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Der Angeklagte will sich auf sein Zimmer begeben haben. Von dort rief ihn die Mutter zum Holz- machen, und als er dann im Keller Holz machte, kam ihm der Gedanke, den Vater totzuschlagen. Maibach legte das Beil zurecht und trug es nachher ins Klosett. Nach dem Holzmachen sagte er den Eltern noch „Gute Nacht", entkleidete sich in der Küche und begab sich auf sein Zimmer, wo er sich ins Bett legte. Hier habe er überlegt, sei sehr unruhig gewesen und zu keiner klaren Entscheidung gekommen. Bei Tagesanbruch sei er wach geworden und aus dem Bett gesprungen.
„Der Dämon ist mir gekommen, so läßt sich der Angeklagte aus, und schildert, ohne mit der Wimper zu zucken, wie er mit dem Beil in das Schlafzimmer der Eltern drang, wo er das elektrische Licht anknipste und sich an das Bett des schlafenden Vaters begab, auf den er mit dem Beil einschlug und anschließend auch die Mutter tötete.
Die Flucht.
Die Axt warf der Angeklagte nach der Tür zu fort. Als er vom Zimmer in die Küche gekommen sei, sei ihm erst zum Bewußtsein gekommen, was er getan habe. Er holte sich seinen Anzug, wusch sich, putzte die Zähne, beseitigte einige Blutspritzer, und als er das Haus dann verlassen wollte, sei es ihm eingefallen, kein Geld zu haben. Zn der Küche nahm er 70 Mark und verließ das Haus. Er begab sich zunächst nach Frankfurt und von dort nach Heidelberg. In Heidelberg ließ er sich erst einmal rasieren, dann besah er sich die Läden, kaufte einen Sommermantel für 32 Mark, weiter einen Drehbleistift, ein Notizbuch und eine Geldbörse. Für eine Mark ließ er sich einen Scherenschnitt anfertigen. Da er sich aber nicht sicher fühlte, suchte er Mannheim auf, wo er einer Persil-Vorfuhrung beiwohnte und dann seine Uhr und den Mantel versetzte, um nach Heidelberg zurückzukehren.
Die Zeugen und der Sachverständige sagen aus.
Nach einer kurzen Pause wurden die Zeugen vernommen, wobei auf einen Teil der Zeugen ver-
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Säufer mit der brennenden Fackel verschwindet, verfolgt von den Blicken aller Anwesenden, zwischen Kronoshügel und Altis auf den von Pinien umrahmten Weg nach Tripolis in Arkadien...
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Tripolis (Arkadien), 21. Juli. (DNB. Funkspruch. Vom Sonderberichterstatter des DNB.) In Windeseile durchfährt unser Auto das glückliche Arkadien. Wir berühren auf unserer Fahrt auch die zweitgrößte Ortschaft in Arkadien, Langadia. Dort ist beim Fackelwechsel die gesamte Einwohner-
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Die olympische Flamme ist entzündet!
3000 Läufer tragen die Fackel nach Berlin.
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schäft versammelt. Endlich kommt der Läufer an, und unter der Begeisterung der Bevött rung wird der Fackelwechsel vorgenommen. Dann eilen wir mit unserem Wagen der Stafette voraus. Auf dem ganzen Wege finden wir die Fackelläufer auf ihren Plätzen, selbst wenn, die Fackel noch stundenweit entfernt ist. In Tripolis fand wegen der spaten Stunde keine offizielle Feier statt. Der Weg der Läufer und unsere Fahrt gehen weiter durch wilde Schluchten bergauf. Ziegen klettern auf Den Abhängen umher und die Zykaden zirpen ... Griechinnen werfen lachend Blumen in unseren Wagen. Ueberall tönen uns Heil-Hitler-Rufe entgegen, fast könnten wir meinen, aus besonders festlichem Anlaß deutsche Dörfer zu durchfahren. Die Bauern, die uns überall herzlich begrüßen, laden uns mit dem deutschen Gruß zum Wein in ihre Hauser ein. Die Pflicht gebietet uns jedoch, dem Lauf der Olympia-Läufer zu folgen.
fteUung. Gleich am Ausgang der Altis ist die Stele des Barons de Coubertin aufgestellt worden. Ihr gegenüber steht der Altar, an dem der erste Läufer seine Fackel entzünden wird. Seitwärts haben 60 Jünglinge, 40 von ihnen sind Läufer, Aufstellung genommen.
Der Bürgermeister von Pyrgos, der Hauptstadt von Elis, spricht von der Bedeutung der Feier von Olympia. Dann nimmt der Unterstaatssekretär des Politischen Büros des Ministerpräsidenten, Geor- gakopulos, das Wort, er sagt u. a.:
Jugend der Welt! Die glühenden Strahlen, die der goldene Sonnenwagen des Phoebus Apollon aussendet, werden wieder in der heiligen Altis das Feuer entzünden. 3000 junge Menschen wie ihr werden dieses Feuer in einem Tag und Nacht ununterbrochen durchgeführten Fackel-Staffellauf durch die griechischen Berge und Wiesen, wo der Delbaum wächst und Früchte bringt, als Symbol des Friedens an die Ufer der Spree unter die hohen Eichen tragen, um sie auf dem Altar abzusetzen, den der erhabene zeitgenössische deutsche Geist vorbereitete. Verfolgt mit Aufmerksamkeit den leuchtenden Weg dieses Fackel-Staffellaufes!
Dann spricht der deutsche Geschäftsträger in Athen, G.'andter Dr. Pi stör. Dann stimmen die Jüng- linae im Sprechchor die beiden ersten Strophen der VIII. Olympischen Ode oon^P i n d a r in altgriechischer Sprache an.
Der Slaffellaus beginnt!
Kaum sind fcie hellen Knabenstimmen verstummt, setzen sich die Mädchen mit der Flamme in Bewegung. Sie gehen auf die Stelle des Baron d e Coubertin zu und von dort zu dem gegenüberliegenden Altar. Sie umschreiten den Altar und entzünden dort das olympische Feuer. Und nun kommt der eigentliche Höhepunkt der Feier: Die Entzündung der ersten Fackel und die Weitergabe des Feuers durch den ersten Läufer. Die 60 jungen griechischen Sportler treten hervor und leisten in neugriechischer Sprache, die wohltönend und voll über den Festplatz klingt, den olympischen Schwur. Dann wird der Aufruf de Coubertins in neugriechischer und französischer Sprache verlesen, in dem es u. a. heißt:
Auf unzähligen über die ganze Welt verstreuten Kampfstätten hat heute die Leibesfreude eine Stätte wie ehedem in Hellas' Gymnasien. Keine Nation, keine Klaffe, kein Beruf sind davon ausgenommen. Die Zukunft gehört den Völkern, die als erste die Erziehung des Heranwachsenden jungen Mannes umformten. Denn er ist es — und nicht das Kind —, der das Schicksal erfaßt und gestaltet. Auf diese Weise wird ein kraftvoller und durchgeistigter Friede geschaffen, der einer sportlichen Zeit voll gesunden Ehrgeizes und starken Willens gebührt. — Dieses Dokument wird mit der Flamme nach Berlin getragen.
Wieder ertönen vom Kronoshügel Posaunen und Fanfarenklänge. Es ist punkt 12 Uhr. Ein Kanonenschuß dröhnt über den Festplatz. Der erste Läufer — er heißt K 0 nstantin Kondylis — tritt vor. Er entzündet die erste Fackel, nimmt das Dokument des Aufrufes des Barons de Coubertin und einen Oelzweig aus der Altis und läuft ab. Die Segenswünsche der Menge begleiten den Läufer — der Fackellauf hat begonnen! Das Heilige Feuer wird nun von der Jugend vieler Länder über Berge und Wiesen, durch Städte und Einsamkeiten hindurchgetragen. Und am 1. August wird es in Berlin das Olympische Feuer für die XI. Olympischen Spiele entfachen. Der
der Angeklagte wieder im Elternhaus. Der Stiefvater gab ihm freundlich d i e Hand und sagte: „Na, da bist du ja wieder". Er wurde zunächst mit Gartenarbeit beschäftigt, und als die Mutter nierenkrank wurde und ins Krankenhaus kam, half er auch wieder Milch austragen. Sem Taschengeld erhöhte sich von einer Mark auf zweieinhalb Mark wöchentlich. Am 28. Juni hatte Der Angeklagte all sein Geld bei der Kirdorfer Kirmes verausgabt. Als er am andern Nachmittag nach der Abrechnung der Kundengelder den Stiefvater um eine Mark bat, wurde ihm nichts gegeben. Die Mutter gab ihm heimlich 50 Pfennig. Als der Angeklagte am Dienstag, den 30. Juni, vom Kundenbesuch zurückkam, sagte ihm die Mutter: „Heute kann st du was erlebe n". Nach Dem Mittagessen erkundigte sich Der Vater, ob KunDen nicht bezahlt hätten. Der Angeklagte verneinte, gab aber abends auf erneuten Vorhalt zu, ^Mß Unregelmäßigkeiten bezüglich mehrerer Kunden vorlagen. Darauf habe ihm, so berichtete Der Angeklagte weiter, Der Stiefvater einige Ohrfeigen ge-
Das Gericht verkündete gegen 17.30 Uhr das mit« geteilte Urteil. Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Dr. Haller, gab in Der Begründung Des Urteils Den festgestellten Sachverhalt wieder. Danach stehe fest. Daß Der Angeklagte in Der Nacht zum 1. Ju t zwischen 3 und 4 Uhr morgens zuerst seinen Stiefvater, dann feine Mutter mit Dem Beil erschlagen habe Der DorsitzenDe charakterisierte Die Tatmo« mente. Die keinen Zweifel an Dem Vorsatz unD Der Ueberlegung lassen. Der Angeklagte hatte sich Das Beil zurechtgestellt unD ging Dann in sein Zim- mer, wo er nicht einschlummerte. Dann kam der Dämon über Den Angettagten. Dieser Dämon war Der Sieg Des Schlechten über Das Gute. Mit Der gleichen Ruhe, wie er sich vor Der Tat verhielt, verhielt er sich auch nachher. Starke DerDachts- momente sprechen Dafür, Daß er auch bei Der Tat gegenüber her Mutter mit Ueberlegung handelte; aber hier sei nicht zu widerlegen, daß er erst den Entschluß faßte, sie zu töten, als sie auf ihn zu« kam. Da hat er in bestialischer Weise auf sie eingeschlagen. Diese Frau, Die für ihn alles tat unD ihn vor Dem Stiefvater in Schutz nahm, hat er ohne Hemmungen zu zeigen, nieDergeschlagen.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeork Frankfurt.
Zwischen einem ausgedehnten Tiefdrucksystem über Skandinavien und einem kräftigen atlantischen Hochdruckgebiet herrschte über Dem FestlanDe mieDer lebhafte westliche Luftströmung. Diese brachte am Mon- tag unD in der Nacht zum Dienstag kleine Storungs- gebiete über Westdeutschland und führte Dabei zu anhaltenden landregenartigen Niederschlägen. Zunächst geraten wir jetzt wieder in etwas frischere Luftmassen, die uns vielfach aufgeheitertes ^Bettet bringen, doch ist länger anhaltendes, niederschlag- freies Wetter nicht zu erwarten.
A u s f i ch t e nfü r Mittwoch : Teilweise aufgeheitert, tagsüber wieder etwas wärmer, nachmittags Neigung zu Gewittern, um West schwankende Winde.
Aussichten für Donnerstag: Fortdauer der unbeständigen und nicht niederschlagsfreien Witterung mit mäßig hohen Temperaturen.
Lufttemperaturen am 20. Juli: mittags 16,8 Grad Celsius, abends 14,9 Grad; am 21. Juli: morgens 12,8 Grad. Maximum 18,1 Grad, Minimum heute nacht 10,9 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. Juli: abends 17,5 Grad; am 21. Juli: morgens 16,1 Grad. — Niederschläge 2,1 mm. — Sonnenscheindauer 0,6 Stunden.
Olympia, 20. Juli. (DNB.) Nach Posaunenstößen vom Kronoshügel begeben sich 15 junge Griechinnen, die schönen Vertreterinnen des heutigen Hellas, zum antiken Stadion, um hier durch die Sonne die olympische Flamme zu entzünden. Dort steht auf einem eisernen Vierfuß der Spiegel, ein Gerät, wie es Die alten Griechen benutzten, um Das Heilige Feuer neu zu entfachen. Aller Augen sinh auf hen Spiegel und den Brennstab in her Hand her Mädchen gerichtet. Die ersten Wölkchen steigen auf. Zuerst ein Flackern, bann lebt sie: die sonnengeborene Olympiaflamme! Nun wird damit die in dem Gefäß enthaltene Brennmasse entzündet. Die Griechinnen nehmen dann mit dem Feuer vor der Altis Auf-
cpD. Frankfurt a. 21L, 20. Iuli. Das Schwurgericht verurteilte heute den 20jährigen Erich August Maibach aus Bad Homburg wegen Mordes an feinem Stiefvater zum Tode und wegen Totschlags an feiner Mutter zu lebenslänglichem Zuchthaus und Dauerndem Ehrverlust. Der Angeklagte nahm das Urteil regungslos auf.
Wenn man eine so schwere Tat, wie sie von Dem am 19. Februar 1916 in Sagan geborenen Erich August Maibach in her Nacht zum 1. Juli m Bah Homburg begangen würbe, ausgeführt hat, bei der Mutter und Stiefvater ihr Leben ließen, so erscheint es nach menschlichen Begriffen fast unerfindlich, daß man darüber keine Reue offenbaren kann. Als jetzt vor dem Schwurgericht gegen den jungen Täter verhandelt wurde, zeigte er weder während der Vernehmung, noch während der Beweisaufnahme irgendeinen Augenblick, in dem feine Kälte und Nüchternheit von einer seelischen Regung durchflutet wurde. An den Händen gefesselt, steht der schlank gewachsene Bursche in sauberem, grauen Sonntagsanzug vor dem Gericht, ruhig um sich blickend, als ob so alles gar nichts fei, was hinter ihm liege.
Die Vernehmung des Angeklagten.
Nach Verlesung des Eröffnungsbeschlusses berichtet der Angeklagte über seine Jugend. Bis zu seinem fünften Lebensjahr war er bei den Großeltern in Schlesien, Dann kam er 1920 nach Homburg unD wurDe vdm Stiefvater aDoptiert. Als Der Angeklagte aus Der Schule kam, wollte er einen Beruf erlernen, kam aber in bas Geschäft bes Stiefvaters und mußte die Kundschaft mit Milch beliefern. Bei freier Unterkunft und Verpflegung erhielt er vom Stiefvater wöchentlich eine Mark, später zwei Mark Taschengeld. Bis zum 15. Lebensjahr war alles gut gegangen. Dann aber hatte her junge Mann Bedürfnisse, für Die sein Taschengeld nicht ausreichte. Er fing an, einfaffierte Kunden- gelDer nicht abzuliefern. Es mögen etwa insgesamt 150 Mark gewesen sein, Die er unterschlug. Als er einmal von seinem Stiefvater ein höheres Taschengeld gefordert habe, habe, Dieser Darauf hingewiesen, daß er früher auch nicht mehr bekommen habe. Mitte September 1934 war für ihn zu Hause hie Lage so geworben, baß er es nicht mehr aus = halten zu können glaubte. Er brach eine Tischschublabe auf, entnahm 117 Mark fuhr Damit nach Trier und über Die Grenze nach Frankreich, hielt sich Drei Monate auch in Genf auf, unD nach Dem vergeblichen Versuch, vom Deutschen Konsulat einen Paß zu erhalten, roanberte er nach Lausanne, wo ihn bie Polizei festhielt und nach Lörrach brachte. Hier kam er in Schutzhaft, weil er in Genf Unrichtigkeiten über Deutsche Verhältnisse verbreitet hatte. Dann mußte er einen Monat Gefängnis wegen Paßvergehens absitzen. Von Lörrach begab er sich über Frankfurt nach Hannover. Dort murhe er krank unh lag zweieinhalb Monat im Spital. Er hatte schon zuvor her Mutter einmal geschrieben, ob er nicht nach Hause kommen bürfe, aber bie Mutter hatte geantwortet. Der Vater erlaube es nicht. Jetzt, als er in Hannover war unh erneut anfragte, bekam er Gelb zur Heimreise geschickt, was allerdings bie Mutter ohne Wissen ihres Mannes tat. Am 2. Februar b. I. erschien
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zicktet wurde. U. a. sagte der Bruder Des Getöteten aus, daß fein Bruder nur Gutes an dem Jungen getan habe, daß her Angeklagte in her Schule über ben Durchschnitt begabt war unh wie es zu ben Verfehlungen kam. Der Zeuge war her erste her bas Morbzimmer betrat. Dem Brüher mar'bie rechte Schläfe eingeschlagen, bie Schwage- rin lag auf hem Gesicht in einer großen Blutlache. Nach Berechnung Des Zeugen hatte her Angeklagte zuletzt 86 Mark entroenbet.
Unioerfitätsprofeffor Dr. Hay erstattete zunächst ein Gutachten über ben Leichenbefunb und begutachtete alsdann ben Geisteszustand bes Angeklagten, ben er als haltlosen, willenss ch w a - chen unh gefühlsarmen Psychopathen bezeichnete. .....
Die Plädoyers.
Staatsanwattschastsrat Dr. Reiners beantragte, den Angeklagten Maibach wegen Mordes am Stiefvater zum lobe und wegen Totschlags der leiblichen Mutter zu le- bensliinglichem Zuchthaus /dauerndem Ehrverlust unh Stellung unter Polizeiaufsicht zu verurteilen. Grausam erscheine bie Tat selbst grausam auch ihre Unverstänblichkeit, weil fern Beweg- grunh vorhanben mar, unh grausam sei es baß her Täter vollkommen gefühllos über bie Tat als etmas ganz Belangloses spreche. Es habe sich hier um einen Stiefvater gehanbelt, her nicht gehässig war, her ben Angeklagten erziehen wollte und ihm selbst bann noch Brücken schlug, als er gefehlt hatte. Die Tat habe gezeigt, baß sie nicht von einem wngen Menschen, fonbern von einem vollenbeten Verbrecher begangen mürbe.
Der Verteibiger Rechtsanwalt Nagel erwog, ob nicht auch im Falle her Tötung bes Vaters bas Ueberlegungsmoment auszuschalten habe unb ver- wies auf bie von bem Angeklagten genossene Erziehung, bie jeher Religiosität entbehrte.
Das Urteil und seine Begründung.
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