Ausgabe 
20.4.1936
 
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Wirtschaft

Gestürzten erfaßte. Mit schn wurde Biedenbender in das Kri

ankenhaus gebracht,

Fahrrad von Büdesheim nach Bingen fuhr, wurde er vom Sturm erfaßt und auf die Gleise der Straßenbahn geschleudert, wo ein Triebwagen den Gestürzten erfaßte. Mit schweren Verletzungen

,Kinderlandverschickung" in unserem Gau durch die ' tatkräftige Mitarbeit aller zu einem vollen Erfolg wird. Diese Arbeit dient der Gesunderhaltung des deutschen Volkes. Darum helft alle mit!

Die geworbenen Plätze sind sofort den zuständi­gen Ortsgruppen der NSV. zur Prüfung der Stellen zu melden. Die Ortsgruppen geben die ge­worbenen Freiplätze auf dem Dienstweg an die Gauamtsleitung weiter: von dort aus werden sie gesammelt an die Reichsleitung weitergeleitet.

erbewoche für das Erholungswerk des deutschen Volkes.

wo er kurze Zeit später st a r b.

Großer Schaden im Rheinland und Westfalen.

Der außerordentlich st a r k e Schneefall, der bereits am Freitag über das bergische Land, das gesamte Mittelrheingebiet, die Eifel und den Huns­rück niederging, wuchs in der Nacht zum Sams­tag zu einem schweren Schneetreiben, verbunden mit einem orkanartigen Sturm. Allenthal­ben ist schwerer Schaden entstanden. Große

Büchertisch.

Lorie auf der Brücke. Erzählung von Mario Heil de Brentani. Volkstümliche 25- Pf.-Bücherei, Band 17. Herausgegeben von Kurt Arnold Findeisen. Wilhelm Limpert Verlag, Dres­den. (23) Ein rührendes Kinderidyll in einem deutschen Vogesenstädtchen, das durch den Welt­krieg ein schreckliches Ende nimmt. Lorle wird bei dem Versuch, ein Kind aus Todesgefahr zu retten, von einer feindlichen Fliegerbombe getroffen.

Gewaltige Gchneestürme brausten über Deutschland hinweg

So hat es selbst im Winter nicht bei uns geschneit.

bestand nach Zellstoff Waldhaf bei 131 1Ms; 131,50 (130), Aschaffenburger plus 0,7 5 v. H.So nst eröff­neten im einzelnen u. a.: Reichsbank, kehr und Rheinmetall je 0,25 v. H. hoher, Hanf werke Füssen, Deutsche Erdöl und Cement Heidel- berg bis 0,40 v. H. niedriger. Holzmann blieben aus der stark erhöhten Abendbörsenbasis mit 115,25 (115) voll behauptet. Schiffahrtspapiere lagen un­verändert. Rach den ersten Kursen ergaben sich verschiedentlich wieder leichte Ruckgange, spater waren dann wieder mäßige Erhöhungen zu be­obachten, im ganzen blieb die Haltung unencheit- lich.

Der R e n t e n m o r k t laa still und T^nia v^- ändert. Altbesitz 111,80, (111,75), spate Schuldbuch- forderungen 98,40 bis 98,50 (98,40), Kommunal» Umschuldung unverändert ca. 87, Älusvergutungs» scheine unverändert 92,30. Zertis. Dollar-Bonds waren 0,13 bis 0,25 v. H. höher g-iragi Bon un- notieren Werten Kali Wint^rsball 117,50 b,« 118 (116,50), Wayß & Freytag 103,50 bis 104 (103).

Im Verlaufe schwankten die Kurse am Aktien­markt nach beiden Seiten nur um Bruchteile eines Prozentes, das Geschäft blieb sehr ruhig. Etwas höher gesucht blieben Holzmann und Wald­hof, ferner AG. für Verkehr mit 113,50 ntid) 113 und Daimler mit 102,75 nach 102,50. 3®.

im freien Markt 163,25 bis 163,50 nach 163,75 bis 164. Rheinmetall waren sehr gesucht mit 134,50 bis 136,50 (133,50), aber ohne Umsatz. Die erst spater notierten Werte wiesen nur kleine Abweichungen auf. Am Kassamarkt Seil Wolff weiter fest mit 93 (90,40), dagegen Konserven Braun angeboten, Taxe 71 bis 72 (75).

Frankfurter Schlachtviehmarkt

Frankfurt a. M., 20. April. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 337 Rinder (58 Ochsen, 50 Bullen, 161 Kühe, 68 Färsen), 494 Kälber, 22 Schafe, 4814 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 41 bis 45 Mark, Bullen 39 bis 43, Kühe 24 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 43 bis 75, Hämmel 46 bis 48, Schweine 50 bis 57 Mark. Marktverlauf: Kälber mittelmäßig, Hämmel und Schafe ruhig, Rinder und Schweine wurden zugeteilt.

Störungen im gesamten Verkehr sind zu verzeich­nen. Stellenweise nahm der Schneesturm ein Aus­maß an, wie man es seit Jahrzehnten nicht mehr beobachtet hat.

Die Eifel ist mit einer Schneedecke von solcher Stärke überzogen, wie man sie kaum im Winter hat beobachten können. In der Gegend des Nür­burgrings liegt der Schnee 60 bis 80 Zenti­meter hoch, stellenweise sogar infolge Ver­wehungen bis zu zwei Meter. Der Verkehr ist fast vollkommen eingestellt. Der' starke Schneefall hat im ganzen s ü d w e st f ä l i s ch e n Bezirk starke Derwüstungen angerichtet. Ein großer Teil der Eisenbahnverbindungen des Sauerlandes wurde durch die Schneemassen unterbrochen. Nach 2 0 Stunden Dauer hat der Schneefall im Süd­westen Westfalens aufgehört. Alle verfüg­baren Kräfte sind daran gegangen, die Straßen von von den ungeheuren Schneemassen zu befreien. Die

Vhein-Mainifche Börse.

Freundlich.

Frankfurt a.M., 18. April. Der gl f t i e n - markt verzeichnete zum Wochenschluß bei kleinen Umsätzen überwiegend eine weitere leichte Erholung. Die Grundtendenz war freundlich. Indes war die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich, da verschie­dentlich wieder Abgaben oorgenommen wurden. Die Kundschaft trat aber meist als Käufer in kleinem Umfange auf. Gegen die etwas festere Abendborse betrugen die Kursveränderungen nur Bruchteile eines Prozentes. Von chemischen Werten gewan­nen Farben-Jndustrie 0,40 o. H. auf 163,75, Scheide­anstalt blieben mit 231 unverändert. Von Montan- werten hatten Mansfelder eine Sonderbewegung mit ca. 143,50 (140), auch Otavi Minen mit 20,25 bis 20,50 (20) waren stärker beachtet. Mannes­mann mit 86,65 (86,75) nur knapp gehalten, die übrigen Werten lagen 0,25 bis 0,50 o. H. höher. Von Elektroaktien zogen Siemens 1,25 v. H. an, während RWE. 0,75 v. H. und AEG. 0,25 o. H. abbröckelten. Sehr fest lagen Chade AC mit 350 (345,50). Maschinen- und Motorenwerte erholten sich um 0,50 v. H., Muag plus 0,90 v.H.: Fein- rnech. Setter waren aber angeboten und mit Mi­nus-Zeichen angeschrieben. Lebhaftere Nachfrage

Frachtenausgleich beim Eierversand.

Durch eine Bekanntmachung Nr. 2 der Haupt­vereinigung der deutschen Eierwirtschaft zur An­ordnung über Preisfestsetzung für inländische Hüh- i nereier werden über die Durchführung des Frach- tenausgleichs nähere Bestimmungen getroffen. Der j Frachtenausgleich kann nur beim Versand von ! (Eiermengen, die nach der am 29. Juli 1935 in i Kraft getretenen Anordnung der Eierwirtschafts- l verbände (Eierverwertungsverbände) genehmi- gungs- und schlußscheinpflichtig sind, stattfinden. , Die Hauptvereinigung der deutschen Eierwirtschaft entscheidet in Zweifel'sfällen über die Durchführung des Frachtenausgleichs. Der vom Verkäufer nach Ziffer II Abs. 4 der Anordnung Nr. 1/36 an die Hauptoereinigung zu zahlende Frachtenanteil be­trägt mit Wirkung ab 14. April 1936 bis auf wei­teres 0,08 Pf. je Ei. Der Antrag auf Erstattung der vorgelegten Fracht ist vom Käufer bei der Hauptoereinigung der deutschen Eierwirtschaft zu teilen. Für die Erstattung gilt bis auf weiteres, ohne Rücksicht auf die Beförderungsart, der Reichs­bahntarif. Bis auf weiteres findet die Gewährung des Frachtausgleiches nur beim Versand aus dem Arbeitsgebiet einer Ausgleichsstelle eines Eierwirt­schaftsverbandes in das Gebiet einer anderen Aus­gleichsstelle statt.

Ausgleich aus dem Eiermarkt.

Fwd. Nach einer am 17. April in Kraft getrete­nen Anordnung Nr. 5 der Hauptvereinigung der deutschen Eierwirtschaft sind Mitgliedsbetriebe, die Hühner- oder (Enteneier kaufen, verkaufen, ver­mitteln oder lagern, verpflichtet, die übernommenen Mengen der Hauptvereinigung der deutschen Eier­wirtschaft bzw. dem zuständigen Eierwirtschafts­verband jederzeit auf Anfvrdern zur Verfügung zu stellen. Die Abgabe der Hühner- ober Enteneier hat nach näherer Weisung der genannten Verbände an bestimmte Stellen sofort zu erfolgen. Zuwiderhand- (ungen werden bestraft.

Die Regelung des Verkehrs mit Schlachtvieh.

Fwd. Die im Reichsgesetzblatt soeben erscheinende Dritte Verordnung des Reichsministers für Er­nährung und Landwirtschaft zur Regelung des Verkehrs mit Schlachtvieh vom 8. 4. 1936 bringt eine bedeutende (Erroeiteruna des Kreises der Mit­gliedsbetriebe der Diehwirftchaftsverbände, (bisher Schlachtviehverwertungsverbände), sowie der Be­fugnisse der HV. der deutschen Viehwirtschaft und der Diehwirtschaftsverbände. Es werden nunmehr auch die Betriebe, die Därme, Magen oder Blasen von Schlachtvieh bearbeiten ober mit biefen Waren hanbeln, ben Viehwirtschaftsverbänben angeschlossen, unb es wird der Verkehr mit diesen Waren den Vorschriften nach der Verordnung zur Regelung des Verkehrs mit Schlachtvieh unterworfen. Der Vorsitzende der HV. wird ferner ermächtigt, Mit- gliebsbetrieben die Fortführung zu untersagen, wenn der Betriebsinhaber oder ein Mitglied der i Betriebsleitung die für die Fortführung des Be- - triebes erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt. Die Viehwirtschaftsverbände erhalten sodann die De- i fugnis, beim Handel mit Schlachtvieh oder beim > Großhandel mit Fleisch bei bestimmten Verstößen ! eines Mitglieds über die Waren zu verfügen.

Wasserläufe im Hochsauerland sind stark angeschwol­len. Da die Temperaturen steigen, besteht für die Täler Hochwassergefahr.

VomSchwarzwald dis zum Erzgebirge.

Die andauernden Schneefälle der letzten Tage, die besonders den württernbergischen Schwarz- roalb heimgesucht haben, waren von einer Heftig­keit, wie sie im tiefsten Winter nicht zu verzeichnen gewesen ist. Im württernbergischen Oberland wurde die Stromversorgung der Städte Ravensburg und Friedrichshafen teilweise unterbrochen. Aus ver­schiedenen Teilen des Landes liegen Meldungen über empfindliche Störungen des Verkehrs vor.

Im Allgäu ist ein Todesopfer zu beklagen. Der Wirt der Fichtlhütte am Edelsberg geriet un­weit von Nesselwang im Allgäu mit seiner Tochter in eine Lawine. Während sich der Vater aut den Schneemassen halten konnte, wurde bas Mädchen verschüttet. Rettungsexpeditionen konnten es erst nach mehreren Stunden als Leiche bergen.

Ein gewaltiger Schnee st urm tobte auch über dem Erzgebirge. Die Straßen über die Kamme sind teilweise verweht. In höheren Lagen wurden rund 40 Zentimeter Neuschnee gemeldet. Die Schäden sind bedeutend.

Das Unglück der englischen ; Schülergruppe im Schwarzwald 1 Fünf Todesopfer. Deutschlands Teilnahme.

Die Gruppe der englischen Schüler, die am Frei- tag auf dem Schauinslcmd von einem so schrecklichen Unglück betroffen wurde, wurde nach Freiburg gebracht, wo sie vorläufig in der Medizinischen < Klinik Unterkunft fand. Der Abtransport gestaltete : sich infolge der riesigen Schneemassen außerordentlich schwierig. Einer der in die Klinik eingelieferten Schüler st a r b ebenfalls. In Freiburg wurden die ; toten Jungen in der Altkatholischen Kirche aufge­bahrt. Hitlerjungen halten dort die E h r e n w a ch e. Dabei sei festgestellt, daß diese englische Jugend­gruppe keine Fühlung mit der HI. ober anberen zuständigen deutschen Stellen ausgenommen hatte. Aus der Wanderung durch den Schwarzwald mar sie daher auch ohne deutsche Begleit- f ü h r u n g. Diese Feststellung ist notwendig, weil ein ausländischer Rundfunksender auch dieses so be­dauerliche Unglück zum Anlaß nimmt, um auf die schändlichste Weise unwahre Behauptungen gegen Deutschland zu verbreiten.

*

Der Reichsaußenminister, Freiherr v. Neurath, nahm während der Trauerfeier für Botschafter von H o e s ch in Dresden Gelegenheit, dem englischen Botschafter, Sir Eric P Hipps, sein Beileid auszudrücken.

Der Reichsjugendführer hat an den eng­lischen Botschafter in Berlin folgendes Telegramm gerichtet:

Soeben erhalte ich die Nachricht von dem schwe­ren Unglücksfall im Schwarzwald, der fünf engli­schen Jungen auf einer Wanderung durch Deutsch­land das Leben kostete. Tief erschüttert bringe ich Ew. Exzellenz das herzliche und tiefgefühlte Bei­leid der gesamten deutschen Jugend zum Ausdruck.

Ich habe den Leiter des Auslandamtes der Reichs- jugendführung, Gebietsführer Schultze, beauf­tragt, in meinem Namen und im Namen der deut­schen Jugend einen Kranz am Orte der Aufbahrung niederzulegen und angeordnet, daß Hitlerjugend des Gebietes Baden an den Bahren der Toten eine Ehrenwache bis zur Ueberfüfjrung in die Heimat stellt. gez. Baldur von S ch i r a ch."

Schwere Unwetter im Taunus und Westerwald.

Das Unwetter wütete auch über dem gesamten Taunusgebiet. Der Regen wandelte sich bald in Schneeschauer um, die sich zu einem Schnee- ft u r m von katastrophaler Auswirkung entwickel­ten. Der Sturm schwoll zum Orkan an, der unauf­hörlich niederstürzende Schneemassen in die gerade aufblühende Taunuslandschaft hineinpeitschte. Die Gegenden um Königstein, Falkenstein, Ober- und Nieder-Reifenberg, Schmitten und das Weiltal wur­den am meisten betroffen. Der Schneesturm, der über unser Gebiet hinwegging, hat besonders schweren Schaden an den Telegraphen- und Fern­sprechleitungen nördlich von Wiesbaden und auf dem südlichen Westerwald angerichtet. Darm- st a d t ist besonders schwer betroffen worden, da in feinem Ortsbereich allein 400 Störungen aufge­treten waren.

Durch die Schneefälle der letzten Tage sammel­ten sich im hohen Mesterwaldgebiet Sch n e e- mengen an, wie sie seit vielen Jahren selbst im tief­sten ' Winter nicht oorgekommen sind. Heftige Stürme haben kaum vorstellbare Schneever­wehungen verursacht. Der Verkehr ist stellenweise völlig unterbunden.

Als der Arbeiter Biedenbender mit seinem

NSG. Bis zum 25. April werben folgende Gliederungen und Formationen der Partei und die folgenden Verbände G a st st e l l e n im Rahmen der Hitler-Freiplatz-Spende:

SA., SS., NSKK., Politische Leitung, National- sozialistische Kriegsopserversorgung, Reichsbund Deutscher Beamten, Deutsche Jägerschaft, NS.- Juristenbund, Reichsbund für Leibesübunaen, Tech­nische Nothilfe, Reichsnährstand, Reichsstand des deutschen Handwerks, ReichskriegerbundKyff- häuser", Deutscher Gemeindetaa, Reichsfremden­verkehrsverband, Gaststätten- und Beherbergungs­gewerbe.

In gemeinschaftlicher Arbeit soll im Gau H es­se n - N a l s a u die notwendige Freistellenzahl er­reicht werden, die für die bedürftigen und würdiaen Kameraden gedacht sind. Die Gauamtsleitung her NSV. hat sich bereits an alle genannten Gliede­rungen und Formationen gewandt, alle zur Ver­fügung stehenden Kräfte in dieser Werbewoche ein­zusetzen und ihre Dienststellen angewiesen, in ge­meinsamer Arbeit an die Lösung der großen Auf­gabe heranzugehen.

Die Gauamtsleitung wendet sich nunmehr an die gesamte Bevölkerung unseres Gaues und bittet sie, ihr möglichstes zu tun und in Geschlossen­heit und Opferbereitschaft für die Hitler-Freiplatz- Werbung einzutreten.

Gleichzeitig wird eine umfanareiche uni) groß­zügige Werbung um Familienpflegestellen für die Kinderlandverschickung angesetzt, die eben­falls bis zum 25. April ihren Höhepunkt erreicht. Volksgenossen! Auch hier muß jeder mithelfen! Es gilt Tausende von bedürftigen Kindern in Er­holung zu schicken.

Die NS.-Volkswohlfahrt ist der Ueberzeugung, daß die AktionenHitler-Freiplatz-Spende" und

Zwei gefährliche Einbrecherband"« unschädlich gemacht.

LPD. Hanau, 18. April. Ein großer Schlag ist der hiesigen Kriminalpolizei gelungen. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft gelang ihr nach umfangreichen Ermittlungen die Un­schädlichmachung zweier gefährlicher Einbrecherbanden, die schon seit geraumer Zeit ein wahres Schreckensregiment in Hanau führ­ten und schwere Einbruchsdieb st ah.le am laufenden Band ausführten. Mit den Ein­brechern konnten erfreulicherweise auch die An­stifter und Hehler unschädlich gemacht werden, fo daß auf der ganzen Linie sauberer Tisch gemacht werden kann. 15 männliche und weibliche Personen, die sich fast ausnahmslos in Straf- und Untersuchungshaft befinden, konnten einer gan­zen Reihe von schweren Einbruchsdiebstählen usw. überführt werden. Nicht uninteressant ist es, daß sich weibliche Mitglieder der Bande ohne jegliche männliche Begleitung auf Einbrecherzüge begaben underfolgreich" arbeiteten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frantturi a. 2)1.

23erim

Schluß« turs

Schlußt. Abend«

Schluß, hird

Schlußt. Mittag-

börse

börse

Datum

17-4.

18.4.

17.4.

18.4.

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927

100,5

100,65

100,65

100,65

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,3

97,4

97,3

97,4

6Yi% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Mlös.-Schuld mst

103

103

102,5

103

Auölos.-Rechten .............

111,75

111,8

111,75

111,6

4*/,% Deutsche Reichspostschatzan.

Weisungen von 1934, 1.......

6% et)em.8% Hess. Bolksstaal 1929

100,05

100,1

100,2

100,3

(rückzahlb. 102%) ............

98,25

98,25

ehern. 8% Hessische LcmdeS'

banl Darmstadt Gold R. 12....

6%% ehern. 4y,% Hess. Landes.

96,5

96,5

96,5

Hypothekenbank DarmstadtLiaui

101

101

e

*Yi% ehern. 8% Darmst. Komm.

LandcSb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

92,25

120,75

120,5

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

114,4

114,4

114,4

114,5

96,5

96,5

6/t% ehern. 4yt% Franks. Hyp.-

101,2

101,2

_

6y,% ehern. 4yx% Rheinische

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe.....

4y,% ehern. 8% Pr. LandeSpfand-

101,25

101,25

101

101

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

97

97

97

97

4y,% ehern. 7% Pr. LandeSpfand» briefanst., Gold Komm. Cbl.VI

97

97

97

97

Steuergutsch.BerrechnungSk. 84-38

108,8

108,85

108,9

108,9

4% Orsterretchiscye Goldrente....

28

28,75

4,20% Oesterreichische Silberrente

1,4

8,2

8,1

1,45

1,5

1,55

8,2

8,3

8,3

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,15

4»/,% deSgl. von 1913..........

8,13

8,13

8,15

5% abgest'.' Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

13

i 13,4

13

13,3

Serie 1.....................

9

Siantfurt a.M. |

Berlin

Schluß- kurS

Schlußt. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußt. Mittag- börle

Latum

17-4-

184

174-

18-4.

4% desgl. Eene 11 ...........

9

9

5% RumSn. vereinh. Rente v. 1903

6,65

6,65

6,75

6,75

4y»°/c>Rumän.vereinh.Rentev.l913

9,3

9,5

9,3

4% Rumänische vereinh- Rente

- .

5,5

5,5

5,5

5,45

2 Yi°/n Anatolier...........

39

39,2

39,5

Hamburg-Amerika-Paket .....

0

15

14,9

15

14,9

Hamburg-Südam. Dampfschiff .

0

27

27,25

Norddeutscher Lloyd .........

0

15,9

15,9

15,9

16

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

112,75

113,5

113,9

Berliner Handelsgeselllchaft ...

6

111,5

112

Commerz, und Privat-Bank ...

0

91,5

91

91,25

91

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................

0

88,75

88,5

88,75

88,5

Dresdner Banl..............

0

92,75

92,75

92,75

92,75

Reichsbank ................

12

182,5

182

183

182,25

A.E.G......................

G

35,25

35

35,13

34,9

Bekula....................

10

144,5

144,13

144,75

144,65

Elektr. LieserungSgesellschaft...

6

128

127,75

127,5

128,5

Licht und Kraft ........... gy.

141

141,5

141,25

140,5

Felten & Guilleaume.........

4

122,25

123

121,75

122,75

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

132

132

131,5

131,5

Rheinische Elektrizität ........

6

132

131

131,25

1 131,25

Rhein. Wests. Elektr..........

6

128

127,25

128,25

127,25

Schuckerl LCo...............

4

139

138,5

I137,75

Siemens S Halske............

7

184,4

185,65

184

185

Lohmener & Co..............

130 75

Buderus ..................

101,4

102,4

Deutsche Erdöl .............

117,25

11 ?! 25

N7

117,5

Harpener..................

c

122,5

122

122175

Hoejch EisenKöln-Neuessen .

96,25

96,25

96

96,13

Ilse Bergbau ..............

174,75

Ilse Bergbau Genüsse.......

133,5

133

133,25

134

Klöcknerwerke ..............

1

91,75

91,25

91,4

91,5

Mannesmann-R Ihren.......

86,75

I 86,5

86,65

86,13

Frankfurt a. M.

25er Im

Schluß- kurS

Schlußt. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußt. Mittag­börse

Oatum

17-4.

18.4.

174.

18 4-

ManSfelder Bergbau ..

.......6

140

143

140

144

Kokswerke ...........

.......6

127,25

127,75

Rheinische Braunkohlen

..... 18

229

229,5

229

230

Rhetnstabl ...........

.......4

122

122,5

121,65

122

Vereinigte Stahlwerke.

.......O

85,25

85,5

85

85,4

Otavi Minen ........

.......0

20

20,5

20,4

20,65

Kaliwerke Aschersleben.

.......6

129,75

128,75

129,25

128

Kaliwerke Westeregeln.

.......6

128

127,5

128,5

128,25

Kaliwerke Salzdetfurth

.....?y,

188

189

188,4

189

t®. Farben-Jndustrie.......

cheideanstalt...............

Goldschmidt ................

Rütgerswerke ...............

Metallgesellschaft.............

7| 163,4

163,25

163,25

162,9

s' 231

231

5j 110

109,5

109,5

110,4

8 127

127,25

126,5

127,75

4j 121,25

121

120

120,5

Philipp Holzmann...........4| 115 1 115,5 | 112,9 I 114,25

Zementwerk Heidelberg ...... 7 138 138

Lememwerl Karlstadt......... ß|I I |

Sdmltbete Patzenhoser .......4

Wu (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg................... 5

Zellstoff Waldhof ............ 6

Zellstosi Aickassenburg .......O

Destauer Gas ...............7

Daimler Dio toten............0

Deutsche Linoleum...........6

Lrenstetn & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade.................... 7t/l

Accumulatoren-FabrS.......18

Lonti-Gummi...............8

Gritzner................. o|

Mainkrastwerke Höchst a,M.... 4

Süddeutscher Zucker ------.. 101

104,25

104,5

49,13

49,25

49,4

49,9

82

81,5

82

82

130

132

130,25

131,25

90,25

91

90

91

130,13

130,5

102

102,75

102,5

102,9

169,25

169,25

169,25

169,25

80,5

80,75

35,75

35,25

35,65

35,4

345,5

350

348

351

188

188,5

188,25

189,25

180

181

179,75

181

29,75

| 29,25

I 29

29

91,5

92

198,5

1 -

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZIL

17.April

18. April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

»rief

Geld

Bries

Buenos Sitte-.

0,683

0,687

0,683

0,687

Brüssel ....

42,07

42,15

42,07

42,15

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,86

54,96

54,84

54,94

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,285

12,315

12,28

12,31

Heliingfot»..

5,415

5,425

5,415

5,425

Paris ......

16,385

16,425

16,40

16,44

Holland ....

168,76

169,10

168,78

169,12

Italien.....

19,68

19,72

19,68

19,72

Japan ......

0,717

0,719

0,717

0,719

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,73

61,85

61,71

61,83

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ...

11,145

11,165

11,145

11,165

Stockholm...

63,32

63,44

63,30

63,42

Schweiz ...

81,03

81,19

81,07

81,23

Lpanien....

33,94

34,00

33,97

34,03

Prag.......

10,275

10,295

10,28

10,30

Budapest ..

Reuyork ...

2,486

2,490

2,487

2,491

Banknoten.

üerlm, 18-April

iseio

2)rie'

Amerikanische

Noten......

2,439

2,459

Belgische Roten..........

.......

41,92

42,08

Dänische Roten .........

54,58

54,80

Englische Roten .........

.......

12,245

12,285

Französische Roten.......

......

16,35

16,41

Holländische Roten.......

168,36

169,04

Italienische Roten........

Norwegische Noten ......

.......

61,50

61,74

Deutsch Oesterreich, 1 IOO Schilling

Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

63,08

63,34

Schweizer Noten.........

80,89

81,21

Spanische Noten.........

33,63

33,77

Ungarische Noten .. . ...