Ausgabe 
22.12.1936
 
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rsl ins Tal ytnabaezom hat sie Woche um Wochi

Wirtschaft

Rinder und Schweine

lebhaft. Hammel und Schafe mittel-

Markt findet am Mittwoch, 23. De-

eine

bPtmcn, die vom Back-

Oberhessen

ffranrfun a. JJI.

23eriin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. Al.

168

137,75

133,75 | 135,25

's 34,5 1

1 95

n 2031

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der

Dividende an. Reichsbankdiskoni 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

7

9

5

6

6

166,65

263

131

34,65

204,75

155

140,4

218,5

151,9

125,4

20,5

135

132,5

182

55 103,5 159,9

140

120,25 162

59,75 227

198 159,5

55

105,5

164

140

122,5

163,5

60,4

227

161

100,65

55 106,5 163,5 141,9 107,5

123 163,5 89,75 60,25

227 196,25

161

100 25 55

103,75 162.4

140 107,75 120,4 162,5 88,75

60

227 195,5 159,5

Schafe nicht (57), bl) 56 (51). Sauen (50 bis 53). wurden zu«

Marktverkauf: geteilt. Kälber mäßig.

Der nächste zember, statt.

167,75

268

132,5

Hämmel b2) 43 bis 46 (44 bis 45). notiert. Schweine al) 57 (57), a2) 57 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 gl) 54 dis 56 (56), g2) 50 bis 53

Vorzeichen der neuen Keichsanleihe

in den llovemberbilanzen der Banken.

Wie die soeben erschienenen Novemberbilanzen der monatlich berichtenden Kreditinstitute erkennen

137,9 , 137,75

153 I 153,5

Schicksal noch weniger zum Guten wenden. Nie­mand weih ihr zu sagen, ob er den Verlockungen einer fremden Frau verfiel, ob er in Gefangenschaft geriet, oder von Räubern erschlagen wurde. Da macht sie sich, gequält und getrieben von der Not ihres Herzens, endlich mit ihrem Sohne auf, um die Spur ihres Mannes zu suchen. Und nicht eher ruht sie, als bis sie den Mord aufgedeckt, den Leich­nam ihres Mannes würdig bestattet und die Mör­der entlarvt und ihrer verdienten Strafe zugeführt yat.

Gustav Schröer: Der Hohlofen- bauer. Verlag C. Bertelsmann in Gütersloh. Preis in Leinen geb. 4,40 Mark. (589) Fünf­tausend Taler spielen in dieser heiteren Geschichte eine bedeutsame Rolle. Der Hohlofenbauer, ein schurriger, zu allerlei Schelmenstücken aufgelegter Querkopf, hat im Wirtshaus gewettet: Die Schwie­gertochter, die mir ins Haus kommt, bringt abge­zählte fünftausend Taler mit oder ich will dem ganzen Dorfe den Hanswurst machen! Und ausge­rechnet das Mariele wird von feinem Sohn geliebt. Geld hat sie keins, aber Wette ist Wette. Auf man­cherlei ergötzlich krummen Pfaden muß der gute Hohlösner nun selbst dem Mariele zur Mitgift oer-

Phllivp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Temenlwerk Karlstadt..

X G. Farben.Jndustrte Scheibeanstall........

Goldschmidt .........

Rütgerswerke ........

Metallgesellschaft......

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Frankfurter Kartoffel-Grotzmarkt.

Frankfurt a. M., 21. Dez. Es notierten in RM. ier 50 kg bei Waggonbezug Frachtparität Frank« urt a. M.: gelbfleischige hiesiger Gegend 2,70, weiß« chalige hiesiger Gegend 2,40. Tendenz: ruhig.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 1048: Türkische Einfuhrkontingente für 1937. 1049: Depotzwang für ausländische Wertpapiere Wertpapiernummerkontrolle.

166,75 |

132 132,75

137,75 138,5

154 I 154,5

Taler gern glauben.

Walter Bickel: Dekameron der Feinschmecker. Zehn Kapitel vom guten Essen. Preis in Ganzleinen 3,80 Mk. Societäts-Verlag Frankfurt a. M. (406) Bickel gehört zu jenen ausübenden Künstlern des Kochens, den'n die handwerkliche Fertigkeit allein nicht genügt, sondern die uoer fcain uno Berechtigung des guten Essens nachgedacht haben. Er will den geplagten Menschen der modernen Welt mit der Fähigkeit des Der ständigen und feineren Genusses ein Stück Lebens freude wiedergeben. Eine knappe und geistvolle Kulturgeschichte des Essens steht im Mittelpunkt seines Buches, dessen Gliederung dem Fortgang eines Menüs entspricht. Belehrt und erheitert durch eine Fülle von Daten und Anekdoten, erfahren wir z. B., welche Vorspeisen die Aegypter kannten, welche Suppen Cicero, was Napoleon bevor­zugte, wieviel Austern Balzac vertilgte. Ergänzt wird dieser unterhaltende Teil durch jeweils zu dem betreffenden Kapitel gehörige, ausgewählte Rezepte. B'londere Feinheiten der Zubereitung, erlesene Speisen, neue und alte Erfindungen wirklicher Koch­kunst werden damit zur praktischen Erprobung ge­stellt. Für eine festliche Stunde findet jede Haus­frau köstliche Anregungen: und mit Behagen mag der Feinschmecker bei der Lektüre die delikaten Ge­richte sich erträumen.

Landkreis Gießen.

* Klein-Linden, 21. Dez. Am vierten Ad­ventsonntag feierte die Kleinkinderschule in der Kirche ihr Weihnachsfest, zu dem sich Eltern und Verwandte der Kinder zahlreich eingefunden hatten. Unter den Klängen des Liedes ,Ahr Kinderlein, kommet" marschierten die Kleinen in die weihnacht­lich ausgestattete Kirche. Hier boten sie unter dem brennenden Lichterbaum Weihnachtsgedich^ und Lie­der dar und erzählten die Weihnachtsgeschichte, die von den Anwesenden dankbaren Herzens ausgenom­men wurden. Pfarrer König sprach über die Weih- nachtsbotfchaft und dankte allen, die mitgeholfen hatten, die Bescherung der Kinder zu ermöglichen. Jedem der Kleinen wurde eine Kaffeetasse mit auf­gedrucktem Namen und eine Tüte Weihnachtsgebäck als Geschenk ausgehändigt. Der Kinderschulvorstand hatte der Station eine viersitzige Schaukel als Weih­nachtsgeschenk überreicht. Die Kollekte fließt in die Kasse der Kinderschule. Am Sonntagabend hielt die Evangelische Frauenhilfe im Saale der Kleinkinderschule ihre Weihnachtsfeier ab. Ge­meinsam gesungene Lieder umrahmten die Feier. Der Ortsgeistliche verlas die Weihnachtsbotschaft und sprach darüber, was der Christbaum uns zu sagen habe. Ein Vorstandsmitglied las die ErzählungDas Kreuz in Rosen" von Karl Hesselbäche r. Die Feier nahm einen sehr schönen Verlauf.

> Lollar, 21. Dez. Auch hier tritt die Grippe sehr stark auf und hat bereits einige Opfer gefordert. Während aber in den Orten der engeren und weiteren Umgebung fast überall die Schule vorübergehend geschlossen werden mußte, war dies hier nicht nötig, obwohl auch hier ein hoher Prozentsatz der Schüler von der Krankheit befallen war. Augenblicklich scheint die heimtückische Krankheit abzuflauen.

§ Lollar, 21. Dez. In der hiesigen Gastwirt­schaftZur Bergschenke" fand eine Versamm­lung der Lehrer des Bezirks Lollar

Handwerk begrüßt werden dürfte.

Mesn-Mairiifche Börse.

Mllagsbörfe fest.

Frankfurt a. M., 21. Dez. Den vorbörslichen Erwartungen entsprechend setzte die Börse in ftster Haltung ein. Mit Rücksicht auf die längere Ge­schäftsunterbrechung durch die Feiertage war die Unternehmungslust zwar nicht groß, immerhin hatte die Umsatztätigkeit gegen die Vorwoche lebhafteren Umfang. Die auf den Jahresschluh seither erfolgten Verkäufe haben aufgehört. Auf dem ermäßigten Kursstand zeigte sich einige Nachfrage sowohl der Kundschaft, als auch des berufsmäßigen Handels, die noch durch günstige Nachrichten aus der Wirt­schaft unterstützt wurde.

Am Aktienmarkt lagen die ersten Kurse durchweg 1 v. H. über dem Samstagsschluß. Bei der Enge der Märkte ergeben sich vielfach stärkere Steigerungen. Lebhafte Nachfrage fanden einige Montanwerte, Verein. Stahl 124,65 bis 125,75 (124), Mannesmann, Klöckner und Hoesch gewannen je 1,13 v. H., Harpener und Mansfelder je 2 v.H. Sehr fest waren Buderus mit 123,75 (118,90). Von Chemiealtien stiegen IG. Farben auf 167,40 bis 168,25 (166,65), Scheideanstalt auf 266 (263) und Metallgesellschaft auf 154.75 (153), Rütgerswerke unverändert 137,75. Am Elektromarkt waren Sie­mens mit plus 3 v. H. und Schuckert mit plus 1,50 v. H. stärker befestigt, RWE. gewannen auf die Bilanzziffern 1 v. H., Lahmeyer 0,75 o. H., AEG. unverändert 39,25. Don Zellstoffaktien er­höhten sich Waldhof auf 163 (159,90), Feldmühle plus 1 v. H. Im einzelnen gewannen AG. für Ver­kehr 2 v. H., Muag 1,25 v. H., Holzmann 1,50 v. H., Daimler 1,75 v. H, Bemberg 1,50 o. H. und West­deutsche Kaufhof 0,50 d. H.

Am Rentenmarkt blieb lebhafte Nachfrage für Kommunal-Umschuldung, die auf 90,40 bis 90,55 (90,35) anzogen, auch Altbesitzanleihe 0.25 v. H. höher mit 116,13. Zertifizierte Dollar-Bonds lagen nur knapp gehalten, 6 v. H. Spargiro schwächer mit 68,50 (69), ferner 5,50 v. H. Doung-Dollar- Anleihe schwach mit 86 (88).

Nach den ersten Notierungen ergaben sich am Aktienmarkt verschiedentlich weitere Erhöhun­gen von etwa 0,50 bis 0,75 v. H, Scheideanstalt ge­wannen 2 v.H. auf 268 (insgesamt plus 5 v.H.), IG. Farben 168,75 nach 168,25, einzelne Montan­werke 0,25 bis 0,50 v. H. höher, ebenso Elektro­papiere. Etwas niedriger waren Metallgesellschaft mit 154 nach 154 75. Zu Beginn der zweiten Börsenftunde war das Geschäft sehr klein, die Kurse unterlagen mehrfachen Schwankungen um Bruch-

SchulloetS Patzenhoser .......4

ilhi «Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 6

Zellstoff Walbkwf ............ 6

Zellstoff Aschaffenburg ....... 0

Desiauer Gas ............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... e

treustem & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Tbade...................... 9

Accumulatoren-Fabrtk....... 12

Conti-Gummi.............. 11

Grttzner....................oi

Mainlraftwerke Höchst 4

Süddeutscher Zucker ...... 10]

teile eines Prozentes, wobei meist die höchsten Notierungen behauptet blieben. Für Auslands­aktien und -renten war die Haltung uneinheitlich.

Bon variablen Renten ichwanklen siommunal- Umschuldung bei nachlassenden Umsätzen zwischen 90,40 bis 90,50. Der Pfandbriefmarkt wies keine Veränderungen auf, Stadtanleihen lagen teilweise 0,25 bis 0,50 v. H. freundlicher, das Geschäft war aber klein.

Im Freiverkehr konnte sich kein rechtes Geschäft mtwickeln. Tagesgeld unverändert 3 v.H.

Abendbörfe still.

Das Abendbörsengeschäft hatte nur kleinen Um­fang, da Aufträge kaum vorlagen. Die Grundten- >enz war weiter freundlich, wenn auch die höchsten Mittagskurse nicht ganz behauptet blieben. Die Ku­lisse hatte offenbar einiges Material übrig und nahm kleine Glattstellungen vor, so daß teilweise leichte Rückgänge um Bruchteile eines Prozentes gegen den Berliner Schluß eintraten. Darüber hinaus ermäßig­en sich Metallgesellschaft auf 153,50 (154,50) und Elektr. Licht & Kraft auf 149,50 (150,75). Montan­aktien konnten sich im allgemeinen behaupten, Man­nesmann etwas leichter mit 119 (119,40). ÄG.-Farben bröckelten auf 167,75 (168) ab. Der Rentenmarkt war sehr ruhig. Kommunal-Umschuldung wurden mit 90,45 in kleinen Beträgen gehandelt, von Stadt­anleihen gingen Heidelberger auf 91,25 (91,75) zurück. Die zur Notiz gekommenen Auslandwerte, wie Chade, Aku und Schantung, lagen unverändert. Auch Renten zeigten keine Veränderung.

U. a. notierten: 5 v. H. Verein. Stahl 99,25, 6 v. H. IG.-Farben 133,50, 4 5 o. H. Stadt Heidelberg 91.25, Reichsbahn-VA. 126,90, 4 v. H. Rumänen 5,0250, 4 v. H. Schweiz. Bundesbahn 85, Berliner Handels­gesellschaft 123, Commerzbank 108,50, Buderus 123,75, Harpener 157,75, Hoesch 120, Ilse Genuß 147,75, Mannesmann 119, Rheinstahl 152, Verein. Stahl 125,50, Aku 55, AEG. 39,50, BMW. 139,50, Chade AC 227, Lit. D 224, Conti Gummi 161, Deutsche Erdöl 144.50, Scheideanstalt 268, Licht & Kraft 149,50, JG.-Farben 167,75, Gesfürel 144,50, Gold­schmidt 132 50, Holzmann 134,90, Junqhans 117,50, Muag 134,50, Metallgesellschaft 153,50, Moenus 94,13, Schuckert 158, Schantung 144,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. Dez. Die Weizen- und Roggenanlieferungen aus unserem Gebiet waren in den letzten Tagen gut, doch ist die Versorgungslage der Weizenmühlen infolge des Ausbleibens von norddeutschem Weizen noch knapp, während die Roggenmühlen besser versorgt sind. In Braugerste blieben die Anlieferungen klein, doch ist der Be­darf nicht mehr allgemein dringend. Die Anliefe­rung von Jndustriegerste hat sich etwas gebessert, während Futtergerste nur im Umfange der fünf­prozentigen Andienung zu haben ist. Hafer zur freien Verwendung unverändert sehr knapp, da die

lassen, haben die Banken von der Möglichkeit, Vor­zeichnungen auf die neue Reichsanleihe vorzuneh­men, bereits in der letzten Novemberdekade in nicht unbeträchtlichem Umfange Gebrauch gemacht. Diese Möglichkeit wurde begünstigt durch die weitere er­hebliche Zunahme der Einlagenbest"

Heeresverpflegungsämter alles aufnehmen. In Kleie ist die Versorgung befriedigend. Biertreber und Malzkeime sind kaum erhältlich. Im übriaen .nd Futtermittel allgemein begehrt,ziud) für Rauy« futter besteht Kauflust. Das Mehlgeschäft ist flott; Jom neuen Jahre ab sind neue Weizenmehltypen vorgesehen (502, 812, 1050 und Schrot 1700).

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 ?14, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R 15 177. R18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Braugerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 790 W13 28,20, W 16 28,30, W19 28,30, W 20 8 65, Roagenmebl Tnve 997 R 12 22 45, R15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Werz-n- tleie W13 10,75, W16 10 90. W19 1110. W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlen^eftpreife ab Mühlensta- üon. Soyafchrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen , Treber 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation. Trockenschnitzel, Heu lose 5,00 bis 5 50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggen­stroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 21. Dez. Auftrieb: Rinder 1042 (gegen 967 am letzten Montagsmarkt), dar­unter 218 (131) Ochsen, 178 (161) Bullen, 459 (530) Kühe, 187 (145) Färsen. Kälber 857 (470), Hämmel und Schafe 55 (120), Schweine 6469 (4516). No­tiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (44 bis 45), b) 40 bis 41 (41), c) 36 (36). Bullen a) 43 (42 bis 43), b) 39 (39), c) 35 (34). Kühe a) 43 (43), b) 37 bis 39 (37 bis 39), c) 28 bis 33 (30 bis 33), d) 15 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) 42 bis 44 (41 bis 44), b) 40 (40). Kälber a) 60 bis 65 (56 bis 65), b) 45 bis 55 (45 bis 55), c) 40 (40), d) 30 bis 40 (30 bis 39).

Schluß- lurd

19 12

15?

140

220

150,5

124,25

20.5

131

130,5

180

krediien neu zur Verfügung gestellt werden konnten. Bei einer weiterhin hohen bankmäßigen Liquidität, die die Normen des Kreditwesengesetzes nicht un­beträchtlich Überschreitet, verfügen die Banken über Kreditausleihreserven, die bei auftretendem Bedarf ihnen eine wirksame Unterstützung wichtiger Finan­zierungsaufgaben jederzeit und in jedem praktisch erforderlichen Umfange gestatten.

Vereinheitlichung der Deizenmehltypen

ZdR. Die Hauptoereinigung der deutschen Ge­treidewirtschaft erläßt im nächsten Reichsnährstands- oerkündigungsblatt eine Anordnung, durch die die bisherigen Weizenmehltypen erheblich ein­geschränkt und vereinheitlicht werden. Wäh­rend bei der Roggenvermahlung bisher schon neben Backschrot und Kommißmehl nur eine einheitliche Type (997) hergestellt werden durfte, waren bisher bei der Weizenoermahlung neben Backschrot ins­gesamt 8 verschiedene Mehltypen zugelassen. Nach der neuen Anordnung dürfen in Zukunft nur noch 3 Mehltypen, und zwar Type 502, 812 und 1050, hergestellt werden. Außerdem Weizen- backschrot, wofür die bisherige Type 1700 unver­ändert bestehen bleibt.

Im Aschegehalt entspricht Type 502 der bis­herigen gleichen Type, während die neue Type 812 in der Asche etwas höher liegt als die bisherige Type 790, und die neue Type 1050 in der Asche etwas niedriger liegt, als die bisherige Type 1100/ Wichtig ist jedoch, daß die neue Type 812 nur als Weizenoollmehl, also durchgemahlen, hergestellt wer­den darf, während die bisherige Type 790 in der Regel nach Dorwegnahme von Auszugsmehl an­fiel. Dementsprechend liegt der Preis für die neue Type 812 um 75 Pfennig je 100 Kilogramm höher, als der der bisherigen Type 790. Type 1050 und 502 dürfen nur zusammen, und zw"r in V^dt- nis 1:1 bei der Vermahlung anfallen. Der Preis bcr. neuen Type 502 entspricht dem Preis der bis-

Schluß- rurd

19 12

15?

220,75

150,75

124

20,75 131,5

130.5

180

Datum

fRanflfelDer Bergbau....... 6V1

Kokswerke .................. 6

Rheinische Braunkohlen ..... 12

Rheini'tabl ............... 4

Vereinigte Stahlwerke...... 8/»

Ltavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........b

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7p,

des NSLB. statt. Bezirksobmann E m m e l (Stau­fenberg) gab einen Rückblick auf die politischen Er­eignisse der letzten Zeit und machte einige geschäft­liche Mitteilungen. Anschließend fand eine Tagung der ArbeitsgemeinschaftVolksschule" statt, bei der Lehrer Philippi (Lollar) einen Vortrag über Gesamtunterricht oder Fachunterricht" hielt, der allgemeinen Beifall fand.

0 Mainzlar, 21. Dez. Die.ser Tage ging hier der erste Schulungslehrgang des Reichs­luftschutzbundes dieses Winters, in dem die Luftschutzhauswarte geschult wurden, mit . einer Hausübung zu Ende. Die Verpflichtung der LS.« Hauswarte soll in nächster Zeit stattfinden.

.5 Steinbach, 21. Dez. Die Evang. Frauen­hilfe Steinbach hat mit Beginn des Winters ihre gewohnten Vereinsabende wieder ausgenom­men. In der Woche nach dem 1. Advent fand die Adoentsfeier statt. Am 27. d. M. beabsichtigt die Frauenhilfe, ihre 20-Jahresfeier zu halten. Vor­mittags findet ein Festgottesdienft statt, bei dem der Evang. Frauenchor mitwirken wird. Als Fest­prediger ist Missionar Walther (Gießen) gewon­nen. Bei der nachmittags stattfindenden Festoer- fammlung spricht als Vertreterin des Verbandes Frau Ohly (Darmstadt), Dekan Sattler (Wie- feck) und die Witwe des Gründers Frau Koehler (Gießen), werden ebenfalls sprechen. Als Weih­nachtsgaben hat die Frauenhilfe 10 RM. für das WHW. und je 5 RM. für die Anstalten in Bethel und Nieder-Ramstadt, für das Rauhe Haus, das Syrische Waisenhaus und für D. Zoecklers Werk gespendet.

Steinbach, 21. Dez. Der neu ernannte Lehrer Schütz ist mit seiner Familie hier einge­zogen und hat seinen Dienst am heutigen Montag angetreten. Er kommt von Schwarz (Kreis Alsfeld). Ein langgehegter Wunsch der Gemeinde nach einem festangestellten Lehrer für die Mittelklasse ist damit in Erfüllung gegangen.

icn, Schafe zu kaufen, und! helfen. Schröer erzählt diese Geschichte mit so viel je in immer größere Unruhe Humor, öay wir ihm das Mirakel der fünftausend versetzt, da er weder von sich hören ließ, noch in ~ ' die Heimat zurückkehrte. Alle Nachforschungen bei den Behörden haben keinen Erfolg, und die Gebete, Wallfahrten und Zauberbefchwörungen können das

4| 133 1 134,9 1

7 162,25 163,25

34,65 1 34,5 I

95,13 -

203 I 203 I

Scyiußk. Mittag vörse

21.12-

tici/iu ... Abend- bön

2112

155

218,75 152

125,5

20 3

135

132

182

herigen Type 405 (Weizen-Auszugmehl), dagegen ist der Preis der neuen Type 1050 trotz des niedri­geren Afchegehaltes dieses Mehls niedriger als der Preis der bisherigen Type 1050. Der Verbrauch der Verarbeiter dürfte sich wohl in Zukunft stärker der hochausgemahlenen Type 1050 zuwenden.

Durch diese Beschränkung der Mehltypen wird im ganzen eine wesentlich höhere Ausmahlung des Weizenkorns als bisher erreicht und dementspre- . _ , chend wird dadurch unser Weizenbedarf für

hebliche Zunahme der Einlagenbestände und durch Ernährungszwecke eine erhebliche Einschränkung Mittel, die den Banken aus der Fälligkeit unver-! erfahren. Die Anordnung trägt damit in erster zinslicher Schatzanweisungen zuslossen. Ziffern- Linie den Erfordernissen unserer Brotgetreidyver- müßig erfuhren bei einer Verminderung dieser sorgung Rechnung, bringt daneben aber auch eine Schatzanweisungen um 98 Millionen Mark die! n»': M?dllyvcn, die vom Back-

Eigenbestände der 202 Berichtsinstitute an Anleihen eine Erhöhung um über 83 Millionen Mark, wäh­rend der Einlagenzuwachs im Gesamtumfange von 173 Millionen Mark überwiegend dem Wechfel- konto zugeführt wurde, das bei einer Gesamtzu­nahme von 111 Millionen Mark eine Verstärkung der längerfristigen Wechselbestände um 85 Millionen Mark aufweist. Bekanntlich dienen diese Wechsel der Finanzierung nationalpolitisch besonders wichtiger Aufgaben. Im Rahmen dieser Gesamtentwicklung, die bei allen Berichtsgruppen ähnlich verlief, ent­falteten die Berliner Großbanken wieder eine stär­kere Aktivität in der Finanzierung des Außen­handels, dem 6 Millionen Mark an Rembours-

Franlrun a. M.

Serun

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Gchlußr. Abend­börse

Schluß, kurs

Schluß! Mittag« börle

Schluß- kurS

Schiuv,. Abend- befrf-

Schluß« lurS

Schluyk. Mi Hag-

Datum

19 12

21 12

19 L 21 12

Datum

19-12

21-12

19-12.

21 -12.

8% Teupche Retchsanleche v. 1927 4% Deutsche Reichsant. von 1934 5V»% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche AM.-Ablos.-Schuld mii Ausloi.-Rechten .........

100.9

98

101,9

115,9

99,9

98,75

97

100,5

93,13

121,75

97,25

100,5

100.65

97,5

95 109,9

5,65

8

100,9

97,8 102,25

115,9

100

98,75

97

100,5

93,13

121,25

97,25

100,5

100,65

97,5

95

109,9

17,75

5,9

7,65

101

98 102,4

116,2

99.9

98.75

97

121,5

97,25

100,65

97,5

95

110

20

3,75

513

5,25

8

100,9

97,8

102,13

116,2

99,9

98,75

97

121,5

L_',25

100,75

97,5

95

110

18,25

1 5

6

5,5

5,6

7,75

4% oesgl. Lene u ............

5% Rumän. vereint). Rente v. 1903

4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l91? 4% Rumänische vercinh. Rente .

A %% Anatolier ............

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Rorddeutscher Lloyd .........0

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... e Commerz, uno Privat-Bank ... 4 Deutsche Bant und Disconto»

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank.............. 4

Aetchsbank ..........T._ z.

6

9,5

5,2

21,85

15

15,25

122 123,25 108,5

109,25 109,25 185,13

164,5

136,13

149,5 137,25

141,5

132

138.5

155,75

194 134,25

118,9

143

155.5

118,9

145,25

126 117,9

5,025 21,85

15

15

124

123

108,5

109,5

105,5

185,5

165

137

149,u

144.5

131,75

139,65

158

198,25

135

123,75

144,5

157,75

120

147,75

127,5 119

5,9

9.5

5

22

15,25

15,25

121,75

123.75

108,5

109,25

109,25

185

165,25

136,13

149,13

138,75

142,5

132

138,4

155,5

194,5

133.5

119

144

155,75

118,75

173,5

145,75

126

117,5 1

5,9

9,5

5

22

15,4

39,4

15,4

124.25

123,5

108,5

109,5

105,5

184,5

165

137,4

150,75

141,5

144.9

131,25

139.13

158,25

197,5

135,5

124

145

157,75

120

174

148

127,75

119,4

* ¥i% Teuriche Reichspostfchatzan Weisungen von 1934, 1 .....

* Vi% ehem. 8% Hessischer Volks ftaat 1929 trückzahlb. 102%) ..

* Yi% ehem. 8% Hessische Landes bant Darmstadt Gold N. 12...

5%% »'hem 4P,% Heij. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau 4%% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldichutdversair R.« Oberhessen Provinz-Anleihe mi AuSloi.«Rechten ............

Deutsche Komm. Eamm leihe Serie 1 mit AuSIo

4%% ehem.S% Franks. H

Goldpse. 15 unkündöar 6%% ehem. 4/,% Fran

Bank-Liqu.'Pfandbrie!

5y2% ehem. 4-/r%

Hyp.-Bank-Ligu.-Gold 4%% ehem. 8% Pr. Lan

briefanstalt, Pfandbrie 4y,% ehem. 7% Pr. Lan

briefanst., Gold Komm Eteuergutlch.Verrechnung

4% Oesterretchische Goldr 4,26% Oesterreichische St 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staaisrent 4%% desgl. von 1913 ..

5% abgest. Goldmexikane 4% Türkische Bagdadbahn Serie 1..............

labl. An .-Rechten yv.-Ban.

bis 1935 ff- Hyp-

kheinischf Pfe. ...

lespsant» |e R. 19 espfand . £61.20

)SI. 34-38

ente... lberrente

A.E.G...................... 0

Bekula..................... g

Elektr. Lieferungsgeselllcha'ft... 6

Licht und Kraft ............. 7

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ e

Rhein. Wests. Elektr..........g

Schuckert S Eo............... g

-iemens L Halske............ g

lahmeyer LEo.............. 7

Buderus ................... .

Deutsche Erdöl .............. 4

Harvener................. 2%

Hoesch MenKöln-Neuessen .. 3

Ilse Bergbau ............... fc

$Ue Bergbau Genüsse........ 6

Klöcknerwerke ............... 3

Mannesmann-Röhren........ 8

e v. 1910

von 99 ^Anleihe

19/Oejcm er

21 .Dezember

Am liche Dotierung

Amtliche

Dotierung

Geld

griff

®:lt>

Brie

juenui ti.li.

0,756

0,760

0,756

0,760

Brüssel ...

42,08

42,16

42,05

42,13

Rio be Ian.

0,149

0,151

0,149

0,151

eofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

54,55

54,65

54,50

54,60

Danzig ....

47,04

47,14

47,04

47.14

London....

12,215

12,245

12,205

12,235

Heijingfors.

5,395

5,405

5,385

5,395

Laris .....

11,62

11,64

11.61

11,63

Holland ...

136,19

136,47

136,16

136,44

Italien ....

13,09

13,11

13,09

13,11

.-{an an.....

0,711

0.713

0,710

0,712

3iifloüaroten

5,654

5.666

5,654

5,666

Oslo.....

61.40

61.52

61,35

61,47

Eien......

48,95

49.05

<18.95

49,05

Lissabon ...

11,095

11,115

1t.085

11,105

Stockholm..

62,98

63,10

62.93

63,05

Schweiz ...

57.19

57,31

£7.14

57,26

Spanien...

19,23

19,77

19,48

19,52

Prag......

Budapest ..

8,726

8,744

8,726

8,744

ßeuijorf ...

2,488

2.492

2,488

2,492

Banknoten.

Berni.,21 .Dezemoer

OMt>

Äriej

timentanuiDe Utoien..............

2,45

2,47

Belgische Roten..................

41.92

42,08

Dänische Noten .................

54,34

54,56

Englische Noten .................

12,18

12,22

itranzöiische Noten...............

11,56

11,60

Holländische Noten...............

135,83

136,37

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,19

61,43

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten..........

_

Schwedische Noten...............

62,76

63,02

Schweizer Noten.................

56,99

57,21

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................

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S

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toi toi nu gei nie

Te boi her Ql frö bin