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MitKd^.- in neues Llrlaubsland

Abseits von den großen Verkehrsstraßen liegen Landschaften und Gebirge, die noch wenig erschlossen sind und die eine große Fülle von Schönheit und verborgener Romantik besitzen. Sie zu erschließen ist eine der Hauptaufgaben der RS. - Gemeinschaft Kraft durch Freude . Die Erfahrungen zeigen, daß Urlaubszüge in diese Gebiete ausnahmslos ganz besondere Freude hinterlassen. Gerade unsere Züge im Winter und Frühjahr haben, entgegen der fast überall verbreiteten Ansicht, daß nur Juli und August Reisemonate seien, bei allen Mitfahrern einen nachhaltigen Eindruck gemacht. Eine Anzahl von Reisen gerade in die weniger bekannten Gegen» den unseres Gaues bieten Gelegenheit zu schönster Erholung und Ausspannung.

Im ganzen führt der Gau Hessen-Nassau 68 Landfahrten, die sich auf das ganze Jahr ver» teilen, in alle Gegenden unseres Vaterlandes durch. Daneben laufen noch acht Seefahrten, die unsere Urlauber an die Küste Englands und in die Fjorde Norwegens bringen. Das neue Monatsprogramm für den Monat März bringt eine Ueberficht über die Fahrten unseres Gaues; es kostet nur 0,10 RM.

Auflösung des Hausfrauenvereins.

* daß inj Mmpf besolde j^fte Studer iligt. Auch sei, snt, das Niveau fi großem Aeiß y aller Semester -z-gangen und jeden gearbeitet M, die währe Knien mit ihrem 5 tollen. In dieser

17 bis 18 Uhr (sonst nach vorheriger Vereinbarung). Mitarbeiter: Jg. Holtz.

Leiter der Stelle R (Rundfunk): Kams. Fr. Rink: Montag 20 bis 21 Uhr, Mittwoch 18 bis 19 Uhr.

Leiter der Stelle W (Jugendwandern): Scharf. Fritz V ö l z i n g : siehe Adjutant.

Alle Sprechstunden, mit Ausnahme der Stelle Pr, finden auf der Vanndienststelle, Wartweg 19, statt.

Sven Hedin spricht in Gießen.

Am 6. März wird der bekannte Ostasien-Forscher und warmherzige Freund des deutschen Volkes, der Schwede Dr. Sven H e d i n, in einem vom Goethe-Bund und Kaufmännischen Verein veranstal. teten Vortragsabend in der Aula der Universität sprechen. Sven Hedin ist bekanntlich mit unserer Stadt und Universität dadurch eng verbunden, daß er seit 1927 der hiesigen Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde als Ehrenmitglied angehört. Der Vor­trag des großen Forschers und Gelehrten wird bei unserer Bevölkerung zweifellos stärkstes Interesse finden.

Am Dienstag ein fröhlicher Abend:Karneval bei Prinz Orlofsky". Die Parole lautet:Mer dont all met!" Paul Nieren hat alle Kapellmeister, Regisseure, technische Vorstände und Solomitglieder sowie den Chor und das Städtische Orchester

wandte firf b?Än h fee

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Vornan \

Sopjjrigbt 1935 ,

Deutsche Arbeitsfront.

Fachgruppe Vermilllergewerbe.

Zu der am Samstag, 29. Februar, abends 8 Uhr, im Hause der Deutschen Arbeitsfront, Schanzen- finnVr18' s/^flndenden Versammlung werden alle Handelsvertreter und -matter, Grundstücks- und ^^oLekenmakler, Versicherungsagenten und -mak- ler, Agenten und Makler im Bausparwesen, Ver- äMrer und Hausverwalter (auch die, die der -uzij. rndjt angeboren) emgeladen. Es spricht der Gaufachgruppenleiter Pg. W a g n e r. P

Hitler-Jugend Bann 116 Gießen.

Bannslab.

Xln JM95UArJ[)rc gelben Blüten aus- zubretten. Wie beim Huflatttch, schließen sich bei N allen unseren Frühblühern die Blüten bei un> S^lt A?-Un^.Oi)cer mit einbrechender Dun- h^rnnrrnA^h ^'^nscha^t ist als Blütenschuh von hervorragendem biologischen Nutzen für die Pflan- 5en' denn sie sind wahrend ihrer frühen Blütezeit noch Schneefallen starken Regengüssen, Nachtfrösten ?r.?^^^N?dlichen Witterungseinflüssen aus- gesetzt. Das Schließen der Blüten verhütet daß die Bluten durch die Witterungsunbill beschädigt roer- den und der Pollen vernichtet wird. Die über 12 Zentimeter großen rundlich eckigen, unterseits weißflaumigen Blätter des Huflattichs erscheinen erst nach der Blüte. Sie werden zu arzneilichen

Horst-Wessel-Gedenkfeier am Sonntag, 23. Februar, 16 !lhr, in der Volkshalle zu Gießen

An dieser Feier nimmt die gesamte SA. des Standortes Gießen, SS., TISfitL Motitu-SM., Arbeitsdienst und Fahnenabordnungen der SA.-Vrigade 147 teil

Ewig lebt die SA!"

i>i,f?r'e<;b1,n7/e>.BC«lsetU.n9 °On ®ic6cn und Umgebung wird zur Teilnahme an Mer Stunde des Gedenkens ausgefordert. Eintritt 30 ps.; für Anaehörlqe der Gliederungen der Partei in Uniform und Militär 15 Pf. 9

Uegleilstürme der Slandarlen und Aahnen marschieren um 15.15 Uhr vom Saisera°lle7,ur vEchalle^^°'^°^' hindenburgwall. Sarlenstrahe.

Bt,i*af^^eCnÄn9 bet 3/*eC »s°'gk Abmarsch durch Kaiserallee. Ludwigslrasze, Am Ehrenmal^ersol^g "vorb^imarsch"^ "'m candgras-philipp-Plah.

Zwecken mitunter gesammelt, und ihr Saft dient als Hausmittel gegen Husten.

Unsere trockenen Basaltkuppen tragen im Früh­jahr öfters Polster einer gelb blühenden, zur Fa­milie der Rosengewächse gehörigen Pflanze. Es ist das Frühlingsfingerkraut (Potentilla verna). Seine rasen, oder polsterähnlich sich aus­breitenden Stengel wurzeln an den Knoten. Auch die Blüten des Frühlingsfingerkrautes schließen sich bei schlechtem Wetter halb und bei Nacht ganz.

Nicht lehr oft ist in unseren Wäldern das eben­falls im zeitigen Frühjahr blühende Jmrner- grün (Vinca minor) anzutreffen. AuchSinn, grün" genannt, ist es in Südeuropa und im Orient weit verbreitet. Während des Weltkriegs haben wir es in den Argonnenwäldern als eine der ersten blü­henden Pflanzen des Frühlings sehr oft vorgefunden. Nach Mitteilung des verstorbenen hessischen Deük- malpflegers Prof. Dr. Anthes zeigt das Immer­grün vielfach durch fein Vorkommen in unserer Gegend Stellen ehemaliger Siedlungen an und hat bei den Forschungen nach den Resten früherer römi­scher Wohnplätze sich öfters als Wegweiser bewährt. Die hellblaue große Blumenkrone, welche eine funfkantige Röhre und einen fünfteiligen Saum be- ftfet, fallt im ganzen ab. An den liegenden, an den «noten wurzelnden Stengeln sitzen gegenständig oder zu dreien quirlig die wintergrünen elliptischen Blatter. Als Gartenpflanze schon lange bei uns bekannt, zieht man hier auch Abarten mit weißen, purpurnen oder rosa Blüten, sowie mit silberweiß oder goldgescheckten Blättern. Aus Sinngrün ge­fertigte geweihte Kränze wurden in den Alpen vor den Fenstern aufgehängt und bilden dann einen Schutz gegen die Blitzgefahr. Ebenso schützte in der Dreigenszelt während der 30 Tage von Maria

Sprechstunden des Bannführers und der Stellenleiter des Bannstabes.

Bannführer: Geff Schreiber: Montag 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr (sonst nach vorheriger An­meldung auf der Adjutantur).

5r'6 Polzing: Montag 14 9 Uhr, Dienstag 14 bis 22, Mittwoch 14 bis 14 bis° 2? Ubr8 Unb ®rcila8 14 bis 22- Samstag B-rwaliungssühr-r: Scharf. Edmund Schnei- fa'/s W 8 30 bi5 18 Uhr, Sams-

rag ö.ju bis 15 Uhr.

ßeiter der Stelle O (Organisation): Scharf. Willi da11 Lm°nta9 18-30 bis 19.30 Uhr Mitt- woch 18.30 bis 19.30 Uhr.

ßeiter der Stelle P (Personalstelle): Scharf. Volzing: siehe Adjutant. 71

ße.ter ber Stelle 8 (Sozialstelle): Scharf, Ludwig Heid. Dienstag und Donnerstag 20 bis 22 Uhr Samstag 15 bis 18 Uhr. Mitarbeiter in der S\Sa Schneider und Dr. Wagen- oach, Jg. Menge!. ö

ßeiter her Stelle WS (Weltanschauliche Schulung): 15^bis^?st Nk ^ch,..^enstag und Donnerstag 15.30 bis 16.30 Uhr. Mitarbeiter in der Stelle WS- Kams- Karl Müller, Kamf. Paul ßanger

3of( :erfieber Ws' K (ÄU'tUrftelIe>: W Ernst <Är m.d'-ll- Pr (Presst uni Propaganda):

-Jr- e$* a u I: Montag 11 bis 12 Uhr ^^"eituna derO. T."). Mitarbeiter in be? Fr^Rin^' Kams. W. Zobel, Kamf.

Stt^ (Körperliche Schulung)- 6c$arf- Georg Korner: Dienstag 17 bis 18 Uhr

Uhr. Mitarbeiter in der Stelle XS. (MHI.) Kamf. Ernst Ruppe l Ja Friedrich Kamf. X. Seattle r, (ßufttch) Mächtig all, (Motor) Jg. Appel.^^'^ m ceF belle Q (Gesundheitsstelle): Scharf ^°sler; Sprechstunden nach vorhe^ger Vereinbarung mit der Adjutantur. Mitarbeiter- Dr. M e n z, Dr. Stotz, Scharf., (HJ.-Apothekerl

Siegfried Mach Scharff(Grenz- und Auslaß): 1 G. Berghofer: Mittwoch und Freitag

Karneval im Gießener Stadtthealer.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Auch in diesem Jahre steht der Spielplan der kom­menden Tage ganz im Zeichen des Prinzen Karne­val. Eröffnet wird das Karneval-Programm mit einer frohen Sonntaavormittag-VeranstaltungDer fröhliche Mozart". Für den Abend verzeichnet der Spielplan eine Wiederholung des großen Erfolges --Die Fledermaus" in der neuen Ausstattung und Bearbeitung.

A r b e i t s v e r g e b u n g. Die Erd- und Stra- 1 nenbauarbeifen, einschl. Materiallieferungen, auf der Landstraße Allendorf a. d. Lda. Londorf schreibt das Tiefbauamt der Provinzialdirektion Oberhessen m unserem heutigen Blatte zur Vergebung aus. Die Bekanntmachung sei den Jnteessenten zur besonderen Beachtung empfohlen.

eh en e Bücher abgeben! Die Direktion der Universitätsbibliothek fordert im heu- tigen Anzeigenteil auf, die vor dem 1. Januar 1936 oon Nichtstudierenben aus der Universitäts-Biblio- thek entliehenen Bücher bis spätestens zum 7. März roie^n U^C^en Anzeige sei besonders hinge-

. * Leistungsn ach weis erwerbsloser <t>^-LH.enanQe^är*qer- ^aut Anordnung der ^eichstheaterkammer müssen den Leistungsnachweis alle in der Fachschaft Bühne organisierten, zur Zeit erwerbslosen Bühnenangehörige erbringen, also auch Chorsänger, Tänzer, Einhelfer, Spielwarte usw. Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die- er Leistungsnachweis in Frankfurt a. M. bis zum 29. Februar erbracht werden kann. Wer sich ihm unterstellt, scheidet für die Vermittlung durch den Buhnennachweis aus. Anmeldungen können nur bei der Vermittlungsstelle des Bühnennachweis Frankfurt a. M., Marienstraße 17, erfolgen.

** Rhein-Mainifches Bezirks-In­nung s - W e 11 f r i f i e r e n in Gießen. Der Bezirk Rhein-Main der deutschen Friseure, der zu- *ite Teile des ehemaligen Kurhessen bis Kassel, Waldeck und Fulda umfaßt, hält fein dies- fahriges Bezirks-Jnnungs-Wettfrisieren am 3. Mai in Gießen ab. An dem Bezirks-Wettfrifieren betei­ligen sich die Sieger aus den örtlichen Jnnungs- Veranstaltungen. Die Gießener Innung verbindet mit dieser Bezirksveranstaltung die Jubiläumsfeier anläßlich ihres 50jährigen Bestehens und die Weihe einer neuen Jnnungsfahne. Es ist beabsichtigt, die Veranstaltung mit einer akademischen Morgenfeier und der Fahnenweihe zu beginnen, bei der voraus- sichtlich Reichsinnungsmeister der Friseure Pg. R e n z -Berlin die Festansprache halten wird. Am Nachmittag wird dann das Bezirks-Jnnungs-Wett» frisieren stattfinden. ö

Aus der Proviuzialhaupistadt.

Irühjahrsblumen.

Von O. Vogt, Gießen

Nur noch kurze Zeit dauert es, bis der Frühling bet uns wieder seinen Einzug hält und Felder und Wälder mit jungem Grün und Blüten schmückt. Die ersten Blumen im Frühjahr wecken in besonderem Maße das Interesse naturliebender Menschen und ziehen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Am bekannte­sten sind Anemonen, Himmelsschlüssel, Veilchen, Lungenkraut, Seidelbast und einige andere allge­mein auffallende, oder weit verbreitete, am Ende des Winters und bei Beginn der wärmeren Jahres­zeit blühende Pflanzen. Ihrer wird in der Regel als der ersten Frühlingsverkünder des Pflanzen­reichs in Wort und Schrift gedacht. Nachstehend soll einmal auf einige weniger auffallende Frühlings- blüher aufmerksam gemacht werden.

In unseren Gärten bemerkt man den oft schon in den Wintermonaten blühenden Winterling (Eranthis hiemalis). Er ist eine südeuropäische Pflanze, die auch in Süddeutschland in Obstgärten, Hainen und Weinbergen auftritt. Bevor der Sten­gel des Winterlings an die Oberfläche tritt, ist feine Spitze hakenförmig nach unten gekrümmt. An fei­nem Ende fitzt die bereits vollständig entwickelte Blüte. Drei tief eingeschnittene, einstweilen noch gelb gefärbte Hochblätter umhüllen die geschlossene Blüte. Wenn der Stengel den Boden durchstoßen hat, richtet er sich auf. Die Blätter werden grün und die gelbe Blüte öffnet sich. Der Winterling ge­hört, wie schon sein ganzer Aufbau erkennen läßt, zu den Hahnenfußgewächsen.

Zu den ersten Frühlingspflanzen, deren Blüten meist zusammen mit den weißen Blütensternen der Hainanemone erscheinen, gehören auch die stellen­weise in Grasgärten und Laubwäldern häufigen I beiden Lerchenspornarten, derHoh 1 e und der G e -1 fingerte Lerchensporn (Corydalis cava u. solida). Ersterer besitzt einen hohlen, knolligen Wur-1 zelstock, der bei der zweiten Art zwar auch knollig, I aber nicht hohl ist. Seinen Namen hat der gefin-1 gerte Lerchensporn nach den kleinen fingerförmig I ausgeschnittenen Hochblättern, die zwischen den trübrosa oder weiß gefärbten Blüten sitzen. Die Hochblätter des hohlen Lerchensporns sind ganzran-1 dig. Diese schonen Frühlingspflanzen bilden einen auffallenden Schmuck der oon ihnen besiedelten I Stellen. Eine im Sommer blühende Art, der gelbe Lerchensporn (Corydalis lutea) findet sich wildwach-1 send nur im westlichen Deutschland in Wäldern und Gebüsch. Er wird bei uns häufig in Gärten ge-1 Sogen und findet sich an alten Schlossern und Burg­ruinen hier und da verwildert. So ist er z. B an der hohen Mauer des Weilburger Schloßgartens anzutreffen. Der Lerchensporn verdankt seinen Na­men dem Sporn seiner Blumenblätter und zählt zu den Erdrauchgewächsen. Wegen der hohlen Wur­zelknolle wird der Hohle Lerchensporn in verschie-1 denen Gegenden Deutschlands auchHohlwurz" ge» I nannt. In Anhalt heißt erKakgänschen", was auf I bas mittelhochdeutschegägen'S d. h. wie eine Gans schreien er wird von Gänsen gern gefressen zurückzuführen ist.

Auch das zierliche, kleine weiße Blütchen entfal­tende Hungerblümchen (Erophila verna), ein Kreuzblütler, hat feine Blütezeit im zeitigen Früh- jahr.. Es ist auf sonnigen Triften, an Rainen, auf Kleeackern usw. oft massenhaft vertreten. Das Früh- Ungshungerblümchen ist zwar eine einjährige.

bildet aber im Herbst schon feine dicht an Himmelfahrt bis zu ihrer Geburt aeweihtes frf/ b?000/1 ^druckte Blattrofette und ist in ge- über der Haustüre angebrachtes Immergrün gegen m fetJr°nMIiih?»hßa9ent mf?n(^maI l°Sar mitten Hexen. Ein anderer Brauch besagte: Ein in der m^Wmter blühend anzutreffen. s Mathiasnacht (24. Februar) auf ein fließendes Was-

fer geworfener Kranz aus Sinngrün, der von einem Mädchen, nach einem Tanz um das Wasser schwei­gend ergriffen wird, bedeutet einen Brautkranz.

1 q Zum Schlüsse fei noch der allgemein bekannte Das I ,0 lv enzahn (Taraxacum officinale), zur Fa- eren ^mie der Korbblüter gehörig, erwähnt. Auch er

Am Donnerstagabend fand die Generalversamm­lung der Reichsaemeinschast Deutscher Hausfrauen, Ortsgruppe Gießen, statt.

3n Vertretung von Frau Dr. Neumann be- grüßte Frau Kalbfleisch die Mitglieder unb die Gauverbandsvorsitzende, Frau C r e u tz (Wies- baden). Sodann eröffnete Frau Kalbfleisch die Generalversammlung. Sie stellte fest, daß die Mit- glieder satzungsgemäß eingeladen und mit der Ta­gesordnung bekannt waren. Es wurden dann der Jahresbericht und der Kassenbericht verlesen und, der Kassenführerin Entlastung erteilt.

Hierauf sprach die Gauoerbandsvorsitzende Frau C r e u tz. Sie gab einen Ueberblicf über die Ent- Wicklung und die 20jährige Geschichte der Reichs- gemeinschaft Deutscher Hausfrauen. Sie würdigte öabei die Arbeit der einzelnen Ortsgruppen und be­tonte, da diese Arbeit gut gewesen sei, soll sie in weiteste Volkskreise getragen werden. Dazu sei es nötig, daß sich die RDH. auflöse und die Arbeit in das Deutsche Frauenwerk gestellt werde. Hier werde die Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft die Arbeit weiterführen.

Nachdem der Auflösungsbeschluß durchgeführt und noch einige Beschlüsse über die Sachwerte der Ortsgruppe gefaxt waren, schloß Frau Salb- fleisch die Versammlung.

Giefiener Dochenmarktpreife.

* ® j eße n, 22. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,42, Markenbutter 1,60 Mk., Matte

25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, ondlsche, Sonderklasse S 11, Klasse A große 10'/-, K asst 8 mittelgroße 10, Klasse C gewöhnliche 9'/-, Klasse D kleine 9, unaezeichnete 8, Enteneier 12, Wirsing (gelb), bas Pfund 15, (grün) 18 bis 20, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 15 bis 20, Gelbe Ruben 9 bis 12, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat ois 25, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15, Rosen- kohl 20 bis 40, Feldsalat 80 Pf. bis 1,20 Mk, lomaten 45 Pf., Zwiebeln 10 bis 18, Meerrettich 30 bis 80 Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, das Pfund 4 Pf., der Zentner 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, das Pfund 16 bis 35 Pf., Birnen 15, Nüsse . ' Zwetschenhomg 45, junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mk., Suppenhühner 85 bis 90 Pf., Tauben, das Stuck 50 bis 60, Blumenkohl 25 bis 45, Salat 30 bis 35, Endwien 20 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 50, Rettich 5 bis 15 Pf.

d'esem bunten Reiaen verpflichtet. Anfang und nA*LmUrbln !° gelegt, daß jeder Theaterbesucher nachher noch em anderes Fest besuchen kann Es der Absicht des Theaters' und der Stim- mung des Abends, wenn möglichst viele Theater­besucher bereits im Kostüm im Theater erscheinen. Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Nächsten Montag abend im Zoologischen Institut

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bunter Faschingsabend in vollständig neuer, luftiger Bearbeitung:Karneval bei Prinz Orlofsky". Dauer: von 20.1122.45 Uhr. Die Vorstellung ist außer Abonnement. Mittwoch, 26. Februar, von 19.30 bis 22.30 Uhr Erstaufführung der romantischen ZauberoperUndine" oon Lortzing. Musikalische Leitung: Paul Walter. Spielleitung: Paul Wrede. Die Vorstellung gilt zugleich als 19. Vor­stellung im Mittwoch-Abonnement. Freitag, 28. Februar, oon 2023 Uhr Lortzings Meisteroper Undine". Musikalische Leitung: Paul Walter. Spielleitung: Paul Wrede. 20. Freitag-Abonne­ment. Samstag, 29. Februar, als Vorstellung her Deutschen BühneKrach im Hinterhaus", Lust­spiel von M. Böttcher. Spielleitung: Heinrich Hub. Freier Kartenverkauf zu Tagespreisen an der Abendkasse. Sonntag, 1. März, von 1921.30 Uhr einmalige Wiederholung des Faschings-Caba- retsEin Fest bei Prinz Orlofsky". Die Vorstellung ist außer Abonnement.

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Son unserm zu den Korbblütlern zählenden Gänseblümchen (Bellis perennis) ist bekannt, daß es an milden Wintern, wie auch in diesem M' säst den ganzen Winter über blüht. Die ge- kUUte Art ist eine bekannte Gartenpflanze. Das , ----u - v - x^aia^auum orncmaie

Gänseblümchen war zusammen mit noch anderen wilie der Korbblüter gehörig, erwähnt, ziu L'»mzen bei den Germanen der Göttin Freia-Holla W im Frühling vereinzelt schon sehr zeitig ast zu 9m fuhrt im Volksmund auch den Namen blühen. Die gelben Blütenköpfchen breiten sich in m^nhAlrHi**Cn ^lcJ.err ^ame stammt von dem der Sonne aus, schließen sich nachmittags und blei- und ist danach ein Blüm- ben bei trübem Wetter, sowie nachts geschlossen, das Grasland, diemale" liebt. In Semen Namen hat der Löwenzahn von den eefiq fflPAb»nhIn f^ ''^ngerrösl", in einzelnen geahnten Blättern. Letztere werden stellenweise vor

GegendenMarienblumchen , in SchlesienFrue- der Blütezeit gesammelt und zu Salat und Ge- nur^hiP ?iuttal Geißeblümli" genannt, um müse verarbeitet. Wegen des kugeligen Fruchtstan- auführen96iw ö f gebräuchlichen Namen an- des, den die mit Flughaaren versehenen, leicht da- Troler nennt dos E-in|eblumchen ""^liependen Samen bilden, heißt der Löwenzahn finnig«Vnb l,at Sr bieen Namen fol. °--chPusteblume", Ketten- öder Ringelblume wird ^^iarung: Als Maria mit dem er genannt, weil die Kinder aus den hohlen Sten, oeraol fie Aegypten fliehen mußte, g-ln Ringe und Ketten l)erfteUen. Auch im Aber-

oh?r miirh»0 !6 ?ouen. Jede mederfallende Träne S-^uben spielte der Löwenzahn früher eine Rolle über wurde zu einem Mariendlümchen. Die Milch des Löwenzahn machte die Vertreterin

morhU0e?ern;-lic bxi.Td) ben ^^fdfen umgepflügt "ertnfl4lbes schönen Geschlechts, die sich damit ge- SnhÖC,)c-Obc^Jl(^ ?n?ere, die Oberfläche umgestal- puschen, unwiderstehlich. Ferner war der Löwen-

Mß,n9"f e. lassen müssen, haben eine ursprünglich der Liebesgöttin geweiht, unb Wahl einjähriger Unkrauter ihren Standort. Sie ^'ne Blumen werden noch heute zu Liebesorakeln Blütezeit au vollenden, bis der ^nutzt.

yjN oder die Hacke des Menschen den Boden be- Sornofiien

arbeitet, und sie fangen daher schon in den Winter- t , , k

monaten an zu blühen. Es finden sich hier meist Dageskalenber für Samstag.

(F h r»»bCr tatterige und der F e l d- ^Kraft durch Freude": Ab 15.30 Uhr all-

w pr£l3Äron,ca hederifolia u. aörestis) gemeine Körperschule und Waldlauf auf dem Uni- m?erp Nelkengewächsen gehörige Vogel- Selte^ortplatz am Kugelberg. - Gloria-Palast, Su-itn h Ste^una medla)- Die kleinen hellblauen ^^rsroeg:fiabp Windermeres Fächer". Lid)t- B Ehrenspreisarten stehen zwischen den ^sf-??^'^abnhofstraße:Friesennot". Ober- und fallen nicht sehr ins Auge. Kleine in^^^Kunstvereln (Turmhaus am Brandplatz): dre?Vllnn,-A^luten tragt die Dogelmiere. An diesen Ausstellung von Gemälden von Jo-

fpfrL^3 fi s3 ' 8U ^enen sich noch andere Arten ge- Steib-Berlm. Maskenbälle: Bauerscher Ge-

NicktStandorten, di- ein- Bearbeitung MAI Uhr in den Raumen des Gesell,

finben 9?AAbfaS- ?af)r über Blüten 3u Zleßener Rabfahrer-Verein 1885

Dogelmiere ist als Vogel, unb Hühner- 201^ U^rJm Eafö Leib; Kappenabenb bes Kutfcker-

ber ^ühne^ h?^^ ^tterung soll bem Eierlegen Pere,ns 19 59 Uhr imFrankfurter Hof7 fern tthp fc^ Sie roirb aus bie- Tageskalenber für Sonnfaa

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?nUffl'iCph?je^en: Al Berfarnmlung bei Hopfeld haus o^n-^?7^lsischer Kunstoerein (Turm-

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