Aus aller Welt.
ZU g e f a g t.Die Lichtverhältnlsse in Betrieben ließen zu wünschen
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die Lichtver- da die dort dem heutigen Ebenso wurde
Zungbannführerlager des Gebietes Hessen-Aassau.
N(vG. Dom 17. bis 19. Februar 1936 fand
Das neue Luftschiff „L Z 129" wird von Mai bis Oktober Sonderfahrten nach den Vereinigten Staaten unternehmen, auf denen Fahrgäste, Post und Fracht befördert werden. Die erste Fahrt soll a m 6. Mai ab Frankfurt a. M. stattfinden. Die Fahrtdauer von Frankfurt nach Lakehurst bei Neuyork wird ungefähr drei Tage betragen, während die Rückreise nach ein bis zwei Tagen Aufenthalt in Lakehurst etwa 2% Tage dauern wird; damit rückt eine Hin - und Rückreise nach Nordame- rikainnerhalbeinerWoche in den Bereich der Möglichkeit, ein Zeitraum, der noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war.
Die Fahrpreise im Südamerika-Dienst bleiben die gleichen wie im vergangenen Jahr, d. h. 1400 Mark von Frankfurt nach Pernambuco und 1500 Mark von Frankfurt nach Rio de Janeiro. Fahrpreiszuschläge für die Hauptreisezeit werden nicht mehr erhoben, da für das Luftschiff auch außerhalb der Reisezeit stets eine gleichbleibende Besetzung mit Fahrgästen gewährleistet ist. Für die Reise von Frankfurt nach Lakehurst beträgt der Fahrpreis 1000 Mark. Für die erste Reise nach Nordamerika wird ein Sonderzuschlag von 250 Mk. erhoben.
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Zwei deutsche Lustschiffe im Verkehr nach Nord- und Südamerika.
Erheblicher Ausbau des Zeppelin-Verkehrs. — Zn einer Woche von Frankfurt/Main nach Neuyork und zurück.
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Kleine politische Nachrichten.
Der Oberbefehlshaber des Heeres hat eine Anordnung erlassen, derzufolge die Dienststelle des Oberbefehlshabers des Heeres mit sofortiger Wirkung die neue Bezeichnung „Oberto m- mando des Heeres" führt.
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Besonders schlecht waren hältnisse bei den Behörden, bestehenden Vorschriften noch nicht Stand der Technik angeglichen sind, festgestellt, daß die Arbeitsplätze nur ein Drittel bis zur Hälfte die von der Lichttechnischen Gesellschaft als Norm angegebene Beleuchtungsstärke aufwiesen; beim größten Teil der Arbeitsplätze fehlte ein ausreichender Schutz gegen Blendung. Bei dieser Aktion stand d e r G a u Hessen-Nassau mit an vorder st er Stelle.
und gehen dem größten Elend entgegen. Bei Vllla- franca nördlich von Lissabon zerstörte der Tejo die Deiche und überschwemmte 150 Quadratkilometer fruchtbarstes Weideland. Das Vieh konnte nur mit großer Mühe in Booten gerettet werden. Das Gebiet ist von der Außenwelt völlig abae- schnitten. Einige Bewohner retteten sich auf die Bäume. Seit 27 Jahren ist eine so große U e bersch we mm ung nicht zu verzeichnen gewesen. An vielen Stellen sind die Eisenbahnlinien unterbrochen.
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Berlin, 21. Febr. (DNB.) Mit einer gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelten Anzahl von Zeppelin-Fahrten nach 1 e b e r s e e , mit der Aufnahme einer Reihe von Probefahrten nach Nordamerika, mit dem kurz bevorstehenden Einsatz des neuen Verkehrsluftschiffes „LZ 129" und mit der Erö ffnun g der neuen Luftschiff-Häfen in Frankfurt a. M. und Rio de Janeiro wird das Jahr 1936 eine neue Epoche im Luftverkehr nach lieber- fee einleiten. Von den 22 Fahrten nach Brasilien sollen eine Anzahl mit dem neuen Luftschiff „LZ 12 9" durchgeführt werden. Die erste Fahrt nach Rio de Janeiro beginnt am 30. März. Weitere Reisen folgen alle 14 Tage bis Ende Oktober, dann wird der Dienst durch den Einsatz beider Luftschiffe zu einem wöchentlichen verdichtet. In Rio de Janeiro steht dem Luftschiff jetzt ein.Luftschiff-Hafen mit neuzeitlicher Halle zur Verfügung, der es während seines Aufenthaltes von ein bis drei Tagen aufnimmt. So läßt sich eine Reise nach Südamerika und zurück innerhalb von 10 Tagen durchführen. Mit Beginn der diesjährigen Zeppelinreisen wird der Fahrtenbetrieb von Friedrichshafen nach Frankfurt am Main verlegt, wo der neue Flug- und Zeppelin-Hafen seiner Vollendung entgegengeht.
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In Portugal regnet es feit vier Mona- t e n ununterbrochen. Die Wassermengen verwandelten die Landschaft in ein einziges Morast-
Hang ' mit Staatsminister Ministerialdirektor Riecke vom Reichsernährungsmimsterium und dem Reichsnährstand. Der Film schildert den uralten Kampf der Menschheit, den Kampf ums Brot. Er zeigt, wie in Deutschland m den vergangenen Jahrhunderten, als sich die Umwandlung aus einem Agrarstaat in den Industriestaat vollzog, nicht genügend Rücksicht darauf genommen mürbe daß die Ernährung des Volkes aus eigener Straft fichergestellt war, wie dadurch mit der unglückliche Kriegsausgang und die katastrophale Lage in den Nachkriegsjahren begründet war, in der weite Kreise unserer Volksgenossen nicht wußten, woher ein Stück Brot nehmen. Er zeigt weiter wie in Zeiten wirtschaftlicher Scheinblüte eine Milliardeneinfuhr von Weizen und anderen landwirtschaftlichen Produkten stattfand und warum. Durch die Zurücksetzung unserer Landwirtschaft, durch die Abwanderung vom Lande in tue Großstadt war em Fünftel deutschen Bodens noch unfruchtbar.
Hier setzt der Bildbericht über tue Arbeit ?e5 national ozialistischen Deutschlands em. Wir sehen das grandiose Werk der Oedlandkultivierung tm Emslanb. Die Neubildung deutschen Bauerntums
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platz erhielt oder wiedergab.
NSS.-,Krast durch Zreude" läßt bei der Danziger Schichauwerst rrvoo-Tonnen-passagierdampferbauen
Danzig, 21. Febr. (DNB.) Bei der Anwesenheit des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley in Danzig hat' dieser der Schichauwerft mitgeteilt, daß die NSG. „Kraft durch Freude" der Werft den Auftrag zum Bau eines 22 000-Tonnen-Passagier- dampfers erteilen werde. Es handelt sich um ein Schwesterschiff der beiden bereits bei Blohm 6r Voß in Hamburg und bei den Howald-Werken in Kiel in Auftrag gegebenen Schiffe. Der Schiffsbau in Danzig wird voraussichtlich erst in einem Jahre erfolgen, da die Danziger Schichauwerft zur Zeit sehr große Aufträge in Ausführung hat, andererseits auch 16 i e Erfahrungen bei den anderen Schiffen bei der Durchkonstruktion des Baues in Danzia verwendet werden sollen. Der Bau des Schiffes würde der Schichauwerft etwa zwei Jahre Arbeit und damit zugleich 700 Arbeitern und Angestellten Arbeit und Lohn geben.
Abstimmungsunterlagen der Aertrauensratswahlen aufbewahren.
Berlin, 20. Febr. (DNB.) Bei den vorjähn- gen Vertrauensratsabstimmungen sind in verschiedenen Fällen, in denen der Treuhänder der Arbeit zur Entscheidung über die Gültigkeit der Abstimmung angerufen worden war, Schwierigkeiten dadurch entstanden, daß die Unterlagen für die Abstimmung nicht mehr vorgelegt werden konnten. Der Reichsarbeitsminister weist infolgedessen darauf hin, daß die gesamten Unterlagen, also insbesondere die A b ft i m m u n g s1 i ft e n , die Stimmzettel und die Feststellung des Abstimmungsergebnisses von dem Führer des Betriebes, der nach dem Gesetz der Abstimmungsleiter ist, nach der Abstimmung unter Verschluß zu nehmen und für die 2)ai*er der Amtsperiode des Pertrauensrates aufzubewahren sind. Einsicht oder Ueberlassung der Abstimmungsunterlagen darf nur dem T r e u - händer der Arbeit gewährt werden, der über die ordnungsmäßige Bildung der Vertrauensräte zu wachen hat.
Erste Ausmusterung für die Sicherstellung des Führernachwuchses.
Schiffsunglück
auf der Unferroefcr fordert fünf Todesopfer.
Auf der Unterweser ereignete sich ein schweres Schiffsunglück, dem fünf Personen zum Opfer fielen. Der mit Hartfett beladene holländische Motor- leichter „Dipping V" wurde aus bisher ungeklärter Ursache von dem englischen Dampfer „Lagosian" gerammt. Der Motorleichter legte sich auf die Seite und trieb kieloben. Der Kapitän Paul d e Vries mit feiner Frau und feinen beiden Kindern, Mädchen von zwei und sechs Jahren, und ein Mann der Besatzung sind dabei ums Leben gekommen. Ein Besatzungsmitglied konnte von dem englischen Dampfer sofort gerettet werden. Ein weiterer Mann befand sich noch im Vorderschiff und konnte sich nur durch Klopfzeichen bemerkbar machen. In dieser schrecklichen Lage hat er etwa fünf Stunden ausgehalten, bis er gerettet werden konnte. Die Bugsier-Reederei Schuchmann entsandte sofort zwei Schlepper an die Unglücksstelle, mit deren Hilfe nach Aufschweißen des Leichters der im Schiff eingeschlossene Mann gerettet werden konnte.
Neue Schneestürme in Dänemark.
Drei Tage dauern bereits die durch den Schnee- sturm hervorgerufenen Verkehrsschwierigkeiten in Dänemark. Die Lage hat sich aber noch mehr verschärft, da am Freitag neue Schneestürme ersetzten. Der Zug aus Deutschland, der Freitag früh um 6 Uhr in Kopenhagen eintreffen sollte, unterwegs aber steckengeblieben war, mußte umgeleitet werden und traf mit elfstündiger Verspätung in Kopenhagen ein. Zwei Personenzüge mit etwa 200 Reisenden fuhren auf Seeland im Schnee fest. Die Reisenden mußten die ganze Nacht in den Zügen verbringen, bis diese weitergeführt werden konnten. Kopenhagen erhielt am Freitag nur die Hälfte sonst üblichen Milch- und nur ein Fünftel der Fleischmfuhren.
Große Ueberschwemmungen in Spanien und Portugal.
Die Ueberschwemmungen in der Provinz Sevilla haben ein feit langem nicht mehr erlebtes Ausmaß angenommen. Bisher wurden über 2000 Familien, die obdachlos geworden sind, in Notquartieren untergebracht. Besonders stark mitgenommen ist die Gegend um JEriana.
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übrig, und zwar sowohl in bezug auf die natür- liche als auch auf die künstliche Beleuchtung. Bei den größeren Jndustriewerken betrugen die schlecht- beleuchteten Betriebe etwa 72 v. H. der besuchten Betriebe, während das Verhältnis \ ' e.L AA "
Jakob-Sprenger-Heim bei Überreife n b e r g im Taunus ein Lager für die Jung- bannführer des Gebietes Hessen-Nassau statt. Ge- bietsjungoolkführer Paul Wagner, der das Lager leitete, machte feine Unterführer mit der kommenden Sommerarbeit bekannt und entwickelte in täglichen Arbeitsbesprechungen genaue Richtlinien. Sport und Liederstunden brachten anregende Abwechselung in den Dienstbetrieb. Aktuelle Vorträge führender Persönlichkeiten gaben geistige Grundlagen ür die kommenden Aufgaben. So sprach u. a. Gau- nspektor H e y s e über die Aufgaben des jungen Führerkorps, als dem verantwortungsfähigen Nachwuchs der Partei, der Gauschulungsleiter des NSLB. Schäfer über den germanischen Schicksalsgedanken und Junggenosse Kurt Bütow über das Kolonialproblem. Gebietsführer Potthoff weilte ebenfalls einige Stunden unter den Jungbannführern und wohnte einem Heimabend bei, den anregende Aussprache beschloß.
„Kampf um Srot", ein neuer Kulturfilm.
Die Opfer des Erdbebens in Mttleljapan.
Nach dem schweren Erdbeben in Mitteljapan wurden allein in der Hafenstadt Osaka bisher fünf Tote und 16 Schwerverletzte geborgen. In Osaka wurden vom Erdbeben 29 Häuser und durch das gleichzeitig ausgebrochene Feuer zwölf weitere Häuser zerstört. In einem anderen Ort des Erdbebengebietes zwischen Osaka und Kobe wurden zebn Arbeiter beim Beben verschüttet. Ihr Schicksal ist noch ungewiß.
THaffenerftanfungen in einer amerikanischen Stadt.
Von den 11000 Einwohnern der Stadt C o - jhocton (Oheio) liegen weit über 2000
Köln, 21. Febr. (DNB.) Die Ausmusterung der ersten Parteigenossen für die Sicherstellung des Führernachwuchses vollzog Reichsorganisations- leiter Dr. Ley im Sitzungssaal des Gauhauses. Aus dem Gau Köln-Aachen waren 30 Parteigenossen erschienen, die von Gaupersonalamtsleiter Dr. Eoertz ausgesucht worden waren. Man sah bei den Anwärtern alle Uniformen der Parteigliederungen vertreten. Reichsleiter Dr. Ley wies auf die Verantwortung hin, die jeder einzelne mit der (Einberufung übernehme. Alle müßten von dem Bewußtsein durchdrungen sein, einem Orden anzugehören, der den restlosen Einsatz jedes einzelnen auf Leben und Tod fordere. „Wir garantieren", so sagte er, „Ehre und Achtung, wir garantieren die Möglichkeit der schöpferischen Tätigkeit, aber mir verlangen euch ganz!" Dr. Ley wies darauf hin, daß es gleichgültig sei, ob einer tue Primareife oder die Dolksschulbildung habe. Notwendig aber sei es daß er irgendwo und irgendwie seinen Einsatz für die Partei bewiesen habe. Die Zeit auf der Burg sei schwer und hart. Man werde höchste Anforderungen stellen. Man werde das Hauptgewicht auf Mutpru- funqen legen und werde jeden einzelnen zu sicherem und bestimmtem Auftreten erziehen. Die Anwärter wurden namentlich auf- gerufen und von Dr. Ley auf ihre persönlichen Verhältnisse, ihre bisherige Tätigkeit auf ihre sportliche Betätigung usw. angesprochen, ©leid')1 zeitig überprüfte Pg. Dr. Streck die Ergebnisse der ersten ärztlichen Untersuchung.
In D ü s s e l d o r f nahm Dr. Ley dann die Ausmusterung der ersten Parteigenossen des Gaues Düsseldorf vor. Dr. Ley legte den jungen Par- teigenossen den Ernst der Aufgabe dar, die sie^mit dem Dienst auf der Ordensburg iz^ogetfang in der Eifel übernehmen. Er schilderte die Partei als einen Orden von Männern, die die politische Führung Deutschlands übernommen haben unD nie mehr aus der Hand geben werden. Zum ersten Male in der Geschichte erlebten wir es daß das deutsche Volk eine solche Führung habe. Das ewige Auf und Ab in der deutschen Geschichte sei nur darauf zurückzuführen, daß eine solche Führung bisher gefehlt habe.
Personen krank darnieder. Es handelt sich um eine auf schlechtes Trinkwafser zurückzuführende Darmkrankheit, die jedoch glücklicherweise nur leichterer Natur ist. Die Aerzte stellten einen dem Typhusbazillus verwandten Krankheitserreger fest. Die Regierung hat Arzneimittel in großen Mengen nach Cofhocton geschickt. Die Schulen sowie die Hälfte aller Geschäfte in der Stadt sind geschlossen.
Vom Führer begnadigt.
Der Führer und Reichskanzler hat den vom Schwurgericht in Torgau wegen Mordes an der ledigen Margarete Herrmann in Wittenberg zum Tode verurteilten Karl Krüger aus Bad Grund zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt, weil der Verurteilte nicht vorbestraft ist und den Entschluß zur Tat in einer Verzweiflungs- ftimmung gefaßt hat.
Der 1916 geborene Helmuth Iäck ist am 19. Dezember 1935 vom Schwurgericht in Braunsberg wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt wor- den. Er hatte am 22. November 1935 feine Tante, die 46jährige Wirtschafterin Luise Broszinski, getötet, weil sie ihn an der Verlobung und Eheschließung mit einem leidenschaftlich geliebten Mädchen hindern wollte. Der Führer und Reichskanzler hat wegen der Jugend und bisherigen Straflosigkeit des Verurteilten die Todesstrafe im Gnadenwege in lebenslange Zuchthausstrafe umgewandelt.
vier Bergleute
auf einer polnischen Grube erschlagen.
Auf der Dorotheengrube in Sosnowitz (Dombro- roaer Revier) ging eine Kohlenwand zu Bruch und begrub fünf Bergleute. Zwei Verunglückte konnten oald darauf freigelegt werden. Einer von ihnen war bereits tot, der andere hatte lebensgefährliche Verletzungen erhalten. In den Nachmittagsstunden wurden dann die Leichen der drei anderen Verschütteten geborgen. Kurz vor dem Einsturz der Kohlenwand waren beim Bohren plötzlich Kohlengase aufgetreten. Die Gasausbrüche nahmen einen solchen Umfang an, daß der ganze Betrieb geschlossen werden mußte.
Amerikanischer Dampfer in Seenot
Der amerikanische Küstenwachdienst fing 808- Rufe des Dampfers „Nova Scotia" der Furneß- Linie auf, der von Westindien nach Neuyork unter« wegs ist. An Bord befinden sich 100 Fahrgäste und 126 Mann Besatzung. In einem Funkspruch teilte der Dampfer mit, daß er 600 Meilen östlich von St. Augustine (Florida) in schwerem Sturm die Schiffsschraube verloren habe. Der Dampfer „Monarch of Bermuda" von der gleichen ' Gesellschaft, der sich 300 Meilen von der „Nova Scotia"^ befand, hat sofort seinen Kurs geändert, ' um dem Schiff zu Hilfe zu eilen. Ein späterer - Funkspruch von Bord des treibenden Schiffes be- 1 sagt, daß der Dampfer „Castern Prince" zur Hilfe- ' leiftung unterwegs fei. Weitere Hilfe fei deshalb • unnötig.
(Ein vierjähriger Lebensretter.
«vrben aber die Papiere den Inhabern zll- rüdae 0 e & e n werden. Es wird daher aebeten, 7 dieser Angelegenheit von Eingaben, Anrufen und neriönlichen Besuchen abzusehen. Ebenso ist es nicht notwendig, wegen Erteilung einer II r- fiinbe durch welche die Teilnahme an Öen früheren Freikorpskämpfen bescheinigt wird, erneut Anträge zu stellen. Wegen der Ausstellung einer Achen Urkunde wird binnen kurzem weiteres ver- osfentlicht werden.
„Tag der weihen Narzisse."
Die Deutsche Arbeitsfront sammelt für das
Winterhilfswerk.
Berlin, 21. Febr. (DNB.) Die letzte Sammlung des deutschen Winterhilfswerkes 1935/36 naht. Noch einmal wird ein großer Schlag gegen Hun- aer und Kälte geführt. Diesmal ist es die Deutsche Arbeitsfront, die am 29. Februar und am 1. März an das sozialistische Gewissen jedes einzelnen appelliert. Neben Mänern aus der Organisation der Deutschen Arbeitsfront, sowie der gewerblichen Wirtschaft und der Industrie werden die unbekannten Walter der DAF. und Warte der NSG. „Kraft durch Freude", die Männer aus den vordersten Linien der großen Gemeinschaft aller Schaffenden Schulter an Schulter die Sammelaktion durchführen, Vertrauensratmitglieder und Betriebsführer nicht zu vergessen. Es werden Betriebsappelle, Straßen- und Haussammlun- gen, Propagandaumzüge, Platzkonzerte von sechs Kapellen und KdF.-Veranstaltungen durchgeführt. Kurz, die Wucht dieser Sammler wird an alle appe- lieren. W i r kennen die Not, wir helfen mit — so lautet die Parole als eindeutiges Bekenntnis zur Volksgemeinschaft. Sie wird die Sammler beseelen wie auch alle die anderen Hunderttau- sende, die sich uneigennützig in den Dienst dieses hilsswerkes stellen. Das Zeichen dieses Kampfes, die weiße Narzisse, muß an diesem Tage von jedem Volksgenossen getragen werden, der nicht elbst mit der bittersten Not zu ringen hat. Mit die- em Zeichen werden Millionen ihren Dank bekunden ür bas Werk des Führers, das ihnen den Arbeits-
„Gutes Licht — gute Arbeit."
Die Aktion des Amtes „Schönheit der Arbeit".
NSG. In einer Sitzung der Deutschen lichttechnischen Gesellschaft in Charlottenburg wurde ein Bericht über die Ergebnisse der Aktion „Gutes Licht — Gute Arbeit" des Amtes „Schönheit der Arbeit" in der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" gegeben. Dieser Versuch, Theorie und Praxis zusammenzuführen, kann als geglückt bezeichnet werden.
Die Träger der Aktion, Amtswalter und Elektrofachleute, wurden in 564 Schulungsabenden über die Bedeutung der künstlichen und natürlichen Beleuchtung unterrichtet. Die Bedeutung des Lichtes im Rahmen dieser Aktion wurde auf 230 Kundgebungen mit 300 000 Besuchern behandelt. 1470 Betriebsbesichtigungen wurden durch die (Saureferenten durcygeführt und den Betriebsführern an Hand von Beleuchtungsmessungen gezeigt, wie weit die vorhandenen Beleuchtungsanlagen den Erfordernissen Rechnung trugen ober unzulänglich waren Don den besichtigten Betrieben haben rund 6 0 0 so - fort ihre Beleuchtungen verbessert und weitere 500 d i e Verbesserungen
Der französische Krieasminister General Maurin ist auf feiner Besichtigungsfahrt durch die Ostbefestigungen in Straßburg eingetroffen. Er wird von dem französischen Generalstabschef G a m e I i n begleitet.
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König Eduard wird am Sonntag, 1. März, 17 Uhr MEZ., eine Botschaft an das Bri- tische Reich richten. Sie wird über alle englischen Sender übertragen werden. Die Botschaft wird die erste Rundfunkrede König Eduards feit seiner Thronbesteigung fein; voraussichtlich wird sie nicht länger als zehn Minuten dauern.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Die arktische Kaltluft hat besonders im nördlichen Deutschland Fortschritte erzielt und das Wesergebiet erreicht. Da vorerst ein Nachschub kälterer Luft aus Rußland unterbunden ist, ist die Gefahr eines Ueber- greifens der Frostwetterlage auf West- und Süd- deutschland beseitigt. Dazu kommt noch, daß lebhafte Wirbeltätigkeit über dem Ostatlantik die Zufuhr milder subtropischer Meeresluft auf das Festland verstärkt. Die Witterung wird daher zunehmend un- beftändiger, doch ist vorerst ausgedehntere Niederschlagstätigkeit bei uns noch nicht wahrscheinlich.
AussichtenfürSonntag: Vielfach dunstig und meist wolkig, strichweise auch etwas Regen, ausgeglichenere Temperaturen, östliche bis südliche Winde.
Aussichten für Montag: Voraussichtlich unbeständiger und milder.
Lufttemperaturen am 21. Februar: mittags 9,4 Grad Celsius, abends 2,7 Grad; am 22. Februar: morgens 1,3 Grad. Maximum 9,6 Grad, Minimum heute nacht 0,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Februar: abends 1,5 Grad; am 22. Fe- bruar: morgens 1,2 Grad. — Sonnenscheindauer 4,7 Stunden. ____________ __________
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D.A.I.36: 11000. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange,K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf-, mit der Illustrierten 5 Pf-mehr
Zur Zeit (ft Preisliste Nr. 3 vom l.Juni 1935 Mig.
Auf dem Brandweiher bei Salchendorf (Sieg) vergnügten sich zwei vierjährige Jungen mit Spielen auf der dünnen Eisdecke. Plötzlich gab das Eis nach, und einer der Jungen brach ein. Sein Spielkamerad verlor aber nicht die Geistesgegenwart und zog diesen am Bein an Land. Nachdem er den Kameraden so in Sicherheit gebracht hatte, lief er ins Dorf und benachrichtigte die Eltern des verunglückten Jungen. Nur einem glücklichen Zufall und der Gei- ftesgegenroart des jugendlichen Lebensretters ist es zu verdanken, wenn der Kleine dem Leben erhalten bleiben konnte.
wird gefordert und vielen Volksgenossen die Möglichkeit zum Leben und zur Familiengründung gegeben. Wir sehen die Arbeiten und die Deichbauten in Schleswig-Holstein, die bereits dazu geführt haben, daß neue Bauernhöfe im Adolf-Hitler- und Hermann-Göring-Koog geschaffen wurden, indem Taufende von Quadratmeter fruchtbaren Landes dem Meere abgerungen wurden. Die Arbeit im heffifchen Ried wird gezeigt, wo gewaltige Wassermassen durch Schöpfwerke in den Rhein gepumpt werden, die Regulierung der Fluß- und Bachläufe in der Mark Brandenburg, die Ent- roäfferungsarbeiten im Luch und im Spreewald, her Strayenbau in Bayern. 850 Millionen Reichsmark wurden für das deutsche Landeskulturwerk Adolf Hitlers seit 1933 eingesetzt. Mehr als 100 Millionen Tagewerke wurden in diesem Kampf um Brot bisher geleistet. Noch einmal wird der Gegensatz gezeigt zwischen den dunklen Mietskasernen der Großstadt und einer der jungen Schöpfungen auf Neuland. Zum Schluß die Feier des Erntedank- festes, die Krönung der mühevollen, ab:r Freude und Segen schaffenden Arbeit auf der Scholle, des immerwährenoen Kampfes um Brot. Der Film wird demnächst in Berlin herausgebracht werden.
Ein neuer Ion tultur film »on besonderem °n °>° ^°"ZWestellung ist un°mL,ich Tausende Ko'n se'r ^^"ber'u^öe^hn -n Zus°—I °°» Landarbeitern, sind,, insolgedesfen arbeitslos


