Ausgabe 
22.6.1936
 
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Gporttag der GS. in Gießen

Von den Wettkämpfen. Beim Weitsprung. (Aufn.: Photo-Pfaff, Gießen.)

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R.Hahn

Liebe erlebt.

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Otto Klei'nke

und FrauMarga,geb.Zahn

Moskau im Kriegsjahr 1916

Dramat. Handlung - Unerhörte Spannung

Kunst und Wissenschaft.

Beisetzung des Dichters Heinrich Lersch.

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einsetzen, haben wir in den letzten Jahren bewiesen. Wir sind bereit, alles einzusetzen, denn dann ge­winnen wir das Leben, rote es vor vielen tausend Jahren unsere Vorfahren gewonnen haben und wie es einmal in tausenden von Jahren wieder gewon­nen werden wird, wenn an dieser Stelle die jungen Kameraden und die jungen Bergmänner wiederum stehen.

Der Feuerring der Werkscharen entzündete um den Holzstoß die Fackeln, mit denen das Sonnwend­feuer in Brand gesteckt werden sollte. Ein Bergmann spricht das Lied der Kohlenhäuser und dann singen alle das LiedBrüder in Zechen und Gruben". Dann erschallt das Ankunftslied am Feuer:Flamme empor, leuchte uns, führ unser Volk zum heil". Feier­liche Ruhe tritt ein, der Feuerring tritt zusammen und entzündet das Sonnwendfeuer, und unter atem­loser Stille lauscht die Menge dem vom Hauptamts­leiter für Handwerk Deßler-Andreß vorge- tragenen Feuerspruch.

Drei Kränze werden von den letzten Flammen des sterbenden Feuers verzehrt, einer für die Gefallenen der Arbeit, einer für die Gefallenen des Weltkriegs und der letzte für die Gefallenen der Bewegung. Die Bergleute entzündeten als Symbol ihre Grubenlam­pen und Fackeln an dem Sonnwendfeuer zum Zei­chen dafür, daß sie den Schwur am Feuer unten im Leben der Arbeit wahr machen wollen. Am Sonntag war der Eschenburgturm das Ziel vieler Volks­genossen, die den sportlichen Vorführungen der Werk­scharen beiwohnen wollten und am Nachmittag und Abend sich dem Treiben des großen Volksfestes, das gleichfalls ganz unter der Idee der Gemeinschaft stand, Hingaben. Den Abschluß bildete ein großes Höhenfeuerwerk.

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Höhenfeuer über Schacht und Hütte

Die Sonnwendfeier des Bergmanns auf der Eschenburg.

Büchertisch.

Dr. jur. Semjonow : D ie Güter der Erde. Dom haushalt der Menschheit. Eine Wirt­schaftsgeographie für Jedermann, mit vielen Bildern von Wilh. Petersen, broschiert 6,75 RM., in Ganz» leinen 8,75 RM., Verlag Ullstein, Berlin. 156. Der Gedanke, die ungemein verwickelten Beziehun» gen der Weltwirtschaft einem großen Laienkreise ver­ständlich zu machen, hat gewiß etwas sehr Verlocken­des und verdient auch Dank. Denn obwohl die Welt­wirtschaft das tägliche Leben bis ins kleinste be­herrscht und jede Störung von uns unangenehm empfunden wird, sind die wirtschaftlichen Beziehun­gen der Nationen und Länder und ihre Hintergründe wie Boden, Klima, Bevölkerung den meisten ein Ding mit sieben Siegeln. Semjonow nimmt den Leser mit auf die Reise nach fernen Ländern und zeigt ihm an Ort und Stelle, wie die Güter erzeugt, gekauft und verkauft werden, die er daheim verzehrt und mit denen er sich kleidet. Dabei versteht es der Verfasser, jeweils mit einem geschichtlichen Rückblick zu zeigen, welche Bedeutung die eine oder andere Güterproduktion im Wandel der Jahrtausende aehabL hat. Ein besonders interessantes Kapitel ist der' Wandel, den das tägliche Brot in all seinen verschie­denen Formen in der Versorgung der Menschheit durch die Jahrtausende hindurch genommen hat, Semjonow bespricht in fesselnder und aufschlußreicher Weise alle Produktionsarten und Anbaugebiete des Rohstoffes Korn und geht dann weiter die verschie­denen wichtigen Lebensrnittel durch. Genußmittel, Textilien, Brennstoffe, Metalle und Edelsteine wer- den in den weiteren Kapiteln in der gleichen Art besprochen. Der leichte, plaudernde Ton seiner Dar­legungen wird dem Verfasser gewiß eine große und dankbare Lesergemeinde sichern, wenn auch nicht immer alle Fragen, die durch die Lektüre aufgewor­fen werden, ihre hinreichend gründliche Beantwor­tung finden. Aber daß das fesselnd geschriebene Buch schon dazu anregt, über wirtschaftliche Fragen nach­zudenken und die Kenntnis davon durch weiteres Studium zu vertiefen, ist ein großes Verdienst dieses Buches. Die in den Text eingestreuten Zeichnungen von Petersen, erscheinen uns recht häufig allzu phan­tasievoll, um die an sich doch recht sachliche Materie aufzuhellen.e

Familie Igels Wochenende. Bilder von Fritz Baumgarten. Verlag A. Anton & Co., Leipzig. (122) Die kugelrunden, stache­ligen kleinen Igel sind putzige Gesellen; hier sehen wir in schönen Bildern, wie die ganze Familie Igel in den Wald zum Wochenende fährt, um sich mit Musik und allerlei lustigen Spielen die Zeit zu ver­treiben. Da wird geangelt und gerudert, und mun­ter plantschen die Jüngsten imPfützensee". Schließ­lich geht's wieder heim nach Jgeldorf. und die be­sorgte Jgelmutter ruft:Marsch, marsch, ins Bett! 's ist höchste Zeit, damit ihr ausgeschlafen fett)!* Dieses Bilderbuch wird vielen Kindern Freude bereiten.

Auf den Gießener Sport­platzanlagen herrschte am Samstag und am gestri­gen Sonntag Hochbetrieb. Während die sportlichen Wettkämpfe der HI., des Jungvolks und des BdM. ihren Höhepunkt erreicht hatten, wurden auf dem Universitätssportplatz die Kämpfe des 1. Sturm­bannes der 83. SS.-Stan- darte ausgetragen. Es war herrlich, diese Jugend im Kampf zu sehen. Ueberall eifriges Bemü­hen, gute Leistungen zu erzielen und es unseren großen sportlichen Kön­nern gleichzutun.

Noch während der BdM. feine Wettkämpfe ab» wickelte, trat die SS. zum Schießen an, um hiermit den großenSport- fonntag einzuleiten. Wäh­rend das Kleinkaliber-

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ter, Kugelstoßen: 11,23 Meter; Metz: Sturm 4/83 Friedberg, mit 48 Punkten; 100-Meter-Lauf: 12.4 Sek Weitsprung: 5,60 Meter, Kugelstoßen: 9,37 Meter; Bender, Rud., Sturm 3/83 Hungen, mit 47 Punkten; 100-Meter-Lauf: 12.7 Sek., Weit- fprung: 5,12 Meter, Kugelstoßen 10,35 Meter.

hcmdballblihturmer:

1. Sieger: Sturm 4/83 Friedberg mit 3 gern. Spielen' Preis: 1 Medizinball, gest. von Kreis- lettung Gießen; 2. Sieger: Sturm 1/83 freßen nut 1 gern. Spiel, 1 Spiel unentschieden, 3. Sieger- Sturm 2/83 Wetzlar mit 1 gern. Spiel, 1 Spiel unentschieden. (Beim 2. und 3. Sieger entschied die Antrittsstärke von 1/83.)

Geländehindernislauf:

1 Sieger: Sturm 1/83 Gießen mit 446 Punkten; Preis: 1 Medizinball, gest. von KreisleitungI Gießen, 2 Sieger: Sturm 4/83 Friedberg mit 431 Punkten, 3 Sieger- Sturm 2/83 Wetzlar mit 419 Punkten.

Ein^zelsieger: Kuhl, Sturm 2/83 Wetzlar; Lipski, Sturm 4/83 Friedbera. Zeiten wurden nicht abgenommen, da nur Mannschaftskampf. Dle Elnzel- fieger erhielten für ihre Bestleistungen je eine Sportgarnitur, die von der Firma Poppe und Co. ^^Die Rahme^nkämpfe waren keine Pflichtkämpfe und wurden daher auch nicht in die Gesamtwertung ^/stÄ^en schießen. Offen nur für die Füh­rer der Einheiten inkl. Stab 1/83 Gießen 1. Sieger: SS -Hauptsturmführer Hainbach, Sturmbann 1/83, Stab 1/83 SS.-Standarte. Preis: ein Kleinkaliber­gewehr, gestiftet vom Oberbürgermeister der Stadt ®s\\ n t a 1 i b e r f <f) i e 6 e n. 1. Sieger: Sturm 4/83 Friedberg, bestehend aus einer Mannschaft von vier Mann. r .. ,

Keulenweitwurf. Der Keulenweitwurf konnte durch die vorgeschrittene Zeit nicht mehr ausgeführt werden.

und das Pistolenschießen besondere Einzelkämpfe darstellten, bestand der eigentliche Mannschaftskampf aus einem Dreikampf, einem etwa 7 Kilometer langen Geländehindernislauf und einem Handball­blitzturnier. Warum gerade der größte Wert der­artiger Wettkämpfe auf den Mannschaftskampf ge­legt wird, sei in diesem Zusammenhang erwähnt. Im friedlichen, aber harten Wettstreit kämpfen die einzelnen Stürme gegeneinander. Die Leistungen der einzelnen Sturmkameraden werden mit Punkten bewertet, zusammengezählt und die Gesamtpunktzahl ergibt das Ergebnis des Sturmes. Der Sturm stellt also auch hier eine geschlossene Einheit dar, und nur die Leistungen aller, Solidarität im wahrsten Sonne des Wortes, können dem Sturm einen Er­folg bringen.

Und so ist hierdurch der Mannschaftskampf, der zur Mannschaftsleistung führt, erstes und höchstes Gebot in der SS. geworden. Wer also die Wett­kämpfe von dieser Seite, von der Seite der Zweck­mäßigkeit und des Erfolges aus betrachtet, dem geben sie unsagbar viel, insbesondere deshalb, weil wir noch alle lernen müssen, einer für den anderen, für ein gemeinsames großes Ziel einzustehen.

In echter Kameradschaft und guter sportlicher Haltung nahmen dann die Kämpfe ihren Fortgang, herrliche Sportgestalten, z. T. schon völlig braun gebrannt, kämpften um den Siegeslorbeer. In allen Hebungen wurden durchschnittlich gute Leistungen erzielt, und alle waren eifrigst bemüht, ihrer Mann­schaft möglichst viele Punkte zu verschaffen. Nach­dem im Handballspielen die Punkte festgestellt waren, traten die Läufer etwa gegen 6 Uhr zum Geländehindernislauf an. Die Strecke führte über Landstraßen, unebenen Waldboden, durch Sand- gtäben, über künstlich geschaffene Hindernisse hin­weg zurück zum Sportplatz, auf dem noch eine Runde gelaufen werden mußte. 36 Läufer traten zum Start an und bildeten somit 3 Mannschaften. Wenn man bedenkt, daß dieser Lauf bei drückender Hitze gestartet wurde, über recht schwierige Hinder­nisse führte und alle Läufer das Ziel in guter Zeit erreichten, so verdient dieser Mannschaftskampf eine besondere Beachtung und gibt einen Einblick, mit welcher Sorgfalt in der Schutzstaffel an der körper­lichen Ertüchtigung jedes einzenlen SS.-Mannes gearbeitet wird.

Eine eingelegte Ruhepause, die jedem Gelegen­heit gab, sich tüchtig zu stärken und zu erholen, leitete über zum Marsch auf den Bismarcksturm, auf dem die Siegerehrung, verbunden mit der Sonn­wendfeier ftattfanb.

Die Ergebnisse

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1. Sieger: Sturm 4/83 Friedberg mit 6.117 Punk­ten; Preis: 1 Kleinkalibergewehr, gest. vom Gießener Anzeiger; 2. Sieger: Sturm 1/83 Gießen mit 5.855 Punkten; Preis: 1 Handball, gest. von der Bezirks- sparkasse Gießen; 3. Sieger: Sturm 2/83 Wetzlar mit 4.978 Punkten; 4. Sieger: Sturm 3/83 Hungen mit 4.335 Punkten.

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(Dillkreis).

LPD. Aus der E s ch e n b u r g, 21. Juni. Eine der eindrucksvollsten Sonnenwendfeiern war die Feier des deutschen Bergmanns aufder Eschen­burg bei Dillenburg, die bei dieser Ge­legenheit geweiht und ihrer Bestimmung zugeführt wurde. Die Eschenburg, derTurm des deutschen Bergmanns", war das Ziel zahlreicher Abordnungen der Bergleute aus allen deutschen Gauen, vom Ruhrgebiet bis zum äußersten Schlesien. Mit ihren schlichten Trachten aber far­benfrohen Kopfbedeckungen gaben sie der Veran­staltung das Gepräge. Schon lange vor Einbruch der Dunkelheit strömten die Menschenmassen nach der Dietzhölztaler höhe, auf deren höchsten Gipfel 580 Meter über dem Meere sich der 41 Meter hohe Turm der Eschenburg erhebt. Dor dem Turm war ein großer Platz hergerichtet worden, in dessen Mitte sich ein viele Meter hoher Holzstoß befand mit einem Runenkreuz als Abschluß, der zu Be­ginn der Sonnenwenfeier angezündet wurde. Um dieses offene Viereck hatten alle Gliederungen der Partei und Tausende von Bergleuten Aufstellung genommen. Nach kurzen Ansprachen von Kreislei­ter Seyer, Gauwalter der DAF. Willy Becker und Reichsbetriebsgemeinschastswalter Pg. Pad­berg- Bochum erklärte der B^rghauptmann Pg. M a n d e rb a ch die Bedeutung der Eschenburg, hier sei schon vor 3 000 Jahren von den Bergleuten das Eisen geborgen worden, für Waf­fen und für Pflüge, für die Verteidigung und die Ernährung des Volkes, hier an der Eschen­burg, wo an der Stelle eines jetzigen Lagers der Werkscharen eine großzügige Erholungs­stätte für den Bergmann erstehen soll, werde er sich neue Kraft für sein hartes Dasein schöpfen.

Der Leiter des Obersten Ehren- und Disziplinar- hofes der DAF., Dr. von Renteln, überbrachte die Grüße der Reichsleitung der Partei und der Deutschen Arbeitsfront. Es gibt unter allen Lebens­gesetzen eines, das das Allesbeherrschende ist, das Gesetz der Arbeit. Niemand ist so sehr an die­ses Gesetz gebunden wie der deutsche Bergmann. Daß wir als junge Generation nicht feige vor schwerer Arbeit zurückschrecken, sondern uns mit ganzer Kraft

Staatsrat Simon-Koblenz sprach zu Herzen gehende Abschiedsworte. In M.-Gladbach wurden die sterblichen Ueberreste des Dichters mit allen Ehren empfangen und zur väterlichen Schmiede ge­leitet, in der die Aufbahrung erfolgte. Die letzte Auf- bahrung erfolgte dann im Städtischen Haus der Heimat. Dann erfolgte die feierliche Beisetzung in dem Ehrengrab, das ihm die Stadt M.-Gladbach ausgerichtet hat. .

Der Reichsminister für Dolksaufklarung und Pro- paganda, Dr. Goebbels, hat an die Gattin des verstorbenen Dichters Heinrich Lersch, Frau Erika Lersch, Bodendorf im Rheinland, das folgende Bei- leidstelegramm gesandt:Zum unerwarteten Tode Ihres Gatten spreche ich Ihnen mein herzliches und aufrichtiges Beileid aus. Dem deutschen Volke, zu dem er sich stets aus ganzem Herzen bekannt hat, wird Heinrich Lersch und sein dichterisches Werk unvergessen bleiben/

Des Führers Glückwünsche

an den Allgemeinen Deutschen Musik-Verein.

Auf das Treuegelöbnis der Teilnehmer an der Hauptversammlung des Allgemeinen Deut­schen Musik-Vereins antwortete der Füh­rer und Reichskanzler mit folgendem Telegramm: Den zur Feier des 75jährigen Bestehens des Allge­meinen deutschen Musik-Vereins in Weimar ver­sammelten Tonkünstlern danke ich für die mir tele­graphisch übermittelten Grüße, die . ich mit den besten Wünschen für weitere erfolgreiche Arbeit im Dienste deutscher Kunst herzlichst erwidere.

Adolf Hitler."

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