Belgisches Erwachen
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spanische Botschaft bege- sollen sich spanische Grenzwachen und Zollbeamte will erfahren haben, daß die bei-! aus die Seite der Aufständischen geschlagen haben.
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Sie ließen nur noch Anhänger der Aufständischen über die Grenze nach Frankreich, wiesen aber Volksfrontleute zurück, die vor allem nach der Einnahme von San Sebastian durch die Aufständischen in Scharen nach Frankreich flüchten wollten. Vor allem machten Zoll- wächter-Patrouillen Jagd auf flüchtende K o m- mu nisten, die auf Bergpfaden nach Frankreich zu entkommen versuchten. Die Einwohner von Hen- baye hätten heftige Schießereien aus der Gegend von I r u m gehört.
Man habe den Eindruck, daß nach der erfolgreichen Einnahme von San Sebastian die Aufständischen Herr der Lage in Rordwest-Spanien sind. 3n der Rächt zum Mittwoch sind in hendaye, wie havas weiter meldet, zwei Po- tizeibeamte aus der Leibgarde des Gouverneurs von Pamplona heimlich über die Grenze gekommen. Sie seien sofort den Gendarmerieposten zugeführt worden und hätten dort die Mitteilung gemacht, daß sich die aufständischen Truppen, die von Pamplona her kamen, am Samstagabend der Stadt San Sebastian bemächtigt hätten, ohne auf widerstand zu stoßen. Die Karabinier! hätten sich sofort unterworfen, wodurch unnützes Blutvergießen vermieden werden konnte. Auf Fragen über die Fortschritte der Aufständischen-Bewegung erklärten die beiden Polizeibeamten, daß nach ihrer
Paris, 22. Juli. (DNB. Funkspruch.) Wie havas meldet, hat in Madrid ein Minister- rat stattgefunden, der eine Reihe weitgehender Maßnahmen und Gesetze zur Bekämpfung der Ausstandsbewegung beschlossen hat. Es wurde ein Gesetz gebilligt, nach
dem sämtliche Staatsbeamte, Beamte der Monopole und sonstige staatliche Bedienstete, die an der Aufstandsbewegung teilgenommen ha- ben, als Staatsseinde erklärt und aus ihren Aemtern entlassen werden.
Die am 19. Juli für 48 Stunden verfügte Schließung der Börsen wird zum 26. Juli verlängert. Für die gleiche Dauer wird em M Oratorium erklärt.
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 81 /.Uhr des Vormittags
Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von70 mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrist nach vorh.Bereinbg.LbO/^ mehr.
Ermäßigte Grundpreise:
Den regierungstreuen Truppenteilen wird die Erlaubnis erteilt, die notwendigen Beträge aus den Bewaffnungskassen abzuheben.
Prioatunternehmen werden ermächtigt, von ihren Guthaben auch höhere Summen als 2000 Peseten abzuheben, wenn die Beträge zur Bezahlung des Personals bestimmt find. Die in Spanien bestehenden Banken können ihre bei der Bank von Spanien bestehenden Konten zu rück 3 t e - hen, um die Durchführung der obigen Erlasse zu ermöglichen. Privatpersonen dürfen von ihren Bankkonten Beträge bis zu 2000 Peseten, von den Sparkassen bis zu 500 Peseten abheben
Eine Reihe weiterer Beschlüsse steht Strafmaßnahmen gegen einzelne Körperschaften und städtische Angestellte vor.
Paris, 22. Juli. (DRB. Funkspruch.) Um Mitternacht meldet Havas aus Hendaye, daß auf der französischen Seite der Grenze völlige Ruhe herrsche. Aus sicherer Quelle erfahre man, daß in der französischen Hafenstadt Bayonne etwa 30 Anhänger der spanischen Volksfront gelandet seien, die sofort entwaffnet wurden. Der französische Ueberwachungs- dienst zu Wasser und zu Land ist bedeutend verstärkt worden.
lieber die Lage in Nordspanien meldet Havas aus Pamplona, daß 400 Aufständische, von Katalonien kommend, den Bidassoa-Flutz entlang vorrückten. Die Komunisten hätten, um den Vormarsch der Aufständischen zu hindern, die Brücke von Enderlaza, die Navarra von Quipuzcoa trennt, in die Luft gesprengt. Die Truppen hätten daraufhin an einer anderen Stelle den Fluß überschritten und erwarteten nun weitere Verstärkungen.
Am Dienstagabend haben Kraftwagen der Volksfront etwa 50 Engländer mit Frauen und Kindern und Gepäck bis zur Mitte der internationalen Brücke von Behobie gebracht, um sie auf französisches Gebiet zu überführen.
Nach einer Haoas-Meldung aus Hendaye scheinen sich die Gerüchte von Erfolgender Aufständischen im Nordwesten Spaniens zu bestätigen. An der Grenze bet Hendaye
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den Offiziere den Auftrag hätten, die Hilfe der französischen Regierung zur Wiederherstellung der Ordnung in Spanisch-Marokko zu erbitten. Dieses Gerücht, so fügt das Blatt hinzu, sei jedoch unkontrollierbar.
Massenhmrichtungen in Madrid.
P a r i 5, 22. Juli. (DRB. Funkspruch.) Die Rach- richten-Agentur Radio meldet aus Madrid die Hinrichtung zahlreicher Aufständi- s ch e r, die in der Rächt von Sonntag auf Montag an dem Militäraufstand der Kaserne von Ca Montana in Madrid teilgenommen hatten. Sie habe unter der Bevölkerung der Hauptstadt tiefe Erregung ausgelöst. Alle Faschisten seien mit dem Rufe „Es lebe Spanien!“ gefallen.
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Lissabon, 21. Juli. (DRB.) Der M o s k a u e r i Rundfunk hat in einer für Spanien bestimmten Sendung in spanischer Sprache an die Bevölkerung Spaniens einen Aufruf gerichtet und sie aufgefordert, sich zu bewaffnen und den Aufständischen schärfsten Widerstand zu leisten. Der Moskauer Aufruf wird hier als erneuter Beweis für das aktive Eingreifen der Bolschewisten in die innerpoliti- schen Verhältnisse anderer Länder gewertet.
Wie hier ferner bekannt wird, soll bei der Beschießung von Ceuta auch ein mit zwei Geschützen bewaffneter russischer Oeltank- dampser unter der Sowjetflagge teilgenommen haben.
lieber den Moskauer Rundfunksender ist ein Aufruf an die spanische Bevölkerung hinausgegangen, den Aufständischen schärfsten Widerstand ent- qeqenzusetzen. Allein dieser Aufruf genügt um aller Welt zu zeigen, worum es sich bei den Ereignissen in Spanien dreht:
der Bolschewismus will die Gelegenheit benutzen, um unter dem Vorwand, die derzeitige Staatsform zu fchühen und zu retten, offen die Macht an sich zu reißen.
„Die Silke der französischen Mennig." Ein Gerücht in Paris.
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Eingreifen regierungstreuer Kriegsschiffe in den Kampf.
London, 22. Juli. (DNB. Funkspruch.) Nach einer Meldung aus Gibraltar soll in den von den Aufständischen besetzten Küstengebieten Beunruhigung herrschen, da man jeden Augenblick eine Beschießung durch regierungs- treue Kriegsschiffe erwartet. Emer der Führer der Aufständischen habe erklärt, wenn die Kriegsschiffe zu feuern begännen, würden alle verfügbarenFlugzeugeeingesetzt wer- den, um die S ch i f s e z u v e r s e n k e n. 3nJEan- ger sollen 12 spanische Kriegsschiffe auf Befehl der Regierung zusammengezogen sein, um für ein Unternehmen auf Algeciras zur Verfügung zu 1 stehen.
Der „Standaard" weist schließlich darauf hin, daß Spaak die Notwendigkeit betont habe, die Begriffe „unteilbarer Friede", „gegenseitiger Beistand" und „kollektive Sicherheit" zu klaren und abzugrenzen. Das sei eine Antwort auf die Außenpolitik Frankreichs, die gleichzeitig die Außenpolitik der Volksfront und des bolschewistischen Ruß
Die katholische Zeitung „D i n g t l e m e S i e c l e widmet der Rede einen Leitartikel unter der Überschrift „Worte der W e i s h e i t". Das Blatt unterstreicht, daß Belgien keine Verpflichtungen übernehmen könne, die über seine Möglichkeiten hmaus- qinqen. Deshalb empfinde es mehr als jebes andere Land die Gefahren des „unteilbaren Friedens der „kollektiven Sicherheit" und des „gegenseitigen Beistandes". Die Sicherheit müsse in Regionalpakten gesucht werden.
Der französisch-russische Pakt dagegen schädige das Funktionieren der Regionalpakte von vornherein, indem er eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen zwei ganz verschiedenen Teilen Europas herstelle. Wenn Frankreich entschlossen sich von feiner starren und unvernünftigen
Paris, 22. Juli. (DNB. Funkspruch.) Wie „Journal" meldet, sind in Le Bourget z w e i s p a - nische Fliegeroffiziere eingetroffen. Beide seien im Besitz diplomatischer Pässe gewesen und hätten sich unmittelbar nach ihrer An-
Im ganzen Lande ziehen auch schon rote Bataillone umher, die alle nur denkbaren Schrecken einer bolschewistischen Revolution verbreiten. Aber der Moskauer Rundfunkaufruf ist noch etwa anderes, er ist eine unverhüllte Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines fremden Landes. Mag auch das offizielle Rußland wieder einmal beteuern, daß es mit den Angelegenheiten der Komintern nicht zu tun habe, und daß die Kommintern eine private Vereinigung mit dem Sitz in Moskau sei, derartige Ausfluchte können doch nicht über die Tatsache hinwegtauschen, daß das amtlich- Rußland s-in-n, S - n - her in den Dienst der Komintern gestellt hat, daß es dadurch mitschuldig wird, wie es ja ohnehin keinen Unterschied zwischen der Kommunistischen Internationale und der Sowjetunion gibt. Diese Einmischung, diese Aufforderung, den Bürgerkrieg mit den brutalsten Mitteln zu führen, ist das Signal das d i e V ö l k e r n i ch t ü b e r h o r e n m o- aen Es gibt leider einige Nationen, die meinen, durch ihre Bündnisse mit der Sowjetunion waren sie gegen die rote Gefahr gesichert. Das ist em Irrtum der sich über Nacht bitter rächen kann. Andere Nationen aber, die den Bolschewismus schon für eine Angelegenheit der Vergangenheit hai ten werden ebenfalls gut daran tun, sich die volle Bedeutung dieser Einmischung der Sowjets in tue Angelegenheiten eines anderen Staates vor "higen zu halten. Hier ist wieder einmal auf das schlagendste bewiesen, was man von den Moskauer Ni ch teinmisch u n g s v e rsprechen und Friedensbeteuerungen zu halten hat.
Politik der letzten fünfzehn Jahre abwenden wolle, werde es Europa einen großen Dienst erweisen.
Für den Eindruck der Rede auf die f r anko- philen Kreise Belgiens ist man 'vorläufig auf einen kurzen Kommentar der „Gazette de Eharleroi", des Hauptorgans der wallonischen Bewegung, angewiesen. Das Blatt ist mit der Rede nicht einverstanden und wirft dem ^uf^nmimlter vor, daß er zur Frage des französisch-belgischen Mi- litärabkommens keine klare Stellung genommen habe. Für die Wallonen sei diese Rede be- unruhigend. Unter den gegenwärtigen Umstanden und angesichts der geographischen Lage Belgiens ei man entweder für ober gegen Frankreich. Man sei entmeber auf Seiten ber bemokratischen Länber, ober auf Seiten Hitler-Deutschlanbs.
Soldatenkundgebungen gegen die Oienstzeitverlängerung in Belgien.
Srüfiet. 21. Juli. (DNB.) Di- Beunruhigung in einem Teil des b-lgiichen Heeres durch die zeitweilige Dien st Zeitverlängerung,
Moskau mischi sich in Spanien ein.
Ein Sowjet-Funkspruch fordert noch mehr Blutvergießen in dem schwer geprüften Spanien Die Lage noch immer undurchsichtig.
Misterrat in Madrid.
Aufständische als Staatsfeinde. — Finanzwirtschastliche Krisenmaßnahmen.
die schon wieberholt zu Zwischenfällen in einigen Kasernen unb Truppenübungslagern geführt hat, scheint noch nicht aufgehört zu haben. Wie der „Standaard" meldet, ist es im Lager von Be- d e r l o o anläßlich einer Soldatenkundgebung gegen Die Dienstzeitverlänae- r u n g erneut zu Zusammenstößen zwischen Solda- ten auf der einen und Offizieren und Gendarmen auf der anderen Seite gekommen. Etwa 3000 Soldaten haben sich, wie das Blatt berichtet, in Gruppen auf einem öffentlichen Platz versammelt unb lärmenb gegen bie Dienstzeitverlängerung Stellung genommen. Da bie Teilnehmer an ber Kundgebung außergewöhnlich unruhig waren, erschienen bald darauf Offiziere und Gendarmen, die versuchten, der Kundgebung ein Ende zu bereiten. Dabei wurden sie von einigen Soldaten angegriffen. Die Scheiben der Kraftwagen, in denen die Offiziere gekommen waren, wurden eingeworfen. Ein Ofsizier mußte flüchten. Nach ihrer Rückkehr in die ^«fernen schlugen die Soldaten in der Kantine alles m Stucke. Ein Soldat des 2. Jägerregiments wurde m Arrest genommen. Am Montag durfte niemand bie Ma- lerne verlassen.
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Abkehr von dem französischen Pakt- und Bündnissystem
erblickt, das sich über die Welt erstrecke^Dieft Erklärungen Spants seien auch e supf;;rcfituna die von dem Blatt früher 9eafcu^n:^erfurS-e9n daß der neue sozialistisch- Lub'EE» d-m System des sranz°sisch-f°w>°trusti,ch-n standspaktes anschließen werde. Mi bel°nö-r°r feenuatuuna bebt der „Standaard die Erklärung spoaks hervor, daß ein Volk nur dann emen Krieg führen dürfe, wenn seine lebenswichtigen 3nter- Nn'seine^ünabhängigkeit und Unversehitthett seiner Grenzen auf dem Spiel stunden. „Das ist auch unsere Politik", schreibt das flämische Organ.
„Wir haben immer hartnäckig betont, daß Belgien kein Abkommen, selbst defensiver Ratur, mit einer anderen großen Macht abschließen dürfe, das zur Folge haben könnte, daß wir für die Interessen des großen Landes und nicht für unsere eigenen Interessen kämpfen müßten."
Die Lage in Mdspanien.
französische Meldungen von Mittwochfrüh. -Erfolge der Aufständischen. Maffenflucht über die französische Grenze.
Als am Ende des Weltkrieges die Vertreter der alliierten und assoziierten Großmächte zusammen- traten, um den Deutschen und ihren Verbündeten den Frieden zu diktieren, da war das Übergewicht der „high five" so stark, daß die kleineren Mitglieder der Entente sich wohl oder übel m den Schutz und Schirm der Großen begeben mußten, wenn sie bei der Neuordnung der Dinge nicht zu kurz kommen wollten. Seit dieser Zett hat die b e l - gische Politik im Fahrwasser Frankreichs geschwommen. Zwar wurden von Brüssel aus wiederholt Versuche unternommen, sich wenigstens vorübergehend von dem Leitseil des Quai d Orsay zu befreien, aber sie scheiterten meist an der Starrheit ber französischen Bormachtsidee. Es gab damals nur eine Macht neben Frankreich, auf die sich ^.sl- gien bei feinem Bestreben nach größerer Selbständigkeit hätte stützen können unb die es zu einem Gegendruck auf den großen französischen Verbündeten hätte gebrauchen können. Diese Macht war England. Aber bie britische Politik hanbelte — bank ber Unfähigkeit ber bamaligen beutschen Diplomatie nahezu während der ganzen Nachkriegszeit im eng= ften Einvernehmen mit den Franzosen, so daß auch die belgischen Staatsmänner mit ihren zaghaften Bestrebungen, sich dem Pariser Zwang zu entziehen, allein bleiben mußten.
Die Lage änderte sich mit einem Schlage als der Nationalsozialismus in Deutschland die Macht über- nahm und in ber Folgezeit Volk und R-ich w.-d-r zu einer wehrhaften Einheit zusamm-nschmi-d-t-, die allein die Voraussetzung für die Auftecht-rhal- tung des europäischen Gleichgewichts, damit auch des Friedens und der Unabhängigkeit der kleineren Staaten immer sein wird. Nun gewann auch Belgien die Möglichkeit zurück, zwischen den drei großen Nachbarvölkern zu wählen und seine frühere unabhängige Stellung in der internationalen Politik langsam wiederzuerobern. Die außenpolitischen Grundsätze des Dritten Reiches welche die unbedingte Achtung vor dem Eigenleben anderer Volker und Staaten fordern, die nur auf den Frieden gerichtete Handlungsweise Adolf H l t l e r s , das Beispiel des deutsch-polnischen Vertrages und Vertragens muhte bie belgische StaatssUhrung davon Überzeugen, daß dem kleinen Lande von der deutschen Seite keine Gefahr droht, daß es vielmehr für die Brüsseler Regierung darauf antarne, Zwischen England, Frankreich und Deutschland einen Zustand gleichen Rechts und gleicher Starke Herstellen zu helfen.
Die so gewonnene Bewegungsfreiheit hat Belgien in den beiden letzten Jahren öfters dazu be- I nutzt um feine Handlung der englischen These an- vassen bei gleichzeitiger vorsichtiger Losmig von der französisch-bolschewistischen These. Versuche zueiner «ermittelnden Tätigkeit wurden besonders m ben Loc?rnogesprächen nach ber Wiederherstellung ber »ollen deutschen Souveränität im Rheinlands sichtbar, und sie kommen jetzt ganz stark Fln Ausdruck in der Rede, die der belgische Außenminister Spaak vor der ausländischen Presse gehalten hab Die Ausführungen Spaaks decken sich m einige Teilen fast wörtlich mit jenen Einwendungen die Deutschland seit Jahr und Tag gegen die Absichten und Tendenzen der französischen Allianzpolitik, aeaen die Schlagworte und Verdunkelungsmanover Z Z Gen er Bundes erhoben hat. Auch wir treten -in Ml -in- Reform des internationalen Rechts, ou* wir lehnen jene unübersehbare ®etftanbSDcr- öttichtunaen ab, welche die franzofifch-fowi-trusii ch- Abenteuerpolitik uns zumuten mochte. Die (amteit ber Austastung über wichtige -uropoi che Probleme zwifch-n Berlin und Brusiel ist em gutes Sen ür ben Fortschritt einer allgemeinen V°l- keroerstänbigung und für bie Ueberminöun8 des unseligen Kriegsgeistes von 1018.
„Sorte ber Weisheit"
»rüffel, 21.Juli. (DNB.) Die programmatischen Erklärungen, die der neue belgisch- Aich-M Minister Spaak am Montag »^nttich ern. Frühstücks der ausländischen Presse uv Grundlinien der belgischen Außenpolitik abgab, hinterließen einen starken Eindruck. ,
Der flämisch-katholische „Standaard schreibst daß für die belgische Außenpolitik eineg t u n g angegeben worden sei, und zwar die Jt tung bie ber „Stanbaarb" bas ^0 flämisch- Volk unb bie groß- Mehrheit der belgischen V-°°i terung einschlagen wollen. Das Blatt z 9
Sätze aus den Erklärungen Spaaks, in Denen
Stellen:, Vereins., gemeinnützige Anzeigen sowie ein« jpaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzei- gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf.
Druck und Verlag: vrühl'sche Universitäts-Such- und Steindruckerei R.Lauge in Siehe». Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe^^M-ngEbichlust-staff^
Nr. 169 Erster Blatt 186. Jahrgang Mittwoch, 22. Zu« 1956
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen


