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Horst Wessels Grab

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iern das zehns.

J V fein- groben Plön/fo vollständig scheitern und den politischen Umwälzungen jenerZeiten-

or jedoch die t! sich oerwirklii eren Stürme i h der Ferne Dr­illungen veG litifer, zog es n. ch am ffleltfd Tohl bemüh1,1

was ging- | rftanb auch 0 i tonten!

zu danken!

Zwei technische Errungenschaften, eine kriegerische und eine friedliche, brachen der Neuzeit die Bahn: Die Feuerwaffe und der Buchdruck. Die Feuerwaffe sprengte die Reiterscharen, brach die Burgen und das Staatsgefüge des mittelalterlichen Rittertums. DieSchwarze Kunst" des Buch­druckes trug die Gedanken der Humanisten und Re­formatoren, die Kunde von den neuen Weltteilen

»Auf einem Omnibus sah ein Kreisphysikus..."

Der moderne Großstadtverkehr ist ohne Omnibus gar nicht mehr zu denken, der Name seines Erfin­ders aber ist nicht mit letzter Zuverlässigkeit zu ermitteln. Wenn wir erfahren, daß im Jahre 1825 zum ersten Mal ein Omnibus durch die Straßen von Nantes in Frankreich fuhr, so hat dieser erste Omnibus noch einen Vorläufer gehabt in den re­gelmäßig verkehrenden, jedem Beliebigen zugäng­lichen Gefährten, die der Bankier Lafitte 1819 in Paris einrichtete. Wenn sich seine Neuerung nicht bewährte, so teilte sie nur das Schicksal so vieler bahnbrechender Dinge, und auch der^ erste Begrün­der der Omnibuslinien in London, Shillibeer, der am 7. Juli 1829 seinen erstenAllgemeinwagen" von der Bank von England abfahren ließ, starb als ruinierter Mann, während die seine Idee ausneh­mende Londoner Omnibus-Gesellschaft große Ge­winne erzielte. In Deutschland können wir auf die ersten Fahrten des Kremsers verweisen, der ein Vorläufer des Omnibus war. Aber auch der Krem­ser hatte wieder einen Vorgänger im Torwagen, dem sogenanntenCharlottenburger", der den Der- kehr zwischen Berlin und Charlottenburg vermit­telte. Die Bedingungen für das Entstehen eines Der- kehrs von Wagen, die einen größeren Kreis nicht zusammengehöriger Personen Mitnahmen und re­gelmäßig verkehrten, waren ja erst gegeben, als die bei größeren Ausdehnungen beim Anwachsen der Städte das Zufußgehen zu beschwerlich machten. Die Torwagen, die zu Anfang des 19. Jahrhunderts am Brandenburger Tor in Berlin hielten, unter­schieden sich nur dadurch vom Omnibus, daß sie keinen festen Fahrplan hatten, sondern nur ab- fuhren, wenn genug Fahrgäste drin waren. Das war natürlich selbst in der gemütlichen alten Zeit den Fahrgästen häufig zu langweilig.Hatte der Kutscher ein paar Personen im Wagen", erzählt

^an-schi-kai, der von dem großen Gedanken, ein : sichtiges modernes China zu schaffen, beseelt war, i pirDe von seinen besten Freunhen, besonders dem mschen Gesandten Jordans verraten Der Ncfchall, von dem Bestreben ausgehend, im Bund- liinit England und den Vereinigten Staaten das ibe starke China in moderner Form wieder er­sehe zu lassen, sah sich von den angelsächsischen Wen verlassen und der Willkür seines oorstoßen- len japanischen Gegners preisgegeben. EnglanO, lei Japan seine chinesischen Pläne ängstlich ver- ieiM wollte, glaubte im Weltkriege der Dienste )Mns und besonders der japanischen Flotte nicht Mten zu können. Es machte Japan Konzessionen ir) ließ China fallen. Yuamschl-kai starb,

Das Grab Horst Wessels auf dem Nikolai-Friedhof in Berlin. Zum 6.Todestage Horst Wessels am 23. Februar. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Volkstum und Technik.

Von Dr. Wolfgang Mejer.

er suchte. Das ist nicht so gemeint, daß nun fünft» lichlustige" Szenen gestellt werden sollen, deren Steifheit uns erst hinterher bewußt wird, und deren meist recht gequälter und dünner Humor uns hin­terher mehr verstimmt als freut. Freilich wird es selten möglich sein, die schönsten Momente, die sich zwanglos ergaben, unbemerkt zu knipsen. Ein ganz klein bißchen Aufbau und Stillehalten gehört eben dazu. Aber auch nut dieser Einschränkung laßt sich manches machen, was die Faschingslaune im Bilde festhält- Notwendig ist dazu, daß wir unser Photo­graphieren möglichst erledigen, ehe die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht oder schon insofern über­schritten hat, als den Modellen die Fähigkeit zum Stillhalten und uns die ruhige Hand abhanden ge­kommen ist. Sind wir in unserer eigenen Wohnung oder sonstwie in vertrauten Räumen, so läßt sich gut vorher ein Platz «issuchen, wo wir die Ent­fernung und überhaupt die richtige Einstellung m Ruhe ausprobieren können das gilt auch für die vorteilhafteste Lichtführung!, um guter Ergeb­nisse auch mit weit offener Blende sicher zu sein. Dazu ist es also nicht notwendig und meist auch nicht erwünscht, daß Fräulein Z. mit dem Sektglas in der HandSchwips" markiert, wozu ihre schau­spielerischen Fähigkeiten meist doch nicht ausreichem Aber das bedeutet nun nicht, daß der bewußte Ulk und auch das bewußteTheater" ganz aus dieser Art von Bildern verbannt sein sollen. Viele reiz­volle Bilder ergeben sich oft aus der Harmonie oder auch aus dem krassen Gegensatz der vorhandenen Masken und Kostüme. Wichtig ist bet all diesen Aufnahmen die Beleuchtung, da es sich hier erst recht störend auswirkt, wenn etwa die Harte verständnislos angewandten Blitzlichtes das Bild beeinträchtigt. Nur mit einer weichen, gleichmäßig über unser Modell oder Motiv verteilten Beleuch­tung wird es gelingen, im Bilde auch die frohe Stimmung des Abends einzufangen. Diese Bilder müssenselbstverständlicher" wirken als manche an­dere Gattung, dürfen nicht zu Debatten über das und jenes fuhren, was photographisch hätte an­ders und besser gemacht werden müssen. Das er­reichen wir durch eine harmonische Lichtführung: Anordnung mehrerer Heimlampen, oder Aufstellung einem Heimlampe, die sich mit der recht hellen Zimmerbeleuchtung ergänzt. Schattenspiel ist dabei nicht unerwünscht, doch soll es bei gut pla­stischer Durchzeichnung der seidenen, samtenen oder flitterreichen Kostüme nicht auf Gesichtern hegen. Sollen Schatten vermieden werden, so empfiehlt sich die bewegte Heimlampe, besonders auch m den neuen billigen Arten, die mit Magnesium-Blättern arbeiten. Bei starkfarbigen Kostümen ist es auch

Holtz in seinenBildern aus Berlin in zwei Men­schenaltern,"so trat er neben die Pferde, spähte mit einem Auge nach weiterem Zuwachs und ließ das bekannteEt fehlt noch eene lumpichte Per­son" erschallen; mit dem anderen Auge schielte er auf seine Insassen, um rechtzeitig einzugreifen, falls deren einer, des langen Wartens müde, zu ent­schlüpfen suchte. Wurde die Ungeduld zu groß, so stieg er auf, fuhr einige Schritte weiter, hielt und fahndete von neuem. Dies Verfahren dauerte oft mehr als eine Viertelstunde, und wehe dem Fahr­gast, der das Ende nicht abwarten mochte! Die Tor­wagen fuhren stets dieselbe Strecke hin und her; der' Preis betrug zwei gute Groschen; nur für die Rückfahrt des Abends steigerten die Kutscher, wenn der Zudrang, z. B. bei unvermutet eintretendem Regen, übermäßig wurde, den festen Satz zu will­kürlicher Höhe." Eine Verbesserung, freilich auch eine Verteuerung, führte der Hofagent Kremser im Sommer 1825 durch, in dem er mit einem Verdeck überspannten, halboffenen Wagen, der zwei Reihen Sitzbänke in der Längsseite hatte, in bestimmten Fristen noch Charlottenburg fahren ließ. Die Wagen hatten Federn und waren gegen Re­gen und Sonnenschein geschützt; auch brauchte man nicht erst lange auf die Abfahrt zu warten. Trotz­dem bürgerten sie sich nur langsam ein, denn die Fahrt kostete sechs Pfennige mehr als im Tor­wagen. Man mag nun im Kremser oder in dem französischenOmnibus" den Bahnbrecher dieser neuen Verkehrseinrichtung erblicken, ihren Sieges­zug begann sie erst, als die erste Riesenstadt der Welt, London, dieses Wagensystem im großen aus­gestaltete Die ersten Omnibusse, die Shillibeer regel­mäßig von der Bank nach New-Road fahren ließ, boten Raum für 22 Personen und wurden von drei Pferden gezogen. Bald wurden diese Gefährte, die sich in ihrer Form nach den großenUeberland- Posten" richteten, vergrößert, erhielten Verdeckplätze auf dem Dach und einen Vorspann von 10 Pfer­den. Um 1870 fuhren in London 1400 Omnibusse, und von der Gesellschaft wurden 11000 Personen beschäftigt. Innerhalb Berlins fuhr der erste Om­nibus 1839 zwischen dem damals eben fertig gewor­denen Potsdamer Bahnhof und dem Alexander- platz hin und her. 1846 gab es schon fünf Linien, und das neue Gefährt erfreute sich großer Beliebt­heit. In denSchlagern jener Zeit spielt der Omnibus eine große Rolle, und die seltsamen Aben­teuer, die man besonders auf den Dachsitzen er­lebte, wurden viel besungen, so in dem schönen Liede:Auf einem Omnibus saß «n Kreisphystkus, der hatte Lackstiefeln an."

den chinesischen Wünschen anschlossen, ratifiziert. Der Beitritt Chinas zum Völkerbund hatte den ein­zigen Nutzen, daß Amerika auf der Konferenz von Washington im Jahre 1922 im Neunmächtepakt die Rückgabe Schantungs mit Kiautschou an China durchsetzen konnte, und daß die Integrität Chinas verbürgt wurde, eine Bürgschaft, um Die sich später niemand kümmerte. Im Jahre 1927 nahm Tschiang-kai-schek das große Werk der Einigung und Modernisierung Chinas wieder auf, mußte jedoch zusehen, wie Japan sich großer Teile Chinas bemächtigte und weiterhin bestrebt ist, seine Hegemonie auf das zerrissene Reich der Mitte immer mehr auszudehnen.

| Fortsetzung folgt.

H :>urde.

her auch Yuan-schi-kai sollte den Zorn Japans türm. Dieses unterstützte von jetzt ab die Anfu- Itippe, des Marschalls stärkste Gegner im sortse-Tale. Das Drama Yuan-schi-kai - Wallen» ifen eilte seinem Schluß entgegen. Der chinesische tische Führer, der zwar Den Lockungen der k i t frone widerstanden hatte, sich aber doch fai- troe Eh?en erweisen ließ so behandelte tue i iche Gesandtschaft seinen Sohn stets als Kron- i|fo2n __ trieb in eine immer stärker werdende

Merheit hinein, die ihn schließlich in gleicher Lii wie den Herzog von Friedland in das Un- Li stürzte.

Immer noch gibt es Zeitgenossen, die in der Technik einen Fluch der heutigen Menschheit, die Ursache von Not unb Elend, den Quell der Un­rast des modernen Lebens sehen und sie am lieb­sten von der Erde verbannen möchten. Sie vergessen dabei nur, daß selbst wenn alle unsere Maschinen und Geräte plötzlich vernichtet und vergessen wären der faustische Forschertrieb nordischen Volkstums sie aufs neue ersinnen würde. Denn die Kul­turgeschichte lehrt uns die technische Gestaltungs­kraft als unzerstörbaren Teil nordischen Geistes er­kennen: Sind doch fast alle grundlegenden Fort­schritte neuzeitlicher Technik Männern nordischen Blutes, in erheblichem Maße deutschen Stammes

Sm Jahr-slaus sind wir nun schon wieder dahin lebmmen, daß von den Bildern zu reden ist, die iTc Erinnerungen an schöne und frohe Faschmgs- Men sein sollen. Und da sind erneut einige Mhläge zu geben, die bezwecken, dem Photo- Mpiuerenden seine Bilder von K o st u m f e st e n ID dergleichen Veranstaltungen auch wirklich zu litei Erinnerungen zu machen. Das sollen sie iitkbem auch für diejenigen sein, die aus den Bil- \W dargestellt sind. Natürlich kann der Photo- AMerende nichts dagegen tun, daß Frau X. ober fci Y. vielleicht ein Kostüm wählte, das nicht zu lei körperlichen Erscheinung paßt, und dessen <njelnöe Eignung, etwa für krumme Beine oder N runde Behäbigkeit, ihnen dann erst das Bild siüich werden läßt (wofür oft dessen Hersteller ÜTaürfe bekommt). Aber wir können doch in me­lk Einsicht bei der Wahl unserer Motive und bei k Gruppierung unserer Modelle zum Gelingen V Suber in dem Sinne beitragen, daß sie allen wibe machen.

üch wir bet großen Veranstaltungen mit vielen ^chen schwerlich unfern Apparat aufbauen kon- M, ist klar Unb wenn wir schon eine liegen» Mung ober einen geeigneten Tisch finden, von n us wir mit ben ganz lichtstarken Objekten Mo- nncmfnahmen riskieren können, so werden das M nurSchnappschüsse" im wahren Sinne sein, h(: beißt zufällige Ausschnitte aus dem Masken-

Hierfür gibt es auch das mit dem Aus- jir gekuppelte Blitzlicht, doch verbietet jfeti Preis eine größere Zahl von Aufnahmen.

bei kleineren Vergnügungen geschloßener ^>le, die sich vielleicht sogar in unserm Heim zu dherz und Tanz treffen, darf auch der Photograph wie gewichtige Rolle spielen. Das Einfachste und 'tlnings auch das Langweiligste sind Gesamtaus- Wen des ganzen Dutzends Für sie ailt dasselbe, über Gruppenaufnahmen schon ost ge- m wurde Keine besonderen Anweisungen fmD N für den Fall zu geben, daß jemand aus unserm ^eren Kreise sich ein nettes Faschingskostüm be- Rls und nun ein ebenfalls nettes Bild davon , Sei will. Hierfür gilt, soweit nicht überhaupt der ,yrHum Photographen ratsamer scheint, das sonst üiJorträtaufnahmen Gültige.

. Dcnfbar sind dagegen Aufnahmen, die em en 1W verkleideten Menschen in seiner frohen Sttm- 1 "h; und auch in der frohen Umgebung zeigen, die

l' Schon solche kleine Auswahl deutscher Erfinder­namen legt ein beredtes Zeugnis vom technischen Schöpfergeist des deutschen und' damit des nordischen Menschen ab. Nordisches Blut aber lebt auch in an­deren Völkern, und aerobe bei solchen findet sich roieberum eine auffallenbe Häufung technischer Be­gabung. Denken wir allein an bie Englänber und Nordamerikaner! Angelsachse war James Watt, der Erfinder der ersten brauchbaren Dampfmaschine. George S t e p h e n s o n, der ge­niale Schöpfer des Eisenbahnwesens verrat gar schon durch seinen Namen seine Stammesherkunft. Der Name, derStievensen" ausgesprochen wird, heißt der Sohn Stieves,des Starken"! Ein prachk voller Vertreter angelsächsischen Schlages war auch der große Amerikaner Thomas A. E d i n s o n mit feiner wuchtigen Gestalt und seinen lichtblauen Au­gen. Aus schwedischem uraltem Bauerngeschlecht stammte Alfred Nobel, der berühmteste Bahn­brecher der Sprengstofftechnik. Auch im fron» z ö s i sch e n Volke, das der Technik manchen her. oorragenben Kopf stellte erinnern wir uns nur an Montgolfier unb Charles, an Am­pere unb Faraday ist ber fränkische, nor­mannische unb flämische Einschlag von entscheidender Bebeutung. Selbst wenn wir uns nach Italien roenben, tritt uns ber größte Erfinber bes italieni­schen Volkes, vielleicht ber gebankenreichste Techniker aller Zeiten als hochgewachsener Mann mit blon­dem, seidenweichen Haar und strahlend blauen Augen entgegen. So schildern uns die Zeitgenossen, so zeigen uns seine eigenen Bildnisse den großen

sah, im Jahre 1916 an dem Seelenschmerz, welchen i ihm die großen politischen Enttäuschungen verur­sacht hatten.

Das isolierte China verfiel zunächst den Dia- dochenkämpfen seiner geldgierigen Generale. Die folgende schwache Regierung ließ sich von England verleiten, im Jahre 1917 in den Weltkrieg einzutreten. Das Reich der Mitte hoffte, durch seine Beteiligung am Kriege einen festen Anschluß an eine der Ententemächte, vielleicht sogar an Japan zu erreichen. Der Friede von Versailles aber brachte auch ihm eine Enttäuschung, da Schantung vor­läufig in japanischem Besitze blieb. Infolgedessen wurde das Versailler Diktat von China ebenso wenig, wie von den Vereinigten Staaten, die sich!

wende zu den Gelehrten und Ungelehrten in alle Lande. Zwei deutsche Namen sind für immer mit den entscheidenden Vervollkommnungen der Feuer­waffe unb bes Buchbruckes oerbunben. Der eine war ber Bernhardinermönch Bertholdber Schwarze", ber,von wegen ber Kunst, bie er er» dacht unb erfunben, vom Leben zum Tobe gerichtet worben im Jahre 1388", aber von ben Kriegs­technikern ber folgenben Jahrhunberte als bedeu- tenbfter Erfinber des Geschützwesens anerkannt wird. Der andere ist Johann Gensfleisch der Junge, genanntz u m Gutenberg". Guten­bergs Schüler waren es, die den Buchdruck über Europa verbreiteten. Zwei Deutsche waren es wie­derum, die ihm im neunzehnten Jahrhundert die wichtigsten Verbesserungen schenkten. Friedrich König erfand die Schnellpresse, Alois S e n e f e l - der den Steindruck.

Die neuzeitliche Technik konnte sich erst entfalten, nachdem die physikalische Wissenschaft die naturge­setzlichen Grundlagen zu erkennen begann. Aber­mals ein Deutscher begründete die experimentelle Physik, die Naturerkenntnis auf Grund wissenschaft­licher Versuche, Otto v. Guericke war es, Mag- notwendig, entweder höchst farbenempfind­liches Negativmaterial oder Filter zu verwenden Das muß zumal bei Nationalkostümen beachtet werden, deren farbenfrohe Eigentümlich­keiten bildwichtig sind.

Vergessen wir nicht, daß es meist nicht möglich sein wird, diese Aufnahmen ganz echt und in der gleichen Stimmung oder der passendsten Umgebuna 3U wiederholen, wenn sie mißlungen sind. Deshalb ist vorherige Ueberlegung und bedachtsame Ruhe bei der Aufnahme notwendig.

Walther Appell.

beburgs verdienstvoller Bürgermeister in der Not­zeit des 30jährigen Krieges. Die Erfindung der Luftpumpe und der Elektrisiermaschine sind ihm bekanntlich ebenfalls zu danken.

Nur wenigen Erfindern war es vergönnt, im Ruhme der Nachwelt weiterzuleben. Von dielen wenigen wiederum ist gar oft kaum mehr als der Name späteren Geschlechtern bekannt geworden. So ist uns nur spärliche Kunde von dem Zeitge­nossen und Landsmann des Hans Sachs, dem Nürnberger Handwerker Peter Henlein überlie­fert, der die Taschenuhr erfand. Mancher andere Erfinder ist ganz hinter seinem Werke verschwun­den, wie der pommersche Domherr Ewald Jürgen v. K l e i [t. Seine Erfindung, der erste Speicher elek­trischer Kraft, heißtLeydener Flasche", weil sie durch Gelehrte der niederländischen Universität be­kannt wurde. Ganz selten war es einem Entdecker beschieden, bei Lebzeiten die Früchte seines Schaf- fens zu ernten. Johann Friedrich Böttcher, der Erfinder des weißen europäischen Porzellans, wurde Leiter der Meißener Manufaktur und genoß selbst noch Gewinn aus seinem Werk.

Aus der unübersehbaren Zahl deutscher Menschen, die meist unter schweren Kämpfen und Opfern in entsagungsvoller Arbeit ihr Leben dem technischen Fortschritt weihten, haben eine ganze Reihe auf dem heute volktümlichsten Gebiet der Technik, dem Ver­kehrs- und Nachrichtenwesen, die grundlegenden Erfindungen gemacht. Der badische Freiherr Drais v. Sauerbronn, dessen 150. Geburts­tag wir in diesem Jahre feierten, war der Schöpfer des Fahrrades. Weniger bekannt ist, daß von ihm auch der erste Entwurf einer Tastenschreibmaschine lammt, den die Geschichte der Technik kennt. Daß Die ersten brauchbaren Kraftfahrzeuge mit Verbren­nungsmotoren vor einem halben Jahrhundert von den deutschen Ingenieuren Gottlieb Daimler und Karl Benz geschaffen wurden, ist ein besonderes Ruhmesblatt deutscher Geistesarbeit. Der Lehrer Philipp Reis führte im Jahre 1861 zum ersten male öffentlich ein Telephon vor. Das geschah in der Goethestadt Frankfurt a. M. In unseren Tagen ernannte die Frankfurter Goetheuniversität Paul Nipkow zum Ehrendoktor, der schon vor 50 Jahren die grundlegenden Gedanken des Fernsehens entwickelte. Die erste elektrische Bahn der Well zeigte Werner v. Siemens auf der Berliner Gewerbeausstellung 1879. Sie war nur eine der zahlreichen Erfindungen dieses schöpferischen Genies, dem wir vor allem auch die Dynamomaschine ver­danken. Die Fernübertragung elektrischer Kratt, eines der wesentlichsten Hilfsmittel unserer Technik und Wirtschaft, führte Oskar v. Miller, der Gründer des Deutschen Museums, 3um ersten Male durch. DerVater der Flugtechnik , Otto Lilien- thal, war ebenso Deutscher wie Graf Zeppe-

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x( nur eine einzige an dem hohen Maste. 11 Bre/,iferlid)e Opfer am großen Himmelsaltar, zu i l.j Kerrscher früher, durch dreitägiges Fasten I AM och begeben hatte, sollte stattfinden. Ein H«1 mnülen kündigt die Eröffnung des Festaktes : der Marschall Yuan-schi-kai, dem H VF'remöen Gesandten schon kaiserliche Ehren er-

'1 n entsteigt dem lärmenden Panzerauto. Das M M ER?'. 'wird gebracht. Die Zeiten haben sich geän- H :e hie brennenden Laternen. Wurde früher

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1L sowie der des Menschen verehrt; so huldigte rsn ian4d)bfai d e m Genius der Mensch- r - n (lein. Am Schlüsse des Festaktes entführt ;Y4 t ^r ratternde Panzerwagen formlos den sA Määl ?Üi(fier Die alten Chinesen raunen sich zu, den PB» r1 ^er beleidigten Götter fürchtend. Und wirk- Wan-schi-kai scheint jetzt vom Schicksal ver-

5 Jtt werden.

! Nutznießer des Weltkriegs, Japan, frei . nDen Fesseln einer europäischen Bevormundung, Mich diese schöne Gelegenheit, auf dem asiatischen Knte festen Fuß zu fassen, nicht entgehen M |(J Schon im Herbst 1914 von Kwantung aus MW ' den Norden Schantungs marschierend, hatte W In'apamsches Heer das deutsche T s i n g »t a u Ä L rt Mit zögernden Vorbereitungen, man wußte 1 wie sich nach dem deutschen Sieg bei Ian» z Ä Lern die Kriegslage gestaltete, nach der Marne- ilit jedoch hatte es entschieden zugegriffen. Jetzt V, inrißbina an die Reihe, und die 21 Forderun- ,u Beginn des Jahres 1915 überreicht, zeigten E.Mich der Mitte den Meister. Japan hatte noch iuf SeebotissAtiii vorher dem chinesischen Marschall die Drachen- -M.) LraS angeboten. Yuan-schi-kai sah sehr wohl den _______ »ioesuß. Er lehnte ab, weil er den alten Gegner Korea her noch kannte. Japän, dem die Er- jfina von Kiau-tschou Mittel und Vorwand zu . --------in China bot, wäre gerne bereit-

-einen erbitten «« len, die Mandschuherrschaft mit einer Dynastie g-minq ni^rim-schi-kai wieder herzustellen um den Preis mit 500 Ä- festen Einigung C hin a -Ja p an. Frei ch zu machen <;ooi dem Zwang der Westmächte, hatte sich dann meiie!)tiew fl*s chinesisch-japanisches Imperium ent» MPartei ftduiUn können. Die Mandschurei, als Morgengabe, r Aufstand ni japanisches Gebiet geworden und hatte ein mb starker b Bündnis besiegelt. Da aber Yuan-schi-kai ste ihn, bie » Miese Pläne nicht einging, so war das Spiel asnpriit*« 3 halb verloren, besonders, da der Weltkrieg pr dauerte, als Japan erwartet hatte. Japan i gern ein stark geschwächtes England und 'kreich gesehen. Durch sein damaliges politisches iespiel zog es sich die Feindschaft seiner Bun»

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8ner°°Japan°''Muossen,o der Angelsachsen, zu. Und Yuan-schi- Eeleaenheit m-nDMtte noch dazu die Indiskretion, England mit bie Politik ^Wweitschweifenden Plänen Japans vertraut zu ging foqar'il f° daß Japan wieder auf die alte Russen- erh n lun e »dschaft Surückgrisf, der jedoch, durch die russische inden wLMutwn im Jahre 1917 em >ahes Ende bereu