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ein Hirtenbrief
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Die Muller von Reichsminister Darre gestorben.
dreimotorigen Maschinen rückt heran. Kurze Mel-
ßend auf dem dortigen Friedhof statt.
roroen. Die Drauerfeier für uie ^ru|tyiu|eiie,
ein Alter von 64 Jahren erreichte, findet am Mitt- Ruhe Wert m der Ferne ist dann Motors wochnachmittag in Goslar, die B-il-tzung °n,chli°. o°rnchmb°r Em-^Ld--ch° K°mpsgrupp° m,t IS
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Stiftsmuseum der bereits im Jahre 1289 gegründeten dortigen Zisterzienserabtei stammende kostbare Stickerei aus dem 14. Jahrhundert. Sie ver- fsinnbildlicht in verschiedenen Einzeldarstellungen 5as Leben Christi. Jnteressanterweise ist darin in verschiedenen Abwandlungen das Hakenkreuz- motiv vertreten.
^unbfianQ bi- , ebb eis uni« nen Abteilung«
Die Ausgaben der NSDAP, in Danzig.
Gauleiter Forster als Sprecher der großen Mehrheit der Danziger Bevölkerung.
Blick in die Festhalle Mhrend der Eröffnungsrede des Reichsministers Dr. Goebbels. (Scherl-Bilderdienst°M.)
Die Mutter des Reichsminister R. Walther Darre, Frau Eleonore Darrö, ist am Samstag in Bad Pyrmont, wo sie Erholung gesucht hatte, gestorben. Die Trauerfeier für die Entschlafene, die
Hamburg, 19. Juli. (DRB.) Zum ersten Male hielt das Luftkreiskommando II Berlin, in dessen Bereich auch Hamburg liegt, am Sonntag eine Luftwaffenübung größeren Stils über Hamburg ab. An der Hebung waren Kampf-, Aufklärungs- und Jagdverbände mit rund 130 Flugzeugen, eine Luftnachrichtenkompanie und der Flugmeldedienst beteiligt. Mit der Leitung der Hebung, die in erster Linie der Erprobung und der Zusammenarbeit der einzelnen Verbände der Luftwaffe diente, war der Höhere Fliegerkommandeur II beauftragt worden.
Bereits in den frühen Morgenstunden des Sonntags setzte eine wahre Völkerwanderung nach dem Flughafen Fuhlsbüttel ein. Tausende und aber Tausende hatten sich auf dem Flugplatz eingefunden, um Augenzeugen des einzigartigen Schau- piels zu sein. Auf dem Balkon und dem Dach des Flughafengebäudes hatten sich zahlreiche Ehrengäste versammelt, vorwiegend höhere Offiziere der Wehrmacht.
Oanktelegramm des englischen Königs an den Führer.
Wien, 19. Juli. (DRB.) In den evange- lischen Kirchen in Wien, Oberösterreich und im Burgenland wurde am Sonntag ein Hirtenbrief rverlesen, in dem Superintendant Heinze! ma n n Heiner bewegten Freude über die Wiederher- sstellung der freundnachbarlichen Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Desterreich Ausdruck gibt.
„Die Gemeinden der Evangelischen Kirche in ! Oesterreich", so heißt es in dem Hirtenbrief weiter, .„verbinden mit dem Dank an Gott auch Öen !Dank, den sie jenen Männern schulden, die sich .zu edler Tat zusammenfanden, dem Bundeskanzler Oesterreichs und dem Führer iunb Kanzler des Deutschen Reiches. Wir fühlen uns aufs neue und um so inniger nut 'dem Mutterlande Oesterreich und dem gemeinsamen 'deutschen Vaterlande verbunden, jenem größeren •Ißaterlanbe, von dem wir wissen, daß es überall 'dort zu finden ist, wo deutsche Herzen schlagen, »deutsche Lieder klingen und deutsche Geschichte er» liebt wird."
Die zu Hnrecht als nüchtern verschriene Mark Brandenburg zeigt unter ihren vielen mittelalter- lichen Kulturgütern auch das berühmte Hunger- 2 " engrabe, eine aus dem
men zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung beschlossen, die heute im Gesetzblatt veröffentlicht werden. Es handelt sich um Abänderungen der Danziger Rechtsverordnung vorn 30. Juni 1933 betr. Maßnahmen zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Die Aenderungen dieser Verordnung waren notwendig, weil sich angesichts des skrupellosen Treibens der Oppositionsparteien die bisherigen Bestimmungen nicht als voll ausreichend erwiesen haben. Die neuen Bestimmungen besagen u. a. folgendes:
Durch eine Abänderung des Vereins- rechts ist bestimmt worden, daß Vereine auch dann der Auflösung verfallen, wenn Mitglieder des Vorstandes oder sonstige Mitglieder des Vereins mit Wissen des Vorstandes Nachrichten verbreiten, die geeignet sind, die ©taatsinter- essen z u gefährden. Diese Bestimmung bezieht sich nicht nur auf die Veröffentlichung derartiger Nachrichten, sondern auch auf ihre Weite r l e i t u n g an politische Stellen.
Durch eine Aenderung des Paragraphen 128 des Landesverwaltungsgesetzes wird bestimmt, daß polizeiliche Verfügungen politischer Art nicht mehr der gerichtlichen Nachprüfung unterliegen. Diese Bestimmung bezieht sich auf polizeiliche Verfügungen betr. Versammlungsrecht, Vereinsrecht, Presserecht, Waffenbesitz und Schutzhaft.
Weiterhin wird die zulässige Höch stdauer bei der Verhängung der Schutzhaft von drei Wochen auf drei Monate verlängert. Ferner wird eine frühere Bestimmung wieder eingeführt, wonach Abgeordnete nicht verantwortliche Schriftleiter sein dürfen, widrigenfalls die betreffende Zeitung dem Verbot verfällt.
Gleichzeitig mit diesen Bestimmungen hat die Danziger Regierung auf dem Derordnungswege ein Schächtoerbot erlassen.
Sabotage in einem englischen Lusthafen
London, 19. Juli. (DRB.) In dem Lufthafen W i t n e y sind am Samstag mehr e r e Flugzeuge von unbekannter Hand beschädigt worden. Nach den bisherigen Feststellungen wurden die Flügel und die Verstrebungen von drei Maschinen zerschnitten. Man vermutet, daß es sich um einen Sabotageakt handelt. Der Witney- und Oxford- Luftfahrtverein hat das Fliegen für einige Tage eingestellt, weil sämtliche Maschinen genau untersucht werden sollen.
Nationalsozialisten aus der Hast entlasten.
Graz, 18. Juli. (DNB.) Einem an das Oberlandesgericht Graz gerichteten Gesuch der Verteidigung der in Hntersuchungshast befindlichen N a - tionalsozialisten um deren Haftentlassung hat das Oberlandesgericht stattgegeben. Die Staatsanwaltschaft hatte keinen Einspruch erhoben. Es sind 58 Hntersuchungsgefangene aus der Haft entlassen worden.
Die Einstellung des gerichtlichen Verfahrens gegen diese und andere Nationalsozialisten ist in Vorbereitung. Auch aus dem Gefängnis der Staatspolizei sind Nationalsozialisten freigelassen worden. Ihre Zahl soll gegen hundert betragen. Dagegen sind in der Grazer Strafanstalt Karlau, in der Hunderte verurteilter Nationalsozialisten untergebracht sind, nur die üblichen halbjährigen Begnadigungen erfolgt. Wie verlautet, werden auch dort Vorbereitungen für eine Amnestie in größerem Umfange, die Ende nächster Woche erfolgen soll, getroffen.
Erkrankung Dr. Rintelens.
Wien, 19. Juli. (DNB.) Wie die Politische Korrespondenz erfährt, wurde der ehemalige österreichische Gesandte in Rom, Dr. Anton R i n t e « len, wegen einer bedenklichen urologischen Erkrankung aus der Strafanstalt in eine Spezialklinik überführt.
Das ganze Deutschland...
Die „Leistungsschau der deutschen W i r t s ch a f t", die dritte und ihrem Hmfang nach größte Abteilung der Deutschland-Schau führt in Die nächsten Hallen. Ein überwältigend großes Heid) tut sich auf. Keine Industrie, kein technisches Sondergebiet fehlt. Hngezählte Stände breiten sich über die riesige Gesamtfläche der Messehallen aus. 3n der Halle IV zeigen deutsche Städte eine ^onderschau und in der Halle V hat der „Reichs- Dunt) der Deutschen Beamten" sein Quartier aufge- .chlagen. Die Halle VI beherbergt die „Olympi -
Noch einige Schleifen werden geflogen, dann setzten die Maschinen in elegantem Bogen auf und formieren sich zur Paradeaufstellung.
Zusammenfastend
kann über die ßuftübung gesagt werden: Der Angriff der beiden ersten feindlichen Kampfverbände wird als nicht geglückt angenommen, da diese Gruppe rechtzeitig durch starke Jagdverbände angegriffen worden ist. Auch durch bas Einsetzen der Flakbatterie wurde ihr Angriff abgewehrt. Dagegen ist der Angriff der leichten roten Gruppe, nämlich der Doppeldecker, restlos gelungen. Der Hauptgrund liegt darin, daß die Flugzeuge nicht rechtzeitig als feindliche Maschinen erkannt worden sind und infolgedessen nur auf geringe Gegenwehr stießen.
Mit dem Abfahren der Paradeaufstellung der Flugzeuggeschwader durch den General der Flieger K a u p i s ch fand die Luftwaffenübung ihren Abschluß. Am Nachmittag starteten die Maschinen zum Rückflug in ihre Heimatorte.
„Hitler völlig aufrichtig."
Das Urteil Lloyd Georges über das deutsch-österreichische Abkommen.
Lustwaffenübung über Hamburg
Einsatz von 130 Kampfflugzeugen.
Berchtesgaden, 18. Juli. (DNB.) S. M. der König von England hat dem Führer und Reichskanzler telegraphisch seinen Dank für die ihm zu seiner Errettung aus Gefahr gesprochenen Glückwünsche übermittelt.
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die Monument hre der olyW >röffnet.
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Oie Gefechtslage.
Die Gefechtslage war folgende: Rot — im Kriege gegen einen blauen Weststaat — hat auf seinem Nordskügel die Linie Rostock—Brandenburg gewonnen und seine Luftflotte vorgeschoben, so daß Angriffe gegen die blaue Luftflotte und die Nordseehäfen erwartet werden können. Rot stehen etwa 40
bung, und schon eröffnen die Geschütze der Flak- abteuung das Feuer. Weithin dröhnen dumpf die Abschüsse über den Platz, unterbrochen von dem bellen des MGs. In beträchtlicher Höhe über dem feindlichen Kampfverband sind blaue Jagdflugzeuge erkennbar, die versuchen, den Feind zu Boden zu zwingen.
Kettenweise greifen sie im Sturzflug an. Immer noch dröhnen die Geschütze der Flak. In östlicher Richtung wird ein zu Hilfe eilender zweiter roter Kampfoerband sichtbar. Das Zusammenarbeiten zwischen Flak und Jagdflugzeugen ist ausgezeich- net. Die Flak versucht, die feindlichen Verbände von vorn anzugreifen, während die wendigen Jagdflieger den feindlichen Maschinen hinterrücks zusetzen.
Inzwischen ist auch der zweite Verband über dem Flugplatz erschienen. Die MGs verstärkten ihre Feuertätigkeit. In Kettenformationen gehen die blauen Jagdflugzeuge zum Angriff vor. Das Toben in der Luft dauert an. Um 11.55 Uhr gehen die roten Kampfflieger zum Tiefangriff über. Donnernd brausen die Maschinen in geringer Höhe über das Feld, umkreist von den blauen Jagdflugzeugen.
Eine leichte Gruppe der Roten, bestehend aus Doppeldeckern, wagt einen Vorstoß gegen die Flaks. Der Angriff glückt, und eine Entscheidung des Gefechts war herbeigeführt.
Zroße Geister das Schwabenland hervorgebracht yat. In langer Reihe marschieren sie auf. Da sind Vhland, Schiller und Moerike ebenso zu finden wie Hegel, Hauff, Hölderlin und Justinus Kerner.
Die Gruppe Hessen-Waldeck in Stichworten: Märchenland der Brüder Grimm. Modernes Zauberland des Segelfluges. Fuldaer Fayencen, Marburger „Dippchen" und ein Bchwälmer Brautwagen.
Wetterbericht
des Reichswelkerbienstes. Ausgabeork Frankfurt.
Die in der Nacht zum Sonntag unter Gewittern nach Mitteleuropa eingedrungenen kühleren ßuft- massen gerieten am Sonntag bereits wieder in stärkeres Zusammensinken, so daß das aufgeheiterte und trockene Wetter noch anhält, wenn auch die Temperaturen nicht mehr so hoch ansteigen. Heute morgen stießen jedoch wieder lebhaftere westlid)e Luftströmungen von Frankreich heran, die noch am Montag Westdeutschland ausgedehnte Regenfälle bringen werden. Danach ist jedoch wieder teilweise aufgeheitertes und frisches Wetter mit vereinzelten Schauern zu erwarten.
Aussichten für Dienstag: Nach verbreiteter Regentätigkeit wieder teilweise aufheiternd, vereinzelt noch kurze Schauer, ziemlich frisch, west- liche Winde.
Aussichten für Mittwoch: Fortdauer der zeitweise aufgeheiterten aber nicht Niederschlags- freien Witterung. ‘
Lufttemperaturen am 19. Juli: mittags 21,7 Grad Celsius, abends 17 Grad: am 20. Juli: morgens 14,6 Grad. Maximum 22,2 Grad, Minimum heute nacht 13,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. Juli: abends 20,5 Grad: am 20. Juli: morgens 17,5 Grad. — Sonnenscheindauer 8 Stunden.
leichte und schwere Kampfflugzeuge, sowie einige Aufklärungsflugzeuge zur Verfügung. Blau mit etwa 50 Jagdflugzeugen, einer Flakabteilung, sowie mehreren Fla-MG.-Abteilungen hatte die Aufgabe, etwaige Angriffe abzuwehren. Auch der Flugmeldedienst war zu diesem Zwecke in einem größeren Hm- kreis von Hamburg eingesetzt worden.
Don Blau waren gegen 8 Hhr morgens auf dem Flugplatz Fuhlsbüttel eine Gruppe, die von dem Geschwader „Jmmelmann" gestellt wurde, und einige Aufklärungsflugzeuge gelandet. Es handelte sich insgesamt um drei Flugstaffeln. Eine weitere Flugstaffel des Geschwaders „Richthofen" war zum Schutz von Hamburg auf dem Altonaer Flugplatz stationiert. In unmittelbarer Nähe des Flughafens Hamburg waren außerdem Flakabteilungen zur Abwehr eingesetzt, während auf den Dächern der umliegenden Gebäude Fla-MGs. aufgestellt waren.
Feindliche Flieger kommen.
Bei freundlichem Wetter herrschte auf dem Rollfeld anfänglich wenig Leben. Endlich startete ein Aufklärungsflugzeug mit dem Auftrage, im Raum Swinemüde, Rostock, Schwedt, Stralsund den Standort und die Stärke der feindlichen Kampfverbände zu erkunden. Auch der Flugmeldedienst begann zu arbeiten. Er meldete: „In Richtung Lüneburg feindliches Geschwader gesichtet." Wenige Augenblicke dauerte es, und eine Kette Jagdflugzeuge startet. Jetzt laufen Schlag auf Schlag die Meldungey ein: „Feindlicher Aufklärer auch m Rastenburg gesichtet." Da größte Eile am Platze, startet mit Rückenwind vom Fleck weg eine zweite Kette.
Feindlicher Aufklärer über Hamburg
Eine kurze Zeitspanne vergeht: es ist 10.15 Hhr. Eine neue Meldung läuft ein: „Feindlicher Aufklärer bereits über Hamburg." Im Schutze der Wolkendecke war es Rot gelungen, ein Aufklärungsflugzeug bis über Hamburg vorzuschieben. Zwei blaue Jagdflugzeuge steigen auf. Hnterstützt von dem Feuer der Flaks gelingt es ihnen, den Feind zu vertreiben. Auf Befehl des Geschwaderkommandeurs werden jetzt sämtliche Maschinen zur erhöhten Startbereitschaft angeworfen. Die Maschinen gruppieren sich um, um jederzeit vom Platz weg starten zu können.
Ein dreimaliger Angriff.
London, 19. Juli. (DNB.) Im „Sunday Expreß" begrüßt LloydGeorgein einem längeren Artikel zur internationalen Lage den Abschluß des deutsch -Österreichischen Abkommens, Sas eines der größten Spannungsmomente in Europa beseitigt habe.
Die Auswirkungen des deutsch-österreichischen Abkommens auf die Friedensaussichten in Europa hinten völlig von der Haltung der b r i t i s ch e n Regie r u n g auf der kommenden Konferenz der L o - larnomädjte ab.
Ls sei höchst närrisch, anzunehmen, daß Hiller bestrebt sei, sich mit irgendeiner Macht in kriegerische Unternehmungen einzulassen. Deutschland habe heute ohne die Abgabe eines Schusses wieder eine äußerst starke Stellung bezogen, die es keinem Staat gestatte, einen Angriff zu unternehmen, ohne selbst Schaden zu leiden. Er sei überzeugt, daß Hitler völlig aufrichtig sei, wenn er erkläre, daß er im Westen keine feindseligen Absichten hege.
Was die anderen Hnruhegebiete angehe, Danzig junö Memel, so sei es kaum wahrscheinlich, daß hierdurch ein allgemeiner Krieg entstehe. Beide iStäbte seien deutsch.
Neffortbesprechungen in Berlin.
B e r 1 i n , 18. Juli. (DNB.) In den letzten Tagen fanden im Auswärtigen Amt und im Reichsinnen- munifterium eingehende Besprechu n g e n der ^beteiligten Ressorts aus Anlaß des Deutsch-österreichischen Uebereinf o m - im e n s vom 11. Juli statt. Es wurden neben dem Meiseverkehr die Fragen wirtschaftlicher und presse- jpolitischer Maßnahmen erörtert. Heber die Neuregelung des Reiseverkehrs nach Oesterreich werden Demnächst neue Bestimmungen ergehen, bis zu Deren Erlaß die bisherigen Vorschriften in Geltung Sbleiben.
Freude der Evangelischen in Oesterreich.
Die Hhr zeigt 10.30 Hhr. Der Flugmeldedienst gibt bekannt: „14 rote Kampfflugzeuge über Warnemünde gesichtet." Das ist das Zeichen zum Alarm. Leuchtkugeln steigen auf, und nacheinander starten die Jagdstaffeln des blauen Geschwaders, um den Schutz der Hafenanlagen zu übernehmen.
Bis 11.30 Hhr zeigt nun das Rollfeld scheinbar
Danzig, 19. Juli. (DNB.) Auf einem Kreis- Parteitag der NSDAP, in Sonnewitz bei Danzig sprach am Sonntag der (Bauleiter von Danzig Albert Forster, über die Aufgaben und die Stellung der NSDAP, in Danzig. Der (Bauleiter wies darauf hin, daß die Partei auch in Danzig der entscheidende Faktor des Wiederaufbaues gewesen sei und bleibe.
hinter der NSDAP, stehe die Mehrheit der Danziger Bevölkerung, darum sei sie allein verantwortlich für die innere Entwicklung Danzigs, nicht aber der Bölkerbundskommissar Lester. Die nationalsozialistische Regierung sei die Vollstreckerin des Willens der Partei.
Auf die jüngsten Vorgänge eingehend erklärte Gauleiter Forster mit starkem Nachdruck: Die Tätig- ’eit des Völkerbundskommissars Lester in Danzig t nur geeignet, aus Danzig einen Herd der H n - u h e und des Bolschewismus zu machen.
Wir werden daher von nun an die notwendigen Maßnahmen zur innerpolitischen Befriedung ohne Herrn Lester durchführen.
Wir Nationalsozialisten sind nicht gewillt, den Frieden im Osten, insbesondere die guten Beziehungen zu unserem Nachbarstaat Polen, durch die hetze der von Herrn Lester unterstützten Opposition stören zu lassen.
Die Ausführungen des (Bauleiters fanden die stürmische Zustimmung der Teilnehmer des Kreis- parteitages.
Abänderung von Danziger Ordnungsbestimmungen.
Schächtverbot erlassen.
Danzig, 18. Juli. (DNB.) Die Danziger Regierung hat auf Grund des Ermächtigungsgesetzes oom Juni 1933 eine Reihe von Mahnah-
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s ch e Kunstausstellung". Im Funkturmgarten geben sich inmitten eines Fliegerlagers die verschiedensten Typen der in Deutschland gebräuchlichen Sportflugzeug ein Stelldichein.
Sommerlicher Himmel wölbt sich über dem Freigelände. Der Besucher wandert durch ein Blütenmeer. 500000 Blumen vereinigen ihre Farben zu leuchtenden Flächen. Am Abschluß dieses Gartenteils steht ein Pavillon, den der Reichsstand des Deutschen Handwerks errichtet hat. Acht große Schaufenster spiegeln in diesem Raum das Schaffen des deutschen Handwerks in hundertfachen Formen und Arbeitszweigen. — Don fern hört man ein Pfeifen und Fauchen, das immer näher kommt. Unb plötzlich rattert an dem Besucher Deutschlands älteste Eisenbahn vorüber. Die 100jährige Lokomotive „Adler" zieht ihre postkutschenähnlichen Wägelchen rund um das Freigelände.
Niesenbesuch vom ersten Tage an.
Wie nicht anders zu erwarten war, erfreut sich die Ausstellung seit dem Augenblick ihrer Eröffnung eines gewaltigen Besucherandranges, der am Sonntag ganz besonders große Ausmaße annahm. Im Laufe des Sonntags trafen nicht weniger als 2 4 Gesellschafts-und „K d F/- Z ü g e mit Reisenden ein, die sich die große Schau am Funkturm als Ziel ausersehen hatten. Hinzu kam eine unübersehbare Zahl von Reiseomnibussen, die zusammen mit den zahlreichen Privatwagen auf den Parkplätzen in endlosen Reihen standen. Rund 50000 Menschen wurden bis zur Schließung der Hallen um 20 Hhr gezählt.
Ins Sonnenbad mit
Leckrem
so wird man schneller braun !


