Ausgabe 
21.12.1936
 
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daß er die Diebstähle nur ^ugegeben habe, um der Befragung durch den Poüzeibeamten ein Ende 3u machen. In der Urteilsbegründung betonte der Vorsitzende, daß der marxistische Verbrecher als ein gemeingefährlicher Volksschädling anzusehen sei, der die volle Schärfe des Gesetzes verdiene.

Drei Jahre Zuchthaus für eine gewissenlose Schwindlerin.

In Siegen wurde die Verhandlung im Prozeß gegen die Schwindlerin Therese Halbe zu Ende geführt. In seinem Gutachten kam der medizinische Sachverständige zu der Feststellung, daß die Ange­klagte geistig durchaus normal sei; für chr Tun sei sie voll verantwortlich. Der Staatsanwalt betonte, es sei kaum glaublich, daß es im 20. Jahrhundert noch sogenannte gebildete Leute gebe, die an den Schwindel der Angeklagten geglaubt hätten. Die Angeklagte habe ihr verwerfliches Treiben bei reli­giös leicht beeinflußbaren Frauen angewandt, wobei sie in gewissenlosester Weise vorgegangen sei. Der Staatsanwalt beantragte wegen fortgesetzten B e - trugs in Tateinheit mit gewinnsüchtiger Urkun­denfälschung drei Jahre Zuchthaus und wegen der an den Tag gelegten gemeinen Gesin- nung fünf Jahre Ehrverlust. Gegen die Mitange­klagte Mutter der Schwindlerin beantragte er wegen fortgesetzter Hehlerei ein Jahr Gefängnis und gegen die Schwester Toni Halbe neun Monate Gefäng­nis. Das Urteil lautete gegen die Angeklagte The­rese Halbe gemäß dem Antrag des Staatsanwaltes. Die Mutter erhielt wegen Hehlerei sechs Monate und die Schwester vier Monate Gefängnis.

Furchtbare Bluttat bei Siegen.

In dem im Kreise Siegen gelegenen Ort Wilns­dorf wurde eine entsetzliche Bluttat verübt. Der Arzt Dr. G r ä s hat dort durch Revolverschüsse seinen Mitarbeiter, den 31jährigen Arzt Dr. Schneider, seine elfjährige Tochter Inge und seine im Alter von fünf und acht Jahren stehenden Söhne Joachim und Jürgen getötet und dann sich selbst durch einen Schuß in den Kopf ums Leben gebracht. Das Motiv der Bluttat konnte noch nicht festgestellt werden.

Doppelmord aus verschmähter Liebe.

In einer der vergangenen Nächte sind in Eb­hausen (Kreis Nagold) in ihrem Wohnhaus die 76 Jahre alte Witwe Katharina Guhl und ihre Enkelin, die 20 Jahre alte ledige Wilma Guhl, durch Erstechen ermordet worden. Der Ver­dacht richtete sich von Anfang an auf den bisherigen Geliebten der ermordeten Wilma Guhl, den ledigen 24 Jahre alten Helmut Kuch aus Karlsruhe. Wie aus Briefen hervorgeht, scheint er aus verschmähter Liebe gehandelt zu haben. Die ermordete Wilma Guhl, die ein zwei Monate altes Kind von Kuch besitzt, hatte sich in letzter Zeit von dem Mann zurückgezogen. Daraufhin hatte Kuch sie wieder­holt bedroht und ihr auch angekündigt, er werde sich das Leben nehmen. Kuch konnte bereits in

Karlsruhe ergriffen werden. Er hatte einige Schnitt­wunden. Ob er sich diese bei der Ermordung der Frauen oder später beigebracht hat, als er, wie er aussagte, Selbstmord begehen wollte, steht noch nicht fest.

lieber 200 Todesopfer bei dem indischen Grubenunglück?

Das Grubenunglück in der Nähe von Asansol in Indien hat nach den letzten Meldungen einen noch größeren Umfang, als man ursprünglich befürchtet hatte. 208 Mann sollen in der Kohlengrube eingeschlossen sein; es besteht wenig Aussicht, die Bergleute noch zu retten.

Kunst und Wissenschaft.

Geheimrat Theodor Wiegand f.

Am Samstagnachmittag verschied in Berlin- Dahlem Geheimer Regierungsrat Dr. Theodor Wiegand, Preußischer Staatsrat, Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und Präsi­dent des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches, im 72. Lebensjahr.

Theodor Wiegand, 1864 in Bendorf (Rhein­provinz) geboren, studierte in München, Freiburg und Berlin und erhielt nach Studienreisen in Ita­lien und Griechenland 1894/95 ein Stipendium des Kaiserlich Deutschen Archäologischen Instituts. 1896 übernahm er die Leitung über die Ausgrabungen in Priene, ein Jahr später erfolgte seine Ernennung zum Direktor der König! Museen in Berlin mit dem Amtssitz Konstantinopel. Wiegand übernahm später die Leitung der Ausgrabungen in Milet und Sa­mos (1910), machte zahlreiche Reisen in der Tür­kei und wurde 1912 als erster Direktor der Staat­lichen Museen nach Berlin berufen. In dieser Ei­genschaft nahm er 1928 die deutschen Ausgrabungen in Pergamon wieder auf. 1930 konnte er das von ihm geschaffene einzigartige anttke Architekturmus"um in dem neuen Berliner Pergamon-Museum der Oef- fentlichkeit übergeben, dann schied er aus feiner Stellung aus, wurde aber schon 1932 zum Präsi­denten des Archäologischen Reichsinstituts als Nach­folger von Professor Gerhard Rodenwaldt er­nannt.

Von Wiegands zahlreichen archäologischen Arbei­ten seien hier nur genannt die Werke über die Akropolis zu Athen, über Priene und über die thro­nende Göttin im Museum zu Berlin; außerdem gab er mehrere wissenschaftliche Ausgrabungsberichte heraus. Geheimrat Wiegand wurde 1931 in die Friedensklasse des Ordens Pourle Märite gewählt.

Der Herder-Preis an Agnes Aliegel verliehen.

In der Königsberger Universität fand die feier­liche Verleihung des Johann-Gottfried- Herder-Preifes an die Dichterin Frau Dr. Agnes Miegel statt. Die Feier am Todestage Herders wurde durch Szenen aus dem Herderfchen

OratoriumDie Kindheit Jesu" eingeleitet. Dann nahm der Rektor Professor Dr. Ger ullis die erstmalige Verleihung des Herder-Preises vor. Die­ser wird als Teilpreis der Goethe-Sttftung eines ungenannt bleibenden Amerikaners jährlich durch Vermittlung des Präsidenten der Reichsschrlfttums- kammer für eine besondere künstlerische Leistung im Rahmen des preußisch-baltischen Volkstums ver­liehen. Die Uebergabe des Preises an Frau Mie­gel wurde mit stärkstem Beifall ausgenommen. Der Vizepräsident der Reichsschrifttumskammer, Mini­sterialrat Dr. Wismann, würdigte das dichte­rische Schassen Agnes M i e g e l s als volkstum- gebundene Dichtung. Die Dichterin gab ihrem Dank für diese Ehrung durch Vorlesungen aus ihrem Werk Ausdruck.

Gute Aussichten im tierärztlichen Beruf.

DNB. Zu den Berufen, in denen sich günstige Aussichten für ein Weiterkommen bieten, gehört auch der des Tierarztes. Die Aufgaben der Frei­berufs-Tierärzte, der staatlich beamteten Tierärzte, der städtischen beamteten Tierärzte mit der End­stelle als Schlachthofdirektor, die Laufbahn der Veterinäroffiziere der Wehrmacht, mit der Spitze als Veterinärinspekteur mit dem Range eines Generalleutnants sowie mehreren Generalsstellen, bieten dem Tierarzt je nach persönlicher Anlage und Fähigkeit große Entwicklungsmöglich­keiten. Wer sich der akademischen Laufbahn wid­men will, kann zwischen den Fächern Anatomie, Physiologie, Bakteriologie, Pathologie, Parasito­logie, Arzneimittel- und Giftlehre, animalische Lebensmittelkunde, Geburtskunde, Tierzucht, den klinischen Fächern wählen. Damit bietet der tier­ärztliche Beruf eine Vielseitigkeit, die jeder persön­lichen Neigung gerecht zu werden vermag. In diesem wichtigen, interessanten und schönen Beruf besteht zur Zeit ein empfindlicher M a n g e l an Berufsnachwuchs, so daß das tierärzt­liche Studium empfohlen werden kann.

Mit drm Lieferauto schwer verunglückt.

LPD. Heppenheim, 20. Dez. Auf der Heim­fahrt von einer Veranstaltung in Oberhambach hat­ten auf einem Lieferwagen des Milchhändlers Georg Jakobi mehrere Einwohner aus Unterhambach Platz genommen. Der Wagen kam auf der nassen abschüssigen Fahrbahn ins Schleudern und stürzte u m. Dabei wurde der 44jährige Lehrer Karl W i n- ter in das Bachbett geschleudert und so schwer verletzt, daß er bald star b. Schwer verletzt wurden außerdem zwei weitere Mitfahrer, der Metz­ger Georg Petermann und der Stricker Fritz Werner, während der Besitzer des Wagens Ja­kobi mit dem Schrecken davonkam.

Oie Hundesteuer in Hessen.

Es dürfte vielen Hundebesitzern nicht unwill­kommen fein, wenn noch einmal darauf aufmerk­sam gemacht wird, daß die im Laufe des Jahres abgeschafften Hunde bis spätestens zum 31. De­zember 1 93 6 bei der zuständigen Bürger­meisterei abzumelden sind. Erfolgt die Ab­meldung nach dem 31. Dezember, so ist die Hunde­steuer auch für das neue Kalenderjahr zu entrichten.

Wer am 1. Januar selbstgezüchtete junge Hunde besitzt, wird ohne Rücksicht auf deren Alter zur vollen Hundesteuer für das kommende Kalender­jahr herangezogen.

Diejenigen Hunde, die im Laufe des Kalender­jahres ihren Besitzer wechseln, unterliegen jeweils der nochmaligen Versteuerung, da nicht der Hund als solcher, sondern der Hunde besitz besteuert wird.

Wetterbericht

des Reichswetterdiensfes. Ausgabeort Hrankfurl.

Während sich unter stürmischen Westwinden die atlantische Störungstätigkeit fortsetzt, wird unsere Witterung durch ein kräftiges Hochdruckgebiet be­stimmt, das in den letzten Tagen sich über dem Festland aufgebaut hat. Die Berge weisen heiteres und ziemlich mildes Wetter auf, die Niederungen zeigen dagegen wieder verstärkte Neigung zu Nebel- und Hochnebelbildung.

Aussichten für Dienstag: In den Nie­derungen teilweise Nebel ober Hochnebel, sonst trocken und vorwiegend heiter, bei schwachen Win­den nachts vielerorts Frost.

Aussichten für Mittwoch: Abgesehen von Nebel- ober Hochnebelbildung in ben Niederungen trocken unb vorwiegenb heiteres Wetter, nachts Frost.

Lufttemperaturen am 20. Dezember: mittags 1,4 Grad Celsius, am 20. Dezember: abends 1,5 Grad, am 21. Dezember: morgens 0,1 Grad; Maxi­mum 2,2 Grad, Minimum0,3 Grad. Erd­temperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 20. Dezem­ber: abends 1,9 Grad, am 21. Dezember: morgens 1,8 Grad.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertretender Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik unb für bie Silber: i. V. Ernst Blumschein; für Feuilleton: l)r. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. XI. 36: 11 000. Druck unb Verlag: Briihl'sche Universitäts- Buch- unb Steinbruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. unb Samstags

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über die

Offenlegung der Ergebnisse der Vodenschähung.

Die Ergebnisse der Bodenschätzuna der Gemeinden Gambach, Klein-Linden, Gießen, Lollar, Treis an der Lumda, Leihgestern, Pohl-Göns, Ober-Hörgern einschließlich der Gebietseinschlüsse (Enklaven) der Gemeinden werden in der Zeit vom 4. Januar 1937 bis 3. Februar 1937 in den Diensträumen des Fi­nanzamts, Zimmer 93, während der Dienststunden offengelegt. 8249D

Offengelegt werden die Schätzungsreinkarten und die Schätzungsbücher für Ackerland und für Grün­land, in denen die Ergebnisse der Bodenschätzung niedergelegt sind. Die offengelegten Schätzungsergeb­nisse werden den Eigentümern und Nutzungsberech­tigten der Grundstücke nicht besonders bekannt­gegeben.

Gegen die Schätzungsergebnisse steht den Eigen­tümern der betreffenden Grundstücke die Beschwerde nach den Vorschriften der Reichsabgabenordnung zu. Die Beschwerde kann in der Zeit bis zum Ablauf des 2. INärz 1937 beim Finanzamt entweder schrift­lich eingereicht oder zu Protokoll erklärt werden.

Mit dem Ablauf der Frist für die Einlegung des Rechtsmittels werden die offengelegten Schätzungs» ergebniffe unanfechtbar, soweit nicht Beschwerde ein­gelegt ist.

Die Amtstage werden von der Bürgermeisterei der aufzulegenden Gemarkung noch bekanntgegeben.

Gießen, den 19. Dezember 1936.

Der Vorsteher des Finanzamts.

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