Ausgabe 
21.12.1936
 
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so

Skandal im französischen Außenministerium

Der

Der politische Krank

ien zwei

für die französisch-italienischen Beziehungen nachteilige Lage fortdauern lassen.

Vielleicht sei die Angelegenheit deshalb interessant, weil die französische Ministerpräsidentschaft und ge­wisse französische Ministerien und das französische Außenministerium den Fall auszuschlachten such-

Gewille Auswirkunaen der von ihm verteidig­tenUmwälzung" scheinen dem Kriegsminister jeden Kummer zu machen, wenn sie in den

angelegten Frankbeträge, in Zunahme des Goldstro­mes aus französischem Währungsbankenbesitz nach den Vereinigten Staaten usw. Kurzum, die Blum- Volitik ist finanziell völlig fehlgeschlagen, die Schwierigkeiten wachsen, und trotzdem gibt Frank­reich seinen politischen Freunden gewaltige Milliar­denbeträge, so daß man von einem zu politischen Zwecken rollenden französischen Frank mit Recht sprechen kann.

Frank ab und jeder französische Sparer konnte sich ausrechnen, daß er rund 40 o. H. mehr Geld hätte, wenn er statt Franken Dollar oder Pfunde gezeich­net hätte. Die psychologische Wirkung eines solchen Vorgehens der Regierung zeigt sich übrigens auch in dem Ausbleiben der Rückkehr der im Ausland

wefayren, Die Frankreich bedrohten, zum Ausdruck gesracht: Einmal gegen die blutige Revolu­tion und zum anderen gegen den Rückfall in ^ asiatische Barbarentum. Die Fran- zvTische Sozialpartei fordert eine Staatsreform dahingehend: dem Präsidenten der Republik wer­den größere Machtbefugnisse eingeräumt, die Ver- teidlgungsmittel des Staates werden bis zur größ­ten Vervollkommnung ausgebaut, die Wirtschaft des französischen Mutterlandes und seiner Kolonien wird vervollkommnet.

dieAction Fran$aise behauptet, daß Rosen­feld sich gerühmt habe, auf ausdrückliches Ver­langen der französischen Regierung regelrechte Waffengeschafte mit den spanischen Bolschewisten geführt zu haben. Deshalb habe man es höheren Orts für notwendig erachtet,ihn aus dem Verkehr zu nehmen".

FranzösischeAlchieinmifchung".

Das nwdernste französische Kanonenflug­zeug an die sPanischenBolschewisten geliefert

Abteilung des Luftfahrtministeriums geprüft. Das wenden. Die Stücke in den eroberten Gräben seien Echo de Paris" fordert den französischen Luftfahrt- hauptsächlich französischen und so wj et- minister aus, die Meldung zu dementieren, wenn er r u s s i s ch e n Ursprungs. Aber auch m e x i k a n i- dazu in der Lage sei. 's ch e Munition sei gefunden worden.

i bahnen. Die Londoner angesehene Handelszeitung :The Economist" berechnete die Fehlbeträge des 1 laufenden Jahres am 14. November 1936 folgender­maßen: Fehlbetrag im Ordentlichen Haushalt 3,561

i Milliarden Franken, Wiederaufrüstung 9,502 Mil­liarden, Arbeitsbeschaffung 2,5 Milliarden, Pen­sionsfonds 1 bis 2 Milliarden, Fehlbeträge der Eisenbahnen usw. 7 bis 8 Milliarden, so daß das totale Defizit im Staatshaushalt sich bis auf 25 Milliarden Franken steigert. Die vorgesehene Deckung durch innere Anleihen, durch Anleihen der Departements usw., hängt völlig in der Luft und führt, selbst wenn sie eintreten sollte, zu einer wei­teren Verschuldung des Staates. Der totale Fehl- betrag beläuft sich insgesamt, wie er sich unter den letzten Regierungen entwickelte, auf über 70 Mil- liarden Franken!

Dabei sind die Staatseinnahmen im Der- gleich zum Vorjahre durchaus rückgängig. Streiks und die Wirkungen der 40-Stunden-Woche, die zu einer Verminderung der Produktion führen, erschüt­tern das französische Wirtschaftsgebäude. Die Rufe der Marxisten nach Besteuerung der Kapitalisten sind nur demagogisch zu werten, denn ihre Zahl ist bedeutend zurückgegangen. Die Einkommensteuer wurde erst nach dem Kriege von 1870/71 durch Thiers eingeführt; sie begann mit 2 v. H., aber schon im Jahre 1918 wurden 20 v. H. vom Einkorn- men versteuert. Unter Poincars im Jahre 1926 stieg sie auf 33V- v. H., unter Laval auf 50 v. H. und jetzt wollen Blum und Vincent Auriol, der Fmanzminister und -künstler Frankreichs, diese ^vatze noch steigern.

Allerdings müssen sie offiziell zugeben, daß ein- mal nur ein kleiner Bruchteil der französischen Staatsbürger, eben die sog.Kapitalisten", die Steuerbeträge zahlen, rund 1,7 von etwa 10 Millio- nen Emkommensteuerpflichtigen, und daß die Zahl der französischen Kapitalisten eben durch dje hohe Steuer gewaltig zusammengeschmolzen ist. Im Jahre 1929 gab es noch 851 Steuerzahler, deren Einkom­men 1 Million Franken Überstieg. Im Jahre 1936 log die Zahl unter 400. Dieses Schmelzen auf mehr als die Halste bezeichnet den ungeheuren Schwund des französischen Kapitals, das keine nennenswer­ten Erträge mehr abwirft. Selbst wenn die kl-inen Steuerzahler erhöht zur Deckung der staatlichen Fehlbeträge herangezogen werden sollten, eine Maßnahme, die sehr unpopulär ist, sich jedoch im Hinblick auf die staatlichen Fehlbeträge kaum ver­meiden läßt, bleibt dennoch ein Riesendefi­zit, zu dessen Deckung der Durchschnittsfranzose sich hüten wird, in Anbetracht der Finanzmißwirt- schäft durch Zeichnung von inneren Anleihen bei­zutragen. Wenn trotzdem die französische Regierung ihren Satelliten Milliarden borgt, wenn also diese politischen Freunde Frankreichs nur durch franzö­sische Franken bei Stimmung erhalten werden kön­nen, dann muß schließlich der französische Sparer für diese Fehlleitung der französischen Vermögensrente ebenso einstehen wie er für die 18 Milliarden Goldfranken einstehen mußte, die Frankreich vor dem Kriege zu politischen Zwecken dem russischen Zarismus lieh und von denen der französische Sparer niemals einen Centime wieder- l°h- rt

Heeresvermehrung in Amerika?

Vorschläge an den Präsidenten.

Neuyork, 21. Dez. (DNB. Funkspruch.)

Englische Augenzeugen.

London, 21. Dez. (DNB. Funkspruch.) Fünf Unterhaus-Abgeordnete haben dieser Tage die von den Truppen der spanischen Na­tionalregierung besetzten Gebiete besucht. Davon werden drei am heustgen Montag nach Eng­land zurückkehren. Sie hielten denTimes"-Korre- spondenten in Toledo gegenüber mit ihrer B e - wunderung über die geordneten Verhältnisse hinter den Linien der nationalen Truppen nicht zurück. Schlechte Ernährung und andere Kriegsfol­gen in den von ihnen besuchten Gebieten hätten sie! nicht beobachtet. Ueberall hätten sie normale

Kommunismus ist Anarchie

Ein ernstes Wort an das schwedische Volk.

»Ernsthafte Annäherung zwischen Paris und Berlin."

Forderungen des Obersten de la Rocque.

Paris, 20. Dez. (DNB.) Auf der Schlußsitzung des ersten großen Kongresses der Französi­schen Sozialpartei hielt der Gründer der Parkei, Oberst de la Rocque, eine bedeutsame Rede. Nachdem er unterstrichen hatte, daß die Sozialpartei nunmehr die Zahl von 2 Millionen Mitgliedern überschritten habe, wodurch sie die größte und bestorganisierte und über ganz Frank­reich verbreitete Partei geworden fei, wandte er sich vor allem gegen Sowjetrußland, dessen barbarisches System er anprangerte, und forderte die Abschaffung des franzöfifch-fow- jetrusfischen Paktes.

Dann wandte er sich gegen dieApostel der alten außenpolitischen Gewohnheiten", gegen die französischen Berufspolitiker und Parlamentarier. In diesem Zusammenhang forderte er, daß der Bestand und die Herkunft ihrer Privatvermögen geprüft werden müßten.

Den Bolschewisten rief de la Rocque zu:Eure rote Fahne wird in Frank- re i ch n i ch l durchkommen!" Der anderen Seite sagte er:Denn ihr nicht euren Eigen­nutz vergessen wollt, wenn ihr euch nicht der brüderlichen Zusammenarbeit mit allen Fran­zosen widmen wollt, werden wir euch mit unse­re^ eigenen Händen Hinwegfegen."

Stockholm, 20. Dez. (DNB.) Einer der füh­renden Vertreter der schwedischen Rechtsparteien, Reichstagsabgeordneter N i l f f e n , äußert sich in dem konservativen AbendblattNya Dagligt Alle- handa" über die Gefahren des Kommunis­mus wie folgt:Zu den Erscheinungen, die in unserer Zeit geeignet sind, Unruhe und Furcht vor der Zukunft zu erwecken, gehören der Kommunis- mus und die mit ihm verwandten Strömungen, die in der Welt und auch in unserem eigenen Lande unoerhüllt und unaufhaltsam wachsen. Es ist selt­sam, daß erwachsene Menschen diese Gefahr nicht sehen.

Alles, was der Kommunismus getan hat und alles, was er anstrebt, ist, unsere Gesellschafts­ordnung niederzureißen und zu zerstören, die Grundlagen unseres wirtschaftlichen und sozia­len Lebens zu unterhöhlen, die religiösen Werte, die mit das höchste Gut des Lebens für viele Kreife Generationen hindurch darftellten, zu verspotten und zu verhöhnen. Es sollte, so scheint es, für jeden denkenden Menschen offen­bar fein daß der Kommunismus noch niemals etwas ausgebaut und noch nie irgendwelche

vor allem aber müsse die französische Diplo­matie umgestellt werden auf eine realistische Cinie, die freigemacht sei von allen Verpflich­tungen gegenüber der Sowjetunion, die auf militärischem Gebiet außerhalb ihrer Grenzen ebenso unsinnig sei wie gefährlich für den Frieden der Völker wegen ihrer Revolutions­propaganda im Innern der anderen Länder.

Die Französische Sozialpartei fordert weiter den Ausbau eines festen Bündnisnetzes, besonders mit England, Italien, Polen und den Staaten der Kleinen Entente, um dann freimütig zu einer Gründung eines dauerhaften europäischen Friedens durch eine ernsthafte Annäherung zwi - schen Paris und Berlin zu gelangen.

Kommunistische Wegelagerer.

Paris, 20.1)63. (DNB.) Nach Abschluß einer Versammlung der Französischen Sozialpartei des Obersten de la Rocaue in Lamme bei Lille kam

Aber diese Politik von offenbarer Gegensätzlich­keit treibt die finanziellen Dinge in Frankreich auf die Spitze und wird entweder den Nachfolgern der Regierung Blum einen Scherbenhaufen zurücklafsen Kasernen austreten. ober zu einer Verstärkung der Front der franzö-

Nachdem er es nämlich begrüßt hatte, daß der bie unter Führung des grei-

französische Ministerpräsident an die Vernunft aller Senators Caillaux sich feit jeljer gegen die Länder appelliert habe, fuhr D al ad i er fort, bis F^anzmißwirtfchaft wandte und vor drei Jahren dieser Aufruf von allen vernommen und befolgten'9ften5 errei4te' die französische Kammer werde, müsse man aber, um kein Verräter oder Auslandanleihen sperrte, der Regierung aufer= Feigling zu sein, seine Pflicht gegenüber dem Va- bet jeber auslanbifcfjen Anleihe zu politischen terland erfüllen. Er persönlich würde es auch vor- erst die Kammercmsschuffe zu befragen.

Ziehen, die Kasernen zu öffnen und keine H"eres- J1 j? ^,I.e Regierung Blum über diese Be-

frebite zu fordern, aber um der Freiheit und Würde u"ß ^"sach hinweg.

Frankreichs willen dürfe man nicht schwach sein und Man braucht nur einen Blick auf die vollständige

den Eindruck erwecken, als ob Frankrei^ leichte Zerfahrenheit der französischen Finanzoerhältnisse Beute geworden sei. zu werfen, um einzufehen, daß politische Kredite

geradezu wahnsinnig sind. Der Staatshaushalt ist (>runrrC!CP durch die erhöhten Militärausgaben außerordentlich

und die Mittelmeer-Reqelung. Ä'SÄbeI^id,.5 X

Paris. 2^-3. (DNP. Funkspruch., Ein Sei,

fünfer Morgen blatte r, w leEcho de Paris Franken Ausgaben, also eine Unterbilanz von 35 unbFigaro .beschäftigt sich mit der bevorstehen- Milliarden Franken, aber die Ausgaben für die ÄnrUn9 ößS gllsch-italieni- Aufrüstung stehen zum Test in einem außer- M lJ telm.e trabte mme ns um auf ordentlichen Haushaltsvlan. Dazu kommen die Auf- d e Notwendigkeit einer Engergestaltung der franzo- Wendungen für öffentliche Arbeitsbeschaffung, für fisch-italienischen Beziehungen hinzuweisen. In die- * den Pensionsfonds und die Fehlbeträge der Eifen-

n a l - G a r d e soll von 189 000 auf 210 000 Mann gebracht werden. An Stelle der bisherigen 20 000 Reserveoffiziere sollen m Zukunft 30 000 alljährlich zu einer zweiwöchigen Hebung einberufen werden. Ferner sollen jährlich 50 000 Zivilisten gegen bisher 30 000 zur Reservemilitärausbildung herangezogen werden.

In einer Begründung seines Vorschlages erklärt der Kriegsminister:Bei dem augenblicklichen Zu­stand der Welt können wir es uns nicht erlauben, unsere eigene nationale Sicherheit hintanzustellen. Eine gesicherte Verteidigung ist allein die beste Ga­rantie gegen Angriffe. Nicht zu Angriffzwecken, son­dern zu eigenen Sicherheit benötigen wir diese Ar­meestärke."

Weiter führte de la Rocque aus: Schon im April 1936 hätten die Feuerkreuzler bzw. die Fran­zösische Sozialpartei Reformen gefordert, die bann von der Volksfrontregierung auf sozialem Gebiet durchgebracht worden seien. Gegenüber ben Völ- fern, bie auf ber ganzen Welt ben Schrecken bes Hasses unb ber asiatischen Sklaverei verbreiten wollten, müsse Frankreich roieber eine Macht ber Ordnung und des Beispiels werden, um seinen alten Glanz wiederzufinden.

In einer Entschließung wurden dem Führer der Partei einstimmig Vertrauen, Treue und Gefolg­schaft ausgesprochen.

In dem vor seiner großen Schlußrede zur Ver­lesung gebrachten Parteiaufruf de la Rocques wird ebenfalls der unerbittliche Kampf gege Gefahren, die Frankreich bedrohten, zum &

Paris, 21. Dez. (DNB. Funkfpruch.) Das Echo de Paris" teilt an auffälliger Stelle auf der ersten Seite mit, daß Luftfahrtminister Pierre C o t das neueste französische Kanonenflug­zeugD 51 0A an die spanischen Bolsche­wisten geliefert habe. Der Apparat sei am vergangenen Samstag von einem französischen Flie­ger, beffeil Namen bas Blatt ebenfalls bekanntgibt, nach Barcelona gebracht worben. Es hanbele sich um das neueste Modell von Devoitine, das mit einer 20-Millimeter-Kanone und vier Maschinen­gewehren ausgerüstet sei. Bis heute habe es n o ch nicht einmal in der französischen Armee Verwendung gefunden. (!) Es gebe über­haupt erst zwei Apparate des gleichen Modells; der zurückgebliebene werde zur Zi......

Abteilung des Luftfahrtminift

Werte geschaffen Hal, sondern überall, wo er zu Macht und Einfluß gelangte, die Werte, die die bisherigen Generationen unter Arbeit, Mühe und Entsagung geschaffen haben, niederriß und vernichtete.

Es ist zu beklagen, ja unfaßbar, daß wir uns hier im Lande zur Schaffung eines wirksamen Ge­setzes gegen eine Bewegung, die derartige Ziele hat, bisher nicht einigen konnten. Alle Versuche in die­ser Richtung sind gescheitert.

Nicht nur die Sozialdemokraten schätzen die Wühl­arbeit der Kommunisten gering ein, sondern auch ein Test der bürgerlichen Parteien ist gegen das Gesetz gewesen, das geeignet gewesen wäre, in wesentlichem Umfang Die volksvergiftende Propa­ganda der radikalen Parteien zu unterbinden. Man fragt sich: Soll das schwedische Volk solange schlum­mern, bis die Agenten Moskaus ihre Ziele auch bei uns erreicht haben?

Kommunismus ist Anarchie, Auflösung der be­stehenden sicheren Verhältnisse, Mangel und Rot, innere Anruhe, Gesehlosigkeil, Mord und

Gewalt."

sem Zusammenhang wird die Klärung der Nachfolge­schaft des bisherigen französischen Bot­schafters in Rom als dringend oezeichnet. Der Nachfolger konnte bekanntlich noch nicht ernannt werden, da bie italienische Regierung die Anerken­nung des Königs als Herrscher Abessiniens in dem Beglaubigungsschreiben niebergelegt sehen will. Figaro" meint, Frankreich hätte dieselbe Haltung einnehmen können, wie England, wenn der fran­zösische Fall nicht noch durch die Angelegenheit des Beglaubigungsschreibens verwickelt würde. Das Blatt runzelt aber auch die Stirn über Italien, dem es vorwirft, daß es sich eines sokleinlichen Mittels" bediene. Das findetFigaro"einer Großmacht nicht würdig" fei. Es habe auf der gan­zen Linie gesiegt, und nun wolle es wegen einer erbärmlichen" protokollarischen Angelegenheit eine

Paris, 20. Dez. (DNB.) DieAction Fran- ?aise machte sich vor einigen Tagen zum Sprach­rohr gewisser 'Gerüchte, die über einen angeblichen Skandal im französischen Außenmini­sterium im Umlauf feien.

Hiernach sollte am 12. Dezember eine lang­jährige Sekretärin des Außenministeriums verhaftet worden fein. Gleichzeitig habe man einen Helfershelfer, einen wie das Blatt sich ausdrückt ruf fischen Juden R.» in einem großen pariser Hotel verhaftet. Wie jetzt aus weiteren Veröffentlichungen der pari­ser Sonntagsblätter hervorgeht, stehen diese Aufsehen erregenden Verhaftungen im Zusam­menhang mit Was f engeschaf ten mit den spanischen Bolschewisten.

Die 41 Jahre alte Stenotypistin Susanne Linder

es zu Zusammenstößen mit einer Kom - muniftenbanbe, die den Versammlungsbesu­chern auflauerte unb mehrere Teilnehmer überfiel und verletzte. Ein Anhänger de la Rocques wurde weitab vom Versammlungslokal von kommunisti­schen Wegelagerern überfallen und durch Wurf­geschosse am Kopf unb im Gesicht schwer verletzt. Die roten Banbiten wurden von einer Abteilung der Mobilen Garde zerstreut. Hervorzuheben ist, Frankreichs Frank ist nach der Abwertung durch daß keine Verhaftung vorgenommen wurde, die Regierung Blum vollständig zu einem p o l i t i- v «. sche n Frank geworden. Er wird an Polen und

A/fllu0l£l Rumänien in Milliardenbeträgen ausgeliehen

i \~ allein an Polen in Höhe von 2,5 Milliarden ölö Oer UP Wfront Franken und die französische Regierung beabsich-

. VVIIVJIVHI. tigt zu den 500 Millionen Franken der T s ch e ch o-

Paris, 21. Dez. (DNB. - Funkspruch.) Ser H o ro a f e i erneut eine Milliarde Franken zu französische Kriegsminister Da la di er sprach am leihen. Dabei zahlt Frankreich mit der offiziellen Sonntag in Avignon vor den Bürgermeistern Begründung, die schwere Wirtschaftskrise gestatte des Departements über die allgemeine Lage in ihm nicht, die Kriegsschuldenraten an Amerika Frankreich Seine Rede war ein Tr e u e d e k e nn t- abzuführen, keine Beträge an die USA. Das Rie­tz i s für Blum und die Sozialisten und fendefizit im Staatshaushalt zwingt zur Auflegung lief auf eine Beschönigung aller innerpolitischen einer bereits angekündigten neuenAnleihe, um Schwächen hinaus, die sich in Gestalt von Fabrik- wenigstens einen Teil des Fehlbetrages zu decken, besetzungen, Streiks usw. immer beharr- Aber der französische Sparer dürfe nach den Erfah- licher zeigen. Charakteristisch ist es, wenn er u. a. rringen mit der Frankenabwertung wohl abgefchreckt ausführte, es sei möglich, baß sein. Das Mißtrauen in bie Finanzpolitik ber Re-

durchwache, einenetwas raschen Rythmus (!) U/2 Monate zur Zeichnung auflag und bann nur nc?me» mit Mühe ber Betrag gezeichnet werden konnte,

aber das sei lediglich die Folge der erschreckenden Einige Tage nach Schluß der Zeichnung wertete Trägheit der Vergangenheit. Gerade diejenigen, die Blum entgegen feinem gegebenen Wort den früfjer immer auf die Tatsache hingewiesen hätten, 6 "t* s *'x" £ r:t'c' daß Frankreich sich auf sozialem Gebiet einige Jahre im Rückstand befinde, produzierten heute. Daladier vertrat die Auffassung, daß keine Veran­lassung zur Beunruhigung vorliege, auch wenn in Frankreich die Dinge sichein wenig überstürzens!) Er habe seine Unterstützung einer Regierung ge­geben, die eine schwere Aufgabe zu erfüllen habe.

Seine einmal gegebene Unterschrift werde er achten. Daladier ging dann auch auf die internationale

Lage ein und erklärte, daß Frankreich keine im Ozean verlorene Insel fei, sondern in einem Europa lebe, dasmit einem stählernen Wald bepflanzt" fei. Sicherlich habe man sich andere Vorstellungen gemacht, aber man könne nicht aufBedauern", sondern müsse auf Wirklichkeit aufbauen.

Weltfeind TIr. 1.

Das Sonderheft21 n t i f o m i n t e r n" des Illustrierten Beobachters" (Eher-Ver- lag, München) zeigt in einer Reihe von Bildern aus aller Welt die Flüchte der Zusammenarbeit der UdSSR, unb ber Komintern (ber Union ber sozia­listischen Sowjetrepubliken Rußlands und der Kom­munistischen Internationale). Das Heft erscheint zu einem Zeitpunkt, da der Führer vor aller Welt dem verbrecherischen und großenteils jüdisch ange­führten Bolschewismus den Kampf angefagt hat und führende Großmächte den Weltfeind Nr. 1 erkannt unb sich zu seiner Abwehr unb Ausrottung zu- sammengeschlossen haben zur Rettung der Mensch­heit vor Sadismus, Weltkrieg, Mordbrennerei und organisiertem Verbrechertum. Die in dem Sonder­heft veröffentlichten Bilder, die nur einen Bruchteil bes oorhanbenen Materials barstellen, sind erschüt­ternde und unwiderlegliche Dokumente; sie zeigen oft eindringlicher, als Worte es vermöchten die Wahrheit über Wesen und Wirken des Bolsche^ wismus in aller Welt.

war in der Archioabteilung des Quai d'Orsay be- schäftigt. Sie sei bei ihren Kolleginnen aufgefallen, weil sie nicht nur eine verhältnismäßig kostspielige Wohnung besaß, sondern auch einen Kraftwagen. Susanne Linder habe sich in der letzten Zeit be- ............. ,uu,=

sonders lur W a f f e nausfuhrgenehmigun- ten, um sich zu decken und gewisse Verantwortlich­gen interessiert, die mit ihrem Arbeitsbereich an Feiten gegenseitig auf den anderen abzufchieben.

Verhältnisse angetroffen. Im übrigen bestä­tigten sie die von den Roten in den Kirchen und Kapellen angerichteten Zerstörungen. Selbst die Gräber seien geschändet worden. Außerdem hät­ten sich die Abgeordneten davon überzeugt, daß , ---------... die spanischen Bolschewisten große

ißit in der technischen Mengen ausländischer Munition oer­

amerikanische Kriegsminister hat dem Präsidenten in seinem Jahresbericht vorgeschlagen, die F r i e - ,» . r« , , ", . _ _ _ idens stärke der Armee auf 165000 Mann

(Sitte Sekretärin als Waffenschieberin/ ein russischer Jude als Helfershelfer. unb 14 000 Reserveoffiziere zu erhöhen. Zu die­sem Zweck sollen monatlich 1500 Mann mehr ein- sich nichts zu tun hatten. Man habe ihr nun eine gestellt werden, so daß am 30. Juni nächsten Iah- Falle gestellt und ihr Waffenausfuhrgenehmigungs- res die Höchststärke erreicht wird.

sormulare in die Hände gespielt, die sie an einen Die augenblickliche Stärke der Armee beträgt feit drei Jahren in Paris in einem großen Hotel 146 826 Mann und 12 069 Offiziere. Die amerika­wohnenden 35 Jahre altentschechoslowakischen nischen Truppen auf Öen Philippinen in Staatsangehörigen russischer Herkunft" namens Stärke von 6386 Mann und 49 Offizieren sollen Rosenfeld weitergegeben habe, der angeblich ein nebenher beibehalten werden. Auch die Ratio- Jmmobiliengeschäft in Paris betreibe, aber in Wirk­lichkeit mit Abgesandten der spanischen Mar- xi ft e n wegen Waffenhandels in Verbindung stehe. Schon früher fei gegen ihn eine Ausweisungsver- orbnung erlassen worden.

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