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23.3.1936
 
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186. Jahrgang

Gietzener Anzeiger

Nr. 70 Erstes Blatt 186. Jahrgang Montag, 25. Marz 1936

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DieVölkerwollen Frieden schließen undFrieden halten

Der Führer fordert in feiner Breslauer Rede die Staatsmänner zu einem Appell an ihre Völker auf, zwischen Verständigung und Frieden oder Haß und Zwietracht zu wählen.

Schlesiens Treueschwur

Breslau, 22. März. (DNB.) Heller Sonnen­glanz lag über der fahnengeschückten Hauptstadt Schlesiens. Die Züge brachten viele Tausende aus allen Teilen Schlesiens, die an dem Erlebnis der Führerrede Teil haben wollten. Um 9.30 Uhr traf ein Bataillon der Leibstandarte Adolf Hitlers im Hauptbahnhof ein. DieLangen Kerls" des Führers wurden begeistert empfangen. Die Straßen, durch die der Führer kommen sollte, waren schon in den frü­hen Morgenstunden von einer dichten Menschen­menge besetzt. In der Jahrhunderthalle und im Messehof warten die Ersten schon seit den frühen Morgenstunden, um sich einen guten Platz zu sichern. Nach einer Stunde ist auch der letzte Stehplatz be­setzt. Ueberall herrscht Ruhe, Erwartung und freu­dige Stimmung. Besonders in den von schwerer Ar­beit und einem harten Leben geprägten Gesichtern der 3000 oberschlesischen Bergarbeiter, die auf Ehrenplätzen in den ersten Reihen der Jahrhundert­halle sitzen, ist deutlich die Freude darüber zu lesen, daß sie nun bald den Führer sehen und hören werden.

Um 15.14 Uhr kam das Flugzeug des Führers in Sicht. Der mit der Standarte des Führers ge­schmückten D 2600 entstieg als erster der Führer. Als der Führer mit seiner Begleitung die Front der Ehrenformationen abgeschritten hatte, überreichte ihm ein Kind aus Neurode im Eulengebirge einen etwa 200 Jahre alten bunten Stahlstich, ein altes Familienstück, das eine Ansicht der Stadt Braunau am Inn, dem Geburtsort des Füh­rers, darstellt. BDM.-Mädchen überreichten dem Führer Blumensträuße. Die den Flughafen dicht um­säumende Menschenmenge verlangte immer wieder stürmisch nach dem Führer und brachte ein Sieg­heil nach dem anderen aus, bis sich kurz nach 15.30 Uhr die Wagenkolonne in Bewegung setzte. Wäh­rend des ganzen neun Kilometer langen Weges grüßte der Führer, in seinem Wagen stehend, die ihm von allen Seiten begeistert und stürmisch zu­jubelnden Volksgenossen, deren Reihen um so dichter wurden, je mehr sich die Kolonne dem Stadtinneren näherte. Die Fenster der Häuser waren bis in den vierten und fünften Stock hinauf dicht besetzt. Von überall wurde der Führer begeistert begrüßt.

Um 16.15 Uhr ging ein Murmeln durch die Menge in der Jahrhunderthalle. Das Kommando:Stillgestanden, Standarten und Fah­nen auf!" ertönte. Der Führer durchschritt, von stärkstem Beifall empfangen, den dichtbesetzten Messehof, um anschließend sofort die Jahrhundert­halle zu betreten. Auch hier riesige Begeisterung, die sich nicht legen wollte. Nachdem der Führer vom Gauleiter begrüßt und zum Platz geleitet war, dauerte es lange, bis sich die über 12 000 Menschen zählende Menge beruhigte. Gauleiter Wagner ver­suchte mehrmals vergeblich, das Wort zu nehmen, die Menschenmenge brach immer wieder in Heil-Ruse aus. Erst als er abwinkte trat Ruhe ein, und der Gauleiter konnte den Führer namens der Männer und Frauen der Provinz Schlesien willkommen heißen. Dann nahm der Führer das Wort.

Der Führer sprich!.

In seinem mitreißendem Appell an die Schlesier ging der Führer aus von der großen Geschichte die­ser Provinz, die einst die schwerste Not ehrenvoll überstanden habe.Ueber dieser Provinz so rief der Führer unter dem Jubel der Massen aus steht in unauslöschlichen Lettern das WortE h r e", steht das WortS e l b st b e w u ß t s e i n" und steht das WortF r e i h e i t". Und wenn ich in langen Jahren kämpfte um des deutschen Volkes innere Freiheit, bann ringe ich nun seit drei Jahren um die Freiheit des deutschen Volkes nach außen. Ich habe Sie für den 29. März aufgerufen, nicht damit mir als einzelnen Menschen eine Stärkung zuteil wird, sondern damit sich in mir ausdrückt d i e Stärke des deutschen Volkes, die Stärke seiner Gesinnung, die Stärke seiner Ehrauffassung, die Stärke seines Freiheitswillens, aber auch die Stärke feiner Entschlossenheit, ebenso wie die Stärke feines Friedenswillens."

Der Führer warf in großen Zügen einen Blick zurück auf die Leistungen der letzten drei Jahre im Innern. Er sprach von dem Wunder der Dolkwer- bung der deutschen Nation, von der Wiedergewin­nung der Ehre, der Selbstachtung und der Recht­schaffenheit im deutschen Volke. Wie aus ihnen wie­der der G l a u b e a n Deutschland erwuchs, die Zuversicht und das Vertrauen in die eigene Kraft. Wann ist jemals in einem Volk in drei Jahren eine größere Wandlung vor sich gegangen? Wann ist jemals in drei Jahren eine gewaltigere furchtbarere Wirtschaftskatastrophe überwunden? Wann ist in drei Jahren eine größere politische Zerrissenheit be­seitigt worden? Wann ist in drei Jahren ein Volk aus so tiefer Ohnmacht wieder erweckt worden zu feinem Glauben an sich und an seine Existenz? (Minutenlang jubeln die Massen dem Führer zu.) Der Führer schildert das schwere Werk, das dann

begonnen wurde, um das deutsche Volk nun auch vor der Welt zu rehabilitieren und die Ehre der Nation auch nach außen wiederherzustel­len.Auch hier kann einmal die Nachwelt ihr Urteil sprechen, ob es mir gelungen ist, in drei Jahren die Stellung unseres Volkes in der Welt zu seinen Gunsten zu verändern, oder ob mir das nicht ge­lang. (Tosender Beifall der Massen.)

In diesen drei Jahren ist in Deutschland nicht ein Wort gefallen, bas ein anderes Volk be­drohen könnte, ist kein Schritt unternommen morden, den ein anderes Volk als gegen sich gerichtet auffaffen könnte. (Mit stürmischer Zu­stimmung unterstreichen die Massen diese Fest­stellung des Führers.) In diesen drei Jahren ist die Erhebung des deutschen Volkes in fo reinen Formen gelungen, wie wir kaum ein geschichtliches Beispiel dafür sehen. Allerdings, in diesen drei Jahren ist auch im deutschen Volk ein fanatischer innerer Wille und unerhörter innerer Entschluß gefestigt worden, nämlich das, was war. unter keinen Umständen mehr fortzusehen und unter keinen Umständen wieder zu erdulden! (Stür­mischer Beifall.)

Die Völker empfinden es wohl überall: Es muß, besonders auf diesem Kontinent, der die Völker so eng aneinander drängt, eine neue Ordnung kommen. Die Völker müssen ein neues Ver­hältnis zueinander finden. Eine neue Konstruktion muß geschaffen werden, die ihnen allen das Leben ermöglicht, die ausgeht von der Ueberzeugung, daß die Völker Realitäten geschicht­licher Art sind, die man zwar wegwünschen kann, aber nicht zu beseitigen vermag. Ueber dieser neuen Ordnung, die aufgerichtet werden muß, aber stehen die Worte: Vernunft und Logik, Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme. (Stürmische Zustimmung.)

Diejenigen jedoch irren sich, die glauben, daß am Eingang dieser neuen Ordnung das Wort Versailles stehen kann. Das wäre nicht der Grundstein einer Neuordnung, sondern i h r Grabstein! Deutschland strebt nach dieser neuen Ordnung. Nicht nach einer Ordnung, die anderen Völkern irgendetwas nimmt, sondern die gleiches Recht herstellt, um damit zu einer freudigen Uebernahme gleicher Pflichten zu kommen. Das deutsche Volk lebt heute in die­sen Auffassungen, es lebt in ihnen so sehr, daß deren Entfernung aus dieser Welt seiner Vor­stellungen unmöglich ist."

Deulschland wird niemals kapitulieren.

Wir steilen keineAnsprüche an andereVölker,erkennen aber auch nicht dieAnsprüche fremöer(Staatsmänner anzfid> in die innereGestaltung des Reiches einzumischen.

Der Führer kennzeichnete die durch den fran­zösisch-sowjetrussischen Pakt hervorgerufene poli­tische Situation.Deutschland zieht daraus die einzig mögliche Konsequenz, die es ziehen kann. Wenn schon die Welt um uns sich wieder in neue Militärbündnisse verstrickt, dann wollen wir zum mindesten die Souveränität über das gesamte Reichsgebiet wieder hergestellt wissen! (Tosender Beifall braust durch die weite Halle.) Die Behaup­tung aber, daß diese Wiederherstellung der Souve­ränität des Reiches über das eigene Reichsgebiet für andere unerträglich fei, i ft für uns unerträglich! (Erneute Zustimmungskund­gebungen der begeisterten Massen.) Was ist das für eine Völkerordnung, was soll das für eine Völkerverständigung fein, in der es möglich ist, ein anderes Volk zu bedrohen, nur weil es in feinem eigenen Reichsgebiet feine Ho­heit beansprucht.

Wir werden vor solchen Auffassungen nicht kapitulieren! Das kann die Welt zur Kenntnis nehmen. (Begeistert jubeln die Zehn­tausende dem Führer zu.)Deutschland stellt keine Ansprüche an andere Völker! Es ist aber auch nicht gewillt, Forderungen und Ansprüche anderer Staatsmänner, die auf die innere Gestaltung des Reiches und seiner souveränen Rechte Bezug haben, anzuerkennen! (Tosender Beifall.) Und hier irren sich diese, wenn sie glauben, daß das nur die Meinung eines Mannes namens Adolf Hitler wäre. Nein! Das ist die Meinung eines 67-2Hillionen- volkesk (Bei diesen Worten des Führers brechen die Schlesier in zehntausendfache Heilrufe aus.) Ich habe über die Ablehnung solcher Ein­mischungen hinaus versucht, in einer großen Kon­zeption eine Möglichkeit zu geben für die Befrie­dung Europas, die ich für unbedingt erforderlich halte, für eine Befriedung auf ein Vierteljahrhundert, auf eine Zeit also, die über unsere Generation hinausgeht. Ich habe ver­sucht, diese Konzeption einfach niederzulegen, weil die Erfahrung aezeiat hat. daß all die komplizierten, schon rein als Vorschläge schwer lösbaren und durch- ftubierbaren Entwürfe versagt haben. (Wieder stim­men die Massen dem Führer begeistert zu.) Diesen Versuchen kann wirklich nur der Wert einer Geste beigemessen werden. Wir wollen aber keine Geste, sondern wir wollen 25 Jahre Frieden für Europa! (Tosende Zustimmung.) Und die Völker? Auch sie wollen nicht, daß die Staats­männer^ voneinander Gesten fordern und einander nur Gesten machen, sondern daß sie Frieden schließen und Frieden halten!

D«» nn>»»re« Staatsmänner können ia ihrer­seits auch einmal ihre Völker befragen, ob sie diese Auffassung teilen! Ob sie es wünschen, daß Europa in lauter Militärbündnisse ver­strickt wird? Ob sie wünschen, daß dem einen oder anderen Volk feine hoheitsrechte auf eigenem Gebiet abgeschnitten und bestritten werden? Ob sie wünschen, daß daraus wieder neue Erbitterung und neuer haß kommt, ober

ob sie nicht auch wünschen, daß endlich dieser wahnsinnige und törichte Krieg aller gegen alle aufhört! (Wieder braust die begeisterte Zustim­mung der Massen auf.)

Ich habe jedenfalls diese Frage gestellt, und zwar der Instanz, die für mich allein entscheidend ist und deren Beurteilung oder Verurteilung mich allein treffen kann. Es ist dies das deutsche Volk! (Jubelnde Heilrufe.) Ich habe mich an die Nation gewandt und ihr diese Frage vorgelegt: Bist du auch dieser, meiner Auffassung? Willst du auch unter allen Umständen d i e Ehre der Nation wahrnehmen, zugleich aber auch die Hand zu einem dauernden Frieden geben? Willst Du, deutsches Volk, Dich hiermit Deiner Füh­rung verbinden oder mißbilligst Du diese Haltung Deiner Regierung?

Ich habe an die Nation appelliert. Mögen das die anderen Staatsmänner auch tun. Vielleicht werden bann, wenn die Staatsmänner nicht einig zu werben vermögen, bie Völker bie Einigung finben! (Begeisterte Zu­stimmung.)

Ich habe mich dem Urteil des deutschen Volkes ge­stellt, nicht nur über diese Frage allein. Es soll bezeugen, ob es glaubt, daß ich und meine Mit­kämpfer unsere Pflicht erfüllt haben. (Tausendfache Rufe: Ja!) Ob es glaubt, daß wir, so weit es im Vermögen schwacher sterblicher Menschen liegt, das wahr machten, was wir einst versprochen hatten. (Erneute stürmische Zustimmungskundgebungen und Ja-Rufe). Es soll jetzt bezeugen, ob es glaubt, daß unsere Politik die Zustimmung der Nation verdient! (Immer wieder braust der Beifall der Massen auf.) Das Volk soll jetzt für uns und es soll für mich zeugen, so wie ich so oft jetzt für dieses Volk vor der Welt gezeugt habe. (Erneute Beifallsstürme und Heilrufe.) Ich will mich seinem Urteil unterstellen.

Ich will dieses Volk aufrufen, sein Bekennt­nis abzulegen. Und sein Bekenntnis wirb mein Bekenntnis fein, genau fo wie bas Bekenntnis, bas ich nun feit siebzehn Jahren in Deutfchlanb geprebigt habe, zum Bekenntnis dieses Volkes geworden ist! (Tosender Beifall). Und dieses Bekenntnis laufet:Ich bin ein Deutscher. Ich glaube an mein Volk. Ich glaube an feine Ehre. Ich glaube an feine Zukunft. Ich glaube an fein Recht und ich trete ein für dieses Recht. Ich trete ein für feine Freiheit und ich trete damit ein für einen besseren Frieden als den Frieden des Unsegens und des Hasses der Vergangenheit. Das Glaube ich und das be­kenne ich im Namen meines Volkes vor der ganzen Welt. Und du, Volk, tritt jetzt hinter mich!"

Die Schlußworte dieses Bekenntnisses des Füh­rers gehen fast unter in dem stürmischen Jubel der tief ergriffenen Massen. Immer wieder und wieder brausen die tosenden Heilrufe der Zehntausende durch den riesigen Kuppelbau. Ganz Schlesien hul­digt seinem Führer. Ganz Schlesien bereitet dem Befreier Deutschlands begeisterte Treuekund­gebungen.

Frankreichs Festungsgürtel am Win.

Von Major a. O. von Reifer.

Der bekannte amerikanische Senator Bor ah hat im Jahre 1931 einmal gesagt:Frankreich er­freut sich heute in Wirklichkeit einer größeren Sicherheit als irgendein europäisches Volk seit 20 Jahren". Diese Worte haben auch heute noch ihre volle Gültigkeit. Der Einmarsch von ganzen 19 deutschen Bataillonen in das riesengroße Gebiet der bisher entmilitarisierten Zone ändert an der Sicherheit Frankreichs und des mit ihm verbün­deten Belgiens nicht das Mindeste. Nicht nur, weil die unbedingte Friedensliebe des nationalsozialisti­schen Deutschland bereits unzählige Male unter Be­weis gestellt worden ist, sondern auch, weil Frank­reichs und Belgiens Grenzbefestigungen Deutschland gegenüber ebenso wie ihre beweglichen Rüstungen von so ungeheurer Stärke sind, daß ein Angriff auf sie auch für das denkbar stärkste Heer der Welt undenkbar wäre.

Die französisch-belgischen Grenzbefestigungen bil­den längs der ganzen französisch-deutschen und bel­gisch-deutschen Grenze einen ununterbrochenen Fe­stungsgürtel von einer Tiefe und Stärke, wie es ihn ähnlich in der ganzen Welt nicht wieder gibt. Diese Verteidigungslinie wird durch natürliche Hindernisse auf das wirksamste unterstützt. Dor ihr liegt Süddeutschland, gegenüber der Oberrhein, die Vogesen beherrschen die Rheinebene, dahinter liegt als weiteres Stromhindernis der Rhein-Rhone- Kanal. Gegenüber dem nördlichen Teil der franzö­sischen Festungslinie, also gegen die Pfalz und das Saarland, bilden die Rheinebene, die Nordvogesen, das Saartal und das lothringische Hügelland zwi­schen Saar und Mosel natürliche Vertei­digungsabschnitte. Die belgische Front hat Deutschland gegenüber als natürlichen Schutz die Ardennen und das Hohe Venn, dahinter den Maas­abschnitt, weiterhin zahlreiche Kanäle und kleinere Flußabschnitte.

Unter Benutzung dieser günftigen Grenzgestaltung sind sowohl in Frankreich wie in Belgien vier hintereinander liegende Verteidi­gungszonen entstanden, die in Frankreich im wesentlichen fertig und verteidigungsfähig, in Bel­gien teilweise noch im Bau begriffen sind. An der Oberrheinfront besteht die erste, unmittelbar am linken Rheinufer liegende Zone aus höchstens ein Kilometer voneinander entfernten Block­häusern mit Panzerkuppeln und M G.- Ständen zur Frontal- und Längsbestreichung des Stromes und aus dahinterliegenden doppel­seitigen Geschützstreichen mit Panzerkuppeln. In der zweiten Zone, der Rheinebene zwischen Rhein und Vogesen, befinden sich starke unterirdische Befestigungsgruppen mit Kasernen und gegenseitiger Verbindung, und zwischen ihnen zahl-

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reiche betonierte und gepanzerte Geschütz st ände u n d M G. - N e st e r , die das Gelände restlos durch Feuer beherrschen. Vor der Front und zwischen den Befestigungen Stacheldraht und Stark- stromhindernisse, Minenfelder und T a n f f a 11 e n.

In der dritten, der Hauptverteidigungszone in den Voaesen, beherrscht die Großfeste Hochwald am Osthang die ganze Rheinebene. Zwischen ihr und den starken Befestigungen um Belfort im Süden und Bitsch im Norden liegen zahlreickze größere und kleinere befestigte Werke, die das Wald­gebiet lückenlos beherrschen. Alle Straßen und Wege sind mit Minenanlagen versehen und zur Spren­gung vorbereitet. Das an die Nordvogesen westlich anschließende Saartal ist mit seinen Seitentälern

Dec Führer hat in diesen AJahren nur die Gorge um sein Volk gekannt