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Oberheffen

2. Arelsklasse.

Staffel

1

0

Untere Mannschaften.

lAdenprey: RM 240. 2. 440 und höher

( h verschollener Dan Dyck.

xf

4

4

4

2

3

Tv. Beuern Tv. Londorf Tv. Wißmar

0

0

0

2

3

2

2

1

Pkte. 12:0 10:2

6.4 2:8 0:8 0:8

Pkte. 4:0 2:2 0:4

Mtv. Gießen I Tv. 1846 Gießen 1900 Gießen Tv. Dutenhofen Mtv. Gießen II

0 0

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1 1

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Pkte. 6:2 4:4 2:6

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ießen, eister, (fe(, Bür- effor, Gie- teter, tett,

Pkte. 12:0 10:2 2:6 2:6 2:12 keines»

Gew.

6

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Verl. 0

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Sta

Spiele 1 6 6 4 5

7

Sta Spiele 1 5 4 4 3

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Gew.

4

1

1

1

Spiele 6 6 5 5

Pkte. 9:1 3:5 2:6 2:4

1.

Unentsch. Verl.

2.

Unentsch. Verl.

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Tv. Lang-Göns Tv. Holzheim Tv. Grüningen Tv. Garbenteich

für Weihnachtsabend? - Recht­zeitig eine Flasche-Schaumwein kalcsreUen. Dann nach der Be­scherung alle damit unerwartet erfreuen! Wäre das nicht schön?

SCHAUMWEIN

Tv. Lang-Göns To. Wetzlar II

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oßen> i; 17. Lud. ; 19.

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1.

Unentsch.

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der irgendwie eingreifen wird, obwohl man gerade in dieser Klasse noch mit Zuwachs rechnet.

Jugendklasse.

SJL-Sport

Stand der Handballkämpse im Sportkreis Gießen

Tv. Hausen Mtv. Gießen II Tv.Mendorf (Lahn) 4

)e- Altmaterials, Gemeindeumschuldungsoerband. Merwaltungsinspektor Weber erläuterte dre iieien Bestimmungen über den Bezug der Speise- jette und Konsummargarine. Ab 1. Januar 1937 Md hier eine völlige Neuregelung erfolgen, deren Virchführung im wesentlichen bei den Gemeinden

Tv. Nauborn 4

der Versammlung, die Grundeigentümer über die im letzten Sommer hier durchgefuhrte Boden- chätzung aufzuklären, um bei der demnächst er- olgenden Offenlegung der Ergebnisse unnötige Em- prüche möglichst auszuschalten. Diplom-Landwirt Brückmann vom Bodenschätzungsausschuß am hiesigen Finanzamt sprach dann in längeren Aus­führungen über die gesetzlichen Grundlagen und die praktische Durchführung der Bodenschatzung nach dem im Jahre 1934 herausgekommenen Gesetz Der Hauptzweck des Gesetzes ist, für das ganze Reich eine einheitliche Bewertung des Bodens zu schaffen, die dann neben andern Verhältnissen die Grund­lage für die Besteuerung liefern soll. Bei der hiesi­gen Bodenschätzung waren beteiligt: Diplom-Land- wirt Keil, die Bauern Albert (Queckborn) und Menget (Hattenrod) und Vermessungstechniker Schlett. Nach dem Vortrag wurden Karten von einzelnen Fluren der hiesigen Gemarkung, auf denen die Ergebnisse der Bodenschätzung eingetragen sind, ausgelegt und hierzu noch weitere Erläute­rungen gegeben. Die allgemeine Offenlegung für die hiesige Gemarkung wird im Januar nächsten Jahres erfolgen.

3) Lich, 23. Dez. Am heutigen Mittwoch können die Eheleute Karl Eise und Frau Marie geborene Schöne, das Fest der silbernen Hochzeit feiern .

3 Nonnenroth, 23. Dez. Die hiesige Schule hatte dieser Tage zu einem Elternabend und damit gleichzeitig zu einer Weihnachtsfeier eingeladen, die gut besucht war. Die Kinder hatten es sich nicht nehmen lassen, einige Weihnachtsspiele aufzuführen, die mit großem Beifall ausgenommen wurden. Bürgermeister Koch dankte dem Lehrer P l o ch und seiner Frau für die viele Mühe, die fte sich um die Vorbereitung der schönen Veranstaltung gemacht hatten. Er gab dem Wunsche Ausdruck, daß man auch im nächsten Jahre eine so schöne Feier erleben möchte. In unserem Orte wurde nunmehr die erste Verdunkelungsübung durchgeführt. Die Bevölkerung des Ortes bewies

Ein merkwürdiges Geheimnis um ein wertvolles Porträt von V a n D y ck beschäftigt die Beamten des Museums und der Bibliothek von High Wicombe in England. Unter alten Stadtberichten, auf die man in letzter Zeit gestoßen ist, findet sich die Tatsache verzeichnet, daß im Jahre 1849 einschönes Gemälde von Dan Dyck" dem Stadtrat zum Geschenk gemacht worden ist. Das Gemälde wird näher beschrieben als ein Porträt des vierten Lord Wharton und seiner zweiten Frau mit ihren Kindern; dazu wird bemerkt, daß es früher zu der Gemäldesammlung im Hause dieser Familie gehört habe. Bis zur Entdeckung dieser Berichte es handelt sich um städtische Proto­kolle aus den letzten beiden Jahrhunderten wußte man im Stadtrat nichts von diesem Gemälde. Es gibt zwar im Museum der Stadt ein Dorträt des Lord Wharton mit seiner Familie, auf das sich die Beschreibung in dem Bericht beziehen könnte, aber bisher wurde dieses für eine Arbeit von Peter Lely gehalten. Man zieht jetzt Sachverständige heran, um zu untersuchen, ob es sich hier um einen Dan Dyck handelt, andererseits nehmen die Museumsbeamten eine genaue Untersuchung der Bestände vor, um fest­zustellen, ob der vermißte Dan Dyck sich vielleicht noch unter diesen befindet.

Zeitschriften.

Der lausende Jahrgang derDeutschen Zeitschrift' ist ein Jubiläumsjabrgang, denn dieDeutsche Zeitschrift" kann auf ihr 50jähriges Bestehen zurückblicken. Nun liegt das zweite Heft des neuen Jahrgangs vor, das wiederum das hohe Niveau der Zeitschrift zeigt. Drei große Arbeiten befassen sich mit dem Thema Oesterreich: Der Dichter Max Mell schreibt meisterhaft über Ferdi­nand Raimund, den österreichischen Dramatiker und genialen Späterben des Varocktheaters; Karl Garzarolli von Thurnlackh, ^der beste Kenner der Materie, überMittelalterliche Plastik in Steier­mark." Ausgesucht schöne Stücke einer Ausstellung bilden den Bildschmuck des Heftes. Eine Ergänzung dazu ist dasSüdsteirische Tagebuch" von Otto Reicher, das eine sprachkräftige Schilderung dieser charakteristischen Landschaft, ihrer Menschen und Lebensweise bringt. Bernt von Herseler führt ein lebendiges Zwiegespräch überVers und Bühne". Eine der stärksten Begabungen unter den Jungen war Eugen Gottlob Winkler; ein neuer Beweis dafür ist seine StudieDie Insel". Außerdem bringt das Heft noch aus dem im gleichen Verlag er­schienenen Buch überCalvin" zwei charakteristische Kapitel. Drei Referate, darunter einesBücher für junge Menschen", geben eine vorzügliche lieber- ficht über schöne Weihnachtsbücher.

Bit

>er Obmann führte praktisch die Einrichtung eir r neuzeitlichen Kartothek vor, ohne die eine Diireinde bei den an sie herantretenden vielseitigen Urorderungen unmöglich auskommen kann. Einige Umschreibungen der Landesdienststelle des Deut- Ichri Gemeindetages wurden noch bekanntgegeben, bit Urkundensteuerpflicht gemeindlicher Verfteigerun- xei besprochen und dann die Tagung mit einem MS'Heil auf den Führer geschlossen.

ßach der Tggunq kamen die Bürgermeister zu iiiL-m einfaches Essen in derKrone" zusammen, bei welcher Gelegenheit Regierungsrat Schwan übir die Kameradschaft der in der Verwaltung täti­ger Arbeitskameraden sprach.

Bürgermeiftertagung in Alsfeld.

c. Alsfeld, 23. Dez. Unter der Leitung des Kriisobmannes Bürgermeister Dr. V öl sing fand dieier Tage die letzte diesjährige Tagung der Kieisabteilung Alsfeld des Deutschen Elmeindetages statt, an der alle Bürger- niefter des Kreises, soweit sie nicht durch Krankheit onyindert waren, teilnahmen. Bezirksfürsorae-Jn- svttor Stickel von der Bezirksfürsorgestelle des irksfürsorgeverbandes Alsfeld sprach zunächst übir die neuen Maßnahmen der Regierung zur Re- □djmq des Fettbezuges. Den Darlegungen war zu entnehmen, daß durch die Neuregelung wesent- lich» Aenderungen gegenüber der seitherigen Rege- hiq eintreten, die unter Umständen eine erhebliche Umschichtung des bezugsberechtigten Personenkrei-

Sochschulnachrichten.

Ernannt wurden: der außerordentliche Profesior Dr. August Klingenheben (Afrikanische Spra­chen) an der Universität Leipzig zum Ordinarius an der Universität Hamburg; der außerordent- liche Professor Dr. Wolfgang Langenbeck (Chemie) an der Universität M ü n st e r zum Ordi­narius an der Universität Greifswald; der außerordentliche Professor Dr. Robert Wetzel (Anatomie) an der Universität Tübingen zum ordentlichen Professor in Tübingen.

Professor Dr. Wolfgang Stammler, Ordin«- rius für germanische Philologie an der Universität Greifswald, ist auf Grund des § 6 des Be­rufsbeamtengesetzes in den Ruhestand versetzt wor- den. Stammler, gebürtig aus Halle a. d. S., habili­tierte sich 1914 an der Technischen Hochschule Han- nooer, wurde dort 1918 Professor und kam im gleichen Jahre nach Dorpat, wo er drei Jahre später zum außerordentlichen Professor ernannt wurde. Seit 1924 wirkte Stammler als Ordinarius in Greitswald.

Mit Beuern hat wohl die beständigste Mannschaft die Führung der Tabelle inne. Londorf folgt mit zwei Verlustvunkten mehr an zweiter Stelle, wäh­rend Wißmar aussichtslos am Ende steht.

^kMMUnalpolitifcheTagunginSchotten

^Schotten, 19. Dez. Der Kreisverband

5 Lotten des Deutschen Gemeinde- aus hielt geltem im Rathaussaal dahier eine Sa ung ab bei der sämtliche Gemeinden des Krei- esdurch ihre Bürgermeister vertreten waren. Nach 3e rüßung durch den Obmann, Bürgermeister N ngel (Schotten), der die erschienenen Gäste - Kreisleiter Kromm, Regierungsrat Schwan, Lnisarzt Dr. I e ck e l, die Verwaltungs-Jnspekto- :er Müller, Alles und Weber willkom- ner hieß, hielt Kreisarzt Dr. I e ck e l vom Kreis- us'ndheitsamt Schotten einen Vortrag über das L!)«esundheitsgesetz, das eine Fortsetzung des Ge- zur Verhütung des erbkranken Nachwuchses ft Auf die außerordentlich wichtige Aufgabe der Stmdesbeamten bei der Durchführung dieses Ge- chs wurde an Hand von einzelnen Krantheits- äü n ausführlich hingewiesen. In allen Zweifel- ;cs'-m Fällen ist vor dem Eheschluß die Vorlegung ins kreisärztlichen Unbedenklichkeitszeugnisses zu ictiangen, besonders in Fällen des leichten Schwach- jinr cs, der Epilepsie, körperlichen Mißbildung, ebnerer Kurzsichtigkeit und dgl. Fälle mehr. Reicher BeraU folgte den interessanten Ausführungen, de- iei sich eine kurze Aussprache anschloß.

Üerwaltungsoberinspektor Schlitt von der IkierwachungsstellA der Reichsangestelltenversiche- tuig hielt dann emen Vortrag über Dersicherungs- glicht, freiwillige Versicherung, die Leistungen und Bedragszahlungen in der Angestelltenoersicherung. Binders wurde die Versicherung der Bürgermei- jtti und Gemeindebeamten besprochen.

Ireisleiter Kromm wies in seiner Ansprache w-esondere auf die hohe Bedeutung des Dier- jal esplanes, des Kampfes dem Verderb und des iv'terhilfswerkes hin, bei deren Durchführung zende die Bürgermeister sich mit ihrer ganzen Kraft nretzen müssen

feegierungrat Schwan besprach eine Reihe von ksizelfragen (Bekämpfung des Ungeziefers, Mäuse, Sdneden, Mitwirkung der Gemeinden in den heressachen, der NSV., der Feuerversicherung

dabei viel Disziplin, so daß die Uekmng sehr Aw friedenstellend verlief.

co äangsborf, 23. Dez. Dl- hiesige N L» Frauen,chast hielt dieser Tag- ihre Adven s- feier ab. Gemeinsam gesungene Advents- und Volks­lieder und Gedichtvorträge von Kindern losten ein­ander ab. Ferner wurde den Zuhörerinnen die Rede des Führers an die Frauen während des Reichs- Parteitages und die Rede von Frau Scholtz-KliNk in die Erinerung zurückgerufen. Nach einer Kaffee- pause wurde über die Arbeit des kommenden Jah­res, insbesondere über einen im Januar geplanten Kochkursus gesprochen.

Kreis Büdingen.

* Büdingen, 22. Dez. Auf der Fahrt nach Büdingen fuhr gestern Frau Knauer vom Hüh­nerhof bei Büdinaen infolge der glatten Land­straße mit ihrem Auto in voller F a h rr gegen einen Baum. Bei dem heftigen Zusam­menstoß, bei dem der Kraftwagen völlig m Trüm­mer ging, wurden das mitfahrende, etwa 3 Jahre alte Söhnchen und die 17 Jahre alte Schwe- st e r der Frau so s ch w e r v e r l e tz t, daß sie nach Frankfurt a. M. verbracht werden mußten, um wegen der komplizierten Verletzungen dort in fach­ärztliche Behandlung gebracht zu werden. Die Auto- fahrerin kam mit leichten Verletzungen davon und konnte nach erster ärztlicher Hilfeleistung nach Hause entlassen werden.

Dlllkrels.

ch Offenbach (Dillkreis), 22. Dez. Infolge des Nebels geriet heute morgen der von Günterod kom­mendeAusflugswagen", der mit Arbeitern der Hüttenwerke besetzt war, mit dem Postomnibus zu­sammen. Glücklicherweise kamen aber Personen nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden ist allerdings erheblich. Die geplante Umge­hungsstraße um unseren Ort ist nunmehr ge­nehmigt. Mit den Arbeiten wird am 4. Januar 1937 begonnen werden. Es ist vorgesehen, eine Strecke von 400 bis 500 Meter zu bauen.

0er Wechnachtsstem.

Von Or. Erwin Kossinna.

Untrennbar mit der Weihnachtslegende verknüpft ist die Erzählung der drei Weisen aus dem Morgen- (aiOe, wie sie uns der Verfasser des Matthäus- eocngeliums berichtet. Danach kündete ein Heller St.Tn das Ereignis von Jesu Geburt an und wies freu Weifen den Weg nach Bethlehem:Wir haben sm en Stern gesehen im Morgenland und sind ge­kommen, ihn anzubeten." .

'Las t)at es mit diesem Stern für eine Bewandt­nis'? Leider sagt der Chronist nichts Näheres über di« Stellung des Sterns am Himmel, so daß wir in dieser Beziehung nur auf Vermutungen ange- nhfen sind. Denn es gibt darüber aus der Zeit um Christi Geburt auch keine anderen Aufzeichnun- gzr, die sich bis in die Gegenwart erhalten hätten. Sbir man muß doch wohl annehmen, daß die drei W-isen aus dem Morgenlande Magier oder Stern­kundige gewesen sind, welche die Himmelserscheinung tu ihrer Weise richtig gedeutet haben.

Lei dem Mangel an genaueren Angaben ist es nicht verwunderlich, wenn im Laufe der Zeit zahl- reine Hypothesen darüber ausgestellt worden sind, die indessen meist der wissenschaftlichen Kritik nicht Har galten. So t)at man an einen Kometen ge- badjt, dessen plötzliches Erscheinen die Magier zu ihrir Reise nach Bethlehem veranlaßt habe. Es ist dies natürlich nicht unmöglich, jedoch insofern wenig mbrscheinlich, als aus der Zeit um Christi Geburt ftire auffälligen Kometerscheinungen überliefert norben sind. Eine andere Ansicht geht dahin, daß es sich um einen sogenanntenneuen Stern , eine hkva, gehandelt habe, die jäh aufflammt, einige Wcchen oder Monate hindurch sichtbar bleibt, um bann wieder für das freie Auge wenigstens ju verschwinden. Solche neuen Sterne sind nun Mich gar nicht so selten, wie man gewöhnlich «n- niirmt. Beispielsweise hat es seit der Hellen Nova im Perseus vom Jahre 1901 nicht weniger als vier r.zue Sterne gegeben, die die erste Größe erreich­te oder sogar, wie die Nova im Adler non 1918, noch erheblich überschritten, von den schwächeren in ichweigen. Der Weihnacktsstern mußte also schon eine ungewöhnlich Helle Nova gewesen sew, etwa Ivie die berühmte Nova von 1572, die Tycho Brahe in ber Kassiopeia beobachtete.

Tanz anders waren die Gedankengange von Kepler über den Stern der Weisen. Kepler er­lebte im Jahre 1603 ein enges Zusammen- lieffen der Planeten Jupiter und Sa­turn, und diese glänzende Konstellation brachte lhir dazu, ein gleiches Zusammentreffen auch zur Zeit von Christi Geburt zu vermuten. In der Tat

In neuerer Zeit konnte Professor O. Gerhardt auf Grund langjähriger mühevoller Untersuchungen überzeugend darlegen, daß der Stern der Weisen weder ein Komet noch eine Nova noch eine Kon­stellation gewesen ist, sondern ein den damaligen Astrologen ganz vertrauter Stern, nämlich der Saturn. Diesem Planeten mit dem bleichen, blei­farbenen Schein, wie ihn Schillers Wallenstein nennt, war seit den Zeiten der alten Babylonier, also mindestens seit 2000 v. Chr., der letzte Tag der Woche geweiht. Es war der Tag des düsteren Gottes Ninurtu, der dem Kronos oder Saturn gleichzusetzen ist. Während ihres langen Aufent­haltes in Babylonien zwischen 722 und 585 vor unserer Zeitrechnung haben die Juden die sieben­tägige Planetenwoche von den Babyloniern über­nommen, deren letzter Tag, der Sabbath, ihr Feier­tag wurde. Die Weisen aus dem Morgenlande haben den Frühaufgang des Saturn in den ersten

ergaben die von Kepler und Jdeler durchge­führten Berechnungen eine ähnliche Konstellation am 20. Mai des Jahres 6 vor unserer Zeitrechnung. Damals standen Jupiter und Saturn am Morgen- Himmel nur etwa einen Grad auseinander, und zwar im Sternbild der Fische, das nach dem Glau­ben der Chaldäer, der babylonischen Sterndeuter, jenes Sternbild war, unter dessen Einfluß Judäa stand. Dazu kam noch, daß zur damaligen Zeit der Frühlingspunkt als Schnittpnkt des Himmels- äquators mit der Ekliptik gerade im Begriff stand, in das Sternbild der Fischs einzutreten, womit nach Ansicht der Astrologen ein neues Weltzeitalter be­gann. Nun weiß man schon lange, daß der Beginn unserer Zeitrechnung nicht mit Christi Geburt zu­sammenfällt, sondern einige Jahre zu spät ange­setzt ist. Es würde also die Möglichkeit bestehen, das Datum der Geburt Christi astronomisch genauer festzulegen.

So auffällig aber eine Zusammenkunft der beiden größten Planeten auch gewesen sein mag, zumal in südlichen Ländern, wo in der trockenen, reinen Luft die Sterne viel glänzender leuchten als bei uns, so erhebt sich doch die Frage: War der Weih­nachtsstern wirklich eine Konstellation? Bei einem gegenseitigen Abstand von einem Grad erscheinen die beiden Planeten als zwei durch die doppelte Vollmondbreite voneinander getrennte Sterne. Sie ständen sich nur wenig näher als die Gürtelsterne des Orion. Und wenn auch der Abstand nur einen Bruchteil einer Mondbreite betragen hätte, würde man doch stets deutlich zwei Sterne haben erken­nen können. Aber bei Matthäus heißt es klar und eindeutig:Wir haben seinen Stern im Morgen­lande (das heißt im Osten) gesehen." Es kann sich also nur um einen einzigen Stern handeln.

ses zur Folge haben werden. Ueber die Einzelheiten der Neuregelung ist durch die bisherigen amtlichen Meldungen des Deutschen Nachrichtenbüros bereits ausführlich berichtet worden.

Sodann sprach Kreisbauernfuhrer Geiß (Va­denrod) über den Vierjahresplan der Reichsregle- rung und hier insbesondere über den landwirtschaft­lichen Sektor innerhalb des Vierjahresplans. In aufschlußreichen Darlegungen beschäftigte sich der Redner mit der Marktordnung der festen Preise, mit notwendigen großzügigen Bodenverbesserungen und berichtete von einer Anzahl neuer Arbeitsdienst­lager, die im Bezirk der Kreisbauernschaft Alsfeld- LauterbachSchotten errichtet werden sollen. Der Redner referierte ferner über die verstärkte An­wendung von künstlichen Düngemitteln, über die Errichtung von Silos, über die Verstärkung des Obstbaues, die Ersetzung des Feldgemüsebaues durch den Gartengemüsebau, über die Einrichtung von Dämpfkolonnen durch die Dreschgenossenschaften, über den Ausbau von Molkereien, die Forderung des Landarbeiterwohnungsbaues und andere mehr. In abschließenden Worten erinnerte Kreisbauern- übrer Geiß an die hohen Pflichten, die gerade dem Bauern im Rahmen des Vierjahresplanes zu erfüllen aufgegeben find. Der Vortrag wurde mit großem Beifall ausgenommen. Die Versammlung and in der üblichen Weise ihren Abschluß.

Landkreis Glesien

00 Klein-Linden, 22. Dez. Im CafL Lutz hielt der G e flü g e l z u ch tv erei n 1931 Klein-Linden eine Mitgliederversammlung ab, die sich in der Hauptsache mit den Vorarbeiten für die am 9. und 10. Januar 1937 geplante örtliche Werbegeflügelschau befaßte. Als Preisrichter wurde Herr S o e ü l e r (Nieder-Gemünden) gewonnen. Die Ausstellungsleitung übernimmt das Mitglied August

Strahlen der Morgendämmerung beobachtet, als beer Planet im Zeichen der Fische stand und zu- sammen mit dem Königsstern'Jupiter aufging. Sie schlossen daraus auf die Geburt eines Königs, der ein neues Zeitalter heraufführen werde.

Nach den Berechnungen von G e r h a r d, der sich auf ein weit umfassenderes Beobachtungsmaterial stützen konnte als Kepler, hat die betreffende Konstellation Anfang April des Jahres 7 vor unse­rer Zeitrechnung stattgefunden. Dies wäre nach unserer heutigen Kenntnis zugleich der wahrschem- lichste Zeitpunkt von Christi Geburt. Und wenn der altchristliche Schriftsteller und Kirchenlehrer Hippo­lyt als Datum der Geburt Christi den 2. April be­zeichnet, so darf man darin vielleicht eine Bestäti- gung der Untersuchungen Gerhardts über den Stern des Messias erblicken.

Die Angabe Hippolyts scheint zunächst wenig be­achtet worden zu fein. Denn das Weihnachtsfest als das Fest der Geburt Christi wurde in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten zu ganz ver- schiedenen Zeiten gefeiert. Es bedurfte erst der Re­gelung durch den Bischof Liberius im Jahre 354, wonach in Der ganzen abendländischen Kirche das Weihnachtsfest einheitlich auf den 25. Dezember fest- gelegt wurde.

Die Frage des Tabellensiegers ist hier noch falls geregelt, weil sich die beiden führenden Mann­schaften vollkommen gleichwertig sind. Erst die Zu- Fünft wird es zeigen, wer die Staffel bei den wei­teren Spielen vertreten kann. 1900 hatte Pech.

«^Leihgestern, 23. Dez. Die silberne Hochzeit können am Donnerstag, 24. Dez., die Eheleute Wilhelm Gremm und Frau Marie, geb. Schwan, begehen.

Leihgestern, 23. Dez. Am zweiten Weih- Nachtsfeiertag kann der Grubenbeamte i. R. Johan­nes Diehl, Kirchstraße 10, bei guter Gesundheit einen 8 2. Geburtstag feiern.

V Watzenborn-Steinberg, 22. Dez. Am Sonntag feierten zum erstenmal alle kirchlichen Vereinigungen gemeinsam in einem der größ­ten Säle unseres Dorfes ihr W e i h n a ch t s f e st. Im überfüllten Saale erlebten die etwa 400 Teil­nehmer ein schönes Weihnachten. Die Weihnachts­botschaft selber richtete alle Darbietungen aus. Der Kirchenchor, unter der Leitung des Dirigenten Sommer, fang schöne Weihnachtslieder Der Posaunenchor, unter Leitung von Herrn Philipp, verschönte den Abend durch Präludien und Ein­lagen, junge Mädchen trugen Weihnachtsgedichte und Weihnachtshymnen vor. Pfarrer Gontrum sprach über den tiefen Sinn der Weihnacht und über die Geschichte dieses Festes der Christenheit, über seinen Kern und seine deutsche Ausprägung. Der Jungmädchenbund führte ein Weihnachtsspiel auf. Den Schluß bildete der Vortrag eines Melo­dramas durch Herrn Philipp und seinen Sohn Walter. Der Reinerlös des Abends, m Hohe von 39,45 Mark, kommt dem WHW. zugute

# Beuern, 23. Dez. Ein schöner Wcihnachts- brauch wurde in unserer Gemeinde eingeführt. Seit Samstag erstrahlen an jedem Abend am Ehrenmal zwei Weihnachtsbäume im Lichte vieler Kerzen. Dieser Tage wurde der weit über die Grenzen un­teres Dorfes hinaus bekannte Sattlermeister und Landwirt Heinrich Otto zu Grabe getragen. Eine stattliche Trauer gemeinde gab ihm das letzte Ge­leit. Pfarrer Dietz hielt die Grabrede und wür­digte die wertvolle Persönlichkeit des Mannes, der lange Jahre Mitglied des Kirchenvorstandes war und zu den Gründern des Kirchenchores gehört.

+ Grünberg, 22. Dez. Am Montagabend fand im GasthausZum Rappen" unter dem Vor- itz des Ortsbauernführers Großhaus eine Ver- ammlung der Grundbesitzer statt. Nach den Ausführungen von Regierungsrat Klein, Leiter des hiesigen Finanzamtes, war der Zweck

H. L M.).

rerwaltungsinspektor Müller behandelte die Betreibung der Gemeindeaußenstände, Sammlung

Spiele Gew. Unentsch. Verl.

Tv. Heuchelheim II 2 2 0 0

To. Niedergirmes II 2 10 1

Tv. Dutenhofen II 2 0 0 2

Heuchelheim scheint auch in diesem Jahre auf dem besten Wege zu sein, seinen Vorjahressieg zu wieder­

holen. Denn es dürfte sich kaum ein Gegner finden,

Spiele Gew. Unentsch. Verl. 301

Eine Hervoragende Leistung hat die Mannschaft des Tv. Lang-Göns gezeigt, die bis jetzt ungeschlagen die Tabelle anführt. Auf den Fersen folgt die Re­servemannschaft des Tv. Wetzlar, die allerdings nicht in das Geschehnis eingreisen wird, weil in die 1. Kreisklasse nur eine 1. Mannschaft aufsteigen kann. Pech gehabt hat Hausen, das zweifellos auch über em sehr solides Können verfügt. Ausgesprochen schlechte Leistungen haben sowohl Allendorf als auch Nau­born gezeigt. Lich wurde ausgeschlossen.

S t a f f e l 2.