Einzelbild herunterladen

Die Geschichte der Söder von Bad-Nauheim

(DNB.-Heimat-Bilderdienst. Aufnahme: Nees.)

Wende gezeunet und mit

die ersten Nauheimer

Zu­

mäßigen wöchentlichen deutschen Luftpostverkehrs mit I politischen Leitern. Anschließend wurde der Heim- Südamerika werden an Stelle von Flügen der Deut- weg unter Marschmusik der SA.-Kapelle angetre-

Oberheffen

Gcheunenbrand in Alsfeld.

Londkrpis Gießen

Stro gebeitet, die Drecke bekleidet."

Diese Kothen waren

ten. Im Saale desHessischen Hofes" sand dann noch ein Kameradschaftsabend statt, bei dem die erwähnte Kapelle den unterhaltenden Teil

Salzsiedereien. In diese Salzsiedereien wurde das Nauheimer Solwasser geleitet und unter stän­digem Kochen eingedickt, bis sich die Salzkristalle absetzten.

3m INittelaller versorgten die Nauheimer Söder nicht nur die Wetterau und die Reichs­stadt Frankfurt, sondern fast das ganze Rhein- rNain-Gebiet mit ihrem Salz.

Nach und nach gerieten die meist zünftig ober ge­nossenschaftlich arbeitenden Nauheimer Salzsiede­reien in staatlichen Besitz. Sie wurden zunächst Hanauisch, nach dem Aussterben der Hanauer Linie kamen sie an Hessen-Kassel, also unter staatliche Verwaltung. Das war vor etwa 200 Jahren. Da­mals unternahm der Salzmeister Joseph Todesco

Sonntagsrückfahrkarten aus besonderem Aniah.

Sonntagsrückfahrkarten aus besonderem

LPD. Ehe Bad-Nauheim vor 100 Jahren Heil­bad wurde, war es Salinenstadt mit einer großen Salzproduktion. Die Nauheimer Salzquellen waren seit über 1000 Jahren den Germanen wie auch den Römern bekannt. Die Bewohner zwischen Wetter und Ufa, zwischen Goldstein und Johannisberg haben dann als erste die Salzsiederei an den Nau­heimer Solquellen betrieben. Zunächst ganz primi­tiv, wie es dasSaltzbüchlein über Newheim" be­richtet:

Daselbst haben sie keinen gefaßten Saltz- brunnen. Sondern feind etliche Sümpfte, welche rund umbzeunet sein. Von solchen Sümpffen seind dann etliche Graben und Gerinne, dar­ein man schöpfst und darnach in die Kothe (Hütte) fleust. Die Kothe daselbst seind mit

. ®.a «bringen, 22. Juni. Die Bautätigkeit ist m diesem Jahre wiederum recht lebhaft. Neben einigen Neubauten werden die im Herbst erstellten Rohbauten fertig gestellt. ,ieuien

übernommen hatte. Erst in vorgerückter Stunde begaben sich die politischen Leiter in die städtische Reithalle, wo gemeinsames Nachtquartier bereitet worden war. Der gestrige Sonntag brachte eben­falls wieder einen größeren Marsch mit eingeleg­ten Hebungen. Morgenkaffee und Eintopfessen wurde gemeinsam eingenommen, die von Mit­gliedern der NS.-Frauenschaft mustergültig bereitet worden waren. Nach einer kurzen Schlußansprache wurde der Amtswalterappell geschlossen. Die Teil­nehmer begaben sich wieder in ihre Heimat.

Kreis Büdingen.

tt Mittleres Niddatal, 23. Juni. Die Hoffnung auf eine reichliche Apfelernte ist ge­schwunden. Die sehr zahlreich vorhandenen Knospen kamen diesmal früher und rasch zur Entwick­lung, blieben aber infolge kühler Witterung un­mittelbar cor Entfaltung zur Blüte zum Stillstand, wodurch der A p f e l b l Ü t e n st e ch e r ungehindert schaden konnte. Es kann nur mit einer schwachen Mittelernte gerechnet werden, und zwar bei den Sorten Goldparmäne, Baumanns Renette, Jakob Lebe! und Schafnase. Sämtliche Birnsorten bringen m ^rag. Hingegen zeigen Zwetschen einen guten Behang, einen noch besseren Miradel- ^nekloden wenig Früchte bringen. Wahrend der Behang an Sauerkirschen als im gan» Ast bezeichnen ist, versagen die wenigen Süßkirschbäume fast völlig, abgesehen von solchen an geschützten Stellen. Auf eine Walnußernte kann megen des Nachtfrostes unmittelbar vor der Blüte mcht gerechnet werden. Aber Johannis- und Stachel- beeren bringen einen faft vollen Ertrag. Ein außer- bepr^nm kann bei den Gartenerd- beeren festgestellt werden, deren Anbau große Ver­breitung gefunden hat. Heberreich an Blüten sind 3ur Zeit die Gartenbrombeeren.

Kreis Alsfeld.

fflt M.U^k82- 3unl Di° Sauarbeiten ©emartung Ä werden iX '7°chste°n Wochen

lieber eine Million für Arbeitsbeschaffung.

samtsumme °u-gss,chüttet. Die Ge-

auf über 70 Millionen ffrfMlBt bamit

annähernd 6300 Eigenheimen. 3 GcfteUunäon

schen Lufthansa an folgenden Tagen Fahrten der Luftschiffe der Deutschen Zeppelin-Reederei statt- finden: 24. Juni, 8. und 29. Juli, 12. August usw. 14täglich bis 21. Oktober. Mit diesen Fahrten werden wie bei den Flügen der Deutschen Lufthansa gewöhn­liche und eingeschriebene Briefsendungen jeder Art und außerdem auch gewöhnliche Pakete befördert. Der Postschluß für den Hauptversand, bei dem die Post den Luftschiffen in Frankfurt a. M. übergeben wird, tritt ein bei dem Postamt Berlin C 2 am Ab­fahrtstag um 11, bei dem Bahnpostamt 19 am Ab­fahrtstag um 18 in Frankfurt a. M. Beim Nach­versand gelten dieselben Postschlüsse wie bei den Flügen der Deutschen Lufthansa, nämlich bei dem Postamt Berlin C 2 am Abfahrtstag um 21, bei dem Bahnpostamt 19 in Frankfurt a. M. einen Tag nach dem Abfahrtstag um 2.45. Die zum Nc^ -rfanb vor­liegenden Postsendungen werden mit Flugzeug nach Sevilla gebracht und daselbst dem Luftschiff über­geben.

t \ 23k5uni^2Im hellen Vormittag b^ach 'm Hache des Karl Borger ding Feue? das sich rasch über den ganzen hU M 6 r e 1 * e t e und infolge ' ber annflhm6^ 4'11 Ttode*l einen großen Umfang annabm Die angrenzende Scheune wurde oöllia , gasche r t. Das Wohnhaus wurde stark be- _____v < $ gereitet werden. Ein ttSST * emen "er°bstürz°n-

berg zur Hinfahrt vom 27. Juni, 0 Hhr, bis 29. Juni, 12 Hhr, und zur Rückfahrt vom 27. Juni bis 29. Juni, 24 Hhr (spätester Antritt der Rückfahrt).

Zum I a h r e s f e st i n T r e y s a am 28. Juni von allen Bahnhöfen im Umkreis von 75 km um Treysa zur Hinfahrt vom 27. Juni, 12 Uhr, bis 28. Juni und zur Rückfahrt vom 27. Juni bis 29. Juni, 12 Uhr (spätester Antritt der Rückfahrt).

Zum Reichskriege rtaginKassel vom 4. bis 5. Juli von allen Bahnhöfen im Umkreis von 200 km um Kassel gegen Vorzeigen des Fest­abzeichens. Die Karten gelten zur Hinfahrt vom 4. Juli, 0 Uhr, bis 5. Juli und zur Rückfahrt vom 4 Juli, 12 Uhr, bis 6. Juli, 24 Uhr (spätester Antritt der Rückfahrt).

** Jahresfeier und S e m e st e r - S ch l u st­op p e l l der Universität. Am kommenden Samstag findet in der Neuen Aula der Universi­tät die Jahresfeier und der Semester-Schlußappell statt. Nach dem Einmarsch des Senats und der Lehrer, nach der Einbringung der Fahnen und nach musikalischen Darbietungen des Collegium musicum sowie des Akademischen Gesangvereins bringt die Feier Ansprachen der Dekane der Philo­sophischen Fakultät (II. und I. Abteilung) der Veterinärmedizinischen, der Juristischen und der Theologischen Fakultät. Im weiteren Verlauf der iteier folgt dann die Ansprache des Rektors und die Preisoerteilung.

** Die Bautätigkeit im Stadtviertel über der Lahn. Die Auffüllung des Straßen- korpers der neu eröffneten Straße Zwischen der Rodheimer Straße und dem Gleiberger Weg ist nahe­zu fertiggestellt. Inzwischen ist an dieser Straße bereits mit dem Bau eines Einfamilienhauses be­gonnen worden, während mit weiteren Wohnuna-;- bauten für die nächste Zeit gerechnet wird. Das neue Verwaltungsgebäude des Schlachthoieq ist nahezu fertiggestellt und soll in den nächsten Tagen bezogen werden.

** Der hiesige Obst- und Gartenbau- v e r e i n veranstaltete für seine Mitglieder und für Gartenfreunde unter der Führung von Gartenbau­techniker Wasewitz zwei Garten-Rundgänge Be- sichtigt wurden die Anlagen des Gartenbauvereins und die Gärten am Nahrungsberg. Den Teilneh­mern wurde an Hand praktischer Beispiele und Er­örterungen auf den verschiedenen Gebieten des Klemgartenbaues Rat und Auskunft erteilt Aus den reichen Erfahrungen der Kleingärtner heraus erfolgte auch untereinander ein reger Gedankenaus­tausch. Im Rahmen des Rundgangs wurde Darauf hingewiesen, daß infolge der trockenen letzten Mai­hälfte besonders Blattläuse stark auftraten. Ver- schiedene Arten von echtem und falschem Mehltau konnten gezeigt werden. Praktische Hinweise wurden gegeben für Schildlausbekämpfung, außerdem für die Anlegung von Fanggürteln für die Obstmade und den Apfelblütenstecher. Neben dem Thema- Schädlingsbekämpfung wurde auch über allgemeine Anbaumaßnahmen gesprochen. Die Behandlung der Erdbeeren auf dem Beet, die Haltung und Pflege der Tomaten, die Behandlung der Gurken im freien Land wurden erörtert, darüber hinaus wandte man sich auch der Düngung zu. Besonders wurde auf das

Oer Salzgrafentag in Bad -Nauheim.

Bad-Nauheim, 22. Juni. Als letzte Ver­anstaltung der Bad-Nauheimer Woche findet am kommenden Sonntag der sog. Salzgrasentag statt. Er ist verbunden mit der Arbeitstagung des Landschafts­bundesVolkstum und Heimat", von der an dieser Stelle schon gesprochen wurde. Der Salzgrafentag zerfällt in drei Teile: in die heimatkundliche Ausstellung in der Trinkkuranlage mit einer prähistorischen, erdgeschichtlichen und familienkund- lichen Abteilung. Die prrähistorische Abteilung steht unter Leitung von Dr. Jörns, Gießen, die erd­geschichtliche unter Leitung von Diplomingenieur Häusel, Bad Homburg, und die familienkundliche unter Leitung von Pfarrer Knodt, Bad-Nauheirn. Die Gesamtleitung der Ausstellung hat Lehrer O ß - w a l d, Bad-Nauheirn.

Der zweite Teil umfaßt den Zug der Salz­werksleute durch die Stadt und das sog. Brun­ne n s e st auf der Kurhauswiese. Der dritte Teil umfaßt volkstümliche Tänze und Spiele der Holzbauern, das sind Trachtengruppen aus unse­rer engeren Heimat, die gleichfalls auf der Kurhaus- wiefe gezeigt werden. Der Salzgrafentag veranschau­licht altes Brauchtum um 1750. Salzschreiber, Brun­nenmeister, Söder, Gradierer, Handwerker mit ihrer Salinenwache in ihrer damaligen Tracht, Holz­hauern, das sind Trachtengruppen aus dem Hütten­berg, der Schwalm, dem Schlitzerland, unter Füh­rung des Heimatdichters Georg Heß, stellen in Tanz und Spiel Altnauheimer und althessisches Leben dar. Das Manuskript für die gesamte Veranstaltung schrieb Oberstudiendirektor Philipps, Friedberg.

ruhri als eine früher ausschließlich zu Land und zur See geführte Auseinandersetzung. Darum hat Generaloberst Göring mit Recht darauf auf­merksam gemacht, daß der Kämpfer für den Luft­schutz in Der Heimat in einer eoenso ehren- und verantwortungsvollen Stelle steht wie der kämp­fende Soldat an der Front.

Die Bedeutung des Luftschutzgesetzes ist im ver­gangenen Jahr Hunderttausenden in den Ausbil- Dungslehrgängen des Reichsluftschutzbundes klar geworden. Wer heute noch abseits steht und sich über die Arbeit des Bundes skeptisch oder gar ab­lehnend äußert, sollte möglichst bald einen prak­tischen Kurs mitmachen. Er würde rasch verstehen, warum tagaus, tagein in Städten und Dörfern die Volksgenossen ihre karge Freizeit für den Luft­schutz opfern und wie notwendig die Vorbereitung aller Abwehrmaßnahmen schon im Frieden trotz der Wiederherstellung unserer Wehrmacht ist.

Das Gesetz stellt Mann und Frau gleich. Dies ist wichtig. Die Erfahrungen des Weltkrieges und die Notwendigkeit der Luftabwehr Mingen heute z u restlosem Einsatz auch der Frau. Ohne sie ist keine Aussicht auf Erfolg gegeben. Gewiß wird es in vielen Fällen nötig fein, um Verständ­nis HU werben gewiß wird es mancher Volks­genossin schwer werden, sich an die Pflicht zu ge­wöhnen die die Volksgemeinschaft von ihr for­dert. Dennoch ist kein Zweifel, daß die deutsche Frau eingedenk der Notwendigkeit zu vollwertigem Einsatz im Selbstschutz der Zivilbevölkerung die Erwartungen im ganzen Umfang erfüllen wird.

Absatzregeiung für wildwachsende Beeren und Pilze. Die Hauptvereinigung der deutschen Garten- und Weinbauwirtschaft hat eine sofort in Kraft tretende Absatzregelung für wildwachsende Beerenfrüchte und Pilze erlassen. In Bayern, Ostpreußen, im Rheinland, in Schlesien, Westfalen, Thüringen, Kurhessen und Hessen- Nassau werden geschlossene Erfassunas- ge biete für die Regelung des Absatzes geschaffen, und zwar werden im einzelnen Heidelbeeren, Preiselbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und Him-

den Versuch, den Salzgehalt der dreiprozentigen Nauheimer Sole zu erhöhen, d. h. die Sole zu gradieren. Er hatte Erfolg. 1736, also vor genau 200 Jahren, führte dann der große Salinist Jakob Siegmund Waitz von Eschen durch die Neu­anlage der Nauheimer Gradierbauten eine Kon­zentrierung der Nauheimer Sole auf rund 25 Pro­zent durch. Von ihm, dem Obersalzgraf, stammen die mittels zwei Windmühlen betriebenen Gradier­anlagen, über die noch heute der Salzgehalt der Bad-Nauheimer Sole auf über 20 Prozent gebracht wird. 1835 wurde dann die erste Badewanne für die 130 Nauheimer Salinenarbeiter aufgestellt; nicht als Heilbadewanne, sondern zur Säuberung der Söder und Salzarbeiter.

Von dieser Badewanne hak dann das heilbade­wesen der Sladl unter dem Johannisberg seinen Ausgangspunkt genommen.

Auch heute noch wird die Salzsiederei in Bad- Nauheim betrieben. Nicht mehr in Den alten Kothen, sondern in dem großen Salinenbau auf der Höhe des Goldsteins, wo in drei riesigen Pfannen aus dem salzigen Bad-Nauheimer Sprudelwasser all­jährlich 35 000 Zentner Speisesalz gewonnen wer­den. Heute noch bewegen Die Nauheimer Söder, wenn die Salzkristalle sich in Den Pfannen ab setzen, ihre Krücken, ihre Salzrechen Durch Die rötliche, bampfenbe Sole unbziehen Das Salz -n", köst­liches BaD-Nauheimer Speisesalz, wie zu jenen Zeiten, als Dieses schöneNewheim" sein Salz bis an Main unD Rhein verfrachtet hat unD Der Salz­graf alljährlich von der Nauheimer Söderzunft empfangen wurde. Damals wie auch heute wieder am Bad-Nauheimer Salzgrafentag am kom­menden Wochenende.

Links.Im Dunkel des großen Salinenbaues steht der Arbeiter an einer der drei großen Salzpfannen und 1 "£ em Abraum <06 f chaf f t"

Salz in Den Transportwagen - R e ch t s : Viehsalz unD BaDesalz werden in Diesen spitzen Korben von Den Arbeitern aus Dem touoraum gerafft.

fipD- Budmgen, 23. Juni. Die im Kreise- Dingen gelegene Stadt Wenings konnte auf 600 We Bestehen als Stadt zurückblicken. Aus diesem Anlaß fand eine große Feier statt, bei Der als Vertreter Des Gauleiters unD Der Hessischen Can» Delegierung Staatsrat Reiner anwesenD war. Oer Festtag wurde mit einer Sonnwendfeier emgeleitet, bei der der Reichsredner d. A. Pfarrer M u n ch m e y e r Die Feuerrede hielt. Ein F e ft - 6 "9 durch das reich mit Fahnen und Tannengrün geschmückte Städtchen leitete über zu der großen itunögebuna, bei der stellv. Gauleiter Staats- u j.i e L11 e Grüße des Gauleiters über- braute. Der Kreisleiter von Büdingen (Börner @ x-ad)*f Glückwünsche der Kreisleitung, Rreisbirettor JBerfer sprach für das Kr-isamt. Reichsredner Munch meyer hielt eine große 4n|prad)c in der er Deutschlands Schicksal aus- zeichnete das in allen Jahrhunderten schwer und leiderfullt war, bis es dem Führer aller Deutschen m^hn9^-emct:^ei^r auf3urid)ten, das ewig bestehen wird. Die Feier klang aus mit einem Volksfest, an 8=uer^rrnanWoBertoiChenen ^bl-'unp-a ein

...... Anlaß werden ausgegeben: zur 7 5 0 - I a h r f e i e r der Stadt Grünberg vorn 27. bis 29. Juni von allen Bahnhöfen im Umfreis von 50 km um Grün-

600-Iahrfeiep der Stadt Weninas, .dem sich eine große Anzahl Frauen eingefunben hatte. Die Leitung lag in fachmännischen Händen; die Teilnehmerinnen wurden auf Fehlerquellen auf­merksam gemacht, und es wurden Anregungen für die Bepflanzung und Bearbeitung des Bodens ge­geben. Verschiedene Gärten wurden auf ihren Reaktionszustand untersucht. Ein weiterer Rund- gang fand am Sonntag unter Leitung von Dr. Nagel statt. Auch hier war Die Beteiligung sehr gut. Eingehend wurden Die Wiesen, Dann Die Ge- treideacker unD schließlich Die Hackfruchtfelder be­sichtigt. Mancher Teilnehmer dürfte wertvolle An­regungen erhalten haben. Auch dem Flachsanbau wurde alle Aufmerksamkeit zugewandt.

* R e i ski r ch e n , 24. Juni. Gestern gegen 19 Hhr nnh0"% lCo b-r Zwischen Reiskirchen und Cinbenstruth em Verkehrsunfall. Der Kraft- wagenfuhrer eines Arztes aus Nieder-Ohmen, der den Wagen aus der Reparaturwerkstätte abgeholt ';flh ""^bisher noch nicht aufgeklärter Hr- ?0^Z/ug gegen einen Baum. Der S e fSAeftl9' der Wagen völlig zer­stört wurde. Der Fahrer wurde verletzt. 0 Kreis Friedberg

Friedberg, 23. Juni. Im Kreisort Rah h&ÄKÄÄS. Ä" q)meld (^eßen) zu den versammelten

beeren, von den Pilzen im wesentlichen Pfiffer­linge, Steinpilze und Morcheln erfaßt. In den Er­fassungsgebieten sind zum Aufkauf der wildwachsen­den Beerenfrüchte und Pilze von Sammlern nur diejenigen Aufkäufer berechtigt, die im Besitze eines Ausweises des z u - ständigen Wirtschaftsoerbandes sind. Das Aufkaufsgebiet Des Hugelafsenen Verteilers oder Verarbeiters, der von Dem Aufkäufer beliefert wird, kann auf bestimmte Bezirke oder Gemeinden beschränkt werden. Der Aufkauf durch den Einzel­handel unterliegt, soweit es sich um die Deckung des örtlichen Bedarfs handelt, keinen Beschränkungen. Die Verteiler und Verarbeiter müssen über Men Weiterverkauf einen Schlußschein ausstellen. Für das Sammeln Der Früchte unD Pilze sinD die je­weils geltenden polizeilichen Erntevor­schriften maßgebend. Die Vorsitzenden her Wirtschaftsverbände können Den Verkäufern Die Be­nutzung bestimmter VersanDgefäße unh hie Prüfung her Ware auf ihre Beschaffenheit oorschreiben. Auch die vom Verteiler ober Äerarbeiter zu zahlenden Hebernahmepreise können festgesetzt werden. Zur Vermeidung unbilliger Härten sind Ausnahmen im Einzelfalle möglich. Im übrigen werden für Widerhandlungen Ordnungsstrafen angedroht.

Anwendungsverhältnis von natürlicher und künst­licher Düngung aufmerksam gemacht. Weitere Er­wähnung fand der Zwischenfruchtbau, der für den Kleingartenbau von großer wirtschaftlicher Bedeu­tung ist. Ferner wurden Fragen des Baumschnit­tes behandelt. Die Führungen gaben allen Teilneh­mern viel wertvolle Anregung für die praktische Arbeit im eigenen Garten.

** Eine Bausparerversammlung des Ringes der Bauwirte fand gestern im Hotel Schütz tatt, in der der für Gießen zuständige Vertreter Fritz Wellenberg aus Koblenz über die Er- olge sprach, die die Bausparkasse seit ihrem Auf­treten in diesem Gebiet erzielen konnte. Außer den chon erstellten Häusern in Gießen und der wei­teren Umgebung, deren Ansichten der Redner zum Teil in Lichtbildern zeigte, sind weitere Bauvor­haben zum Abschluß gekommen. In Gießen sind jetzt wieder Zuteilungen für zwei Bauvorhaben er» folgt. An den Vortrag schloß sich eine Aussprache an.

** Postbeförberung mit Luftschiffen nach Sübamerika. Im Rahmen bes plan-

(üt ® frey'», 6:4, b-6 v [ins u" °l-

6:1, F

Si<Dr*j Jen S°-wd sKL der mit schickt wird puren und Lzunehw" durch emw durch rote i mehreren rungen o eine W

Wer Sei Ä»

Jni efu* ji( Seranfta Walter hc fdhrer, auch Ws die Heu gemacht-

30 3«

Am Sami klubGu Lokals, der tungsses unter Ausir beladene he in den fest! die Ortsoer zu geleiten, öffentliche ches erfreut Wirtsgarten K. Heyer Ortsvereine Tanz und mania" K jüngere Ti oenommen fahrverein; während fahren ze Wettke; Den Orten Den Ort er mittag, Da- eineSem berg oerfdj Bürgermeift und der De

Mann seck, 303 3.Gut f ßaunsbad 280 Holz.

Einze 2. Ludw. Beck, Wies Dorf, 65 H 6. Heinrich Kreutz, Wi

Alters Denberger, Wißmar, 6 tzch; 4. L Keller, M

Oeffe alten Bah, 2. Erich ($

8K tloPkr d

Ao Neberrerf 7- Fortfetz! Waria 3 Mte e5 5 ?lt einem ein her eih9 eine *t mit Jta Nu Franke, Kirch rA die ZsiMnei, 61Sber9en. ,,«bkr al «Mn

9nd6i "kroegs

Dks w Han- Paar ^,us üA «Ud)\ et if ffl"'

&

k