gesellschaftlichen Mittelpunkt der eigentlichen „Ko- lonie" bildet, die vielleicht aus 500 Köpfe geschätzt wird. An dieser Hauptstraße liegen an weiteren deutschen „Spezialitäten" der deutsche W u r st- laden (sehr sinnig „Deutsche Ecke* genannt, eine Frühstücksstube, deren Wand die tiefsinnige Auf- schrist „fual redo fuas" ziert, was man rückwärts lesen muß), die deutsche Konditorei, die aus dem einfachen Grunde Weltruhm im ganzen Fernen Osten genießt, weil der Besitzer „a Wiener is", und als drittes das deutsche Hotel. In dieser Konzession liegen weiterhin die deutsche Schule, die deutsche Kirche, das deutsche K ranke n-
haus, und last not least der deutsche Friedhof, ^n schattigen, großen Gärten rechts und links der Woodrow-Wilson-Street die Billen der deutschen Kaufmannschaft, die beredtes Zeugnis ablegen von dem Wohlstand, der einst in dieser Kolonie ge» herrscht hat. Billen, Gärten und ein großer Fluß — wie merkwürdig das Ganze dock) an die Alster erinnert... aber leider! Die goldenen Zeiten von Tientsin sind heute vorüber, überall ist Frau Sorge cinaekehrt, und mit dem Europa-Handel geht es wohl langsam, aber sicher auf der ganzen Linie bergab. Denn heute schon regiert Japan unsichtbar m Tientsin.
Die Sonnenfinsternis im Fernrohr.
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Feberall beobachteten in der Frühe des Freitag zahlreiche Menschen das Schauspiel der Sonnenfinsternis die in unseren Breiten allerdings nur partiell zu sehen war. Diese interessante Aufnahme zeigt die ein- gebuchtete Sonnenscheibe auf der Mattscheibe des Fernrohres der T r e p t o w e r S t e r n w a r t e wie sie sich dort um 4.55 Uhr darstellte. Während der Beobachtungen gelang die Entdeckung eines neuen Sternes im Sternbild des Cepheus. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Wandern und Reisen.
Fahrt über den Bodensee.
Paradies der Jaltbootwanderer.
Wer das Zeua zum Wandern in sich hat, der wird am Bodensee unfehlbar zum Faltbootfahrer. Im Faltboot kann man sich den See „erwandern", im Faltboot nur ist man ganz frei, unabhängig beweglich draußen im See. Man sitzt mitten darinnen in seinen Wassern, nur durch eine dünne Stoffhaut von ihnen getrennt, und fühlt ihre Kühle, ihre Welken.
Die zukünftigen Paddler lieben am Faltboot- wandern die kräftige Ruderarbeit, die den ganzen Menschen aktiv einbezieht in das Erlebnis Der Fahrt. Wenn ihnen die Sonne heiß ins Gesicht brennt, wenn ihnen der frische Ost die nackte Brust kühlt, dann erst fühlen sie sich richtig wohl. Ein Stürmchen kommt ihnen immer gerade recht, weil es lustig ist, wenn die Wellen kräftig auf die Spritzdecke klatschen, und unterhaltend, über ihre Rücken wegzureiten, einmal richtig hineinzulangen und sich als Herr des Elements zu fühlen. Sie haben stets das Zelt bei sich und schlafen die Nacht zum Sonntag irgendwo an einem schönen Uferplatz, wo nur die Sterne und die klatschenden Wellen ihnen Gesellschaft leisten.
Jeden Sonntag tauchen die „Unentwegten" woanders auf. Heute treiben sie sich vor lieber- linken herum, bummeln rund um die Insel Mainau oder fahren die Seefelder Aach hinauf, um neue, köstliche Wasserwinkel zu entdecken. Ein andermal kreuzen die Dampfer ihren Kurs vor Meersburg ober weit draußen im Obersee, wo sie in ihren Nußschalen einsam zwischen Wasser und Himmel wie tollkühne Waghälse erscheinen. Aber am liebsten fahren sie in den Unterfee.
In aller Frühe steuert der Wasserwanderer den Rhein hinab, durch die grüne klare frische Morgen landschaft. Die Münsterglocken von Konstanz läuten hinter ihm drein und begleiten ibn durch hie „Fachen" in den Unterfee hinaus. Wie in ein Paradies gleitet das Boot in die spiegelglatte friedliche Landschaft des Seerheins, dessen himmelblaue Was ser ganz ertrinken in der Lichtfülle der Morgensonne.
Dor dem Ermatinger Lanbesteg zünbet ber „Zünftige" sich ein Pfeifchen an. Der Seewind trägt bie Nauchwölkchen fort. Es ist so still, bie Welt ist so schön unb neu, wie eigens für einen gemacht. Unb bann geht es zur Insel Reichenau hinüber, ihren Ufern entlang, von einer Land- zunge, einer Bucht zur anberen, bis ganz hinunter zur Weltspitze bes Eilanbs, wo irgendwo am pappelbesäumten Strand ein erfrischendes Bad, ein kräftiger Imbiß unb ein erquickendes Mittagsschläfchen fällig sind.
Ganz gemächlich wirb weiter gebummelt, hinüber in ben Gnabensee. Das Schlößchen am Wasser, das alte Kirchlein und bie Fischerhäuser am llf^r, das ist noch echte Insel, stiller, versonnener Insel- friede. Drüben am Ufer sitzt in einem Fischerkahn ein Bursche und orgelt ganz unbekümmert auf einer Handharmonika in den strahlenden Sommertag hinaus, unb Kinber spielen um ihn her. Die Sonne glüht unb funkelt in ben See herab aufs junge Schilf. Langsam treibt bas Boot burch bie klare, heiße, träumerische Sonnenstunbe, bie wie ein lebenbiges Gebicht ist, unb hinterher kommen bie Märsche unb Walzer der Handharmonika über bie Wasser getanzt.
Das Münster von Mittelzell zieht vorüber. Kein Laut, nur das Kratzen des Schilfes am Boots- ranb. Die Zeit scheint still zu stehen. Drüben vom Kirchlein St. Georg vom Hügel herab klingt leise Kirchengesang; gedämpft unb innig schwingen die Töne in den heißen Seemittag hinaus: die Vesper hat begonnen. Dann kommen die Schilf- dickichte um ben Bruckgraben, und plötzlich glanzt unb leuchtet vor dem Bug ber weite glatte Spieqe des Seerheins auf. Das Boot streicht bem Schilf entlang, hinüber zum Rieb, zu ben grundelnden Schwänen, zu ben Fachen im Rhein.
Ein fröhliches Lieb erklingt, unb im Gleichtakt
gehen die Ruder, wie fröhliche Wanderfchritte dem Abend eines herrlichen Tages entgegengehen.
Hr reist auch zu den Tieren!
Ein $erien<Raf von Paul Eipper.
Frühling — Sommer — leuchtende Sonne, daraus erblüht für uns Menschen die Wanderlust und der Drang, die Steinmauern der Städte zu verlassen, dem geschäftigen Alltag zu entfliehen und Ferien zu machen. Kraft durch Freude, Schaffenskraft durch Urlaubsfreude ist kein Lurus für einige vom Schicksal Bevorzugte, sondern eine Selbstverständlichkeit für jeden, der da arbeitet.
Wenn nun Autobus, Lokomotive, Dampfschiff, Paddelboot, vielleicht sogar nur Schusters Rappen bie Städter hinaustragen in die Natur, so möge sich jeder Feriengast auch wirklich loslösen von seiner Zweckaebundenheit. Er soll bie Augen frei machen unb das Tor des Herzens weit öffnen für die Wunder der lebendigen Natur.
Bereits die Reife vom Urlaubsziel ist mehr als nur ein notwendiges Uebel, bie räumliche (Entfernung zu überwinden. Ueberall lebt bie Natur; schon vom Fenster bes rollenden, schwimmenden, fauchenden Gefährts bieten sich Ausblicke auf mancherlei Ferienfreuden: Blumen blühen auf dem Wiesengrund, Waldbäume prangen, vielerlei Tiere zeigen sich am Boden, auf dem Wasser, in ber Lust. Tiere! Ich glaube, nichts lost bie Stadt- menschen so sehr von ihrer werkenden Umwelt, als wenn sie die Erlebnisfreude des Tierreichs mit jedem Ferientag neu empfangen.
Man geht einen Feldweg dahin; der Rucksack ist in ber Morgenfrühe noch ganz ohne Gewicht, ir- qenbroo jubiliert zwischen Erbe unb Himmel ein Bogel, unb eben, als aus längst vergessenem Wissen das Erinnern an bie Lerche wieder auftaucht, kommt schon ein neues Erlebnis: in breiter Ausdehnung zieht quer über das Feld eine Schafherde, unmittelbar dem verblüfften Wanderer entgegen. Kleine weiße Lämmer, bie um ihre graugelben, heiser blökenden Mütter springen unb spielen; so etwas gibt es auch heute noch; bazu ben zottigen Hund, im blauen Kittel ben Schäfer mit seinem langen Stab.
Es gibt noch viel mehr! Man kann sich unter einen Eichbaum legen, angenehm beschützt vor allzu fengenber Mittagssonne, unb obwohl man schon seit einer Stunbe keinem Menschen mehr begegnete, ist man nicht allein, langweilt sich auch nicht, denn in luftiger ßebensfreube jagen sich zwei Schmetter- finge braußen zwischen vielfarbigen Wiesenblumen; eine Heuschrecke vergnügt sich in mutigen Weitsprüngen über den Menschenkörper, unb jäh tobt lautes Lärmen um unsere Ruhe, bis unsere Augen selbst bas Unscheinbare entbecken, ben Specht erkennen, der über unserem Kopfe hämmert.
*
Gegen Abend fährt die Eisenbahn durch einen Wald, schon geraume Zeit. Nun weicht links unb rechts bas Gitter ber Bäume zurück; eine saftig grüne Wiese dehnt sich vor uns aus, und im Borübereilen des Zuges sehen wir gar nicht weit entfernt ein paar rötliche Flecken im ©ras. Sie rühren sich kaum, kennen längst die polternde Eisenbahn, die jeden Abend zur gleichen Zeit auftaucht und wieder verschwindet: die zierlich feinen, klugen Rehe.
Wie schön muß es erst fein, ohne Hast einen ganzen Spätnachmittag lang — bei gutem Wind — unter dem Busch am Waldsaum zu liegen und abzuwarten, bis bas Rehwild austrift zur abendlichen Aesung! Eine solche Stunde des Erlebens tierischer Lieblichkeit ist bester Feriengewinn und — billiger als ebes andere Neisevergnügen.
Aber unser Zug braust inzwischen bereits burchs nächste Dorf, unb auf bem Kirchturm klappert überlaut ber rotgeschnäbelte Storch. Enten putzen sich am Bach; burch bie krumme Straße trottet glockenläutend das buntfleckige Vieh, und in der Schwemme haben schwere, endlich arbeitsfreie
Ackergäule. Mensch ber Stabt, erlebe unb schaue! Ueberall sind Möglichkeiten zu echter Freude!
Am schönsten jedoch und als Ferienglück am heimlichsten ist der Aufenthalt auf einer Pferdeweibe. Man darf natürlich nicht mit Gepolter und lautem Schreien über den Koppelzaun klettern, man muß sich lautlos iraenbroo einschleichen, durch eine Lücke zwängen und still verharren. Langweilig ist cs nicht; überall krabbelt ein Käfer, müht sich eine Ameise, flicht eine Spinne ihr Netz und das Zuschauen ist für uns Menschen ebenso unterhaltsam wie lehrreich. Zwischendurch wirft man immer wieder einen Blick auf das Pferderudel: die Stuten haben erneut zu weiden begonnen, senken ihre Köpfe unb rupfen bas saftige Gras vom Boben. Wie schön glänzt bas braune Fell am straffen Hals!
Die Fohlen ober finb bes Stillstehens und Heräugens überdrüssig geworden. Sie spielen, einzeln, paarweise, in der Gesamtheit; brausend fariolcn sie durch die Koppel, machen lächerlich verzwickte Bock- fprünge, fallen plötzlich um, wälzen sich und strecken wippend alle vier Beine gen Himmel. Oder sie trol
len schnurstracks zur Mutter, um sich wieder einmal satt zu trinken.
Wenn der beobachtende Tierfreund lange genug und reglos wartet, mag es geschehen, daß schließlich solch ein Fohlen auf ihn zukommt, neugierig und voll Vertrauen. In kurzem Abstand wird norl) einmal Halt gemacht, die Luft durch die Nüstern eingesogen; aber plötzlich fühlt man dann die weiche Kinoerschnauze des Pferdchens irgenbroo an feinem Körper, feinen Händen, spürt bie lebensbiirdjpulfte Wärme, riecht den Duft der Kindlichkeit, unb wenn das Fohlen nicht aus Ucbermut mit seinem Schädel nach dem Menschen pufft, gewissermaßen als Aufforderung zum Iagespiel davonrennt, dann darf man nach einiger Zeit sogar den Ann um seinen Hals legen, den Körper streicheln, ganz einschwingen in Sonnenherrlichkeit und paradiesischen Frieden.
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Nur ein winziger Teil der Möglichkeiten, Ferienfreude durch Umgang mit Tieren zu empfangen, ist hier aufgezählt. Ein jeder spüre selbst anderen, schöneren Erlebnissen nach!
Wanderfahrten.
Bfeber — helfholz — Hohensolms — Bleidenberg — Bubenrod — Bieber.
Wir fahren mit Sonntagskarte nach Bieber, gehen bem anmutigen Biebertal, an brei Mühlen vorbei, aufwärts. Bei ber letzten, ber Obermühle (Geburtsstätte bes berühmten Kupferstechers Wille) verlassen wir bie Landstraße und gehen geradeaus durch eine Pappelallee. Bei einer nochmaligen Weggabelung halten wir uns links unb treffen bald barauf schwarze Punkte, die vom Dünsberg kommen und uns bis Hohensolms das Geleit geben. In stetem Anstieg führt uns bas Zeichen, unterwegs prächtige Blicke, namentlich auf Königsberg, ben Dünsberg unb später nach bem Westerwald bietend, durch Wald und Feld über bas bcroalbete Helfholz hinauf nach Hohensolms, wo es gute Einkehr gibt. Zum Weitermarsch benutzen wir zunächst die Landstraße nach Wetzlar, die wir jedoch, ein Stück vor dem Altenberg, verlassen, um, ben Telegraphenstangen nach- gehenb, einen uralten, aussichtsreichen Rennweg, teilweise mit H bezeichnet, entlang gehend zum Fuße des Bleibenbergs gelangen. Hier führen uns rote Striche über ben beroalbeten Berg nach bem gastlichen Hofgut Bubenrod. Rote Kreuze bringen uns von hier, Das Schwalbenbachtal durchquerend, über einen von hohen Buchen bestandenen Höhenrücken nach unserem Ausgangspunkt Bieber zurück. Wan- derzeit 3% Stunden.
Erdhaufen — Rieder-Weidbach — Aarlal — Herborn.
Bon Erdhaufen, einer Station der Bahn Nieder- Walgern—Herborn, wandern wir den roten Punkten nach durch die sog. Hohl zur Alten Schneeberger Landstraße, die sich in vielen Windungen durch prächtigen Wald hinzieht. Unterwegs erschließen sich uns herrliche Blicke ins Salzbödetal, nach den Albergen, dem Blankenstein, aus Gladenbach mit bem Kirchberg, nach bem Hemmerich unb Rimberg. Die Straße roinbet sich über bie mit schönen Buchenwäl- bem bedeckten Schneeberge unb münbet neben bem höchsten Punkt ber Schneeberge (445 m) auf bie neue Landstraße Erdhausen—Frankenbach. Wir gehen auf dieser weiter durch Ober-Weidbach nach bem malerisch am Berge gelegenen, von einer schönen Kirche überragten Nieber-Weibbach. Bor ber Kirche hat man einen feinen Blick über bas Aartal nach Hohensolms unb Altenberg. Ohne Zeichen gehen wir nun weiter bas liebliche Aortal abwärts burch einige Orte, u. a. bie anmutig gelegenen Herbornseelbach unb Burg, nach unserem Enbziel Herborn, bas wir nach sechsstündiger Wanderung erreichen.
Hieber-HJeimar—Runber Baum—DammÜhle— Elnhausen—Rimberg—Laldern.
Wir fahren mit Sonntagskarte Marburg nach Nie- ber-Weimar unb benutzen von ber Station schwarze Bierecke, bie uns über eine Heidelandschaft hinauf zum Walb führen, vor dessen Eingang sich eine herr
liche Aussicht erschließt u. a. auf bie Hinterländer Berge, auf Dünsberg, Hohensolms, Frauenberg, bie fernen Taunusberge sowie bas breite Lahntal mit zahlreichen Dörfern. Das Zeichen weift uns burch schöne Wölbung zu einem ibplüschen Ruheplatz „Runder Baum , von wo uns zuerst gelbe Punkte, später rote Bierecke über eine aussichtsreiche Höhe an ben Neuhöfen vorüber zur reizvoll im Tale gelegenen Dammüble bringen. Bis Elnhausen folgen mir noch ben roten Biereckeu. Hier treffen wir blaue Striche, bie uns bis Dilschhausen leiten, von wo wir jetzt blauen Dreiecken nachgehen, die uns in bauernbem Anstieg, stets burch Wald hinauf zum 495 Meter hohen Rimberg begleiten, von helfen Holzturm wir eine prachtvolle Runbschau genießen. Rote Striche führen uns. alsbalb hinab nach unserem Endziel Caldern. Wänderzeit 5Vi Stunden.
Reifewinke.
Zehn Jahre Marburger Festspiele.
Marburg beacht in diesem Sommer ein Jubiläum als Festspielstobt: Seit zehn Jahren werben auf ber schönen Freilichtbühne im Schloßpark über ber Stadt Festspiele aufgeführt. Auf der weiten, terraffen- artigen Bühne mit den brei einbrucksvollen gotischen Bögen finb in ben zehn Jahren große geschichtliche Dramen, Lustspiele unb Bolksstücke aufgeführt worden und über 100 000 Zuschauern ist dieses Spiel zum Erlebnis geworden. Im Jubiläumsfommer bringt der Spielplan Shakespeares „Sturm" unb „Die luftigen Wewer von Windsor", Kleists „Käth- chen von Heilbronn" und „Die Hammelkomödie" von Hillers.
Reifeliteratur.
— Die bewährte Bäderschrist bes Neichssremben- verkehrsverbanbes „Die beut (eben Heil- bäber, Kurorte unb Seebäder in der Kurzeit 1 936" ist erschienen. — (165.) — Die Schrift stellt bie amtliche Liste ber anerkannten Bäber unb Kurorte Dcutschlanbs dar. Staatsmini- fter Hermann Esser hat als Präsident bes Reichs- srembenverkehrsverbandes im Borwort bem Buch bie Aufgabe gestellt, „baß es Mittler zwischen bem beutfdjen Bolkc unb ben ihm von ber Natur geschenkten Kur- unb Babeorten fein soll". Ferner findet man u. a. Beiträge von Hauptmann a. D. Gerharb Schmibt über „Das deutsche Bäber» unb Kurortwesen", von Professor Bogt über „Trink- quellen, Bäber, Moore und Heilklima als Jungbrunnen für den gesunden und als Heilmittel für den kranken Menschen", von Dr. Krone, Bad Soo- den-Allendorf, über „Die Auswahl von Kurorten", von Dr. von Philipsborn, Oberstdorf, über den Aufenthalt im Gebirge, von Sonitätsrot Dr. Bie» fing, Friedrichroda, über „Klima-Kuren", von Dr. Häverlin, Wyk, über den Aufenthalt an der See.
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