Nr. 143 Erstes Blatt
186. Jahrgang
Montag, 22. Juni 1936
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Oer Tag des RGKK. in Frankfurt
Die Sonnwendfeier
Die moiorsporilichen Veranstaltungen
land! land!'
Der Vorbeimarsch vor dem Korpsführer
des Horst-Wessel-Liedes fand die Kundgebung ihr Ende.
gewonnen, selber zu arbeiten und zu schaffen, bis das Oedland Frucht trägt und bis die Gemeinschaft der Deutschen sich in der gleichen ehrenvollen Arbeit für des Vaterlandes Zukunft fest und unzerreißbar verschworen hat. Und so stehen wir, Deutschlands Arbeitssoldaten, in dieser Stunde vor unserem Volk und vor der nordischen Welt, um aus unserem Geiste das Bekenntnis abzulegen, daß wir stark, tapfer und fleißig schaffend hinter unserem Führer stehen. Das Feuer der Sonnenwende soll in uns verbrennen, was schlecht, und läutern, was gut ist. Und seine Flamme soll in uns weiterbrennen als das Licht unseres Weges, den wir gehen zu Deutschland, unserem heiligen Vaterland.
Arbeitsmänner mit großen Kränzen treten vor, die den im Weltkriege gefallenen Helden gewidmet sind und werfen sie in die Glut des Sonnenwendfeuers. Der Zapfenstreich beendete die Feier. Dann ordneten sich die grauen Kolonnen zum Vorbeimarsch, den Reichsarbeitsführer Hierl abnahm.
— „Deutschland und immer nur Deutschantwortete die Mannschaft. Wieder Fan-
Dann verpflichte fee Korpsführer Hühnlein die im Jahre 1935 neu dem Korps beigetretenen Männer und Junggenossen der HI. auf den echten und wahren Kameradschaftsgeist, den Geist der Front, den Geist des Zusammenstehens, den Geist des Einsatzes des einen für den anderen, den Geist der Pflichterfüllung über den Befehl hinaus, den Geist der persönlichen Einfachheit, den Geist der Hingabe zum Ganzen, den Geist der Liebe zu Volk und Vaterland und den Geist der Treue, der unerschütterlichen Treue zum Führer. Ein freudiges „Ja" der Vereidigten gab dem Willen Ausdruck, diese Pflicht zu erfüllen. Dann enthüllten sich auf Befehl des Korpsführer die neuen Stander und als erste Handlung senkten sich die neuen Fahnen zusammen mit den alten zu Ehren der Gefallenen der Bewegung, während die Musik das Lied vom guten Kameraden spielte. Dann sangen die 10 000 NSKK.-Männer noch auf Wunsch des Korpsführers das Panzerwagenlied und „Volk ans Gewehr" und mit einem brausenden Sieg-Heil auf
Sonntagnachmittag führte die Motorgruppe Hessen auf dem Ausstellungsgelände an der Bismarckallee eine kraftfahrsportliche Veranstaltung durch, deren vielseitiges Programm den mitwirkenden NSKK.-Männern Gelegenheit gab, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Darbietungen eröffnete die Motorsportschule We st mark mit einem Figurenfahren auf Solo- und Beiwagenkrafträdern, wobei die außerordentliche Beherrschung der Maschinen durch die Fahrer und die exakte Ausführung der Figuren ausfiel. Eine Fuchsjagd zeigte in noch gesteigertem Maße die Geschicklichkeit der beteiligten Fahrer, die in atemberaubendem Tempo um die Bahn fegten. Vor allem fanden akrobatische Hebungen am fahrenden sowie Gleichgewichtsübungen am stehenden Motorrad Beifall. Eine der Hauptprüfungen des Nachmittags war die gemischte Staffelte — Läufer, Radfahrer, Motorradfahrer, Auto —, die eine Mannschaft der Standarte M 46 Hanau gewinnen konnte. Eine Körperschule von 100 Mänern der M 49 und Mo- tor-HJ. zeigte Stillauf und Freiübungen, endend in von den Teilnehmern gestellten Riesenbuchstaben: NSKK.
farenklänge; lange Reihen von Fackelträgern tauchten unter den Quadern des Tores auf, die Spaten blitzten im Scheine der Fackeln. Dann erschallt Trommelwirbel und, von den Fackelträgern entzündet, lodern die Flammen des Sonnenwendfeuers hoch zum nächtlichen Himmel. Das Lied der Sonnenwende „Flamme empor" erklingt. Dann hält Generalarbeitsführer Dr. Decker- Berlin die Feuerrede, in der er ausführte:
Der Führer hat den Arbeitsdienst die Schule der Nation genannt. In ihr soll jeder junne Deutsche zur Volksgemeinschaft und zur wahren Arbeitsauffassung erzogen werden. Wir sind verantwortlich für unser eigenes Handeln oder Versäumen, darum haben wir aus unserem Glauben den Willen
dernisse überwinden. Sieger wurde die Mannschaft der Standarte M/49 Frankfurt vor M/147 Gießen und M/148 Wiesbaden. Die Motorsport- schule Helsa der Motorgruppe Hessen bewies in einem Fahrzeugexerzieren die ausgezeichnete Ausbildung ihrer Kursteilnehmer. Erstaunlich war vor allem, mit welcher -Sicherheit jetzt 14 Tage im Dienst der Schule sich befindende NSKK.-Männer, die vorher noch nicht im Besitz eines Führerscheins waren, ihre Maschinen beherrschten. Eine lustige Staffelte des Sturmes 2/M49 erfreute die Zuschauer. In dem heiteren Verkehrsspiel „Schreckliche Ereignisse zu Schillers Füßen" mußte der Dichter „persönlich" erscheinen und auf die verschiedensten Verkehrsunfälle herabblicken, die sich vor der auf dem Platz aufgebauten Frankfurter Hauptwache abspielten. Sogar ein Autozusammenstoß, bei dem die Feuerwehr mit Schaumlöschgeräten eingreifen mußte, fehlte nicht. Ein olympisches Schlußbild, dessen fünf Ringe durch NSKK.-Männer gestellt wurden, beendete die Veranstaltung. Am Abend spielte sich auf dem gesamten Ausstellungsgelände ein großes Volksfest mit Tombola, Tanz und Belustigungen aller Art ab.
eihe der Stander und Vereidigung des Nachwuchses
Schicksalsgemeinschaft zu formen, dann sei es die Aufgabe jedes kleinen Sturms, diese Aufgabe in kleinem Rahmen oorzuleben. Und das fei das Herrliche: diese Menschen stehen zusammen und geben sich innerlich die absolute Gleichberechtigung. Dort, wo höhere ßeiftungsftufen und höhere Verantwortlichkeitsstufen mit größeren Rechten aus- geftattet sind, da feien sie auch gleichzeitig mit höheren Pflichten ausgeftattet. Eine Gliederung sei nur dann berechtigt ein Sondergebiel zu betreuen, wie z. B. das NSKK. das Gebiet der Motorisierung, wenn sie weltanschaulich verläßlich und g e f e ft i g t ist. Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps sei stolz darauf, ein Ideengut betreuen zu dürfen, dem gerade der Führer so große persönliche Zuneigung und Hingabe widme.
Der Korpsführer wies dann auf die große Bedeutung der motorsportlichen Veranstaltungen hin, wie sie erst am letzten Sonntag auf dem Nürburgring Deutschland einen so großen Erfolg gebracht haben, und fuhr dann fort: Es war mir eine besondere Freude, Gauleiter Sprenger mitteilen zu können, daß auch die Fahrt „Rund um Schollen" in Ordnung gehe. Gauleiter Sprenger hat bei dieser Gelegenheit sein Bedauern ausgesprochen, nicht unter den NSKK.-Männern weilen zu können. Zum Schluß wies der Korpsführer auf die Verkehrsordnung hm. Es verstehe sich von selbst, daß gerade das NSKK. und die gesamte Partei hinsichtlich der Ver- kehrsvorschriften und der Verkehrsordnung vorzüglich in der Oeffenllichkeit dastehen. „Je mehr wir vorbildlich in der V e r k e h r s d, s z i ° plin sind, mit um so größerem Erfolg werden uns dann andere Aufgaben zugewiesen werden können".
Den Abschluß des ersten Tages bildete die S o n - nenwendfeier auf dem Ausstellungsgelände an der Bismarckallee. Dort halten um den großen Holzstoß die HI. mit Fackeln und dahinter alle Gliederungen der Partei sowie zahlreiche Volksgenossen Aufstellung genommen. Mit dem Liede „Flamme empor" fand die mitternächtliche Feier ihren Anfang. Ein chorisches Spiel leitete zu der
Feuerrede des Gaupropagandaleiters Müller-Scheid
über. Er sagte: Die Flamme sei ein Symbol für sehr verschiedene Gefühle. 1914 wurde in Europa ein gewaltiges Feuer entzündet, damit das deutsche Volk in den Flammen vergehen sollte. Und als 1918 die deutsche Armee zurückmarschierte, da schien es so, als ob Deutschland niemals wieder aus diesem furchtbaren Zustand sich herausringen würde. Dann wurde ein neues Feuer entzündet, das war das Feuer des Klaffenhasies, des Bruderkampfes. Es schien so, daß der Zerfall des deutschen Volkes von keiner Macht dieser Erde mehr aufzuhallen sei. Aber da kam einer und zündele ein Feuer an, von dem allmählich die Herzen von Tausenden, Hunderitausenden und Millionen ergriffen wurden. Er zündele das Feuer einer neuen Hoffnung und eines neuen Glaubens und der Zuversicht an. Das war Adolf Hiller. Er hat nicht nur ein Feuer des Glaubens und des
Partei und Volk.
Dr. Goebbels auf dem Gautag der Knrmark
Potsdam, 21. Juni. (DNB.) Auf dem Appell aller Gliederungen des Gaues Kurmark der NSDAP, in Potsdam sprach Dr. Goebbels. Es ist eine Freude für uns, sagte Dr. Goebbels u. a., feststellen zu können, daß sich in Deutschland alles geändert hat, nur wir selbst nicht. Wir haben eine alle Well gestürzt und sind selbst die Alten geblieben! Und nur deshalb hatten wir die Kraft, ein Volk, das fast zu zerfallen drohte,
In der folgenden Gefchicklichkeilsprü- Ein riesiges Feuerwerk beschloß den Tag des f u n g mußten die Fahrer die verschiedensten Hin-1 NSKK. in Frankfurt a. M.
Die Mchssonneuweudseier des Arbeitsdienstes.
LPD. Frankfurt a. M., 21. Juni. Unter großer Beteiligung der Frankfurter Bevölkerung beging am Samstag und Sonntag die Molorgruppe Hessen den „Tag des NSKK". lieber 10 000 Männer des Nationalsozialistischen Kraftfahr-Korps waren aus Hessen-Nassau und Hessen, aus den angrenzenden Teilen von Hannover und Thüringen sowie aus Unterfranken nach Frankfurt a. M. gekommen, um dem Korpsführer die Gewißheit zu geben, daß die Molorgrupppe Hessen treu, opferwillig und einsatzbereit ist.
Der „Tag des NSKK." begann am Samstaa- nachmillag mit der feierlichen Flaggenhif-
Der Tag der NSKK. wurde am Sonntag mit der Weihe von 26 neuen Standern und der Vereidigung der im Jahre 1935 neu dem Korps beigetretenen Männer und Junggenoffen der HI. fortgesetzt. Bei herrlichstem Sommerweller nahmen die Einheiten der Motorgruppe Hessen an der Bismarckallee Aufstellung. In einem großen offenen Viereck standen 10270 Männer der Molorgruppe Hessen, ferner hallen je ein Ehrensturm der SA. und SS. Aufstellung genommen.
Korpsführer Hühnlein, in dessen Begleitung sich Obergruppenführer S e y d e l und Brigadeführer Prinz Richard von Hessen befanden, schrill die Front ab. Obergruppenführer Sey- d e l dankte dem Korpsführer dafür, daß er zum Frankfurter Tag des NSKK. gekommen ist. In der Molorgruppe Hessen sei fleißig und zielbewußt gearbeitet worden. Der Tag des NSKK. solle der Bevölkerung einen Einblick geben in den Geist, der in seinen Reihen herrsche, er solle seine Geschlossenheit und seinen Ausbildungsstand zeigen und die Einheiten einander näherbringen.
Korpsführer Hühnlein
sprach feine Anerkennung aus für die tadellose Aufstellung und wies dann auf den Wert eines Aufmarsches in größerem Verbände hin. Dadurch wachse der Blick und der Stolz des einzelnen Mannes. Er solle seinen Korpsführer sehen und von ihm hören, mit welcher Begeisterung und mit welcher Hingabe er von seiner Aufgabe spricht. Es gebe nur eine Aufgabe, die ewig neu und ewig alt ist, die Aufgabe des Zusammen st ehens im nationalsozialistischen Gemeinschafls- und Kameradschaftsgeist. Wenn der Führer sage: Meine Aufgabe ist, das gesamte deutsche Volk zu einer Volks- und
Mutes entzündet, er hat auch ein Feuer der Liebe und der Kameradschaft entzündet. Und dieses Feuer der Kameradschaft soll nun das deutsche Volk immer mehr zu dem zusammenschweißen, was wir immer und immer wieder die neue deutsche Volksgemeinschaft nennen. Wenn der Holzstoß aufflammt, wollen wir geloben, daß wir die Eifersüchteleien und Nörgeleien von heute ab noch heftiger bekämpfen wollen, als wir es seither getan haben. Wir wollen in dieser Stunde uns erinnern, daß wir einmal an einem Abgrund gestanden haben, und uns erinnern, daß man uns einmal geöemütigt hat, wie selten ein Volk gebe« mütigt worden ist. Aber wir wollen uns heule erinnern, daß wir dennoch als Sieger aus all diesen Zeilen hervorgegangen sind. Unser großer Kriegsgewinn ist Adolf Hiller. Das müssen wir uns immer vor Augen hallen, damit wir nicht in den kleinen Widerwärtigkeiten des Alltags den Blick für die große Linie der Politik des Führers verlieren, daß wir mutig und standhaft bleiben.
Unter dem Gesang des Liedes „Flamme empor" loderten nun die Flammen mächtig zum nächtlichen Himmel empor. Ein brausend in die laue Sommernacht hinausschallendes dreifaches Sieg-Heil auf den Führer, der dem deutschen Volk die Freiheit, die Waffen und die Ehre wiedergegeben hat, sowie der Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel- Liedes beendete die Sonnwendfeier.
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9tad) der Paradeaufstellung wurde ein Propagandamarsch durch die Stadt durchgeführt. Die ganze Gruppe war in zwei Abteilungen gegliedert, die sich dann gemeinsam kurz vor dem Opernplatz trafen zum Vorbeimarsch vor dem Korpsführer Hühnlein, der sich mit dem Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs und dem Führer der Motorgruppe Hessen, Richard Prinz von Hessen, dort eingefunden hatte, um den Vorbeimarsch abzunehmen. Trotz der Mhenden Sonnenhitze marschierten die acht Standarten der Molorgruppe Hessen in stramm ausgerichteter Haltung an ihrem Korpsführer vorbei und ernteten für ihr forsches Auftreten den Beifall der trotz der außerordentlichen Hitze zahlreich erschienenen Volksgenossen. An dem Vorbeimarsch waren beteiligt die Standarten 49 Frankfurt, 50 Darmstadt, 148 Wiesbaden, 150 Mainz, 46 Hanau, 47 Kassel, 48 Mar- den Führer und dem Gesang des zweiten Verses I bürg und 147 Gießen.
jung auf der Kuppel der Frankfurter Festhalle. Ein Konzert in der Festhalle leitete dann die Veranstaltung ein. Unter Leitung des Musikinspi- zienlen des NSKK., Brigadeführer Krümmel, zeigten 300 Musiker ihr Können. Inzwischen entwickelte sich auf dem Festhallengelände ein frohes Lagertreiben. 200 Zelle waren für über 4000 NSKK.-Männer errichtet worden. Der Korpsführer, Obergruppenführer Seydel, Brigadeführer Prinz Richard von Hessen und zahlreiche andere hohe SA.- und SS.-Führer ließen es sich nicht nehmen, dem Biwak einen Besuch abzustallen und an dem frohen Lagerleben teilzunehmen.
Lübeck, 22. Juni. (DNB.) Vor dem H o l - stentor fand die Sonnenwendfeier des Reichs- arbeitsdienstes statt, zu der die Abteilungen der Reichsarbeitsdienstgruppe 70, Schleswig-Holstein, nach Lübeck gekommen waren. Reichsarbeitsführer Hierl war mit feinem gesamten Stabe erschienen. Auch Reichsminister Dr. Frick und Reichsleiter Rosenberg nahmen an der nächtlichen Feierstunde teil.
Fanfarenstöße leiteten die Sonnenwendfeier ein, für die Oberst-Feldmeister Scheller die Worte und Obertruppführer Stein eck er die Musik geschrieben hat. Nach dem Fahneneinmarsch hallte die Stimme des Sprechers über den weiten Platz. Vom Süden bis zum Norden, vom Osten bis zum Westen gibt es nur einen Glauben und nur ein Bekenntnis: Deutschland und immer nur Deutsch-
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Der Vorbeimarsch am Korpsführer Hühnlein. (Aufnahme: Schwarz, Frankfurt a. M.)
Motorstandorte 147 Gießen auf d-m Trieb vor dem Start nach Frankfurt a. M. (Aufnahme: Photo-Pfaff, Gießen.)
zu einer neuen Gemeinschaft zusammenzuschweißen. (Stürmischer Beifall.) Dr. Goebbels rechnete unter der begeisterten Zustimmung der Zehntausende nun mit denen ab, die mit geringschätziger Miene sagen: „Der Führer! Jawohl! Aber die kleinen Hitler!" „Hier sind die .kleinen Hitler* des Gaues Kurmark aufmarschiert, und nun wage einer, den ersten Stein auf sie zu werfen! Genau so wie ihr euch zum Führer bekennt, bekennt der Führer sich zu euch! Er wird es niemals vergessen, daß es die ,kleinen Hitler* waren, die mit ihm die Stufen bauten, aus denen wir zur Macht emporsteigen konnten!" (Langanhaltende Heilrufe.)
Auch den Besserwissern, die davon schwätzen, daß die Partei sich doch nun auch auflösen könne, es sei doch alles in schönster Ordnung, erteilte Dr. Goebbels eine eindeutige Antwort: „Man bricht auch die Kasernen nicht ab, wenn ein ganzes Volk soldatisch denkt, denn Kasernen sind nicht nur dazu da, ein Volk soldatisch denken, sondern soldatisch handeln zu lehren. Man bricht ja auch die Kirchen nicht ab, wenn in einem Lande alle Menschen katholisch oder evangelisch sind. Die Partei ist nicht dazu da, sich damit zu begnügen, daß das Volk nationalsozialistisch ist, sondern dafür zu


