Nr. 92 Dritter Blatt
GietzenerAnzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Montag, 2V. April 1956
Gießen feiert -en Geburtstag des Führers
Heute morgen kam, nach Tagen mit, Regen, Schnee und stürmischen Winden, hell und strahlend die Sonne herauf — dem Geburtstag des Führers ein Zeichen! Die Sonne hatte bald den leichten Reif überwunden, der auf den Wiesen und auf den Dächern lag, und der Frühlingstag schien schöner an diesem heutigen Morgen denn sonst.
Festlich sah es auch bald in den Straßen aus. Als die Sonne höher und höher stieg, brachte sie überall das Rot der Fahnen zu Hellem Leuchten, denn überall schmückten für diesen Tag des Führers die Volksgenossen unserer Stadt ihre Häuser. Als
dann die Stunde kam, da die arbeitenden Volksgenossen sich auf den Weg in das Geschäft begaben, tauchten auch die braunen Uniformen der SÄ. auf und belebten das Bild.
Für die Schulen brachte der heutige Morgen auch eine besondere Vertiefung. Schlichte Feiern vereinigten Lehrerkollegium und Schülerschar. In Dankbarkeit wurde des Führers gedacht. Die Universität würdigte den Tag ebenfalls mit einer Morgenfeier, zu der der Rektor eine bedeutsame, eindrucksvolle Ansprache hielt.
Morgenseier der ilniverW.
In eindrucksvoller Geschlossenheit beging die Gefolgschaft der Universität die Geburtstagsfeier des Führers. Mit Fanfarenklängen einiger Jungvolkjungen wurde die Feierstunde eröffnet. Nachdem die Fahnen des NSDStB. und des IV. in die mit der Büste des Führers geschmückte Aula her- einaetragen waren, leitete ein Musikvorspiel zu der Ansprache des
Rektors Professor £>r. Pfähler
über, der u. a. ausführte: „Der Führer": So, wie wir hundertmal im Tage im Gruß von Volksgenosse zu Volksgenosse fast achtlos „Heil Hitler!" sagen, so ist dieses Wort beinahe zu einem Gebrauchsgegenstand unseres Alltags geworden, lieber uns Menschen waltet die oft gütige, aber auch ebenso schreckliche Macht der Gewöhnung. Sogar unser Leid und unsere Schmach wurden uns gewohnt — ja gewöhnlich, wenn wir nicht Macht über sie einsetzen. Und wenn der innersten Sehnsucht unseres Herzens Erfüllung widerfuhr, ist niemand schneller bei der Hand, sie und die zu ihm gehörige Dankbarkeit zu verflachen, als die Gewohnheit.
Wie wir für die Atempause unseres Lebens oder für unsere völkischen Gedenktage einen Sinn suchen, um sie nicht auch bloße Gewohnheit werden zu lassen, dann finden wir ihn nirgends eher als darin, das veralltäglichte Große der Hand der Gewöhnung zu entreißen.
Der Führer: Wo ist ein Volk auf Erden, wo in unserer eigenen Geschichte eine Zeitspanne, von denen man sagen könnte, sie hätte dieses Wort auch nur annähernd so erfüllt gesehen wie wir, die deutsche Nation von heute? Aller Glaube, alle Hoffnung, alle Liebe des ganzen Volkes ist beschlossen und wird wach in dem Wort: Der Führer.
So groß und so selbstverständlich steht heute seine Tot an unserem Volke in der Erfüllung vor uns, daß sie bereits dem Spießer „geläufig" zu werden droht.
Wie sollte er auch sein Werk nicht vollbracht haben, da er doch so groß ist und das Werk so unaufschiebbar war.
Kameraden, wir wollen uns durch keine Macht der Gewöhnung unseren Blick dafür trüben lassen, daß Adolf Hitler damals der Führer war, als er seinen Todfeinden nur ein Gelächter und noch lange keinen Haß wert war; daß er damals groß war, als er für uns alle ohne Ausnahme kleiner war als irgendeine der Tagesgrößen und irgendeine Re- volutionsgröhe von 1919, an die wir unsere letzten Hoffnungsreste banden.
Gröhe ist nie gröher, als wenn sie auf bloße Ungläubigkeit losgeht; Führertum nie herrlicher, als wenn es den ersten Gefolgsmann erobert;
den allerersten von 60 Millionen.
Was war 1919 der Glaube an unser Volk, der sich auf nichts gründete als auf das Wissen um die Jahrhunderte geschichtlicher Entwicklung dieses Volkes. Hinterher, da ihn die Geschichte bestätigt hat, mag er bedeutsam erscheinen. Damals, als Versailles geschmiedet wurde, als Neger das Rheinland beherrschten, als Taufende Kriegs- und Inflationsgewinnler dem oberflächlichen Ausländer „das Bild" Deutschlands verzerrten, während Millionen hungerten und Tausende verhungerten, damals, als unsere Gewehre auf Menschen von unserem Fleisch und Blut gerichtet waren, damals war dieser Glaube bloße Verbissenheit von Verzweifelnden.
Aber als aller Glaube tot war, hat der unscheinbare Gefreite, der erblindete Feldsoldat seinen Glauben mit dem Entschluß zur Tat als Bedingung und Rechtfertigung gegeben. Damals schrieb er: „Und als mich endlich selbst — noch in den letzten Tagen des fürchterlichen Ringens — das schleichende Gas anfiel und sich in die Augen zu fressen begann, und ich unter dem Schrecken, für immer zu erblinden, einen Augenblick verzagen wollte, da donnerte mich die Stimme des Gewissens an: elender Jämmerling, du willst wohl heulen, während es Tausenden hundertmal schlechter geht als dir, und so trug ich stumpf und stumm mein Los. Nun konnte ich nicht mehr anders. Nun sah ich erst, wie sehr alles persönliche Leid versinkt gegenüber dem Unglück des Vaterlandes. Ich aber beschloß Politiker zu werden."
Das ist der Führer: als aller Glaube zu Ende ist, glaubt er und haucht seinem Glauben den heihen Atem des Entschlusses ein: Ich will Politiker werden.
Dann kommt der 9. November 1923; wie eine schauerliche Bestätigung jenes anderen 9. November. Und was seit 1918 an Hoffnung aufgespeichert war, scheint an diesem Tage endgültig erledigt. Als alle Hoffnung am Ende ist, schreibt der Gefangene von Landsberg sein Buch der Hoffnung, nicht wie ein Literat, sondern als Sämann, der seinen Acker kennt und den Samen, der Früchte tragen wird. Das ist der Führer.
Und als er entlassen ist und die ersten Männer um sich sammelt in dem Entschluß zum unbarmherzigsten Kampf, um sich ein Volk, in dem jeder jeden haßt, da ist es doch ein Weg, der ohne eine grenzenlose Liebe kein Ziel hätte.
Als alle Liebe am Ende ist, überschüttet er fein Volk mit Liebe, zweifelt er keine Stunde daran, daß Menschen gleichen Vlutes und gleichen Schicksals mitten durch den Haß zur Liebe marschieren.
Er, der weiß, daß kein Haß in der Welt fruchtbar wird und Werke schafft, wenn ihn nicht irgendwo eine abgründige Liebe trägt. Das ist der Führer.
Kameraden! Wenn wir den Geburtstaa Adolf Hitlers nützen, um das Wort „Führer" der Gewöhnung zu entreißen, dann hat das nur Sinn, wenn wir das gleiche mit dem Wort Gefolgschaft tun.
Da, wo unser Glaube furchtsam wird, weil irgendwo Schatten neben dem Lichte steht; wo unsere Hoffnung zittert, weil allzu vi§Ie Gefahren uns bedrohen; wo unsere Liebe erlahmt, weil der Volksgenosse noch nicht aan.v gewonnen ist: genau da ist der Punkt, an dem wir uns selbst der Gewohnheit entreißen sollen; der Punkt, an dem Gefolgschaft dessen würdig werden könnte, daß ihr der Führer geschenkt ist.
Durch 17 Jahre hat es uns der Führer vorgelebt: Glauben, hoffen, Lieben waren ihm nie bloße Gesinnungen, dafür immer die stärksten Mächte des Lebens in dem Augenblick, da sie Taten wurden.
Führen hieß ihn stets Taten tun. Wir wollen ihm durch die Tat danken dafür, daß wir Gefolgschaft sind.
Dies zum Gelöbnis stimmten die überaus zahlreich Erschienenen in ein freudiges Sieg-Heil auf den Führer ein und fangen begeistert das Horst- Wessel-Lied
„Wir geloben Treue."
feierliche lleberführung der Lungvolkjungen in die Hitler-Zugen-
Die feierliche Ueberführung der Gießener Jungvolkjungen in die Hitler-Jugend fand am Sonntagvormittag auf dem Oswaldsgarten statt. Mit frischen Marschliedern und Fahnen, die lustig im scharfen Frühlingswind flatterten, rückten die Gießener Einheiten des Bannes 116 durch die Straßen der Stadt auf dem Oswaldsgarten an, wo sie im geschloffenen Viereck Aufstellung nahmen. An der Stirnseite, neben den Fahnen stand die Marine-HI. und auf der diesen gegenüber liegenden Seite die Jungvolkjungen, für die der beglückende Augenblick der Uebernahme in die Jugend des Führers gekommen war. Unterbannführer B ö tz machte dem mit
feinem Stabe angekommenen Bannführer Schreiber Meldung, worauf dieser unter den Marsch- flängen des Spielmannszuges die Fronten abschritt.
Mit dem gemeinsam gesungenen Lied: „Ein junges Volk baut auf" nahm die Feierstunde ihren Anfang. Ein Sprechchor, der mit Liedweifen von der neuen Fahne, unter der die Jugend nun schreitet, begann und dem Wunsche „Führer, so reihe uns ein, Kämpfer für ein neues Deutschland zu sein", Ausdruck verlieh, leitete über zur
feierlichen Verpflichtung.
Der Unterbannführer Bötz sprach den Jungvolk- jungen Satz für Satz des Gelöbnisses vor und mit frischen, Hellen Knabenstimmen antwortete die Schar. Damit waren die Jungvolkjungen in die Reihen der Hitler-Jugend ausgenommen und Bannführer Schreiber machte sie noch einmal darauf aufmerksam, daß sie durch einen Schwur gelobt haben, ihre ganze Kraft nun in den Dienst der HI. zu stellen. Den Kleinen, die ihre erste Zeit schon im Jungvolk abgedient haben, werden jetzt in der HI. größere und schwerere Aufgaben gestellt. Diese müssen nun mit der gleichen Liebe und Hingabe und in der gleichen Disziplin erledigt werden.
Durch diesen Schwur haben sich die Jungen zur Jugend des Führers bekannt, jetzt müssen sie auch beweisen, daß sie dessen würdig sind.
Sie müssen beweisen, daß sie dem Führer verschworen sind, wie es von der Jugend des Führers verlangt wird. Es wird immer neue Jugend sich zum Führer bekennen, sie wird in dem Geiste zum Führer erzogen und dann in die Bewegung hineinwachsen und so stets ein neues Glied der unendlichen Kette bilden, die Volk und Führer zusammenhält und den Bestand des Dritten Reiches sichert.
Der Bannführer gab zum Schlüsse der Hoffnung Ausdruck, daß auch die jetzt neu in die HI. aufgenommenen Jungvolkjungen sich so einreihen möchten, daß später einmal gesagt werden kann, daß unser Volk das disziplinierteste ist und der Wunsch des Führers in Erfüllung gehen möge:
Unser Volk, eines der Tüchtigsten!
In diesem Sinne brachte er ein dreifaches „Sieg- Heil" auf den Reichsführer der HI. und den Führer aus, in das der Bann freudig einstimmte. Mit dem Liede der Jugend war die feierliche Stunde beschlossen. Nach kurzen Einteilungen der Neuauf-
genommenen setzte sich der Bann 116 in Marsch- beroegung und rückte durch die Straßen der Stadt den Standorten zu.
Acht Gebote für Iungmädel.
jungmädel fein
heißt in selbstloser Kameradschaft stehen und selbstverständliche Zucht im Diensttuen üben.
Zungmädel sein
heißt mit offenen Augen froh und stolz im Leben, im Werktag stehen, an seinem Teil im Volke arbeiten und schaffen als des Führers jüngste Helfer.
Fungmädel sein
bedeutet Mut und Ernst haben zu Dingen, die Verantwortung auferlegen, zu jeder Arbeit, die gefordert, zu jeder schweren Aufgabe, die gestellt wird.
jungmäbd sein
heißt froh und fest anpacken, reden dürfen die anderen.
jungmäbd sein
heißt nie den Kopf hängen lassen, heißt lachen können, wenn kleine Mädchen meinen, heißt Zähne zusammenbeißen, roenn’s einmal hart kommt.
jungmäbd sein
heißt, ein ernst zu nehmender Mensch sein.
jungmäbd sein
heißt ein ganzer Kerl sein.
jungmäbd sein
heißt Jugend des Führers sein.
Mit der SA. beim Gepäckmarsch.
Anläßlich der am nächsten Sonntag stattfindenden Ausscheidungskämpfe der SA. für die Olympia 1936 hatten die Standarte 116 am gestrigen Sonntag einen Uebungs - Gepäckmarsch angesetzt. Den einzelnen Sturmbannen war befohlen, einen 30-Kilometer-Marsch, mit dem Ziel Gießen, durchzuführen.
Bereits am Samstag begannen die Vorarbeiten hierzu mit dem Empfang von Tornister, Decke und Zeltbahn.
Als Gepäckgewicht wurden 25 Pfund Sand milgeführl.
Während die auswärtigen Sturmbanne ihre Wegstrecke so einzurichten hatten, daß der Rückweg von Gießen in ihre Standorte in die 30 Kilometer mit» zuberechnen war, marschierten die Einheiten des Standortes Gießen über Leihgestern, Watzenborn- Steinberg, Garbenteich, Steinbach, Annerod nach Gießen.
Schon in der frühesten Morgenstunde traten die Einheiten an. Dreißig Kilometer Wegstrecke lag vor ihnen. Kilometer um Kilometer wurde marschiert! Schon waren die elften zehn geschafft. Schwer drückte der Tornister. Der mitmarschierende Spielmannszug setzte ein, und weiter ginge im gleichen Schritt — links — zwei — drei— vier —. Schwer und gleichmäßig hallte der Schritt auf der Landstraße. Marschlieder erklangen, die braunen Kolonnen zogen ihren Weg. Scherzhafte Worte flogen hin und her, ermunternde Zurufe der Führer, jeder hilfsbereit dem anderen gegenüber — echte Kameradschaft! Nur so war es auch möglich, gute Marschzeiten herauszuholen.
Vom Reservesturmbann wurden z. 23. die 30 Kilometer mit kurzen Rasten in 3V- Stunden bewältigt und vom Sturmbann 11/116 in 3 Stunden 50 Minuten. Dies ergibt eine Stundenkilometerzahl von 8 Kilometer. Eine gute
Leistung.
Der Sturmbann R/116, der fast durchweg aus Frontsoldaten besteht, traf als erste Einheit in guter Marschdisziplin an der Volkshalle um 10,50 Uhr ein.
Standartenführer Lutter nahm dort die Meldungen der eintreffenden Einheiten entgegen
Eine große Menschenmenge hatte sich vor der Volkshalle eingefunden, um dem Eintreffen der SA.-Stürme beizuwohnen. Der Sanitätssturm hatte in der Volkshalle eine Hilfeleistungsstelle errichtet.
Eine sofort nach Eintreffen der Einheiten durch die Sanitätsmannschaften vorgenommene Fuh- untersuchung der Marschteilnehmer zeigte ein gutes Ergebnis.
Um 11.40 Uhr hatten die Sturmbanne 1'116, 11/116, III/ll. IV/116 und R/116 das Ziel erreicht.
Im Vorhofe der Volkshalle hatte die Standarte eine Feldküche und fünf große Kessel aufstellen lassen, in denen das Mittagessen (Erbsensuppe mit Rind- und Schweinefleisch) gekocht und dann verabreicht wurde. Die Austeilung ging sehr schnell oonftatten und bald lagerten überall die „Braunen", ihren „gefaßten Schlag" verzehrend. Der Musikzug der Standarte, unter Führung von Musikzugführer Herrmann spielte flotte Marschweisen, und so entstand rasch ein reges Lagerleben. An der verstummten Unterhaltung und dem lauten Geklapper der Eßgeschirre konnte man feststellen, daß dem Essen mit größtem Appetit zugesprochen wurde. Die Erbsensuppe mit ihrem reichlichen Fleisch war derart schmackhaft, daß es sogar mehrere Volks
genossen vorzogen, ihr Mittagessen mit der SA. einzunehmen, anstatt zu Hause. Das bedeutet gleichzeitig einen erneuten Beweis des guten Einvernehmens zwischen der Gießener Bevölkerung und ihrer SA.
Nach zweistündigem Aufenthalt wurde das Kommando zum Abrücken gegeben. Die Sturmbanne I und III/116 marschierten wieder zurück zu ihren Standorten, während die Gießener Sturmbanne 11/116, IV/116 und R/116, unter Vorantritt des Musikzuges der Standarte, in Gießen einmarschierten und sich auf dem Hofe der Standarte auflösten.
An dem strammen Einmarsch der SA.-Männer merkte man nicht, daß sie schoiDeine Wegstrecke von 30 Kilometer mit 25 Pfund Gepäck hinter sich hatten. Dies ist wieder ein Beweis für die außerordentliche Leistungsfähigkeit der SA.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Die Hitlerfreiplatzspende
ein Aufgabengebiet der RS.-Volkswohlfahrt.
NSG. Im Rahmen des Erholungswerkes des deutschen Volkes ist der NS.-Volkswohlfahrt die Durchführung der Hitlerfreiplatzspende als besondere Aufgabe übertragen. Durch die Spende von Freiplätzen stattet jeder Volksgenosse den Kämpfern und unentwegten Fahnenträgern der Bewegung seinen Dank dafür ab, daß sie Deutschland vor dem Bolschewismus und seinen furchtbaren Folgen bewahrt haben. Ueberall im ganzen deutschen Vaterland sollen die treuesten Kämpfer des Führers Erholungsmöglichkeit finden, um neu gestärkt an der Seite des Führers den Kampf für die Erneuerung Deutschlands weiterzuführen. Die Deutsche Reichsbahn gewährt dem Inhaber einer Hitlerfreiplatzspende eine Fahrpreisermäßigung von 50 v. H. In begründeten Ausnahmefällen, wenn lange Parteizugehörigkeit, Mittellosigkeit, Bezug von Arbeitslosen-, Krisen- oder Wohlfahrtsunterstützung vor- liegen, können die restlichen 50 v. H. auf Antrag von der Kreisamtsleitung übernommen werden. Dem Freiplatzinhaber ist somit nicht nur Gelegenheit zu einer Erholung gegeben, sondern er lernt auch ihm sonst unbekannte und unerreichbare Teile des deutschen Vaterlandes und seine Bewohner im Zeichen der Volksverbundenheit kennen, und das heißt ja für uns Deutsche lieben. Aus den Augen eines jeden von einem Hitlerfreiplatz Heimkehrenden leuchtet ein stilles Glück; immer bleibt in seinem Herzen ein wenig Heimweh nach den Schönheiten und Wundern des von ihm erlebten neuen Deutschland und nach der ihm von seinen Bewohnern entgegengebrachten Liebe zurück. Wer für die Hitlerfreiplatzspende wirbt, dankt dem Führer!
Dornotizen.
Tageskalender für Montag.
SA.-Standarte 116: 20.30 Uhr aus Oswaldsgarten Vereidigung der SA. mit anschließendem Großen Zapfenstreich. — NSDAP., Ortsgruppe Gießen- Süd: 20.30 Uhr im kleinen Saal des Studenten» bauses Kundgebung zum Geburtstag des Führers; Ortsgruppe Gießen-Nord: 20.30 Uhr im „Aquarium" Generalmitgliederappell. — Ortsgruppe Gie- ßen-Mitte und Ortsgruppe Gießen-Ost: 20.30 Uhr in der Aula der Universität Kundgebung anläßlich des Geburtstages des Führers. — Gloria-Palast, Seltersweg: „Heißes Blut". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die letzten vier von Santa Cruz".
Deutsche Arbeitsfront.
Links: Hitler-Jugend im Viereck auf Oswaldsgarten angetreten. — Rechts: Bannführer Schreiber schreitet die Front der neu in die Hiller-Jugend aufzunehmenden Jungvolkjungen ab. — (Aufnahmen (2jt Photo-Pfaff.)
Ortsgruppenwallung Gießen-Ost.
Wir machen unsere DAF.-Walter nochmals auf den am 2 2. A p r i l, 20.15 Uhr, in der Wirtschaft „Stadt Lauterba ch", Licher Straße, stattfindenden DAF. - Walter-Appell aufmerksam. Es wird pünktlich um 2 0.15 Uhr vor dem Lokal angetreten! Anzug: DAF.» Anzug oder Uniform.
©porfamf „Kraff durch Freude"
heule fallen sämtliche k. d. F.-Sportkurse aus!
Das neue Vierteljahres-Sportprogramm, welches über alle von der K. d. F. durchgeführten Sportarten Auskunft gibt, ist erschienen. Es gelangt in allen Ortsgruppen und Betrieben zur Verteilung und ist außerdem auf der Geschäftsstelle, Schanzen- straße 18 kostenlos erhältlich.
Morgen folgende Kurse:
Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen. Von 20.30 bis 21.45 Uhr Lyzeum, Dammstraße 26. (Vorherige Anmeldung nicht er® forderlich.)
Neue Schwimmkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Volksbad. Von 20 bis 21 Uhr, Frauen und Männer. (Vorherige Anmeldung nicht erforderlich.) Von 21 bis 22 Uhr nur


