Ausgabe 
20.11.1936
 
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weiter Kreise wesentlich gesteigert. Wer tellhaben will an den Erfolgen nationalsozialistischer Wirt- schaftspolitik, muß auch helfen, diese Erfolge sicher­zustellen. Anleihezeichnung ist selbstverständliche na­tionale Pflicht.

P ei ping, 17. Nov. (DNB.) Nord chinesische Zeitungen bringen lange Berichte über einen An­griff der Jnnermongolen auf die nord­östlich von Peiping gelegene Provinz Suily an. Der innermongolische Pnnz T e w a n soll sich in dem Besitz der strategisch wichtigen B a h n st r e ck e KalganKweihwa (Suiyan) sehen wollen. Nach umfassender Fliegeraufklärung bis zur Bahn­strecke verdichtete sich am 14. November der Kaval­lerieschleier der von Nord-Tschachar angesetzten Truppen. Sonntag morgen begann ein von Feld-

Innermonqolischer Vorstoß in Nordchina.

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Triumphzug. Trotz der nebligen kühlen Witterung hatten sich Tausende von Menschen am Wege ein­gefunden, die Dr. Goebbels immer wieder zu­jubelten. Der Minister mußte wiederholt anhalten, um Volksgenossen die Hand zu drücken. Diesem überwältigenden Empfang durch die Bevölkerung des Eifellaitdes folgte eine ebenso herzliche Auf­nahme in der Ordensburg durch die Gauamtsleiter.

Dr. Goebbels verglich die Taktik der Staats- sührung mit der Taktik eines Schachspielers, der seine Regeln und Maßnahmen, die ihn zum Ziele geführt haben, auch erst nach erfolgreichem Spiele bekanntgebe. Die nationalsozialistische Taktik sei von Vernunft und dem gesunden Menschenverstand be­herrscht. Dann forderte Dr. Goebbels die Gauamts­leiter auf, aus ihren Arbeitsgebieten Fragen an ihn zu richten, die er beantworten wolle. Diese Unterhaltung gab vielen verantwortlichen Männern der NSDAP. 'Gelegenheit, Probleme des politischen Lebens mit dem Reichspropagandaminister selber zu besprechen. So führte die Unterhaltung zur Be­handlung sozialer Vrobleme, Rechtsfragen, zur Er­örterung nationalsozialistischen Lebensstils, des Siedlungsvroblems, der Verbrauchslenkung, der Menschenführung, sowie der grundsätzlichen poli­tischen Ausrichtung des deutschen Volkes durch die nationalsozialistische Bewegung.

uns. Das Fundament des neuen Gebäudes bildet die Blutsgemeinschaft des deut­schen Volkes. Auf ihnen erheben sich als die das Gebäude tragenden drei großen Säulen: Partei, Verwaltung und Wehrmacht, jede mit einer spezifischen Sonderausgabe, lieber allen zu­sammen steht die Einheit und Stärke des Reichs, wahrend und mehrend als höchste Spitze derFüh- r e r. Nach außen wird diese Einheit des Baues symbolisch verkörpert durch die Hakenkreuzslagge und das Hoheitszeichen der Bewegung, die auch Symbole des neuen Reiches sind.

Kameradschaftliche Aussprache mit Reichsminister Dr. Goebbels.

Wie die Nationalsozialistische Parteikorrespondenz meldet, stand der . letzte Nachmittag im Zeichen des Besuches von Reichsminister Dr. G o e b b e l s, der gegen Mittag in Köln eintraf. Dort wurde er von Gauleiter Grohä im Kraftwagen zur Ordensburg Vogelsang geleitet. Die Fahrt durch die geschmück­ten Dörfer und Städte gestaltete sich zu einem

Gießen, den 22. Oktober 1936.

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eine Stellungnahme Nankings. Grützen Glauben finden Gerüchte, daß Marschall T s ch i a n g tau­sch e ck sich bereits auf dem Wege nach Suiyan be­finde. Zustimmungstelegramme und Geldspenden zeugen von der eindeutigen Stellungnahme der chinesischen Bevölkerung, besonders der Hochschu­len für die Verteidigung von Suiyan. Das japa­nische Außenamt erklärt auf das entschiedenste, daß Japan mit den Vorgängen in Suiyan nichts zu tun habe, es verfolge aber die gegen den Kommunismus gerichtete Abwehraktion des innermongolischen Prinzen Tewan mit großer Aufmerksamkeit, da Japan und Manschukuo an der Bekämpfung des Kommunismus äußerst interessiert seien. __________

Für den Einzelhandel beginnt jetzt die sog. Hochsaison. Die beiden letzten Monate des Jah­res sind durch das Weihnachtsgeschäft die wichtigste Arbeitszeit des Handels überhaupt. Ihm fallt es zu, in diesen Tagen die Erzeugnisse, die me In­dustrie längst fertiggestellt hat, an den letzten Ver­braucher heranzutragen. Wie groß die Bedeutung des Einzelhandels ist, geht aus der Tatsache hervor, daß er im Laufe des Jahres mindestens für 25 bis 27 Milliarden Mark Waren über den Ladentisch an die Verbraucherschaft absetzt. Die Jahresum­sätze des Einzelhandels steigerten sich seit 1933 ständig. 1933 beliefen sie sich auf 21,7, 1934 auf 24,1, 1935 auf 25,2 Milliarden Mark und für dieses Jahr schätzt man den Umsatz auf Grund der bis­herigen Ergebnisse auf mindestens 27,5 Milliarden. Selbstverständlich sind nicht alle Einzelhandelsge- biete gleichmäßig am Weihnachtsgeschäft beteiligt. Für die Damenkonfektion ist beispielsweise das Frühjahr ein wichtigerer Termin als die Weihnachts­zeit. Gardinen werden im Dezember auch nicht mehr gekauft als in anderen Monaten. Die Par­fümerien dagegen gewinnen schon stärker durch den großen Festtermin und setzen rund 28 v. H. des Jahresgeschäftes in den beiden Weihnachtsmonaten um. Der Umsatz von Taschentüchern entfällt zu 37, von Pelzen zu 43 und von Spielwaren sogar zu 64 v. H auf das Weihnachtsgeschäft. (Die Spiel­warenhändler haben sogar während der ganzen übrigen Zeit des Jahres so etwas wie eine tote Saison.) Auch Wein- und Likörgeschäfte haben rm November und Dezember ihre große Zeit.

und Wüsensckvatt.

Die Sängerin Ernestine Schumann-Heink f.

Die bedeutende Opern- und Konzertsängerin Er­nestine Schumann-Heink ist nach schwerem Leiden, 76 Jahre alt, in Hollywood gcftorben. Ernestine Schumann-Heink, die in Dresden Berlin, Bayreut und Neuyork Triumpfe feierte ist noch als 64jährige in einer NcuyorkerRheingold - Aufführung aufgetreten; nach im letzten 2ahre sang sie im Rundfunk und mit 74 Jahren drehte fie m Hollywood in voller Rüstigkeit ihren ersten Film.

Vom Hessischen Landestheater.

Der Generalmusikdirektor des Hessischen Landestheaters, Karl Friderich, der m letzter Zeit wiederholt Angebote als Konzeridirl- aent erhielt hat die Generaldirektion des Hessischen Landestheaters gebeten, von einer Verlängerung seines bestehenden Vertrages als Generalmusikdirek­tor abzusehen, damit er sich in größerem Umfange als bisher seiner Konzerttätigkeit widmen kann.

Auf dem internationalen Kapital­markt haben sich merkwürdige Dinge ereignet. Trotz der bekannten Erklärung des amerikanischen Staatssekretärs M o r g e n t h a u , die englische und französische Regierung könnten künftighin zu Prei­sen, die Amerika festsetzt, dort Gold kaufen (bie Schweiz hat sich in dieses Abkommen ein­geschaltet), ist seit der sogenannten Wahrungs- reaulierung, deren Zweck sehr umstritten ist, der Goldstrom nach Amerika nicht eingehakten wor­den sondern Amerika hat innerhalb der Wahrungs-

Der neue Erlaß des Reichswirtschaftsministers, der die Kartelle der Aufsicht durch die Organi­sation der gewerblichen Wirtschaft unterstellt, be­deutet eine völlige Neuerung in der Geschichte der Kartellkontrolle. Meist entstanden die Kartelle, wenn der Absatz besonders schwierig und die Kon­kurrenz unhaltbar groß geworden war. Aus dem Gedanken heraus, daß Einigkeit stark macht, pfleg­ten sich die Unternehmer in solchen Fällen an den Verhandlungstisch zu setzen und gewisse Richtlinien zu verabreden, die in Zukunft für sämtliche, dem Zusammenschluß angehörenden Mitglieder verbind­lich waren. Die Abmachungen konnten sich ent­weder nur auf Lief erungs bebingungen ober auf die Aufteilung bes Absatzgebietes, auf die Festsetzung ber Preise ober ben Umfang der Erzeugung beziehen. Erstrebt mürbe mit diesen Vereinbarungen die Ausschaltung des freien Wett­bewerbs zwecks Sicherungauskömmlicher Preise . Diese Preise wurden stets so hoch festgesetzt, bah auch bas schwächste, also auch der unter den un­günstigsten Bedingungen arbeitende Kartellbetrieb dabei noch bestehen konnte. Es versteht sich von selbst, daß, so lange es in dem kartellierten Wirt­schaftszweig Außenseiter gibt, die sich nicht an Kartellabmachungen halten, ein Kampf um die Ein­beziehung der Außenseiter in das Kartell geführt wird. Der Wert ober Unwert der Kartelle hantzt von der wirtschaftlichen Einsicht ab, mit der oie Möglichkeit ber Marktbeherrschung unb bes Preis- biktates ausgenutzt wirb. Kartelle können in Rich­tung einer stetigen, krisenrnindernben Preisgestal­tung wirken unb eine Ueber-Erzeugung verhindern. Sie können aber auch eine große Gefahr bedeuten, indem sie auf Kosten ber Allgemeinheit Gewinne einheimsen unb damit mittelstänbische Existenzen vernichten. Um derartigen Gefahren oorzub-ugen, ist die Neuregelung des Reichswirtschaftsministe- . riums erfolgt. Die Regelung bestimmt, daß ein- t zelne Gruppen, wie es die Kartelle sind, keine > marktregelnden Funktionen mehr aus- - üben bürfen, während ihnen nach wie vor bie . Pflege ber marktordnenden Tätigkeit ge­blieben ist. In Zukunft liegen die Hauptaufgaben der Kartelle in ber Förderung ber Wirtschaftlichkeit ihrer Mitglieberbetriebe sowie in ber weitgehenden Anpassung und Einführung in bie Aufgaben des zweiten Dierjahresplanes. Hierzu erklärte ber Reichswirtschaftsminister ausbrücklich unb sehr un- mißverstänblich:Hierbei werben alteingewurzelte Vorstellungen, die vielfach von vermeintlichen privat- wirtschaftlichen Rentabilitätsgrunbsatzen bestimmt waren, barauf zu überprüfen fern, ob ste gegem über ben großen Zielen des Dierlahresplanes noch eine Berechtigung haben."

Entente einen Saldo der Goldbewegung zu seinen Gunsten von über 100 Millionen Dollar zu ver­zeichnen. Mit anberen Worten: Die Parität der neuen Währung würbe einige Wochen gehalten, um bie Verhältnisse in ber Golboerteilung n o ch schlimmer zu gestalten. Jnfolgebessen ist aus ben Finanzmärkten starke Nachfrage nach Dollars, bie ber amerikanischen Regierung nicht paßt, man« renb bas Pfund und vor allem der sranzostlche Frank sanken. Frankreich hatte sich bet seiner Abwertung zwar eine Grenze nach unten oon zo bis 34 Prozent vorbehalten, aber ber französische Frank nähert sich ganz bebenklich bem tief ft en vorgesehenen Satz. Solange bie USA. Hochschutz' zölle, einen überwerteten Dollar unb eine aktive Zahlungsbilanz haben, ist burch bie angefunbigten Mittel überhaupt keine Aenberung zu erzielen, benn bie angefünbigten Maßnahmen hängen in ber Luft Wenn bie Amerikaner bie Gefahr einer lieber« frembung ihrer Wirtschaft wirklich so lebhaft be­fürchten, wie sie es barstellen, muß vor allem die amerikanische Handelspolitik ber Schutzzölle radikal aboebaut werden. Aber darüber ist man sich Drüben nicht einig. Wenn auch die Schwäche des englischen Pfundes saisonbedingt erscheint, so zeigt sich doch, daß der französische Franken dadurch m eine prekäre Lage geriet, daß das französische Auslands- kapital heute einfach von England nach Ame­rika ab wandert, wo größere Derdienstmog- lichkeiten winken, daß es aber n i ch t uft ch F r a n k- r ei ch z u r ü ck k e h r t. Zudem hat bie Volksfront­regierung burch Lohnerhöhungen, Verkürzung ber Arbeitszeit usw. schon bie Folgen vorweggenommen, bie man von einer Abwertung bes Franks erwar­tete nämlich eine Belebung ber französischen Uöirb schäft. Man fühlt in Frankreich, baß man sich durch i bie Frank-Abwertung nicht besser gebettet hat, und i nicht zuletzt barauf finb bie politischen unb wirt- - schaftlichen Kämpfe zu erklären, bie heute Frank« - reich erschüttern.

griff in den Bezirken von Tsaolin und Hsingho, ber trotz starken Schneefalls um Montaamorgen wieder aufgenommen wurde. Obwohl die Zahl der inner- mongolischen Truppen nur auf 3000 geschätzt wird, cheint ihre technische Ausrüstung ihnen beträchtliche Anfangserfolge ermöglicht zu Haden, da die chine­sischen Verteidiger von Suiyan weder Flugzeuge noch Tanks besitzen.

Die nordchinefischen Zeitungen beschuldigen die japanische K w a n t u n g a r m e e offen der Unterstützung des innermongolischen Vorstoßes auf Suiyan. Man glaubt, daß Japan angesichts des Stockens der Besprechungen mit der Nankinger Zentralregierung über die Bildung einer antikom- munistischen Front bie Welt vor vollendete Tat­sachen stellen wolle.. Man wartet ungeduldig aus

Führer teilt den einzelnen Organisattonsformen des Volkes, der Partei, dem Heere, der Verwaltung, den ständischen und wirtschaftlichen Selbstoerwal- tungseinrichtungen ihre Aufgaben zu. Er ist bie höchste Einheit aller Erscheinungsformen bes Vol­tes. Der Führer trägt allein bie Verantwortung gegenüber der Volksgemeinschaft. Zum Führer ge­hört bie Gefolgschaft. Der Führer führt daher durch bie Ueberzeugungskraft seiner Leistung. Um der Gemeinschaft willen unterstellt die Gefolgschaft sich in freiwilligem Dienst bem Führer. Der natio­nalsozialistische Führerstaat muß begrifflich ein Ein­heitsstaat sein. Die nationalsozialistische Bewegung ist bie mit der Führungsaufgabe be= traute Organisation. Dem Staat liegt die Durch­führung des durch den Führer unb die Bewegung verkörperten Dolkswillens ob.Die gesamte Staats­gewalt in Deutschlanb ruht beim Führer unb Reichs- kanzler; politische Führung, Gesetzgebung und Ver­waltung sind in seiner Hand vereinigt. Außerbem ist er ber oberste Gerichtsherr. Die drei tragenden Säulen bes Reichs: Bewegung, Staatsverwaltung und Wehrmacht gehorchen alle bem gleichen Füh­rer. Damit verkörpert das Gesetz auch in reinster Form die Einheit von Partei unb Staat. So sehen wir nach einer Aufbauarbeit von 3^ Jahren den Neubau des Reichs bereits in großen Zügen vor

Aus aller Wett.

Lleberfchwemmungskatastrophe in Japan fordert über 3S9 Todesopfer.

In Korbjapan hat sich eine furchtbare Hat ur- kataftrophe ereignet, bei ber mehrere hunbert japanische Bergleute ums Leben gekommen sind. Das Unglück ereignete sich in dem Bergarbei- kerdors Osaruzawa, etwa 50 Kilometer südlich Aomori auf der Insel Hondo. In dieser Gegend war schwerer Sturmregen niedergegangen, der sämtliche Dämme zerstörte unb das Dorf vollkom­men überschwemmte. Mehr als 300 Bergleute der zum rNitsubischi'Konzern gehörenden Kupfer­grube Osaruzawa kamen durch bie hereinbrechenden Wassermassen ums Leben. Bisher konnten nur 30 Tote geboren werben. Noch unbestätigte Gerüchte sprechen sogar von mehr als 1000 Todesopfern.

Die neuesten Berichte aus dem Grubengebiet von Osaruzawa in Nordjapan lassen erkennen daß es sich bei dem Dammbruchunglück um eine noch viel grö­bere Katastrophe handelt, als man bisher angenom­men hatte. Bisher sind nach der letzten hier einge» troffenen Meldung 350 Todesopfer als sicher festgestellt. Man befürchtet jedoch, daß noch sehr viel mehr Bergleute den Fluten zum Opfer gefallen sind.

k 52/35. Zwangsversteigerung.

Montaa!dem 7. Dezember 1936, vorm. 9 UW, m erb en mi Amtsaerichtsgebäube in Gießen, Zimmer 204, bie bem Derg^ssessor a. D. Theodor Ludwig Petri inGi-b-nzug°!ch«°b-n-n Grundstuckeo-rsteigert. Grundbuch für Biehen. Bund 24, Blatt <xinh-it-w-rt:

betrag: 1. I. 35

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Die englische Regierung hat am 18. Nv- ; oember eine Anleihe im Betrage von 100 ; Millionen Pfunb aufgelegt, von benen 35 1 Millionen Psunb zur Zurückzahlung ber am 1. Fe­bruar 1937 fällig merbenben Bonbs benutzt wer­den sollen, während bie übrigen 65 Millionen zur Umroanblunq schwedenber Schulben in langfriftige bienen werben. Der Umwand- lunqsprozeß der kurzfristigen in langfristige Betrage ist ja auch das Ziel ber in Deutschlanb zur Zeichnung ausliegenben 500-Millionen-An- leihe von benen 100 Millionen bereits gezeichnet waren, so baß also noch 400 Millionen Mark bis zum 4. Dezember zu zeichnen finb. Da Deutsch­land ganz besonders pfleglich bei feftbleibenber Während die Finanzpolitik gehandhabt wird, hat der kleine Sparer unb ber Unternehmer, bem bie nötigen Betriebsüberschüsse zur Verfügung stehen, hier bie sicherste Anlage seiner Kapitalien zu erwarten. Die Konsolibierung bebeutet ja, wie ber Leiter ber Reichswirtschaftskammer, Ewalb Hecker, ausführte, bie Ausrichtung ber Ersparnisse bes Vol­kes unb ber am Gelbmarkt verfügbaren Kaufkraft auf bie großen nationalpolitischen Ziele ber Deut­schen Staatsführung. Sie sichert ben reibungslosen Gang ber Wiederaufrüstung unb bie Durchführung bes ' Vierjahresplans, sie unterstützt insbesondere burch Ueberleitung von Mitteln bes Gelbmarktes zum Kapitalmarkt ben Kampf gegen Prelssteige- rung. Für biefe Ziele alle Kräfte anzuspannen, ist nach bem klar ausgesprochenen Willen bes Führers unb Reichskanzlers Ehrenpflicht aller Wirtschaftskreise. Deshalb muß von bem in ber gewerblichen Wirtschaft Tätigen verlangt werben, baß er sich an ber Anleihezeichnung m möglichst großem Umfange beteiligt; haben doch i qerabe bie wirtschaftlichen Maßnahmen ber natio- . iialsozialistischen Regierung, bie kurzfristig vorftnan- I ziert würben, bie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

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Bekanntmachung.

Betrifft: Die Bilbung der Schöffen- unb Schwur­gerichte.

Für bie Jahre 1937 unb 1938 müssen demnächst die Schöffen und Geschworenen ausgewählt werden. Die zur Auswahl der Schöffen unb Geschworenen als Urliste bienenbe Wahlkartei liegt von Freitag, ben 20 dis einschließlich Freitag, ben 27. November 1936, im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 7lr. 17, während ber Dienststunden zur Einsicht offen. Inner­halb bieser Frist kann gegen bie Richtigkeit unb Voll- stänbigkeit ber als Urliste geltenben Wahlkartei Ein­spruch erhoben werben. 7d2yu

Gießen, ben 19. November 1936.

Der Oberbürgermeister.

I. V.: S u b t) e i m e r, Beigeorbneter.

Mahnung

Die Beiträge für ben Monat Oktober 1936 können noch bis zum 25. November 1936 ohne Kosten be^ahU

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