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Volk und Führung

Veichöpropagandaminister Or. Goebbels spricht in Magdeburg.

Luftstreittrafl. Ich rechtfertige den Bruch des

DU Jxeiu)0tog0u>(ioi m^zapan Versailler Vertrages nicht, aber es besteht fein

Sieg des Kabinetts Lkada sichergestellt.

en Chef ein

glieber gemeldet hätten. Er fei überzeugt, dah die Saat der Derföhnung, die die Feuer-

auf mich. Sie ist auf die Tatsache zurückzufüh- ren, dah Deutschland, als er zur Macht kam,

Zweifel, dah er dem Volke einen Glauben an die Vortrefflichkeit der Politik Hitlers eingeflöht hat. Auch dabei ist dem deutschen Volke ein Ge-

eine geschlagene Ration war, die glaubte, dah sie kein Mitgefühl und kein Verständnis in Genf finden könne. Hitler, kühl, energisch und vaterlandsliebend, flöhte dem deutschen Volke neue Hoffnung ein. Unzweifelhaft hat unter der nationalsozialistischen Regierung eine auffallende Veränderung in Deutschland stattgefunden. Reue Gebäude sind emporgeschossen, das Volk arbeitet und Deutsch­land hat jetzt allerdings in Verletzung des Versailler Vertrages (?) ein Heer und eine

London, 21. Febr. (DNB.) Der frühere eng- lische Luftfahrtminister Lord Londonderry er« klärte der Preß Association über seinen Besuch in Deutschland u. a.: Ich hatte mehrere Be­sprechungen mit General Göring und auch eine Unterredung mit Hitler. General Göring stellte mir freundlicherweise sein Drioatflugzeug zur Ver- und ermöglichte mir den Besuch mehrerer Flugplätze, damit ich selbst die Entwicklung der

Deutschland wünscht Verständigung.

Oer ehemalige britische Lustfahrtminister Lord Londonderry schildert seine Eindrücke auf einem Besuch in Berlin.

respondenz Mulughetas, ferner Drses aus England und Indien an einen österreichische Arzt. _________

Oie deutsche Protestnote in Bern.

Bern, 21. Febr. (DNB.) Ueber die Freitag- itzung des Bundesrates wird der Presse amtlich mitgeteilt: Der Chef des Politischen Departements, Bundesrat Motta, gab Kenntnis von der deut« chen Protestnote, welche sich gegen die Be« chlüsse des Bundesrates wegen der nationalsozia­listischen Organisationen in der Schweiz wendet. An die Kenntnisnahme dieser ziemlich umfang­reichen Note knüpfte sich ein vorläufiger Meinungsaustausch; doch wird der Bun­desrat die Angelegenheit erst in einigen Tagen behandeln und zwar in aller Ruhe, nachdem der vom Politischen Departement im Em- vernehmen mit dem Justiz- und Polizeidepartement aufzustellende Entwurf einer Antwo r t dem Bundesrat vorliegen wird. Da an der nächsten Sitzung des Bundesrats der Chef des Justiz- und Polizeidepartements, Bundesrat Baumann, nicht anwesend sein wind, kann die weitere Behand­lung der Angelegenheit er st in acht Tagen er­folgen.

wenn Der Führer dazu das Wort ergreife so wisse die ganze Welt: hier spricht Deutschland! Deutschland sei heute eine gefestigte Insel des

in Bersammlunaen seines Verbandes den Vorwurf, daß er die Bildung der gegenwärtigen Regierung zugelassen habe mit der Bemerkung, daß das gegen« wärtige Kabinett zum Teil die gleichen Leute um­fasse wie die früheren Regierungen. Er wolle die Kräfte der Feuerkreuzlerbewegung nicht vergeuden. Frankreich solle von Franzosen regiert werden, die weder Anweifungen noch Gelder aus dem Ausland erhielten. Er wolle nicht, daß Frankreich in einen Krieg mit Italien verwickelt werde, und er wün­sche einen Ausgleich mit Deutschland. De la Rocque teilte mit, daß vom 1. bis 15. Febr. sich bei seinem Verbände 18000 neue M i t-

kreuzler gesät hätten, eines Tages aufgehen werde.

Vormarsch gegen den Amba Aladschi.

Die Italiener finden keinen Widerstand.

Asmara, 21. Febr. (Dom Kriegsberichterstat­ter des DNB.) Drei Divisionen des 1. und des 3. Armeekorps sind auf . der Ebene von Buja bis auf 20 Kilometer an die Bergkette vorgedrungen, deren höchste Erhebung der Amba Aladschi ist. Damit ist das weite Gebiet der Ebenen von Afgol und Buja von italienischen Streitkräften besetzt.

Das seit den Kämpfen von Amba Aradam neu besetzte Gebiet umfaßt rund 2000 Quadratkilometer. Die Italiener beherrschen jetzt die Flußlinie des Maischik vor dem Amba Aladschi und die Pässe, die südwärts führen. Die neu gewonnenen Stel­lungen ermöglichen die Kontrolle der wichtigsten Verbindungswege nach den nordwestlichen Gebieten.

Die gegenwärtige Stellung des linken Flügels der italienischen Streitkräfte ist mit einem Dreieck zu vergleichen, dessen stumpfer Winkel südlich der. Buja-Ebene in der Richtung des Amba Aladschi liegt. Der nordwestlich ziehende Schenkel des Drei­ecks berührt den Ghewa-Fluß südlich von Abbi Addi. Der rechte Dreiecksschenkel verläuft entlang den Osthängen der Danakil-Wüste. Im Westen der Buja-Ebene liegt die Ortschaft Debraila, wo im Jahre 1895 die Truppen des Generals Arimondi gegen Ras Mangaskha kämpften.

In italienischen Militärkreisen heißt es, daß die zurückflutenden Galla-Stämme die Truppen

Oer katalanische Separatismus.

Madrid, 21. Febr. (DNB) In Barcelona veranstalteten die Linksparteien einen Demonstra- tionszug. Die Demonstranten führten zahlreich, rote und sepratistische Fahnen mit, fangen die Internationale und die sog. katalanische Na­tionalhymne und brachten Hochrufe aus auf den Kommunismus und ein freies Katalo­nien. Bei dem Versuch der Polizei, die (Entfer­nung der separatistischen Fahnen durchzusetzen, nahm die Menge eine drohende Haltung ein. Um Zusammenstöße zu vermeiden, erlaubte der Regie­rungsdelegierte den separatistischen Charakter ' der Kundgebungen. Die Menge zog dann vor das katalanische Regierungsgebäude, wo ein Vertreter des Generalgouverneurs der Menge verkündete, daß die Zentralregierung in Madrid bereits die ersten Schritte zur Durchführung der Am- nestie getan hätte und mit der Freilassung der Gefangenen in kürzester Zeit zu rechnen fei. Die Menge verlangte mit erhobenen Fäusten, daß die Sträflinge sofort auf freien Fuß gesetzt würden und setzte dann ihre Kundgebung in großer Un­ordnung unter lauten Protestrufen fort.

fühl der Bewunderung für Hillers Persönlich­keit erweckt worden."

Ueber die Zukunft befragt, erklärte Lord London­derry: Man müsse erkennen, daß Hitler sein Bestes tue, um einem großen Lande mit einer Bevölkerung von 65 Millionen wieder eine Stellung zu geben, die seinen Überlieferungen, seiner Geschichte und seinem Recht entspricht.Ich bin ganz sicher, daß die Entwicklung der deutschen Luftwaffe auf den Wunsch Deutschlands zurückzuführen ist, eine Streitkraft von einer Größe zu besitzen, die seinem Ansehen als einer großen Na­tion entspricht.

Deutschland ist überzeugt, dah diese Luftstreit- kraft für seine Sicherheit notwendig ist, und ebenso sicher bin ich, dah diese Ent­wicklung nicht in irgendeiner Weise gegen Grohbritannien gerichtet ist. Sie stellt vielmehr Deutschlands Auffassung über die Wittel zur Aufrechterhaltung seiner Sicherheit dar. Deutschland hat keine feindseligen Gefühle gegen­über Frankreich. Tatsächlich würde es eine engere Verständigung begrüßen, aber es mlhtraut sicherlich dem politischen System Ruh­lands und der russischen Politik der Weltrevo­lution."

Lord Londonderry erklärte dann, als Luftfahrt­minister habe er Schätzungen über die Stärke der deutschen Luftstreitkraft und ihre Entwicklungsmög­lichkeit und habe keinen Anlaß, diese Schätzungen zu ändern. Er freue sich sehr, daß die britische Re­gierung beschlossen habe, ihre Luftflotte zu verstär­ken; er habe stets ihre Verstärkung be­fürwortet und wünsche, daß sie früher unter­nommen worden wäre. Großbritannien werde seine Bemühungen zur Förderung des Friedens fort­setzen. England müsse jedoch eine Luftstreitkraft haben, die groß und stark genug sei, um die Erfül­lung der Reichs- und internationalen Verpflich­tungen Englands zu ermöglichen und einen ange­messenen Schutz für das Volk gegen die Gefahr eines Angriffes zu gewährleisten.

Die früheren Freiforpslämpfer.

Berlin, 21. Febr. (DNB.) Der nun geschlosst« nen Abwicklungsstelle des aufgelösten Reichsbundes und Reichsoerbandes der Baltikum« und Freikorpskämpfer sind pon früheren Freikorpskämpfern vielfach Militärpapiere und Urkunden übersandt worden, welche die Inhaber teilweise schon seit Monaten vergeblich von der genannten Stelle zurückoer­langt haben. Es sind hierüber beim Reichsministe­rium des Innern zahlreiche Beschwerden eingeaan- gen. Nach der Schließung der Abwicklunasstelle Hau­fen sich Die Eingaben, Anrufe und Besuche wegen der Rückgabe dieser Papiere. Im Augenblick kann diesen Wünschen noch nicht entsprochen werden, da die Sichtung des Materials eine gewiss Zeit in Anspruch nehmen wird. Selbstoerständuch

nenministvr verantwortlich gewesen sei für das, was sich in M a r f e ille zugetragen habe. Diese An­spielung auf die Ermordung des Königs von Ju­goslawien und Barthous brachte dem Abgeordneten einen außerordentlich scharfen Zuruf des Minister­präsidenten Sarraut ein,. Er rief:Schuft!", Schuft!",Schuft'."

Franklin-Bouillon erklärte in der Nachmittags- sitzung, daß er in feiner 25jährigen parlamentari­schen Tätigkeit es nie an Höflichkeit habe fehlen lallen. Er habe nun aber erfahren, daß der Mi« nisterpräsident ihm gegenüber einen Ausdruck ge- braucht habe, der besser inet ne K utscher« kneipe als zu einem Ministerpräsidenten passe. Erregte Zwischenrufe von Sozialisten und Kommu-

Friedens. , , _ ,, .

Mit eindrucksvollen Worten sprach Dr. Goebbels von der jüdischen Hetze, deren Vertreter vor wem- gen Tagen die Mörderpistole gegen einen Ver­treter des Nationalsozialismus gerichtet habe.Ich bedauere eine Auslandspresse, die sich dabei auf den Standpunkt stellt, nicht der Mörder der Er­mordete ist schuldig. Die Vorgänge m Südamerika und die brennenden Kirchen in Spanien seien war- nende Fanale, wohin solche Begünstigung der ju« dischen Hetze führe. Dann wies der Minister auf die geordneten Verhältnisse in Deutschland hin. Vom Führer angefangen bis zum letzten Tage­löhner ist das ganze deutsche Volk erfüllt von einem wahren Idealismus der Arbeit."

Dr. Goebbels wandte sich zum Schluß wieder an die alten Parteigenossen und betonte:W i r geben von unserem Program m n i ch t s preis. Dieses Programm wird durchgeführt bis zum Ziel, so wie es die Verhältnisse gestatten." Ein weiter Weg liege noch vor uns, aber es sei auch ein hohes Ziel, das wir erreichen woll- ten. Keiner dürfe dabei müde werden.So wie wir heute mit Pietät und Ehrfurcht von unserer Vergangenheit reden, so werden wir auch in Zu­kunft mit Pietät und Ehrfurcht von der Gegen­wart sprechen, die dann Vergangenheit geworden ist. Das Kleine und Sorgenvolle wird vergessen fein und nur das Große und Erhabene wird in unserem Gedächtnis lebendig bleiben.

Die Führer der bulgarischen Offiziers- Verschwörung zum Tode t>eruf teilt.

Sofia, 22. Febr. (DNB. Funkspr.) In dem eit über zwei Monaten hinter verschlossenen Türen verhandelten Prozeß gegen b i e 27 Militär- verschwörer fällte der Gerichtshof am Sams­tag früh nach dreitägiger Beratung das Urteil. Das Haupt der Verschwörer Oberst a. D. W e l t s ch e f f oroie Major S t a n t s ch e f f, der frühere Adjutant des Sofioter Garnisonkommandanten, wurden wegen Organisierung des Aufstandes in der Armee und wegen des Versuches, die Regierung Toscheff gewaltsam zu stürzen, zum Tode durch den Strang verurteilt. Zwei Offiziere wurden zu je 10 Jahren und acht weitere Angeklagte zu je 8 Jahren Zuchthaus, ein früherer Offizier, Flugkapitän Laz ar off, der nach der Anklage« chrift beschuldigt war, Kurierdienste zwischen Welt- cheff in Belgrad und der Verschwörergruppe in Sofia geleistet zu haben, zu einem Jahr Kerker verurteilt. 14 weitere Angeklagte, darunter der frühere Finanzminister Peter Todoroff, Gene­ral Saimsoff und der frühere Landespolizeidirektor Natschesf wurden freigesprochen.

Amnestie in Spanien.

BlutigeFreudenkundgebungen".

M a d r i d, 21. Febr. (DNB.) Der Ständige Aus­schuß des spanischen Parlaments nahm am Frei- tagabend einstimmig die 21 m n e ft i e d e r o r b nung an. Für die Vorlage stimmten außer den Vertretern der Linksparteien auch die der Katho- lischen Aktion, der Agrarier, der Liberaldemokraten und der Radikalen Partei. Die Verordnung erfaßt alle sozialen und politischen Häft­linge. Man rechnet mit der Freilassung dieser . Gefangenen am Sonntag.

Die Nachricht von der Annahme der Amnestie- j Verordnung hat in mehreren spanischen Städten i Freudenkundgebungen ausgelost. An i mehreren Orten kam es dabei zu Ausschrei- tun gen. In Bollullos del Candado in der Pro- | vinz Huelva wurden die Büro räume der ka- , tholischen Volkspartei und nationale Der- I ammlungslokale in Brand gesteckt. Die Polizei | wurde bei dem Versuch, die Brandstiftungen zu ver- ; hindern, mit Piftolenfeuer empfangen. Sie erwiderte das Feuer, tötete zwei Kundgeber uns verletzte mehrere zum Teil schwer. Der ständige : Parlamentsausschuß hat den spanischen Minister­präsidenten ermächtigt, d e n K r i e g s z u st a n d im Lande barm zu verhängen, wenn es bie Um- stänbe erforberlich machen.

An der französisch-spanischen Grenze herrscht seit einigen Tagen lebhafter Pendel­verkehr. Zahlreiche spanische Familien haben ihre Heimat verlassen und sind nach Frank- i reich ausgewandert. Auf der anderen Seite verlas- en zahlreiche spanische Kommunisten französischen Boden und begeben sich nach Spanien zurück. Auf spanischer Seite wird eine strenge Grenzkontrolle zur Beachtung der Devisen- bestimmungen ausgeübt. Am Freitag wurden bei l zwei spanischen Familien 100 000 bzw. 150 000 Peseten beschlagnahmt, die sie ohne Genehmigung ausführen wollten.

Tokio, 21. Febr. (Ostasiendienst des DNB.) In ganz Japan ist der Wahltag ruhig verlaufen. Die bisher vorliegenden ersten Wahlergebnisse zeigen bereits b e m e r t c n s w e r t e S e r f i e b u n a e n I nifkn unterbrachen den Redner. Der stellvertretende in der Kräfteverteilung der e.^ Ä" Kammerpräsident erklärte, daß das Präsidium den

insgesamt 466 Abgeordneten sind bisher 161 Ab Ausdruck, auf den Franklin-Bouillon anspiele, geordnete gewählt. Danach gewann ' nicht gehört habe. Franklin-Bouillon erwiderte

il^erpartei genannt Schakei Taischuto Zaß 20 Abgeordnete ihn sehr gut gehört hüt- schon jetzt 12 Mandate gegenüber 5 Sitzen | [pn fDrnnp hipti ^mpn.nn nh hie Dekeidiauna im alten Reichstag. Die bisher führende Oppositions­partei S e i y u k a i, deren Mißtrauensvotum zur Auflösung des Reichsta.

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ten. Er frage bie Regierung, ob bie Beleibigung gefallen sei ober nicht, unb welche Genug-

S'lnTÄ?'derno®enid)tU3u MiVrprästd°nt°erinVer""^nicht"m^ba^an.

Ä Ä ÄÄ bie'Ä l'Z JX JÄS tai. Eine Beeinflussung der Gesamtpolitik durch den ols erledigt zu betrachten. Franklin-Bouillon er- Wahlausgang ist kaum zu erwarten, da die ent- ch'berte ironisch, er bedmiere, daß der Chef der Re- scheidenden Richtlinien für die Führung der Staats- 9lcrun9 cin 1° kurzes Gedächtnis habe.

volitik in den Händen der Ratgeber der Krone und DasEcho de Paris" spricht im Zusammenhang Der hohen Militärkreise liegen. mit der Sitzung von einem beschämenden

-------- Schauspiel. DerJour" stellt fest, es könne

z e << I kein Zweifel Darüber bestehen, daß die Regierung

<2>U)ljU?Cny(lll I endgülttg von der Volksfront abhängig

» k *c Ä ! fei. Einige Mitglieder des Kabinetts beschäftigten

ttt ÜCr 5%ott1tlicr« ! sich mit Der Frage ihres weiteren Verbleibens in

der Regierung, da sie sich Gewissensbisse machten, Paris, 21. Febr (DNB) In der Kammer de- einem Kabinett anzugehören, dessen Chef ein onftanbete brr Abgeordnete Franklin-Bouil-I(Aefangener der revolutionären Par- Ion, dah der Ministerpräsident nicht angegeben t e i e n sei.

habe, welche Maßnahmen er angesichts des Angnf-

fes der Volksfront gegen den royalistischen ArzU ©IC $CUCrfrCU^Cr.

Dr. @ off e zu unternehmen gedenke. Ministerprä­

sident Sarraut fei für die Ordnung auf der Paris, 21. Febr. (DNB.) Der Führer der Straße verantwortlich, ebenso wie er auch als In- Feuerkreuzler Oberst de la Rocque entkräftete

erbitterter. Dor kurzem erklärte ein japanischer Militär, Pamagutschi, nicht nur Professor Minobe sei ein Schädling, sondern auch der jetzige Minister­präsident O k a d a, obgleich sich der Leiter der ja­panischen Politik bemüht, der Kaiserlichen Botschaft den Weg zu bahnen. Als er die B-rsolgung D°m°-1 Magdeburg, 21. Febr. (DNB.) Reichspropa- gutschis verlangte, erklärte das Ossizierskorps es Goebbels sprach hi-r in der

stände aus Bamagutsch.s Seite. D>e W-Hrmachli ist ^chMe die 8000 Personen Platz bieten muhte, also für das Kodo und ,ur seine schrankenlose An- « ^rde auch in andere Säle übertragen, Wendung. Am Freüag wurde der greise Prosessor ^'e -?,^ ^ls 25 000 Menschen Horen tonn- Minobe in seiner Wohnung durch Reoolverkugeln £r Goebbels leitete seine Rede mit wirkungs- medergestreckt. Das Ergebnis der Reichs agswahlen Dergleichen zwischen dem Deutschland vor der scheint ebenfalls den Sieg desKmferlichen We- Machtergrelfunq und dem heutigen in angestrengter g-s SU bestätigen. . Aufbauarbeit erreichten Zustand ein. Ziel aller

Im britischen Unterhaus wurde in dieser ^7»iTfTäH^e n^unb das deutsche Bolt sahG Woche die Frage angeschnitten, ob nicht die^Le tung ^ 3 U L Leben der Welt gegenüber zu ver-

d-- R - i ch s ° e r t e l d i g u n g s a u s s ch u ,, - s M machen, s-m M»en oer ä Goebbels

aus der -and des Premierministers genommen Newigen^,,W s^^ $eifan aus,in der Durch­werden sollte. Der Verteidlgungsausschuh, der eine jüh ? Aufgabe die uns als eine geschicht-

rund dreihigsährige Tätigtest hinter sich hat, war uh un^ d -f-r -uMb. ° un

früher von nicht allzu groher Bedeutung. D.e En - MMwn °n°mraur , stehung der Luftwasse und der neuegrohe Aus- °,u^r ch^n, e m^ Sampfia[)rcn ben Mu, rustungsplan laßt es nun aber angezeigt erfcheinen, y" er ggch heute nicht

den Ausschuß aus -mem re.n politischen m einen zur Unp°pm°r^ (onbern auf eine

organisatorischen umzubi^en, und die Unterhaus- l^ A gen nationalsozialistische

Mitglieder hatten vielleicht nicht Unrecht als s - oauerychte P°pu bemü()t bteibeni ba5 Unpo- meinten, daß der zur Genüge mit Geschäften be 9 0 ,. 1 r(<)on durchführen muß, dem

lastete Premier nicht auch noch Leiter des ®ertep » offen und freimütig als zwingende

digunasausschusfes sein könne, tatsächlich wurde J«er Ü oerstandlich zu machen. Der Minister der Ausschuß nach dem Kriege deimal n d)t oom rJ oJ^0l9 ltjeDn7ia^ e^ n ^b, die von der Re- Premierminyter geleistet. Was die stets vorhe? wissen wollten, was sie zu

bers interessant machte, war em ungewöhnlich 0 heabfichtiae Auch ein Schachspieler werde seine scharfer Angriff Sir Austen C h a>mb ex:l a i ris au verkünden. Da müsse

den Premierminister Baldwin Man sp^ch äunochst om Certr^u9en /j^tzen, und zu einer Reaie- von einer richtigenToryrevolte degen d'e Regle- Diel qeglücft sei, könne das Volk das

rung, beruhigte sich aber spater, und heute ist nicht"G' $a9& rie auch in Zukunft das

mehr die Rede davon, daß Chamberlains Angriff ' Q^rjaen gebe es in außenpoliti«

Regierung haben"^viÄ Zusammensetzung der R ch ^rQgen in Deutschland keine Gegensätze, und

Mulughetas angegriffen unb zum Teil nie­dergemacht haben. Die Bewohner von Tigre sollen aus Haß gegen die Soldaten Mulughetas, die aus Schoa stammen, diese massakriert haben, weil sie sich angeblich geweigert haben sol­len, den Tigre-Bewohnern in ihrem heimischen Dialekt zu antworten. Die Niederlage Mulughetas soll auf die Bevölkerung tiefsten Eindruck gemacht haben. Einige Abessinier, die erst in der oergange- nen Nacht auf dem Amba Aradam, wo sie sich ver­steckt hatten, gefangen wurden, sollen erklärt haben, daß der Krieg für f i e z u Ende sei. In ben Hohlen des Arabam fand man bie gesamte Kor-

Wir werben uns in der nächsten Zeit daran ge-! wähnen müssen, daß die öffentliche Meinung m England restlos von dem Problem der Au,rustung! beherrscht sein wird und daß die Presse jeden noch so fadenscheinigen Dorwand heranziehen wird, um ihren Lesern die Notwendigkeit riesiger finanzleller Aufwendungen für diesen Zweck beweisen zu kön­nen. Es wird dabei an Anspielungen und an 23er- dächtigen Deutschlands wahrlich nicht fehlen. D e Regierung selbst wird nicht viel tun, um die Presse Daran zu hindern, ihre Pfeile auf Deutschland ab- zuschießen; denn sie hat ja nur das eine Interesse, daß ihr Aufrüstungsprogramm glatt über die Par- lamentsbühne geht. Man muß sich also hüten, ......

Steuerungen derTimes" oder bes ,,Daup Xele» I mjr freundlicherweise sein Drioatflugzeug zur Ber- graph" als authentisch oder gar offiziös anzusehen. I fügung und ermöglichte mir den Besuch mehrerer Es gibt heute in England kein Organ, das den tat- Flugplätze, damit ich selbst die Entwicklung der sächlichen Standpunkt der Regierung wiedergibt. deutschen Luftwaffe sehen könne. Ueberaü sand ich Der viel zitierte diplomatische Korrespondent Des ein |e^r freundliches Gefühl gegenüber England und Daily Telegraph", Mr. Gordon Lennox, verfugt einen starken Wunsch nach der Freund- zwar über einige gutunterrichtete Freunde , im s gft Großbritanniens und Frank- Foreign Office, aber das bedeutet noch lange nicht, r e i ch s. Hitler und die anderen Regierungsmit- Daß er in jedem Fall das Sprachrohr des g[,eber find sich des Verdachts bewußt, der vom

Ministers ist. Für den Posten des neuen Ministers englischen Volk hinsichtlich der Beweggründe für für die geplante Gleichschaltung der drei Wehr-. ^re Wiederaufrüstungspolitik gehegt wird. Sie Ministerien wird in erster Linie Sir Samuel bemüht, diesen Verdacht zu beseitigen, da sie Hoare genannt. Sollte es zu der Ernennung von unsere Freundschaft und unseren guten Willen Hoare kommen, so würde die Regierung Baldwin suchen.

eine wesentliche Verstärkung erfahren. Wenn man fiUler erörterte ich die meisten politischen bedenkt, unter welchen Umstanden sich Der Ruck- » $ . liebenswürdig und lebhaft

LÄ,üÄ3ÄS Ä für den weiteren Kurs der britischen Politik über- verlraul ZU machen. Zn manchen Punkten

Haupt. Die englische Presse hat die bekannten Pa- stimmte ich mit ihm überein. Seine Volks-

riser Besprechungen mit auffallender Zurückhaltungf tümt^chkeit machte einen großen Eindruck behandelt und sich bemüht, sie auf das richtige Maß zurückzuführen. Darf man daraus schließen, daß die öffentliche Meinung in England jedenfalls nicht gewillt ist, sich für Fragen einzusetzen, die Eng­land unmittelbar nichts angehen? Jedenfalls kann man wohl vermuten, daß England, sobald das Auf­rüstungsprogramm unter Dach und Fach gebracht ist, bemüht fein wird, das durch den italienisch­abessinischen Konflikt abgerissene europäische Gespräch erneut aufzunehmen. Die Behandlung Der sich aus der Londoner Flottenkonferenz ergeben- den Fragen und die wiederholte Aufwerfung des Luftpaktproblems lassen diesen Schluß zu.