nicht aufgebläht ist mit Dingen, die in einem Taschenkalender nichts zu suchen haben, vielseitig, weil Wissen und Erfahrungen aus allen Gebieten hier ^usammengetragen sind, weil Schulwissen und Sport, Experimentierfreude und Scherz, Rätsel, Technik und Jungenleben berücksichtigt sind, wertvoll, weil er nicht einmal gelesen und dann beiseitegelegt wird, sondern als Begleiter durchs ganze Jahr immer und immer wieder mit Rat und Auskunft bereit ist. Er ist, wie alljährlich, zur Freude der Jugend bei der Franckhschen Verlagshandlung erschienen.
— Hals über Kopf. Geschichten vom Fallschirm und was man davon wissen muß. Von E. K. B e l tz i g. Mit vielen Bildern. Halbleinen 3,20
Mark. Franckhsche Verlagsbuchhandlung. Stuttgart. — (508) — Spannend erzählt Beltzig, der als Jagdflieger und Fabrikpilot mit dem Rettungsring der Luft vertraut wurde, Geschichten vom Fallschirm aus Krieg und Frieden, eigene Erlebnisse und Berichte von Kameraden. Anschauliche Bilder zeigen, wie der Fallschirm eigentlich funktioniert. Die Geschichte der „Todesrose" von Leonardo da Vinci bis zu den russischen Fallschirm-Divisionen wird kurz behandelt. Dazwischen stehen immer wieder aufregende Fotos (großenteils bisher unveröffentlichte und oft ganzseitige Bilder!) von Sprüngen in das Nichts. Jeder, der Freude an der Fliegerei hat, wird sich „Hals über Kopf" auf dieses unterhaltsame und vielseitig unterrichtende Buch stürzen.
SJl.-tfpOTt
Führer-Zehnkampf der HZ.
Line Anordnung des Reichsjugendführers.
Der Jugendführer des Deutschen Reiches, Reichsleiter Baldur von Schirach, erließ am 18.Dezember folgende Anordnung:
„1. Die Führerschaft der Hitler-Jugend ist das Vorbild der deutschen Jugend. Alle Anforderungen, die mir an unsere Gefolgschaft stellen, verlangen wir in erhöhtem Maße von unseren Führern.
Um der HJ.-Führerschast die Gelegenheit zu geben, auch auf sportlichem Gebiet ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, und um diese Leistungsfähigkeit zu erhalten, ordne ich an, daß alle HI.- und DJ.-Führer vom Fähnlein- und Gefolgschaftsführer an aufwärts einschließlich der Mitglieder der Stäbe der Banne, Jungbanne, Gebiete und der Reicbsjugendführung in jedem Jahr die Bedingungen oes Führerzehnkampfes der Hitler-Jugend zu erfüllen haben. Gleichzeitig dient der Führer-Zehnkampf der sportlichen Auslese und der einheitlichen sportlichen Ausrichtung der HJ.-Führerschaft.
2. Der Führerzehnkampf stellt an die Teilnehmer die vieseitigsten Anforderungen und umfaßt folgende Uebungen der Grundschule:
1. 100-Meter-Lauf.
2. 1000-Meter-Lauf.
3. Hochsprung.
4. Weitsprung.
J 5. Keulenweitwurf.
6. Keulenzielwurf.
J 7. 300-Meter-Brustschwimmen.
8. Kleinkaliberschießen: liegend aufgelegt.
9. Kleinkaliberschießen: liegend freihändig.
10. Orientierungs-Gepäckmarsch.
3. Ich erwarte, daß sich alle Führer der Hitler- Jugend und des Deutschen Jungvolks mit Ernst und Eifer für diesen Wettkampf vorbereiten, der erstmalig im Jahre 1937 ausgetragen wird. Die Sieger in diesem Wettkampf werde ich alljährlich dem Führer auf dem Reichsparteitag vorstellen.
4. Ausführungsbestimmungen zum Führer-Zehnkampf der Hitler-Jugend erläßt das Amt für körperliche Schulung.
Berlin, 18. Dezember 1936.
Baldur von Schirach."
Fußball-Gaukämpfe um den Reichsbund-Pokal.
Mit Ueberraschungen begannen die Spiele um den Reichsbundpokal in diesem Jahr: Baden konnte sich als einziger süddeutscher Gau behaupten. Und Ueberraschungen blieben auch in der Zwischenrunde nicht aus. Von Westdeutschlands stolzer Garde wurden zwei aus dem Rennen geworfen. Nur der Gau Niederrhein setzte sich gegen Mitte durch. Das 3:1-(1:0-) Ergebnis gegen den stacken Mitte-Gau spricht dafür, daß die Mannen vom Niederrhein auch in der Vorschlußrunde einen beachtlichen Gegner abgeben werden. Westfalen, ohne Schalke antretend, scheiterte erwartungsgemäß an Baden, wenn auch der Sieg für die Süddeutschen mit 3:2 (1:1) knapp genug ausfiel. Allerdings mußte Baden mit zwei Ersatzleuten — Siffling spielte nicht — antreten.
Mit dem gleichen Ergebnis gewann überraschend Brandenburg gegen Mittelrhein. Der Sieg der Brandenburger siel verdient aus, selbst wenn ihr Schlußdreieck in vielen Fällen mit mehr Glück als Sicherheit abwehrte. Nachdem Sachsen in der ersten Runde Bayern bezwungen hatte, erwartete man ein sichereres Ergebnis als das 1:0 (1:0) gegen Niedersachsen. Damit haben sämtliche Heim-Mannschaften ihr Spiel verloren. Die Sieger treffen sich in der Vorschlußrunde am 7. Februar.
Fußball-Gauliga Hessen.
Favoriten behaupten sich.
Die drei Meisterschaftsspiele, die am Sonntag in Hessen ausgetragen wurden, führten die drei Ersten der Tabelle mit dem „Unterhaus" zusammen. Dabei setzten sich die Spitzenreiter auf der ganzen Linie
durch. Tabellenführer SD. Kassel ließ sich auch von der wieder erstarkten Borussia Fulda nicht unterkriegen und siegte — allerdings etwas glücklich — knapp mit 2:1 (1:0). Hessen Hersfeld landete einen Bombensieg und schickte den Tabellenletzten Niederzwehren mit einer geradezu ungeheueren 9:0- (4:0-) Packung geschlagen nach Hause. Damit haben sich die Hersfelder wieder den zweiten Platz in der Tabelle — auf Grund des besseren Torverhältnisses — ergattert. Hanau 93 verwischte seine Niederlage vom vergangenen Sonntag einigermaßen und blieb über die recht gute Elf von Kurhessen Marburg glatt und sicher mit 3:0 (1:0) sieg- reich. Aenderungen oder Verschiebungen in der Tabelle haben sich, abgesehen von dem Hersfelder Vorrücken, nicht ergeben.
Aus anderen Gauen.
Gau Bayern: Bayern München — VfB. Coburg 6:0; FC. 05 Schweinfurt — 1. FE. Nürnberg 2:5; ASV. Nürnberg — Spvgg. Fürth 2:1.
Gau Südweft: Kickers Offenbach — Wor- matia Worms 0:0; FV. Saarbrücken — Sportfr. Saarbrücken 1:1; FK. Pirmasens — Union Niederrad 3:1.
VfB.-ReichSbahrr Gießen.
VfB. R. komb. — Klein-Linden I 3:1.
Das Spiel hat gezeigt, daß die Mannschaft von Klein-Linden ein durchaus ernst zu nehmender Gegner ist. Sämtliche Spieler der Gäste kämpften mit einem ungeheuren Eifer und einem großen Siegeswillen. Die Glätte des Bodens stellte an die Spieler hohe Anforderungen. Dem für den ausgebliebenen Schiedsrichter eingesprungenen Spielleiter Seitz stellten sich die VfBer in der angekündigten Ausstellung. Als erfreuliche Tatsache ist festzustellen, daß die Mannschaft in dieser Besetzung den Erwartungen gerecht wurde. Die Hintermannschaft spielte ihr gewohntes Spiel. Die Läuferreihe in der Besetzung mit Krämer, Knauß, Kramer sollte in Zukunft der stärkste Mannschaftsteil sein. Der Sturm hatte in Hofmann den Mann, der auf Grund seiner ausgezeichneten Technik dieser Fünferreihe ihr Gepräge gab. Kudtel und Larwisch fügten fick sehr gut ein.
Ueberraschenderweise hatten sich die Gäste sofort gefunden und trugen unter Bevorzugung des Flügelspiels gefährliche Angriffe vor. Aber auch die Platzbesitzer waren sofort im Bilde, und schon jagte Hofmann einen scharfen Schuß über die Latte. Auf der Gegenseite schoß der Mittelstürmer nach guter Vorarbeit des Linksaußen in aussichtsreicher Stellung daneben. Beide Mannschaften halten den Ball flach und spielen dadurch genau zu. Dann arbeitete sich Szponick bis zur Torlinie durch, wurde aber von dem Verteidiger abgestoppt. Nachdem der Rechtsaußen der Klein-Lindener trotz freiem Schußfeld weit daneben getreten hatte, spielten sich Hofmann und Szponick durch die gegnerische Verteidigung, der Flankenball lief aber an drei Mann vorbei ins Aus. Ein Angriff der rechten Seite der Platzbesitzer folgte, und der von links hereingelaufene Szponick nutzte einen Fehler des Verteidigers aus und schoß zur 1:0-Führung ein. Schon der Gegenangriff brachte den Ausgleich. Der Rechtsaußen der Klein-Lindener flankte zu dem. ungedeckt stehenden Halblinken, eine kurze Drehung, und unhaltbar saß der Ball in der rechten Ecke. Kurze Zeit später schoß der auf Halblinks gelaufene Kudtel zur 2:1-Führung ein. Einen durch den rechten Verteidiger verursachten Elfmeter schoß Szponick ein. Zwei Ecken für die Gießener und eine für Klein-Linden wurden abgewehrt, und dann war Halbzeit.
Ohne Pause ging es dann in die zweite Halbzeit. Die Gießener hatten Kramer jetzt in den Sturm genommen und drängten die Gäste langsam in die Verteidigung zurück. Dann kam es zum Spielabbruch.
Handball-Gauliga in Hessen.
Im Gau Hessen gab es nur ein Meisterschaftsspiel. Der Turnverein Kirchbauna fertigte den Tabellen
letzten Tuspo 86<09 Kassel überlegen mit 7:2 (3:2) ab und wurde nach diesem Erfolg mit Spielv. Kassel und Jahn Gensungen auf dem vierten Platze punktgleich. In Führung liegt noch Tuspo Bettenhausen mit 12:4 Punkten vor Kasseler Turnaemeinde mit 11:3 und dem Gaumeister Kurhessen mit 11:5 Punkten. Die übrigen vorgesehenen Tieften der Gauklasse wurden wegen des in Marburg angesetzten Uebungs- spieles abgesetzt.
Oie deutschen Schützen geeinigt.
Deutscher Schühenverband betreut 500 000 Schützen.
Auch im deutschen Schießsport ist zum Schluß des Jahres die so dringend notwendige Vereinheitlichung vorgenommen worden. Der Deutsche Schützenbund, das Deutsche Kartell für Sportschießen und der Reichsoerband Deutscher Klein- kaliber-Schützen gehören mit dem 31. Dezember der Vergangenheit an und eine halbe Million deutsche Schützen werden in Zukunft vom Deutschen Schützenverband betreut. Mit dieser Zahl von aktiven Mitgliedern ist der Schützenverband der drittgrößte im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen.
Bei der hohen Aufgabe, die der Schießsport für die Wehrertüchtigung der Jugend zu erfüllen hat, wird in Zukunft nicht nur die Heranziehung von Schützen mit gutem Durchschnittskönnen angestrebt, vielmehr sollen auch möglichst viele Schützen in Mannschaftskämpfen weiter geschult und gestählt
werden. Der Gau Brandenburg mit seinen rund 60 000 Schützen wird 1937 nach dem Vorbild anderer Sportarten Rundenkämpfe veranstalten, wenn die Einteilung der Vereine in Gau-, Kreissonderund Kreisklassen erfolgt ist. Um einen Ueberblick über das Können der einzelnen zu erhalten, werden für die Einzelschützen Leistungskarten geführt werden.
Deutsche Segelflieger werben in Brasilien.
Auf dem Militär-Flugplatz in Rio de Janeiro fand am Samstag eine Flugoeranstaltung statt, in deren Mittelpunkt Vorführungen des deutschen Segelfliegers Hans Ott standen, der mit dem Luft- schift „Hindenburg" aus Deutschland auch ein von Wolf Hirth konstruiertes Segelflugzeug Typ Mini- moa mitgebracht hatte. Die von Hans Ott gezeigten Leistungen waren dazu angetan, dem brasilianischen Segelflugsport starken neuen Auftrieb zu geben. Großen Erfolg hatte auch der deutsche Kunstflieger Wolfgang Leander mit seiner Bücker-Jungmann- maschine, der auch Sckleppflüge vorführte. Mit dem von Leander hochgeschleppten Minimoa-Flugzeug unternahm der brasilianische Militärflieger Hauptmann A u i n o einen Angriff auf den Landesrekord im Dauerflug, der von Erfolg begleitet war. Hauptmann Auino blieb mit dem deutschen Segelflugzeug drei Stunden und zwanzig Minuten in der Luft, womit er den brasilianischen Dauerrekord ganz erheblich verbesserte.
Wirtschast.
Verteilerspannen für Pflanzkartoffeln.
Fwd. Im Derkündungsblatt des Reichsnährstandes N. 114 vom 17. Dezember 1936 erschien eine Anordnung des Derwaltungsamtes betr. Preisfestsetzungen für anerkanntes Saatgut, wie Pflanzkartoffeln für das Anbaujahr 1937. In der Anordnung beißt es, daß bei Verkäufen von Pflanzkartoffeln an Wiederverkäufer anzugeben ist, in welcher Höhe die zugelassenen Verteilerspannen — auch von etwaigen Vormännern — in Anspruch genommen worden sind. Die Verteilerspanne darf in diesen Fällen nur von Verteilern ober Züchtern in Anspruch genommen werden. Der vom Erzeuger aufkaufende Verteiler oder Züchter darf bei Verkäufen an Wiederverkäufer die Verteilerspanne höchstens bis zu 0,30 RM. in Anspruch nehmen. Verstöße gegen diese Anordnung werden mit Ordnungsstrafen bis zu 10 000 RM. für jeden Fall der Zuwiderhandlung geahndet. Die Anordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündung in Kraft. Sie gilt auch für bereits erfolgte Verkäufe, sofern noch nicht geliefert ist.
Rhein-Mainische Börse.
Uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 19. Dez. Die Börse lag am Wochenschluß still. Die Haltung war etwas uneinheitlich, da neben weiteren Abgaben auch einige Kaufaufträge Vorlagen. Allerdings war das Geschäft in Anbetracht der weiteren Schwäche für Auslandwerte, in denen teilweise sehr starkes Angebot vorlag, klein, weil stärkere Zurückyaltung geübt wurde.
Am Aktienmarkt traten nur geringprozentige Veränderungen ein. Nur Bemberg waren etwas stärker gedrückt mit 103,50 (106). Am Montanmarkt bestand nach teilweise uneinheitlichem Beginn vorwiegend etwas Kaufmeinung. Verein. Stahl eröffneten 0,25, Rheinstahl und Klöckner je 0,75 v. H. freundlicher, Mannesmann und Hoesch konnten sich etwa behaupten, während Buderus 0,65 v. H. nachgaben. Chemische Aktien bröckelten ab, IG.-Farben 166,50 (166,75), Scheideanstalt 263 (264), Rütgers- roerfe 137,75 (139). Elektroaktien lagen sehr still bei wenig veränderten Kursen. Leicht rückläufig waren u. a. Reichsbank, Cement Heidelberg, Holzmann, Rheinmetall-Borsig, BMW. und Hapag, Daimler, Feldmühle Papier, Westdeutsche Kaufhof und Südd. < Zucker blieben gut behauptet.
Im Verlaufe hatte das Geschäft nur kleinsten Um-, fang, da die Zurückhaltung anhielt. Die Kursentwicklung am Aktienmarkt blieb etwas unregelmäßig. Von erst spät zur Notiz gekommenen Werten zogen Conti Gummi 1,50, Rhein. Braunkohlen 1,25, einzelne Elektroaktien 0,50 bis 1 v. H. an, dagegen büßten Rheag nach Pause 3,50 v. H. ein auf 132.
Für Auslandswerte war die Haltung nicht einheitlich, teilweise blieben die gestrigen Kurse behauptet, was insbesondere für Rentenwerte gilt, teilweise ergaben sich jedoch starke Abschwächungen. Matt lagen Anatolier mit 21,85 (24,80).
Am variablen Rentenmarkt schwankten Kommunal-Umschuldung zwischen 90,30 bis 90,50. Der Kassarentenmarkt brachte nur geringe Abweichungen. Liquidationspfandbriefe lagen etwas uneinheitlich, große und kleine Stücke notierten meist gleich, eine größere Abweichung hatten Hamburger Liquid, mit 100,70 für große, für kleine
100,25. Von Auslandsrenten blieben Silbermexi- kaner und Rumänen ziemlich unverändert, dagegen Ungarn bis 170 gedrückt.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 21. Dez. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1042 Rinder (218 Ochsen, 178 Bullen, 459 Kühe 187 Für- sen), 857 Kälber, 55 Schafe, 6469 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 29 bis 45 Mark, Bullen 28 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 28 bis 44; Kälber 30 bis 65; Lämmer und Hämmel 44 bis 45, Schweine 50 bis 57 Mark. — Marktoerlauf: Rinder und Schweine zugeteilt, Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe mittelmäßig.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 1023: Erhöhung der Verfügbarkeiten für die Einfuhr Rumäniens aus Deutschland für das 4. Vierteljahr 1936. — 1024: Ratifikation eines deutsch-österreichischen Vertrages über den Zahlungsverkehr. — 1025: Verteilung der polnischen Kontingente für Lieferungen nach Deutschland, — 1026: Keine Ursprungszeugnisse für Warensendungen nach Aegypten. — 1027: Schweizer Uebergangsbestim- mungen für den Kompensationsverkehr. — 1028: Anordnung 41 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle vom 27. November 1936, betr. Regelung der Erzeugung und des Absatzes von unedlen Metallen. — 1029: Abschluß der deutsch-tschechoslowakischen Regierungsausschußverhandlungen. — 1030: Vergütung der Lehrlinge in der Holzindustrie im Wirtschaftsgebiet Hessen. — 1031: Erste Anordnung über die Wahrnehmung der Aufgaben und Befugnisse des Reichskommissars für die Preisbildung. — 1032: Nachtrag 2 zur Anordnung 29 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle vom 27. April 1935, betr. Bedarfsbescheinigungen für unedle Metalle. Neufestsetzung der Freigrenze und der für Kleinverbraucher zulässigen Derbrauchs- mengen. — 1033: Nachtrag 1 zur Bekanntmachung 5 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle vom 27. April 1935. — 1034: Die Wirtschaftslage Jugoslawiens. 1035: Postpakete und Bri-ft-mdiin^n mit Waren nach Jugoslawien. — 1036: Auskunft über die verschärfte Prüfung der Exportvalutaerklärungen. — 1037: Anordnung 5 der Reichsstelle für Milcherzeugniffe, Oele und Fette als Ueberwachungsstelle (Verarbeitungsgenehmigung für die Fisch- Industrie). — 1038: Messe für gewerbliche Schutz- rechte in Leipzig. — 1039: Verfügung über die Zusammenfassung der gewerblichen Kraftfahrzeug- Ueberwachungs-Unternehmen. — 1040: Herabsetzung der Reisezahlungsmittel für die Tschechoslowakei. — 1041: Neue Gebühren für Einfuhrlizenzen in Lettland. — 1042: Verordnung zur Verstärkung der Gewinnung von Fichtenpapierholz. — 1043: Anordnung zur Regelung des Absatzes von Papierholz. — 1044: Anordnung 24 der Ueberwachungsstelle für Bastfasern (Bewirtschaftungsoorschriften für Polsterhede). — 1045: Werbeangaben auf Postsendungen. — 1046: In Dänemark wurde am 12. November 1936 in Uebereinftimmung mit den zuständigen deutschen Behörden und der Handels- abteilung der Deutschen Gesandtschaft in Kopenhagen die „Deutsche Handelskammer in Dänemark" gegründet. Nähere Auskunft erteilt die Kammer. — 1047: Bildung eines Exekutivkomitees für Außenhandel in Spanien.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Retchsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Arankiun a. M.
Lerlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurS
Schlußk. Mittag, börse
Dalum
18 12
19 1
18 L
119 12
6% Deutlche Reichsanleche 0. 1927
100,9
1009
101
101
4% Deutsche Rsichsanl. von 1934
98,1
98
98,1
98
b^,% Doung-Anleihe von 1930 .
101,75
101,9
101,9
102,4
Deutsche Anl.-Mlös.-Schuld mti
Auslol.-Rechten ............
115,9
115,9
115,8
116,2
*y*% Deutsche Reichspostschatzan
Weisungen von 1934, 1.......
99,9
99,9
__
99,9
iVi% ehem. 8% Hessischer Bolle-
staat 1929 trückzahlb. 102%) ..
98,75
98.75
—
98,75
4%% ehem. 8% Hessische Landes banl Darmstadt Gold R. 12...
6Vi% ehem. <y,% Hess. Landes
97
97
97
97
Hypothekenbank DärmstaotLiau.
—
100,5
——
_
4ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldichuldoerschr £R.t
93,13
93,13
—
_
Oberhesjen Provinz-Anleihe mb
Auslos.-Rechten ............
—-
—
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
<Vi% ehem.8% Franks. Hyp.-Ban.'
121,25
121,75
121,5
121,5
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
97,25
97,25
97,25
97,25
8%% ehem. 4'/r% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Psandbriefe......
100,5
100,5
—
_
6Vj% ehem. 4Vt% Rheinische
Hhp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...
—
100,65
100,75
100,65
*y2% ehem. 8% Pr. Landespfand-
briesaustaU, Pfandbriefe R. 19
97,5
97,5
97,5
97.5
<y>% ehem. 7% Pr. Landespfand
briesanst., Gold Komm. £61.20
95
95
95
95
Steuergutlch Berrcchnungsk. 34-38
109,9
109,9
110
110
4% Oesterreichiiche Goldrente...
4,80% Oesterreichiiche Silberrente
21,25
20
—
—
1,75
4% Ungarische Goldrente.......
6,65
5,65
6,5
5,75
4% Ungarische 6taalatente v. 1910
—
5,5
5 13
4Vi% desgl. von 1919.........
—
—
5,65
5,25
6% abgest. Goldmexikaner von 99
8,65
8
8,65
8
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie i.....................
—
—
—
Frankfurt a.M.
Serlin
Schluß- kurö
Schluß,. Abend- börs-
Gchluß- kurs
Schlußk. Miilag- börle
Datum
18-12
19.12
18.12.
19-12-
4% oesgt. ie n ...........
—
—
—
_
5% Ruman. vereint). Rente v. 1902
—
6
6,13
5,9
414"»Rumän.vereinh.Rentev.l912
9,5
9,5
9,5
9.5
4% Rumänische vercinh. Rente
5,2
5,2
5,25
5
2%% Anatolier ............
24,8
21,85
25
22
Hamburg-Amertka-Paket .....
0
_
15
15,4
15,25
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
0
——
39,25
Norddeutscher Lloyd .........
0
15,25
15,25
15,4
15,25
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
123
122
122,75
121,75
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
124
123.25
124
123-75
Commerz- und Privat-Bank ...
4
108,4
108,5
108,5
108,5
Deutsche Bant und Disconto-
Gesellschaft................
4
109,25
109.25
109,25
109,25
Dresdner Bank..............
4
105,25
109.25
105,25
109,25
186
185,13
186,25
185
A.E.G..................
0
_
_
—
Belula...................
8
—
164,5
165,75
165,25
Elettr. LieserungSgelelllchast...
6
136
136,13
136,5
136,13
Licht und Kraft .............
7
149
149,5
149,25
149,13
Felten & Guilleaume.........
4
139
137,25
139
138,75
ÄeseUjch.f.Elektr. Unternehmung.
6
141.75
141,5
141.75
142,5
Rheinische Elektrizität .......
6
—
132
132
Rhein. Wests. Eleklr..........
6
138,5
138.5
137,75
138,4
«chuckert S Co..............
6
156
155,75
155,75
155,5
Ziemens L Halske............
8
193,5
194
192
194,5
Lahmeyer LLo.............
7
136
134,25
135
133,5
BuberuS ...................
119,5
118,9
119,5
119
Deutsche Erdöl ..............
4
143
143
144,5
144
Haroener................. 2%
156
155,5
156,75
155,75
Hoeicv Ellen—rroin-Neuefsen ..
3
119
118,9
119
118,75
Alse Bergbau ...............
6
177
173,5
Alse Bergbau Genüsse........
6
146,4
145,25
145,9
145,75
Alöckn erwirke ...............
8
125,25
126
125,25
126
Mannesmann-Röhren........
3
117,9
117,9
118,13
117,5
Frankfun a. M.
Serlin
Schluß- kurö
Schluß«. Abend- börs--
Schluß» lurd
Schlußk. Mittagbörse
Datum
18-12
19-12-
18 12
19-12-
Mansfelder Bergbau ..
..... 6%
152
153
152,5
154
Kokswerke.........
....... 6
—-
—-
140,4
140
Rheinische Braunkohlen
.....12
219,5
220,75
220
220
Rheinstahl ...........
....... 4
149,5
150,75
150,5
150,5
Berein'gke Stahlwerke.
.....
123
124
123,65
124,25
Otavi Minen ........
.......0
22
20,75
22
20.5
Kaliwerke Aschersleben.
.......5
132
131,5
130,5
131
Kaliwerke Westeregeln.
.......5
130,25
130,5
130,75
130.5
Kaliwerke Salzdetfurth
.....vy,
180
183,75
180
3. ®. Farben-Jnvuftrte ....... 7
Scbeideanstall...............s
Goldschmidt ................ 6
Rütgerswerle ............... 6
-Retallgeiellschaft............. &
166,75
166.65
167,13
166,75
264
263
—
131
131
131
132
139
137,9
139,25
137,75
152,5
153
153
154
Philipp Holz mann........... 4|
Zementwerk Heidelberg ...... 7|
Cemenlwerk Karlstadt......... 6|
133,5 1 133 | 134,25 I 133,75
163,25 162,25 — —
Schultheis Patzenhofer .......4
Atu (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 5
Zellstoff Waldbof ............ 6
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Deslauer Gas ...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum...........g
Crenftein & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Cdade...................... 9
Accumulatoren-Fabrik....... 12
Tonli-Gummt.............. 11
——
—
99,5
100 25
55,75
55
56
55
106
103,5
103,5
103,75
162
159,9
162
162 4
139,5
140
141
140
——
108,9
120,25
107,75
120
120.25
120,4
161,5
162
161,5
162,5
——
—-
88,65
88,75
59.75
59,75
60,13
60
226
227
227
227
198
198
199
195,5
158
159,5
158
159,5
Griyner....................o|
Maintraftwerke Höchst a,M.... 4
Süddeutscher Zucker ........1O|
95
203
34,5
203
V| I I IUI— I— I '
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt O.2IL
Banknoten.
18/Oe?em er
19-Dezember
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
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0,756
0,760
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Brüssel ...
42.08
42,16
42.08
42,16
Ao de Jan.
0,149
0,151
0,149
0,151
Sofia.....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
54,57
54,67
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54.65
Danzig ....
47,04
47,14
47,04
47-14
London....
12,22
12,25
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Heljingfors.
5,395
5,405
5.395
5,405
-Laris .....
11.625
11.645
11,62
11,64
Holland ...
136,06
136,34
136,19
136,47
Italien ....
13,09
13,11
13,09
13,11
Favan .....
0,711
0,713
0,711
0.713
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5.666
C8I0.....
61,42
61,54
61,40
61 52
Wien......
48,95
49,05
48.95
49 05
.iiiabon ...
11.10
11,12
11.095
11115
Stockholm..
63-00
63,12
62,98
63.10
Schweiz ...
57,16
57.28
57.19
57.31
Spanien...
19,73
19,77
19,23
19.77
'Brog......
8,736
8,754
8,726
8,744
Budapest ..
—
*—
Renyork ...
2,488
2.492
2,488
2,492
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AmeMannche Roten..............
2,45
2,47
Belgische Noten..................
41.96
42,12
Dänische Noten .................
54,39
54,61
Englische Noten .................
12,19
19 23
Fränzöiische Noten...............
11,57
11,61
Holländische Noten...............
135,86
136,40
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
6] ,24
61+48
Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling
Rumänische Noten..............
—
_
Schwedische Noten...............
62,81
63,07
Schweizer Noten.................
57,04
57,26
Spanische Noten.................
Ungarische Noten................
—
—


