Oer Weltkongreß für Freizeit und Erholung eröffnet.
Oer (Stellvertreter des Führers spricht.-Or.Ley einstimmig zum Kongreßpräsidenten gewählt.
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Bei der Eröffnung überbrachte Reichsminister Rudolf Heß (am Rednerpult), unter dessen Schirmherrschaft der Kongreß steht, die Grüße des Führers und betonte, daß gerade Deutschland ein überaus reichhaltiges Anschauungsmaterial der Freizeitgestaltung bieten könne. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
und in Mittel' und Nordfpanlen überhaupt keine Sendemöglichkeiten hat.
Durch diese Verhältnisse ergibt sich zwangsläufig eine allzu optimistische Beurteilung der Lage der Madrider Linksregierung, die sich ohne Zweifel auch heute noch in einer sehr heiklen Lage und in der Verteidigungsstellung befindet. Es scheint, daß die antimarxistischen Streitkräfte nach einem gut durchdachten militärischen Gesamtoperationsplan arbeiten. Soweit es sich also um diese Truppen handelt, entwickelt sich der Angriff planmäßig. Etwas anderes ist es mit den zahlreichen örtlichen nationalen Erhebungen, die mitten im marxistischen Gebiet vorzeitig und ohne taktischen Zusammenhang auf eigene Rechnung von den Marxistengegnern unternommen werden und infolge ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit sehr häufig von vornherein zum Scheitern verurteilt sind.
Die Streitkräfte setzen sich auf beiden Seiten sowohl aus regulären Truppen, wie aus Freiwilligen zusammen. Diese Freiwilligen- fqxmationen bestehen auf der R e g i e r u n g s s e i t e ausschließlich aus Marxisten und Kommunisten, während sie sich bei der Militär- gruppe aus F a s i st e n , den traditionalistischen Carlistenverbänden und Teilen der Katholischen Volksaktion zusammensetzen. Die Sympathien der gesamten antimarxistischen Kreise des spanischen Volkes gehören uneingeschränkt der Militärgruppe, während sich die übrigen Kräfte des Landes aller Schattierungen hinter die Madrider Linksregierung stellen. Diegrößeremoralische Kampfkraft scheint bei der Militärgruppe zu liegen, während die zahlenmäßige Ueberlegenheit auf der Regierungsseite zu suchen ist.
3n den national gesinnten spanischen Kreisen herrscht eine unbeschreibliche Erregung über die angeblich von der französischen Presse als Tatsache gemeldete Bereitschaft der französischen Regierung, der Madrider Regierung durch Lieferung von Kriegsflugzeugen und Geschützen zu Hilfe zu kommen. Man ist hier der Meinung, daß Frankreich sich mit einer solchen Parteinahme zum ausführenden Arm Moskaus mache und damit den internationalen Gepflogenheiten ins Gesicht schlage.
Die Lage in der N a ch t z u m Freitag an der Front der We st Pyrenäen ist unverändert. Die in zwei Kolonnen von Pamplona und Logrono nach Norden vorstoßenden Truppen des Generals Mola stehen 10 bis 20 Kilometer von der Küste. Man rechnet damit, daß im Laufe des Freitags der Vormarsch zur Inbesitznahme des Kü- st e n st r e i f e n s zwischen Jrun und San Sebastian, einschließlich dieser Ort, wieder ausgenommen wird. Zur Zeit befinden sich die beiden genannten Städte noch in den Händen der Marxisten, die im übrigen auch die gesamte atlantische Küste über Bilbao bis nach Santander beherrschen. Fest in den Händen der M i l i t ä r p a r t e i dagegen befindet sich die Linie Pamplona—Logrono—Burgos. Von Burgos werden die Operationen nach Süden, also gegen Madrid, geleitet, und diese Operationen haben am Donnerstag durch die Einnahme von Soria einen bemerkenswerten Erfolg gebracht.
Es muß noch besonders darauf ^ingewiesen werden, daß es sich bei den Vorgängen in Spanien in keiner Weise um eine Wiederholung der zahlreichen früheren Bewegungen handelt, sondern daß hier ein erbitterter Kampf zwischen zwei Weltanschauungen ausgetragen wird, dessen Ausgang ganz Europa im höchsten Masse interessieren muh.
Oie deutscheKolonieinTanger wohlauf.
Berlin, 23. Juli. (DNB. Wie wir erfahren, hat das Deutsche Konsulat in Tanger Mittwochabend nach Berlin berichtet, daß in Tanger Ruhe herrscht und die deutsche Kolonie sich wohlauf befindet.
Bureau der OAF. und die Deutsche Schule in Barcelona geplündert.
Barcelona, 23. Juli (DNB.) Die Mili- t ä r g r u p p e ist in Barcelona durch bewaffnete Bolschewisten zurückgeschlagen worden. Die Regierungstruppen sind nach Saragossa abtransportiert worden, um dort eingesetzt zu werden. Die Polizei und die Guardia Zivil, durch tagelange Beanspruchung abgekämpft, sind nicht mehr völlig in der Lage, die Ordnung aufrechtzuerhalten, so daß sich die Verhältnisse zugespitzt haben. So ist es zu Plünderungen und Bränden in Kirchen, mit Ausnahme der deutschen, sowie der Kathedrale gekommen, auch sind Banden in das Büro de r Deutschen Arbeitsfront und in die deutsche Schule eingedrungen, haben diese zum Teil ausgeräumt, zum Teil, die Einrichtungen ze r stö r t. lieber Verluste an^ Menschenleben innerhalb der reichsdeutschen Kolonie liegen jedoch keine Nachrichten vor.
LnterredungmitGeneralFranco.
Paris, 24. Juli. (DNB.) Dem Vertreter einer in Rabat erscheinenden Zeitung ist es gelungen, in T e t u a n den Oberbefehlshaber der spanischen Militärgruppe, General Franco, zu sprechen. General Franco erklärte, daß er nicht die Absicht habe, durch einen Marsch auf Tanger internationale Verwicklungen heraufzubeschwören, aber er müsse sich dagegen verwahren, daß die spanische Regierung Tanger als Stützpunkt betrachte. Die Beschießung von Ceuta habe nur sehr geringen Materialschaden angerichtet. Man habe ihm vorgeworfen, daß er die spanischen Marokkotruppen gegen die Regierung eingesetzt habe. Er habe dies aber nur deshalb getan, weil er es als dringend notwendig betrachtet habe, wieder Ordnung in die spanischen Verhältnisse zu bringen. Die Bewegung der Militärgruppe habe nicht den Zweck, eine Monarchie oder eine Diktatur zu errichten, die den Gefühlen des spanischen Volkes widerspreche. Wenn der Sieg erst einmal erfochten sei, werde das Heer wieder die ihm zukommende Aufgabe erfüllen.
Amerikanischer Staatsangehöriger in Barcelona erschossen.
Washington, 24. Juli. (DNB.) Das amerikanische Konsulat in Barcelona meldet, daß ein Auto, mit einer amerikanischen Flagge versehen, an der Stadtgrenze beschossen und in Brand gesetzt worden sei. Hierbei sei, soweit bisher bekannt, ein Insasse getötet worden.
H a m b u r g, 23. Juli. (DNB.) Mit einem Weckruf durch den Rundfunk wurde am Donnerstag um 6 Uhr morgens der Weltkongreß für Freizeit und Erholung angekündigt. Nach einer Sitzung des internationalen Beratungskomitees erfolgte um 10 Uhr vormittags die feierliche Eröffnung in der festlich geschmückten Hamburger Musikhalle. Den Ehrenplatz nimmt der Präsident des internationalen Beratungskomitees Mr. K i r b y (Neuyork) ein. Neben ihm sitzen Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und der Leiter des deutschen Organisationsausschusses, R e n t m e i st e r. Im Parkett und auf beiden Rängen sitzen die in- und ausländischen Abordnungen. Als Ehrengäste sieht man Vertreter der Reichs- und Staatsbehörden und aller Parteigliederungen. Bald nach 10 Uhr erscheint, mit lebhaftem Beifall begrüßt, der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, der die Schirmherrsck-aft des Kongresses übernommen hat.
Das große Orchester des Reichssenders Hamburg eröffnete die festliche Stunde mit der Euryanthe- Ouverture von Weber. Der Leiter des Deutschen Organisationsausschusses, R e n t m e i st e r, begrüßte die Anwesenden herzlich.
Dann richtete der Schirmherr des Kongresses, der Stellvertreter des Führers,
Reichsminister Rudolf Heß
von minutenlangem Beifall aller Kongreßteilnehmer begrüßt, folgende Ansprache an die Versammlung:
Der deutsche Reichskanzler und Führer des deutschen Volkes hat mich beauftragt, die Teilnehmer der Tagung herzlich zu begrüßen, insbesondere die Vertreter und Abordnungen aus dem Auslande willkommen zu heißen. Zugleich übermittelt der Führer und Reichskanzler durch mich seine besten Wünsche für einen guten Erfolg dieser Tagung, für die weitere Ausgestaltung der Freizeit des arbeitenden Menschen.
Die Wünsche des Führers und Reichskanzlers sind die Dünsche des deutschen Volkes.
Möge es ein gutes Omen für den Erfolg der Arbeit des Kongresses sein, daß durch eine glückliche Fügung des Schicksals er in einem Lande tagt, das ihm ein reichhaltiges Anschauungsmaterial zur Ergänzung Ihrer Studien für die praktische Freizeitgestaltung zu bieten vermag. Deutschland würde sich freuen, wenn Sie über das hinaus, was Ihnen im Rahmen des Kongresses gezeigt werden kann, möglichst ausgiebig und nach eigener Wahl die entsprechenden Einrichtungen und Veranstaltungen in Deutschland besichtigen.
Die Ausgabe, die dem Kongreß gestellt worden ist, muß als eine der bedeutungsvollsten Aufgaben unseres Zeitalters angesehen werden. Denn die Technisierung mit ihrer so intensiven Beanspruchung des Brenschen wird erst dann zu einem wirklichen Segen werden, wenn die durch sie freiwerdende Arbeitszeit zu einer zweckmäßig geregelten und gestalteten Erholung verwandt wird. Die ausgleichende Wirkung einer sinnvollen Freizeit und Erholung kann zweifellos wesentlich beitragen zur Beruhigung der in so weiten Teilen der Welt überreizten Menschen, kann somit beitragen zur Förderung des Friedens innerhalb der Nationen wie auch des Friedens zwischen den Nationen. Aus dieser lleberzeugung heraus wünscht Deutschland der Tagung ganz besonderen Erfolg.
Im Anschluß an die Ansprache des Stellvertreters des Führers ergriff der
Präsident des Znternationalen Veratungskomttees Kttbü
das JJBort „Wir alle sprechen verschiedene Sprachen", so führte er aus, „auch unsere heimischen Sitten und Gebräuche sind verschieden. Aber wir treben alle dem gleichen Ziele zu: Uns nicht zu begnügen mit einem bloßen Dahinvegetieren, onbern uns zu bemühen, die uns gebührende Lebensfreude zu erwerben. Nicht nur dahinleben, fon- dern auch unsere höheren Bestrebungen befriedigt zu sehen, das ist unser Ziel.
Wir dürfen nicht nur für das heute leben, sondern müssen für morgen vorsorgen.
Das sind die Fragen, die diesen Kongreß beschäftigen sollen. Im einzelnen handelt es sich um Fragen wie die folgenden: Kommt die Kraft von der Freude oder die Freude von der Kraft? Wie soll die Freizeit, die außer der zur unmittelbaren Erholung notwendigen Zeit noch übrig bleibt, organisiert werden? Soll sie auf einer mehr berufsmäßigen oder außerberufsmäßigen Grundlage organisiert werden? Soll nicht die Familie die Grundlage für diese Erholung sein? Diese letzte Frage ist eine der wichtigsten und wesentlichsten Fragen. Eine weitere Frage ist die: Soll sich der Staat mit allen diesen Dingen befassen? Heber allen Fragen, mit lenen sich der Kongreß zu befassen hat, schwebt edoch das gemeinsame Ziel:
Freude auf Erden unter den Menschen.
Nach seinen mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen machte Präsident Kirby Mitteilung von dem Begrüßungstelegramm an den deut- chen Führer und Reichskanzler. Weiter machte Präsident Kirby Mitteilung von dem Ergebnis der Wahl des Kongreßvorsitzenden und der'Vizepräsidenten. Die Wahl des Reichsleiters der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley wurde mit jubelndem Bei- all ausgenommen. Sodann übergab Präsident Kirby mit herzlichen Worten das Präsidium des Kongresses Reichsleiter Dr. Ley, dem er als den großen Führer zur Eroberung der Freude und Freizeit für alle Schaffenden bezeichnete.
Reichsletter Dr. Ley
dankte für das ihm erwiesene große Vertrauen und sprach dem bisherigen Präsidenten G. T. Kirby in herzlichen Worten den Dank aus für die umfangreiche Arbeit, die er in den letzten vier Jahren seit den Freizeitbesprechungen bei den Olympischen Spielen in Los Angeles für das Freizeit- und Erholungswerk der Völker geleistet habe. Dann fuhr Dr. Ley fort: Die Art, in der wir in Hamburg mehr als 50 Nationen in dem einen Glauben zusammengeführt haben, für das Wohl ihrer Volksangehörigen zu sorgen, scheint
uns die beste Methode zu sein, um unter den Völkern das g eg e n f e i t ig e Verstehen zu wecken und die Achtung eines Volkes vor dem anderen zum Wohle des Friedens der Welt zu gewährleisten. Nur wenn jedes Volk stolz ist auf seine Eigenart, auf seine Leistung und seine Rasse, nur dann hat jedes Volk auch Achtung vor den übrigen Nationen der Erde. (Brausender Beifall.)
Dr. Ley hob erneut hervor, daß es Deutschland völlig fernliege, anderen Völkern seine Idee und seine Weltanschauung aufzudrängen. 3m Gegenteil, für Deutschland bedeute es das Schönste, auch im Auslande feinen Friedenswillen bestätigt zu erhalten. Ein Volk, das, wie wir mit unseren kdF.-Schissen, die Freude hinausträgt in die Welt, kann den Krieg nicht wollen. Denn der Krieg bedeutet Vernichtung. Wir aber, so erklärte Dr. Ley unter dem stürmischen Beifall der ausländischen Delegierten, wollen den Frieden!
Dr. Ley hieß nochmals alle Vertreter und Teilnehmer des Auslandes im Namen der NSG. „Kraft durch Freude" auf dem Kongreß und in Hamburg willkommen.
Wenn wir unseren ausländischen Gästen unsere Erfolge vor Augen führen, dann nicht aus Ueberheblichkeit. Wir zeigen 3hnen, fo rief Dr. Ley unter dem lebhaften Beifall aus, unser neues Deutschland fo, wie eine Mutter Ihren Rachbarn ihr Kind zeigt! Wir sind ein bescheidenes, fleißiges und arbeitsames Volk, aber ein Volk, das stolz ist auf feine Leistungen. Wir freuen uns, daß unsere Rachbarn zu uns kommen, um sich mit uns zu freuen! (Erneute stürmische Zustimmungskundgebungen.)
Sodann schilderte Dr. Ley die Eindrücke ausländischer Deutschlandbesucher, die ihm noch vor wenigen Tagen im Gespräch mit englischen Gästen übermittelt worden seien. Was diese ausländischen Besucher am meisten in Deutschland beeindruckt habe, das seien die frohen Menschen, die lachenden Gesichter, die man überall in Deutschland sehe.
Dr. Ley schloß: Wir kennen ein Land, fast ein Sechstel der Erde, in dem das Volk das Lachen verlernt hat, und wenn man uns heute sagt: „Bei Euch in Deutschland lachen die Menschen!", so ist das für uns der stärkste Erfolg und die größte Freude! Und das danken wir Adolf Hitler, unserem Führer!
Als der Präsident des Weltkongresses geendet hatte, erscholl minutenlanger, begeisterter Beifall.
Begrüßungsansprachen.
Nach der Ansprache des Präsidenten des Weltkongresses, Reichsleiter Dr. Ley, begrüßte Reichsstatthalter Kaufmann die Teilnehmer des Kongresses. v
Sodann sprach der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Graf de Baillet- Latour. „Wir haben immer", so sagte er, „mit Interesse die Fortschritte Ihres Werkes verfolgt, das eine so sichtliche Ergänzung des unseren bildet. Seine Bedeutung ist größer denn je, da die Lage des Arbeiters mit der Herabsetzung der Arbeitsstunden und mit dem be^a^Iten Urlaub das Problem der Anwendung dieser Freizeit schafft.
Staatssekretär a. D. Dr. Lewald, der Präsident des Organisationskomitees für die XI. Olympiade, hob als nächster Redner u. a. hervor, unter der unermüdlichen Führung von Dr. Ley fei die deutsche Freizeitbewegung „Kraft durch Freude" in einem Maße entwickelt worden, das weit über das hinausgehe, was von den größten Optimisten je angenommen worden fei.
Im Anschluß an die Rede von Dr. Lewald nahmen die unzähligen Vertreter der verschiedenen am Kongreß teilnehmenden Nationen das Wort zu Begrüßungsansprachen. Die einzelnen Delegierten wurden von den Teilnehmern stürmisch begrüßt. Aus allen Ansprachen ging das einmütige Bekenntnis zum Frieden der Völker untereinander hervor.
Nach Beendigung der Begrüßungsansprachen ergriff als letzter Redner noch einmal Reichsleiter Dr. Ley das Wort und dankte den Vertretern der fremden Nationen für ihre freundlichen Worte. Er ließ fein Schlußwort ausklingen in ein begeistert aufgenommenes dreifaches Sieg-Heil auf die Staatsoberhäupter der am Weltkongreß teilnehmenden Mächte.
Damit hatte die Eröffnungssitzung des Kongresses ihren Abschluß gesunden.
Der Gruß an den Führer.
Berlin, 23. Juli. (DNB.) Der Präsident des Weltkongresses für Freizeit und Erholung in Hamburg, Herr Gustavus Town
Kirby (USA.), hat bei der Eröffnung des Kongresses an den Führer und Reichskanzler das nachstehende Telegramm gerichtet:
„Der Weltkongreß für Freizeit und Erholung, der heute in Hamburg beginnt, entbietet dem Führer cke s deutschen Volkes ehrfurchtsvolle Grüße. Die Völker, bemühen sich heutzutage nicht nur Arbeit zu schaffen und die Arbeitsbedingungen für alle — den Arbeiter der Stirn und der Faust — zu verbessern, sondern sie wollen auch eine organische Verbindung der Arbeit mit der Schönheit der Arbeitsstätte und der fröhlichen Gestaltung der Freizeit. Freude an der Arbeit und Freude in der Freizeit für alle Schaffenden beseitigt die sozialen Spannungen nach Innen und ebnet die Wege zu besserem Verstehen und gegenseitiger Achtung zwischen den Völkern. Dieses den Frieden nach innen und nach außen fördernde Ideal ist durch den Grundsatz Ihrer Staatsführung „G e - meinnutz vor Eigennu tz", sowie durch die von Ihnen, Herr Reichskanzler, geschaffene Organisation „Kraft durch Freude" für Deutsch- land zur vollkommenen Tatsache geworden.
Weltkongreß für Freizeit und Erholung.
Der Präsident:
Gustavus Town Kirby, USA."
Oer Führer und Reichskanzler
hat telegraphisch wie folgt gedankt: „Ihnen, Herr Präsident, und den ausländischen und deutschen Teilnehmern am Weltkongreß für Freizeit und Erholung, danke ich herzlich für Ihr freundliches Gedenken bei Beginn Ihrer Tagung in Hamburg. Ich erwidere Ihre Grüße mit dem aufrichtigen Wunsch, daß Ihre auf die körperliche und seelische Förderung der Arbeitenden der ganzen Welt gerichteten Bestrebungen von bestem (F r f o Ig begleitet sein und daß sie der 93 e r ft ä nVi gung und friedlichen Zusammenarbeit der Völker nachhaltig dienen mögen. Adolf Hitle r." Dr. Ley Präsident des Kongresses.
Hamburg, 23. Juli. (DNB.) Auf der am Donnerstagvormittag ftattgefunbenen ersten Sitzung des Internationalen Beratungskomitees wurde die Wahl des Präsidenten für den Weltkongreß für Freizeit und Erholung vorgenommen. Der Präsident des Internationalen Beratungskomitees Kirby (USA.) schlug nach einer herzlichen Begrüßung der Mitglieder des Inter- nationalen Beratungskomitees die Wahl von Reichsleiter Dr. Robert Ley vor. Reichsleiter Dr. L e y wurde daraufhin einstimmig zum Präsidenten des Weltkongresses für Freizeit und (Erholung 1936 gewählt. Zu Vizepräsidenten wurden Baillet-Latour (Frankreich), Puccetti (Italien), Sir Noel Bennett (Großbritannien), Professor Galvez (Chile), Claus Selzner (Deutschland) gewählt.
Ausstellung
„Freizeit und Erholung für alle".
Im Vorhof der Zoo-Ausstellungshallen fand am Nachmittag in Anwesenheit von Dr. Ley in Verbindung mit dem Freizeit-Weltkongreß die Eröffnung der großen Ausstellung mit dem Freizeit- Weltkongreß die Eröffnung der großen Ausstellung "Freizeit und Erholung für alle" statt, an deren Zustandekommen neben der Deutschen Arbeitsfront und der NSG. „Kraft durch Freude" insbesondere auch der Reichsnährstand mitgewirkt
Das Zeitungsfilm-Preisausschreiben der Tobis.
Das Preisausschreiben der Tobis für einen Spielfilm aus dem Zeitungsle- r einen bedeutenden Widerhall gefunden. ^613 Einsendungen sind eingegangen; hiervon ent- 'pichen den begrenzten Bedingungen des Preis- ausschrelbens die große Zahl von 1283 Arbeiten. Lie 15 besten Einsendungen wurden durch das Prelsrichterkollegium ermittelt und die Namen der Preisträger durch die Presse bekanntgegeben. Das Kollegium möchte aber die restlichen 1268 Einsendungen sowohl aus wissenschaftlichen Gründen als auch zur Auslese von Talenten und zur Ueberprü- tung auf eine etwaige feuilletonistische Verwend- varkeit in Zeitungen und Zeiffchriften weiterhin durcharbeiten lassen. Diese Durcharbeitung, die im Adresse der Einsender liegt, insbesondere des chnftstellerischen und journalistischen Nachwuchses, soweit er sich beteiligt hat, wird noch einige Monate beanspruchen. Die Einsender werden gebeten, 'ich bezüglich der Rücksendung ihrer Manuskripte zu gedulden. Die Arbeiten, welche trotzdem besonders angefordert werden, stehen den Verfassern zur Verfügung.


