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Ablauf des
Neuregelung derAufwertungsfälligkeiten
Der Ob
Die Zildmig des Jugendgerichts für 1937/38
eihnachtsfeiern überall
Chemiker-Tagung in Gießen
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f* - r*Unn CS ^cher, daß viele — wahr- ^cht zugänglich sind.
** D i e Lieferung von Sommerpflanzen für die städtischen Anlagen betrifft eine Bekanntmachung des städtischen Hoch- und Tiefbauamtes, auf die wir die Interessenten besonders aufmerksam machen.
** Po st Wertzeichen werden ungültig. Es wird noch einmal darauf hingewiesen, daß mit
gebührenfrei gegen andere Postwertzeichen um.
** Ortsgruppe O st bescherte 300 K i n- b e r. In unserem gestrigen Bericht über die Weihnachtsfeier der Ortsgruppe Gießen-Ost ist durch ein Versehen die Zahl der bescherten Kinder unrichtig
120 Kinder feiern mit Soldaten Weihnacht. Bei der Infanterie.
Bei der Artillerie.
Die Weihnachtsfeier bei der Artillerie brachte den 50 emgeladenen und 70 erschienenen Kindern
Mannes der Kinder hatte Schwesterlein oder -öruderlein mitgebracht) eine ganz besondere Freude , e^n großes Erlebnis. Sie durften die Ställe besichtigen und die Pferde streicheln und sie durften alle auf den Pferden sitzen. Jedes der Kinder DDn ÖGn Soldaten, sechsmal um die Gleitbahn reiten, so daß ihnen dank des Entaeaen- kommens des Abteilungskommandeurs Oberstleutnant Döring (der auch der ganzen Feier bei-
Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte für 1937/38.
In diesen Tagen fand eine gemeinsame Sitzung der Oberhessischen Gesellschaft für Na- k u r e<wU n b Heilkunde beider Abteilungen des Bezirksvereins Oberhesen des Vereins Deutscher Chemiker und der Greßener Chemischen Gesellschaft im Chemischen Institut statt.
Den Vorsitz führte Direktor Wrede. Vor der Tagesordnung sprach Professor Henneberq einige Worte bes Gedenkens an Geh. Rat König der 30 Jahre der Oberhessischen Gesellschaft als Mitglied angehort hat.
Professor Schöpf (Darmstadt) sprach zur Frage der Biogenese der Naturstoffe: Alkaloidsynthesen unter physiologischen Bedingungen. Er führte etwa folgendes aus:
Iminioiutiu Uusschreil ichen Gen one Urfuni
i nicht nur bemüht sei, für Heilung der Kranken Sorge zu tragen, sondern daß vor allem auch die innere Verbundenheit zwischen Patient und Arzt gefunden werden müsse, wozu eine Kliniksweihnachtsfeier besonders geeignet sei. Allen Teilnehmern strahlte Helle Freude aus den Augen, als sie sahen, mit welcher Liebe und Sorgfalt für- sorgende Hände bemüht gewesen waren, jedem eine besondere Freude in Gestalt praktischer Geschenke zu bescheren.
3n der Chirurgischen Klinik.
Die Chirurgische Universitätsklinik feierte am Dienstagabend ein erhebendes Weihnachtsfest. In den oberen Fluren des Hauptgebäudes war alles festlich hergerichtet, um den Patienten eine frohe Stunde zu bereiten. Der Christbaum erstrahlte in hellem Glanze. Transportfähige und in Genesung befindliche Kranke nahmen ihre Plätze ein, andere lauschten von ihren Sälen und Krankenbetten aus der Feier. Eine kleine Musikkapelle des 116. Jnf.-
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— lebenswichtigen Naturstoffe ausschließlich unter der Mitwirkung von Enzymen m der Zelle hergestellt werden, die jede einzelne Stufe der Synthese enzymatisch steuern und regu-
wiedergegeben worden. Es wurden nicht 30, son- dern 300 Kinder mit Weihnachtsgebäck, Aepfeln und Nüssen bedacht.
Große Strafkammer Gießen.
Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde der Karl Reinhold Hünergarth aus Gelnhaar wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen an minderjährigen Mädchen zu einer Gefängnis st rafe von 8 Monaten, abzüglich drei Monaten amei Wochen Untersuchungshaft, verurteilt. Außerdem wurden dem Angeklagten die Kosten des Verfahrens auferlegt.
Der Ernst Henrich aus Gelnhaar wurde we-1 gen Erpressung zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. Gegen den Angeklagten wurde Haftbefehl erlassen. Der Angeklagte hatte von der strafbaren Handlung eines Dritten Kenntnis erlangt und diese Kenntnis dazu mißbraucht, daß er von diesem jahrelang namhafte Beträge erpreßte. Das Gericht schätzte die Summe auf zirka 500.— RM. Wegen der verwerflichen Handlungsweise des Angeklagten erkannte die Große Strafkammer auf die obenerwähnte Strafe.
Amtsgericht Gießen.
Der gewerbsmäßige 36 Jahre alte Bettler Karl Heinrich Jäger, ohne festen Wohnsitz, wurde wegen Bettelns zu 6 Wochen Haft unter Anrechnung von 22 Tagen Untersuchungshaft verurteilt. Außerdem wurde zum wiederholten Male die Unterbringung des Angeklagten in einem Arbeitshaus angeordnet.
Wegen des gleichen Delikts wurde der 34 Jahre alte Richard Adolph, ebenfalls ohne festen Wohnsitz, mit 6 Wochen Haft bestraft. Auch gegen ihn wurde auf Unterbringung in einem Arbeitshaus erkannt.
Der erst 23 Jahre alte W. O. aus Gießen, der mehrfach wegen Ruhestörung vorbestraft ist, wurde durch Strafbefehl des Amtsgerichts Gießen zu 2 Wochen Haft verurteilt. In der auf seinen Einspruch hin stattgefundenen Hauptverhandlung erkannte das Gericht, mit Rücksicht auf die Vorstrafen des Angeklagten, wegen des gleichen Deliktes auf 3 W o ch e n H a f t.
Die Frage nach der Entstehung der Natur- stosfe d. h. der organischen Verbindungen die die tierische oder pflanzliche Zelle herstellt, ist des- L-f Chemiker von ganz besonderem Reiz, weil die Zelle gezwungen ist, ihre oft so komplizierten organischen Verbindungen unter ganz anderen Bedingungen aufzubauen, als sie im allge- synthetischen organischen Chemie üb- lich sind. Die organische Chemie arbeitet bei ihren I Synthesen meist bei erhöhter Temperatur, und die Reaktionen, die sie benutzt, treten im allgemeinen nur dann em, wenn anorganische Katalysato ° r en, wie starkes Alkali, konzentrierte Salzsäure loder Schwefelsäure, wasserfreies Aluminiumchlorid u- ogl. vorhanden sind. Die lebende Zelle hat alle diese Hilfsmittel nicht zur Verfügung; sie ist viel- mehr gezwungen, ihre Synthesen unter viel milderen Bedingungen durchzuführen, nämlich bei niedri- fler Temperatur, bei großer Verdünnung der Re- aktlonstellnehmer, und in einem Medium, das nicht sauer oder alkalisch ist, sondern das ungefähr neutral reagiert.
Die Zelle gleicht nun das Fehlen der erwähnten anorganischen Katalysatoren in sehr vielen Fällen to^en Qh|5, r*6 sie organische Katalysa- ! e ober. Enzyme
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3n der Ausschußsitzung vom 21. Dezember 1936 wurden für 1937 und 1938 bestimmt:
l. Hauptschöffen für das große Ju- gendgericht: 1. Hans Weber, Gießen, Welcker- I straße 8; 2. August Wolf, Gießen, Goethestraße 52; 3- Theo Martin, Gießen, Liebigstraße 71; 4. Dr Wilhelm Kopp, Gießen, Marburger Straße 56; 5. Heinrich Rink, Bürgermeister, Steinbach; 6. Jakob Hofmann IV., Bürgermeister, Bersrod; 7. Georg Schieferstein, Lehrer, Lollar; 8. Otto Hämmerle, kaufm. Angestellter, Mainzlar.
II. Hilfs sch äffen für das Große Ju- gendgericht: 1. Georg Schuchmann, Gewerbelehrer, Gießen, Marktlaubenstraße 4; 2. August Horn Hausmeister, Gießen, Kirchstr. 16; 3. Fried- rief) Feyh, Verwaltungssekretär, Gießen, Ebelstr. 9-
Heren. Es läßt sich aber andererseits zeigen, daß zahlreiche Naturstoffe pflanzlichen Ursprungs, in erster Linie Alkaloide, die nur in einigen Pflanzen gefunden werden und die daher als Zufallsprodukte des Zellgeschehens erscheinen, auf eine andere Art, nämlich ohne Mitwirkung von En- zymen entstehen können.
Die Synthese dieser Naturstoffe kommt dadurch zustande, daß Zwischenprodukte im chemischen Zellgeschehen, nämlich Abbauprodukte von Aminos» säuren, Fettsäuren u. dal. so reaktionsfähig sind, oaß sie beim bloßen Zusammentreffen schon unter mildesten Reaktionsbedingungen, wie sie in einer Aelle herrschen können, miteinander reagieren und Alkaloide ergeben. Der Vortragende hat mit einer Ehe von Mitarbeitern zahlreiche derartige ,,S y n • thesen unter physiologischen Bedingung e n" durchgeführt, die im einzelnen erläutert wurden. Man kann Alkaloide der Angostura- n!!^- r .vber Atropin- und Cocaingruppe Lobelia- /llkaloide, die durch ihre atmungserregende Wir- kung praktische Bedeutung haben. Alkaloide der Jsochinolingruppe und noch eine Reihe von anderen glatt in rascher Reaktion erhalten, wenn man Wlmrnte organische Verbindungen, im wesentlichen ..„schde, Amine und 6-Ketosäuren in neutraler wässriger Lösung bei Zimmertemperatur miteinan- öer reagieren läßt. Da die verwandten Verbindungen in lebenden Zellen auftreten können, o ist es w wahrscheinlich, daß die durchgeführten Syn- thesen die sind, deren sich auch die lebende We zum Aufbau dieser Naturstoffe bedient.
DHD. Der Reichsminister der Justiz, Dr. Gürt- n e r, hat im Einvernehmen mit den beteiligten Reichsministern eine Verordnung erlassen, die eine neue F ä l l i g k e i t s r e g e l u n g für d i e Aufwertung shypotheken bringt. Die Der- orbnung gilt für die Aufwertunasfälligkeiten, die Ende dieses Jahres oder später eintreten. Sie hat die früheren Vorschriften zu einer Dauerregelung ausgestaltet und dabei das Bestreben der Gesetzgebung, die Fälligkeitsbeschränkungen aufzulockern, noch mehr als bisher in den Vordergrund gerückt. Nach den neuen Vorschriften kann der Gläubiger die Aufwertungshypothek kündigen, er muß aber dabei eine Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten innehalten. Hat der Gläubiger zum 31. Dezember 1936 gekündigt, fo muß er die Kündigung wiederholen, falls er sie aufrechterhalten will. Kündigt der Gläubiger, so hat der Schuldner sich nach besten Kräften zu bemühen, ihn zu befriedigen. Kann der Schuldner die Mittel zur rechtzeitigen Zahlung des. Kapitals nicht aufbringen, so wuß er versuchen, sich auf Zahlungsbedingungen, Die er erfüllen kann, mit dem Gläubiger zu einigen. Kommt eine Einigung nicht zustande, so kann der Schuldner oder der Gläubiger die Hilfe des Rich- ters in Anspruch nehmen. Das muß aber innerhalb sechs Wochen nach der Kündigung des Gläubigers
, Als der Nikolaus mit wuchtigen Schlägen an die Ture pochte, erschraken die Kleinen zwar für einen Augenblick, aber sie faßten sich schnell wieder und begrüßten den Nikolaus mit stürmischem Jubel. Mit lustigen Reimen, die er ganz aus dem Stegreif und aus dem Aermel zu schütteln schien, brachte er die Kinder und die Erwachsenen zu hellem Lachen. Von den Kindern wurden schöne Weihnachtsgedichte aufgesagt, bis es dann schließlich zur Bescherung kam, die den Kindern Spielzeug brachte, mit dem sie beglückt an der Hand ihrer Eltern nach Hause gingen.
Auch hier war die Feier mit großer Liebe vorbereitet worden. Die Frauen der Offiziere wie auch die Frauen der Unteroffiziere hatten sich für die
c der Feier eingesetzt, sie hatten Kuchen! gebacken und Schokolade gekocht und dann gingen ie mit den großen Kannen von Tisch zu Tisch um den Kindern immer wieder einzugießen. Auch die neugegründete Unteroffiziersvereinigung der III. Abteilung des Artillerie-Regiments stellte sich hilfreich in den Dienst der edlen Sache. Leuchtende Kinderaugen waren der Dank für die reichen Erlebnisse, die den Kindern in der Kaserne an der Grünberger Straße beschieden waren.
Weihnachten in den Kliniken.
3n der Universiläts-Ohrenkttnik.
Am Montagabend beging die Universitätsklinik ur Nasen-, Ohren- und Hakkrankheiten ihre Weihnachtsfeier. Lange Vorbereitungen waren nötig gewesen, um die Feier so vorzubereiten, daß sie diesen chonen Verlauf nehmen konnte. Im festlich geschmückten großen Saal hatten sich Patienten, An- Mellte, Schwestern und Aerzte versammelt, um in ajoner Volksgemeinschaft das Fest zu verbringen. Auserlesene von Kindern vorgetragene Weihnachts- geöichte wechselten mit gemeinsam gesungenen Weih- nachtsliebern und Chören einer Schulklasse aus dem Vorort Klrm-Lmden ab. Ein Theaterstückchen, von Äinhern rotebergegeben, fand die dankbarste Aufnahme der zahlreichen Zuhörer. Pfarrer Corvi- nus predigte über die Weihnachtsbotschaft der Nisten .Zum Schluß sprach der Direktor der «^^Unwrfttatspröfeffor Dr. Srüggemann allen Mitroirkenden herzlichen Dank aus und erwähnte in feiner Ansprache, daß die Kliniksleitung 11
geschehen. Aufgabe des Richters ist es dann, eine Vereinbarung der Beteiligten über die Bezahlung des Aufwertungsbetrags zu vermitteln und, wenn dies nicht gelingt, eine der Billigkeit entsprechende Entscheidung über die Fälligkeit des Kapitals zu treffen. Hierfür gibt die Verordnung dem Richter Richtlinien, die im wesentlichen darauf hinauslaufen, daß unbillige Härten für die Gläubiger vermieden werden und daß das Zahlungsvermögen des Schuldners, auch wenn es nur beschränkt ist, für die Schuldentilgung in vollem Umfang nutzbar gemacht wird, gegebenenfalls durch Teilzahlungen! oder in der Form der Abzahlungs- oder Tilgungs» Hypothek. Aeußerstenfalls kann der Richter dem Gläubiger eine Stillhaltepflicht für die Dauer von zwei Jahren in der Weise auferleaen, daß die Kündigung, die der Gläubiger ausgesprochen hat, für unwirksam erklärt und die ordentliche Kündigung für den Gläubiger für einen Zeitraum von zwei I Jahren ausgeschlossen wird. Kündigt der Gläubiger! nach Ablauf der Stillhaltepflicht, so kommt die Verordnung erneut zur Anwendung.
Bei den Aufwertungsverbinolichkeiten der Gemeinden und Gemeindeoerbände tritt, wie bisher, I an die Stelle des gerichtlichen Verfahrens das Ver- waltungsoerfahren der Verordnung vom 21. Februar 1935.
4. Karl Noll, Kaufmann, Gießen, Bahnhofstraße 6.
III. Hauptfchüffen für das Kleine Ju- gendgericht: 1. Heinrich Ruhl, Gastwirt, Gießen, Bahnhofstraße 15; 2. Karl Friedel, Gießen, Friedrichstraße 15; 3. Martin Hof, Gießen, Wil- fonstraße 5; 4. Ludwig Pitzer, Gießen, Kirchstr. 11; 5. Karl Ranft, Lehrer, Alten-Buseck; 6. Heinrich Groß, Bürgermeister, Annerod; 7. Gustav Horey- seck, Kaufmann, Heuchelheim; 8. Heinrich Erb, Tierarzt, Lich.
IV. Hilfsschöffen für das Kleine Ju gendgericht: 1. Georg Mohaupt, Gießen, Schottstraße 5; 2. Adolf Kimmel, Gießen, Marburger Straße; 3. Josef Kämmerer, Gießen, Frankfurter Straße 127; 4. Hans Hallenberger, Gießen, Roon- straße 8.
Es ist zu einer schönen Tradition in unserer Garmsonsstabt geworden, daß sich auch die Soldaten daran beteiligen, Kindern unserer Stadt eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Die bisherigen Be- muhungen waren immer mit schönem Erfolg gekrönt. Viele Gießener Kinder haben bei den Soldaten schon manche feierliche und unterhaltsame Stunde verbracht. So fand sich auch gestern nachmittag wieder eine erwartungsvolle Kinderschar in der Bergkaserne ein. Mit frischem Sinnen waren Die Tyche des Gemeinschaftsraumes gedeckt, lange Äer3enreif)en und die Kerzen auf einem stattlichen Weihnachtsbaum spendeten stimmungsvolles Licht, als die Kinder gemeinsam unter den Klängen eines Wechnachtsliedes einzogen und an den Tischen Platz nahmen. Berge von Kuchen fanden die Kinder vor sich, überall standen auch große Teller mit Ge-
Aepfeln und Nüssen bereit, dann gab es auch Schokolade, soviel jedes Kind trinken wollte. Der Regimentskommandeur, Oberstleutnant H e r r l e i n, d'elt, nachdem die Kinder gemeinsam ein Weih- siochtslied gesungen hatten, eine kurze Ansprache, in öer er von der herzlichen Verbindung sprach, die besonders zwischen den Soldaten und den Kindern steht, die gerne nach den Soldaten sehen, wenn sie durch die Stadt marschieren, mit ihren Geweh- re5* Tornistern, mit Stahlhelmen auf dem Kopf, mit Rossen und Wagen. Er wünschte den Kindern eine recht frohe Stunde und guten Hunger zu Schokolade und Kuchen.
Nachdem sich die Kinder eifrig mit dem Gebotenen beschäftigt hatten, kam der Nikolaus, der mit ^utem Hallo begrüßt wurde. Ihm wurden schöne Gedichte aufgesagt, ihm zuliebe wurden Kinder- Weihnachtslieder gesungen, und dann kam die Bescherung die für jedes der Kinder in der Gestalt Es Spielzeuggeschenkes eine Weihnachtsfreude brachte. In großen Spitztuten wurden dann Aepfel, Nüsse und Backwerk verstaut, und die 50 Kinder, Die hier beschert worden waren, begaben sich froh- bewegt nach Hause. ■
Die Feier war unter Leitung von Stab-- zahlmeister Roth von den Helferinnen aus der
und den Soldaten mit großer Liebe und Geschicklichkeit vorbereitet worden.
Untrenn llit die Erz Dnde, wi wangeliur totem das feen Weist hinen Sie Inimmen, j ;.,Was Hai [ns? Leide lie Stellur tfi dieser £ vielen sm? tum Christi fn die fid ff" »an ®ei|tn an; tunoije geit "''hrer W hi£ei dem Wt verwu ;'che fypc ,le Hessen
Landwirt, Lang-Göns; 10. Ernst Pirr, Metzger- meister, Großen-Linden; 11. Hermann Wobker, Obermeister, Heuchelheim, Ludwig-Rinn-Straße. 12. Ludwig Wolf II., Landwirt, Äch; 13. Wilh. Kahl II., Bürgermeister, Alten-Buseck; 14. Helmut Fabian, Installateur, Langsdorf.
IV. H i l f s s ch ö f fe n für das Landgericht: 1. Otto Neils, Kaufmann, Gießen, Marburger Straße 21; 2. Hans Götz, Friseur-Obermeister, Gi-e- ßen, Asterweg 1; 3. Otto Rahnefeld, Gastwirt, Gießen, Walltorstraße 36; 4. Karl Beck, Uhrmacher, Gießen, Diezstraße 10; 5. Heinrich Thomas, Kaufmann, Gießen, Neuen Bäue 17; 6. Friedrich Lever- mann, Kaufmann, Gießen, Seltersweg 71; 7. -Heinrich Guthardt, Kaufmann, Gießen, Seltersweg 38; 8. Friedrich Jakob Heyd, Kaufmann, Gießen' Seltersweg 12; 9. Heinrich Hofmann, Kanzlist, Gießen, Afterweg 16; 10. Heinrich Wehrum, Gießen, Am Riegelpfad 94; 11. Wilhelm Schwalm, Landwirt, Lollar; 12. Karl Maul, Bürgermeister, Nieder-Bef° fingen; 13. Heinrich Faulstich II., Sattler, Allendorf (Lumda); 14. Wilhelm Boller, Schlosser, fiang- Göns; 15. Ludwig Schaum, Gastwirt, in Großen- Linden, 16. August Hisgen, Gastwirt in Lich; 17. Karl Grimmel, Bahnarbeiter, Leihgestern; 18. Ludwig Weller, Landwirt, Wieseck, Kirchstraße; 19. Philipp Bötz III., Landwirt, Bersrod; 20. Otto Schieferstein, Ingenieur, Lollar.
V. Hauptfchöffen für das Schöffengericht: 1. Hermann Hommel, Reichsbahnaffi- ftent, Wieseck, Möserstraße; 2. Kurt Richter, Angestellter, Gießen, Gnauthstraße 20; 3. Mathias Haug, Maschinenmeister, Lich; 4. Hermann Siersleben, Gießen, Seltersweg 54; 5. Fritz Friedrich, Dentist, Gießen, Ludwigstraße 11.
VI. Hilf s schössen für das Schöffengericht: 1. Willi Bender, Amtsgehilfe, Gießen, Stephanstraße 14; 2. Heinrich Struck, Obermeister, Lollar, Main-Weser-Bahn 6; 3. Albert Brückel, Landwirt, Lang-Göns; 4. Hermann Kneipp I., Bürgermeister, Langsdorf; 5. Erich Schroth, Direktor, Mainzlar; 6. Rudolf Blum, Schreinermeister, Gießen, Steinstraße 78. 7. August Habrich, Apocheker, Gießen, Schulstraße 1; 8. Robert Baß, Architekt, Gießen, Fnedensftraße 37.
Die Vortragenden Synthesen stellen Beispiele h- dem synthetischen Geschehen m der Zelle nachgeahmten synthetischen organischen Chemie dar, die die bisherigen synthetischen Methoden nicht verdrängen sollen, die fleri Xu Die(en Zöllen ergänzen können, sie es gestatten gerade komplizierte und emp- findliche vorganlsche Verbindungen aufzubauen di« nach den bisherigen Methoden nur schwer oder gar
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wohnte) ein unvergeßliches Erlebnis beschieden wurde. Angeregt von diesem Ereignis betraten dann Me kleinen Gäste der Artillerie den Kantinenraum, der ganz im weihnachtlichen Schmuck von Tannen- grün und Kerzenschimmer prangte. Auch hier fanden die Kinder an weißgedeckten Tischen schöne Weihnachtsfreuden vor. Aus großen Tassen gab es Schokolade zu trinken, überall standen Kuchenberge vor den Kindern und außerdem je ein großer bunter Beutel mit Gebäck, Aepfel und Nüssen. Auch hier ließen es sich die höheren Offiziere nicht nehmen, der Weihnachtsfeier der Kinder beizu-1 wohnen, und sie hatten auch ihrerseits ihre Freude I an den dankbaren Kindern.
Rgts. (Unteroffizier Heiser 1. Violine, Oberschütze Eichenberg 2. Violine, Unteroffizier Wollenhaupt Cello, Gefreiter Anton Klavier) eröffnete mit einer Komposition von Lincke die Feier. Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Zuhörer den Klängen der Musik. Größere und kleinere Kinder trugen reizende Gedichtchen vor. Zum guten Gelingen der erhebenden Feier trugen auch die Chorvorträge des Schwe- ternchores der Chirurgischen Klinik bei, und bald anden sich alle Teilnehmer in bester Weihnachtstimmung einmütig beieinander. Pfarrer Trapp prach von dem Wunder der großen Liebe, die sich in der Weihenacht von Bethlehem offenbart hatte. Die gemeinsam gelungenen Weihnachtslieder wurden von der Militärkapelle begleitet. Im Anschluß an die gemeinsame Feier fand in den einzelnen Sälen durch die Stationsschwestern die Bescherung der vielen Patienten statt, und beim Gesang der Weihnachtsweisen vergaßen alle für eine Stunde ihr Leid.
ich einmal darauf hingewiesen, daß mit ol. Dezember 1936 eine Reihe älterer Postwertzeichen die Gültigkeit zum Freimachen von Postsendungen verliert. In der Hauptsache handelt es sich um folgende Sonderpostwertzeichen: Saar- marken II „Die Saar kehrt heim!" von 1935, Hel- denaedenktag 1935, Reichsberufswettkampf, Schütz- Bach-Händel-Marken, Eisenbahn-Gedenkmarken, Welttreffen der HI., Reichsparteitag 1935 und Gedenkmarken an den 9. November 1923. Die Postanftal- ten tauschen nichtoerbrauchte Wertzeichen der angeführten Art während des Monats Januar 1937
In der Ausschußsitzung vom 21. Dezember 1936 wurden für 1937 und 1938 bestimmt:
I. Hauptgeschworene fürdas Schwurgericht: 1. Ernst Kreuder, Gießen, Friedens- ftraße 15; 2. Hermann Thomas, Gießen, Asterweg 40; 3. Karl Horst, Gießen, Bahnhofstraße 16; 4. I Fritz Walter, Gießen, Am Kugelberg 12; 5. Heinz Holländer, Gießen, Schubertstraße 16; 6. Balthasar Häuser II., Kaufmann, Watzenborn; 7. Hans Geil, Bürgermeister in Lich; 8. Karl Schäfer III., Bürgermeister, Watzenborn-Steinberg; 9. Karl Ferd. Pausch II., Bürogehilfe, Wieseck, Gießener Straße 130; 10. Heinrich Pflüger, faufm. Angestellter,
Mainzlar.
II. Hilfsgeschworene für das Schwurgericht: 1. Wilhelm Becker I., Kaufmann, Gießen, Bahnhofstraße 16; 2. Wilhelm Mahr, Gießen, Ludwigstraße 10; 3. Georg Schellhorn, Gießen, Asterweg 35; 4. Georg Hammel, Gießen, Frankfurter Straße 66; 5. Fritz Rehnelt, Gießen, An der Johanneskirche 3; 6. Georg Burgeleit, Gießen, Hit- lerwall 27; 7. Ernst Jung, Gießen, Seltersweg 29; 8. Wilhelm Sengenberger, Gießen, Keplerstraße 5; 9. Heinrich Appel, Gießen, Seltersweg 54; 10. Ludwig Bende, Gießen, Crednerftraße 34; 11. Karl Kullbach, Förster, Garbenteich; 12. Wilhelm Mensel, Landwirt, Großen-Linden; 13. Ludwig Möbus, Gemeinderechner, Wieseck; 14. Karl Euler, Landwirt, Grüningen; 15. Hans Hahn, Schlossermeister, Lollar, Kirchstraße 3; 16. Karl Hirz, Landwirt, Watzenborn-Steinberg; 17. Wilh. Wagner V., Gastwirt, Großen-Buseck; 18. Wilhelm Rompf, Altbürgermeister, Lang-Göns; 19. Christian Fey I., Bau- Unternehmer, in Lich; 20. Martin Zaubert, Steuerinspektor, Lollar, Lumdastraße 5.
III. Hauptschöffen für das Land- gericht: 1. Adam Lotz, Dostsekretär, Gießen, Bruchstraße 5; 2. Otto $ape, Bankbeamter, Gießen, Ludwigstr. 12; 3. Adolf Münker, Berg-Ingenieur, Gießen, ßiebigftr. 46; 4. K. Braun, Schlossermeister, Gießen, Tiefenweg 6; 5. Erich Bley, Univ.- Prof., Gießen, An der Johanneskirche 5; 6. Hans Elfenthal, Gießen, Steinstraße 12; 7. Ewald Riese, Schlosser, Gießen, Plockstraße 10; 8. Kurt Böhm, Bürgermeister, Lollar; 9. Emst Alfred Rompf, ।
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Brot achtet und sorgfältig nutzt, hilft die Ernährung sichern für das Volk und sich selbst. Durch die Hand der Hausfrauen gehen fast alle Nahrungsmittel. Sie find berufen, das tägliche Brot zu hüten.
Laßt kein Brot vertrocknen, auch der kleinste Rett läßt sich noch gut im Haushalt verwerten. Werft nichts weg, achtet das tägliche Brot!
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** Silberhochzeit. Arn morgigen Donnerstag, 24. Dezember, kann der hiesige Markt- und Pfandmeister Karl Schneider, wohnhaft im Turmhaus am Brandplatz, das Fest der silbernen Hochzeit feiern.
** Die Gießener Geldinstitute gaben im gestrigen Anzeigenteil bekannt, daß ihre Kassen und sämtliche Geschäftsräume am Donnerstag, 24. Dezember, nachmittags geschloffen sind. Auf die Anzeige sei besonders aufmerksam gemacht.
** Keine Müllabfuhr während der Feiertage. Das städtische Hoch- und Tiefbauamt bringt heute in einer Bekanntmachung zur Kenntnis, daß während der Weihnachtsfeiertage, sowie am 1., 2. und 3. Januar, kein Hausmüll abgeholt wird.
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