nicht mehr.
♦
Wirtschaft
jemand in der Familie dagegen, nimmt man sie, ganz mitgekocht, heraus. Er merkt nicht, daß sie drin waren! Tunke liebt ein Stückchen trockene Brotrinde mitgekocht, das macht sämig und kräftig. Aber zum Schluß, wenn die Rinde ganz geblieben ist, herausnehmen, denn an sich schmeckt sie dann
Kasse kommen, Geld holen wollen, wenn man das Geld nicht zählt, sondern wägt. Und man erkennt dabei, daß der Kassierer, der dieses Geld dem Kunden reicht oder abnimmt, nicht nur ein genauer Rechner, sondern ein leistungsfähiger Schwerarbeiter sein muß. Die Hauptkasse einer Großbank verzeichnete am letzten Montag einen Eingang an Hartgeld, also an Kupfer, Messing und Silbergeld, im Gesamtgewicht von 1620 Kilogramm, also fast 32V* Zentner und einen Ausgang von 773 Kilogramm oder 15V* Zentner. Ganz anders sieht das Bild am Donnerstag aus, wenn die Abholung für Lohnzwecke im Gange sind. Da betrugen die Eingänge nur 206 Kilogramm, also rund vier Zentner, die Ausgänge aber 1715 Kilogramm oder fast 34V* Zentner!
Es ist eine der großen Merkwürdigkeiten, daß die Banken zu jedem Lohntag ziemlich genau die gleichen Beträge an Kleingeld brauchen. Der Kassierer weiß also ziemlich genau, wieviel Kleingeld und welche Sorten er brauchen wird. Was er aber nicht weiß, ist, wieviel davon seine Kunden bei ihm einzahlen werden und wieviel er sich auf andere Weise besorgen muß. Denn der Geldstrom in die Bank-
Großkampftag in der Reichsbank.
BeimallwöchentlichenLöhnungStaginBerlin.-OerKassiereralsSchtverarbeiter
Berlin, im Dezember.
1 140 000 Berliner stehen im Wochenlohn. Freitag und Samstag jeder Woche sind Zahltage. F a st 50 Millionen Reichsmark müssen wöchentlich a b g e z ä h l t für die Lohnempfänger bereitliegen. Fast 50 Millionen in weit mehr als einer Million Posten, von denen kaum einer auf eine runde Summe lautet. Natürlich gehören dazu eine Unmenge Verwaltungsarbeit, Listenführungen, Berechnungen und nicht zuletzt Geldabzählen. Es genügt nicht, daß eine Fabrik 25 000 RM. bar da liegen hat. Schlosser Emil Schulze kann nicht auf einen Hundertmarkschein und erst recht nicht auf einen Tausender herausgeben. Emil hat das Recht darauf, auf Mark, Groschen und Pfennig genau den Betrag zu bekommen, auf den sein Lohnzettel oder seine Lohntüte lautet. Und die Fabrik hat dafür zu sorgen, daß der für die Lohnzahlung erforderliche Betrag nicht nur überhaupt da ist, sondern daß er in den entsprechenden Geld- münzen da ist, mit denen man jedem einzelnen Gefolgschaftsmitglied den Verdienst abgezählt auszahlen kann.
Die Fabrik macht das so: Sie stellt fest, daß sie z. B. 4100 Fünfmarkstücke, 2240 Einmarkstücke, 6450 Groschen, 1895 Fünfpfennigstücke, 900 Zweipfennigstucke und 440 Einpfennigstücke braucht, und dann schickt sie einen Boten — oder auch einen Wagen — zu ihrer Bank und holt sich das Geld ab. Wenn sie nett ist, meldet sie den Bedarf vorher an. Leider sind nicht alle Fabriken sehr nett. Denn die Bank tft ja verpflichtet, passendes Geld zu haben, so denkt man. Und wie die Bank das macht, das ist dem Auftraggeber sehr gleichgültig. Aber die Bank wird immer das passende Geld bereithalten, denn sie weiß, daß es von ihr sehr stark mit abhängt, ob über eine Million Arbeiter pünktlich ihren Lohn ausbezahlt bekommen. Und die Bank kennt den Kreislauf des Geldes, der nicht gestört werden darf, einen Kreislauf, auf den sie selber auch angewiesen ist. Unser Freund Emil Schulze wird, wenn er seine, sagen mir mal 39,84 RM. Auszahlung bekommen hat, vielleicht eine „Molle" trinken gehen und sich eine gute Zigarre kaufen. Tausende seiner Kollegen tun das gleiche, je nach Neigung und Durst. So laufen bei vielen Gastwirten ganz schöne Summen zusammen, die dann wieder den nächsten Tag als Einnahme zur Bank gebracht oder an die Brauerei bezahlt und von dieser bei der Bank eingeliefert werden. Dann aber geht Emil Schulze, solide und häuslich, wie er ist, nach Hause zu Muttern und liefert das Wirtschaftsgeld ab. Frau Schulze wird nun allerhand von dem Geld bezahlen, wird Brot kaufen, Fleisch holen, die Schuhe für den Jungen holen, die zum Besohlen beim Schuhmacher waren, vielleicht auch sich ein Viertelpfund Kaffee leisten. Und weil das Hunderttausende von Arbeiterfrauen so machen, füllen sich die Kassen bei den Lebensmittelgeschäften, bei Bäcker und Schlächter. Die aber lassen das Geld auch nicht zu Hause liegen, sondern bringen es wieder zur Bank, soweit sie nicht ihre eigenen Lieferanten bezahlen und diese es dann weiterleiten. So strömt ein großer Teil des Geldes, das sackweise, zum Teil sogar in ganzen Wagen zur Lohnzahlung von den Banken abgeholt wurde, in vielen kleinen Betragen wieder dorthin zurück. Den Kaufleuten werden die Betröge gutgeschrieben. Das Kleingeld aber hält die Bank möglichst fest, zählt es, verpackt es in Rollen und Söckchen und verwahrt es wieder für den nächsten Lohntag.
Besonders deutlich wird der Unterschied zwischen den Tagen, an denen das Geld in die Bankkassen strömt und jenen, an denen fast alle Leute, die zur
Willen nicht mehr im Sieben plätten — und schone dadurch meine Füße ungeheuer. Nur muß man sich einmal völlig klar machen und gründlich ausprobieren, welche Muskelpartien dann die eigentliche Leistung zu vollbringen haben. Gottlob nicht mehr Kreuz und Rücken, die überanstrengten und vielge- sährdeten, sondern Oberarm und Schultern. In aufrechter, eine ausgezeichnete Gymnastik gewährender Sitzhaltung entspannen Sie den ganzen übrigen Körper und plätten mit den wohleingesetzten Armen und dem kräftigen Druck der Hände. Es geht doppelt so schnell.
Kleine Verschönerungen an Brühe und Tunke. Jede Brühe verträgt ein Stückchen mitgekochten Schweizerkäse oder ein Nestchen von dem geriebenen Käse, mit dem wir tags zuvor die Makkaroni bestreuten. Zwiebeln haben, noch so reichlich überall mitgekocht, die eigentümliche Eigenschaft, nicht eigen mitzuschmecken, sondern nur allgemein den Geschmack zu verbessern. Daß sie überaus gesund sind, wissen wir. An jede Brühe zu dem üblichen Suppengrün mindestens zwei mittelgroße Zwiebeln, desgleichen an Reis, Möhren, Kohl. Ist
auf die sorgfältige und termingemäße Erledigung der gemachten Auflagen bedacht zu sein.
Nhein-Mainisthe Börse.
Miltagsbörse freundlich.
Frankfurt a. M., 22. Dez. Die Börse bewahrte ihren festen Charakter, da vom Puolikum weitere kleine Nachfrage bestand und auch der berufsmäßige Handel einige Käufe tätigte. Bei den Kundenaufträgen handelte es sich auch heute wieder meist um Beträge, die aus dem Verkauf ausländischer Werte stammen.
Zu den ersten Notierungen war das Geschäft am Aktienmarkt teilweise recht lebhaft, das Gesamtausmaß der Umsatztätigkeit blieb indessen ziemlich klein. Später erfolgten seitens der Kulisse kleine Abgaben, so daß einzelne Werte etwas nachgaben, doch blieb Die Grundhaltung infolge günstiger Nachrichten aus dem Wirtschaftsleben durchaus freundlich. Am Montanmarkt lagen die ersten Kurse 0,50 bis 1 v. H. fester, Harpener und Ilse Genuß gewannen bis 1,75 v. H. Chemische Werte lagen fest, IG. Farben 169 (167,75), Scheideanstalt 270 (268), Rütgerswerke 139,75 (137,75), Goldschmidt blieben mit 132,50 behauptet. Elektropapiere waren sehr ruhig und nahezu unverändert, Siemens bröckelten etwas ab auf 197,50 (198,25). Don Einzelwerten zogen Zement Heidelberg und Zellstoff Waldhof je 1 v. H., Moenus Maschinen 0,90 v. H. an; Reichsbank, Westdeutsche Kaufhof, Daimler Motoren und Gebr. Junghans lagen unverändert. Nach den ersten Kursen gingen Verein. Stahl auf 125,50 nach 125,90, IG. Farben auf 168,75 nach 169 zurück.
Der Rentenmarkt lag still und wenig verändert. Etwas Geschäft hatten Altbesitz mit 116,05 (115,90) und Kommunal-Umschuldung mit unverändert 90,45; die übrigen variablen Werte waren zunächst ohne Umsatz. Zertifizierte Dollar-Bonds lagen unverändert, 6 v. H. Preußen 70,25 bis 70,50.
In der zweiten Börsenstunde war die Haltung am Aktienmarkt auf kleine Käufe von außen- her wieder fester, so daß die bei einigen Werten eingetretenen leichten Abschwächungen aufgeholt wurden. Darüber hinaus ergaben sich bei nicht sehr lebhaften Umsätzen noch Besserungen von 0,25 bis
Ihre Hände riechen nach Zwiebeln? Ja, da hilft keine Seife und keine Zitrone, wie beim anderen Gemüse und sonstigen Küchengerüchen. Aber sofort und gründlich ein wenig Salz, auf die Hand geschüttet, mit kaltem oder noch besser lauwarmem Wasser nackgespült. Erfolg garantiert. Zwiebelschneiden oyne diesen automatisch nachfolgenden Handgrift gar nicht mehr denkbar!
Holländische Soße gerät leichter, wenn man sie, wie Flammeri, mit allen Zutaten Flüssigkeit, Mehl, Fett, Ci, Salz, Zitrone, Zucker kalt anrührt und unter ständigem Schlagen mit dem Schneebesen zum Kochen bringt. Dann braucht man sich ums Gerinnen des Eies nicht zu ängstigen, und sie wird glatt und sämig, ohne anzusetzen. Afp.
kasse zurück fließt nicht Jo gleichmäßig. Es gibt z. B. Großbetriebe oder Behörden, die nicht mit den Banken , sondern direkt mit der Reichsbank in Verbindung stehen, wie z. B. Reichspost, Reichsbahn und andere. Wenn nun zufällig durch lebhaften Reiseverkehr bei schönem Wetter oder durch stärkere Einzahlungen auf der Post oder andere Ursachen ein größerer Anteil der Lohngelder den Weg nicht zur Bank zurück nimmt, sondern zu anderen Kassen, muß sich unser Kassierer das Kleingeld zum Lohntag auf andere Weise besorgen.
Das Kleingeld, das die vielen Betriebe zur Löhnung brauchen, teilt also die Arbeitswoche des Bankkassierers in zwei große Abschnitte, einen von Montag bis Mittwoch, wo wenig ausgezahlt wirb und es die Hauptaufgabe ist, Geld zu besorgen, und einen anderen von Donnerstag bis Samstag, wo dieses Geld in großen, nach Sorten genau den Wünschen der Betriebe entsprechenden Posten wieder ausgezahlt wird. Dabei kann dann natürlich nicht mehr die Summe einzeln aufgezählt werden, weil man ja bis abends nicht fertig werden würde, sondern der Kassierer zahlt mit fertig gepackten Beuteln, Rollen und Päckchen. Die auf- gedruckte ober aufgeschriebene Summe mit dem Stempel ober Siegel ber Bank muß ber Kunde eben glauben. Er glaubt sie auch, weil er weiß, daß sie bisher immer stimmte, und er kann sie glauben, denn Meister im Zählen haben das Geld hin und her gezählt, soweit nicht sogar Abzählmaschinen benutzt wurden. Sogar gewogen wird das Geld, wobei sich grobe Fehler der Zähler sofort zeigen müßten.
Aber zählen kann man das Geld erst, wenn man es hat. Also bestellt sich unser Kassierer noch Klein- gelb bei der Reichsbank ober beim Kassenverein gegen große Scheine ober gegen Anweisungen auf ein Guthaben seiner Bank. Er kann nicht einfach feinen Kassenboten schicken. Das wäre au gefährlich, wenn es sich um Summen von Hunderttausend ben hanbelt. Unb ber stärkste Kassenbote würbe biese Summen auch nicht tragen können. Denn Geld- transporte von vielen Zentnern sind dabei die Regel, solche, die nicht mit einem, sondern erst mit mehreren Kraftwagen abbefördert werden können, durchaus nicht selten. Alle größeren Banken haben deshalb Spezialwagen, in denen, bewacht nicht von einem Kassenboten, sondern einer Anzahl kräftiger Männer, die Geldbeträge geholt und an die Depositenkassen in den einzelnen Stadtteilen verteilt werden, von denen unser Emil und feine Kollegen ausbezahlt werben sollen. Das finb unscheinbar aussehenbe große Wagen, bie es wirklich in sich haben, und die bei ben einzelnen Kassen sehnsüchtig erwartet werben.
Oie Andienung von Brotgetreide.
Fwd. Zu ber durch die HV. der Deutschen Getreidewirtschaft am 30. 10. 1936 erlassenen Anordnung betr. Andienung von Brotgetreide gibt der Getreidewirtschastsverband Hessen und Nassau nochmals bekannt, daß die Andienung jeweils vor dem Verkauf auf den vorgeschriebenen Formularen unter Angabe des vereinbarten Verkaufspreises zu erfolgen hat. Beim Verkauf an eine Mühle ist der Verkaufspreis franko Mühle anzugeben.
Durch die Festsetzung der neuen Dezember- bzw. Januar-Preise für Roggen und Weizen unb die dadurch erfolgte größere Anlieferung von Brotgetreide hat sich die Derforgungslage der Mühlen wesentlich gebessert. Die Andienungen haben weiter wie seither zu erfolgen, jedoch ist es dem Getreidewirtschaftsverb and infolge Arbeitsüberlastung nicht mehr möglich, jedem Andienenden einen schriftlichen Bescheid zukommen zu lassen. Diejenigen Verteiler, die nch Ablauf des 6. Tages nach Absendung der An- dienungsmeldung keine Anweisung von dem Getreidewirtschaftsverband erhalten haben, können über die Ware unter Einhaltung der bestehenden Vorschriften entsprechend den Angaben in der An- dienungsmeldung verfügen.
Wichtig für Viehverteiler.
NSG. In der Zeit vom 1. bis 4. Januar 1937 wird durch die Fachschaft der Viehverteiler eine Erhebung durchgeführt, auf deren Wichtigkeit besonders hingewiesen sei. Den Viehverteilern ist zu diesem Zwecke im Laufe des Monats Dezember ein Fragebogen ber Fachschaft in zwei Exemplaren zugeleitet worben, besten ordnungsgemäße, sorgfältige unb fristgemäße Ausfüllung jedem Diehverteiler zur Pflicht gemacht wirb. Die Nicht- ober nicht fristgemäße Einreichung des Fragebogens kann Anlaß zur Einziehung ber Handelserlaubnis werden. Diejenigen Viehverteiler, die nicht in den Besitz des Fragebogens gelangt sein sollten, werden hiermit darauf aufmerksam gemacht, daß die in Frage kommenden Formulare bei der zuständigen Kreisfachschaft in der Kreisbauernschaft angefordert werben können. Im Interesse jebes Viehverteilers liegt es,
0,50 v. H. IG. Farben lebhaft mit 169,50 bis 170,50 nach 168,75, Rheinstahl 154 nach 153, Verein. Stahl 126 nach 125,50, Mannesmann 119,75 nach 119,25, Moenus Maschinen 95,25 nach 95. Die später zur Notiz gekommenen Papiere lagen überwiegend 0,50 bis 1 v. H. höher, etwas schwächer Deutsche Linoleum mit 162,25 (163,50), Rheinmetall 153,50 bis 153 (154,25). Von Auslandsaktien gingen AKU. auf 54 (55) zurück.
Der variable Rentenmarkt blieb recht ruhig, nur Altbesitz fester mit 116,25 nach 116,05, Städte- Altbesitzanleihen lagen unverändert. Schwach waren Dollar-Bonds, bie bisher für Auswandererzwecke versandfrei waren, wobei sich Rückgänge bis zu 10 v. H. ergaben. Goldpfandbriefe lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe wie immer etwas uneinheitlich. Stadtanleihen notierten teilweste 0,25 bis 0,50 v. H. fester. Von Auslandsrenten zogen Mexikaner bis 0,50 v. H., Ungarische Goldrente 0,40 v. H. an. — Tagesgeld unverändert 3 v. H.
Abendbörfe gut behauptet.
Die feste Haltung des Mittags übertrug sich auch auf die Abendbörfe, bie bei verhältnismäßig regen Umsätzen weitere Kurserhöhungen an ben Aktienmärkten erbrachte. Die durchschnittlichen Befestigungen lagen bei 0,25 bis 0,50 v. H. Von ber Kunbschaft erfolgten weiterhin kleine Käufe, auch ber Hanbel zeigte Neigung zu Erwerbungen. Während gegen den Berliner Schlußstand die meisten Papiere unverändert blieben, traten gegen den hiesigen Mittagsschluß z. T. stärkere Erhöhungen ein, so bei Schuckert auf 160, Gebr. Junghans auf 118,65, dement Heidelberg auf 163,50, Moenus Maschinen auf 96 und Conti Gummi auf 163. IG. Farben waren gegen Schluß der Abendbörse leicht angeboten und gingen auf 170 nach unverändert 170,25 zurück, für einzelne Mvntawerte nannte man etwas unter den höchsten Kursen liegende Bewertungen. Von Auslanbsaktien würben AKU. unb Otaoi mit unverändert 54 bzw. 22 notiert, auch ausländische Renten lagen, soweit Notierungen erfolgten, unverändert. 2)er deutsche Renten- m a r E t lag sehr ruhig, man nannte im allgemeinen bie letzten Mittagskurse.
U. a. notierten: 4V* v. H. Verein. Stahl 94,50, 6 v. H. IG. Farben 134,65, Reichsbahn-Vorzugsaktien 126,90, 4 v. H. Schweiz. Bundesbahn 85, 5 v. H. innere Mexikaner 7, 2V< Anatolier Serie III 23, Commerzbank 108,75, DD.-Bank 110, Buberus 124,50, Harpener 159, Hoesch 121, Kali Westeregeln 134,50, Mannesmann 120, Rheinstahl 154,25, Verein. Stahl 126, AEG. 40, BMW. 139,50, Gement Heibelberg 163,50, Conti Gummi 163, Scheibeanstalt 270, Eßlinger Maschinen 98, Licht unb Kraft 149,75, IG. Farben 170,25 bis 170, Gesfürel 145, Golbschmibt 132, Holzmann 135, Junghans 118 bis 118,65, Lindes Eismaschinen 165, Muag 134,75, Metallgesellschaft 154,75. Moenus 96.
grantfurler Obst, unb Gemiifemacki.
Frankfurt a. M., 22. Dez. (Fwd.) Das Angebot von Gemüsen blieb gut, insbesondere von Kohlgemüsen, Feldsalat, Karotten, Rosenkohl unb Wurzelgewächsen. Das Geschäft war bei fast un- oeränberten Preisen recht lebhaft, Feldsalat unb Rosenkohl stellten sich etwas teurer. U. a. notierten: Blumenkohl, 12 und 18 Stück, 4,00 bis 5,00 ital., Eskarol 8 bis 15, Feldsalat groß 40 bis 50, do. klein 50 bis 80, gelbe Rüben 3 bis 4, Karotten 4 bis 5, Oberkohlrabi 4 bis 5, Unterkohlrabi 3 bis 5, Kopfsalat (unter Glas) 8 bis 12, Lauch 2 bis 5, Meerrettich 30 bis 45, Rosenkohl 16 bis 20, rote Rüben 3 bis 6, Rotkraut 3 bis 5, Sellerie, je nach Größe, 8 bis 30, Spinat 15 bis 18, Schwarzwurzel 15 bis 25, Tomaten 55 bis 60, 45 bis 50 Kanar., Weißkraut 2 bis 3, Wirsing 3 bis 5, Winterkohl 6 bis 8, Zwiebeln 5Vs bis 6.
Am Ob st markt war das Angebot von Aepfeln ausreichend, dagegen in Birnen schwach. Infolge des Weihnachtsfestes war die Nachfrage sehr lebhaft. Für Spitzenware haben sich die Preise etwas erhöht, im übrigen blieben sie fest. Ausl. Aepfel, Birnen, Nüsse und Bananen sowie Feigen waren ausreichend zu haben, für Nüsse ließen die Preise weiter etwas nach, Geschäft zufriedenstellend. U. a. notierten: Aepfel I 30 bis 35, II 20 bis 28, Boskop I 30 bis 35, Renetten 25 bis 32, Schafsnase 16 bis 20, Apfelsinen 14 bis 20 ital., Bananen, 121/*« Kx-Kiste, netto 6,00 bis 6,50 Kam. und Westind., Birnen I 30 bis 32, II 20 bis 25, 21 bis 25 ital., Pastoren I 20 bis 25, II 12 bis 18, Kranzfeigen, 25 kg, 10,50 bis 12,00, Haselnüsse 33 bis 40 ital., Walnüsse 30 bis 38 rum., 40 bis 45 Sorrento, 24 bis 27 ital., 20 bis 32 bulgar., 30 bis 34 jugosl., Zitronen, 300 und 360 Stück, 10,30 bis 11,00.
Frankfurter (Eier- und Butter-Großmarkl.
Frankfurt a. M., 22. Dez. Es notierten in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreis an den Kleinhandel): Eier-Frischware S 12 bis 12^, A 11 bis 11^, B 10 bis IOK, C 9% bis 9%, D 8% bis 8%. Butter (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel per 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M.): Deutsche Markenbutter 148, feine deutsche Molkereibutter 145, deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Landbutter 125, holländische Butter 148 Mark.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
$ranffurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
fürs
börse
21 1z |22-12
Datum
21 12
115,9
116,25
116,2
116,4
100
99,9
99,9
100
98,75
98,75
98,75
98,75
97
97
97
168
170,25
100,5
100,5
93,13
93,13
121,75
121,5
135,25
121,5
135,5
97,25
97,25
97,25
6|
97,25
100,5
100,4
Banknoten.
54
100,65
100,75
100,75
100,75
97,5
97,5
97,5
97,5
17,75
17,75
5,9
6,25
161
163
7,65
! 203 | 204,76 I
207
100,9
97,8
102,13
95
110
8
6
7
147,75
127,5
1191
165
137
149,5
148,5
128
120
124,5
145,5
159
121
165
137,4
150,75
141,5
144,9
131,25
139,13
158,25
197,5
135,5
122,5
163,5
60,4
227
165
141 5
132,75
138,5
154,5
100,9
97,8
102
O 6
6 O
7 O
8 O O
7
9
5
6
5
155
140,4
218,5
151,9
125,4
20.5
135
132,5
182
12
11
Schluß- furd
Schluß« kurs
Schlußkurs
95
109,9
95 109,9
95
109,9
123,75
144,5
157,75
120
165 137,5 149,75
143
145 131,5 139,75
160 197,5 134,5
218,75
152 125,5 20,3
135
132
182
55
105,5
164
140
123 162,25
170
270
132
139,75
154,75
144,5 131,75 139,65
158
198,25 135
124
145
157,75
120
174
148
127,75
119,4
165,25
139
150
142,25
145,5
131,5
139,75
159
200
135
167,75
268
132,5
137,75
153,5
154,25
126
22
136
134,5
180,5
125
145,9 159
121
180
148,75
127,75
120
132
139,75
154,75
ManSselver Bergbau ..
Kokswerke ...........
Rheinische Braunkohlen
Rheinstahl...........
Vereinigte Stahlwerke.
Otavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln.
Kaliwerke Salzdetfurth
101
54
106,5
165
142,25
108,4
123
163
91,5
60,4
227
196,13
163,5
6 %
6 12 . 4 8y, .. O
5 ,. 6 7H
60,4
227
100,65
55 106,5 163,5 141,9 107,5
123 163,5 89,75 60,25
227 196,25
161
157
142,25
224,5
154,25
125,65
22
137,5
134
180
5,9
8,13
34,65
95,13
203
Bekula
Elektr. LteferungSgelellschaft... Licht und Kraft .............
Selten & Guilleaume
Gritzner
Matnlraftwerke Höchst a.M.<
Süddeutscher Zucker ......
18,25
1,5
6
5,5
5,6
7,75
Philipp Hol,mann ....
Zementwerk Heidelberg
Tementwerk Karlstadt..
4| 134,9 1 135 1
7| 163,25 1 63,5
18
1,6
6,4
5.5
6
8,25
I. G. Farben-Jndustrte Scheideanstalt........
Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft. ....
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 5y2% ehern. *y2% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Pfandbrtefe......
6Vi% et>em. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...
*Vi% ehern. 8% Pr. Landespfanl>
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4J4% ebcm. 7% Pr. Landespfand^
oriefanst., Gold Komm. Obl. 20 Steuergutich.VerrechnungSk. 34-38
4% Lesterreichische Golbrente...
4.20% ^österreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99
*% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1 ................
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. g
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr 6
Schuckert L Eo............... g
Siemens L Halske 8
Lahmeyer L Eo ?
Buderus ,
Deutsche Erdöl 4
Haroener 2%
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 3
Ise Bergbau ...............6
Ise Bergbau Genüsse 6
Klöcknerwerke ...............8
Mannesmann-Röhren ....... 8
21 12-
100,9
97,8
102,25
Schultheis Patzenhoser Aku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.................
Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS .............
Daimler Motoren Deutsche Linoleum Orenstein L Koppel Westdeutsche Kaufhof Chade ....................
Accumulatoren-Fabrik Conti-Gummi...........
Schlußk. Abend« börse
22 12
100,9
97,8 102,25
21.12
155
Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Sch'uß' NN
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten jj] ,25 */i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl
Schlußk. Abend. börse
22-12-
Schlußk. Mittag- börse
22-12.
Datum
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 654% Boung-Anleihe von 1930 .
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mil
Auslos.-Rechten ............
<Vx% Deutsche Reichspostschatzau Weisungen von 1934, I
4yt% ehem. 8% Hessischer Volks, staat 1929 lrückzahlb. 102%) ...
4Vt% ehem.8% Hessische Landes banl Darmstadt Gold R. 12....
6y2% ehem. 454% Hess. Lande« Hypothekenbank DarmstadtLiau
454% ehem. 8% Darmst. Komm Lanvesb.Goldschuldverschr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mh Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börsp
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- bdrfe
Daium
21.12.
22.12
21-12.
22-12.
4% Desgl. Serie 11 ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
—
5 9
5,9
454%Rumän.vereinh.Rentev.l913
_
9,3
9 5
4% Rumänische vereinh. Rente . ty*% Slnatoliet ..............
5,025
21,85
5^5
22
5
22
5J3
22
Hamburg-Amerika-Paket .....0
15
15,4
15,4
15,75
Hamburg-Südam. Dampfschiff. o
3<M
39,4
Norddeutscher Lloyd .........o
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
15
15,5
15,4
15,65
124
124,75
124,25
124,75
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
123
123,5
123,25
Commerz- und Privat-Bank... 4 Deutsche Bank und Disconto-
108,5
108,75
108,5
108,65
Gesellschaft................ 4
109,5
110
109,5
110
Dresdner Bank..............4
105,5
106
105,5
106
Reichsbank .......... la
185,5
187
184,5
187
A.E.G...................... o
_
_
_
21 .Dezember
22.Dezember
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Brief
oueno» ittu.
0,756
0,760
0,756
0,760
Brüssel ....
42,05
42,13
42,06
42,14
Rio de Jan.
0,149
0,151
0,149
0,151
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
54,50
54,60
54,55
54,65
Danzig....
47,04
47,14
47,04
47,14
London....
12,205
12,235
12,215
12,245
HelsingforS..
5,385
5,395
5,395
5,405
Paris .....
11,61
11,63
11,62
11,64
Holland ...
136,16
136,44
13€>26
136,54
Italien....
13,09
13,11
13,09
13,11
Jaoan......
0,710
0,712
0,710
0,712
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... ;
61,35
61,47
61,40
61,52
Wien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,085
11,105
11,095
11,115
Stockholm...
62,93
63,05
62,98
63,10
Schweiz ....
57,14
57,26
57,18
57, Zg
Spanten...
19,48
19,52
19,48
19,52
Prag.......
Budapest ..
8,726
8,744
8,721
8,739
Neuyork...
2,488
2,492
2,488
2,492
Berlin,22.Dezemder
Geld
Brief
Amerikanische 11 toten..............
2,45
247 *
Belgische Noten..................
41,92
42,08
Dänische Noten .................
54,39
54,61
Englische Noten .................
12,19
12,23
Französische Noten...............
11,57
11,61
Holländische Noten...............
135,93
136,47
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
61,24
61,41
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
_
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten..—...—....
62,81
57,03
63,07 57,25
Ungarische Noten ................
—
*


