trt M Ehh Mrächten Ksiider fortgesetzt auf die übelste Weise. Trotz ausreichender Mittel vernach- lössigte sie die Kleidung der Kinder und ließ sie verwahrlosen. An den Folgen des hierdurch zugefügten gesundheitlichen Schadens war schließlich eines der Kinder, ein sechsjähriger Junge, gestorben.
Aus Fahrlässigkeit den Freund erschossen.
Die Mordkommission der Kriminalpolizeistelle Saarbrücken wurde nach Lautzkirchen gerufen, wo ryan im Walde die Leiche des 16jährigen Ewald Sch. mit einer Schußwunde in der Herzgegend aufgefunden hatte. Die Ermittlungen am Tatort ergaben, daß der Junge von dem 19jährigen Oskar S. aus Fahrlässigkeit erschossen worden war. Die beiden jungen Leute hatten im Walde eine neue Pistole einschiehen wollen. Als S. mit der Pistole hantierte, löste sich plötzlich ein Schuß, der den jüngeren Kameraden so unglücklich traf, daß er gleich darauf verschied. Aus Furcht vor Strafe verschwieg der Täter den Vorfall und versteckte den Leichnam des Freundes im Walde. S. ist in vollem Umfange geständig und wurde dem Gericht vorgeführt.
Unglaublicher Kirchenfrevel in Wien.
In der in einem Wiener Außenbezirk liegenden Heiligen-Geist-Kirche wurde ein bisher in Oesterreich noch nicht beobachteter Kirchenfrevel verübt. Unbekannte Täter drangen nachts in die Kirche ein, schnitten Meßgewänder und Altardecken auseinander und entzündeten sie mit der Ampel, in der das Ewige Licht brennt. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, daß die Kirche vor schwererem Schaden bewahrt blieb. Man vermutet, daß es sich bei den Tätern um Kommunisten handelt, die sich das Wüten der Kirchenbrenner in Spanien zum Vorbild genommen haben.
Riesenfeuer in Angers.
In einem der größten Warenhäuser von Angers brach ein Brand aus, der mit ungeheurer Schnelligkeit um sich griff. Das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder. Trotz der Unterstützung der Feuerwehr von Angers durch Löschzüge aus Tours, Nantes und Mans konnte das Feuer auf die umliegenden Häuser übergreifen. Sogar die alte gotische Kathedrale und das Museum waren bedroht. In aller Eile hatte man die wertvollsten Kunstgegenstände und Sammlungen in Sicherheit gebracht. 600 Personen sind durch das Unglück obdachlos geworden. 15 Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten mehr oder weniger schwer verletzt. 40 Häuser sind völlig oder teilweise zerstört. Der Sachschaden ist mit 50 Millionen Franken zu veranschlagen. Das Feuer hat auf einen ganzen Häuserblock übergegriffen. Der Brand soll durch Kurzschluß verursacht worden sein.
Goldschmuggel
an der französisch-schweizerischen Grenze.
Seit der Frankenabwertung und dem Verbot, Gold zu besitzen bzw. auszuführen, hat der Gold- schmuggel an der französisch-schweizerischen Grenze lebhaften Aufschwung genommen. Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht größere Goldbestände beschlagnahmt werden, die geschmuggelt werden sollten. So sind dieser Tage wieder zwei Goldbarren von je einem Kilo Gewicht und insgesamt 19 Kilo Goldmünzen französischer und ausländischer Währung den französischen Zollwächtern an der Schweizer Grenze bei Perly in die Hände gefallen. In Papierfranken umgerechnet, beträgt der Wert dieses Goldbestandes rund 400 000 Franken. Die beiden Goldschmuggler sind zwei Juden tschechoslowakischer Staatsangehörigkeit, Alexander und Otto Goldstein, die sich als Verwalter einer Finanzgesellschaft in Paris ausgaben. Sie wurden verhaftet und ins Gefängnis nach Annecy übergeführt.
Schiffsunlergang vor Alexandrien.
Etwa 20 Kilometer vor dem Hafen von Alexandrien ereignete sich ein schweres Schiffs Unglück, bei dem 14 Menschen ums Leben kamen. Ein mit (Betreibe beladenes ägyptisches Handelsschiff, das sich auf der Fahrt von Alexandrien nach Mersa Matruh befand, stieß allem An
Neues für den Büchertisch
bleibende Erinerung sein. —
Führer und Paterland.
Personenkraftwagen vom Zuge erfaßt.
An einem Bahnübergang in der Nähe von Setural (Portugal) wurde ein Personenkraftwagen, der die Schranke überfahren hatte, von einem Zuge erfaßt und zertrümmert. Von den fünf Insassen waren drei auf der Stelle t o t. Zwei Insassen wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
würdigte die Schwierigkeiten des Baues sowie seine Fortentwicklung besonders zum Nutzen des Fremdenverkehrs. Durch die Beschleunigung des Zugverkehrs infolge des elektrischen Betriebes würden sich die Verkehrsziffern weiter heben. Die Kosten der Elektrifizierung, die von der Reichsbahn allein getragen wurden, beliefen sich auf rund 7 Millionen Reichsmark, von denen 80 v. H. auf Löhne entfielen. Der Redner schloß mit einem dreifachen Siegheil auf
Wetterbericht
des Relchswelkerdienstes. Ausgabeort Frankfurt
Die Witterung Deutschlands wird, abgesehen von den küstennahen Gebieten der Ostsee, durch ein ausgedehntes Hochdruckgebiet bestimmt. In seinem Bereich hat sich bei aufsteigender Luftbewegung in der Höhe Erwärmung und Trocknung eingestellt, während in den Niederungen sich teilweise noch Nebel, oder sogar auch eine Hochnebeldecke gehalten hat. Die Temperaturen zeigen daher heute früh stärkere Unterschiede. Auf den Bergen ist es verhältnismäßig warm, während sich in den Niederungen jetzt, je nach dem Grad der Aufheiterung in der vergangenen Nacht, leichter oder mäßiger Frost eingestellt hat. Die Hochdruckwetterlage bleibt für unser Wetter noch bestimmend.
Aussichten für Dienstag: In den Niederungen stellenweise Nebel oder Hochnebel, sonst vielfach heiter, trocken, nachts Frost, veränderliche Winde.
Aussichten für Mittwoch: Fortdauer des Hochdruckwetters mit nächtlichen Frösten.
Lufttemperaturen am 22. November: mittags 1,0 Grad Celsius, abends —1,5 Grad; am 23. November: morgens —2,7 Grad. Maximum 1,6 Grad, Minimum heute nacht —3,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. November: abends 2,3 Grad; am 23. November: morgens 1,6 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 2,9 Stunden.
mltgewirkt haben. Der Redner wies auf die von der I mit außerordentlich fesselnder Schilderung des M. Natur gegebenen Sonderheiten der Strecke hin unb |r'****”
lieus und der Menschen, der dem Leser eine ihm sonst ganz unbekannte Welt in packender Weise sichtbar miterlebend nahebringt. May lernt hier vieles erkennen und begreifen, vieles mit ganzem Herzen mitfühlen, was sonst hinter dem Vorhang verborgen bleibt und was die Welt der Artisten als ihre eigenste Angelegenheit nicht nach außen bringen läßt. Bajazzo-Schicksale treten in diesem Roman in das Blickfeld des Lesers, Menschen mit allen guten und auch niederen Regungen des Herzens und der Gedanken, mit Liebe und Haß, mit ewiger Ruhelosigkeit und doch mit der großen Sehnsucht nach einem Geborgensein. Eine von Anfang bis zum Ende -mit großer Spannung erfüllte Erzählung, über der aller Glanz und Staub, die Farbe und die Musik, wie auch das gleißende Licht des Varietes liegt. Der Verlag betont, daß er „mit Sorgfalt den guten deutschen Unterhaltungs- und Abenteurer-Roman" pflege. Der vorliegende Roman ist eine Empfehlung für diesen Willen des Verlags. B.
— Mädel-Jahrweiser 1937. Herausgegeben von der Hauptschriftleiterin der „Ostwacht" und ehern. Obergauführerin des BDM. Annelies Mann. Ein Abreißkalender für Mädel. 112 Seiten mit 53 Photos aus dem Leben des BDM. und kurzen Fahrtenschilderungen, Betrachtungen, Gedichten, Liedern usw. Preis 2,25 Mark. Verlag Schmidt & Spring, Leipzig. — (303) — Der Kalender bringt jede Woche etwas Neues, jede Woche einen andern Text, ein anderes Bild — beides nicht zum Fortwerfen, sondern zum Aufheben gedacht und gemacht. Wenn das Jahr um ist, tjat das Mädel in den gesammelten Blättern ein ganzes Buch, erzählend von Zelten und Fahrten, von Sonne und Schnee, von Stil und Haltung der jungen Generation. Zumal die Bilder find zünftig und gut gewählt, greifen mitten ins volle Mädeldasein hinein und werden, in einer selbst gebastelten Mappe, eine schöne und
seines lebendigen Inhalts und seiner Handlungswucht besondere Eignung mitbringt. Jetzt erscheint nun auch dieses Stück als Buch. Der Leser wird überrascht sein, mit welcher Klarheit der Dichter die kapitalistisch-politischen Zustände der Vergangenheit auffaßt.
— Paul Schurek: Sie blaue Tulpe. Komödie in 5 Aufzügen. Geb. 2,50 Mark. Theaterverlag Langen/Müller, Berlin. — (330) — Sch irret wurde durch den weitreichenden Erfolg seines Lustspiels „Straßenmusik" auch über seinen heimatlichen niederdeutschen Umkreis hinaus bekannt. In der „Blauen Tulpe" hat sich Schureks Phantasie an alten holländischen Motiven des Tulpenhandels und der Tulpenspekulation in den dreißiger Jahren des 17. Jahrhunderts entzündet; den hastigen und kleinen Spekulanten stellt Schurek ein paar stille, feine und starke Menschen, die den allgemeinen Börsenschwindel nicht mitmachen, gegenüber: und diese Menschen stehen am Ende mit ihrer scheinbar unpraktischen Werktreue besser und glücklicher da als alle Spekulanten. Aus dem Getriebe einer allgemeinen Geschäftemacherei wächst das Bild treuer Menschen empor, die uns mit ihrer unbeirrbaren Sachlichkeit und Liebe ergreifen.
— D i e Iadelibelle. Roman. Aus dem Chinesischen von Franz Kuhn. 296 Seiten. Leinen 5,80 Mk. Schützen-Verlag, Berlin SW 19. — (299) — Franz Kuhn, der sich als feinsinniger Kenner der chinesischen Literatur einen Namen gemacht hat, führt uns in den abgeschlossenen und für Europäer völlig unzugänglichen Bereich eines buddhistischen Nonnenklosters. Cyinesisches Klosterleben wird anschaulich geschildert, Götter- und Götzenbilder, die wir sonst in Museen und auf Kunstausstellungen mit verständnisvollem Respekt betrachten, werden hier für unsere westlichen Begriffe lebendig und gewinnen Beziehung zum praktischen Alltag.
— Margot Boger: Malte Witt. Roman. Preis in Seinen 4,40 Mark. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. — (326) — Wie der junge Fischer Malte Witt das Wunder der Farbe erlebt und, fast gegen feinen Willen, zum Malerhandwerk und zur Meisterschaft in der Glasmalerei geführt wird, weiß Margot Poger in heiteren und ernsten Bildern aus dem Leben der Zünfte und des Klosters darzustellen. In dem Gegensatz zwischen der Stadt an der Ostsee und der Fischerinsel, von der Malte Witt den Blick für das Schöne und die Gabe der künstlerischen Gestaltung mitbringt, liegt eine wunderbare Stimmung. Die bewegte Handlung, die von lebenswahren Gestalten, wie dem alten Großvater Witt, dem kunstsinnigen van der Mühlen, dem ehrgeizigen Malermeister, der liebreizenden Ben- gine, getragen wird, hält den Leser von Anfang an in Spannung.
— Programm mit Truxa. Roman von Heinrich Seiler. (Schildhorn - Verlag, Berlin. Gebd. 3,70 Mark.) — (470) — Ein Vartetä-Roman
schein nach auf ein Riff, kenterte und sank in verhältnismäßig kurzer Zeit. Außer der ägyptischen Mannschaft und dem griechischen Kapitän befanden sich noch acht ägyptische Fahrgäste an Bord des Schiffes Der einzige Ueberlebenbe ist ein ägyptischer Fahrgast, der nach neunstündigem Schwimmen von Fischern gerettet werden konnte.
Einweihung des elektrischen Betriebes auf der höllenlalbahn.
Im Schwarzwald wurde der elektrische Betrieb aus der Höllentalbahn eröffnet. Der Aufbau der Bahn erfolgte nach den Grundsätzen, die die Aufmerksamkeit der gesamten Fachwelt auf diese Strecke ziehen. Ein geschmückter Zug brachte die Festgäste vom Hauptbahnhof Freiburg zunächst nach Titisee. Dann ging die Fahrt nach Neustadt, wo Kreisleiter und Bürgermeister K u - ner die Gäste begrüßte. Bei dem Festakt dankte zunächst Reichsbahndirektionspräsident Dr. Roser im Namen des Generaldirekors der Reichsbahn allen, die an dem großen Werk der Elektrifizierung
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilletons Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 36. 10 000. Druck und Verlag: Brühl'fche Univerfitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
— Ernste und heitere Gymnastik zu zweien. Von Josef Schweiger. 39 Seiten mit 130 Abbildungen. Kart. 1,10 Mark. Verlag von Quelle 6- Meyer in Leipzig. — (324) — Partner- Übungen haben den Vorteil, daß sie eine bis ins einzelne gehende Durcharbeitung des ganzen Körpers ermöglichen und darüber hinaus dem Turnbetrieb die nötige Abwechselung bringen. Deshalb wird heute diese Art von Hebungen in Schulen und Vereinen mehr und mehr herangezogen, und es erschien wünschenswert, ein Buch zu besitzen, das eine geordnete Hebersicht über die verschiedenen möglichen Partnerübungen gibt. Diesem Bedürfnis kommt das vorliegende Büchlein entgegen. Es bringt einleitend eine kurze Methodik der Partnerübungen, die Aufschluß gibt über ihr Wesen, ihre zweckmäßige Auswahl und Durchführung. Im Anschluß daran werden die einzelnen Hebungen aufgeführt, und zwar nach ihrer Wirkungsweise geordnet. Die Durchführung der Hebungen ist durch übersichtliche Zeichnungen veranschaulicht. Durch die Art der Darstellung wird das Büchlein zu einem zuverlässigen und anregenden Berater für jeden Turn- und Sportlehrer.
— Rolf ßaucfner: Der Hakim weiß es. Komödie. Geb. 2,80 Mark. Theateroerlag Langen- Müller, Berlin. — (328) — Was ein Hakim ist, schlägt in Lauckners neuer Komödie der Studienrat Popelins am Honoratioren-Stammtisch eines ostpreußischen Hafenstädtchens gleich im Konversationslexikon nach: „Hakim, arabisch = weiser, gerechter Herrscher; Bezeichnung des Gouverneurs eines Bezirks oder einer Stadt in Persien und Mittelasien." Was nun der Hakim alles weiß, bezieht sich auf einen geheimnisvollen Fremdling, der im Gasthof des besagten Städtchens abgestiegen ist und seine ganze Umgebung durch die Andeutung einer „hohen Mission" in größte Verwirrung bringt. Das Eintreffen der eigenen Frau des Fremdlings löst alle Verwicklungen und führt auch ein anderes junges Paar glücklich zusammen. — Der „Hakim" wird in dieser Spielzeit über etwa 30 große deutsche Bühnen gehen.
— Eberhard Wolfgang Moller: Panamaskandal. Schauspiel in 8 Szenen. Geb. 2,80 Mark. Theateroerlag Langen/Müller, Berlin. — (329) — Moller ist sicher einer der interessantesten Dramatiker, die das deutsche Schauspiel seit Jahren kennt. Seine politische Satire „Rothschild siegt bei Waterloo" ist ein ebenso vorstoßendes Theaterstück wie sein „Frankenburger Würfelspiel", das auf der Dietrich-Eckart-Bühne zur Olympiade uraufgeführt wurde. Neben Mollers Roman „Schloß in Ungarn", feinen Gedichtbänden und feinen übrigen Dramen, die alle im Buchhandel zugänglich find, lag der „Panamaskandal" bisher noch nicht in einer Buchausgabe vor, obwohl gerade dieses Theaterstück das meistgespielte von allen Moller- schen Dramen ist und auch zur Lektüre wegen
Linni
von ihrem schweren Leiden durch den Tod erlöst
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Die Trauerfeier findet am Dienstag, dem 24. November, nachmittags
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In tiefer Trauer:
Meline Etzelmüller Wwe., geb. Volkmann
Emmy Reitschmidt, geb. Etzelmüller
Karl Reitschmidt
Hansjörg Reitschmidt
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