, kurze teilweise gewittrige Niederschläge, Tagestemperaturen um 20 Grad, etwas schwül, südwestliche Winde.

Lufttemperaturen am 23. Juli: mittags 22,2 Grad Celsius, abends 15,6 Grad; am 24. Juli: morgens 15,4 Grad. Maximum 22,4 Grad, Minimum heute nacht 12,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 23. Juli: abends 21,1 Grad; am 24. Juli: mor­gens 17,5 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 5,4 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Ver­antwortlich für Politik und für die Bilder i. V.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V. Hans Thein. D. A. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'sche- Unioersitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

verwandelt. Es liegt in unserer Verantwortung, daß wir durch die Weiterentwickluna der Luftfahrt nicht die Dinge zerstören, die wir schützen wollen. Auf meiner Reise in Europa bin ich mehr als je beeindruckt von dem Ernst der Situation, die uns gegenübersteht. Wenn ich sehe, daß in ein bis zwei Tagen ein Schaden angerichtet werden kann, den keine Zeit je wieder ersetzen kann, verstehe ich, daß wir für eine neue Sicherheit forgen müssen, aber in der Tatsache, daß Verstand mit der Luft­fahrt verbunden sein muß, finde ich wieder Hoff­nung. ....

Die Erziehung, die in der Luftfahrt notig ist, muh also auch den Wert der zivilisierten Ein­richtungen lehren. Unsere Verantwortung beim Schassen einer starken zerstörenden Kraft wird uns erleichtert durch das Wissen, dah wir diese Kraft mit Verstand und Erziehung verbunden und daß wir die Wacht von der Unwissenheit weiter entfernt haben. Ich finde Hoffnung in dem Glauben, daß Wacht, die mit Wissen ver­bunden ist, der Zivilisation nicht gefährlich wer­den wird. Die Verbindung von Kraft und Ver­

Adolf-Wer-Marsch der HZ. hat begonnen.

Großartiger Auftakt des Reichsparteitages 1936.

In diesen Tagen rüstet die HI. zu dem groß­artigen Auftakt des R e i ch s p a r t e i t a g e s: dem A d o l f - H i t l e r - M a r f ch. Die 380 Bann­fahnen der HI. werden gebietsweise durch Abord­nungen nach Nürnberg gebracht. Das Gebiet Ost­land der HI., das die längste Marschstrecke (909 Kilometer) zurückzulegen hat, ist bereits am 23. Juli von Königsberg abmarschiert.

Im vergangenen Jahre wurde der Adolf Hitler- Marsch der HI. zum ersten Male planmäßig fürdasganze Reich durchgeführt. 1200 Hitler- jungen marschierten und brachten 330 Bannfahnen zum Reichsparteitag. Schon im Jahre 1929 waren Berliner Hitlerjungen nach Nürnberg marschiert, und 1934 führte die schlesische HI. einen ähnlichen Marsch durch. 1600 Mann werden mit 380 Feld­zeichen zum Marsch antreten. 9450 Kilometer sind in 560 Tagesmärschen zurückzulegen, 2 0 bis 25 Kilometer von jeder Einheit an jedem Marsch­tage. An jedem dritten Tage ist Ruhe und Zeit für Besichtigungen, Sport und Spiele. Je zwei Feld­schere und ein Arzt übernehmen die sanitäre Be- treuirtig, während ein Koch mit Feldküche und der dazugehörigen Bagage für die Verpflegung zu for­gen hat.

Seinen besonderen Sinn erhält der Adolf-Hitler- Marsch durch die persönliche Berührung und durch den Austausch der aus einem fremden Gebiet stammenden Abordnung mit den Gastgebern auf der Durchmarschstrecke Durch die Einschaltung von Ruhetagen wird neben der Möglichkeit der Erholung vor allem Gelegenheit zu gemeinsamen, mit der örtlichen HI. durchzuführenden Heimaben­den gegeben, die das Erlebnis einer sich über das ganze Reich erstreckenden Kameradschaft vermitteln werden. Der Austausch des landschaftlich gebunde­nen Liedgutes wird besonders dazu beitragen. Auch an Darfgemeinschaftsabenden werden die Marschgruppen mitwirken.

So werden die 25 Marscheinheiten, die sämtlich am 7. September in Fürth eintreffen, nicht nur selbst ein wertvolles Erlebnis erfahren, werden nicht nur durch all das, was sie kennenlernen, ge­schult, sondern tragen auch dazu bei, daß der

Adolf-Hitler-Marsch den Süden und Norden des Reiches, die Ostpreußen und die Sachsen und Rheinländer miteinander enger verbindet.

Diese Durchquerung Deutschlands soll aber auch ein Leistungsmarsch sein Jeder Teilnehmer soll nicht nur wahrend des Marsches die Prüfung für das HI. - Leistungsabzeichen ablegen, sondern er soll darüber hinaus auch beweisen, daß er Ausdauer und Härte besitzt, soll zeigen, ob er fähig ist, mehr Anstrengungen und Verantwortung auf sich zu nehmen wie die Menge seiner Kamera­den. Er soll verzichten können auf die vielen kleinen Annehmlichkeiten eines bürgerlichen Lebens. Ein jeder hat zu beweisen, daß er Führerqualitäten be­sitzt und daß er seinen ihm später anvertrauten Kameraden Vorbild sein kann

Strahlenförmig aus allen Himmelsrichtungen werden die Einheiten dann vor dem Parteitag in einem Sammellager vor Nürnberg ein­treffen, um hier noch einmal zu einer großen ge­meinsamen Feier st unde zusammengefaßt zu werden. Am anderen Morgen stehen sie vor den Augen des Reichsjugendführers zum Appell ange­treten, um anschließend beim Klang aller Nürn­berger Glocken als erste Abordnung aus allen deut­schen Gauen ihre Symbole in die Stadt der Reichs­parteitage zu tragen

In der Reichsführerschule Potsdam der HI. kamen dieser Tage die Führer der 25 Marscheinheiten des Adolf-Hitler-Marsches zusammen, um die letzten Richtlinien entgegenzunehmen. Stabsführer Hart­mann Lauterbacher wies darauf hin, daß diesem Marsch eine besondere Symbolik zugemessen sei. Er sei nicht nur eine körperliche Leistung, sondern ein Beweis dafür, daß die Jugend mit ihren Fahnen auch ihre Kraft und ihren Willen zu den großen Nürnbergkundgebungen tragen wolle. Die HI. sei die einzige Organisation, die diesen Marsch durchführe. Nicht nur in dieser einzigartigen Lei­stung, sondern auch in der Haltung werde sich hier die HI. beweisen, und der Marsch werde ein Aus­druck ihrer Disziplin fein.

Deutschland kann aus seine Lufisahrt stolz sein!" Oberst Lindbergh« Besuch in Berlin.

Berlin, 23. Juli. (DNB.) Im Auftrage des Reichsministers der Luftfahrt Generaloberst G ö - ring empfing Staatssekretär der Luftfahrt General der Flieger Milch im Reichsluftfahrtministerium Oberst Lindbergh. Bei diesem Empfana wurde das Programm der Besichtigungen festgelegt, die Lindbergh bei der deutschen Luftwaffe und Luftfahrt durchführen wird. Darauf fand im Haus der Flieger ein kameradschaftliches Zusammensein statt, an dem der amerikanische Geschäftsträger in Berlin, die Militär-, Marine- und Luftattaches der amerikanischen Botschaft und von deutscher Seite die Staatssekretäre Milch und Körner, Mini­sterialdirektor D i e ck h o f f vom Auswärttgen Amt, das Mitglied des Jnternattonalen Olympischen Komitees Herzog Adolf Friedrich zu Mecklen­burg, Vertreter des Propagandaministeriums, der Präsident des Aero-Clubs von Deuffchland Wolf­gang von Gronau, Vertreter der Deutschen Lufthansa und der zufällig in Berlin anwesende Schweizer Flieger Mitte! Holzer teilnahmen.

In herzlichen Worten hieß Staatssekretär Milch im Namen von Generaloberst Göring den ame­rikanischen Gast und seine Gattin willkommen. Seinen Dankesworten schloß

Oberst Lindbergh

ein glühendes Bekenntnis zur Luftfahrt und eine eindrucksvolle Darlegung feiner Gedanken über die zukünftige Entwicklung und über die wesentlichsten Aufgaben der Luftfahrt an.

Das neue Deuffchland zu besuchen, so erklärte Oberst Lindbergh, ist besonders für den ein Vor­zug, der an den Fragen der Luftfahrt intereffiert ist. Der Name Deutschland tritt immer wieder in der Geschichte der Luftfahrt hervor. Ich sehe selten eines unserer modernen Verkehrsflugzeuge, ohne an Junkers zu denken.

Wan kann volles vertrauen in die Zukunft der Flugzeuge haben, ohne dah dabei die Be­wunderung für die Begabung, die Deutsch­land in der Entwicklung der Luft­schiffe gezeigt hat, vermindert wird. Es muh für jeden Deutschen ein stolzes Gefühl sein, denh i n d e n b u r g und denGraf Zep -

Der bekannte amerikanische Ozeanflieger Oberst Lindbergh traf auf Einladung des Reichs­ministers der Luftfahrt Generaloberst Göring in Berlin ein. Oberst Lindbergh verläßt den Flughafen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

pelin" zu sehen und zu wissen, dah sein Land überlegen und ohne Rivalen auf dem Gebiete Leichter-als-Luft" ist.

Die Luftfahrt hat die grundlegendste Aenderung, die je für einen Krieg entstanden ist, hervorgerufen. Sie hat das zerstört, was wir defensive Kriegfüh­rung nennen. Sie hat Verteidigung in Angriff

etifcmoft

verkaufe i. Klein- u.Grohhandel

Tranbensaft, weiß und rot Avselsaft

Besonders empfehle ich meine

Spezialität:

Grdbeersüßmost

Johannisbeersüßmost

Liefere frei Haus I Moste auch für den Hausbedarf! Ver­langen Sie unverbindlich aus­führliche Preisliste. 03369 Kill», mitfei, Srumtfafireiietel Gießen, Marburger Straße 79

Verkäufe

Vermietungen