Wirtschaft
Aus den preußischen Nachbargebieten
Abendbörse knapp gehalten.
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wenn man aus dem Leben unserer
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199
rfcrJ$ r a Lentb.ot zunächst dem augenblicklich zu Besuch aus Amerika im Heimatdorf weilenden ehemaligen Dorfgenossen Wilhelm S ck m i ö f be- lonoeren Gruß, zeigte dann an fianb erhaltener Zuschriften die tiefe Verbundenheit mit dem Dorf weiterer, in der Fremde lebender Krofdvlser und kam damit auf unsere Bindung mit Blut und Boden zu sprechen, wie sie ein Volk im Aufbruch zu neuer nationaler Kraft und völkischem Selbstbe- wußtsein erlebt. Das in dieser Zeit vaterländischer Erhebung erwachte Sippen sse fühl stelle die Zrage nach denen, aus deren Blut und Erbe wir leben. Durch den Nachweis der arischen Abstam- mung hatten viele Volksgenossen die Bekanntschaft mit 2fbnen gemacht und ihre Ahnentafeln vervollständigt. Doch werde die Familienforschung erst interessant, wenn es nicht bei Namen und Daten
gesungene Heimatlieder verliehen der Veranstaltung den Charakter einer Feier
131
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'99
4% Oesterreichtsche Goldrente...
4,20% Ceftcrreirfiifdie Silberrente 4% Ungarische Goidrenle .......
4% Ungarische Slaatsrente v. 1910 4*/,% DeoflL Don 1913 6% abgeil. Gold Mexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie I
Familienkundlicher Heimatabend in Krofdorf-Gleibera.
30 1,25 8,9 8,9 9,05 13,8
ManSselder Bergbau Koksw'rke .....
Rbemüche Braunkohlen
Rheinstahl »freiniflre Slahiwerke Ctatii Minen
Kaliwerke Aschersleben.' Kaliwerke Westeregeln.
Kaliwerke Salzdetfurth
I. G. Farben-IndusMe .
Snieideanstalt
Goldichmid,
Rütgerswerke .....’**"
Metallgeiellschaft...'''"
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 22. Januar. Der Frankfurter Geireidegroßmarkt zeigte auf der Angebotsseiete keine Aenderung; die Nachfrage für Brotgetreide hält sich unverändert stetig. Für Brau- und Jn- dustriegerste bleibt die Haltung schwächer. Futtergetreide blieb bei spärlichem Angebot lebhaft gejucht. Am Futtermittelmarkt erfolgen in den preisgebundenen Artikeln laufend Zuteilungen, für Kleie bleibt aber darüber hinaus noch lebhafter Bedarf. Das Mehlgeschäft liegt unverändert ruhig, Weizenmehl aber gut stetig.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W 13 207, W16 210, W 19 214, W 20 216; Roggen R 12 170, R 15 173, R 18 177, R 19 179, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Sommergerste für Brauzwecke 225 bis 230, Hafer —. Weizenmehl W13 28,15, W16 28,40, W19 28,40, W 20 28,75; Roggenmehl R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,00, Weizenfuttermehl 13,50. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mnhlenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m- M. 18,30, Treber — Trockenschnitzel 8 92, Großhandelspreise ab Fabrikstation; Heu 8,50, Weizen- unb Roggenstroh, drahtgepreßt, 3,80 bis 4,00, gebündelt 3,50 bis 3,80. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 23. Jan. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb 19 Rinder (19 Kühe), 860 Kälber, 108 <5d)afe und 497 Schweine. Es kosteten: Kälber 32 bis 70 Mark, Hammel 43 bis 51, Schafe 33 bis 45, Schweine 51 bis 57 Mark. —- Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine wurden zugeteilt.
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0,680 41,99 0,138 3,047 54,87 46,80
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19,93 0,717 5,654
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Banknoten.
Verordnung gegen Preissteigerungen
aus Anlaß der Erhöhung von Eisenbahngütertarifen.
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Aektr. Lieferungsgelellschäft'.'^. s
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Kesellsch.l.Eiektr. Unternehmung 6
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Frankfurt a. M., 22. Jan. Die Börse war nach zögerndem und etwas uneinheitlichem Beginn
Buenos Aire Brüssel .... Rio de Jan. Sofia Kopenhagen. Danzig .... London .....
Heliingsors.. Paris .... Holland ... .Italien .... 3<wan.....
Zugonawien £slo..... •
Wien ' vniabon ... Stockholm.. Schweiz ... Sonnten... 'krag.......
Budapest .. Rmiyork ..
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23 e rlin , 22. Jan. (DNB.) Wie der Oeffentlichkeit vor kurzem bekanntgegeben ist, hat sich die Reichsbahn zu einer Erhöhung ihrer Gütertarife gezwungen gesehen. Zur Vermeidung einer Verteuerung der Lebenshaltung sind die wichtig- sten Lebensmittel von der Erhöhung ausgenommen worden. Um auch im übrigen eine Erhöhung der Verbraucherpreise zu verhindern, hat der Reichswirtschaftsminister zusammen mit dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda und dem Reichsforstmeister am 20. Januar 1936 eine Verordnung gegen Preissteigerung aus Anlaß der Erhöhung von Eisenbahngütertarifen erlassen. Die Verordnung ist sofort in Kraft getreten.
Durch den § 1 der Verordnung sind a l l g e - m.? V1 e Preiserhöhungen aus Anlaß der mit dem 20. 1. 1936 in Kraft getretenen Erhöhung von Eisenbahngütertarifen verboten worden Uebertretungen des Verbots werden gemäß 8 4 oer Verordnung mit Geldstrafen von unbegrenzter Hohe bestraft. Das Ziel der Verordnung ist, eine 21 b m a 13 u n g der durch die Tariferhöhung verursachten Mehrkochen auf den Verbraucher zu verhindern. Die Regierung erwartet, daß jede Wirtschaftsstufe die Mehrkosten für die Beförderung oer Ware zur nächsten Stufe aus ihrer Ver- dienstspanne trägt. Für gebundene Preise ist dieser Grundsatz in § 2 der Verordnung ausdrück- lich ausgesprochen worden. Hier müssen die Preise so
LPD. Ma ins, 22. Jan. Der Polizeibericht teilt mit. Am Montag wurde dem Landposten Mainz- Sueelms!m,meIi)et' ba6 bas lünflste, 14 Monate alteHini) Margarete der Eheleute Jot. Ehret m Mamz-Gmshetm plötzlich verstorben wäre b^EHemann Ehret herbeigeholte Arzt tonnte die Todesursache mäst feststellen und hatte, T^11 sfCLne Anhaltspunkte für einen natürlichen Xoö fand, den Landpoften verständigt, der die Mel- düng an die Mordkommission der Kriminalpolizei weitergab. Die von dieser sofort aufgenommenen Ermittlungen ergaben, daß das K i n d^ g e w o l t > tarnen Todes gestorben war. Die Eheleute nn* b£raU™irl ftgenommen und
A® ‘"3 ™ b.a5 Polizeigefangnis überqefübrt. Jn den am Montag und Dienstag burchgeführtr-n ^n^murigen des Ehepaares, bei benen es i?nete' legte im Laufe des ?nh ^9hH3serf ?er $afe/ ein Geständnis ab und gab zu daß er das Kind am Sonntagabend, weil m e hVm 1 rV ^^0 llte geschlagen' und dann ~ .cArem a l 2 mit dem Kopse gegen die ^fe!2ef,o6en V)Qbe- Sa das Kind darauf- hin stirchtbar tone, nahm er es, legte es auf den ch"t ch^"b°^°Sen, druckte es mit dem 1 n li l e Kiffen, „damit es nicht mefyr schreie , und beauftragte seine Frau den r9ehJn ^benzimmer zu fahren. Die Mut" ter, die wahrend des ganzen Vorfalles z u a e o e n
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Vorfahren und ihrer Zeit möglichst viel erfahre. Um das praktisch zu zeigen, stellte der Redner ' einige Krofdorfer Persönlichkeiten aus den Familien der Abels und G ü m b e l s aus der Zeit um 1800 besonders heraus. An Hand überlieferter Auf- Zeichnungen entwarf er ein überzeugendes Bild von dem Leben und den Verdiensten der beiden Schult- heiße gleichen Namens Johann Georg Abel, die in schwerer Zeit vaterländischer Not zu Nutz und Frommen von Heimat und Vaterland ihren Mann standen. Man hörte vom ersten heimatlichen Kartoffelanbau, Einführung des Edelobstes, des Kleeanbaues, vom Aberglauben, Gefechten mit Räuber- gcsindel und vielem anderem mehr. Der größte Teil des Vortrages befaßte sich mit dem 1757 geborenen Oberförster Friedrich Wilhelm Gümbel, dessen Familie nachweislich seit 1580 in unserer Gegend heimisch war. Die große Fülle von Beweismaterial über diesen kerndeutschen heimischen Forstmann und Jäger ergab nicht nur ein gutes Lebensbild von ihm, sondern zugleich auch ein reizvolles Zeitbild aus Krofdorf und der Umgegend. Wie hochinteressant z. B. die Schilderung von dem Leben und Treiben russischer Kosaken in Krofdorf, die Ausbildung von Gümbels Jägerburschen in den Haupt- und Hilfsfächern der Forst- und Jagdwissenschaft, forstliche Arbeiten im Wald, von Wald und Wild, Beziehungen zur Gießener Universität, Scharmützel mit Wilderern, ein Ueberfall am Bieberbach, Schinderhannes in Krofdorf, Pflege der Quellen im Föhn- und Kattenbachtal, Jägerspiele ulw. Ernstes und Heiteres folgte in bunter Abwechslung. Rach einem kurzen Bericht über die Gattin des Oberförsters Gümbel, die aus einer (Bleiberger Familie stammte, sprach ein Kind ein zu Ehren dieser deutschen Frau von ihrem längst verstorbenen Enkel verfaßtes Gedicht.
In seinem Schlußwort stellte Lehrer Praß fest, daß unsere Vorfahren, von dem nervösen Hasten unserer Zeit unberührt, einen stark entwickelten Heimat- und Familiensinn besaßen. Die Aufforderung, diesen Menschen, die einstmals durch unsere Straßen gingen, über unsere Aecker, Wiesen und in unfere Wälder schritten und tagtäglich, wie wir, den alten Gleiberg, das Symbol der Heimat, vor Augen hatten, in Ehrfurcht und Liebe zu gedenken, klang in einem Sieg-Heil auf Heimat, Vaterland und Führer aus.
Ausgehängte Wappen und Stammbäume der genannten Familien, ergänzt von Ahnentafeln mit Buntpapier einiger Schulkinder, fanden allgemeine Beachtung.
Der Arbeit war ein großer Erfolg ersprießlich getätigter Heimatarbeit. Der Veranstalter konnte dankbaren Beifall entgegennehmen.
Entmenschte Eltern töten ihr 14 Monate altes Kind.
Die Zndnstrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
61: Vorläufig keine Restkontingente im Warenverkehr der Niederlande mit Deutschland.
62: Notensperrguthaben, Ankauf von Wertpapieren.
Echwememarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 229 Ferkel und 9 Läufer und ältere Futter- schweine zum Verkauf. Es kosteten Ferkel, fünf bis W Wochen alt 20 bis 24 Mark, sechs bis acht Wochen alt 24 bis 28, acht bis zehn Wochen alt 28 bis 30, zehn bis zwölf Wochen alt 30 bis 35; Lauferschweine über drei bis fünf Monate alt 42 bis 50 Mark. — Marktverlauf gut.
* Konkurse und Vergleichsverfahren im Dezember 1935 in Süddeutfchland. 3m Dezember wurden im süddeutschen Wirtschaftsgebiet 34 Konkurse gegen 27 im November eröffnet und 7 (2) Vergleichsverfahren. In H e s s e n und in Der Rhempfalz erhöhte sich die Zahl der eröffneten Konkurse auf 24 (20), die der Vergleichsverfahren auf ebenfalls 7 (2). Im Saarland wurde in Dezember 1 (2) Konkurs eröffnet, Vergleichsverfahren (im Vormonat 2) dagegen nicht.
Rhein-Maimsche Börse.
Nlilkagsbörse freundlich.
ituuj jugernoem uno etwas uneinheitlichem Beginn nach den ersten Notierungen wieder meist fester. Obwohl sich das Geschäft nach den größeren Um- satzen der letzten Tage ziemlich vermindert hat, bleibt die Tendenz angesichts der fortlaufend bekanntwerdenden günstigen Industrie-Abschlüsse und Berichte fest.
Am Aktienmarkt erfolgten zunächst kleine Gewinnslcherungen, später schritt aber die Kulisse zu neuen Rückläufen. Eine Sonderbewegung hatten im Anschluß an die Abendbörse Kunstseide AK U., die auf größere Käufe der holländischen Arbitrage 54,50 (53 und gestern mittag noch 51,50) anzogen. Von Maschinenwerten stiegen Eßlingen bei kleinem Umsatz auf Gerüchte von einer verdoppelten Dividende (i. V. 3 v. H.) auf 86,50 bis 87 (85), sonstige Maschinen- und Motorenaktien lagen voll behauptet; Metallgesellschaft blieben gefragt und erhöhten sich auf 117,40 (116,75). Am Elektromarkt lagen die Werte der Siemens-Gruppe heute ruhiger und nachgebend, Siemens 173,90 (175), Schuckert 128,25 (128,50), die übrigen Elektroaktien lagen behauptet, Bekula etwas fester mit 137,75 bis 138 (137,50). Montanwerke begegneten teilweise wieder stärkerer Nachfrage, insbesondere Stahlverein mit 78,25 bis 78,75 (78,13) waren gefragt, ferner Hoefch 88,25 (88) und Klöckner 84,90 (84); Mannesmann und Rheinstahl ließen bis 0,75 0.5). nach. IG. Farben notierten mit 150,90 bis 151 (151,25), Deutsche Erdöl 109 (108,75). Sonst eröffneten u. a. AG. für Verkehr mit 102,50 bis 102,65 (102), Conti Linoleum Zürich mit 139,50 (139,25), Hanfwerke Füssen mit 91,50 (91), Westdeutsche Kaufhof mit 32,25 (32), Zement Heidelberg 124 (124,50), Zellstoff Waldhof 118,25 (119) und Rhemmetall ex Bezugsrecht mit 128 (132).
Der Rentenmarkt war ebenfalls freundlich, das Geschäft bewegte sich aber in engen Bahnen. Altbesitz 110,13 (109,75), Kommunal-Umschuldung no'c*’ (87,35), Zin?oergütungsscheine unverändert 92,60, späte Schuldbuchforderungen unverändert 96,40 bis 96,50 und 6,50 o. H. Dollar-Preußen mit unverändert 63,50 bis 64. Don Auslandsrenten ermäßigten sich Ungarn Gold auf 8,92'/- (9), Mexikaner waren meist mäßig fester.
Im Verlaufe blieb die Grundtendenz fest. Das Geschäft schrumpfte indes sehr zusammen und überwiegend bröckelten die Aktienkurse um Prozentbruchteile ab. Siemens gaben etwas stärker nach auf 172,50 (173,90), Schuckert 128 nach 128,50. Auch die später zur Notiz gekommenen Papiere lagen meist knapp gehalten. Weiter befestigt waren jedoch Eßlingen Maschinen mit 88 nach'87 und AG. für Verkehr mit 103 nach 102,65.
Don Renten bröckelten Altbesitz etwa auf 109,90 : hach 110,13 ab, auch einige Industrie-Obligationen ' Uefäen bis 0,50 v. H. nach. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen gut behauptet. Liqui- ! dationspfandbriefe notierten meist 0,13 bis 0,40 , d. H- höher, außerdem zogen Stadtanleihen etwas an. Von fremden Werten lagen Bosnier schwach ' 5 o.5). EB. 11,65 (12,40), 5 v. H. Invest. 11,50 (12,25), auch Anatolier I gingen auf 38,50 (39) > Zurück. — Tagesgeld war etwas gefragt mit 2,25 (2) o.5). ♦
bemessen werden, daß für den Abnehmer eine Erhöhung feiner ßinft anbspreife nicht ein tritt. Wurde bislang „frei Empfangsort" geliefert, fo bedarf eine Aenderung dieser Art der Preisstellung oder der Preise selbst durch den Verband schon nach § 1 der Verordnung über Preisbindungen und gegen Verteuerung der Bedarfsdeckung vom 11. 12. 1934 der Einwilligung Des zuständigen Reichsministers. Durch die neue Verordnung wird auch dem einzelnen Mitglied des Verbandes verboten, die Versendungsmehrkosten dem Abnehmer in Rechnung zu stellen B.: einer Preisberechnung „ab Werk^ ober mit Fro-^asis muß der Preis um ben Betrag ber Frachtmehr- foften herabgesetzt, ober barf bie Fracht nur in ber bisherigen Höhe berechnet werben. Dies gilt auch r ur lau sende Verträge. Erscheint im Einzel- satt diese zunächst allgemein angeordnete Art der Verteilung unbillig, so gibt der Absatz 2 bes § 2 ber Verordnung bie Möglichkeit, baß bie beteiligten Wirtschaftskreise sich vertraglich über eine andere Art ber Verteilung einigen. Kommt eine güt- 11^6 gmigung nicht zustanbe, so können gemäß § 3 der Verordnung ber zustänbige Reichsmmister, ober von ihm beauftragte Stellen eine anderwei- tige Verteilung zwangsweise herbeiführen, wenn dies aus volkswirtschaftlichen Grünben ober zur Vermeibung befonberer Härten bringen!) erforderlich erscheint. Entsprechende Anträge' sind bei ben zustänbigen Preisiiberwachungsstellen einzureichen.
126.25 1 126
117,4 117,25
219.75 I 219
110.5 108,75 78,25 -
17,75
stch die Zurückhaltung, und die Stimmung war eher etwas schwächer. Am Montanmarkt bröckelten die Kurse zumeist weiter etwas ab, auch JG.-Far- ben gingen auf 151 bis 150,90 (151,40) zurück, außerdem lagen die meisten Elektrowerte nur knapp gehalten; Siemens mit 172 allerdings etwas über Berlin (171,65), aber 1 v. 5). niedriger gegen Frankfurt. Bekula zogen weiter an auf 139 (138,50). Ferner blieben Eßlingen Maschinen auf Dividende- Hoffnungen gesucht mit 89,25(88), aus dem gleichen Grunde stiegen auch Hanfwerke Füssen auf 92 (91.50). Kunstseide Aku notierten mit 54 (54,25), nachbörslich nannte man sie mit 53,75, ba Valuta- papiere schwächer lagen. Infolgedessen ermäßigten sich 4prozentige Schweiz Bundesbahn auf 181 (182,50), 3^proz. berg!, auf 171,50 (172,50) unb 3pro,3. Schweizer Eisenbahn-Rente auf 146 (147). Anberseits lagen im Freiverkehr neue Türken auf festes Paris höher, I. Tranche 99 bis 100 (98,50), II. Tranche 98 bis 99 (97,50). Deutsche Renten lagen sehr still und unverändert.
U. a. notierten: Altbesitz 109,75, 1913er Schutzgebiete 10,95, 4proz. Ungarn Gold 8.95, 5proz. Rumänen 6,65, 4proz. Rumänen 5,2250, 4proz. SBB. 181, 3)^proz. SBB. 171.50, 5proz. äußere Mexikaner 13,50, Commerzbank 87,13, DD-Bank 86, Dresdner Bank 86,75, Reichsbank 185, Harpener 109,50, Mannesmann 82,65, Rheinstahl 108,65, Stahlverein 78,13, Aku 54, Bekula 139, Kemberg 91,25, MAN 101, Conti-Gummi 164, Daimler 96.75, Scheideanstalt 214, Deutsche Linoleum 144,75, Licht und Kraft 131, Eßlingen Maschinen 89,25, JG.-Farben 151 bis 150,90, Gesfürel 127,25, Hanfwerke Füssen 92, Junghans 84, Mainkraft 89, Muag 78,25, Metallgesellschaft 116,75, Moenus 83, RWE. 127, Schuckert 127,50, Siemens 172, Westdt Kaufhof 32.75, Aschaffenb. Zellstoff 83,50, Südb. Zucker 198,50, Schöfferhof 173, AG. für Verkehr 102,25.
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Deutsche Anl..Ablos..Schulv mit
Auslos.-Rechten ............
4*/»% Deutsche Reichsposischatzan
Weisungen von 1934, I
6% ehern.Hess. Bolksstaat 1929 irückzabib. 102%)
4 ehem.8% Hessische Landes bani Darmstadt Gold R. 12....
6Vi% eh<m 4^,% Hess. Landes. Hypothekenbank TarmstadtLiaui
4^1% ehern. 8% Darmst. Komm
Landcsb.Goldschutdverichr R.6 Cberhefien Provinz-Anleihe mii
Auslol.-Rechten
Deutsche Komm. Cammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslvs.-Rechten
4yx°o ehem.8% Franks. Hvv..'Zani
Golbpfe. 15 unkündbar bis 1935
6^2% ehern. 4'/2% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Pfandbriese......
6yz?0 ehern. Rheinische Hyp.-Bank-Liau. Golbpfe. ..
4yt°'„ ehem. 8% Pi. Lanoespfand^ dnefanstalt, Pfandbriefe R 19
*y*% ehern. 7°o Pr. Landcspsan^ briefanst., Gvld Komm. tbl.VI
Steuergutsch.Perrechnuugsk. 34-38
(D Kr 0 fb 0 rf, 22. Jan. Seit Jahren finbet in unserem Orte bie Heimat- unb Volkstums- a r b e 11 eine befonbere Pflegestätte. Lehrer Praß, >en vielfachen Spuren einer reichhaltigen Dorfge- chlchte nachgehenb, gibt van Zeit zu Zeit bie Er- gebniffe 'emer Farfchungstätigkeit ber Oeffentlich- feit befannt. Welch' großes Interesse bafür bei ber Einwohnerschaft besteht unb wie baburch ber Hei- matgebante immer mehr vertieft wirb, zeigt stets ber außerorbentlich starke Besuch ber Heimatabenbe.
So erlebte man auch am vorigen Sonntag in bem bis 3um letzten Platz besetzten Saale ber Gastwirtschaft Benber roieber einen 2)orfgemein = (njaftsabenb mit einem im Rahmen ber Hei- Di- 2lbenbbör[c eröffnete zunächst ruhig unb mit dö r f u s.-hr zeitgemäßen Thema:
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Schluß« fürs Mittag. I bnrlf
99,25 1
51,5
91,75
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146
78,13
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97,5
97,5
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—
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109,75
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99,9
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97-75
—
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—
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—
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—
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113,9
113,9
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96,5
—
—
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—
—
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97
97
97
97
97
97
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108,4
108,4
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9,5
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6 5
6,65
9
9.05
9.13
5,25
5,225
5,3
39
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15,25
15,25
15,4
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-
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117,5
117
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86
86
86
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86.75
86.75
185
185
185
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131
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127,5
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—
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128,5
127,5
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172
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126,5
126,5
96,5
96,5
96,5
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109
108,5
109,75
109,5
109,75
88
88,25
87,65
— .
—
158,75 ;
28,75
129
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84,5
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82.65
83.25 I


