Ausgabe 
22.4.1936
 
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voraus, daß man gezwungen war, Ersatz einzustel-' len. Dazu kam noch, daß Garbenteichs guter Mit­telläufer in der zweiten Spielhälfte wegen Ver­letzung ausscheiden mußte. Aber trotzdem war der Gastgeber überlegen.

Krofdorf ging zunächst mächtig aus sich heraus und konnte auch bald die Führung übernehmen. Der Ausgleich ließ jedoch nicht lange auf sich war­ten. Ueberraschenderweise waren es aber wieder die Gäste, die das Ergebnis auf 2:1 stellten. In der Folge hatten sie aber nur noch wenig zu bestellen, denn Garbenteichs Hintermannschaft schaffte uner­müdlich und setzte den Sturm mit brauchbaren Flanken ein. Bei Halbzeit stand das Spiel 3:2 für den Sportverein. Nach dem Seitenwechsel waren die Platzbesitzer meist leicht überlegen und sicherten

Sportverein 1920 Lollar.

Aufstiegspiel Lollar I Burg I 2:1 (0:1).

Dem Spiel der ersten Mannschaft sah man mit Bangen entgegen, mußte doch im letzten Augenblick außer W. Ziegler und Naumann auch noch Kreiling ersetzt werden. Burg hatte den Wind im Rücken. Bei einem Durchbruch der Lollarer wurde der Halb­linke in sicherer Schußstellung gelegt. Gabriel stol­perte bei der Ausführung des Elfmeterballs. Der Ball rollte langsam auf das Tor zu und der Gäste­torwart hielt mühelos. Bei verteiltem Spiel gelang es Burg, durch ein Selbsttor des Lollarer rechten Läufers in Führung zu gehen. Lollar drängte auf den Ausgleich, jedoch vor der Pause gelang nichts mehr. Nach Halbzeit stellte Lollar um und erzwang nun eine leichte Feldüberlegenheit. Ein Elfmeterball für Lollar wurde von Ziegler zum Ausgleich verwan­delt. Beide Mannschaften gingen nun mächtig aus sich heraus. Die Lollarer waren dabei etwas glück­licher. Löhr brachte einen schönen Schuß aus kurzer Entfernung zum 2:1 an. Burg fetzte jetzt alles auf eine Karte. Jedoch die Lollarer Hintermannschaft war auf der Hut. Es tat jeder feine Pflicht. Nicht zuletzt hat Lollar diesen Sieg seinem überaus sicheren Torwart zu verdanken, der die schwersten Schüsse meisterte. Mit diesem Sieg führt Lollar als einziger Verein die Tabelle mit 6:0 Punkten und 8:2 Toren vor Burg mit 4:2 Punkten und 5:3 Toren unge­schlagen an.

Lollar II Burg II 3:1 (1:0).

Die zweite Elf hatte fünf Spieler ersetzt. Es klappte aber sehr gut. Ein Bombenschuß des Halb­linken landete zur 1:0-Führung in den Maschen. Nach Halbzeit glich Burg sofort aus. Jedoch zwei schöne Tore des Lollarer Rechtsaußen stellten den Sieg sicher.

Sportvereinigung 1926 Leihgestern.

Spvgg. Leihgestern I Tv. Klein-Linden I 1:3.

Am Sonntag empfing die Spielvereinigung drei Mannschaften des To. Klein-Linden. Die erste Mannschaft hatte anscheinend das Spiel zu leicht genommen und mußte den Sieg den Gästen über­lassen. Leihgestern belagerte von Anstoß weg bas Klein-Lindener Tor, konnte aber nichts Zählbares erreichen. Dagegen stand den Gästen das Glück zur Seite und konnte am Ende einen glücklichen Sieg landen. Beide Mannschaften verschossen zwei Elf­meter.

Die Jugendmannschaft kämpfte ebenfalls unter unglücklichen Umständen und mußten den körperlich stärkeren Gästen mit 1:3 Toren den Sieg über­lassen.

Die neu aufgestellte Schülermannschaft konnte gleich in ihrem ersten Spiel einen haushohen Sieg feiern. Mit 9:1 mußten die Gäste aus Klein-Linden abtreten.

Staufenberg I Londorf I 2:0

Am Sonntag trafen sich obige Mannschaften auf dem Staufenberger Sportplatz zu einem Freund­schaftstreffen, das durch größeren Eifer für die Einheimischen gewonnen wurde. Leider wurde das Spiel kurz vor Schluß beim Stande 2:0 für Stau­fenberg von den Londorfern abgebrochen.

Sportverein 1928 Garbenteich

5:2-Sieg im 1. Aufstiegsspiel gegen VfB. Krofdorf.

Wohl die wenigsten der Zuschauer hätten für die 1. Elf des Sportvereins bei diesem Spiel einen so klaren Sieg erwartet. Wußte man doch schon im

Die ersten Rekorde des Adlerwagens auf der Autobahn.

Die Dauerfahrt, die die Adler-Werke zur Zeit auf der Reichsautobahnstrecke Frankfurt a. M- Viernheim durchführen und die infolge maschineller Störungen im Laufe des Montags zweimal unter­brochen und neu aufgenommen werden mußte, zei­tigte am Dienstagmittag ihre ersten Erfolge in Ge­stalt von zwei neuen internationalen Klassenrekorden. Es gelang den Fahrern des 1,7 Liter-Stromlinienwagens, die von dem Engländer Eyston aufgestellten Rekorde über 12 Stunden und 2000 Kilometer zu unterbieten. Der Bersuchswagen hat in 12 Stunden 1913,812 Kilo­meter zurückgelegt und dabei eine Durchschnittsge­schwindigkeit von 159,484 Stundenkilometer er­reicht. Eystons Rekord stand auf 1898,150 Kilo­meter (158,179 Stundenkilometer). Der neue inter­nationale Klassenrekord über 2000 Kilometer wurde mit 12:30:40,4 Stunden (159,856 Stundenkilometer) aufgestellt.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Versuchs­wagens, die während der Nachtfahrt infolge des regnerischen und böigen Wetters herabfank und zwischen 148 und 166 Stundenkilometer lag, konnte im Laufe des Dienstagvormittags gesteigert wer­den; sie lag dann zwischen 153 und 166 Stunden­kilometer. An Spitzengeschwindigkeiten auf der Ge­raden wurden 180 Stundenkilometer gestoppt.

DieErgebnisse der NOA6.-Nachtfahrt.

2Hoforräber:

B i s 250 ccm: 1. Dr. Kellner-Wetzlar (BMW.) 1 Strafpunkt; 2. H. Steinmetz-Frankfurt (NSU.) 1.

Bis 3 5 O ccm: 1. Naujoks-Frankfurt (NSU.-D.) 0 Pkt.; 2. Bingemer-Frankfurt (NSU.-D.) 2; 3. Riemann-Hofgeismar (NSU.-D.) 42; 4. Fiedler- Frankfurt (Ariel-MAG.) 52.

lieber 3 5 0 ccm: 1. Dinges-Frankfurt (NSU.) 0; 2. Scheel-Frankfurt (NSU.) 0; 3. Mann-Neu­stadt bei Marburg (DKW.) 3; 4. Heupt-Freiwein- heim (Zündapp) 33.

Mit Seitenwagen bis 10 0 0 ccm: 1. Behlau-Frankfurt (NSU.) 0; 2. Frey- Gießen

(Zündapp) 6; 3. Weiß- Gießen (Zündapp) 23; 4. Bremmer-Niederzwehren (Zündapp) 24; 5. Meiß­ner-Frankfurt (Zündapp) 27; 6. Ische- Butzbach (Zündapp) 32; 7. Rohrmann-Herborn (BMW.) 43; 8. Besel-Bad Homburg (Horex) 60; 9. Ickes Wies-

kischen Theaters erst wenige Jahre zählt, so muß anerkannt werden, daß die Aufführung durchaus gelungen war, und daß die darstellenden Kräfte sich gut in die deutsche Dichtung eingefühlt haben. Der Erfolg, der sich auch in dem überaus regen Besuch der Vorstellung zeigte, hat den wagemuti­gen türkischen Darstellern Recht gegeben. Im künst­lerischen Leben der Türkei bedeutet jedenfalls die Aufführung ein Ereignis von größter Bedeutung.

Der Komponist Ottorino Refpighi f.

Der bekannte italienische Komponist Ottorino Re - spighi ist im Alter von 57 Jahren an den Folgen einer Blutvergiftung gestorben. Refpighi, der 1879 in Bologna geboren wurde und seit 1913 als Kompositionslehrer in Rom wirkt, galt als wesent­licher Vertreter des Impressionismus in der italie­nischen Musik. Er schrieb Symphonien, Opern und Kammermusik. Hauptmanns MärchenstückDie ver­sunkene Glocke" diente ihm als Stoff zu einer feiner bekanntesten Opern.

Zwei Jahrhunderte deutscher Landschaftsmalerei" in Wiesbaden.

Oberbürgermeister Schulte eröffnete im Nas­sauischen Landesmuseum die von der Stadt Wies­baden und dem Nassauischen Kunstverein veran­staltete AusstellungZwei Jahrhunderte deutscher L a n d s ch a f t s m a l e r e i". Diese Ausstellung ist die größte Wiesbadener Veranstal­tung auf dem Gebiete der deutschen Malerei feit 1914. Der Oberbürgermeister dankte insbesondere dem wissenschaftlichen Leiter der Veranstaltung, Professor Dr. Voß, und seinen Mitarbeitern. Professor Voß verbreitete sich über Ziel und Zweck der Ausstellung, die durch die Zusammen­fassung der drei GruppenHeimatliche Landschaft", Deutsch-römische Landschaftsauffassung" u.Ideale Landschaft" eine fast lückenlose Darstellung der deut­schen Landschaftsmalerei des 18. und 19. Jahrhun­derts gibt.

5:08; (über 2100): Eberle-Asfenheim (Lancia) 5:15; Kübelwagen: Norkus-Niederzwehren (Horch) 5:26 Stunden.

Die Schnellsten der Geschwindigkeilsprüfung:

Motorräder (bis 250): Dr. Kellner-Wetzlar (BMW.) 74 Stundenkilometer; (bis 350): Naujoks- Frankfurt (NSU.) 103 Stundenkilometer; (über 350): Dinges-Frankfurt (NSU.) 104; Seitenwagen: Rohrmann-Herborn (BMW.) 87.

Wagen (bis 1175): Karthal-Frankfurt 100 Stundenkilometer; Kübelwagen: Waltz-Hofgeismar (Hanomag) 74 Stundenkilometer; (bis 1575): Euler- Frankfurt (Röhr) 100 Stundenkilometer; (bis 2100): Müller-Kassel (BMW.) 118; (über 2100) Eberle- Assenheim (Lancia) 106; Kübelwagen: Norkus-Nie­derzwehren (Horch) 104 Stundenkilometer.

bas Spiel für verloren zu halten. Hart wurde auf beiden Seiten gekämpft, und so gelang es den eifriaen Turnern nach schönem Zusammenspiel, Tor um Tor wettzumachen, ja sogar bis zu 6:9 (.) m Führung zu gehen. Kurz vor Schluß gelang es dann noch den Blauweißen, ein Tor entgegenzusetzen. MU 7:9 wurde der jederzeit schone und jpannende Kampf abgeschlossen.

Genera1versammlungimTv.Lich^860

Der Turnverein Lich 1860 hielt am Samstag seine 75. Generalversammlung im Holländischen Hof ab. Der 1. Vereinsführer gedachte der Toten des Jah^ res. Ehrenmitglied PH. O s w a l d und Mitglied P. K. Kohler. Der abgelegte Geschäftsbericht zeugte von reger turnerischer Arbeit, die im ver­gangenen Jahre geleistet wurde. Höhepunkt tnar das 75. Vereinsjubiläum. Der Mitgliederbestand hat sich auf 205 erhöht. Das bedeutet eine Zunahme von 78 v. H. gegenüber dem Vorjahre, xrogöem ist der Turnstundenbefuch mäßig. Die Entlastung des Vereinsführers und seiner Mitarbeiter wurde erteilt und besonders dem Kassenwart Ehr. Volz für seine außerordentlich mustergültige Rechnungs­führung von den Kassenprüfern Turnbruder K. Dörner und W. Schäfer gedankt. Der Ver­einsführer K. Volz wurde auf Vorschlag seines Stellvertreters R. Zimmer wiedergewählt. Der Haushaltsvoranschlag wurde genehmigt, er schließt in Einnahme und Ausgabe mit dem Betrage von 2080,50 Mark ab. Turnbruder W. Schäfer betonte, daß der TV.-Vorftand nicht für sich die Arbeit schafft und die Turnwarte die Opfer bringen, Turn­stunden zu halten. Sie wollen nur Menschen er­ziehen, die mutig und stark sind. Auch er betonte, unter Namensnennung, daß Soldaten, Flieger und Marine nur auf Grund ihrer turnerischen Befähi­gung es zu etwas gebracht haben und forderte die Jugend auf, denselben nachzueifern. In hochherziger Weise stellte er seinen Schuldschein zur Verfügung, um dadurch den Betrag, den er zum Turnhallen­umbau stiftete, dem TD. zu schenken. Der 1. Ver­einsführer dankte ihm hierfür und forderte alle Schuldscheininhaber auf, diese Tat nachzuahmen.

Der Dietwart Gg. Schon sprach anschließend noch über die Olympiade 1936 in Berlin.

(Adler) 7; 5. Dr. Siebels-Dillenburg (Adler 7; »6. Lind-Wetzlar (Ford) 11; 7. Wolfgang Prinz von Hessen-Frankfurt (Adler) 26; 8. Dr. Grulich-Höchst (Adler) 46. (Kübelwagen): 1. Waltz-Hofgeismar (Hanomag) 1; 2. Marhold 1; 3. Hinger 1; 4. Esche 8; 5. Glotze (alle Hofgeismar auf Hanomag) 25.

B i s 1 5 7 5 ccm: 1. Kolbeck-Frankfurt (BMW.) 0; 2. Leder-Frankfurt (Opel-Olympia) 1; 3. Schulte- Wetzlar (Adler) 23; 4. Euler-Frankfurt (Rohr jr.) 30 Punkte.

B i s 210 0 ccm: 1. Kipka-Wiesbaden (BMW.) 0; 2 Dr. Noll-Gießen (BMW.) 1; 3. Threß- Mainz (Opel) 2; 4. Heil-Bad Homburg (Mercedes) 4; 5. Iller-Hanau (Adler) 13; 6. Glockler-Frank- furt (BMW.) 54; 7. Müller-Kassel 57.

lieber 2100 ccm: 1. Eberle-Assenheim (Lan­cia) 1; 2. Schad- Gießen (Adler) 54; (Kübel­wagen): 1. Schmitz-Niederzwehren (Horch) 0; 2. Norkus-Niederzwehren (Horch) 1; 3. Koch-Hofgeis­mar (Adler) 23; 4. Forkel-Hofgeismar (Adler) 62.

*

Die Schnellsten der Zuverlässigkeitsfahrt.

Motorräder (bis 250): Steinmetz-Frankfurt (NSU.) 82:32 Std., (bis 350): Bingemer-Frankfurt (NSU.) 6:10; (über 350): Scheel-Frankfurt (NSU.) 6:01 Std.; Seitenwagen: Behlau-Frankfurt (NSU.) 6:05 Std.

Wagen (bis 1175): Schreiber-Frankfurt (Ha­nomag) 5:32; Kübelwagen: Waltz-Hofgeismar (Ha­nomag) 7:32; (bis 1575): Leder-Frankfurt (Opel- Olympia) 5:48; (bis 2100): Threß-Mainz (Opel)

Neue Ehrung des Pathologen Geheimrat Aschoff.

Auf der Bad-Nauheimer Gemeinschaftssitzung der Deutschen Gesellschaft für Kreislaufforschung und des Aerztlichen Ausschusses der Deutschen Gesell­schaft für Arbeitsschutz wurde ein um die deutsche Wissenschaft hochverdienter Forscher geehrt: der be­kannte Pathologe Geheimrat Ludwig Aschoff (Freiburg), dem erst vor kurzem zu seinem 70. Ge­burtstage der A d l e r s ch i l d vom Führer verliehen wurde. Jetzt ehrte ihn die Deutsche Gesellschaft für Kreislaufforschung durch Ueberreichung der Silber­nen Carl-Ludwig-Ehrenmünze, die bis­her nur ganz wenigen um die Kreislaufforschung verdienten Männern verliehen wurde. Die Münze hat ihren Namen von dem Begründer der Kreis­laufwissenschaft, Carl Ludwig. Professor Eberhard Koch feierte Geheimrat Aschoff als Vorbild eines klassischen Forschers und als Vorbild eines kerndeutschen Mannes. Geheimrat Aschoff er­widerte mit herzlichen Dankesworten und gedachte der regen Mitarbeit seiner Schüler, die er gleich­zeitig durch die ihm überreichte Münze geehrt sehe. Er drückte dann seine Freude darüber aus, daß die Gesellschaft ihre Tagung nach Bad-Nauheim ver­legt habe, einen Ort, der durch das Kerckhoff- und das Medizinische Institut so viel zur Erkennung der Kreislaufkrankheiten beigetragen habe.

Uraufführung desFaust" in türkischer Sprache.

Als Beweis für die künstlerische Reife des jun­gen nationalen türkischen Theaters kann die dieser Tage in Istanbul erfolgte Uraufführung des F a u st" in türkischer Sprache angesehen werden. Das Werk Goethes ist dem türkischen Le­serkreis bereits in einer Uebersetzung bekannt ge­wesen. Diese Uebersetzung bildete auch die Grund­lage für die Ausführung. Eine Reihe von Kürzun­gen hatte die Spielleitung als notwendig erachtet, um keine zu großen Anforderungen an die Zu­hörer zu stellen, denen die deutsche Gedankenwelt zum Teil fremd sein mußte. Zieht man in Be­tracht, daß die Entwicklung des neuzeitlichen tür-

Schüler-Fußball'Pflichtspiele.

26.4.: 1900 I Alten-Buseck (Einhäuser, Gießen); Lollar Klein-Linden (Heinze, Lollar).

3.5.: VW.-R. I Watzenborn-Steinberg I (Bern­hardt, Wieseck); 1900 I Lollar (Rohrbach, Gießen).

10. 5.: Lollar DfB.-R. I (Heinze, Lollar); Alten- Buseck Garbenteich (Körber, Alten- Buseck).

17.5.: Garbenteich Lollar (Decker, Garbenteich).

HandballimKreisLahn-Oitt(GauXU)

Spielvgg. 1900 Jgd. TV. 1846 Jgd. 7:9.

Am Sonntag trat wieder einmal nach langer Pause die Handballjugend des TD. 1846 auf den Plan. Lokalspiele haben schon immer gewisse Reize. Dieses Spiel gewann noch mehr an Spannung, zu­mal der Gegner bei der letzten Begegnung ein Un­entschieden von 8:8 erzielte und auch vor kurzem noch ein Spiel gegen den anderen Lokaloerein MTV. mit 9:7 gewinnen konnte.

Zum Spiel ist zu sagen, daß sich die körperlich kräftigere Mannschaft der Spvgg. 1900 nach anfäng­lich verteiltem Spiel etwas mehr durchsetzte und bis zur Halbzeit eine Führung von 3:2 herausarbeiten konnte. Nach der Pause konnten die Spielvereini­gungsleute ihren Vorsprung sogar bis auf 6:2 ver­größern. Das sollte aber für die jungen Turner, die bisher etwas Schußpech hatten, fein Grund sein,