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übergeführt.

Aus aller Welt

LPfgJ

im Alter von 61 Jahren.

DR. A. GLAHN

Bin zu allen Kassen zugelassen

4573 D

Gießen, Frankfurt a. M., den 17. Juli 1936.

4562D

Vertreten Dr. Glahn

im Alter von 65 Jahren.

In tiefer Trauer:

4572 P

UfEDDC DRUCKSACHEN VwCIXDC Brühl. OleB«n

Launsbach, Gießen, den 19. Juli 1936.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 21. Juli, 15.30 Uhr statt

Gießen (Kaiserallee 19), den 20. Juli 1936.

03312

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gibt

Nach langjähriger Ausbildung an der Chirurgischen Klinik zu Gießen habe ich mich als

Karoline Leib, geb. Kraft

Familie Fritz Leib Familie Hermann Leib

Die Beerdigung findet Dienstag, den 21. Juli, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

Familie Karl Schneider

Familie Willi Leib

Familie Hermann Bittendorf.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenem

Mathilde Becker, geb. Dechert.

Geschättsdrucksachen

Rechnungen Briefbiatter

Briefumschläge Postkarten

Geschäfts karten bei Brühl. Schulstr. 7

Jür nur

Am Sonntagvormittag entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Groß­vater und Schwager

Herr Heinrich Leib, Schuhmachermeister

habe sich eines besonders schweren Vertrauens­bruches schuldig gemacht. Durch sein Verhalten stän­den heute zwei Beamte und die übrigen Angeklag­ten vor Gericht. Als Hauptschuldiger habe er sich feige ins Ausland geflüchtet und sich dadurch dem Gericht entzogen. Sein Verhalten wurde als ver­werflich und gemein bezeichnet und deshalb fei auf Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehren-

Exiftenzberechtigung der Waldbreitbacher Franzis­kaner-Genossenschaft sei durch das Verhalten des Bruders Sigisbert verwirkt und die Caritas G. m. b. H. für haftbar erklärt worden.

In tiefer Trauer:

Katharine Schmid, geb. Wiegel, nebst Kindern.

Verreist

Dr. Spamer

Am Freitagabend entschlief sanft nach langem qualvollen Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Groß­vater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Wilhelm Schmid, Gastwirt

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen

Leonhard Dechert

sagenwir allen auf diesemWege unseren herzlichen Dank.

Facharzt für Chirurgie

niedergelassen

Mahnung.

Die Beiträge für den Monat Funi 1936 können noch bis zum 25. Juli 1936 ohne Kosten bezahlt wev den. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberech nung evtl. Zwangsbeitreibung. Die Einzahlung kann täglich an unserer Kasse oder aus Postscheckkontt 10833 Frankfurt am Main erfolgen. 45640 Allgemeine Ortskrankenkasse für den kreis Gießen Moos, Rechner.

Das Urteil im Milcheimer Schmuggel- und Devisenprozeß Zuchthaus-, Gefängnis- und Geldstrafen.

Cleve, 18. Juli. (DNB.) In dem großen P e - trusheimer Schmuggel» und Devisen­prozeß wurde das Urteil verkündet. Es wur­den verurteilt zum Teil wegen Deoisenvergehens, bzw. Begünstigung dazu, wegen Bandenschmug­oels, wegen fortgesetzter Abgabehinterziehung bzw. Beihilfe dazu, wegen Vergehens gegen die Vieh­seuchenoerordnung:

Adolf Keller, genannt Bruder Sigisbert, zu einer Gesamtzu'chthausstrafe von sechs Jahren, zu insgesamt 1 510 000 Mark Geldstrafe und 134 941,90 Mark Wertersatzstrafe fowie zu fünf Jahren Ehrverlust. Johann Hoffmann, ge­nannt Bruder Kalixtus, zu einem Jahr Gefäng­nis, 10 000 Mark Geldstrafe und 1127,35 Mark Wertersatzstrafe. Die Gefängnisstrafe und die Geld­strafe sind durch die Untersuchungshaft verbüßt.. Johann Conze, genannt Bruder Liberiums, zu einem Jahr Gefängnis und 2000 Mark Geldstrafe, beide Strafen sind durch die Unter­suchungshaft verbüßt. Albert Brenner, ge­nannt Bruder Julius, zu drei Monaten Gefäng- n i s und 2000 Mark Geldstrafe und 5000 Mark Werersatzstrafe. Gefängnis- und Geldstrafe sind durch die Untersuchungshaft verbüßt. Matthias Hartmann zu einem Jahr und 7 Monaten Ge­fängnis, 1304 000 Mark Geldstrafe und 134 941,90 Mark Wertersatzstrafe. Die Geldstrafe und drei Monate Gefängnis gelten als durch die Untersuchungshaft verbüßt. Friedrich Horst- mann zu einem Jahr sechs Monaten G e f ä n g - n i s und 150 000 Mark Geldstrafe und 50 000 Mark Wertersatzstrafe. Die Geldstrafe und 10 Mo­nate sind durch die Untersuchungshaft verbüßt. Heinrich Dimmers und Johann G e r tz e zu zwei Monaten G e f ä n g ni s, 50 000 Mark Geldstrafe und zu 10 000 Mark Wertersatzstrafe. Peter Janssen zu einer Gesamtzuchthaus- st r a f e von drei Jahren, zu 225 000 Mark Geld­strafe und 25 500 Wertersatzstrafe und fünf Jahren Ehrverlust. Hermann H aa s e und Hermann Schilling werden wegen Verbrechens gegen § 332 StGB, zu zwei Jahren, bzw. zwei Jahren drei Monaten Gefängnis, Godwin Beckers, Matthias Dicks, Ludwig und Maria L e e u w we­gen fortgesetzten Vergehens gegen § 403 der Reichs­abgabenordnung zu je sechs Monaten G e f ä n g - n i s, Godwin Beckers außerdem zu 100 000 Mk. Geldstrafe und 11666,20 Mark Wertersatzstrafe, Matthias Dicks zu 350 000 Mark Geldstrafe und 38 776,15 Mark Wertersatzstrafe., Ludwig und Ma­ria L e e u w zu je 150 000 Mark Geldstrafe und 17 730,15 Mark Wertersatzstrafe. Die Untersuchungs­haft wurde auf die Freiheitsstrafen in Anrechnung gebracht. Karl M i n g e l s zu drei Monaten G e - f ä n g n i s, Wilhelm W y n h o f f zu einem Mo­nat Gefängnis und 15 000 Mark Geldstrafe. Der Angeklagte Heinrich Beckers wurde freige- f p o ch e n. Der Angeklagte Johann Reiß, ge­nannt Bruder Valentin, wurde von der Anklage des Devisenverbrechens freigesprochen, das Verfahren wegen Begünstigung wurde eingestellt.

Das Urteil legt im einzelnen die Haftung für die Wertersatzstrafe fest, wobei hervorzuheben ist, daß gemäß § 416 der Reichsabgabenordnung die Cari­tas G. m. b. H. in Waldbreitbach für die Vergehen des Bruders Sigisbert in Höhe von 400 000 Mark für die Schmuggelgeschäfte und in Höhe von 100 000 Mark für die Devisenvergehen für haftbar er­klärt wurde. Sie haftet ferner für die Kosten des Strafverfahrens. In der Urteilsbegründung wurde u. a. hervorgehoben, daß Bruder Sigisbert die Schmuggeleien aus dem Petrusheim planmäßig ausgedacht und in größtem Umfange' organisiert habe. Insgesamt seien mindestens 30 000 Zentner Getreide, Honig, Benzin, Ridder und Schweine ge­schmuggelt worden, wofür mindestens 300 000 Mark als Gegenwert für die gelieferten Waren nach Holland ausgeführt worden feien. Bruder Sigisbert

Riviera. Eine im Hafen liegende Jacht war in Brand geraten. Die in der Nähe liegenden Jach­ten wurden ebenfalls ein Opfer der Flammen. Da die Polizei nicht über geeignete Geräte verfügte, um das Feuer zu bekämpfen, versuchte das franzö­sische U-BootAtalante", das brennende Schiff auf die hohe See hinauszufchleppen. Durch die Strö­mung und durch den Wind kam die Jacht wieder los und wurde an das Ufer zurückgetrieben. Jetzt versuchten die Kanoniere derAtalante", die Jacht durch einige Granaten zu zerstören. Etwa 15 Schuß aus der 7,5-cm-Kanone wurden abgegeben, von denen jedoch nur drei ihr Ziel erreichten. Die übrigen Schüsse gingen zu hoch und schlugen auf dem Ufer nahe bei dem Badeort ein. Die Panik war groß, als die erste Granate auf dem Dach einer Klempnerei einschlug. Die Bewohner flüchte­ten in die Keller. Ein zweiter Schuß zerstörte die elektrische Hochspannungsleitung, ein dritter schlug hundert Meter vor der Terrasse des Palasthotels auf dem Strande ein. Weitere Granaten fielen auf eine Eisenbahnstrecke, explodierten aber nicht. Die Geschosse richteten auch in einer Holzsägerei be­trächtlichen Schaden an. Personen sollen nicht zu Schaden gekommen sein. Zu den eigenartigen Schießleistungen des UnterseebootesAtalante" nimmt das französische Marineministerium in einer Erklärung Stellung, in der es heißt, daß drei Ge­schosse den Badeort getroffen hätten. Sie seien jedoch nicht mit Explosivstoff geladen gewesen, da es sich lediglich um Uebungsgranaten gehandelt habe.

Brennender französischer Dampfer in Seenot

Wie aus Malta gemeldet wird, ist der ftanzösische 50W-Tonnen-DampferArdeshire", der sich auf dem Wege von London nach Haifa befindet, in Brand geraten und hat auf der Höhe von Cap Carti- oento (Sardinien) 8O5-Rufe ausgesandt. Wenige Stunden später gelang es einem italienischen Damp­fer, dessen Name noch unbekannt ist, das in See­not befindliche Schiff zu erreichen und es ins Schlepptau zu nehmen.

Riesenfeuer in Drontheim.

Zwei Lagerhäuser in Drontheim (Norwegen), in denen sich Oel und andere Brennstoffe sowie Getreide und Mehl befanden, sind in der Nacht zum Sonntag niedergebrannt. Der Schaden wird auf an­derthalb Millionen Kronen geschätzt.

Entsetzliches Autounglück in USA.

In Dundee (Michigan) wurde ein großes Auto auf einer Bahnkreuzung von einem Zuge er­faßt. Der Kraftwagen wurde von der Unfallstelle, die sich unmittelbar vor einer Flußbrücke befand, mitgeschleift und schließlich in den Fluß ge­schleudert. Neun Autoinsassen wurden getö- t e t. Die in Brand geratenen Treibstoffbehälter explodierten und ließen die Brücke in Flam­men aufgehen.

25 Tote nach Genuß von verdorbenem Speiseeis.

Die Stadt Osaka (Japan) wurde von einem schweren Unglück betroffen. Nach dem Genuß von anscheinend verdorbenem Speiseeis stellten sich bei Hunderten von Personen schwere Dergiftungserschei-

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Schweres Unglück bei einem Anlomobilrennen in Brasilien.

3h Sao Paulo (Brasilien) ereianete sich bei einem großen Automobilrennen ein schweres Unglück. Kurz vor der Beendigung des Rennens, das der Italiener P i n t a c u d a auf Alfa Romeo gewann, kam die französische Fahrerin Fräulein Helle. Rice, die an dritter Stelle lag, mit ihrem Wa. gen ins Schleudern und raste t n d i e Menae, wobei sich der Wagen dreimal überschlug. Fraulein Helle-Nice wurde mit einem schweren Schadelbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Von den Zuschauern wurden fünf Personen getötet und 37 zum Teil sehr schwer verletzt.

Die Streikenden räumen die Pariser kornische Oper.

Nach einer zwei Nächte dauernden Besetzung haben die Schauspieler der Pariser Komischen Oper das T h e at e r gefäumt. Sie wollen dadurch dem zuständigen Minister ihr Vertrauen zur Schlich, tung des Streiks bezeugen. Die Schauspieler boten vor der Räumung des Theaters vom Balkon aus den Vorübergehenden eine Gratisvor. stellung, die zwei Stunden dauerte und bei der die Künstler ihre Lieblingsrollen sangen. Das Per. sonal der Komischen Oper verlangt die Absetzung des Direktors, die Auszahlung rückständiger Ge. hälter und die Neuorganisierung der Oper.

Letzte Nachrichten.

Berkehrssperre nach Spanien.

Marseille, 20. Juli. (DNB.) Jeglicher Der. kehr nach Spanien durch die Eisenbahn, in der Luft und mit dem Schiff ist unterbunden.

Landung aufständischer Truppen in Cadiz und Algeciras?

Paris, 20. Juli. (DNB.) ParisSoir" be­richtet aus Gibraltar, daß ein Teil der auf­ständischen marokkanischen Truppen am Sonntagoormittag in Cadiz gelandet und unverzüglich in Richtung Sevilla abmarschiert sei, um sich mit den dortigen Truppen zum An­marsch auf Madrid zu vereinigen. Ein wei­terer Truppentransport, begleitet von einem Zer­störer, sei, von Ceuta kommend, in Algeciras gelandet. Das gleiche Blatt meldet aus Rabat, daß drei der nach Melilla entsandten regierungs­treuen Kriegsschiffe zu den Aufständi- schen übergegangen seien. Ein viertes Schiff sei auf der Reede von L a r a ch e erschienen und habe sofort mit den aufständischen Truppen Ver­bindung ausgenommen. General Franco leite von Melilla aus den Aufstand. Die Aufständischen seien Herren der Lage und könnten die Ordnung aufrechterhalten. General Franco habe von zahl­reichen Generälen der spanischen Halbinsel Zuzug erhalten. Man nenne besonders den Kommandeur der zweiten Division von Sevilla.

Havas meldet aus Gibraltar, daß bei Alge­ciras und Kanonenboot der Aufständischen in den Hafen eingelaufen sei und fünf Schüsse ab­gegeben habe. Beim sechsten Schuß sei auf allen Kasernen und öffentlichen Gebäuden die weiße Flagge zum Zeichen der Uebergabe gehißt worden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Ver­antwortlich für Politik und für die Bilder i. V.r Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr.- Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Altersvereinigung 1875-1925

Wir setzen unsere Mitglieder hierdurch in Kenntnis, daß unser allverehrter Alters­kollege und Vorstandsmitglied 4571d Herr Wilhelm Schmid leider aus unserer Mitte, geschieden ist. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 21. Juli 1935, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen briedhof statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet der Vorstand.

Fernsehen im Olympischen Dorf.

Auf Anregung des Kommandanten des Olym­pischen Dorfes richtet die Deutsche Reichspost für die Insassen des Olympischen Dorfes eine Fernseh- stelle ein, die am Sonntag eröffnet wird.

Schweres Boolsunglück auf dem Bodensee.

Ein heftiger Sturm auf dem Bodensee forderte mehrere Opfer. Von Kreuzlingen (Schweiz) aus be­fanden sich zwei Ruderboote auf der Fahrt zur Schloßbeleuchtung nach Meersburg. Die beiden Boote wurden in der Konstanzer Bucht vom^Sturm Überrascht. Eines der Boote kenterte sofort und sämtliche Insassen stürzten ins Wasser. Ein Mann ertrank sofort. Die übrigen drei Insassen schwammen dem kieloben treibenden Boot zu und hielten sich an demselben anderthalb Stunden lang fest, bis sie von einem Rettungsboot gefunden wur­den. Das zweite Boot mit fünf Insassen füllte fick durch die Überschlagenden Wellen mit Wasser und alle fünf Personen stürzten in den See. Eine 48 Jahre alte Frau Reichert aus Mannheiem ver­sank sogleich, während die übrigen sich durch Schwimmen zu retten suchten. Nach einer Viertel­stunde ertrank jedoch auch die aus Kreuzlingen stammende Frau Mayer und einige Zeit später auch ihr Gatte. Die letzten zwei Insassen des Bootes (Schweizer) hielten sich bis 4 Uhr früh an dem zerschellten Boot fest. Vor Hagnau wurden sie von Rettungsbooten geborgen. Ein schweizerisches Paddelboot verunglückte ebenfalls. Von den beiden Fahrern konnte sich ein 15jähriges Mädchen aus Kreuzlingen durch Schwimmen retten, ihr Mit­fahrer wird jedoch vermißt.

Raubmord in einer Stuttgarter Tankstelle.

In einer in dem Stuttgarter Vorort Wangen gelegenen Tankstelle wurde der 25jährige ver­heiratete Tankwärter Traum ermordet aufge­funden. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, daß es sich um einen Raubmord handelt. Von dem Mörder, der 138 Mark erbeutet hat, fehlt bis­her jede Spur.

Schwerer Unfall auf der Brenner-Strecke.

Ein eigenartiger Eisenbahnunfall, der ein Todesopfer forderte, trug sich auf der Brenner- Strecke zwischen Gossensaß und Sterzing zu. Durch einen Kurzschluß explodierte auf der elektri­schen Lokomotive eines Personenzuges ein Oelbe- hälter. Das Oel geriet in Brand und fügte dem Lokomotivführer und dem Maschinisten schwere Brandwunden zu. Die beiden Männer brach­ten trotz der erlittenen Verletzungen und der Ge­fahr, in der sie sich befanden, geistesgegenwärtig im letzten Augenblick den Zug zum Stehen, um ein größeres Unglück zu verhüten. Dann sprangen sie von der Maschine ab. Dabei schlug der Loko­motivführer mit dem Kopf auf das Nebengleis auf und war auf der Stelle tot. Sein Begleiter wurde mit lebensgefährlichen Verwundungen in das Kran­kenhaus gebracht.

Französisches U-Boot beschießt einen Badeort.

Ein aufregendes Schauspiel gab es dieser Tage in dem französischen Seebad St. Maxime an der

Henko

5 Eimer Einweichlüuge von stärkster fdimutjlöfender Wirkung!

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rechte erkannt worden. Die Urteilsbegründung gefjt inungen ein. Bisher sind bereits 25 Menschenleben weiter im einzelnen auf die Straftaten und die der Vergiftung zum Opfer gefallen. 215 Personen Strafen der Angeklagten ein und stellt schließlich | wurden in ernstem Zustand tn die Krankenhäuser fest: Die Caritas G. m. b. H. habe aus den Schmuggelgeschäften des Bruders Sigisbert große Gewinne gezogen. Gegen die Verfehlungen des Bruders Sigisbert sei von dem Generaloberen Pankratius in keiner Weise Front gemacht worden. Bruder Sigisbert habe als Vertreter und Bevoll­mächtigter der Genossenschaft wie der Caritas G. m. b. H. durch feinen Bandenschmuggel einen Vorteil von rund 100 000 Mark gesichert. Die